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Tiesto Lunar

Streunerdoggie

  • »Tiesto Lunar« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Rottweiler

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1

Samstag, 8. April 2017, 19:27

Lebenserwartung

Ich interessiere mich schon lange für die deutsche dogge.
Hie und da macht man sich ja schon mal ein wenig gedanken darüber was später einmal ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht einmal auch eine DD zu uns gehören könnte, denn sie gehen mir einfach nicht mehr aus dem kopf!

Doch etwas würde mir schon zu denken geben, nämlich die lebenserwartung...
Und die gesundheit allgemein bei so grossen hunden...
Ich frage mich, wenn man sich für so eine grosse rasse, oder eine rasse endscheidet die eher kurzlebig ist (zb englische bulldoggen sind zwar klein doch die lebenserwartung liegt auch nur so bei 8-10jahren)
Wie geht man mit diesen grdanken um?

Also hofft man einfach dass der eigene hund länger lebt?
So a la: "mir passieren selber keine autounfälle"
Oder gibt man sich "noch mehr" mühe: zb kein rauchen in der wohnung oder dem auto, weil kann hund schaden.?
Nur das beste biofutter handgemacht und selbst gekocht um ja keine "schadschtoffe" zu füttern? Ect...
Beim wachstum jaa keine stufen laufen wegen den gelenken? Jaa kein sprung aus dem auto? Kein fahrradfahren usw.?
Sind jetzt ein wenig komische beispiele aber denke ihr versteht wie ich es meine?!...
Wie geht ihr mit dem gedanken lebenserwartung um wenn man weiss man hat eine rasse die nicht dafür bekannt ist lange zu leben und top gesund zu sein?

Klar man geniesst die zeit die man hat, aber warum endscheidet man sich trotzdem für solch eine rasse?

Lagotto

Sportdoggie

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2

Samstag, 8. April 2017, 19:45

Na ja, vielleicht ist es ja auch ein Vorteil, wenn man sich nicht zu lange "binden" muss. Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass es mehr Tierarztkosten gibt, also gerade der Gelenk-und Bewegungsapparats ist bei so grossen Rassen ein Problem. Das sollte man nicht vergessen. Ich hätte jetzt nicht so viel Freude daran, wenn ich mir vorstelle, dass mein Hund mit 7Jahren schon ein Senior ist.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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3

Samstag, 8. April 2017, 19:46

Ich muss sagen, dieselben Gedanken haben mich immer davon abgehalten einen Rottweiler zu holen :peinlich:
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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Doggie(s): Rottweiler

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4

Samstag, 8. April 2017, 19:55

Hmm
Also rottweiler haben eigentlich ein durchschnittsalter von 10-12 jahren...
Kenne bis jetzt nur 3 die schon gestorben sind und die waren um die 10 jahre alt...
:( also eher 10 als 12...

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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5

Samstag, 8. April 2017, 20:54

barsois können gut 12 jahre werden, trotzdem starb meine, kerngesund bis dahin, mit 7. also was nützt mir eine lebenserwartung? meine nachbarsdogge starb mit 3 an MD. glaub nicht, dass die durchschnittliche LE einer dogge nur 3 ist.
ich mache die LE einer rasse jedenfalls nicht davon abhängig ob ich mir so einen hund hole oder nicht. kosten können bei jeder rasse entstehen, wenn man pech hat sogar sehr, sehr hohe. gewisse krankheiten können alle hunde bekommen, zb. meningitis (hatte meine eine), lepto, etc. alles sehr teuer. verunfallen kann auch jeder.
nastassja ist jetzt 9 und definitiv ein alter hund. jo, ist eben so, auch da werden wir zusammen durch gehen. ihre mutter war auch so, ist jetzt 12 und lebt immer noch.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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6

Samstag, 8. April 2017, 21:09

Leider sind fast alle Rottweiler, die ich kannte früh an Krebs gestorben. :taschentuchtraurig:
Bei Deutschen Doggen gibt es Züchter, die die verschiedenen Farbzüchtungen kreuzen, um das Inzuchtrisiko zu minimieren. Auch achten Züchter vermehrt auf eine längere Lebendserwartung und weniger auf gigantische Masse. Also ich denke solange man einen guten Züchter aussucht ist das Risiko nicht soo viel höher als bei anderen Hunden. :smile:
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Magira

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

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7

Samstag, 8. April 2017, 21:10

Die Lebenserwartung würde mir schon eine Rolle spielen, beim Bernhardiner liegt sie bei rund 8-10 Jahren, beim Berner Sennenhund bei 6-8
Wär für mich ein schrecklicher Gedanke, wenn ich mir vorstelle, dass Zelda jetzt 6 ist und als sennenhund schon als Senior gelten würde.
Wenns als ähnliche Rassen gibt, nehm ich durchaus die gesündere und achte auch bei einer Zucht darauf, dass die Vorfahren ein schönes alter erreichten.
Klar ist man dann nicht geschützt vor dem Pech, doch man hat immerhin bisschen Schicksal abwenden können, finde ich.
Es grüsst

Bluenote

Admindoggie

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8

Samstag, 8. April 2017, 21:12

Mein Border Terrier - gesunde Kleinrasse mit hoher Lebenserwartung (16 Jahre alt keine Seltenheit) - starb mit 12 Jahren (Hirntumor?). Ich war völlig baff, damit hätte ich nie gerechnet, ein Border Terrier ist mit 12 noch nicht "alt-alt".
Es kann also genau so gut auch langlebige, gesunde Rassen treffen. Aber man rechnet halt nicht eh schon damit.

Ich persönlich hätte grosse Mühe mit dem Wissen (oder dem grundsätzlichen Gedanken), dass ich rassebedingt mit einer niedrigeren Lebenserwartung und fast schon vorprogrammierten gesundheitlichen Problemen rechnen muss. Ich möchte meinen Hund so lange wie möglich bei mir haben und nicht schon fast wissentlich früh wieder hergeben müssen.
Vor Krankheiten/Unfällen ist natürlich kein Hund/keine Rasse geschützt, klar.

Eine frühere Bekannte von mir hielt damals Irische Wolfshunde. Die eine Hündin hatte Herzprobleme und dann mit acht Jahren einen tödlichen Herzstillstand. In den Jahren zuvor hatte sie zwei Magendrehungen "aus dem Nichts heraus". Die andere Hündin musste mit 9 Jahren von ihren "Altersbeschwerden" (Herz, Gelenke) erlöst werden und erlitt ebenfalls in jüngeren Jahren eine Magendrehung.

Ich finde die Iren absolut wundervolle Hunde und sie wären von den "ganz Grossen" eine meiner Traumrassen, aber der Alters-/Gesundheitsaspekt schreckt mich schon ab. Ich weiss nicht, ob ich mich von vorneherein mit dem Gedanken, meinen Hund eventuell nach acht, neun Jahren schon wieder gehen lassen zu müssen, anfreunden könnte.

Die Dobermänner mit ihrer gehäuften DCM z.B. finde ich super faszinierend. Aber ich möchte keinen Dobermann, wenn von vorneherein die Chance besteht, dass mein Hund herzkrank sein kann und falls der Fall eintritt, ich mit einem frühen Tod durch Herzversagen rechnen muss.

Ich konzentriere mich auf die Rassen, bei denen die Chance, einen gesunden und alt werdenden Hund zu bekommen, gross ist.

WENN doch eine "unsicherere" Rasse, dann auf jeden Fall sehr sorgfältig in seiner Herkunft ausgewählt.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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9

Samstag, 8. April 2017, 21:31

Natürlich kann es jeder hund/rasse treffen usw...

Aber genau das, was bluenote sagt, man rechnet schon bisschen damit das der hund/eine gewisse rasse viel warscheindlicher krank wird, und dann die ganze zeit hoffen dass es nicht so kommt?
Ich denke auch nicht das unser hund 15 jährig wird aber kann mir momentan auch nicht vorstellen dass er in 2 jahren (er wird jetzt 8 ) schon nicht mehr da sein soll?
Aber vielleicht, wenn man sich für solch eine, ich nenne es mal "risikovollere" rasse endscheidet, dass man es einfach akzeptiert dass es so kommen könnte?
Ich weisses nicht...
Bordeauxdoggen, bullmastiffs, mastiffs, berner, bulldoggen werden ja auch trotzdem gehalten? Ich denke man denkt dan einfach nicht daran und hofft das der geliebte hund einfach so lange wie möglich lebt, wie alle anderen auch?

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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10

Samstag, 8. April 2017, 21:37

Achja, dass mit der DCM finde ich ganz schlimm, wie gesagt, bei den dobermännern.
Habe einmal ein video gesehen von einer züchterin die, die rasse aufgab weil einer nach dem anderen ihrer hunde erkrankten und starben.
Sie hat sich schlussendlich einer anderen rasse zugewannt weil sie die gedanken nicht mehr ertragen konnte, dass wieder hunde an dem gleichen mist sterben könnten...
Das video "interview" war sehr traurig :taschentuchtraurig:

Lady

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11

Sonntag, 9. April 2017, 08:00

Eine Bekannte von mir hat immer Deutsche Doggen. Ihre werden für die Rasse relativ alt, also meist um die 8 Jahre, ihr letzter Rüde wurde 8.5 jährig. Ich habe sie deswegen auch schon angesprochen. Sie meinte, sie wisse das ja von Anfang an, aber für sie sei es einfach DIE Rasse und sie geniesse jedes Jahr bewusst. Schliesslich könne es auch einen Hund mit höherer LE treffen und er nicht so alt werden (sie kannte meinen Skipper, der leider nur 4.5 Jahre alt wurde und an einem Epi-Anfall starb).
Ich selbst muss gestehen, dass Lady jetzt knapp 10 Jahre alt ist und wir schon immer wieder so kleine "Angstanfälle" haben, was wird, wenn wir sie mal verlieren. Obwohl die Rasse ja locker 15 Jahre oder älter werden kann, aber eben "kann"... Eine Wurfschwester von Lady ist letzten Sommer ganz plötzlich und überraschend an einem Tumor gestorben. Wir lieben unseren Wirbelwind über alles und die Vorstellung, sie nicht mehr um uns zu haben - nein, wir können und wollen es uns einfach gar nicht vorstellen!
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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12

Sonntag, 9. April 2017, 08:38

Diejenigen die jemanden kennen mit doggen, sind diese doggen vom typus her amerikanisch/skandinavisch oder "europäisch"?
Es gibt grosse optische unterschiede und ich frage mich auch langsam ob der typus auch eine rolle spielt.
Wenn ich zb in finnland schaue habe ich das gefühl diese hunde werden älter, nach dem was die züchter preisgeben...

Ich denke möglichst gross und schwer ist ist bei jeder rasse alles andere als optimal.
Alles was in richtung extrem geht ist fraglich...

flower11

Schnupperdoggie

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13

Sonntag, 9. April 2017, 08:47

Das wäre für mich persönlich auch ein Problem. Und so wie ich gehört habe, brauchen ja die Doggen ziemlich lange bis sie richtig ausgewachsen sind. Und dann hast du 2-3 Jahre einen Hund im"guten" Alter und dann schon wieder einen alten :( . Nein das wäre nichts für mich. Sicher weiss man auch bei einem kleineren Hund nie, wie lange er lebt. Aber z.B. bei einer Dogge ist ja die Lebenserwartung allgemein viel kürzer.

Bei unserer verstorbenen Hündin war es so: Bis 13 Jahre top fitter Hund praktisch ohne Altersanzeichen, dann langsam älter geworden, die letzten 2 Jahre hatten wir dann einen wirklich alten Hund bevor sie dann mit 16 gestorben ist. Wenn ich mir vorstelle dass eine Dogge mit 7-8 Jahren schon als alt gilt... Da war Laika gerade in ihren besten Jahren wo sie ihre Flausen langsam abgelegt hat :biggrin:

Bluenote

Admindoggie

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14

Sonntag, 9. April 2017, 08:55

Die Züchterin meines Border Terriers hat auch Deutsche Doggen gezüchtet. Ihre letzte Dogge starb mit acht Jahren an plötzlichem Herztod. Fiel mir nur grad noch so ein zum Doggenthema. :zwinker:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Vaku

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15

Sonntag, 9. April 2017, 12:38

Aber ist das so, dass die Tiere nur weil sie so eine geringere Lebenserwartung haben auch schon früher zu Senioren werden?
Ich kenne jmd die ist in der deutschen Doggen Nothilfe (keine Ahnung welcher dieser Vereine genau) tätig und die haben selbst mehre Doggen. Die sind bei ihr teilweise schon recht alt (für Doggen) obwohl sie teilweise wirkliche Fälle aufgenommen hat, wo es hiess, nicht länger als 6 Monate.

Das einzige wo sie besonders drauf achtet ist, dass die Hunde sich direkt mach dem Essen mind. 30-60 min hinlegen. Das soll eine Magendrehung verhindern.

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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16

Sonntag, 9. April 2017, 13:15

So wie ich gelesen habe, haben grosse hunde einen beschleunigten alterungsprozess, warum genau das so ist weiss man glaube ich noch nicht so wirklich.

Soviel ich weiss kann eine magendrehung auch im ruhe zustand auftreten aber bei vollem magen und aktivität schneller...

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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17

Sonntag, 9. April 2017, 13:15

So wie ich gelesen habe, haben grosse hunde einen beschleunigten alterungsprozess, warum genau das so ist weiss man glaube ich noch nicht so wirklich.

Soviel ich weiss kann eine magendrehung auch im ruhe zustand auftreten aber bei vollem magen und aktivität schneller...

Vaku

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18

Sonntag, 9. April 2017, 13:24

Wenn die Alterung schneller wäre, müssten sie eigentlich auch schneller "Erwachsen" sein (das wäre zumind die natürliche Reaktion auf frühes sterbe) , oder?
Das ist ja eigentlich nicht der Fall.
(Kenne mich da leider zu wenig aus, eigentlich wäre es auch logischer, dass grosse Hunde länger leben als kleine -rein aus Biologischer Sicht)

Ja, Magendrehung kann auch bei ruhe vorkommen, ist aber unwahrscheinlicher, als wenn man den Hund freudig vor sich her toben lässt. ;)

Lagotto

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19

Sonntag, 9. April 2017, 13:37

Ein Problem ist einfach die Grösse, der Bewegungs- Haltungs-und Stützapparat wird stärker beansprucht, gerade bei den Doggen. Weiss jetzt auch nicht, ob eventuell eine Überzüchtung dazu geführt hat, dass die so gross werden. In dem Fall ist alles "übernatürlich" gross. Also zum Beispiel das Herz, bzw. die Hermuskulatur muss enorm viel leisten. O.k. muss es bei einem Elefanten auch :d , aber das sind nun auch sehr gemütliche Tiere und von Natur aus so und nicht speziell gezüchtet.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Sisco

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20

Sonntag, 9. April 2017, 14:24

Wenn die Alterung schneller wäre, müssten sie eigentlich auch schneller "Erwachsen" sein (das wäre zumind die natürliche Reaktion auf frühes sterbe) , oder?
Das ist ja eigentlich nicht der Fall.
(Kenne mich da leider zu wenig aus, eigentlich wäre es auch logischer, dass grosse Hunde länger leben als kleine -rein aus Biologischer Sicht)
Diese Überlegungen habe ich auch schon gemacht und ich finde die Antwort von Lagotto sehr gut.
Ein Problem ist einfach die Grösse, der Bewegungs- Haltungs-und Stützapparat wird stärker beansprucht, gerade bei den Doggen. Weiss jetzt auch nicht, ob eventuell eine Überzüchtung dazu geführt hat, dass die so gross werden. In dem Fall ist alles "übernatürlich" gross. Also zum Beispiel das Herz, bzw. die Hermuskulatur muss enorm viel leisten.

Im Juli findet ein Theorieseminat zum Thema: "Welpe - Junghund - Senior; Entwicklungs- und Lebensphasen unserer Hunde" statt. Ich bin mir am überlegen zu gehen. Da könnte diese Frage bestimmt Platz haben.
Mein Sisco ist laut Mischlingstest ein Border Collie- D.Dogge - Rotweiller-Mix. Hier habe ich mich auch immer gefragt, ob dies eine Auswirkung auf sein Altzer haben könnte. Jedoch selle ich immer in Frage, ob dies überhaupt stimmt. Heute ist er ja bald 15 und laut meiner Erwartung, ich auch diese schon übertroffen. Ich hätte etwas mit 14 Jahren gerechnet. Ich sage immer, er sei schon über das Ablaufdatum hinaus.