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MG1393

Schnupperdoggie

Beiträge: 286

Doggie(s): Takeo (American Akita)

Wohnort: ZH

Beruf: Informatikerin

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21

Mittwoch, 3. Mai 2017, 09:51

Also ich mache das bei Takeo auch so, das er warten muss bis ich als erste aus der Tür bin. Ich mache es aber nicht aus dominanz sondern einfach zur Sicherheit, das ich zuerst sehe was vor dem Haus los ist.
Falls demnach gerade ein Hund vorbei läuft, habe ich ihn hinter mir und er kann nicht gleich los preschen.

perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 015

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

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22

Mittwoch, 3. Mai 2017, 10:21

Klingt doch gut... würde Dir aber auch raten, es mal abzuwarten wie sie sich bei euch einlebt. Wirst Du vermutlich auch von den Anderen noch hören, bloss nicht zu viel wollen am Anfang. Der Hund sollte sich erstmal einleben dürfen und dann siehst Du bestimmt auch, wie Du sie fördern kannst und woran ihr beide spass habt.

So ganz bin ich hier nicht bei dir...
Eher im Gegenteil.
Von Anfang an regeln für den Hund welche immer und immer gleich gelten und auch von allen Familienmitgliedern umgesetzt werden. Regeln geben Sicherheit und der Hund kann sich an ihnen orientieren... Und.. Der Mensch ist für ihn berechenbar.
Dies würde ich um so mehr befürworten wenn es gar noch ein unsicherer /ängstlicher Hund ist. Zu den Regeln hinzu auf jeden Fall auch Rituale auf welche sich der Hund verlassen kann weil sie immer wiederkehren. Ein zu Anfang strikt geregelter tagesablauf ebenso.
Den Hund sich *einleben *lassen ist schlicht zu wenig.

Das würde ich voll und ganz unterschreiben.

Ich weiss nicht, ob du der Bücher-Mensch bist....ich fand dieses hier zum Thema sehr interessant und auch so geschrieben, dass man was versteht.
Beziehung - Erziehung - Bindung von Udo Gansloßer und Kate Kitchenham
Liebe Grüsse Nicole

Tabasco

Sportdoggie

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23

Mittwoch, 3. Mai 2017, 10:44

Mein Vater wird von Darcy als absolute non plus ultra Alphaperson anerkannt, und mein Vater geht praktisch immer als Letzter durch die Tür ;) Letztendlich ist es viel mehr was einen Alpha ausmacht als Vornelaufen.

Da bin ich gleicher Meinung. Es gibt Menschen, die von Hunden nicht in Frage gestellt werden. Die eine entsprechende Ausstrahlung haben. Für die ist es denn jeweils auch ein Leichtes zu sagen, wie einfach dies oder jenes doch sei. Ich bin leider nicht mit einer solchen Ausstrahlung gesegnet und muss mir meine Autorität erarbeiten.

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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24

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:24

Mein Vater wird von Darcy als absolute non plus ultra Alphaperson anerkannt, und mein Vater geht praktisch immer als Letzter durch die Tür ;) Letztendlich ist es viel mehr was einen Alpha ausmacht als Vornelaufen.

Da bin ich gleicher Meinung. Es gibt Menschen, die von Hunden nicht in Frage gestellt werden. Die eine entsprechende Ausstrahlung haben. Für die ist es denn jeweils auch ein Leichtes zu sagen, wie einfach dies oder jenes doch sei. Ich bin leider nicht mit einer solchen Ausstrahlung gesegnet und muss mir meine Autorität erarbeiten.

genau so ist es...grins, ich bin auch nicht mit der Austrahlung ausgestattet :d

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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25

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:24

Man muss auch hinzufügen, dass Hunde meist unverbesserliche Sexisten sind. Als Frau ist es da manchmal schwieriger die Führungsrolle zugesprochen zu bekommen. Letztendlich sind es aber klare Regeln und absolute Fairness die deine Stellung untermauern. Man muss leider auch lernen immer einen Schritt voraussehen. Ausserdem muss man sich fragen was eine Person für einen selber zur Führungspersönlichkeit machen und danach handeln.
Diese "Hund nicht höher liegen lassen" "Hund beissen damit er die Autorität anerkennt" und das Beste (hab ich wirklich mal gehört) "vor Hund Sex haben um Rudelführerposition zu bestärken" :biggrin: empfinde ich als wenig nützlich und eher lachhaft.
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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26

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:50

ich will gar nicht autoritär sein für den hund, nur klar und als person, an der sie sich orientieren können. meine hunde gehen mal vor mir durch die türe, mal nach mir, auf sowas achte ich nun wirklich nicht. ich glaube auch nicht an diese theorien, jedenfalls nicht bei meinen windhunden. sie dürfen auf betten und sofas liegen und jendayi liegt auch mal auf mir drauf, ist somit also "über mir".
ich bin im umgang mit hunden eher sanft, leise und freundlich und vor allem ruhig, entgegen meinem sonstigen verhalten. trotzdem hatte ich noch nie einen hund, der "den chefposten" übernehmen wollte, auch meine belgier nicht. was ev. daran liegt, dass es hier keinen chefposten zu vergeben gibt. ich achte sie als eigenständige lebewesen und gebe ihnen nur die richtung vor, da wo es eben nötig ist, weil hunde nun mal nicht auf strassen achten können wie menschen, weil sie nicht kapieren dass man nicht jeden menschen begrüssen darf oder in den vorgarten vom nachbarn pinkeln. ich bringe ihnen bei, dass es sich lohnt bei mir zu bleiben und auf mich zu achten. ansonten kann es passieren, dass ich plötzlich "weg" bin, kommt heute noch vor wenn sie zb. an der grillstelle staubsaugen glauben zu müssen, satt mir zu folgen. das hilft hier mehr als wenn ich sie an ort und stelle zur schnecke machen würde oder sonstwie übertrieben "chef" spielen würde.

ich glaube, es kommt auf den einzelnen hund an. meine hunde wollen gar nicht die weltherrschaft an sich reissen. sie suchen nach einem menschen, der fähig ist, ihnen die nötige sicherheit zu geben, der ihnen aufdringliche oder gar aggressive hunde vom hals hält, der mit ihnen spielt, sich mit ihnen beschäftigt, kuschelt, whatever. sie wären nichts für leute, die mit sich selber nicht klar kommen oder sehr unsicher sind. sie brauchen führung, diese aber kann man auch mit dem kleinen finger ausführen, sofern man es eben "richtig" macht. ich verlange nichts, was ihnen unangenehm ist, sofern es nicht zwingend nötig ist.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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27

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:33

Ich halte auch nichts von solchen Theorien. Eine Familie hat ihrem Hund verboten, die Schlafräume zu betreten. Grund: Der Hund lernt somit sich zu unterordnen. Genauso, wie es Leute gibt, die behaupten, der Hund dürfe erst sein Fressen erhalten, wenn jedes Familien Mitglied gesättigt ist. Das wäre bei uns sehr schwierig, da wir nur 1 fixen Tag in der Woche haben, wo alle zusammen am Tisch sitzen könnten. Manchmal verzichte ich aufs Abendessen; müsste der Hund dann auch verzichten?

Ich bin auch nicht autoritär meinen Hunden gegenüber. Ich erwarte gewisse Sachen und korrigiere halt auch gleich, falls einer der Hunde das Gefühl hat, er müsse sich nicht daran halten. Aber nicht hart, sondern uU nur mit einem "he" oder "äh" oder was auch immer.

Erst kürzlich hat mein Sohn einen Teller mit Essen auf dem Sofa abgestellt und ging davon. Als er 30 Minuten später wieder kam, war noch alles da. Okay, ich glaube wenn es ein Steak oder sonst was Feines gewesen wäre, hätten sie sich womöglich schon bedient (Also vom Sofa :rolleyes: ). Sie würden aber nie was vom Tisch oder so klauen oder ich kann z.B. mein Sandwich kurz ablegen und was machen und den Hunden sagen, sie dürfen es nicht nehmen.

Zur Türe raus- und reingehen: Wir wohnen direkt an der (Quartier-) Strasse an. Da kommen mal Autos, Mofas, Velos und Fussgänger, mit oder ohne Hund. Die Hunde dürfen fast immer ohne Leine kurz auf die Strasse raus. Deshalb schaue ich erst, ob alles gut ist und dann gebe ich das Kommando, komm. Dies hat aber nur mit Sicherheit was zu tun. Reingehen sie meistens zuerst; ausser sie wären jetzt schmutzig oder arg nass, damit ich sie erst abtrocknen muss.

Ein Welpe muss noch so vieles lernen. Da soll der HH mit ruhiger Stimme zeigen, was er darf und was nicht. Gross schimpfen bringt da nichts. Es darf aber auch mal ein scharfes Nein sein, wenn es die Situation verlangt.

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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28

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:57

man muss auch wirklich von Hund zu Hund entscheiden...Dix z.B. braucht eine klare Führung, aber auf die sanfte Tour :nicken: Ghiro muss man auch klar kommunzieren was geht und was nicht...wenn ich meine Position klar darstelle, heisst es ja nicht, dass ich laut, grob oder dominant bin...meine Kommunikation ist leise, sanft, aber bestimmt :nicken: bei einem andern Hund kann es auch wieder anders sein und bei einem dritten nochmals anders, da muss man wirklich individuell entscheiden

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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29

Mittwoch, 3. Mai 2017, 18:55

Das find ich eben sehr schwierig, Darcy fordert diese Machtspielchen pubertär bedingt immer wieder heraus, sobald mir dann aber mal der Geduldsfaden reisst und ich klare Ansagen mache sinkt er in sich selber zusammen zu einem wimmernden etwas... Am schlimmsten finde ich das er in dem Moment total zusammen zuckt sobald man seinen Arm hebt, als würde ich ihn täglich schlagen...
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Bello

Schnupperdoggie

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30

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19:12

Das find ich eben sehr schwierig, Darcy fordert diese Machtspielchen pubertär bedingt immer wieder heraus, sobald mir dann aber mal der Geduldsfaden reisst und ich klare Ansagen mache sinkt er in sich selber zusammen zu einem wimmernden etwas... Am schlimmsten finde ich das er in dem Moment total zusammen zuckt sobald man seinen Arm hebt, als würde ich ihn täglich schlagen...


Diese Erfahrung mache ich auch. Und dennoch erwartet man ja eine Reaktion, wenn man mal schimpft. Diese Reaktion ist dann aber auch verschieden, je nach Hund. Der eine von meinen Hunden verschwindet in sein Bettchen wenn ich schimpfe, die andere, die ich hatte, sank auch in sich zusammen, so dass man meinen konnte, man hätte ihr weiss ich was angetan. Nur ein strengeres, bestimmteres Wort. So sind sie verschieden.
Liebe Grüsse Isa

Vaku

Schnupperdoggie

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31

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19:13

Danke für euer Feedback :) , interessant immer mal so ein Austausch und unterschiedliche Meinungen zu haben.

Lagotto

Sportdoggie

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32

Mittwoch, 3. Mai 2017, 20:56

Da hast Du recht. Manche meinen, es bräuchte Regeln, die dem Hund Sicherheit geben, andere sehen das wiederum etwas anders...
Tatsache ist, Du beeinflusst Deinen Hund mit Deinem Verhalten, positiv oder negativ. Ich denke, jeder muss mit seinem Hund einen eigenen Weg finden, da gibt es kein richtig oder falsch ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Vaku

Schnupperdoggie

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 07:56

:peinlich: und ich habe wieder eine Frage und hätte gerne die ein oder andere Anregung

Alma war ja jetzt ein Hund der eher unsicher ist bei Hundebegegnungen. Egal ob der andere Hund angeleint war oder nicht, sie bleibt meistens stehen und fixiert den anderen Hund und lässt sich in dem Augenblick auch nicht durch Gutzli oder ähnliches ablenken. Teilweise fing sie ja dann auch an zu pöbbeln an der Leine und das dann aus Unsicherheit heraus.

Hier waren ja schon einige Ideen war man bei schreckhaften oder unsicheren Hunden tun kann. ZB die Hunde an das "Problem" heranführen und zeigen, dass das Problem eigentlich nur ein knarzendes Schild ist oder so.

Meint ihr das kann man auch auf Hundebegegnungen anwenden?

Also jetzt nicht, dass man mit dem ängstlichen Hund zum andere Hund hinschleppt. Aber meint ihr, dass könnte funktionieren, dass man in solch einer Situation den eigenen Hund z.B. meinem Mann gibt und dann ich zum Beispiel zu dem anderen Hund hingehe und den andere Hund z.B. streichel (natürlich nach Nachfrage beim Besitzer und natürlich je nach Gegenhundverhalten) um meinem Hund zu zeigen, du brauchst keine Angst vor andere Hunden zu haben, die tun uns und dir nichts und ich habe die Situation für uns beide im Griff.

Meint ihr so ein Ansatz könnte etwas bringen?

Bei Alma war es nämlich meistens so, dass wenn sie erst mal den anderen Hund wirklich beim Kreuzen kurz beschnuppern konnte, es meistens mit dieser Aufgeregtheit und Anspannung gut war und der andere Hund plötzlich kein Problem mehr. Wohingehend Hunde die wir nie gekreuzt haben und einfach auf der andere Rheinseite entlang gelaufen sind, die ganze Sichtweite über ein Problem waren.

catba

Alphadoggie

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 08:10

mmhhh, das habe ich bei Dix auch ausprobiert...Hunde die frei auf uns zu kamen, ging ich in die Knie, nahm Dix an meine Seite und mit der andern Hand lies ich den fremden Hund an mir schnuppern...Dix wurde ruhiger, aber sobald ich die Stellung löste, kehrte die Situation wieder...es ist ein anderes Problem bei ihr, aber bei uns hat es nichts gebracht...ich denke, dass du die Hundebegegnungen erst einmal in einer Hundeschule üben solltest, eine klare Linie bekommst, wie du das handhaben solltest :nicken:

Tabasco

Sportdoggie

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35

Donnerstag, 4. Mai 2017, 09:17

Nein, ich denke eher nicht.
Ich würde sie vor dem Fixieren "abholen". Fixieren ist bereits ein erster unfreundlicher Schritt.

Falls ihr euch doch für Alma (oder auch für einen anderen Hund) entscheiden solltet, würde ich mit ihr raschmöglichst zu einem Hundetrainer gehen. Der kann euch dann gleich von Beginn weg helfen, ein harmonisches Team zu werden.

Vaku

Schnupperdoggie

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36

Donnerstag, 4. Mai 2017, 10:27

Es geht mir dabei gar nicht so sehr um Alma. Sie musste nur als Beispiel herhalten, weil ich es bei ihr beobachtet habe.

Ich wollte allgemein wissen ob ihr denkt, ob sowas funktionieren könnte (kommt natürlich auf den Hund drauf an am Ende).





@Tabasco: Hundeschule, egal mit welchem Hund ist eingeplant. Ich würde es mir ohne professionelle Hilfe eh nicht zutrauen einen Hund, besonders meinen Ersthund, "grosszuziehen". :)

Bello

Schnupperdoggie

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37

Donnerstag, 4. Mai 2017, 12:34

Wenn ein Hund so reagiert, wie Alma, dann müsste man so ansetzen: den Hund so trainieren, dass er in solchen Situationen sich an dir orientiert mit oder ohne Kommando, aber DU müsstest " interessant" und Orientierungsperson sein, so dass es für Alma keine Rolle spielt, was rundherum abgeht.
Liebe Grüsse Isa

perrolina

Schnupperdoggie

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38

Donnerstag, 4. Mai 2017, 15:30

Ich bin der gleichen Meinung wie die anderen.

Es ist etwas anderes, wenn du einem Hund zeigen willst, dass etwas nichts Schreckliches ist, wenn er es noch nie gesehen hat und deshalb Unsicherheit zeigt oder wenn er bereits schlechte Erfahrungen mit sowas gemacht hat.
Du könntest die von dir beschriebene "Methode" vielleicht anwenden bei einem Welpen, der zum ersten Mal einem fremden Hund begegnet (und dann auch nur, wenn du 100% sicher bist, dass der andere Hund freundlich sein wird zum Welpen).
Bei einem erwachsenen Hund kannst du aber davon ausgehen, dass er in seinem Leben schon mal anderen Hunden begegnet ist (es sei denn er kommt aus widrigsten Umständen und war z.Bsp. nur in einer Wohnung eingesperrt oder so) und es seine Gründe hat, wieso er eine bestimmte Strategie entwickelt hat bei Hundebegegnungen. Dann wird es nicht reichen, wenn du den anderen Hund streichelst.
Liebe Grüsse Nicole

Nukite

Schnupperdoggie

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39

Donnerstag, 4. Mai 2017, 20:49

Du könntest Dich erst mal auf Deinen Hund und Dich selber konzentrieren, also dass ihr ein gutes Team werdet. Wenn sich diese Bindung stärkt dann denke ich wird das auch die Selbstsicherheit und das Vertrauen Deines Hundes zu Dir stärken und er weis dann auch das Du einen Schutz bietest falls es nötig wird. Dann sind später Hundebegegnungen vielleicht gar nicht mehr das grosse Thema wie es dies jetzt ist oder sein könnte.
Mein Youtube Kanal:
Leine ab und leben!

Vaku

Schnupperdoggie

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40

Montag, 22. Mai 2017, 19:46

Kennt jmd von euch einen wirkich guten Thierpyschologen / -therapeuten /-trainer im Raum Chur der St. Gallener Rheintal?

Wir benötigen bezgl des Autofahrens wirklich dringend professionelle Hilfe.
(Ich würde ja sonst wo hin fahren, sie fährt nur nunmal kein Auto)
:cry: