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Tabasco

Sportdoggie

Beiträge: 1 968

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21

Montag, 17. April 2017, 22:09

Danke Magira, für deinen sehr interessanten Beitrag!
So sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Hunderassen sind. Wobei mir bei meinem Hund auch aufgefallen ist, dass es am besten ist, wenn ich an Ort bleibe und nicht rufe, wenn er alle Jahre mal jagen geht. Schreiend hinterher rennen spornt ihn nur noch mehr an. Habe ich zumindest den Eindruck.

Magira

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

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22

Montag, 17. April 2017, 22:26

Das einzige was wir also tun können, ist stehen bleiben und warten. Ein GPS zeigt uns auf, wie weit der Beagle weg ist, wo er sich bewegt und ob alles gut ist.

eben, das ist gerade das, was ich finde, geht gar nicht...du weisst zwar wo dein Hund ist, aber ob alles in Ordnung ist, kannst du ja nicht beurteilen...vielleicht spührt er gerade ein Wild auf, frisst Giftköder, kotet, belästigt Menschen/Hunde und und und...bist du dann bei deinem Hund bist, ist dein Eingreifen zu spät
Obwohl Zelda zu oft Stiften ging, gerade in den ersten 2 Jahren durch meine unerfahrenheit, kann ich sagen, sie hat weniger Menschen und Tiere belästigt als sehr viele "normalo" Hunde die ich kenne. Als gegenargument; Dix ist auch hie und da von der Leine und es ging nicht immer komplett glimpflich aus, dabei war immer Mensch oder Tier beteiligt. In Zeldas Fall war zu 90% "nur" sie selbst gefährdet, häufig sogar gar nicht. Dein Ziel ist es ja auch Dix irgendwann wieder zu Vertrauen und Freilauf zu gewähren und irgenwann wirst du nicht drumherum kommen ihr zu Vertrauen. Bei ihr wird dir vielleicht ein Maulkorb helfen, bei einem Beagle eben ein GPS.
Es grüsst

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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23

Montag, 17. April 2017, 22:27

Also ich halte nix davon, dass immer die Rasse schuld am Verhalten sein soll. Es gibt sicher Merkmale, die ein Hund, die Rasse mit sich bringt. Aber ich finde es zu einfach, zu sagen, bei einem Beagle nützt rufen, hinterher rennen, etc. nichts. Die Beagle Besitzer, die ich kenne, haben ihren Hund mit viel Konsequenz erzogen und lassen ihn nur da frei, wo absolut keine Gefahr droht.

GPS Tracker als Hilfe, wenn der Hund abgeht, finde ich jetzt nicht Sinn und Zweck. Denn Hand aufs Herz: Wenn ein Jäger deinen Hund abschiesst, nützt es dir absolut nichts, wenn du so ein Teil hast. Du weisst dann zwar, dass sich dein Hund nicht mehr bewegt, aber was nützt das noch?

Hier im Ort gibt es ein paar Jäger, die machen nicht mal einen Hehl daraus, dass sie - gerade jetzt - einen Hund alleine im Wald am Stöbern, Wildern, erschiessen würden. Ich sage immer wieder, was nützt es mir, wenn ich recht habe, mein geliebter Hund wurde erschossen. Vielleicht sogar zu Unrecht :angry2:

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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24

Montag, 17. April 2017, 22:33

Das einzige was wir also tun können, ist stehen bleiben und warten. Ein GPS zeigt uns auf, wie weit der Beagle weg ist, wo er sich bewegt und ob alles gut ist.

eben, das ist gerade das, was ich finde, geht gar nicht...du weisst zwar wo dein Hund ist, aber ob alles in Ordnung ist, kannst du ja nicht beurteilen...vielleicht spührt er gerade ein Wild auf, frisst Giftköder, kotet, belästigt Menschen/Hunde und und und...bist du dann bei deinem Hund bist, ist dein Eingreifen zu spät
Obwohl Zelda zu oft Stiften ging, gerade in den ersten 2 Jahren durch meine unerfahrenheit, kann ich sagen, sie hat weniger Menschen und Tiere belästigt als sehr viele "normalo" Hunde die ich kenne. Als gegenargument; Dix ist auch hie und da von der Leine und es ging nicht immer komplett glimpflich aus, dabei war immer Mensch oder Tier beteiligt. In Zeldas Fall war zu 90% "nur" sie selbst gefährdet, häufig sogar gar nicht. Dein Ziel ist es ja auch Dix irgendwann wieder zu Vertrauen und Freilauf zu gewähren und irgenwann wirst du nicht drumherum kommen ihr zu Vertrauen. Bei ihr wird dir vielleicht ein Maulkorb helfen, bei einem Beagle eben ein GPS.


das stimmt schon und ich weiss auch was du meinst, aber ich kann wenigstens sofort eingreifen, während du noch zuerst den Hund orten musst...weisst du was ich meine? es kommt natürlich auch darauf an von welcher Entfernung wir da überhaupt reden?

Magira

Schnupperdoggie

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25

Montag, 17. April 2017, 22:44

Manchmal weiss ich wieder, warum ich kaum noch etwas erzähle.

Es geht nicht um den Alltag, es geht um Notfälle.
Kein Mensch sagt ein pieps mehr wenn ein Hund mit Maulkorb herum läuft, wenn jemand mit einem Aggressiven Hund raus aus dem Haus geht. Mit all denen kann immer irgendwann mal etwas passieren. Ich persönlich bin dafür, dass diese Hunde raus dürfen, denn die Besitzer geben sich bestimmt die aller grösste Mühe, dass nichts passiert und trotzdem bleiben es Hunde. Genau so ist es nun mal mit einem Jagdhund. Es ist übrigens Wissenschaftlich bewiesen, dass Jagdhunde beim Stöbern mehr als die Hälfte von ihrem Gehirn auf minimalleistung setzen und das ist auch der Grund warum sie nicht mehr hören, weil jegliche Impulskontrolle verloren ist, sobald der Hund in diesem Modus ist.
Ich sichere meinen Hund mit einem GPS für den NOTFALL und ich hab keine Scheu dazu zu stehen. Und nein nicht jeder Beagle ist so gestört wie Zelda, ich kenn auch andere, die immer frei laufen können, die kein Plan haben was ein Reh oder Fuchs ist und keinerlei Interesse haben zu jagen, dafür kenn ich aber auch Labbis die so gepickt sind wie Zeldas und deren Besitzer förmlich zu Tränen verzweifelt waren, weil ihnen niemand geholfen hat, da alle immer nur meinten "erzieh doch deinen Labrador einfach".

Nie hab ich gesagt, ich lasse sie einfach machen oder rennen. Geschweige im Wald und erst recht nicht zur Wildschonzeit.
Es grüsst

catba

Alphadoggie

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26

Montag, 17. April 2017, 22:57

Manchmal weiss ich wieder, warum ich kaum noch etwas erzähle.

hei Magira, ich habe es doch nicht böse gemeint, ich kann es mir einfach nicht so recht vorstellen, aber das scheint mein Problem zu sein ;)





Zitat von »Linu«



ich habe auch seit 2 Monaten ein Tractive und bin damit echt mega zufrieden, das Teil bedeutet für meine Beaglehündin viel mehr Freiheit,

kann ich nicht nachvollziehen?



...und eigentlich habe ich auf dieses Schreiben geantwortet, weil ich mir die Aussage "das Teil bedeutet für meine Beaglehündin viel mehr Freiheit" sehr locker rüber kommt

Magira

Schnupperdoggie

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27

Montag, 17. April 2017, 23:00

Deine Antwort seh ich erst jetzt, bzw dass die dazwischen ist, dementsprechend ist meine letzte nicht an dich gerichtet :zwinker:
somit sind wir uns ja da immerhin einig :zwinker:


Es ist halt eben diese Freiheit, die auch ein Maulkorb bringt. Ich find das ziemlich Vergleichbar. Es ist für absolute Notfälle ein guter Anker und es gibt einem in die gesamte Situation mehr Vertrauen. Was mehr gelassenheit hineinbringt und das wiederum sorgt für besseres und erfolgreicheres Training.
Es grüsst

catba

Alphadoggie

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28

Montag, 17. April 2017, 23:06

somit sind wir uns ja da immerhin einig :zwinker:


:good:

perrolina

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29

Dienstag, 18. April 2017, 07:35

Manchmal weiss ich wieder, warum ich kaum noch etwas erzähle.

Hahaha, genau das würde ich an deiner Stelle auch denken. Ich bin aber sehr froh, dass du es trotzdem tust! Ich finde nämlich, User wie du bereichern dieses Forum ungemein :thumbsup:
Liebe Grüsse Nicole

catba

Alphadoggie

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30

Dienstag, 18. April 2017, 08:47

Manchmal weiss ich wieder, warum ich kaum noch etwas erzähle.

Hahaha, genau das würde ich an deiner Stelle auch denken. Ich bin aber sehr froh, dass du es trotzdem tust! Ich finde nämlich, User wie du bereichern dieses Forum ungemein :thumbsup:

unbedingt...gerade Themen, wo man nicht gleicher Meinung ist bereichern den Forum :nicken: man kann darüber diskutieren und keiner muss beleidigt / gekränkt sein...viele Wege führen bei der Hundeerziehung ans Ziel, gerade das ist doch spannend, auch wenn die Ansichten verschieden sind ;)

Namara

Alphadoggie

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31

Dienstag, 18. April 2017, 08:57

Manchmal weiss ich wieder, warum ich kaum noch etwas erzähle.

Hahaha, genau das würde ich an deiner Stelle auch denken. Ich bin aber sehr froh, dass du es trotzdem tust! Ich finde nämlich, User wie du bereichern dieses Forum ungemein :thumbsup:

Vielen Dank Magira für den wirklich interessanten und wertvollen Beitrag/Beiträge von Dir, welche/r Du mit uns geteilt hast. Gerade was die versch. Jagdhunde und deren Verhalten anbelangt hast Du immer wieder einiges beigetragen zum Verständnis deren Verhalten.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Magira

Schnupperdoggie

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32

Dienstag, 18. April 2017, 10:15

Nicht die Verschiedenen Meinungen sind es, was mich zu der Aussage führte ;)
Sondern das "Wort im Mund umdrehen" und Sätze die man sagt direkt verspitzt zu verstehen.

Aber danke euch für die lieben Worte, ich weiss sie sehr zu schätzen :peinlich:
Es grüsst

catba

Alphadoggie

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33

Dienstag, 18. April 2017, 11:04

Sondern das "Wort im Mund umdrehen" und Sätze die man sagt direkt verspitzt zu verstehen.

jetzt in dieser Situtation mit dem GPS, habe ich einfach etwas Mühe das nachzuvollziehen, aber das ist mein Problem ;) und beim Schreiben kommt halt schnell etwas anders rüber, als man es eigentlich meint ;)

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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34

Dienstag, 18. April 2017, 11:13

Ich hab auch schon darüber nachgedacht ... aber ich weiss nicht ob es mich wirklich etwas beruhigen würde für den Freilauf. Obwohl schon über ein Jahr her, sitzt mir der Adrenalinstoss als Tarek den Reiher über einen Kilometer weit hetzte immer noch in den Knochen. Das Vertrauen ist halt eifach weg.

Er läuft nur sehr selten frei, obwohl er nur auf Sicht Jagt. Weil 100% garantie dass kein Wild auftaucht hab ich nicht, wir trainieren zwar fleissig und machen gute Fortschritte, aber wenn er dann doch geht dann geht er richtig. Und ich mach mir dann nicht nur Sorgen dass er verloren geht, sondern auch dass wild wirklich zu schaden kommt. Deswegen läuft er so gut wie immer an der Leine. Aber mal sehen wie er sich entwickelt.

Für den Notfall würd ich ihn dann eben doch schneller wiederfinden als ohne ... ich glaub nicht dass hier jemand einfach n GPS Senden an seinen Hund schnallt und sich denkt mach was du willst ich find dich ja wieder. Aber es kann einen sicher beruhigen und wieder Vertrauen in den Hund geben weil man weiss im Notfall finde ich den Hund auch wieder.
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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35

Dienstag, 18. April 2017, 16:18

Also ich habe den Tracker für den Notfall. Weil es passiert ist, das Breeze mit Jemanden mit ist oder den Männern hinterher gelaufen ist, nach einem Feuerwehralarm.
Das heisst ja nicht, das mein Hund 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche einfach frei rumlaufen kann und machen kann, was sie will. Aber an den 2 Tage, an denen ich nicht um sie rum bin, habe ich damit einfach eine Gewisse Kontrolle, wo sie ist. Es geht mir darum, das ich dann sehe wo sie genau ist und Jemanden losschicken kann. Also im Notfall.
Ja, es ist nicht gut gelaufen das sie abgehauen ist. Aber es ist nun einmal passiert. Und dazu kann ich auch stehen. Ich habe nicht den perfekten Hund und mein Hund hat auch nicht den perfekten Hundehalter. Und ich musste lernen, das es auch immer 2 Dinge sind. Das Leben live und in Farbe und das Leben im Internet :-) Manche Leute erzählen halt davon und manche Leute nicht. Das heisst aber nicht, das es bei den Leuten wo man solche Dinge nicht liest, besser läuft...

Und ganz ehrlich, wenn Jemand das nicht nachvollziehen kann, dann ist das für mich persönlich völlig in Ordnung. Ich kann auch Vieles nicht nachvollziehen :d . Leben und leben lassen...