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Frodo

Schnupperdoggie

  • »Frodo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4

Wohnort: Dübendorf

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21

Donnerstag, 16. März 2017, 11:25


Ja, es mag in Sicht von vielen HH Müll-Futter sein, aber wenn der Hund es wirklich braucht weil Krank, dann gebe ich dem Hund diesen Müll damit er überlebt. :nicken:

Wenn er dann wieder stabil ist, dann kann ich immer noch weiter schauen und ausprobieren... aber solange es akut ist, sehe ich das Tamtam nicht sein Hund halt diese Marke zu verfüttern. :noidea:

Mutters Hündin (Bauchspeicheldrüsenunterfunktion) hat dank dem Müll überlebt!

Ja, du könntest versuchen zu wechseln und einfach mit den Test den PH im Auge halten. Evtl. hast du sogar noch Tests wo Blut anzeigen, dies wäre unter anderem ein Zeichen, dass wieder Gries oder Steine da sind und die Schleimhaut ,,aufkratzen,, :nicken: Mutters Hündin war sogar so, dass sie Blut pinkelte. :huh:
Ja, so habe ich es ja auch gemacht. Als es Akut war, habe ich logischerweise Royal Canin verfüttert, das war für mich keine Sekunde eine Frage.
Es ist jetzt doch ein Halbesjahr wieder gut. - Urin ist getestet, PH-Wert tiptop und Gries ist keines mehr drin, sprich es konnte sich alles auflösen. - Ich habe im Moment einen komplett gesunden Hund! (wenn nicht würde ich mir die Frage wegen Futterwechsel überhaupt nicht stellen).

Blut hatte Frodo nie im Urin. Ich habe sehr schnell reagiert und bin zum Tierarzt gegangen und somit kamen wir mit einer Blasenreizung (welche wir sogar mit einem Medikament auf natürlicher Basis (also sogar ohne Antibiothika) behandelt konnten) und Anfängen von Gries noch gut davon.
Ich denke ich wäre schon fähig zum reagieren, bevor überhaupt wieder Gries entsteht, einfach indem ich regelmässig PH-Wert teste und sofort gegenwirke, wenn der Urin wieder zu basisch wird.

Spannend wäre gewesen, ob es ein Futter gibt, welches Hunde mit Hang zu Gries gut vertragen.

Vaku

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 597

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22

Donnerstag, 16. März 2017, 11:25

Ja, es mag in Sicht von vielen HH Müll-Futter sein...

Warum eigentlich?

Das bei Hundefuttern mit geringem Proteinanteil wenig Fleisch verwendet wird, ergibt sich ja.

Es muss ja kein Royal Canin am Ende sein, es gibt so viel Tierfutterhersteller und es gibt bestimmt auch andere Hersteller die Futter für dieses Bedürfnis herstellen.






Zitat

Spannend wäre gewesen, ob es ein Futter gibt, welches Hunde mit Hang zu Gries gut vertragen.
Ich würde, wenn du auf Normalfutter umstellst, mir eins suchen mit geringem Proteingehalt (vielleicht so 18-20 %). Das ist dann vielleicht besser verträglich als > 25%.

inhii

Alphadoggie

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23

Donnerstag, 16. März 2017, 11:41

@vaku

Da fragst du mich ;) :pfeifen: keine Ahnung.

Einzig was mich/uns störte, dass man die Diätfutter (grad bei Bauchspeicheldrüsenunterfunktion, beim Blasenzeugs weiss ich es nicht mehr) nur über den TA bekommen hat. Keine Chance es abers zu bekommen dazumal. Man musste immer dort bestellen, oft dann noch länger warten usw. Heisst, es schien fast so als die TA damit Geld machen wollten da sie es unter sich hatten. Man war also gezwungen dazumal (wie es genau heute ist weiss ich nicht), das Futter über den TA zu beziehen. Das störte uns etwas, aber es blieb einem nichts anderes übrig.

@frodo

Dem Fall kannst du ja nun umstellen und einfach Testen. Wenn was ist, Hagenbuttenpulver rein und gut ist. ;) So machten wir es auch, sie brauchte selten das Pulver und wenn dann war es nach 2-3 Tage schon wieder gut. Es kam komischerweise nur so Schubweise, also mit selbem Futter lange gut, dann auf einmal nicht mehr. Etwas Pulver rein und man konnte wieder das Futter weiter füttern.

Wir haben bei allen unseren Hunden ein geringen Proteingehalt im Futter. :nicken:

Lady

Schnupperdoggie

Beiträge: 331

Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

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24

Freitag, 17. März 2017, 07:56

Eine Bekannte von mir hat einen Pyrie, der ebenfalls Blasensteine hatte und die sogar operieren musste. Sie füttert ihren Hund seither frisch, allerdings nicht roh (das sei bei Blasensteinen nicht empfohlen), sondern kocht ihm gemäss Empfehlung vom Unitierspital in Zürich. Sie lässt seither alle 6 Monate den Urin kontrollieren, ob die Werte i.O. sind und das ist jetzt 2 Jahre her und alles bestens. Evt. mal dort anrufen und anfragen, was die gemäss Fütterung raten...
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 722

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25

Freitag, 17. März 2017, 08:11

Waoh, ich bin immer wieder überrascht wie Leute sagen können, dass sie ihrem TA 100% vertrauen. Weil er studiert hat und es deswegen per Definition wissen muss?
Mal ganz grds.: wenn man Tiermedizin mit Humanmedizin vergleicht, stellt man schnell fest, dass zweitere deutlich spezialisierter ist als erstere, bei Tiermedizin kommt zu weniger Spezialisierung noch erschwerend dazu, dass Diagnosen viel schwieriger sind, da Tiere nicht sprechen können. Dazu kommt, dass man es nicht nur mit einer Spezies zu tun hat (bei den Humanmedizinern nur Menschen), sondern mit Hund, Katz, Nagern, Vögeln.

Lange Rede kurzer Sinn: ein TA wird viel öfters Problemstellungen haben, die er bislang noch nie hatte bei der Spezies X. Dann wird vieles unter Stereotypen abgearbeitet à la älterer Hund, hat gerne Bauchspeicheldrüsenprobs etc..

Nevertheless: für mich ist ein kompetenter Tierarzt (was bei mir nicht heisst, dass ich 100% vertraue) derjenige, der weiss, was er nicht weiss und mir im Zweifelsfall sagt, wer es besser weiss und mich dann dort hinschickt. Leider können das nur sehr wenige (hat etwas mit Selbstreflexion und Kritikfähigkeit zu tun) und meiner Erfahrung nach tun sich insbesondere Männer damit schwer.

Nichtsdestotrotz: wenn ich Zweifel habe, dann gehe ich NICHT zur Tierheilpraktikerin, Tierkommunikatorin und sishi pishi, die drei Abendkurse in was weiss ich gemacht hat, sondern ich hole mir eine Zweitmeinung bei einem anderen TA, nach Möglichkeit einer, der in dem Bereich spezialisiert ist.

Und nun zum Thema:
wenn Du Teststreifen hast, würde ich die Werte unter RC bestimmen, dann wechseln (nachdem ich mich informiert habe, was ein entsprechender Kandidat zu fressen bekommen sollte, ich meine es gibt auch ein Pulver zum Ansäuern oder eben Hagebutte) und würde anfangs dann sehr regelmässig testen. Sobald das in die falsche Richtung geht, würde ich abbrechen, wäre aber optimistisch, dass das mit Ansäuerung klappen sollte.

Was die Bauchspeicheldrüsengeschichte betrifft: ist noch spannend, ich bin in derselben Klinik wie Catba, mir hat noch keiner zu keinem Zeitpunkt versucht so ein Futter zu verkaufen, ich hatte mich sogar mal erkundigt, ob das empfehlenswert ist. Ich hatte das mal eine Zeitlang wegen Darmentzündung gefüttert, eben mit dem Ergebnis Output x 5 und gesoffen wie ein Loch. Schmecken tut das zweifelsohne gut, Geschmacksverstärker sei Dank, ich hab das Trofu dann bei den anderen mal als Trainingsgutzis genommen und die haben fast Handstand dafür gemacht, aber auch viel gesoffen.

Die Regel ist einfach keine fettigen Sachen zu füttern und Enzyme unterstützen.
Und WICHTIG, auch hier: ich warte nicht jedes Mal bis der Hund ne fette Entzündung hat, sondern ich monitore das vernünftig. Dazu kontrolliert man regelmässig das cpl, alles andere ist ungenau bzw. unspezifisch. Das macht man anfangs mal alle vier Wochen, dann alle 6-8. Bloss weil der Wert einmal wieder ok ist, heisst das nichts, sollte schon mal länger stabil sein. Wenn dann mal 5-6 Monate alles stabil ist, kann ich alle 3-4 Monate testen.

Und was die Verträglichkeit betrifft: ich lasse mein Futter nicht ein- und auspendeln, und frag auch nicht die Tierkommunikationstante, sondern beobachte den Hund. Input, Throughput (was tut er während er verdaut), Output. Dann schaue ich mir an, wie der Hund klinisch so drauf ist und Blutwerte hab ich doch auch noch. Mehr brauche ich doch nicht?

Lady

Schnupperdoggie

Beiträge: 331

Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

Wohnort: Schweiz

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26

Freitag, 17. März 2017, 12:21

Nevertheless: für mich ist ein kompetenter Tierarzt (was bei mir nicht heisst, dass ich 100% vertraue) derjenige, der weiss, was er nicht weiss und mir im Zweifelsfall sagt, wer es besser weiss und mich dann dort hinschickt.
Genau das tut mein TA ^^ Er hat mir bei einer Frage punkto Augenerkrankung von Lady klipp und klar gesagt, dass das nicht seine Stärke ist und mir einen Facharzt dafür angegeben. Ebenso hat er mir eine Spezialklinik empfohlen, als sie letzten Herbst wochenlang nachts hustete und er seine MIttel quasi durch hatte und fand, jetzt müsse eine Bronchoskopie her, er wolle nicht an ihr weiter herumdoktern und sie nicht einfach mit AB vollstopfen. Er kennt seine Stärken, aber weiss auch um seine "Schwächen" :good:
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 943

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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27

Freitag, 17. März 2017, 18:16

Ich hatte das mal eine Zeitlang wegen Darmentzündung gefüttert, eben mit dem Ergebnis Output x 5 und gesoffen wie ein Loch.

oh ja, das kannst laut sagen...ich glaube das Zeug pflutsch gerade hinten wieder raus...ich werde es noch bis zur Kontrolle in 10 Tagen füttern, aber anschliessend werde ich umstellen...ich werde ein Futter nehmen, dass die Pankreas entlastet, aber trotzdem noch ein bisschen nach Essen aussieht ;)