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Amelia

Schnupperdoggie

  • »Amelia« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 19. April 2017, 12:22

Welche Hunderasse passt zu uns?

Hallöchen zusammen

Obwohl zur Zeit noch überhaupt nicht aktuell, nimmt es mich einfach extrem Wunder und daher frage ich jetzt schon mal. Wie in meiner Vorstellung zu lesen, wird es noch eine ganz grosse Weile dauern, bis ein Hund zu uns kommen kann. Ich sauge aber bereits jetzt alles auf, was ich in die Finger kriege. Und denke da auch schnell mal ziemlich konkret...deshalb wunder euch nicht über meine genauen Fragen obwohl noch nichts in Planung ist (jedenfalls noch nichts konkreteres als ein Traumkino im Kopf) :-p


Gerne möchte ich euch in diesem Thread mal meine Vorstellungen an meinen zukünftigen Hund beschreiben und von euch hören, was für Rassen ihr euch alles vorstellen könnt. Dabei müssen diese überhaupt nicht auf alle beschriebenen Eigenschaften passen, es nimmt mich hier sowieso eher Wunder, was ihr alles für Rassen in diesem Bereich sehen würdet um dann ein bisschen mehr dazu zu lesen. Dass es schlussendlich bei der Auswahl des Hundes dann sowieso um seinen individuellen Charakter geht, ist mir klar. Aber da die tatsächliche Auswahl eines Hundes ja noch lange nicht im Raum steht, würden mich mal alle möglichen Rassen in diese Richtung interessieren.


Da ich irgendwann Psychotherapeutin sein werde, würde ich gerne eine Weiterbildung in tiergestützter Therapie machen und den Hund zur Arbeit mitnehmen und als Therapiehund einsetzten.

Also, folgendermassen stelle ich mir das Zusammenleben mit einem Hund vor:
  • Hund soll mit zur Arbeit kommen (Psychiatrie oder Praxis)
  • Eigenschaften zum Therapiehund: Soll Fremde mögen, aber nicht aufdringlich sein, darf sich nicht von Emotionen des Patienten zu sehr verunsichern lassen, Belastbarkeit, etc.
  • Ziel ist tiergestützte Traumatherapie --> auch wenn er nicht als Assistenzhund sonder als Therapiebegleithund eingesetzt werden soll, soll er einzelne Fähigkeiten eines PTBS-Assistenzhundes wie z.B. Trösten und Reorientieren, aus Dissoziation/Flashback/Panik holen, Blocken, etc. lernen
  • Ich mag Herausforderungen und arbeite gerne mit dem Hund zusammen - d.h. der Hund soll in der Freizeit auch arbeiten wollen (diverse Hundesportarten könnte ich mir vorstellen)
  • trotz genügend Power in der Freizeit soll der Hund auch gut zur Ruhe kommen können und nicht dauerbespasst werden wollen - und ganze Bürotage (natürlich mit kleinen Spaziertagen dazwischen) durchstehen können
  • kein grosser Kläfer sein
  • sehr gute Grundgehorsam ist mir wichtig
  • gerne ein eher grosser Hund: vielleicht so ab 45cm aufwärts...
  • optisch gefällt mir immer unterschiedliches und scheint eher auf die Ausstrahlung des Hundes anzukommen als auf tatsächliche Kriterien

Die typischen Therapiehunde wie Golden Retriever und Labrador sind mir bewusst und die mag ich auch :love: . Auch Australian Shepherd oder Border Collie hab ich immer mal wieder angeschaut, bin mir aber nicht sicher, ob denen mehrere ganze Bürotage nicht zu langweilig werden.

Schlussendlich käme natürlich auch ein Mischling in Frage, wenn er die nötigen Eigenschaften mitbringt. Aber da es hier nun nicht darum geht, konkret einen Hund auszusuchen sondern mehr ein Brainstorming sein soll, welche tausend Richtungen möglich wären, dürft ihr gerne einfach alle Ideen reinwerfen :d

Bin gespannt, was da alles so kommt :love:
Vielen Dank euch und herzliche Grüsse
Amelia

Amelia

Schnupperdoggie

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2

Mittwoch, 19. April 2017, 12:24

Uups, versehentlicher Doppelpost...wie kann ich das löschen? ?(

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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3

Mittwoch, 19. April 2017, 12:48

Habe es schon gelöscht :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Tabasco

Sportdoggie

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4

Mittwoch, 19. April 2017, 15:17

So wie es aussieht, ist das wichtigste Kriterium, dass du den Hund auf die Arbeit mitnehmen und zu Therapiezwecken einsetzen kannst.

Den Australian Shepherd würde ich dir deshalb eher nicht empfehlen. Bestimmt gibt es bei dieser Rasse einzelne Exemplare, die diesen Anforderungen gerecht werden könnten. Aber ich kenne viele Aussies, die dafür wenig bis gar nicht geeignet wären. Gerade wenn man dem Hund "Arbeit" geben will, ist es unumgänglich, dass er sich für diese Arbeit zu 100% eignet. Alles andere wäre dem Hund gegenüber nicht gerecht.

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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5

Mittwoch, 19. April 2017, 15:30

ein Pudel käme noch in Frage oder eben Goldi, Labi...viele deiner Wünsche sind aber auch erzieherisch Angelegenheiten

Husky- Passion

Wachdoggie

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Doggie(s): 11 Siberian Huskies

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6

Mittwoch, 19. April 2017, 16:12

Dalmatiner?


Ohne deine gute Laune und positives Denken durcheinander bringen zu wollen. Es soll ein Welpe werden? Was ist wenn sich der Hund schlussendlich nicht eignet für Therapieeinsätze? Wäre es evtl. auch eine Möglichkeit nach einem erwachsenen passenden Tier Ausschau zu halten?

Ich komme nur darauf, weil bei uns in der Therapiehundeausbildung eine Teilnehmerin war, die sich extra einen Welpen, mit der ganz genauen Absicht ihn zum Therapiehund auszubilden, angeschafft hat und dieser ist dann nach 2 Seminartagen "rausgeflogen".

Ich bin allgemein noch eher kritisch eingestellt gegenüber "ganztags" Therapiehunden. Es könnte total anstrengend für den Hund sein (muss nicht aber kann) und man sollte dann seinen Hund immer ganz genau lesen könnnen, wann es ihm zuviel wird. Energetisch gesehen "müssen" diese Hunde ganz viele zt. sehr negative Energien aushalten bzw. umwandeln. Deshalb einfach vorsichtig mit dem Thema umgehen.

Wenn ein Welpe, dann sicher einen sehr charakterstarken, bodenständigen Hund aussuchen.

Bin gespannt ob jemand noch Rassevorschläge hat. Ich kenne mich mit anderen Rassen zu wenig aus.

Lg
Husky-Passion

Soulblighter

Schnupperdoggie

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7

Mittwoch, 19. April 2017, 16:31

Ich kann mich Husky-Passion's Frage nur anschliessen: Was machst du, wenn sich der Hund nicht zum Therapiehund eignet?

Da du - noch - keine Psychotherapeutin bist, nehme ich an, dass du noch studierst. Verzeih meine direkte Frage, ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich habe den Eindruck, dass du feste damit rechnest, deinen Hund immer bei der Arbeit dabei zu haben, kann das sein? Ich würde als erstes Fuss in der Arbeitswelt fassen, und mir danach (!) Gedanken über die weiteren Entwicklungsschritte machen. Es kommt ja auch noch darauf an, WO du schlussendlich arbeitest/arbeiten kannst, und ob diese Richtung wirklich etwas für dich ist. Vielleicht findest du auch auf Anhieb einen AG, der dich in dieser Vertiefung unterstützt?

Ich meine im Hinterkopf zu haben, dass ein Hund ein gewisses Alter haben muss, bevor er Therapiehund werden kann (resp. die Ausbildung beginnen kann), weiss da jemand hier genaueres? An Rassen würde ich spontan auf Golden Retriever oder Labrador tippen, sofern der Charakter stimmt.

Wenn es ein Welpe werden soll - dann ist der Grundgehorsam und die entsprechende Auslastung des Hundes deine Sache. Kein Hund kommt mit gutem Grundgehorsam zur Welt, und kein noch so guter Hund erhält seinen Grundgehorsam, wenn der HH diesen nicht trainiert und sich durchsetzt.
"Wenn Sie Garantien wollen, kaufen Sie sich einen Toaster!"

"Sie können Tiere nicht wie Menschen behandeln. Tiere brauchen Liebe!"

Anne

Moderatordoggie

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8

Mittwoch, 19. April 2017, 16:32

So wie es aussieht, ist das wichtigste Kriterium, dass du den Hund auf die Arbeit mitnehmen und zu Therapiezwecken einsetzen kannst.

Den Australian Shepherd würde ich dir deshalb eher nicht empfehlen. Bestimmt gibt es bei dieser Rasse einzelne Exemplare, die diesen Anforderungen gerecht werden könnten. Aber ich kenne viele Aussies, die dafür wenig bis gar nicht geeignet wären. Gerade wenn man dem Hund "Arbeit" geben will, ist es unumgänglich, dass er sich für diese Arbeit zu 100% eignet. Alles andere wäre dem Hund gegenüber nicht gerecht.


Genau so sehe ich das auch. Selbst Mairin, die ein total unkomplizierter Aussie ist und Menschen liebt, wäre trotzdem für Therapie-Zwecke eher nicht geeignet, denke ich. Und lass dich nicht von "Therapie-Linien" bei Aussie-Zuchten aufs Glatteis führen.. Das ist Humbug, es kann einfach keine Garantie geben, dass die Hunde dann auch geeignet sind für das.

Neben den genannten Rassen: Barbet?
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

LaraLiina

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9

Mittwoch, 19. April 2017, 16:37

Ich hätte jetzt auch Labrador gesagt. :)

Diese Rasse ist ja bereits als Blindenführhund / Epliepsiehund usw. bekannt und es gibt auch einige Zuchten, die extra für diese Verbände wie Allschwil oder Epi Dogs for Kids züchten.
Natürlich hat man auch da nie die Garantie, dass sich der Hund dann wirklich auch als solchen eignet, aber es wird auch bei der Verpaarung der Eltern sicher darauf geachtet, dass die Hunde gewisse Eigenschaften mitbringen.

Ich weiss nicht, was ein Therapiehund, wie du ihn einsetzen möchtest, für Eigenschaften mitbringen soll, aber vielleicht kann man das mit oben genannten vergleichen?

Labis sind hald einfach bekannt dafür, dass sie alles und jeden lieben und meistens nett sind. :P
Auch hier, wie bei jeder Rasse, kann man ein Exemplar erwischen, das nicht wirklich dem entspricht. Aber die Chancen sind sicher grösser als bei einem Aussie oder gar einem "Ein-Mann-Hund".
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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10

Mittwoch, 19. April 2017, 17:07

einen windhund würden wahrscheinlich die wenigsten als geeignet ansehen und trotzdem sind bzw. waren meine barsois sehr gut geeignet. ich stand damals vor einem ähnlichen problem. für mich war wichtig:


kein beller
kein oder kaum territorialverhalten
kein oder nur geringer schutztrieb
drinnen sehr ruhig
gutes nervenkostüm
gross (da es bei mir alte leute, nicht selten im rollstuhl sind, bücken jedenfalls kann sich keiner mehr)
langhaarig (die fasst man einfach lieber an)
interessiert und offen fremden gegenüber

bis auf den letzten punkt entspricht der barsoi allen punkten. er war meine heimliche traumrasse (ich wuchs mit belgischen schäfern auf und wusste, dass die gänzlich ungeeignet sind) und so versuchte ich es. ich wählte bewusst eine zucht mit hunden die offener sind als diese rasse sonst den ruf hat. meine hündin stammt aus amerikanischen linien, während die meisten ihrer rasse in der CH sonst aus russischen linien sind.

sie kam von welpe an jeden tag mit und wuchs so quasi in ihre rolle hinein. einen besser geeigneten hund hätte ich nicht finden können. bis heute blüht sie auf wenn menschen in grosser zahl vorhanden sind. sie darf immer noch ab und zu auf einen besuch mit ins heim und findet das stets ganz grosse klasse.

die ausbildung zum therapiehund wollten wir machen, eintrittstest sehr problemlos bestanden aber da ich damals noch zwei andere hunde hatte, war es mir schlussendlich zu zeitaufwändig. man kann dies erst mit 2 jahren machen.

ich halte aussis, borders etc. nicht wirklich für geeignet. es kann gut gehen, aber die chance, dass ihr nervenkostüm das nicht mitmacht, wäre mir persönlich zu gross. und viele schrauben für meinen geschmack auch bei unruhe zu sehr hoch. meine behielt und behält in jeder situation die ruhe.

pudel halte ich auch für geeignet. retriever auch, wenn es nicht grad der toller sein soll (zu laut und zu lebhaft) oder der curly (schutztrieb).
grundsätzlich kommt es aber wohl mehr aufs individuum an als auf die rasse. aber falls man gezwungen ist, dass der hund sich eignet, dann muss man natürlich sehr genau die vorfahren ansehen. bei mir war es so, dass nastassja sich eignen musste. ich wäre damals nicht bereit gewesen, mein 80% pensum auf die nacht zu verlegen oder den job aufzugeben. und allein lassen wäre auch nicht gegangen, ist ja viel zu lange. ein jahr später siegte dann meine hundeliebe, ich holte zwei welpen dazu und gab den job auf für 3 monate und danach wechselte ich in kleinem teilzeitpensum auf die nacht. drauf angewiesen war ich nicht. dies muss man auch bedenken.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Disney92

Schnupperdoggie

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11

Mittwoch, 19. April 2017, 17:56

Kurze Anmerkung zu Allschwil, geben die nicht auch Nicht-Geeignete-Labis weiter, vielleicht eben zu Therapiehundezwecken? Hab gemeint da mal etwas gehört zu haben.

Ansonten kann ich mich Husky-Passion und Soulblighter nur anschliessen :good:

Larson

Schnupperdoggie

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12

Mittwoch, 19. April 2017, 18:09

Ich kann mich Husy-Passion auch anschliessen und würde auch nach etwas bodenständigem, nervenstarken, gesunden Hund mich umsehen wenn es soweit ist. Evtl. auch eben einen erwachsenen Hund....

Allschwil hat eine längere Warteliste, wenn ich mich nicht irre kann die 1 - 2 Jahre oder noch länger sein. Auch dort sind nicht alle Hunde die weiter gegeben werden, weil sie sich nicht als Führhund eignen, geeignet als Sozialhund/Therapiehund. Ein ehemaliger Patenhund von mir ist unterdessen 10 Jahre und schon seit 7 Jahre im Einsatz bei u.a. schwerstbehinderten. Der andere ehemalige Patenhund eignete sich nicht als Sozial-/Therapiehund aus gesundheitlichen Gründen...

Auch die Ueberlegung machen, dass es ein nicht haarender Hund sein müsste?!

@Psovaya Borzaya, du verwechselst die Curlys mit den Chesapeake Bay Retriever welche Schutztrieb haben können

Psovaya Borzaya

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13

Mittwoch, 19. April 2017, 18:17

@larson: jo, ist wohl so. verwechsle die zwei dauernd, dabei sehen die sich doch nicht ähnlich... :pfeifen:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Amelia

Schnupperdoggie

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14

Mittwoch, 19. April 2017, 18:20

Vielen Dank für eure vielen Antworten :good:
Es soll ein Welpe werden? Was ist wenn sich der Hund schlussendlich nicht eignet für Therapieeinsätze? Wäre es evtl. auch eine Möglichkeit nach einem erwachsenen passenden Tier Ausschau zu halten?
Eigentlich soll es kein Welpe werden. Ich tendiere eher zu einem erwachsenen Hund aus einer Pflegestelle oder sonst einem Ort, wo man ihn genau kennt und eben die Charakterzüge bekannt sind. Aber wenn jetzt alle dazu raten würden, einen Welpen zu nehmen damit der Hund von Anfang an passen erzogen und sozialisiert wird, könnte ich mir das auch vorstellen.

Ich bin allgemein noch eher kritisch eingestellt gegenüber "ganztags" Therapiehunden.
Auch hier kann ich dir nur zustimmen. In meiner Vorstellung hätte der Hund eine eigene Box in einer Ecke des Büros wo er die meiste Zeit ungestört ruhen könnte und nur für einzelne Stunden dazu kommen würde. Aber vielleicht ist auch das bereits zu viel? Die "Energien" füllen ja oft den ganzen Raum aus. Aber da bin ich echt noch gar nicht informiert. Die Anschaffung stünde ja auch erst frühstens in 2-3 Jahren an und auch dann würde zuerst mal eine ganze Weile lang nur Beziehungsaufbau, Angewöhnen, etc. stattfinden...
Ich würde als erstes Fuss in der Arbeitswelt fassen, und mir danach (!) Gedanken über die weiteren Entwicklungsschritte machen. Es kommt ja auch noch darauf an, WO du schlussendlich arbeitest/arbeiten kannst, und ob diese Richtung wirklich etwas für dich ist.
Das hab ich vielleicht in diesem Thread zu wenig genau geschrieben. Du hast absolut recht, dass ich zuerst schauen muss, wie das alles sein wird. In den nächsten 2-3 Jahren wird ganz bestimmt kein Hund bei mir einziehen. Und auch danach nur wenn es von der Arbeitsstelle her gut passt. Ich beschäftige mich nur jetzt schon unglaublich gerne mit dem Thema und lese gerne auch viele Infos zu vielen Rassen, weshalb es mich Wunder nimmt, ob Tipps kommen, zu was für Rassen ich mehr lesen könnt, einfach aus reinem Interesse heraus. Nicht weil jetzt schon geplant oder umgesetzt werden würde.
Ich meine im Hinterkopf zu haben, dass ein Hund ein gewisses Alter haben muss, bevor er Therapiehund werden kann (resp. die Ausbildung beginnen kann), weiss da jemand hier genaueres?
Bei den Ausbildungen von denen ich hier in der Schweiz gelesen habe muss der Hund mindestens 2 Jahre alt sein und schon mindestens 1 Jahr bei einem sein. In Deutschland hab ich auch schon Ausbildungen gesehen, die ähnlich wie die Ausbildung zum Assistenzhund sind und wo das Team bereits von viel früher an auch in der Grunderziehung begleitet wird. Die machen dann auch so Welpentest um diejenigen Welpen auszufiltern, die ganz sicher nicht geeignet sind...aber was da wie am sinnvollsten ist, weiss ich auch nicht. Wenn es dann irgendwann in ein paar Jahren konkreter werden würde, wäre das sicher eine Diskussion wert :zwinker:
Ich weiss nicht, was ein Therapiehund, wie du ihn einsetzen möchtest, für Eigenschaften mitbringen soll, aber vielleicht kann man das mit oben genannten vergleichen?
Ich stelle mir vor, dass das ähnliche Eigenschaften sind...weiss es aber auch nicht so genau...
Kurze Anmerkung zu Allschwil, geben die nicht auch Nicht-Geeignete-Labis weiter, vielleicht eben zu Therapiehundezwecken? Hab gemeint da mal etwas gehört zu haben.
Spannend! Lohnt sich sicher, dass mal anzuschauen, wenn es dann irgenwann so weit wäre. Danke für den Tipp :)
Und lass dich nicht von "Therapie-Linien" bei Aussie-Zuchten aufs Glatteis führen.. Das ist Humbug, es kann einfach keine Garantie geben, dass die Hunde dann auch geeignet sind für das.
Vielen Dank für eure Hinweise zum Aussie. Mir erscheint er von dem was ich so lese auch nicht besonders geeignet. Da man aber doch immer mal wieder davon hört, hatte ich ihn auch schon angeschaut. Da ist es gut zu wissen, dass das nicht so seriös ist.

@Psovaya Borzaya: Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Sehr spannend. Für mich würde es auch irgendwie in die Richtung gehen. Ich kann mir kaum vorstellen, nur ganz niedrigprozentig zu arbeiten und den Hund alleine lassen geht ja auch nicht. Zumindest mitkommen können wird er also müssen. Ihn dann auch noch als Therapiehund einsetzten zu können, fände ich ganz toll, muss aber nicht zwingend sein.

Amelia

Schnupperdoggie

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15

Mittwoch, 19. April 2017, 18:23

@Larson: Danke auch dir für deinen Bericht. Sehr interessant, da Erfahrungen zu hören.

wuschy

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16

Mittwoch, 19. April 2017, 20:35

Bei den Ausbildungen von denen ich hier in der Schweiz gelesen habe muss der Hund mindestens 2 Jahre alt sein und schon mindestens 1 Jahr bei einem sein.


dass der Hund mindestens 2 jahre alt sein muss, stimmt, hingegen, dass er mind. ein jahr bei einem sein muss stimmt nicht ganz!
ich mache, oder besser gesagt, ich probiere im August mit winja den eignungstest für die therapiehunde Ausbildung zu machen und winja ist nicht "mein Hund",
sondern der Hund von meiner schwiegertochter und meinem sohn, ich habe sie aber 2x die Woche zum hüten und spazieren!
der Präsident vom verein, sagte mir, das sei kein Problem ;)

gruss wuschy

Magira

Schnupperdoggie

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17

Mittwoch, 19. April 2017, 21:45

Wenn ein Hund aus einem Tierheim, Pflegestelle, oder woher auch immer in Frage kommt ist die Rasse völlig egal.
Da kannst du ja schauen wie der einzelne Hund ist und gerade bei Mischlingen ist häufig die Optik nicht was in der Verpackung drin ist.
Hier wäre wichtiger herauszufinden, woher du seriös einen Hund für deine Wünsche vermittelt bekommst.

z.b. aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nicht jedes Tierheim erzählt über seine Hunde die wahrheit und nicht jede privat Person lügt einem etwas vor :smile:
Es grüsst

Darcyschatzi

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18

Samstag, 22. April 2017, 13:35

Im Spital wo ich arbeite gibt es einen Pudel als Therapiehund und die Kleine ist total glücklich in ihrem Job. Sie wurde schon als Welpe speziell ausgewählt und wuchs fast im Spital auf. 2x pro Woche bleibt sie zuhause, weil das sonst doch zu viel wäre. Sie liebt alle Menschen und hilft häufig schon allein durch ihre Anwesenheit (die Patienten beruhigen sich und Hemmschwellen sind schneller überwunden).
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Amelia

Schnupperdoggie

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19

Samstag, 22. April 2017, 13:38

@wuschy: Das finde ich super, dass ihr das macht. Viel Freude euch! :)

@Magira: Das ist ein guter Punkt. Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Wenns dann irgendwann mal soweit wäre, frag ich dann wieder nach euren Erfahrungen mit möglichen Orten...

Ich bin ja ganz begeistert von Chiaras Scar. So einer würde mir eeecht gefallen. Hab im Internet gelesene, dass besonders die Dual Purpose Goldis sich als Therapiehunde eignen könnten. Gibts da Erfahrungen, wie das mit den verschiedenen Linien in Bezug darauf?

Auch habe ich mir die Internetseite von Allschwil mal angeschaut. Vielleicht ruf ich da mal an und frage nach all ihren Erfahrungen, etc. Ihr Hunde gefallen mir super gut und sie schreiben darin, dass sie Hunde, die nicht als Assistenzhunde geeignet sind, abgeben - auch diese dann nochmals unterteilt in Hunde, die sich "nur" als Familienhunde eignen oder solche, die als Sozialhunde einsetzbar sind (wenn man so einen bekommt wird aber dann auch verlangt, dass man diese Ausbildung macht). Sie schreiben aber auch, dass sie eine seeehr lange Warteliste haben. Aber klingt auch interessant :0herzsm0:

Fizzy

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20

Samstag, 22. April 2017, 14:22

Zitat von »Disney92«
Kurze Anmerkung zu Allschwil, geben die nicht auch Nicht-Geeignete-Labis weiter, vielleicht eben zu Therapiehundezwecken? Hab gemeint da mal etwas gehört zu haben.

Spannend! Lohnt sich sicher, dass mal anzuschauen, wenn es dann irgenwann so weit wäre. Danke für den Tipp :)
Ich hab mich im Januar mit Allschwil in Verbindung gesetzt gehabt. Damals stand bei mir ja die Rasse etc. noch nicht fest und ich hab auch einen Patenwelpen von ihnen in Erwägung gezogen. Weiss aber nach wie vor nicht, ob ich fähig wäre, so einen Welpen dann wieder abzugeben. (Von da hab ich auch die Idee meinen Hund italienisch zu erziehen :p)

Jedenfalls soweit ich verstanden habe, gibt es da so einige Möglichkeiten, die Schule zu unterstützen:
- Welpen aufnehmen, für die Ausbildung vorbereiten, wieder abgeben.
- Zuchthunde als Familienhund bei sich halten, für Zuchtphasen abgeben (Decken, Werfen, Welpenzeit) und dann kommen sie wieder zurück zu dir.
- Pensionierte Blindenhunde, die zu alt zum führen von Blinden wurden, suchen auch immer schöne Plätze für den Lebensabend
- und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.

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