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Disney92

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

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61

Donnerstag, 18. Mai 2017, 09:14

Mich stört es nicht, wenn ein (seriöser) Züchter etwas am Wurf verdient.
Bei Ayden's Züchterin hat mich (unter anderem) gestört, dass sie mehrere Würfe gleichzeitig hatte und mit den einzelnen Welpen nichts gemacht hatte. Die waren einfach da und wurden ab der 10. Woche verkauft. Futter hat sie von RC gesponsert bekommen. Da blieb sicherlich einiges übrig vom Wurf. :noidea:

LaraLiina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): APRIL - Labrador-Mix

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62

Donnerstag, 18. Mai 2017, 09:19

Ich habe nichts dagegen, dass ein Züchter etwas an den Welpen verdient. :)

Aber ich weiss nicht, ob ich bereit dazu wäre, 500-1000.- Fr. mehr zu bezahlen, DAMIT er etwas verdient, wenn ich bei einem andren Züchter weniger bezahlen würde. :P

Aber eben, bisher habe ich eh noch nicht DIE Zucht mit DEM Wurf gefunden, den ich will, vielleicht würde ich dann für den Welpen von einem bestimmte Wurf auch gerne 4000.- Fr. bezahlen ;)
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Magira

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

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63

Donnerstag, 18. Mai 2017, 11:31

@magira

Aber auch wenn ein Züchter Geld verdienen würde, wäre dies dann schlimm? Er arbeitet und leistet ja was, und da darf/soll er auch für diese ,,Arbeit,, entlohnt werden :nicken: . Warum wird erwartet, dass ein Züchter nichts verdient und warum ist es schlimm wenn einer was verdient.... ? :noidea: ?( [..]


Es klingt nur immer oft so, dass man den Züchtern nichts gönnt, kein Verdienst für seine Mühen. Habe ich eine Sporthündin (wie ich bei Pyri) musste ich ja sogar auf mein Hund verzichten, da fällt grad mal eine gute Saison von meinem Lieblingssport ab. Ich muss danach die Mutterhündin sorgfältig wieder antrainieren und das dauert. Merkte ich nun bei Pyri extrem...

Also Züchter wo den Hund auch als einfacher Familienhund haltet, der macht doch einige Abstriche und das weil er die Rasse liebt und anderen Leuten ein Welpe ,,schenken,, wollen. :nicken: Weiss nicht warum die Züchter oft einfach als ,,Bösewichte,, dargestellt werden.
So meinte ich das nicht, ich hab nichts dagegen wenn er etwas verdient, ich meinte nur, es gibt verschiedene. Wenn ich sehe das manche Züchter sich als "one-man-show" durch arbeiten und manch andere haben sogar extra Personal für ihre Hunde. Sind die unterschiede doch gross, woran es liegt? Keine Ahnung. Gönnen tue ich es jedem der eine souveräne, seriöse Zucht führt, egal ob 1 Hündin oder 5, ob alleine oder mit Angestellten.
Für mich persönlich bleibt 2'000 viel, egal was ein Auto kostet, was andere für Urlaub bezahlen und zum Beispiel wär ich nicht bereit so viel für eine Katze zu bezahlen, keine Ahnung warum. Das heisst aber nicht, dass ich am Preis drücken möchte oder ihn schlecht reden :) nur einfach die tatsache: es ist viel.
Es grüsst

inhii

Alphadoggie

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64

Donnerstag, 18. Mai 2017, 15:01

@magira

Ja Beispiel oft in Frankreich haben sie Personal da sie aber eigentlich ,,extrem,, viele Hunde und teils auch mehrere Rassen miteinander züchten. Dort kennen wir paar wo Beispiel 10 Zuchthündinnen und genauso viele Deckrüden haben. Die züchten extrem viel, haben Personal und leben dann von dem. Dort ist es teils einfach ein Beruf.

Ob man das gutheissen mag, muss Jeder für sich entscheiden. :nicken:

Aber die Norm wie man es ja so im üblichen kennt, ist schon eher 1 Mensch mit 1- evtl. 2 Zuchthündinnen. Grad bei meiner Rasse in der CH oder DE usw. ist es zu 99% immer nur 1 Person (oder Familie) wo dies macht und sie haben auch nur ihren Familienhund. Eben in Frankreich sind ganz andere Dimensionen und recht befremdlich. Wir werden mit einer Zuchthündin dort förmlich ausgelacht. Das nennen die dort kaum eine Zucht, Zucht ist dort eben viele Hunde usw.

Ich wüsste aber nicht ob es in der CH bei anderen Rassen auch solche Dimensionen gibt. :noidea: ich kenne zumindest keinen.

erica

Sportdoggie

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65

Donnerstag, 18. Mai 2017, 16:48

Es gibt auch in Frankreich kleinere, sehr gute Zuchten. Ich persönlich würde niemals einen Hund aus so einer " Fabrik" kaufen. Mein nächster Hund wird sicher wieder aus Frankreich sein, keinesfalls aus der Schweiz oder Deutschland.
Wieviel wer dran verdient ist mir egal. Material würde ich mir niemals andrehen lassen. Auch Klauseln im Vertrag ( Kurse besuchen, Rückkaufsrecht, Haltebedingungen, Zuchtrecht, Vorschrift zu Röntgen etc.) akzeptiere ich nicht.

inhii

Alphadoggie

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66

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:11

ja, gell... es hat etwas von einer ,,Fabrik,,. :peinlich:

Wobei ich aber sagen muss, dass gerade die Eurasier von Frankreich oft ein sehr gutes Wesen haben (viel sicherer und weniger ängstlich). Da kann sich manch CH und DE-Hund eine scheibe davon abschneiden ;) . Und die stammen auch aus einer ,,Fabrik,,. So offen ich das nun sagen muss, nicht alles ist schlecht aber ich kann mich damit auch nicht anfreunden. Gerade wenn es dann noch mit mehreren Rassen so gehandhabt wird. :huh:

Das mit den Klauseln muss jeder für sich wissen. Ich höre aber oft Gejammer von CH-Hundebesitzer, dass die den Vertrag mit Zuchtrecht unterschrieben haben. Und dann eben jammern wenn es soweit ist. Man muss einfach vorher überlegen was man will und was nicht, ist man dazu nicht bereit, dann nimmt man auch kein Welpe von dort. Unterschreiben und sich nicht dran halten, finde ich das Letzte.

Dann grad wie du erica, erst gar keinen von dort nehmen wo es einem nicht passt und zusagt. :nicken:

perrolina

Schnupperdoggie

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67

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:19

Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn ein Züchter Geld verdient, wenn er seriös züchtet.
Für mich ist eine "kleine familiäre Liebhaberzucht" mit einer Hündin auch nicht zwingend besser als eine "professionelle Zucht" mit mehreren Hunden.
Gerade bei den Perros habe ich oft Frauen im mittleren Alter mit komischen Hormonschüben getroffen, deren Hündin "uuunbedingt mal Babies haben musste". Gesundheitschecks wurden natürlich gemacht aber ob das vom Wesen der Hündin her auch passt war dann irrelevant....schliesslich hat Frau Liebhaberzüchterin ja nur diese eine. Gerade bei den Spanischen Wasserhunden ist das nicht so unbedeutend, weil es leider sehr viele unsichere Hunde gibt.

@inhii
Damit meine ich NICHT alle "kleinen Züchter" und schon gar nicht euch!

@erica
Solche Klauseln sind vor Gericht eh nicht haltbar.
Liebe Grüsse Nicole

erica

Sportdoggie

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68

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:27

Zitat

ja, gell... es hat etwas von einer ,,Fabrik,,. :peinlich:

Wobei ich aber sagen muss, dass gerade die Eurasier von Frankreich oft ein sehr gutes Wesen haben (viel sicherer und weniger ängstlich). Da kann sich manch CH und DE-Hund eine scheibe davon abschneiden :


Nicht nur die Eurasier. Wenn ich mir gewisse Malis aus CH oder D Zuchten anschaue, weiss ich warum ich mich an F Zuchten halte.

Ich weiss, dass die Verträge nicht haltbar sind. Trotzdem geht es mir total gegen den Strich, etwas zu unterschreiben, was ich eigentlich voll daneben finde.

Tabasco

Sportdoggie

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69

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:31

Mir wären Zuchten recht, wie man sie früher häufig sah, wo der Züchter auch mal zwei Hündinnen aus einem Wurf behielt und dann nach ein, zwei Jahren die weniger geeignete (oder gar beide) verkaufte. Der also nicht darauf angewiesen war, eine vielleicht nicht so optimale Hündin halt doch in die Zucht zu bringen, weil man das Rudel ja nicht unendlich gross werden lassen kann.
Heute hört man im Gegenteil eher, dass eine "gute" Hobbyzucht eine nicht zugelassene Hündin unter keinen Umständen abgeben sollte. Das sei sonst ein Zeichen, dass der einzelne Hund zuwenig geschätzt würde. Ich kenne viele HH, die dann dort keinen Welpen kaufen würden.

erica

Sportdoggie

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70

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17:51

Zitat

Mir wären Zuchten recht, wie man sie früher häufig sah, wo der Züchter auch mal zwei Hündinnen aus einem Wurf behielt und dann nach ein, zwei Jahren die weniger geeignete (oder gar beide) verkaufte. Der also nicht darauf angewiesen war, eine vielleicht nicht so optimale Hündin halt doch in die Zucht zu bringen, weil man das Rudel ja nicht unendlich gross werden lassen kann.
Heute hört man im Gegenteil eher, dass eine "gute" Hobbyzucht eine nicht zugelassene Hündin unter keinen Umständen abgeben sollte. Das sei sonst ein Zeichen, dass der einzelne Hund zuwenig geschätzt würde. Ich kenne viele HH, die dann dort keinen Welpen kaufen würden.


Wenn ein Züchter untaugliche und pensionierte Hündinnen alle behalten muss kann er schlicht nicht mehr seriös züchten.
Meine Züchterin sucht für Ihre ca. 4 jährigen Zuchthündinnen einen tollen Platz. Ich finde das gut so.

perrolina

Schnupperdoggie

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71

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:06

...nicht nur nicht seriös züchten sondern auch nicht artgerecht halten....
Es ist für ein ausrangierten, pensionierten oder untauglichen Zuchthund ganz sicher besser, an einen passenden Platz weitervermittelt zu werden, als beim Züchter ev. als notwendiges Übel mitgetragen zu werden.
Liebe Grüsse Nicole

inhii

Alphadoggie

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72

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:09

Es gibt Zucht und Zucht.

Wenn einem nicht wichtig ist wie viele Welpen man hervor bringt, kann man sehr gut die Alten behalten oder auch mal eine zuchtunfähige Hündin. Uns wäre nie in den Sinn gekommen eine abzugeben. Nie und nimmer, weil es an erster Stelle unsere private Familienhunde sind. Wir sind an erster Stelle Hundebesitzer und dann Züchter und so sind es wohl sehr viele. Ich kaufe kein Hund um zu züchten, sondern habe per Zufall ein Hund gekauft, der sich dann für die Zucht eignet. :nicken:

Dann ist es eben so, dass man paar Jahre gar keinen Wurf hat. Ich finde das ganz normal und weiss nicht warum da nun die Seriosität drunter leiden sollte. ?( :noidea:

Was ich aber einer Meinung bin, ist das was perrolina anspricht. :nicken:

Ich muss doch von meiner Zucht/Verpaarung überzeugt sein, so auch von meiner Hündin oder natürlich genauso von seinem Rüden :noidea: . Ich hätte Beispiel mit Diuni züchten dürfen, sie war körperlich perfekt/gesund. Aber ich fand einfach ihr Grundwesen zu schwach... Würde ich mit so einem Hund trotzdem züchten, dann wäre es doch purer Egoismus. Ich verstehe es dann überhaupt nicht, weil wie schon geschrieben... man macht es ja nicht mal weil man was verdient. Warum also dann? Was ist der Anreiz ein Hund in die Zucht zu nehmen wo nicht genügend ist. (OK, ich bin halt heikel was genügend angeht. Viele sagen, ich sehe es zu pinkelig) ;) :pfeifen:

inhii

Alphadoggie

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73

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:16

Ich glaube ihr kennt einfach total andere Zuchten. :pfeifen:

Notwendiges Übel? 8| Hey... es sind trotzdem noch deren Hunde, die hoffentlich von ihren Züchtern/Besitzer auch geliebt werden.

@perrolina

Was kennst du den für Zuchten bei deiner Rasse?

Bei uns ist es eigentlich ganz normal nur 1-2 Hunde zu halten und diese bis ans Ende. Ist eine zuchtunfähig, dann ist es eben so und man setzt als Züchter aus. Hatten wir vor Pyri ja auch, einige Jahre kein Wurf mehr. Ich finde dies ganz normal und kenne es nur so.

Ach ja... ich habe mich im Fall nicht angesprochen gefühlt wegen deinen Aussagen. Ich bezog es völlig allgemein. :nicken:

Magira

Schnupperdoggie

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74

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:38

Kommt doch sicher auch noch auf die Rasse darauf an, denke Meute- und Windhunde sind einfacher in grösseren Rudel zu halten als Gebrauchshunde
und auch einfacher auszulasten mit einfachen Gruppenbeschäftigungen.
Für mich kommt nach wie vor beides in Frage sofern es seriös geführt wird, der Grosszüchter der sich ganz der Rassenzucht widmet und die "Familie von nebenan" mit der perfekten Einzelhündin.
Es muss einfach das komplett Paket stimmen und dann bin ich für beides offen :)

Man siehts aber schon eher, bei den kleineren Züchter, dass sie mit ach und krach ihren Hund in die Zucht bringen wollen.
Zeldas einer Bruder ist Top, sowohl veranlagung als auch Körperbau und hatte die Ankörung in Rekordzeit. Der zweite Bruder hat leider ein extrem hibbeliges Wesen, einen Schönheitsfehler und ist jagdlich auch nicht grossartig bei der Sache. Die Besitzer versuchten es aber immer und immer wieder in der Hoffnung richter zu finden die ihm doch noch die nötigen Bewertungen geben und haben glaub die Ankörung 2 oder 3x versucht. Danach kauften sie sich noch zwei Hündinnen und sind nun Züchter, sie lieben ihre Hunde, die Rasse, aber irgendwie eben auch ein Stückchen zu sehr um es objektiv zu sehen.
Es grüsst

Tabasco

Sportdoggie

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75

Donnerstag, 18. Mai 2017, 19:57

@inhii: Ich verstehe dich schon. Aber wie du selber sagst: Diuni war dir trotz Körung zuwenig "gutes Zuchtmaterial" (böse ausgedrückt, aber natürlich nicht böse gemeint :smile: ). Deshalb hast du nicht mit ihr gezüchtet.
Aber wieviele der kleinen Hobbyzüchter hätten dies trotzdem getan? Die Mehrheit, befürchte ich.

Und genau deshalb fände ich es eben gut, wenn ein Züchter nur die möglichst besten Hunde zur Zucht einsetzt und die anderen weiter gibt, damit für den nächsten Zuchthund Platz da ist. Auch für die Rasse wäre dies ja von Vorteil.

inhii

Alphadoggie

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76

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:57

@magira

Bei uns kann man allerhöchstens 2x an die Ankörung. Das 2. mal geht nur wenn sie wegen kleinen Mängel ,,zurückgestellt,, wurden (oft sind es eben weil noch zu jung und unausgeglichenes Wesen da ist). Aber das ,,zurückstellen,, ist eher selten. Entweder es geht oder man ist draussen, und dann kann man auch kein weiteres mal gehen :nönö: .

Aber ich weiss was ihr meint, und die gibt es überall und finde ich eben auch nicht gut :nönö: . Die wo eben es zu sehr wollen...



@Tabasco

Ich weiss was du meinst, und ja Diuni war für mich nicht perfekt genug für die Zucht. Und trotzdem war sie aber perfekt für mich, als mein Hund. :nicken: :0herzsm0:

Darcyschatzi

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77

Donnerstag, 18. Mai 2017, 21:54

Bei Züchtern war ich auch lange im Zwiespalt, die Mutter einer Kollegin züchtete eben, hat immer mehrere Hunde und gibt auch zT ältere Hündinnen ab. Ich hab zuerst natürlich gedacht wie man das kann und wie böse das ist... ;) Aber wenn ich mir überlege, dass sie eine top Prägung machen, wirklich gut überlegen wen sie wann von wem decken lassen und alles für ihre Hunde tun, setzt es alles in Relation. Ich hab natürlich trotzdem mal nachgefragt wieso das so ist und anscheinend sind ihre Hunde im Alter lieber Einzelhund, was bei ihnen einfach nicht gegeben ist. Jetzt züchten sie nur noch kleinere Rassen, da die Mutter Rückenprobleme bekam und 2 Tage die Woche Agility nicht mehr drin lag. Und so langsam komm ich zur Überzeugung lieber einen Hund von einem "professionellem" Züchter als von einem Hobbyzüchter der weniger Erfahrung hat zu holen (wenn es mal so weit ist).
Aber jetzt grad 10-20 Hunde ist dann doch extrem.. smilie_sh_019
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

inhii

Alphadoggie

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78

Donnerstag, 18. Mai 2017, 22:06

Wer sagt, dass ein sogenannte Hobbyzüchter weniger Erfahrung hat als Jemand wo Beispiel 5-10 Hunde hat? :pfeifen:

Mich nimmt es mal wunder, bei welcher Rasse es anscheinend so normal ist mehrere Zuchthunde zu halten in der CH? :noidea: mir würde gerade mal evtl. die Border Collies einfallen, wenn Jemand Agi macht und gleichzeitig Züchter ist :gruebel1: . Aber auch die behalten ihre zuchtunfähige Hunde halt für den Sport.

Weil ich sehe nie Leute mit mehreren selben Hunden rumlaufen wo Züchter sein könnten. Und die Zuchthunde müssen ja auch mal raus oder leben die dann nur in Zwingern?

erica

Sportdoggie

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79

Donnerstag, 18. Mai 2017, 22:35

Von einem Hobbyzüchter würde ich nie einen Hund kaufen. Angekört ist ein Hund relativ schnell. Aber die Kunst ist, die richtige Verpaarung zu finden. Das braucht jahrelange Erfahrung und eine sehr aufwändige Beobachtung der Zuchtlinien. Zwei gute Elterntiere allein bringen nicht zwingend das gewünschte Resultat. Man sollte schon genau wissen wer was wie vererbt.
Leider gibt es z.B. Bei den Malis viel zuviele dieser "Hobbyverbindungen". Das Resultat findet sich dann leider zu oft in Tierheimen oder Inseraten "abzugeben". Der Rasse schadet es.

Psovaya Borzaya

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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80

Freitag, 19. Mai 2017, 08:04

meine züchterin hat alle ihre hunde angekört, drei sind youngster aus dem letzten wurf und bereits jugendchampion oder mind. sehr vielversprechend. sie hat nach sovielen jahren einfach einen blick.
trotzdem hatte noch nicht jede hündin von den angekörten einen wurf. nastassjas mama (jetzt 12) hatte zb nur einen. sie brachte darin einen extrem erfolgreichen rüden hervor, aber auch einen, der aus züchterischer sicht ausschuss war (der 7 jahre alt wurde und ein sehr liebevolles zuhause hatte). für sie ist dann klar: deckrüde war top, hündin war top, welpen aber zu durchmischt, also ende im gelände. die hündin ist US import und für sie ist es klar, dass sie bleibt.
sie macht nur einen wurf, wenn sie auch einen welpen behalten kann/will.
ich würde aber zb. niemals von ihr einen älteren hund nehmen, mit dem sie dann doch nicht züchtet und der nun deshalb "überflüssig" ist. sie gäbe aber, wie gesagt, auch keinen ab. ein einziges mal ganz am anfang unseres kennenlernens gab sie eine hündin ab, die vom wesen her nicht überzeugte und deshalb nicht eingesetzt wurde zur zucht. diese hündin aber litt im rudel sichtlich. ein befreundetes ehepaar, das sehr oft dort war und die hündin daher von klein an kannte, wollte sie haben und eines tages ging sie dort einfach mit und beim nächsten besucht war die hündin sichtlich darauf bedacht, keinesfalls dort "vergessen " zu werden. sie wollte partout wieder mit dem ehepaar mit.

windis sind rudeltiere und sie brauchen keine ausbildung wie ein mali sie braucht. meine züchterin macht auch keinen windhundesport. freilauf haben sie nur in eingezäunten gelände. spazieren geht sie trotzdem, halt an der leine. da spielt es weniger eine rolle ob sie nun mit 4 oder 5 geht...
manchmal behält der züchter auch eine hündin und die entwickelt sich dann doch nicht ganz so wie erwartet oder aber, es findet einfach nicht den passenden rüden. meiner meinung nach spricht es für den züchter, dann nicht einfach auf teufel komm raus rüde a auf hündin a zu setzen, nur damit es babies gibt.

jendayi stammt aus einer wirklich sehr grossen zucht. die haben aber angestellte und sind zu 3 (zwei männer und ihr ziehsohn) die dafür leben. ihr haus und grundstück ist unendlich gross. trotzdem geben sie eine ältere hündin auch mal ab. bei whippets lässt sich leicht jemand finden, der keinen welpen mehr möchte. da ich katzen und kleintiere halte, kommt es für mich nicht infrage.

es spielt schon eine rolle, welche rasse man züchtet. ob mir eine zucht gefällt, seh ich erst vor ort, wenn ich die gegebenheiten und die tiere selber gesehen habe.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen