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Soulblighter

Schnupperdoggie

  • »Soulblighter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 57

Doggie(s): "Stiefhund" - Breizh, Malinois, *2006

Beruf: Maschineningenieur

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1

Montag, 6. März 2017, 07:20

Abneigung gegen andere Hunde im Alter

Ich habe keinen Ähnlichen Beitrag gefunden, daher dachte ich ich stelle die Frage direkt, falls es bereits eine Antwort gibt, könnt ihr mir sie sonst gerne verlinken.^^

Mir ist aufgefallen, dass Breizh zunehmend im Alter keine Hunde mehr verträgt. Er ist "im Rudel" aufgewachsen, sprich hatte zu Beginn seines Lebens seine Wurfkumpanen um sich, und ab dem Alter von ca. 1.5 Jahren in der RS von Mike stetigen Kontakt zu anderen Hunden. Bis vor ca. 2 Jahren konnten wir auch problemlos mit anderen Hunden zusammensein.
Nun ist es so, dass wenn andere Hunde um ihn herum sind (ausser der eine Hofhund, der uns regelmässig besucht), er zunehmend gestresst ist und er zeigt das auch deutlich. Er würde -im Moment- nie andere zwicken, aber ich kann mir vorstellen, dass er das irgendwann tun könnte (wenn man Garantien will, soll man sich einen Toaster kaufen. Kein Tier.)

Kennt ihr ähnliches Verhalten? Also dass Hunde im Alter eher Einzelgänger werden?

Breizh ist ein unkastrierter Rüde, hat das vielleicht auch einen Einfluss?

Ich frage aus puurer Neugier, da ihr das umfassendere Hundewissen besitzt und vielleicht ähnliches erlebt habt.


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"Wenn Sie Garantien wollen, kaufen Sie sich einen Toaster!"

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Chiara

Alphadoggie

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2

Montag, 6. März 2017, 07:44

Mein Ömchen mags einfach nicht mehr, wenn Hunde zu ihr kommen und sie an der Leine ist, war früher auch nicht so. Im Freilauf gehts tiptop, ausser der andere bedrängt sie, aber da schreite ich eh ein

Lady

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

Wohnort: Schweiz

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3

Montag, 6. März 2017, 08:03

In meinem Bekanntenkreis habe ich viele mit älteren Hunden und die meisten wollen im fortgeschrittenen Alter keinen Kontakt mehr mit anderen, sprich vor allem fremden Hunden und zeigen das auch deutlich.
Lady wird in diesem Jahr 10, ist also auch nicht mehr die Jüngste :d Sie hat jedoch schon länger "ihr" Verhalten gegen andere Hunde: grössere Hunde, die sich ihr langsam nähern, akzeptiert sie, wenn sie nur kurz schnuppern und weitergehen. Kommen sie auf Lady zugerannt und/oder sind sie aufdringlich, werden sie sehr klar und unfreundlich zurecht gewiesen und weggescheucht. Gleich grosse oder kleinere Hunde dürfen ziemlich viel, d.h. selbst wenn sie kläffen, auf sie zurennen usw. ist Lady erst mal freundlich-abwartend. Bei gleich grossen Hunden wird sie dann aber auch schnell unfreundlich und scheucht sie weg, wenn sie aufdringlich sind. So kleine Winzlinge dürfen bei ihr alles, die haben scheinbar einen Sonderbonus :biggrin: Da hat sie grenzenlos Geduld.
Generell ist sie immer super freundlich zu langhaarigen Hunden und ihrer eigenen Rasse - egal, ob fremder Hund oder nicht - die findet sie auch immer toll. Lady spielt noch immer sehr gern, wenn die "Chemie" für sie stimmt und fordert eben kleinere Hunde sehr gern zum Spielen und Rennen auf.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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4

Montag, 6. März 2017, 08:09

Ghiro ist auch schon fast 11 jährig und er mag auch keine aufdringlichen, stürmische Hunde mehr, aber er mommuniziert es klar und gut ist...warum meinst du, dass Breizh dem Zwicken nahe ist? macht er "Luftzwicker"? macht er es bei allen Hunden oder z.B. nur bei Hunden, die aufdringlich sind?

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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5

Montag, 6. März 2017, 08:25

Mein früherer Border Terrier wurde im Alter auch viel zickiger gegen fremde andere Hunde. In all den Jahren zuvor konnte sie immer nit jedem...als Ömchen dann nicht mehr unbedingt. Vorallem an der Leine und wenn sie bedrängt wurde, wurde sie stinkig.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

hasch-key

Sportdoggie

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6

Montag, 6. März 2017, 08:34

Ich denke ältere Hunde merken vielleicht auch selbst, dass sie körperlich etwas labiler sind.
Bei meinen ists so, dass Chadie eher entspannter geworden ist, Joe proletiger und Yuki findet andere Hunde eh egal, Berner Sennen ausgenommen, die braucht er auf dieser Welt nicht, war aber schon immer so.
Ich pass aber auch auf, dass kein Jungspund meinen Rentnern ins Kreuz hüpft oder so.

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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7

Montag, 6. März 2017, 09:18

Für mich ist das aber irgendwie normal. :nicken:

Für mich ist es normal wenn Hunde ab ca. 2-3 Jahre nicht mehr viel spielen (und nur noch mit auserwählten eine Runde drehen), dann immer mehr reifen und erwachsen werden. :nicken: Ab ca. 5 Jahre stelle ich dann fest, dass jede meiner Hündinnen nicht mehr so offen zu Rüden ist (je nach Zyklus halt auch, sind sie nicht gewillt, wird es nun deutlich gezeigt und ganz klar mitgeteilt... also Weiber werden dann ,,zickiger,, zu Rüden mit Hintergedanken ). Dann werden sie nach und nach ruhiger/ausgeglichener, lieben eher die ruhigen Hunden wo sich mit Anstand nähern und Abstand halten. Alles was aufdringlich, schnell, rüppelig oder unkontrolliert erscheint, würden sie gerne regulieren.

Man sehe nur Pyri, wie sie seit ca. 2 Jahren (wie dazumal Diuni aber auch) spielende Hunde bremsen und regulieren will. Das ist ja eigentlich ganz normal, sie will die aufgeregten Hunde stoppen und zu Anstand anhalten. Nur sehen wir Menschen es als abblocken und das Spiel stören, für uns ist es was Negatives. So nehme ich Pyri dann an die Leine damit die Menschen zu frieden sind. Aber eigentlich würden genau diese erwachsenen Hunde schauen, dass das Spiel nicht überbordet. Nur sehen wir Menschen es anders ;)

Dann werden sie noch älter. Nun wollen sie einfach auch keine Machtkämpfe mehr. Wozu auch, sie sind im Ruhestand ;) . Sie wollen die Hunde wo sie kennen und abschätzen können. Weil sie merken auch, dass die Kraft nun langsam nachlässt. Evtl. haben sie auch die ersten Anzeichen von leichten Schmerzen und wollen einfach nicht, dass ein anderer Hund an diese Stelle kommt. :noidea:

Für mich also ganz normal und verständlich.

Meine eigenen Hunde wurden im Alter (wurden leider bisher nur 10 und 11 Jahre) nicht aggressiver oder so. Aber sie regulierten nervöse aufgedrehte und nicht korrekt verhaltende Hunde eher und vor allem ganz klar und mit deutlicher Sprache (aber ohne einer zu verletzen).

Mein Hundetrainer mochte es immer wenn ich mit meinen erwachsenen reifen Hunde kam, weil dann die anderen so auch mal klare Ansagen erleben durften :pfeifen: . So auch kürzlich als wir nach der Lektion laufen gingen. 4 Hunde ( 1 Rüde 3J., 1 Hündin 2J., Flaffy 16Monate und Pyri 7 Jahre). Pyri liess ich an der Leine, da sie nicht mehr so spielt und zuvor läufig war und deshalb eher abweisend ist. Aber nein... Mr. Rüde musste an ihren Popo, und schon wäffelte sie ihn kurz ab. Der Rüde gehörte dem Trainer. Er sofort: Super, Perfekt... genau so muss es sein. ;) :hihi: Also er freute sich über die reife Pyri wo seinem Rüden klar sagte wo es lang geht (der Rüde verstand es auch und ging weg). Dann kam die 2 Jährige Hündin auch an ihren Popo :rolleyes: Pyri schaute böse zurück und knurrte, Hündin haute ab. Er wieder: Super, klare Ansage einer reifen Hündin.

Aber eben: Draussen heisst es dann schnell das ist ein böser Hund usw. ;)

Vielleicht ist deiner auch einfach ein reifer erwachsener Rüde, der sagt was er will und was nicht. Für mich normal, solange er nicht gerade um sich beisst und andere verletzt. :nicken:

Tabasco

Sportdoggie

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8

Montag, 6. März 2017, 09:32

Es ist ja häufig so, dass Hunde im Alter allgemein empfindlicher werden; weniger gut mit Belastung umgehen können.
Mein früherer Hund hatte im Alter z.B. Probleme, sich von uns zu lösen. Das Alleinsein wurde für ihn stressiger, oder wenn er ein paar Tage fremdbetreut werden musste. Auch Lärm wurde zum Teil nicht mehr gut ertragen.

Von dem her kann ich mir gut vorstellen, dass ein Hund im Alter fremde Hunde nicht mehr gut toleriert.

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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9

Montag, 6. März 2017, 09:45

Mein früherer Hund hatte im Alter z.B. Probleme, sich von uns zu lösen. Das Alleinsein wurde für ihn stressiger. Auch Lärm wurde zum Teil nicht mehr gut ertragen.


jep das stimmt und kann ich bei Ghiro auch feststellen

Soulblighter

Schnupperdoggie

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Doggie(s): "Stiefhund" - Breizh, Malinois, *2006

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10

Montag, 6. März 2017, 09:49

Besten Dank für die umfangreichen Berichte!

Vielleicht muss ich noch etwas ausholen. Breizh ist ja ein Schutzhund, und mein Partner sein HFr. Sein Schutzverhalten weitet sich - sofern sein Chef nicht (!) dabei ist, auch auf mich aus. Wenn ich z.B. nach längerer Abwesenheit nach Hause komme, wäre es für mich gefährlich einfach meinen Partner stürmisch von hinten zu umarmen, oder sonst eine Situation zu provozieren, welche der Hund als Bedrohung für meinen Freund deutet. - Ich hätte direkt den Hund am Po hängen. Dasselbe gilt wenn ich alleine mit ihm spazieren gehe, und es würde mich jemand angreifen, ob Mensch oder Hund (die Situation hatten wir mal).
Ghiro ist auch schon fast 11 jährig und er mag auch keine aufdringlichen, stürmische Hunde mehr, aber er mommuniziert es klar und gut ist...warum meinst du, dass Breizh dem Zwicken nahe ist? macht er "Luftzwicker"? macht er es bei allen Hunden oder z.B. nur bei Hunden, die aufdringlich sind?
Nein, er macht keine Luftzwicker, er zeigt die Zähne ziemlich eindeutig, und stellt die Haare und der nächste Schritt wäre zubeissen. Und er macht das vor allem bei aufgedrehten Hunden, die die eindeutigen "Gang wäg, susch dätschts!"-zeichen ignorieren. Er droht höchstens kurz, und wenn das ignoriert wird, gibt's die Zähne.

Wäre es möglich, dass er aufgrund nachlassenden Seh- und Hörvermögens gewisse Situationen nicht mehr richtig einschätzen kann, und so in "konditioniertes" Verhalten fällt?

Das körperliche kann auch ein Grund sein. Er hat ja Polyarthritis am linken Knie, und humpelt daher je nach Tagesstimmung (oder wenn der Depp beim Spiel wieder übertrieben hat) mal mehr, mal weniger. Was er wirklich nicht mehr ist, ist schnell. Jagdtrieb wäre auch vorhanden, aber wo er for 2-3 Jahren noch Mäuse und Eichhörnchen gejagt hat, müssen z.B. Katzen schon 2 Meter an ihm vorbeigehen, bis er kapiert, dass da was "jagbares" wäre..
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Soulblighter

Schnupperdoggie

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11

Montag, 6. März 2017, 09:53

Es ist ja häufig so, dass Hunde im Alter allgemein empfindlicher werden; weniger gut mit Belastung umgehen können.
Mein früherer Hund hatte im Alter z.B. Probleme, sich von uns zu lösen. Das Alleinsein wurde für ihn stressiger, oder wenn er ein paar Tage fremdbetreut werden musste. Auch Lärm wurde zum Teil nicht mehr gut ertragen.

Von dem her kann ich mir gut vorstellen, dass ein Hund im Alter fremde Hunde nicht mehr gut toleriert.
Das Alleinsein macht ihm erstaunlich weniger aus... Er ist ja enorm auf meinen Partner fixiert (Die haben ja auch einiges gemeinsam durchgemacht, und wurden auch Schweizermeister beim Diensthundewettkampf). Wenn er fremdbetreut wird, müssen wir darauf achten, dass er alleine ist. Wir hatten für die Ferien mal eine, die ihn trotz Warnungen ins Rudel gebracht hat, und wir hatten einen total gestressten Hund zu Hause. Aber wenn er alleine ist, ist er nicht gestresst. Ausser er kriegt keine Kuscheleinheiten. Aber die fordert er penetrant ein :biggrin:
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andi+rudel

Streunerdoggie

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12

Montag, 6. März 2017, 10:27


Wäre es möglich, dass er aufgrund nachlassenden Seh- und Hörvermögens gewisse Situationen nicht mehr richtig einschätzen kann, und so in "konditioniertes" Verhalten fällt?



davon gehe ich jetzt mal stark aus. natürlich wissen auch ältere hunde dass sie eingeschränkter sind als jüngere und auch die sinnesleistungen nehmen beständig ab. da hält man sich wohl auch eher unangenehmes vom leib.

Tabasco

Sportdoggie

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13

Montag, 6. März 2017, 10:36

Es ist ja häufig so, dass Hunde im Alter allgemein empfindlicher werden; weniger gut mit Belastung umgehen können.
Mein früherer Hund hatte im Alter z.B. Probleme, sich von uns zu lösen. Das Alleinsein wurde für ihn stressiger, oder wenn er ein paar Tage fremdbetreut werden musste. Auch Lärm wurde zum Teil nicht mehr gut ertragen.

Von dem her kann ich mir gut vorstellen, dass ein Hund im Alter fremde Hunde nicht mehr gut toleriert.
Das Alleinsein macht ihm erstaunlich weniger aus... Er ist ja enorm auf meinen Partner fixiert (Die haben ja auch einiges gemeinsam durchgemacht, und wurden auch Schweizermeister beim Diensthundewettkampf). Wenn er fremdbetreut wird, müssen wir darauf achten, dass er alleine ist. Wir hatten für die Ferien mal eine, die ihn trotz Warnungen ins Rudel gebracht hat, und wir hatten einen total gestressten Hund zu Hause. Aber wenn er alleine ist, ist er nicht gestresst. Ausser er kriegt keine Kuscheleinheiten. Aber die fordert er penetrant ein :biggrin:

Mit meinem Beispiel wollte ich nur aufzeigen, dass Hunde im Alter sich in gewissen Eigenschaften verändern können. Bei uns war es eben das erwähnte "uns-nicht-loslassen-wollen". In eurem Fall könnte es die von dir erwähnte Abneigung gegen andere Hunde sein.
Der Hund wird häufig grundsätzlich anfälliger.

erica

Sportdoggie

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14

Montag, 6. März 2017, 11:31

Breizh ist ja ein Schutzhund, und mein Partner sein HFr. Sein Schutzverhalten weitet sich - sofern sein Chef nicht (!) dabei ist, auch auf mich aus. Wenn ich z.B. nach längerer Abwesenheit nach Hause komme, wäre es für mich gefährlich einfach meinen Partner stürmisch von hinten zu umarmen, oder sonst eine Situation zu provozieren, welche der Hund als Bedrohung für meinen Freund deutet. - Ich hätte direkt den Hund am Po hängen.


Das hat jetzt aber nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Reaktion (oder eben nicht reagieren) deines Freundes.

Das die Hunde im Alter zickiger werden ist normal. Ich hab hier eine 14-jährige Riesenzicke..... :smile:

andi+rudel

Streunerdoggie

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15

Montag, 6. März 2017, 11:56

Breizh ist ja ein Schutzhund, und mein Partner sein HFr. Sein Schutzverhalten weitet sich - sofern sein Chef nicht (!) dabei ist, auch auf mich aus. Wenn ich z.B. nach längerer Abwesenheit nach Hause komme, wäre es für mich gefährlich einfach meinen Partner stürmisch von hinten zu umarmen, oder sonst eine Situation zu provozieren, welche der Hund als Bedrohung für meinen Freund deutet. - Ich hätte direkt den Hund am Po hängen.


Das hat jetzt aber nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Reaktion (oder eben nicht reagieren) deines Freundes. :

Da bin ich ebenfalls überzeugt davon.

Soulblighter

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16

Montag, 6. März 2017, 12:05

Was ich noch anfügen will: es wäre eine Reaktion, die er nicht gar nicht haben kann, weil er überrascht wird. Die Reaktion kommt immer, nur ist der Hund (war) schneller als die Reaktion... aber in dem Punkt habt ihr beide recht.


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Psovaya Borzaya

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17

Montag, 6. März 2017, 14:03

nastassja mag aufgrund ihres alters einfach keine welpen und stürmischen junghunde mehr. dies ist allerdings schon recht lange so.

ansonsten ist sie aufs alter eher toleranter geworden. ihre grundeinstellung andern hunden gegenüber ist viel interessierter als früher. sie "braucht" andere hunde. dies liegt womöglich am tod meines andern barsois, denn wenn ich so recht überlege, fing dies damit an.
ansonsten hat sie sich im alter wesensmässig nicht verändert, die liebt nach wie vor jeden zweibeiner. sie ist einfach in allem langsamer geworden.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

inhii

Alphadoggie

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18

Montag, 6. März 2017, 14:09

Meine Rasse wird im Alter gegenüber Menschen dafür offener und zugänglicher ;)

gegenüber Hunden können sie sich einfach besser behaupten, sie wehren sich dann eher und können sich auch durchsetzen, lassen sich nicht mehr alles gefallen, ,,reden,, klarer mit fremden Hunden. :nicken:

Lady

Schnupperdoggie

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19

Dienstag, 7. März 2017, 08:03

Lady hat zwar das Schützen nicht gelernt, aber von ihrer Rasse her leichten Schutztrieb. Zwar hat sie erst beginnenden grauen Star, aber sie ist eine absolut auf Optik ausgerichtete Hündin und arbeitet sehr wenig und schlecht mit der Nase (immer schon) und normal mit dem Gehör. Mir ist auch aufgefallen, dass sie schneller in eine Abwehrhaltung fällt, wenn sie etwas nicht genau einordnen oder erkennen kann - ich habe das Gefühl, sie wehrt quasi "sicherheitshalber" schon mal ab...
Sie war - Rasse typisch - immer sehr reserviert und misstrauisch zu nicht extrem gut bekannten Leuten, das hat sich jetzt mit zunehmendem Alter stark geändert und sie ist seit sie 8 Jahre alt ist bedeutend aufgeschlossener und freundlicher und geht ziemlich rasch auch zu für sie völlig fremden Menschen und lässt sich streicheln. Was immer noch nicht geht ist, dass Fremde sie überraschend einfach anfassen und betatschen...
Liebe Grüsse
Marianne

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Sisco

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sisco (Border Collie-Mix, 2002), Miro (Mudi, 2010)

Wohnort: Aargau

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20

Sonntag, 26. März 2017, 11:57

Meine Rasse wird im Alter gegenüber Menschen dafür offener und zugänglicher
Woran machst du das fest? Ich bezweifle, dass dies der Rasse zugeschrieben werden kann.