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Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 731

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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41

Sonntag, 29. Oktober 2017, 15:06

Ich pflichte Anne voll und ganz bei. Ein Hund ist ein Tier, ein Lebewesen und kann nicht gemäss Katalog genau so bestellt werden :sad: . Ich behaupte mal, dass bei einem Welpen kein so grosses Überraschungspaket dabei ist, wie bei einem Hund aus dem Tierheim.

Ein Welpe, der gut sozialisiert wurde, gewöhnt sich sehr schnell an dich und ist auf dich fixiert. Wie sehr hängt halt auch von der Erziehung ab. Dazu gibt es ja ein separates Thema.

Die meisten Eigenschaften sind wirklich erlernbar und müssen halt auch antrainiert werden. So wie du es beschreibst, müsste dein Hund als Welpe zu einem erfahrenen HH kommen, am besten mit Katzen und Kindern. Dieser würde dann all die "muss-have" Dinge beibringen und dir den Hund mit 2 Jahren übergeben. Aber selbst wenn das möglich wäre, kann es gut sein, dass sich der Hund bei dir ganz anders verhält und entwickelt wie beim Vorbesitzer.

Deshalb nochmals: Ich kann dem Rat von Anne nur zu stimmen. Viel Glück!

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

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42

Sonntag, 29. Oktober 2017, 15:16

Ein Hund ist ein Tier, ein Lebewesen und kann nicht gemäss Katalog genau so bestellt werden .


Nur um kurz klarzustellen - ich empfinde Powell überhaupt nicht so, dass sie das möchte ;) Eher so: Perfektionistisch veranlagt, die Situation gern gut im Griff und mit Plan. Und ich finde es absolut richtig, dass man gewisse Vorstellungen davon hat, was ein Hund mitbringen, können oder zumindest lernen können sollte. Von daher finde ich Powell's Vorgehen durchaus überlegt, nur vielleicht etwas zu überlegt ;) Perfektionismus und Kontrolle sind Dinge, die man mit einem Hund zwangsläufig etwas abgeben lernen muss.

Mein Rat zum "Sprung ins kalte Wasser" ist also wie oben präzisiert nicht einfach ein "Nimm dir irgendeinen Hund der dir gefällt", sondern nur ein Hinweis, die Anforderungen etwas runterzuschrauben, sich selber zuliebe, damit dann auch mal ein Hund einziehen kann ;)
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 731

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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43

Sonntag, 29. Oktober 2017, 15:23

Ich habe mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Aber: Einen erwachsenen Hund findet man, oder Powell, wohl nicht, der diese Voraussetzungen mit sich bringt. Ein Welpe muss halt erst geformt werden. Ich finde es sehr gut, dass sich Powell Gedanken über die Anschaffung ihres Hundes macht. Das zeigt, dass sie nicht "irgend-ein-Hund" holt und "es mal probiert".

Ich wollte nur aufzeigen, dass ein Hund ein Tier, ein Lebewesen ist, das sich nicht genau nach solchen Kriterien aussuchen lässt.

Powell

Schnupperdoggie

Beiträge: 65

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44

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:06

Hallo ihr Lieben

Vielen Dank für eure wirklich extrem hilfreichen tollen Antworten!! Bin grad ganz platt.

@Anne: Dein Beitrag ist wirklich extrem hilfreich!! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!! Auch deine Einschätzung meiner Persönlichkeit stimmt erschreckend gut ^^


@Bolotta
Auch deinen Einwand verstehe ich sehr gut und ist sehr hilfreich! Und dass ich so einen Hund wohl lange suchen kann, da habt ihr recht... so einer wird nicht einfach so abgegeben...




Es ist so, dass es halt einfach 2-3 Eigenschaften gibt, die gegeben sein MÜSSEN. Also, zum Beispiel eben die Katzenverträglichkeit (ist aber wohl noch das am einfachsten zu findende Kriterium.) Meine Katze ist mein Schatz, und ich möchte nicht, dass sie mir davonläuft, weil wir wochenlang daran herumdoktern, dass der Hund die Katze nicht zerrupft. Aber eben, wie gesagt, das finde ich, sollte einfach zu finden sein.


Mit den Kindern ist es so, dass ich als Primarlehrerin arbeite und den Hund mit zur Arbeit nehmen dürfte, was für mich der Lottosechser ist :0herzsm0:
Wenn ich aber einen Hund habe, der sich von vorneherein und Zeit seines Daseins durch Kinder gestresst fühlt, tue ich niemandem einen Gefallen. Deshalb ist auch das ein Kriterium.


Ein weiteres grosses Problem an der Sache ist halt ein ziemlich persönliches... seit ich vor einem Jahr in meinem Umfeld erzählt habe, dass ich mir gerne einen Hund zulegen würde, wird mir wehement davon abgeraten. Überhaupt nicht auf meine persönliche Situation bezogen, sondern total allgemein.
"Ein Hund braucht viel Zeit", "da bist du total gebunden", "zu däm muesch de luege" etc. etc. (Hatte 6 Jahre eigene Pferde... zeitintensive Hobbys, die kein Wetter kennen, sind mir bestens bekannt...)
Was ihr nicht sagt... :nönö: Der Grundton meiner Freunde klingt für mich so, als wäre ein Hund eine Strafe... ausserdem beziehen sie die Sache auf ihre Situation, dass sie das nicht möchten; nicht auf meine Situation...
Deshalb sind bei mir die "Versagensängste" riesig... ich will von keinem einzigen hören "Das hab ich dir ja gesagt"... (Hatte ich bei meinem letzten Pferd zu hundertfach...die Gründe für den Verkauf waren komplett anders als dem breiten Publikum bekannt, auch weil die Stallbesitzerin gelogen hat, dass sich di Balken bogen... hat nur keinen interessiert...)
Das ist es halt... Seelenstrip beendet :peinlich:

Ich persönlich will überhaupt keinen perfekten Hund, ganz im Gegenteil... ich möchte ein Hund, mit dem ich arbeiten kann und muss...fühle mich durch meine Biographie auch gerade extrem zu imperfekten, teils "schwierigen" Tieren hingezogen..
.

Aika

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Morelka, geb. ca. 2004, KH Chihuahua wildfarben

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45

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:07

Wie wär's mit dem Kooiker?


Der würde aber Powells Wünschen nach einem kleinen Hund (6 - 7 kg nicht entsprechen).


Wenn ich nochmal so frei sein darf:
Ich werfe mal meine gewünschten Eigenschaften für einen Hund in den Raum, und ihr schlagt mir eine Rasse vor. Bereit? :brav0:

"Must-have":
- Katzenfreundlich (muss zumindest meine Katze mögen) - RASSEUNABHÄNGIG
- Kinderfreundlich: BZW. darf nicht aggressiv zu Kindern sein oder sollte sich nicht durch ihre Anwesenheit gestresst fühlen.) - eher auch RASSEUNABHÄNGIG
- Sollte nach Eingewöhnung und Training auch alleine bleiben können
- Sollte sich eng an seinen Menschen binden

"Not-nice-to-have":
- Kläffer

Es muss ein kleiner Hund bis ca. 6-7kg sein.

Daneben sollte er Freude an langen Spaziergängen, Kopfarbeit im Sinne von Tricks lernen, Suchspielen etc. haben.
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin, kann ich keine Joggingrunden, Bikertouren oder ähnliches bieten - deshalb sollte es kein Hund sein, der das unbedingt braucht.

Und ich liebe es, wenns flauschig ist - ist aber kein Muss :0herzsm0:


Wenn ich Deine Kriterien so durchlese, ist das meiste eine reine Erziehungs- und Sozialisations-Frage, wie schon einige anmerkten.

Ich würde Dir nach wie vor anraten, Dich bei einem Tierheim oder einer Pflegestelle zu melden und vielleicht zuerst einmal einfach nur als Spaziergeher tätig zu werden. Damit findest Du ein Gefühl für verschiedene Hunde-Typen, kannst Dich in Ruhe mit den Hunden (ob gross oder klein) befassen und wer weiss, plötzlich taucht "Dein Hund" auf, mit dem Du optimal harmonierst?

Es bringt nichts, wenn Du Dich auf eine bestimmte Rasse einstellst und glaubst, dass mit dieser Rasse-Wahl dann alle gewünschten Eigenschaften irgendwie von selber kämen. Alles, was Du tun kannst, ist darauf zu achten, dass Du nicht auf einen "Arbeits-Junkie" hereinfällst, der absolut nicht zu Dir passt, z.B. einen Zwergpinscher, der dauernd auf Mäuse- oder Rattenjagd ist oder ein Kelpie, der Dich und Deine Familie ständig "hüten" will.

Falls Du persönliche Erfahrungen lesen möchtest, kann ich Dir den Chihuahua wärmstens empfehlen, denn die werden dauernd unterschätzt. Deine Kriterien treffen zu 99% auf den Chihuahua zu... die Neigung zum Kläffer kann man durch richtige Erziehung positiv beeinflussen.
Ich hatte früher Dalmatiner (als Reit-Begleithund). Den Chihuahua kannte ich nur von Ausstellungen oder zufälligen Begegnungen, bzw. natürlich aus den Medien als "Accessoire", was mich unglaublich ärgert. Seitdem ich Morelka habe (mein "Wunderhund") bin ich begeisterter Chihuahua-Fan geworden. "Soviel Hund" in geballter Ladung zu nur 3 kg kriegt man selten... :zwinker:
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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46

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:39

Die 2-3Kilo mehr könnte man ja evtl übersehen wenn der Rest stimmt :zwinker:

Ich kann mir das gar nicht vorstellen dass es so schwer sein soll einen Hund mit deinen Kriterien zu finden. Die Hunde bei "Tiere suchen ein Zuhause" erfüllen fast alle immer diese Kriterien. :gruebel1: :noidea:
Ich hab mich aber auch nie auf die Suche nach einen Second Hand Hund gemacht und kann das nicht einschätzen :noidea:

Xanthippe

Alphadoggie

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47

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:41

Und was noch nicht vorgeschlagen wurde: Pudel :nicken:

wuschy

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48

Sonntag, 29. Oktober 2017, 18:29

ja genau pudel, sind doch sehr klug und recht problemlos :yeah:

meine kollegin hat so einen und ich muss sagen, wäre jetzt auch total mein favorit

http://www.spitz-club.ch/japa_spitz.htm

er ist ganz toll im wesen, haart nicht gross, kein Jagdtrieb, versteht sich mit ihren und fremden katzen und auch zu kindern ganz toll :0herzsm0:

gruss wuschy

Powell

Schnupperdoggie

Beiträge: 65

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49

Sonntag, 29. Oktober 2017, 18:35

Danke für eure Tipps :hopser:

Wegen des Gewichtes:
Das ist eben leider keine persönliche Vorliebe, sondern eine Preisfrage... da ich vor allem mit dem ÖV unterwegs bin, sollte der Hund max. 30cm gross sein... ansonsten bezahle ich jedes Mal den halben Preis, und das ruiniert mich... :S

Habe vorhin nochmals nachgeschaut, auf die Grösse kommts an, nicht auf das Gewicht... aber ein 40cm Hund wird wohl auch keine (gesunden) 30kg auf die Waage bringen.

Vorschlag Pudel:
Wurde mir jetzt schon einige Male vorgeschlagen, auch eine gute Freundin von mir, die einen Pudel hat, hat mir das vorgeschlagen. Ist jetzt optisch nicht so meins, aber wäre wohl mal eine Überlegung wert.

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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50

Sonntag, 29. Oktober 2017, 18:46

beim Pudel kommt dann aber noch der Coiffeur dazu und falls du es selber scheren willst, musst du ein Schergerät anschaffen ;)
aber es sind tolle Hunde :good: :good:


was mir noch so durch den Kopf geht...bist du dir bewusst, dass der Hund auch ziemlich kostet? mit Futter und einem Schafplatz ist es nicht getan, da kommen noch die üblichen Impfungen evt Hundeschule dazu...und was ist, wenn der Hund mal operiert werden müsste? oder krank wird? könntest du das finanzieren? sorry, ist etwas gar persönlich, aber nicht ganz unwichtig, denn man weiss nie, was alles geschieht

flower11

Schnupperdoggie

Beiträge: 344

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51

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19:00

Die 2-3Kilo mehr könnte man ja evtl übersehen wenn der Rest stimmt :zwinker:

Ich kann mir das gar nicht vorstellen dass es so schwer sein soll einen Hund mit deinen Kriterien zu finden. Die Hunde bei "Tiere suchen ein Zuhause" erfüllen fast alle immer diese Kriterien. :gruebel1: :noidea:
Ich hab mich aber auch nie auf die Suche nach einen Second Hand Hund gemacht und kann das nicht einschätzen :noidea:


Doch das ist schwieriger als gedacht, habe auch mehrere Monate gesucht bis ich einen Hund fand der gepasst hat :) .

Übrigens wurde mir sowohl bei meinem Pferd als auch beim Hund von allen Seiten abgeraten. Aber ich habs nie bereut. Und wenn du ein Pferd hattest weisst du ja wie es ist Verantwortung zu übernehmen etc. und die Kosten von einem Pferd im Gegensatz zum Hund sind ja um einiges höher. Wenn sich nur alle so gut vorbereiten würden, ich finde das super von dir :). Lass dich nicht entmutigen und höre auf dich selber, mit einem Pferd warst du dich ja auch gewohnt bei Wind und Wetter rauszugehen etc.

Husky- Passion

Wachdoggie

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Doggie(s): 11 Siberian Huskies

Wohnort: Jura

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52

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19:34

Huhu, bist du im FB? Hab da zufällig grad was gesehen ... 30cm gross, erwachsen, quirlig, kastriert, liebt Menschen, Katzen & Kinder kein Problem ...

Bei Interesse PN.

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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53

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19:44

Zu deinen ÖV Bedenken, ich als Studentin habs ja auch nicht gerade dicke :pfeifen: aber ÖV-Kosten sind wirklich nicht so hoch, man kann Strecken-abos oder sogar ein GA lösen und ist fertig :thumbsup: Für einzelne Strecken gibt es immer mal Sparbillets und bei einer geplanten Rundreise ohne GA kann man in dr Gemeinde ein Tagesbillet lösen.
Klar, das tiefere Gewicht wirkt sich auch auf die Ausgaben fürs Futter aus, aber ich komme für 40kg Hund mit+/- 200CHF aus, und das ist auch nur so hoch, weil ich meinen Kleinen halt gerne verwöhne :0herzsm0: Wenn du jetzt mit einem 20kg Grosspudel rechnest bist du bei der Hälfte ;)

"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Magira

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

Wohnort: kt. AG

Beruf: IT-fürallesMädchen

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54

Sonntag, 29. Oktober 2017, 23:57

Die Tageskarte für Hunde von der SBB kostet 34.-
die Gemeinde (bei uns ) 40.- :) Falls du die Tageskarte der SBB noch nicht kanntest.
Es grüsst

Disney92

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

Wohnort: Hergiswil NW

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55

Montag, 30. Oktober 2017, 07:49

Beim Sheltie musst du allerdings bedenken, das sind rechte Wundertüten was die Grösse angeht. Es gibt kaum einen Sheltie, der unter 30cm bleibt ;) Ayden ist 34.5cm gross, je nachdem wenn wir mal ÖV fahren, nehme ich ihn auch in eine Tasche und sogar bei Disney (39cm) sagen die Kontrolleure nichts wenn er in der Tasche sitzt. Aber eigentlich würde das nicht gehen. (Nur so am Rande, weil du dir Gedanken um die ÖV-Kosten machst, ein Sheltiewelpe mit Papieren kostet in der Schweiz ca. Fr. 1800.-)

Betreffend Züchter, wenn du magst kannst du mir gerne eine PN schicken, es gibt doch einige Züchter die regelmässig Würfe haben. Einige Züchter "boomen" gerade in der Agility-Szene und diese geben meistens auch nur in sportlich-fördernde Hände ab. Oder du schreibst der Zuchtwartin ein Mail/rufst sie an, sie wüsste sicherlich wo gerade Welpen sind oder ein erwachsener Hund ein Zuhause sucht.


Wenn du magst kannst du gerne auch mal meine beiden kennen lernen, sie sind recht unterschiedlich. :d

Ich kenne einige Zwergpudel, aber viel ruhiger als meine Shelties sind die nicht. :hihi: Mir kam spontan der Havaneser in den Sinn, ich denke Hunde aus der FCI Gruppe 9 würden vermutlich gut zu deinen Vorstellungen passen.

Raspi

Schnupperdoggie

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56

Montag, 30. Oktober 2017, 08:21

Du hast von deiner Tätigkeit geschrieben, und das du den Hund mit in die Schule nehmen darfst (finde ich übrigens mega genial einen Hund im Klassenzimmer)
Falls du Kinder unterrichtest, welche Tierhaarallergie haben, könnte es mit einem haarenden Hund ev. Probleme geben. Es gibt einige Hunderassen (bsp Pudel) welche nicht haaren und daher für Allergiker problemlos sind.
Als weiterer Denkanstoss ;)

Powell

Schnupperdoggie

Beiträge: 65

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57

Mittwoch, 1. November 2017, 21:00

Hallo ihr Lieben

Vielen vielen herzlichen dank für eure absolut tollen und sehr hilfteichen beiträge!! Bin ganz platt...
So toll wie viel mühe ihr euch gebt.
.. :0herzsm0:


Sorry für die späte antwort.. compi hat drei mal alles gelöscht...
Dafür jetzt aber! :smile:


@ flower 11
Vielen vielen dank für deine worte, hat mir echt sehr gut getan das zu lesen...!
Mir ist erst am wochenende mal aufgefallen, dass mir damals mit 15 jahren, als mir auch alle und jeder das pferd ausreden wollte, mich das nie beirrt hat und ich nie auch sekunde daran gezweifelt habe, dass das gut kommt; ich wusste einfach im tiefsten innern, dass es mein herzenwunsch ist, und dass ich das schaffe. Und was soll ich sagen? Ich habe es nie eine milisekunde bereut!! Ich habe meinen kleinen über alles geliebt und unzählige wundervolle stunden mit ihm verbracht, und das an 6 tagen die woche. Und das alles neben gymnasium, freunden und ausgang.
Vielleicht sollte ich zur abwechslung mal auf mich hören und vertrauen und nicht dauernd ausschliesslich auf andere...
Ich kenne ja auch meine situation und meine beweggründe am besten...


@ Husky-passion
Wow, klingt toll! Sehr gerne PN! Vielen dank dass du so aufmerksam warst!!


@ Raspi
Vielen dank für deinen tollen und wirklich sehr hilfreichen beitrag!! Das wäre wirklich absolut eine überlegung wert, dann wäre das grosse kriterium "allergie" schon mal aus der welt geschafft... :smile: Vielen Dank!!


@Disney
Danke dir auch für deinen tollen beitrag!
Ok, das wusste ich jetzt echt nicht dass es da sooo unterschiede gibt bei den grössen... ?(
Ein guter freund von mir hat einen havaneser und ist nur am schwärmen. Wäre, wenn auch optisch nicht so mein ding,sicher auch eine überlegung wert!


Über eine PN mit züchtervorschlägen würde ich mich sehr freuen, danke!


@ Darcyschatzi



Danke für deine infos!
Ich hab mich nich einmal ganz genau informiert und habe dass ein hunde-GA nicht annähernd so teuer ist wie ich es in erinnerung hatte... wie bin ich wohl auf diesen betrag gekommen...?
So wäre das ja noch erschwinglich und würde sich auch richtig lohnen, da es für die ganze schweiz uneingeschränkt gilt...und da ich bis in einem jahr hoffentlich vollzeit arbeite und eine meiner ersten anschaffungen - auch berufbedingt - ein auto sein wird... dann würden diese kosten nach plus minus einem jahr auch wieder wegfallen...
Definitiv eine überlegung wert :hopser:

Gut, ein grösserer hund kostet auch sonst mehr geld... gibt aber auch noch ganz andere gründe, die für mich eher für einen kleinen hund sprechen... dazu ein späterer post :smile:


@catba
Auf diesen einwand habe ich gewartet. Ist eine sehr wichtige frage!
Aber ich kann euch beruhigen. Ohne die richtigen finanziellen grundvoraussetzungen, würde bei mir gar kein hund einziehen.. ich mag doch den nicht nach einem halben jahr wieder weggeben, weil mir der pulver fehlt ;( Aber ich versuche meine finanziellen ressourcen auch langzeitlich im überblick zu halten und dort, wo es für mich eine überlegung wert ist, an das finanzielle zu denken.Ich mache mir sehr ciele gedanken und versuche genau diese bösen finanziellen überraschungen zu vermeiden oder darauf einigermassen vorbereitet zu sein

Vielen dank euch allen für eure tolle hilfe!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Powell« (1. November 2017, 21:43)


Powell

Schnupperdoggie

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58

Mittwoch, 1. November 2017, 21:39

Und nun noch meine persönlichen Überlegungen und Gründe, die für einen kleinen Hund sprechen: (nicht nach Priorität aufgelistet!)

1. Kosten:
Es ist nunmal so; ein grosser Hund ist teurer als ein kleiner.
Sei es beim Futter, beim Tierarzt, bei der Ausrüstung etc.
(Dabei rede ich nur von den vorhersehbaren Kosten; notfallmässige Tierarztbesuche oder teures Spezialfutter ausgeschlossen!)

Dabei sind dies, laut meinen "Recherchen" und Berichte diverser Hundehalter, keine 20 Franken im Monat, sondern eher 200. Haben oder nicht haben; dies kann "einen ganzen Kleinhund" ausmachen, als neue Masseinheit ;)


2. Das Alter:
Ist für mich ein Riesenkriterium.
Ein grosser alter Hund hat sehr ähnliche Altersgebrechen wie ein kleiner Hund. Nur muss man sich einem grossen Hund entsprechend, teilweise sehr lange, sehr anpassen. Keine Bergwanderungen mehr, kurze Spaziergänge. Treppensteigen nur mit Schmerzen oder mit Hilfe.
Ein kleiner Hund dagegen kann - sofern er den Troubel gut verträgt - immer noch überallhin mitgenommen werden und bei Wanderungen nach Bedarf einfach in einem entsprechenden Rucksack mitgetragen werden. So muss man nicht auf längere Ausflüge zu Fuss verzichten, und Hundi kann trotzdem mit seinen Menschen dabei sein.

3. Benötigter Platz:
Egal ob im ÖV, im Café oder zu Besuch bei Freunden: Ein grosser Hund benötigt viel Platz. Einen Berner Sennenhund verstaut man nicht ebe hurti unter einem Café-Salontischli; oder bei einer Freundin in deren 2-Zimmerwohnung. Ein kleiner Hund dagegen "fällt weniger auf"; er kann (aus meiner persönlichen Sicht) viel einfacher überallhin mitgenommen werden. Und das möchte ich ja; meinen vierbeinigen Freund immer mit von der Partie haben.

Dies sind nur meine persönlichen Überlegungen und Beweggründe.
Ich lasse mich gerne eines Anderen oder Besseren belehren. Legt los! :good:

ava und karin

Wachdoggie

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59

Mittwoch, 1. November 2017, 22:05

Deine Beweggründe für einen kleinen Hund unterstütze ich voll und ganz..... früher wollte ich immer einen grossen Hund, nun muss ich aber eingestehen dass ein kleiner Hund viel besser zu meinem Lebensstil passt und es tatsächlich einfacher ist in vielen Belangen. Aber dies ist natürlich Einstellungssache. Heute würde ich für mich behaupten einmal kleiner Hund, immer kleiner Hund.
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

catba

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60

Mittwoch, 1. November 2017, 22:20

Ich lasse mich gerne eines Anderen oder Besseren belehren. Legt los! :good:

da gibt es nichts zu belehren, deine drei Punkte sind Fakt :)