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Amelia

Schnupperdoggie

  • »Amelia« ist der Autor dieses Themas

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21

Samstag, 22. April 2017, 14:32

Sehr spannend! Hab mir schon den Tag der offenen Tür im September in die Agenda eingeschrieben.
- und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.
Für mich käme vermutlich "nur" so ein Hund in Frage. Ich weiss jetzt schon, dass ich den Welpen nicht wieder abgegben könnte. Und da ich nicht sehr niedrigprozentig arbeiten will und das Ziel ist, der Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, würde auch nicht die Zeit bleiben um regelmässig Welpen aufzuziehen. Aber eben genau durch ihr Training und die Erfahrung von Allschwil denke ich mir, dass dann ein Sozialhund von da auch wirklich geeignet wäre für die Aufgabe.


Ich bin ja noch gaanz am Anfang von meiner Hundezeit und hab noch mind. 2-3 Jahre vor mir, wo ich noch kein Hund holen könnte und mich nur theoretisch in alles einlesen kann. Aber von daher wäre auch die Wartezeit kein Problem. Die hab ich ja eh.

Übrigens les ich gerade ganz interessiert in deinen Threads mit, Fizzy. Kann halt nichts beitragen aber ist superspannend :super:

Vaku

Schnupperdoggie

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22

Samstag, 22. April 2017, 20:04

Wenn es ein Hund von dort werden sollte, würde ich mich allerdings auch jetzt schon auf die Warteliste setzten lassen.
Ich denke da muss man bestimmt 1-1.5 Jahre (wenn nicht länger) auf einen Welpen warten.

Amelia

Schnupperdoggie

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23

Samstag, 22. April 2017, 21:05

@Vaku: Guter Punkt! Ich werde mich mal ganz genau informieren, wie das bei ihnen so ist.

Ich beginne im September noch meine Therapieweitbildung und hab da die ersten 2 Jahre zusätzlich zur Arbeit noch immer Freitag und Samstag Schule. In dieser Zeit werde ich bestimmt noch kein Hund holen. Das wäre also frühstens in 2.5 Jahren überhaupt möglich.

Labrador

Wachdoggie

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24

Sonntag, 23. April 2017, 23:26

Zitat von »Disney92«
Kurze Anmerkung zu Allschwil, geben die nicht auch Nicht-Geeignete-Labis weiter, vielleicht eben zu Therapiehundezwecken? Hab gemeint da mal etwas gehört zu haben.

Spannend! Lohnt sich sicher, dass mal anzuschauen, wenn es dann irgenwann so weit wäre. Danke für den Tipp :)
Ich hab mich im Januar mit Allschwil in Verbindung gesetzt gehabt. Damals stand bei mir ja die Rasse etc. noch nicht fest und ich hab auch einen Patenwelpen von ihnen in Erwägung gezogen. Weiss aber nach wie vor nicht, ob ich fähig wäre, so einen Welpen dann wieder abzugeben. (Von da hab ich auch die Idee meinen Hund italienisch zu erziehen :p)

Jedenfalls soweit ich verstanden habe, gibt es da so einige Möglichkeiten, die Schule zu unterstützen:
- Welpen aufnehmen, für die Ausbildung vorbereiten, wieder abgeben.
- Zuchthunde als Familienhund bei sich halten, für Zuchtphasen abgeben (Decken, Werfen, Welpenzeit) und dann kommen sie wieder zurück zu dir.
- Pensionierte Blindenhunde, die zu alt zum führen von Blinden wurden, suchen auch immer schöne Plätze für den Lebensabend
- und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.
Nur kurz zu "durchgefallenen" Allschwielern. Ich kenne die Schule gut, habe mit Ebba selbst eine "durchgefallene". Nur damit hier nicht eine falsche Vorstellung von "durchfallen" aufkommt: Es gibt x Gründe wieso sich ein Hund nicht für die Ausbildung eignet. Es gibt nicht eine Superprüfung, welche die Hunde bestehen müssen. Einige fallen sofort raus, einige später. Es gibt viele Gründe. Bei Ebba war das Problem auf Grund iherer ED un HD. Sie wurde ebenfalls aus diesem Grund nicht für die Therapiehundeausbildung rekrutiert, weil man keinen Hund mit dieser Problematik der Arbeit aussetzen wollte ausbilden wollte. Die Hunde werden in der Welpenzeit (als Patenhunde) eng begleitet und dann schaut man sich an, wozu die Hunde taugen. Blindenhund, Assistenzuhund usw oder eben Therapiehund oder eben auch nix. Respektive, einfach nur Familienhund. Nur muss ich hierzu sagen: Diese Hunde sind Arbeitshunde, man muss sie wirklich anständig fordern und auslasten. Sonst wirds unbequem. Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.

Amelia

Schnupperdoggie

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25

Montag, 24. April 2017, 15:08

Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.



Ach was, ist doch nicht off Topic...find ich sehr spannend zu wissen und auch von Erfahrungen zu hören. Gerne auch noch mehr - falls du magst :d

Das es Arbeitshunde sind finde ich eigentlich toll...ich mag Herausforderungen, bin gerne etwas Perfektionistisch und Ehrgeizig. Mir gefallen auch viele Hundesportarten - aber auf Wettbewerbe hätte ich nicht so lust, mehr so zum Plausch. Aber mal schauen - meine Schwägerin hat seit kurzem einen kleinen Aussie, der ab und an bei mir sein wird. Da sehe ich ja dann, wie gerne ich diese Dinge auch in Realität mache.

Fizzy

Schnupperdoggie

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26

Montag, 24. April 2017, 15:56

Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.

Ach was, ist doch nicht off Topic...find ich sehr spannend zu wissen und auch von Erfahrungen zu hören. Gerne auch noch mehr - falls du magst :d
Seh ich auch so. War doch richtig informativ und genau zum Thema :good:

Mir ist gerade noch eingefallen, dass ich einen Boxer kenne, der Therapiehund ist. Ist glaub eher ungewöhnlich... Denke der Charakter des Hundes ist wichtiger als die Rasse... Wobei man halt bei bestimmten Rassen höhere Chancen auf die passenden Wesenseigenschaften hat.

Labrador

Wachdoggie

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Doggie(s): Akito (2014), Shiba Inu und Ebba (2012), Labrador

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27

Montag, 24. April 2017, 16:49

Das stimmt. Ist ne Charaktersache. Hach, Boxer mag ich ja auch so gerne (ich mag eh alles...ist ganz schlimm bei mir :biggrin: ). Auslasten muss man jeden Hund entsprechend seiner Bedürfnisse. Die Allschwiler werden halt selektiv so gezüchtet, natürlich gibts Ausnahmen, aber die allermeisten von ihnen haben einen angeborenen Arbeitswillen, der richtig ausgeprägt ist. Halt wie Labis aus den echten Arbeitslinien nur in anderer Form. Das braucht es für diese Ausbildung, sonst ist das Trainig mega schwierig. Ich kenne mittlerweile viele ehemalige Blindis oder eben Allschwiler welche aus x Gründen nicht "diensttauglich" sind. Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei :spass: ). Das ist übrigens eine Eigenschaft, welche ich nie so richtig geschätzt habe, bis ich mir einen Japaner holte. Da kommst du auf die Welt...."wie jetzt du willst, dass ich diesen Beutel hole?...wozu?...mach doch selber!" :kaug: "Guddeli? ne....kein Bock, kannste haben" "Och, MENSCH, spiel doch mit deinem Scheissball alleine! :bekloppt: Echt jetzt....ich geh mal Mäuse erlegen"
Aber, ich würde meinen Shiba nie mehr hergeben, glaube ich hole mir irgendwann noch einen 2 :d . Lustigerweise ist er auch ein Schulhund, während Ebba nicht mit in die Schule kommt. Hätte auch niemand gedacht bei den zwei Rassen.

Amelia

Schnupperdoggie

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28

Donnerstag, 27. April 2017, 11:54

Soo...habe gerade mit Allschwil telefoniert. Sehr spannend. Also momentan ist die Warteliste zu weil zu viele Interessenten drauf sind. Wenn man aber mal auf der Liste drauf ist, dauere es ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr bis man einen Hund bekommt. Bei uns käme ja nur ein Familien-/Sozialhund in Frage. Das wären dann ein ca. 1.5-2 Jahre alter Hund, der aus irgendeinem Grund nicht als Blindenführ- oder Autismusassistenzhund geeignet ist (aus diversen Gründen wie @Labrador erwähnt hat). Was mir gut gefällt, ist, dass man da an einem Ort ist, wo die Hunde wirklich gut beobachtet werden und auch darauf geachtet wird, was für den Hund passen könnte. Auch würde man direkt da in der Schule die Sozialhundeausbildung machen und würde von der Schule genau beraten werden, wie man den Büro-/Therapiealltag an den individuellen Hund angepasst am besten gestaltet. Klingt jedenfalls sehr vernünftig und gut begleitet und wäre sicher eine gute Option. Wir sollen uns so mind. 1 Jahr bevor es dann konkret werden dürfte nochmals melden.

Im Moment sehe ich es so, dass ich dann am ehesten Goldis, Labradore und alle erwachsenen Abgabetiere anschauen werde, wo die Eignung schon etwas abgeschätzt werden kann. Hatte gestern mal die adopt-a-pet Seite durchgeklickt und lustigerweise gefallen mir da meist auch die Labradormixe optisch am besten. Scheint also wirklich zu mir/uns zu passen :zwinker:


Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei ).

Das tönt super! Momentan gefällt mir ja Obedience sehr gut (mir als Perfektionistin gefällt halt genaues arbeiten :pfeifen: ) aber eigentlich könnte ich mir alles mögliche vorstellen. Darf ich fragen wie das zeitlich so aussieht? Mit der Arbeit nebendran wird es halt an Arbeitstagen (und so 80% wäre schon geplant) eher so aussehen - 30min morgen vor der Arbeit, 30min Mittags und dann 1-2h abends. An den freien Tagen dann gerne mal länger und 1x die Woche in die Hundeschule so alla Alltagsgehorsam und 1x die Woche in irgendein Training. So ungefähr stelle ich mir das jetzt vor und wäre glaube ich ideal für mich, ich kann mich aber auch etwas anpassen an den Hund. Vielleicht ist die Situation dann ja eh wieder anders mit Arbeit, etc. Aber mal so als Grundsatzfrage, wäre so etwas für so ein Hund passend oder kriegt man ihn damit nicht ausgelastet und sollte das eher vergessen?

Mir ist bewusst, dass ich jetzt noch nicht alles planen kann und das sich das dann auch ganz individuell ändern kann, aber ich möchte mich lieber jetzt nicht 2 Jahre lang auf etwas freuen und dann merken, dass das ganz grundsätzlich gar nicht so geht wie ich mir denke.

Ach und ich finde es immer ganz toll, wenn auch mal andere Rassen zu Sozialhunden ausgebildet werden :love:




Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei ).

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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29

Donnerstag, 27. April 2017, 13:17

In meiner Allschwil Ausbildungsgruppe waren auch ein paar Hunde dabei, die an Privatleute abgegeben wurden. Eine tolle Sache. Ein paar der Hunde sind zwar geprüft worden, dürfen aber in keine Einsätze. Dort wird dann schon noch drauf geachtet, das der Hund gut damit klar kommt. Das fand ich auch sehr kompetent.

Amelia

Schnupperdoggie

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30

Montag, 12. Juni 2017, 15:10

Hallo zusammen

Ach, es wird einfach nicht einfacher...wenn doch all die blöden "Anti-Hund-Pläne" nicht wären. Am liebsten würde ich ja sofort auf die Suche nach dem richtigen Hund gehen. Und dann hats momentan im Tierheim bei uns im Dorf auch noch einer, der genau nach meinem Beuteschema wäre...ein wunderschöner Labradormischling, schwarz mit weiss-schwarz gepunkteten Pfoten, 2.5 Jahre alt und "sehr sozial". Sogar der Name würde mir super gefallen. Am liebsten würde ich den Kleinen sofort anschauen gehen. Aber da muss die Vernunft siegen...

Ende Mai habe ich für 2 Wochen den Australian Shepard von der Schwester meines Freundes gehütet. Die Kleine ist jetzt 6 Monate alt und einfach toll. Sehr lieb, anhänglich und verspielt. Draussen ist sie nicht immer ganz einfach - so ist z.B. alles auf Rädern (egal ob Autos, Velo, Kinderwagen, etc.) noch unheimlich und wird oft verbellt aber es ist meist gut händlebar mit Ablenkung. Man muss halt immer genau vorausschauen und dann genug schnell sein. Aber es wird schon deutlich besser. Am Anfang war es auch immer mal wieder sehr anstrengend. Ich hatte aber gleichzeitig auch noch Abschlussprüfungen und musste viel lernen und war entsprechend auch psychisch etwas gestresst. Im Grossen und Ganzen hab ich es sehr genossen und gemerkt, dass ich auch mit einem fordernden Hund umgehen kann. Für den Alltag wäre ich dann aber schon froh, wenn der Hund etwas ruhiger wird. Sie war halt Alterstypisch platt nach einem Spaziergang und konnte dann auch gut pennen, nach 1-2h stand sie aber wieder da und wollte wieder etwas tun.

Ja, jedenfalls freue ich mich, dass ich erste Hundeerfahrungen sammeln durfte und überlege nun bei uns im Tierheim als Hund-Spaziergänger anzufangen. So habe ich wenigstens ab und zu Hunde um mich herum und kann Erfahrungen sammeln. Wobei mein Freund das eine ganz schlechte Idee findet, weil er meint, wir könnten dann die Hunde eh nicht mehr hergeben und es würde uns nur noch schwerer fallen zu warten. Was sicher ein wenig stimmt, den seit ich die Kleine bei mir hatte, vermisse ich sie sehr und finde es viel schwieriger, die Vernunft walten zu lassen.

Ja wir werden sehen. Im Juli beginne ich meine neue Stelle...vielleicht ist es da ja erlaubt, Hunde mitzunehmen?! (Wird es vermutlich nicht sein, aber man kann ja noch träumen.) :biggrin:

André

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Chica

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31

Samstag, 24. Juni 2017, 15:49

Le Copin, Granges VS

Ein Verein (oder jetzt glaub Stiftung) im französischsprachigen Wallis. Die "machen" Assistenzhunde für Behinderte und Epileptiker. Geben wie die Allschwiler jene weg, die am Schluss aus irgend einem Grund durchgefallen sind bei den Tests. Alles supergut erzogene Hunde. Die meisten Labis ab und zu Goldis. Ob sie eine Warteliste haben, weis ich nicht, aber man kann ja mal anrufen und nachfragen (sofern man etwas französisch parliert).
Ich kenne da ein paar Leute und hab auch schon daran gedacht, in dem Zeitpunkt wo ich aus alters- oder gesundheitsgründen den Nerv nicht mehr habe, einen Welpen zu erziehen, dort einen "Durchgefallenen" zu nehmen