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Amelia

Schnupperdoggie

  • »Amelia« ist der Autor dieses Themas

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21

Samstag, 22. April 2017, 14:32

Sehr spannend! Hab mir schon den Tag der offenen Tür im September in die Agenda eingeschrieben.
- und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.
Für mich käme vermutlich "nur" so ein Hund in Frage. Ich weiss jetzt schon, dass ich den Welpen nicht wieder abgegben könnte. Und da ich nicht sehr niedrigprozentig arbeiten will und das Ziel ist, der Hund mit auf die Arbeit zu nehmen, würde auch nicht die Zeit bleiben um regelmässig Welpen aufzuziehen. Aber eben genau durch ihr Training und die Erfahrung von Allschwil denke ich mir, dass dann ein Sozialhund von da auch wirklich geeignet wäre für die Aufgabe.


Ich bin ja noch gaanz am Anfang von meiner Hundezeit und hab noch mind. 2-3 Jahre vor mir, wo ich noch kein Hund holen könnte und mich nur theoretisch in alles einlesen kann. Aber von daher wäre auch die Wartezeit kein Problem. Die hab ich ja eh.

Übrigens les ich gerade ganz interessiert in deinen Threads mit, Fizzy. Kann halt nichts beitragen aber ist superspannend :super:

Vaku

Schnupperdoggie

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22

Samstag, 22. April 2017, 20:04

Wenn es ein Hund von dort werden sollte, würde ich mich allerdings auch jetzt schon auf die Warteliste setzten lassen.
Ich denke da muss man bestimmt 1-1.5 Jahre (wenn nicht länger) auf einen Welpen warten.

Amelia

Schnupperdoggie

  • »Amelia« ist der Autor dieses Themas

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23

Samstag, 22. April 2017, 21:05

@Vaku: Guter Punkt! Ich werde mich mal ganz genau informieren, wie das bei ihnen so ist.

Ich beginne im September noch meine Therapieweitbildung und hab da die ersten 2 Jahre zusätzlich zur Arbeit noch immer Freitag und Samstag Schule. In dieser Zeit werde ich bestimmt noch kein Hund holen. Das wäre also frühstens in 2.5 Jahren überhaupt möglich.

Labrador

Wachdoggie

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24

Sonntag, 23. April 2017, 23:26

Zitat von »Disney92«
Kurze Anmerkung zu Allschwil, geben die nicht auch Nicht-Geeignete-Labis weiter, vielleicht eben zu Therapiehundezwecken? Hab gemeint da mal etwas gehört zu haben.

Spannend! Lohnt sich sicher, dass mal anzuschauen, wenn es dann irgenwann so weit wäre. Danke für den Tipp :)
Ich hab mich im Januar mit Allschwil in Verbindung gesetzt gehabt. Damals stand bei mir ja die Rasse etc. noch nicht fest und ich hab auch einen Patenwelpen von ihnen in Erwägung gezogen. Weiss aber nach wie vor nicht, ob ich fähig wäre, so einen Welpen dann wieder abzugeben. (Von da hab ich auch die Idee meinen Hund italienisch zu erziehen :p)

Jedenfalls soweit ich verstanden habe, gibt es da so einige Möglichkeiten, die Schule zu unterstützen:
- Welpen aufnehmen, für die Ausbildung vorbereiten, wieder abgeben.
- Zuchthunde als Familienhund bei sich halten, für Zuchtphasen abgeben (Decken, Werfen, Welpenzeit) und dann kommen sie wieder zurück zu dir.
- Pensionierte Blindenhunde, die zu alt zum führen von Blinden wurden, suchen auch immer schöne Plätze für den Lebensabend
- und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.
Nur kurz zu "durchgefallenen" Allschwielern. Ich kenne die Schule gut, habe mit Ebba selbst eine "durchgefallene". Nur damit hier nicht eine falsche Vorstellung von "durchfallen" aufkommt: Es gibt x Gründe wieso sich ein Hund nicht für die Ausbildung eignet. Es gibt nicht eine Superprüfung, welche die Hunde bestehen müssen. Einige fallen sofort raus, einige später. Es gibt viele Gründe. Bei Ebba war das Problem auf Grund iherer ED un HD. Sie wurde ebenfalls aus diesem Grund nicht für die Therapiehundeausbildung rekrutiert, weil man keinen Hund mit dieser Problematik der Arbeit aussetzen wollte ausbilden wollte. Die Hunde werden in der Welpenzeit (als Patenhunde) eng begleitet und dann schaut man sich an, wozu die Hunde taugen. Blindenhund, Assistenzuhund usw oder eben Therapiehund oder eben auch nix. Respektive, einfach nur Familienhund. Nur muss ich hierzu sagen: Diese Hunde sind Arbeitshunde, man muss sie wirklich anständig fordern und auslasten. Sonst wirds unbequem. Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.

Amelia

Schnupperdoggie

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25

Montag, 24. April 2017, 15:08

Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.



Ach was, ist doch nicht off Topic...find ich sehr spannend zu wissen und auch von Erfahrungen zu hören. Gerne auch noch mehr - falls du magst :d

Das es Arbeitshunde sind finde ich eigentlich toll...ich mag Herausforderungen, bin gerne etwas Perfektionistisch und Ehrgeizig. Mir gefallen auch viele Hundesportarten - aber auf Wettbewerbe hätte ich nicht so lust, mehr so zum Plausch. Aber mal schauen - meine Schwägerin hat seit kurzem einen kleinen Aussie, der ab und an bei mir sein wird. Da sehe ich ja dann, wie gerne ich diese Dinge auch in Realität mache.

Fizzy

Schnupperdoggie

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26

Montag, 24. April 2017, 15:56

Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.

Ach was, ist doch nicht off Topic...find ich sehr spannend zu wissen und auch von Erfahrungen zu hören. Gerne auch noch mehr - falls du magst :d
Seh ich auch so. War doch richtig informativ und genau zum Thema :good:

Mir ist gerade noch eingefallen, dass ich einen Boxer kenne, der Therapiehund ist. Ist glaub eher ungewöhnlich... Denke der Charakter des Hundes ist wichtiger als die Rasse... Wobei man halt bei bestimmten Rassen höhere Chancen auf die passenden Wesenseigenschaften hat.

Labrador

Wachdoggie

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Doggie(s): Akito (2014), Shiba Inu und Ebba (2012), Labrador

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27

Montag, 24. April 2017, 16:49

Das stimmt. Ist ne Charaktersache. Hach, Boxer mag ich ja auch so gerne (ich mag eh alles...ist ganz schlimm bei mir :biggrin: ). Auslasten muss man jeden Hund entsprechend seiner Bedürfnisse. Die Allschwiler werden halt selektiv so gezüchtet, natürlich gibts Ausnahmen, aber die allermeisten von ihnen haben einen angeborenen Arbeitswillen, der richtig ausgeprägt ist. Halt wie Labis aus den echten Arbeitslinien nur in anderer Form. Das braucht es für diese Ausbildung, sonst ist das Trainig mega schwierig. Ich kenne mittlerweile viele ehemalige Blindis oder eben Allschwiler welche aus x Gründen nicht "diensttauglich" sind. Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei :spass: ). Das ist übrigens eine Eigenschaft, welche ich nie so richtig geschätzt habe, bis ich mir einen Japaner holte. Da kommst du auf die Welt...."wie jetzt du willst, dass ich diesen Beutel hole?...wozu?...mach doch selber!" :kaug: "Guddeli? ne....kein Bock, kannste haben" "Och, MENSCH, spiel doch mit deinem Scheissball alleine! :bekloppt: Echt jetzt....ich geh mal Mäuse erlegen"
Aber, ich würde meinen Shiba nie mehr hergeben, glaube ich hole mir irgendwann noch einen 2 :d . Lustigerweise ist er auch ein Schulhund, während Ebba nicht mit in die Schule kommt. Hätte auch niemand gedacht bei den zwei Rassen.

Amelia

Schnupperdoggie

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28

Donnerstag, 27. April 2017, 11:54

Soo...habe gerade mit Allschwil telefoniert. Sehr spannend. Also momentan ist die Warteliste zu weil zu viele Interessenten drauf sind. Wenn man aber mal auf der Liste drauf ist, dauere es ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr bis man einen Hund bekommt. Bei uns käme ja nur ein Familien-/Sozialhund in Frage. Das wären dann ein ca. 1.5-2 Jahre alter Hund, der aus irgendeinem Grund nicht als Blindenführ- oder Autismusassistenzhund geeignet ist (aus diversen Gründen wie @Labrador erwähnt hat). Was mir gut gefällt, ist, dass man da an einem Ort ist, wo die Hunde wirklich gut beobachtet werden und auch darauf geachtet wird, was für den Hund passen könnte. Auch würde man direkt da in der Schule die Sozialhundeausbildung machen und würde von der Schule genau beraten werden, wie man den Büro-/Therapiealltag an den individuellen Hund angepasst am besten gestaltet. Klingt jedenfalls sehr vernünftig und gut begleitet und wäre sicher eine gute Option. Wir sollen uns so mind. 1 Jahr bevor es dann konkret werden dürfte nochmals melden.

Im Moment sehe ich es so, dass ich dann am ehesten Goldis, Labradore und alle erwachsenen Abgabetiere anschauen werde, wo die Eignung schon etwas abgeschätzt werden kann. Hatte gestern mal die adopt-a-pet Seite durchgeklickt und lustigerweise gefallen mir da meist auch die Labradormixe optisch am besten. Scheint also wirklich zu mir/uns zu passen :zwinker:


Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei ).

Das tönt super! Momentan gefällt mir ja Obedience sehr gut (mir als Perfektionistin gefällt halt genaues arbeiten :pfeifen: ) aber eigentlich könnte ich mir alles mögliche vorstellen. Darf ich fragen wie das zeitlich so aussieht? Mit der Arbeit nebendran wird es halt an Arbeitstagen (und so 80% wäre schon geplant) eher so aussehen - 30min morgen vor der Arbeit, 30min Mittags und dann 1-2h abends. An den freien Tagen dann gerne mal länger und 1x die Woche in die Hundeschule so alla Alltagsgehorsam und 1x die Woche in irgendein Training. So ungefähr stelle ich mir das jetzt vor und wäre glaube ich ideal für mich, ich kann mich aber auch etwas anpassen an den Hund. Vielleicht ist die Situation dann ja eh wieder anders mit Arbeit, etc. Aber mal so als Grundsatzfrage, wäre so etwas für so ein Hund passend oder kriegt man ihn damit nicht ausgelastet und sollte das eher vergessen?

Mir ist bewusst, dass ich jetzt noch nicht alles planen kann und das sich das dann auch ganz individuell ändern kann, aber ich möchte mich lieber jetzt nicht 2 Jahre lang auf etwas freuen und dann merken, dass das ganz grundsätzlich gar nicht so geht wie ich mir denke.

Ach und ich finde es immer ganz toll, wenn auch mal andere Rassen zu Sozialhunden ausgebildet werden :love:




Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei ).

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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Donnerstag, 27. April 2017, 13:17

In meiner Allschwil Ausbildungsgruppe waren auch ein paar Hunde dabei, die an Privatleute abgegeben wurden. Eine tolle Sache. Ein paar der Hunde sind zwar geprüft worden, dürfen aber in keine Einsätze. Dort wird dann schon noch drauf geachtet, das der Hund gut damit klar kommt. Das fand ich auch sehr kompetent.

Amelia

Schnupperdoggie

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30

Montag, 12. Juni 2017, 15:10

Hallo zusammen

Ach, es wird einfach nicht einfacher...wenn doch all die blöden "Anti-Hund-Pläne" nicht wären. Am liebsten würde ich ja sofort auf die Suche nach dem richtigen Hund gehen. Und dann hats momentan im Tierheim bei uns im Dorf auch noch einer, der genau nach meinem Beuteschema wäre...ein wunderschöner Labradormischling, schwarz mit weiss-schwarz gepunkteten Pfoten, 2.5 Jahre alt und "sehr sozial". Sogar der Name würde mir super gefallen. Am liebsten würde ich den Kleinen sofort anschauen gehen. Aber da muss die Vernunft siegen...

Ende Mai habe ich für 2 Wochen den Australian Shepard von der Schwester meines Freundes gehütet. Die Kleine ist jetzt 6 Monate alt und einfach toll. Sehr lieb, anhänglich und verspielt. Draussen ist sie nicht immer ganz einfach - so ist z.B. alles auf Rädern (egal ob Autos, Velo, Kinderwagen, etc.) noch unheimlich und wird oft verbellt aber es ist meist gut händlebar mit Ablenkung. Man muss halt immer genau vorausschauen und dann genug schnell sein. Aber es wird schon deutlich besser. Am Anfang war es auch immer mal wieder sehr anstrengend. Ich hatte aber gleichzeitig auch noch Abschlussprüfungen und musste viel lernen und war entsprechend auch psychisch etwas gestresst. Im Grossen und Ganzen hab ich es sehr genossen und gemerkt, dass ich auch mit einem fordernden Hund umgehen kann. Für den Alltag wäre ich dann aber schon froh, wenn der Hund etwas ruhiger wird. Sie war halt Alterstypisch platt nach einem Spaziergang und konnte dann auch gut pennen, nach 1-2h stand sie aber wieder da und wollte wieder etwas tun.

Ja, jedenfalls freue ich mich, dass ich erste Hundeerfahrungen sammeln durfte und überlege nun bei uns im Tierheim als Hund-Spaziergänger anzufangen. So habe ich wenigstens ab und zu Hunde um mich herum und kann Erfahrungen sammeln. Wobei mein Freund das eine ganz schlechte Idee findet, weil er meint, wir könnten dann die Hunde eh nicht mehr hergeben und es würde uns nur noch schwerer fallen zu warten. Was sicher ein wenig stimmt, den seit ich die Kleine bei mir hatte, vermisse ich sie sehr und finde es viel schwieriger, die Vernunft walten zu lassen.

Ja wir werden sehen. Im Juli beginne ich meine neue Stelle...vielleicht ist es da ja erlaubt, Hunde mitzunehmen?! (Wird es vermutlich nicht sein, aber man kann ja noch träumen.) :biggrin:

André

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Chica

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31

Samstag, 24. Juni 2017, 15:49

Le Copin, Granges VS

Ein Verein (oder jetzt glaub Stiftung) im französischsprachigen Wallis. Die "machen" Assistenzhunde für Behinderte und Epileptiker. Geben wie die Allschwiler jene weg, die am Schluss aus irgend einem Grund durchgefallen sind bei den Tests. Alles supergut erzogene Hunde. Die meisten Labis ab und zu Goldis. Ob sie eine Warteliste haben, weis ich nicht, aber man kann ja mal anrufen und nachfragen (sofern man etwas französisch parliert).
Ich kenne da ein paar Leute und hab auch schon daran gedacht, in dem Zeitpunkt wo ich aus alters- oder gesundheitsgründen den Nerv nicht mehr habe, einen Welpen zu erziehen, dort einen "Durchgefallenen" zu nehmen

Powell

Schnupperdoggie

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32

Sonntag, 29. Oktober 2017, 02:53

Ich greife mal diesen Thread wieder auf und eröffne kein neues Thema :)


Nach meinem etwas bösen Beitrag traue ich mich trotzdem hier weiterzuschreiben :psst:


Mittlerweile dauert die Hundesuche bei mir nun schon fast 19 Monate. Eine tolle, sehr lehrreiche Zeit!

Ich bin teilweise sehr viel schlauer, teilweise sehr viel verwirrter ?(

Ich durfte noch mehr Rassen, noch mehr Besitzer und Hunde kennen lernen; habe mich gefreut und mich geärgert.

Von "Lieblingsrassen" Abstand genommen, andere entdeckt. Durfte Wahrheiten und Unwahrheiten entdecken.

Trotzdem brachte die Suche noch nicht die gewünschten Erkenntnisse. (Aus vielen unterschiedlichen Gründen.)

Wenn ich nochmal so frei sein darf:
Ich werfe mal meine gewünschten Eigenschaften für einen Hund in den Raum, und ihr schlagt mir eine Rasse vor. Bereit? :brav0:

"Must-have":
- Katzenfreundlich (muss zumindest meine Katze mögen) - RASSEUNABHÄNGIG
- Kinderfreundlich: BZW. darf nicht aggressiv zu Kindern sein oder sollte sich nicht durch ihre Anwesenheit gestresst fühlen.) - eher auch RASSEUNABHÄNGIG
- Sollte nach Eingewöhnung und Training auch alleine bleiben können
- Sollte sich eng an seinen Menschen binden

"Not-nice-to-have":
- Kläffer

Es muss ein kleiner Hund bis ca. 6-7kg sein.

Daneben sollte er Freude an langen Spaziergängen, Kopfarbeit im Sinne von Tricks lernen, Suchspielen etc. haben.
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin, kann ich keine Joggingrunden, Bikertouren oder ähnliches bieten - deshalb sollte es kein Hund sein, der das unbedingt braucht.

Und ich liebe es, wenns flauschig ist - ist aber kein Muss :0herzsm0:

Rassen, die ich bis jetzt intensiv angeschaut habe oder die mir empfohlen wurden:

- Chihuahua
- Zwergspitz/Pommeranian
- Sheltie

(Bolonka, Terrierrassen, Malteser, Shi Tzu sind optisch nicht so meins... :peinlich: )

Ein Mix würde natürlich auch infrage kommen, nur kann der vielleicht nicht ganz rassetypisch beschrieben werden, deshalb habe ich mal nur die Rassen aufgezählt.

Legt bitte los! :good:

flower11

Schnupperdoggie

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33

Sonntag, 29. Oktober 2017, 08:00

Kann den Sheltie wärmstens empfehlen. Meine Sheltiehündin hat 0 Jagdtrieb, sie orientiert sich sehr an mir, will immer gefallen, Katzen sind 0 Problem aber das ist sowieso bei einem Welpen erziehungssache (mein Hund kannte Katzen schon als ich sie mit jährig übernahm), sie lernt sehr schnell und gerne Tricks, Velo fahren und Wanderungen bis zu 7 Stunden sind kein Problem, aber ein Must ist es nicht.

Shelties sind häufig sehr auf ihre Besitzer fixiert. Habe dazu erst noch einen Beitrag eröffnet weil das auch manchmal recht mühsam sein kann. Gegenüber Fremden sind sie häufig reserviert, muss aber nicht sein. Kläffen tut meine überhaupt nicht, steht aber auch häufig bei den Rassebeschreibungen.

Ich hatte auch viele Vorstellungen von einem neuen Hund und habe mich auch auf keine Rasse festgelegt, hätte genau so gut ein Mischling werden können. Aber der Sheltie hat im grossen und ganzen zu meinen Vorstellungen von einem sportlichen Kleinhund mit wenig Jagdtrieb gut gepasst.

Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne bei mir melden :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flower11« (29. Oktober 2017, 08:06)


Aika

Schnupperdoggie

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34

Sonntag, 29. Oktober 2017, 08:54



Es muss ein kleiner Hund bis ca. 6-7kg sein.

Daneben sollte er Freude an langen Spaziergängen, Kopfarbeit im Sinne von Tricks lernen, Suchspielen etc. haben.
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin, kann ich keine Joggingrunden, Bikertouren oder ähnliches bieten - deshalb sollte es kein Hund sein, der das unbedingt braucht.

Und ich liebe es, wenns flauschig ist - ist aber kein Muss :0herzsm0:


Bezogen auf Deine Aussage, dass der Hund nicht allzu gross/schwer sein sollte, schlage ich Dir vor, Dich mal ganz genau über die FCI-Gruppe 9 (Gesellschaftshunde) schlau zu machen.
Beim Googeln habe ich diese Seite hier gefunden, die ich recht nützlich finde: Klick mich.
Da findest Du viele nützliche Informationen zu Deiner Hunde-Suche.
Ich würde Dir jetzt einen Hund Richtung Bichon oder Zwerg-Griffon empfehlen, die Deinen Wünschen wohl am ehesten entgegen kommen. Die Details dazu kannst Du ja selber nachlesen. Vielleicht findest Du in dieser Gruppe 9 auch noch andere, die in Frage kämen, z.B. Kromfohrländer.

Ich selber würde natürlich immer als erste Option das Tierheim nennen oder eine Organisation, welche Pflegestellen in der Schweiz betreibt. So könntest Du einen Kandidaten in aller Ruhe kennenlernen, mit ihm spazieren gehen und Dir selber klar werden, ob "die Chemie" stimmt oder nicht. Lass Dich bitte nicht von Äusserlichkeiten beeinflussen (jöööö, ist der süss...), sondern prüfe möglichst unvoreingenommen die Eigenschaften, die Du Dir wünschst. Das Aussehen ist dann zweitrangig.
Bei einem erwachsenen Hund aus einer Pflegestelle oder Tierheim hast Du den grossen Vorteil, dass Du Dir Zeit lassen kannst, den Hund kennen zu lernen und Du nicht mit einem Welpen ein "Überraschungs-Paket" kaufst, bei dem Du nicht weisst, wie er sich entwickelt oder welche Rassen und Eigenheiten (falls ein Mix) in ihm drinstecken.

Viel zu oft werden Hunde(-rassen) angeschafft, die absolut nicht in eine Lebens- und Wohn-Situation reinpassen, nur weil der Hund als Welpe "jööö, sooo süss" ist oder weil ein Kollege "grad zufällig" einen Wurf hat. :ohmann: Bitte mach diesen häufigen Fehler nicht!
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

catba

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35

Sonntag, 29. Oktober 2017, 09:13

Trotzdem brachte die Suche noch nicht die gewünschten Erkenntnisse. (Aus vielen unterschiedlichen Gründen.)

die Gründe würden mich interessieren und wären evt hilfreich für Tips ;)

Crispy

Sportdoggie

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36

Sonntag, 29. Oktober 2017, 10:08

Ganz ehrlich, bei "kein Kläffer" habe ich sofort gedacht, dann sicher kein Sheltie 1_(53) Es gibt sicher einige Shelties, die nicht kläffen. Aber ganz ehrlich...das ist für mich DIE Kläffrasse, gleich zusammen mit dem Aussie 1_(53)

Ich finde auch, es wäre hilfreich zu wissen woran es bis jetzt gescheitert ist. Vielleicht engt das die Auswahl auch wieder etwas ein. Bei deinen "must have" ist mir irgendwie der Powder Puff in den Sinn gekommen.

Tabasco

Sportdoggie

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37

Sonntag, 29. Oktober 2017, 10:35

Falls du immer noch einen bereits erwachsenen Hund suchst, würde ich mich erstmal nicht gross auf Rassen festlegen, sondern nach einzelnen Hunden suchen. Das ist ja genau der grosse Vorteil gegenüber einem Welpen: Man sieht bereits, wie der Hund ist. Gerade in den TH hat es auch viele Mischlinge, so dass die Eingrenzung auf eine oder mehrere Rassen wenig zielführend ist.

Powell

Schnupperdoggie

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38

Sonntag, 29. Oktober 2017, 12:12

Hallo zusammen

Vielen Dank für eure vielen wertvollen Antworten!! Hilft mir sehr!

@ flower 11
Der Sheltie wäre eben auch ein riesiger Favorit von mir :0herzsm0:
Das gosse Problem dort: Wo findet man in der Schweiz einen Sheltie??? ?( Schon die Züchter sind awhr dünn gesät, und viele davon sind, laut Internetseite, zurzeit "inaktiv".Hast du mir einen Rat, flower?



Zu euren Fragen:


@Aika
Keine Angst, diesen Fehler mache ich ganz sicher nicht!! 1_(53) Süss sind sie doch alle wenn sie klein sind :) Hier muss das Pferd eher von hinten aufgezäumt werden... es gibt einfach Hunderassen, die top zu mir und meinen "Ansprüchen" passen würden, mir aber einfach absolut nicht gefallen... und ich für mich finde einfach, dass mir ein Hund schon ein bisschen gefallen sollte... das ist mehr das Problem :sad:

Zum Thema Tierheim/Tierheimhund:
Meine Finger sind schon wund vom vielen Tierheime absuchen...es gibt wahrscheinlich nur wenige Tierheimseiten, die ich noch nicht kenne :sad:
Die Probleme waren bis jetzt einfach immer dieselben... Grösstes Problem: Ich habe bis jetzt fast nur grosse Hunde gefunden, die ein Zuhause suchen... sind es kleine , dann mögen sie entweder keine Kinder oder keine Katzen oder sind Mischlinge mit Rassen, gegen die ich eine riesen Aversion habe... :peinlich: Zu Deutsch, Jack Russel oder Terrier-Mixe...


Hunde aus Organisationen:
Da gilt das Gleiche wie bei den Tierheimen...gibt wohl nur wenige, die ich nich nicht kenne...
Da habe ich einfach das Problem, dass mir, zu recht, schon oft davon abgeraten wurde, als Anfänger einen Auslandhund zu mir zu nehmen... und auch fürnlich wäre es ein zu grosses Risiko... was, wenn sich der im Zwinger so schüchterne und liebe Hund im neuen, sicheren Zuhause als guter Katzenjäger entpuppt? Oder absolut nicht alleine sein kann?
Zudem habe ich d schon sehr eigenartige Erfahrungen mit solchen Organisationen gemacht...


@catba
Berechtigte Frage :)


Ich denke, dass es bis jetzt folgende Gründe waren:
1. Meine recht eng gesteckten Kriterien:
Katzenfreundlich, Kinderlieb, muss auch mal alleine bleiben können... das schränkt schon etwas ein... zumal es, Grund 2, kein Welpe sein darf (Mitbewohner möchte kein Welpe, vor allem wegen der fehlenden Stubenreinheit zu Beginn. Ich möchte eigentlich auch kein Welpe, da ich 1. dieses Welpenflair nicht unbedingt brauche, und ich 2. irgendwie denke, dass ein süsser Welpe viel eher ein Zuhause findet als ein erwachsener Hund...möchte lieber so einem eine Chance geben.)
Dies schränkt halt in dem Sinne ein, dass ein erwachsener Hund nicht mehr so leicht "formbar " ist wie eine Welpe ubd schon mit vielen guten und auch schlechten Erfahrungen im Gepäck kommt...
Und dann hat es bis jetzt einfach noch nicht "klick" gemacht... :peinlich:
Grund 2, wie erwähnt: Kein Welpe (da ist das "Angebot" und die "Formbarkeit" bezüglich Katzenliebe etc. einfach noch grösser.
Grund 3: Mir gefallen sehr viele kleine Hunderassen einfach nicht :peinlich: :noidea: Optisch fallen Malteser, Bichon frise, Shi Tzu, Bolonka, Mops, Jack Russel (gut, da hab ich sowieso eine riesen Abneigung gegen die Rasse... :peinlich: ),Cavalier King Charles Spaniel etc. weg...

Bleiben noch Chihuahua, Spitz, Sheltie und Yorkie...
Oder welche Rasse noch? Hilfe !! 1_(53)







Xanthippe

Alphadoggie

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Sonntag, 29. Oktober 2017, 12:44

Wie wär's mit dem Kooiker? Auch einer meiner Favoriten bei kleinen Hunden :0herzsm0:

Zum Thema Katzen: ich habe zwei Hunde von denen eine draussen jeder Katze hinterher jagen würde und die andere manchmal auch auslöst. Zuhause ist es aber kein Thema mehr mit unserer Katze. Yenni schaut zwar immer noch verliebt wenn sie die Katze sieht und kommt mit Ihrer Nase manchmal zu nah, aber die Katze hat auch gelernt sich zu wehren wenn ich nicht zur Stelle bin. Und es war weder Katze noch Hund gewöhnt mit selbigen zusammen zu Leben als die drei zu einem Patchwork Rudel werden mussten :hihi:


Also sowas kann durchaus auch gut gehen, braucht halt vor allem zur Anfangszeit Übung für Hund, Katze und vor allem Mensch damit man sieht wann man eingreifen sollte :nicken:

Anne

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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Beruf: Schreiberling

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Sonntag, 29. Oktober 2017, 14:20

Ich denke, die Geheimrasse, die du in 19 Monaten noch nicht entdeckt hast, wirst du auch hier nicht mehr vorgeschlagen bekommen.
Zumal es, wie du schreibst, eben kein Welpe sein soll, sondern ein erwachsener Hund. Da muss ich mich total Tabasco anschliessen: Ich denke, da macht es wenig Sinn, sich auf eine Rasse zu "versteifen".

Viele der Dinge, die du aufzählst, die dein Traumhund können sollte, sind Erziehungsfrage (wie du ja weisst). Den erwachsenen Hund (ergo mit Gepäck und Geschichte), der das alles einfach so mitbringt, wirst du nur sehr, sehr, sehr schwer finden (denn warum würde der abgegeben werden? - Wenn jemand bereit war, so viel Zeit in die Erziehung seines Hundes zu stecken, dass das alles sitzt, wird er das erwachsene Tier kaum abgeben. Solche Fälle sind wirklich superselten.).

Ich glaube, ich würde dir raten: Spring ins kalte Wasser. Entweder doch mit einem Welpen (die Stubenreinheit ist idR eine Sache von wenigen Wochen und das "Welpenflair" dass du nicht unbedingt brauchst ist auch bald durch), dann kannst du an deinen Must Have Themen selber von Anfang an arbeiten. Oder mit einem Tierheimhund, an den du weniger strenge Kriterien anlegst. Im Sinne von: Wenn dir ein Hund gefällt und die Beschreibung zu 75% passt, geh und lern ihn kennen. Du schreibst selber, du möchtest einem Hündchen ein Daheim geben, das sonst vielleicht keines findet - wenn ein Hund aber die von dir genannten Kriterien auch nur zu 90% erfüllt, hat er ein Daheim oder findet sehr leicht eines. Die verbleibenden 25% kann 1. ein Tierheim auch nicht unbedingt perfekt einschätzen, und kannst du 2. auch noch erarbeiten oder wider Erwarten plötzlich damit leben lernen ;-) Ein Hund ist immer auch ein Überraschungsei, auf das man sich einlassen muss mit dem, was er dann mitbringt, insbesondere ein erwachsener Hund aus zweiter Hand.
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