Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 628

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

21

Montag, 20. März 2017, 11:34

Ist es wirklich Sinnvoll, wenn man Prüfungsmässig trainieren will, dem Welpe/Junghund auf verschiedene Hundesportarten/Übungen zu trainieren. Den je mehr Übungen in diesem Alter um so weniger ist doch die Perfektion und das heisst doch wieder das man mehr trainiert, weil man ja gut sein will.
Darum denke ich, wenn man vor hat Prüfungen zu laufen, dann genügt doch das im ersten Lebensjahr und mit dem alter kann man dann auch mehr machen. Zum Beispiel BH oder auch Obedience beinhaltet ja viele Übungen, da ist doch Abwechslung genug im Junghundealter.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 640

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

  • Nachricht senden

22

Montag, 20. März 2017, 11:40

mit Ghiro (Ersthund), wollte ich alles richtig machen, viel angeboten und bespasst...die folge davon war zwar ein Alleskönner und er gehorcht aufs Wort, ABER mit der Zeit hatte ich ein Hund, der nur noch forderte...das wieder umzupolen war Schwerstarbeit, aber es ist uns gelungen...weniger ist manchmal mehr

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »catba« (20. März 2017, 11:49)


Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 433

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

23

Montag, 20. März 2017, 12:02

ich hab mit meinem belgier mit 10 monaten BH1 mehrkampf gemacht... damals hat keiner was gesagt von "zuviel" und es gab auch noch keine welpengruppen. ich ging mit meinem baby in eine OG des SC und machte einfach "mit den grossen" mit, in der prüfungsgruppe für BH1 eben. er brauchte das.

alltagstraining und hundesport sind für mich zwei verschiedene dinge. aber beides beginne ich von anfang an, auch bei meinen jetzigen nicht-arbeitshunden. ich frag mich immer, was die leute unter "nicht so früh anfangen" meinen. ja darf ein sitz dann bis halbjährig auch mal ein platz sein und erst ab halbjährig ist dann sitz auch wirklich sitz oder wie? und warten kann auch mal "noch ein paar schritte gehen" sein oder wie?
ich verlange natürlich von einem welpen wenig, aber das wenige richtig und korrekt und kann er das, ist es doch logisch, dass ich weitergehe oder? und wenn ein junghund freude zb. am revieren und fährten hat, so what. es schadet ihm ja nicht.
dass man keine agility parcours macht mit 6 monaten ist ja logisch (also jedenfalls für mich). aber gerade nasenarbeit hilft doch extrem dabei, einen lebhaften (zb. leistungslinie eben) hund geistig auszulasten ohne ihn körperlich zu überfordern. find ich jedenfalls weitaus besser als seinem junghund ball um ball zu werfen, nur dass er dann zuhause ruhig ist.

ich glaub wirklich, ein guter HH kennt seinen hund. bei den windigen war ein sicheres zeichen immer, dass sie angefangen haben "zu sauen". kippen beim platz zb. gegenstand schütteln, statt auf direktem weg zu mir zu bringen etc. dann haben wir halt die letzte viertelstunde in der huschu auch mal nur zugeguckt. das sollte dann jeder zugeben können.

aber macht man zuwenig, motzen die einen, macht man angeblich zuviel, motzen die andern. ich mache es schon lange so: ich mache es wie es MIR passt und gucke dabei auf meine hunde. die andern können mich mal... :pfeifen:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Husky92

Sportdoggie

Beiträge: 1 894

Doggie(s): 18; Yukon, Balto, Devaki, Navajo, Dakota, Sibiria; Ananda und Huyana ;Spirit und Halona; Snow, Anuk und Kamik; Kira und Polar; Kenai; Quebec

Wohnort: 930 81 Glommersträsk

Beruf: Musherin

  • Nachricht senden

24

Montag, 20. März 2017, 12:05

Chess liebt die Abwechslung gem. dem was ich bisher von ihr gesehen habe und gem. Aussagen der Züchterin.


Sorry, ich muss rasch zwischenfragen, habe da glaubs was verpasst bei dir: Wer oder was ist denn Chess? ;)

Das wollte ich auch gerade fragen :smile:

Chiara

Alphadoggie

  • »Chiara« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 808

  • Nachricht senden

25

Montag, 20. März 2017, 12:40

Danke für eure Meinungen

Wie gesagt, ich hatte 0 das Gefühl es sei zuviel für Scar..er war 3x kurz dran und da wurde natürlich kein vollständiges Revier in korrekter Ausführung verlangt. Er hatte die einfachste Aufgabe, nähmlich links und rechts ein Leckerlo zu holen. Das schafft er locker.

Und ja, ich merke einen riesen grossen Unterschied von SL zu AL.
Scar braucht die Arbeit, er war von Anfang an viel zufriedener nach der Arbeit als ohne.
Alltagstraininh steht ganz köar an 1. Stelle. Er ist viel mehr im Alltag als in der Arbeit.
Aber wie Conny schrieb, wieso soll er bis hal jährig nur sitz üben? Wenn er das Sitz gut kann, warum nicht weiter gehen?
Und wenn icj sage, ich kenne meinen Hund, mein icj das auch so. Ich jabe schon oft im BH-Training gesagt, für Scar reicht es, und hab ab da zugeschaut.
Auch die Abwechslung liebt er. Und wie Anne schrieb, wenn man die Abwechslung bicht UND sondern ODER macht, find ich das völlig okay.

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 628

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

26

Montag, 20. März 2017, 12:53

Chiara, ehrlich da weiss ich grad nicht warum du diese Frage gestellt hast :noidea: du bist dir ja zu 100% sicher das Scar dies braucht und es ihm gut tut. Also lass die Leute reden und mach euer Ding und gut ists :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 671

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

27

Montag, 20. März 2017, 13:06

Ich finde, ein Welpe und Junghund muss generell so viel lernen, dass es meiner Meinung nach übertrieben ist, schon in jungen Jahren so viel zu fordern. Der Frust, wenn es mal nicht klappt, oder gar Rückschritte gibt, ist dann gross. Es gibt sogar Hündeler, die ihren Hund weggeben, weil er die Anforderungen nicht erfüllt :sad: . z.B. in der Zucht.

Luna kam zu uns, da war sie knapp 3 Monate alt. Wir gingen bereits ein paar Tage später in die Hundeschule. Erst Welpen, dann Junghunde und noch Erziehung/Unterordnung. Mit etwa einem Jahr begann ich mit Plausch-Agility. Später noch Fährten, was uns mega Spass macht. Mit Unterordnung/Erziehung hörten wir auf. Ich wusste ja, wie es geht und übe lieber alleine, als in der Gruppe.

Als ich 20 Monate später mit Honey ins UO ging, traf ich teilweise auf die gleichen HH und Hunde, wie damals mit Luna...

Mit Luna ging ich vor einem Jahr noch einmal auf den UO Spaziergang. Dies, weil wir den Eintrittstest für Therapiehunde hatten und dort der Gehorsam auch getestet wurde.

Wichtig ist doch einfach, dass man bedenkt, dass es noch ein junger Hund ist und so nicht gerade in ein Tief stürzt, sollte es mal nicht perfekt klappen.

Gerade Nasenarbeit kann man sehr gut mit einem jungen Hund üben. Für mich heisst das aber, ab und zu. Und nicht täglich und schon gar nicht lange Zeit.

Mir waren Sachen wie Fusslaufen an der Leine, später auch ohne, sitz und warten (bleib), generell auch mal Warten und nichts Tun waren für mich wichtig. Treffe ich jemanden, so bestimme ICH, wann wir weitergehen. Nicht zu anderen Hunden hin gehen. Sei es erst an der Leine, später im Freilauf. Ganz wichtig finde ich auch den Rückruf. Diese Sachen trainiere ich täglich auf dem Spaziergang. Auch wenn uns ein Hund frei entgegen kommt und der Halter ruft, ich müsse nicht anleinen, rufe ich meine Hunde zu mir. Sie müssen so lange im Fuss laufen, bis ich ihnen die Erlaubnis gebe, zu gehen. Oder ich leine an.

Immer wieder höre ich, wie gut meine Hunde erzogen wären. Das kam nicht einfach so. Das war Arbeit und muss immer wieder geübt werden.

Gerade Honey testet ab und zu, ob es immer noch so ist.

Kürzlich traf ich eine Bekannte mit ihrem Hund, ca. 4-5 Jahre alt. Alle drei waren frei. Meine blieben in meiner Nähe, während der dritte weg lief. Sie rief zig mal, pfiff mit Pfeife. Er kam zwar in die Nähe, doch nicht zu ihr. Ihr genügte das. Später wiederholte sich das mehrmals.

Sie fragte mich um Rat. Da sagte ich, einmal den Hund mit Namen abrufen. Und zwar mit dem Befehl. Kurzer Moment warten. Kommt er nicht, ein "hei" oder so rufen. Kommt er noch nicht, Hund holen gehen, kommentarlos anleinen und nicht nach 5 Minuten frei lassen. Sie meinte dann, ach der kommt dann schon. Tat er auch, nach 20x rufen und fast fluchen.

Ich will meinen Hund frei laufen lassen und mich darauf verlassen können, dass er auf mein Rufen kommt. Ich möchte auch in ein Restaurant oder zu Besuch gehen und meine Hunde liegen unter dem Tisch oder auf ihrem Platz, sodass sie nicht bemerkt werden.

Mir ist das viel wichtiger, als irgendwelche vorgegeben Prüfungen und Medaillen und Pokale

Chiara

Alphadoggie

  • »Chiara« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 808

  • Nachricht senden

28

Montag, 20. März 2017, 13:13

Cindy sorry, ich dachte ein Forum ist da um zu diskutieren. Auch ohne das ich die Frage auf mich beziehen will, sondern einfach allg. mal wissen wollte, wie ihr das ALLGEMEIN seht. Sorry nochmal, mein Fehler

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

Beiträge: 138

Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

Wohnort: Fällanden

Beruf: Studentin

  • Nachricht senden

29

Montag, 20. März 2017, 13:16

Ich hab mir letzthin die gleiche Frage in die andere Richtung gestellt: Mach ich zuwenig?
Ich geh so 2-3std am Tag spazieren,manchmal länger. Beim Spaziergang mach ich so 5x Rückruf und 3-5x restlichen Grundgehorsam, je nach Verfassung. Am Abend gibts entweder clicker-Training (bis eine handvoll Leckerchen weg ist) oder momentan Futterbeutelsuche. Hundeschule gibts 1x so alle 2 Wochen weil eine ganze Stunde Training für ihn schon anstrengend ist und ich 2 Wochen brauche um Gelerntes zu festigen.
Jetzt im Frühling merke ich halt das jedes C-Grad im Plusbereich für ihn schon viel ist und laufe meist so am Morgen und Nachmittag die grossen Runden.
Darcy zeigt sehr deutlich (hochspringen und zwicken) wenns ihm zu viel ist.
Meine Frage wäre jetzt ob ich es mir vielleicht zu leicht mache? Wenn ich so lese was viele Hunde für ein Programm haben, fühl ich mich direkt schlecht häufig einfach zu spazieren mit eben so 5 Übungen pro Spaziergang... :noidea:
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Nickquenim

Alphadoggie

Beiträge: 4 084

  • Nachricht senden

30

Montag, 20. März 2017, 13:20

Sorry fürs o.t.: anne: chess ist ein holländerwelpe, die seit gestern bei mir und hootch lebt.

Magira

Schnupperdoggie

Beiträge: 528

Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

Wohnort: kt. AG

Beruf: IT-fürallesMädchen

  • Nachricht senden

31

Montag, 20. März 2017, 13:28

Es kommt immer auch noch auf die Aufgabe darauf an und in welchem Ausmass. Du kannst mit einem Welpen ein sauberen Apport spielerisch aufbauen, oder riesige Distanzen und unsauber. Das erste wird dir später viel helfen und ausbaufähig sein, beim zweiteren belastest die Gelenke unnötig um später dann an den Fehler herum zu feilen.


Miyu darf nun diese Rennsaison das erste mal auf die Rennbahn und ist schon 3, einfach weil ich sie erst jetzt für reif dafür halte. Zelda durfte mit nicht ganz 1 1/2 mit.

Für mich gibt es kein "so und so viel" und ich urteile bei anderen auch nicht, ausser es ist wirklich fern ab von gut und böse. Denke aber, das wird hier kaum auf jemanden im Forum zutreffen.
Es grüsst

Anne

Moderatordoggie

Beiträge: 5 086

Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

  • Nachricht senden

32

Montag, 20. März 2017, 13:49

Chiara, bin ja eigentlich deiner Meinung.

Aber wie Conny schrieb, wieso soll er bis hal jährig nur sitz üben? Wenn er das Sitz gut kann, warum nicht weiter gehen?


Hierzu noch: Sitz ist ja nicht = Sitz. Hier kommt dann eben das immer wieder angesprochene Generalisieren von Grundgehorsam dazu. Viele Leute meinen halt, weil der Hund daheim oder auf dem Hundeplatz das Sitz zeigt, kann ers - aber auch ein Sitz (und vor allem dann ein ruhig Sitzen bleiben) sollte man Generalisieren, also in allen möglichen Situationen mit X unterschiedlichen Ablenkungen immer wieder abrufen und üben. Das tut man natürlich einerseits im Alltag, andererseits halt in einem zielgerichtete, kontrollierten Training. Und genau dafür ging ich dann halt in ein Alltagstraining.

Im Obedience ist das Sitz halt ein Sitz. Die Übung läuft ja immer gleich ab und ist für den Hund natürlich schnell gegessen. Aber im Alltag kann ein Sitz halt auch mal heissen, bleib Sitzen während ich den Hund einer Freundin überschwänglich begrüssen gehe (übrigens etwas, das für Mairin bis heute schwierig ist ;)). Also nur weil der Hund mal gelernt hat, auf Kommando den Hintern zu senken, ist das ja dann noch nicht abgehakt ;) Und in einem gut geführten Alltagstraining wird der Anspruch halt immer weiter gesteigert und eben dieser Alltagsgehorsam immer besser generalisiert. Ich finds schwierig, wenn das dann wegfällt.

Und das zählt natürlich nicht nur fürs Sitz, sondern für alle möglichen Dinge aus dem Alltagsgehorsam, die über den Sport dann möglicherweise vergessen gehen, weil sie nicht mehr so stark gewichtet werden. Und insbesondere in der Pubertät, wie gesagt, dort geht einfach ganz ganz vieles wieder vergessen, was man als Junghund mal gelernt hat, und muss deshalb umso sorgfältiger und konsequenter und geduldiger geübt werden.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Anne

Moderatordoggie

Beiträge: 5 086

Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

  • Nachricht senden

33

Montag, 20. März 2017, 13:56

Darcyschatzi, das kann man nicht pauschalisieren, ob das zuviel oder zuwenig ist ;) Ich geh eigentlich selten mehr als 2 Stunden raus mit Mairin, eher weniger, dafür mache ich aber mehr an Übungen und halt Hundeschule. Was für die einen passt, muss für die anderen nicht das richtige sein. Letztlich muss man seinen Hund einschätzen lernen, ich denke, bis zu einem gewissen Grad sind sie auch flexibel. Solange der Hund entspannt ist und auch einfach mal ruhig sein kann, ist doch alles i.O. ;) Und dass du merkst, wann das Training für deinen Süssen anstrengend wird / ist, ist doch schonmal eine gute Voraussetzung. Da dann einfach nicht in kleinen Schritten dranbleiben aber nicht zuviel wollen.

Sorry fürs o.t.: anne: chess ist ein holländerwelpe, die seit gestern bei mir und hootch lebt.

Achsoo! Gratuliere zum Neuzugang, süss :love:
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 433

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

34

Montag, 20. März 2017, 14:06

Cindy sorry, ich dachte ein Forum ist da um zu diskutieren. Auch ohne das ich die Frage auf mich beziehen will, sondern einfach allg. mal wissen wollte, wie ihr das ALLGEMEIN seht. Sorry nochmal, mein Fehler


also ich find es eine spannende frage und sehr interessant, wie andere mit ihren hunden arbeiten.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 066

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

35

Montag, 20. März 2017, 15:13

hmmm, ich bewege mich glaub wie so oft auf dem Mittelmass. ;) Habe aber ja mit meiner Rasse keine spezielle Arbeitsrasse :pfeifen:

Logisch zuerst kommt bei mir den Hund möglichst alltagstauglich zu machen, sofern es ,,Schwächen,, zeigt. :nicken:

Aber warum sollte man nebenbei nicht auf schon für ein Sport üben, oder ihn ranführen? Ich schaue einfach was der Welpe bietet und gerne tut.

Pyri zeigte schon früh, dass sie sehr klug und schnell lernt (bei Sachen wo ihr Spass machen ;) hat also nichts mit Alltagstauglichkeit zu tun). Sie konnte schon innert 6 Monaten so schön Fuss laufen wie die erwachsene Diuni, auch super das Obedience Sitz-Platz-Sitz auf recht grosser Distanz usw. usw.. Es machte mir natürlich auch Spass mit ihr dann die Übungen zu machen. :nicken:

Bei mir war's evtl. so 1x am Tag wo ich etwas übte draussen und hatte auch nie das Gefühl sie zu überfordern. Aber ich habe nicht sooo früh angefangen wie du mit Scar, bei mir wars Ende Welpenalter / Anfangs Junghundalter.

Aber ja, auch selbst ich wurde bei Pyri sowie dann bei Flaffy (wobei mir ihr mache ich wirklich nicht viel in Sport-Richtung) schon in der Junghundeschule angesprochen, ob ich mit 1 Jahr schon eine perfekte BH laufen will usw. :noidea: Ich schaute dann jeweils nur doof weil ich so was nicht als was Negatives sah, mein Gesicht muss wohl 1000 Worte gesprochen haben, darum hängte der Trainer an ,,nein, ich schon gut, ich sehe, dass du es locker machst und der Hund Spass dran hat, dann stimmt ja alles,,.

Und so sehe ich es auch. Der Hund sollte einfach auch noch als junger Hund wahrgenommen werden, nicht das es eben zu sehr kippt. Wir als HH dann ,,sauer,, sind wenn der Hund auf einmal nicht mehr so perfekt ist. :nicken: Bei Flaffy mache ich aber generell wieder weniger, weil ich lieber ihre Baustellen aufbaden will ;)

Bei dir Chiara dachte ich ehrlich auch (grad am Anfang) ob du ihn hoffentlich nicht überforderst, nicht dass es auf einmal ein Knacks gibt und er wie zu viel bekommt vom Ganzen. Da ich dich nicht kenne und nicht weiss wie viel du wirklich machst, erlaube ich mir kein Urteil. Sofern du in Scar noch dein jungen Hund siehst, ihm Pausen gönnst und ihm eine bockige Phase verzeihst (dann im schlimmsten Fall halt auch bereit bist dann eine Pause zu machen oder recht zu reduzieren), dann ist es OK. Ich hätte einfach nur ,,Angst,, dass es eben diesen Einbruch gibt. Darum machte ich oft bei meinen eine Phase regelmässig/,,streng,, dann auch mal wieder 1-2 Wochen kein Hundesport mehr, aber bei meinen muss ich auch aufpassen, dass die Motivation immer bleibt und das ist hie und da ein Jonglieren mit dem Mass. ;) :nicken:

Chiara

Alphadoggie

  • »Chiara« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 808

  • Nachricht senden

36

Montag, 20. März 2017, 16:42

Wie steht ihr den zu dem, dass im Kt. ZH verlangt wird, dass ein Welpe eine komplette Stunde auf dem Platz stehen MUSS? Das wäre dann in den Augen von den meisten hier ebenfalls pure Überforderung

Schneeflocken

Sportdoggie

Beiträge: 1 416

  • Nachricht senden

37

Montag, 20. März 2017, 16:49

Naja, was im Kanton ZH in Sachen Hund verlangt wird ist ja eh völlig schwachsinnig :-p

Es kommt auf den einzelnen Hund an. Evtl. gibt es Welpen, die das schon können, kommt aber sicher auf die Entwicklung an und was in der Welpenstunde alles gemacht wird. In einer vernünftigen sind meiner Meinung nach Pausen eingebaut, wo Welpi runter fahren und sich ausruhen kann. Und wenn ein Welpe noch mehr Pause braucht, gönnt man ihm die auch während der Stunde.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Disney92

Schnupperdoggie

Beiträge: 487

Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

Wohnort: Hergiswil NW

  • Nachricht senden

38

Montag, 20. März 2017, 16:50

Ne Stunde auf dem Platz sein oder ne Stunde arbeiten sind zweierlei Dinge. Ist im Kt. ZH Pflicht mit dem Welpen eine Hundeschule zu besuchen?

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 628

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

39

Montag, 20. März 2017, 16:56

Ich halte eh nichts von Welpenschule, Sorry :smile: Leider muss man ja das mit grösseren Hunde machen im Kt. Zürich :sad: Wenn ich mit meinem Welpen auf den Hundeplatz geh dann gehe ich auch wieder wenn ich merke das es zuviel ist oder setzte mich an den Rand und beobachte mit ihm zusammen das Treiben.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Chiara

Alphadoggie

  • »Chiara« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 808

  • Nachricht senden

40

Montag, 20. März 2017, 16:56

Er wird aber in der Welpenschule nie 100% runterfahren, da ist doch viel zu viel los für so ein Baby.

Ja von der 8. Bis 16. Woche sind 4x Welpenstunde Pflicht und dann 10x Junghunde bis 18Monate