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Tabasco

Sportdoggie

Beiträge: 2 004

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21

Sonntag, 23. April 2017, 17:24

Da ich mit meinem Hund in den Hundesport wollte, überlegte ich mir zu Beginn bereits, dass z.B. das Wort "Platz" ein Alltagsplatz sein sollte. Einfach weil Sitz, Platz, Chumm die "normalen" Bezeichnung sind, die von Familie und Freunden wohl immer mal gebraucht werden. Deshalb gab es bei den UO-Kommandos andere Wörter.

Ich brauche meist Schweizerdeutsch, wenig Englisch, Französisch, Italienisch, Arabisch und Phantasiewörter. Wichtig ist mir immer, dass es Wörter sind, die ich im sonstigen Alltag nicht häufig brauche.

Wenn du Listen willst, voilà, was mir gerade so einfällt:

luege - mich ansehen
ok - Auflösekommando
aus
nein (extra auf Hochdeutsch, weil ich das kaum in Anwesenheit des Hundes spreche)
warte - an der verlangten Stelle bleiben oder auf dem Spaziergang anhalten
uf dis Plätzli - auf einen seiner Plätze gehen und bleiben
such - kann z.B. GöGa sein oder auch such Gegenstand x (sowohl drin wie auch draussen)
spure - fährten
wäg - sich von etwas (Mensch, Gegenstand) entfernen
Sitz
Platz - bequem liegen
giù - UO-Platz
lie down - Kopf am Boden
abliege - sich seitwärts hinlegen, zum bürsten beispielsweise
Fuss - UO-Fuss
left - nah links laufen
destra - nah rechts laufen
hinger - hinten laufen
bi mir - in meiner Nähe laufen, so dass ich ihn z.B. grad noch halten könnte
übere - am anderen Strassenrand laufen
Strass - aus der Wiese/dem Wald raus und auf dem Weg laufen
loufe - weiterlaufen, nicht stehen bleiben
Front - vorsitzen
apport
bringe - da kann ich dann irgendeinen bekannten Gegenstand bringen lassen
gang zu ... - zu GöGa, zu mir oder jemand oder etwas bekanntem schicken
ine - ins Haus rein kommen/gehen
iistiege - ins Auto
ufe - auf etwas springen
abe - runter springen
zwüsche - sich von hinten zwischen meine Beine stellen
iichlemme - von vorne den Kopf zwischen meine Beine klemmen (das beruhigt ihn)
langsam
ää - eine Vorwarnung, dass sein jetziges Tun in Frage stellt
ä-ä - ein schwaches nein
jalla - Rückruf (wir haben aber auch noch chumm, nur hat das in der Pubertät etwas gelitten)
chere - ein hochwertig belohnter Rückruf
Bisi
Gagi
nimms
träge - etwas in der Schnauze halten
ufpasse - er bleibt zuhause/im Auto, während ich weg gehe
mitchoh - so weiss er, dass er mitkommen kann, wenn ich mich zurecht mache
tue bäue
fertig - aufhören mit spielen/bellen/betteln

Das sind die Kommandos, die mir gerade einfallen. Dazu kommen noch viele Tricks.

Anne

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22

Montag, 24. April 2017, 12:36

Ist mir grad noch eingefallen von wegen Tricks und was man dem Hund so beibringen könnte, was über den Alltagsgehorsam rausgeht: Ich hab vor längerem 2x mitgefilmt, während ich mit Mairin am Strand etwas getrickst hab. Vielleicht ja ein Input für dich?

https://www.youtube.com/watch?v=IlNXL0niumI

https://www.youtube.com/watch?v=iNqQoJCFShA
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Fizzy

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23

Montag, 24. April 2017, 14:55

Merci!


Langsam stell ich mir nun Fragen zum Aufbau. Bei den meisten Tricks kann ich es mir gut vorstellen oder kenne es aus eigener Erfahrung. Beim Grundgehorsam hingegen... Einen gewissen Grad an Erziehung hatte meine Hündin und die Pflegehunde ja schon. Meistens nicht sehr verlässlich und ich hab das dann aufgebaut. Das ist kein Problem. Aber die Grundsteine musste ich noch nie legen (ausser Sitz, Platz, Komm her). Beziehe mich jetz v.A. auf die diversen "Gassi Befehle". Viele von euch haben da ja z.B.

- Korrektes Fuss laufen an einer bestimmten Seite Aufbau kann ich mir vorstellen
- Frei Bewegen auf grössere Distanz Klingt einfach, so lange der Rückruf sitzt.
- Frei Bewegen in der Nähe (1-2m Radius) Kann ich mir schon wieder nicht vorstellen... Wie lernt Hund den Unterschied zwischen "in der Nähe" und "auch weiter weg"? Bzw. mein Hund konnte das indirekt auch, wurde halt immer zurück gerufen, bis sie von allein in meiner Nähe blieb. Ein extra Kommando dafür hatte ich nicht Mal im Sinn >.< Finde das aber sehr gut. Nun die Frage: Wann bringt man das Kommando ein zum beibringen?
- Distanzkontrolle Kenn ich.

Claudia

Schnupperdoggie

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24

Montag, 24. April 2017, 15:06

Beispiel: In Deutschland spreche so schön fliessend und akzentfrei Deutsch, dass die Leute mir meine Herkunft (Schweiz) nicht abkaufen wollen. Spreche ich aber in der Schweiz Schweizerdeutsch und soll kurz etwas auf Deutsch sagen, z.B. vorlesen, dann passiert das mit dem grausamsten Schweizerakzent den man sich vorstellen kann.


:biggrin: ... eine Problemcousine, ich freu mich grad. MIr gehts ganz genau gleich. Da meine Mutter Deutsche ist und ich durch die deutsche Verwandschaft auch ein astreines Deutsch mitgekriegt hab, geh ich dort auch als einheimisch durch. Wehe aber, ich soll was vorlesen, geht gar nicht ohne CH-Akzent ... :ohmann:

Zu den Kommandos: mein Hund kennt die in CH-Deutsch:

sitzä
liggä
luege
fuss (links laufen)
hand (rechts laufen)
wechsle (hintenrum)
vornä (vor mir sein, mich anschauen - bin ich grad erst am aufbauen)
ok zum auflösen

Rückruf soll auf ein "hieeer" oder den Doppelpfiff passieren. Ich mache viel mit der Pfeife, 1x pfeifen stehen bleiben, 2x pfeifen zurück kommen. Klappt ganz gut und man umgeht die brüllerei, wenn die Ohren verstopft sind ... ;)

Was ich mir überlege ist, die Sprache für einzelne Disziplinen zu wechseln. Wir fangen jetzt mit Mantrailing an und dass ich dann da z.B. englisch brauchen würde, bei einer weiteren Sportart irgenwann (z.B. Agility) dann italienisch oder so. Mal gucken ...

Tabasco

Sportdoggie

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25

Montag, 24. April 2017, 15:27

- Frei Bewegen in der Nähe (1-2m Radius) Kann ich mir schon wieder nicht vorstellen... Wie lernt Hund den Unterschied zwischen "in der Nähe" und "auch weiter weg"?

Mein Hund kennt keinen Unterschied zwischen näher und weiter. Wenn er Freilauf hat, kann selber wählen, wie weit er sich entfernt. Ausser natürlich ich rufe ihn zurück.
Das "bi mir" bedeutet, dass er nah bei mir laufen muss. Also gerade noch so, dass ich mich auf ihn "stürzen" könnte. :d
Beigebracht hatte ich es, indem ich ihm das Freilauf-ok nicht gegeben habe und dafür "bi mir" sagte. Ein paar Sekunden, dann "ok". Man könnte es natürlich auch einfach erklickern.

Fizzy

Schnupperdoggie

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26

Mittwoch, 26. April 2017, 00:55

Danke Tabasco :) Jetzt hab ich eine Vorstellung...

Ich tu mich irgendwie im Moment sehr schwer, mir gewisse Aufbauarten vorzustellen - oder mich daran zu erinnern, wie ich es gemacht habe. :ohmann: Es ist so lange her... So viele Jahre wo alles einfach "funktionierte" ohne nach zu denken. Und dann die Jahre ohne Hund.

Bin über dieses Video gestolpert.
https://www.youtube.com/watch?v=RZkBp9dfCLE
Ich kenne die Methode seit einer Weile, musste sie aber nie anwenden. Hat da jemand erfahrung? Ist sie so gut, wie ich immer höre? Auf mich macht sie jedenfalls einen super Eindruck.


Kennt jemand weitere solche simplen Aufbautechniken?


Das ist zwar eher ein Thema für die Hundeschule, aber ich hab noch keine passende gefunden... Der Hund dazu fehlt auch noch. Darum geh ich einfach weiter euch auf die Nerven :d

Anne

Moderatordoggie

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27

Mittwoch, 26. April 2017, 10:15

Grundsätzlich mal zum Aufbau von Kommandos: Wie gut kennst du dich in Lerntheorie aus? ;) Für mich ist das der Grundstein, um dem Hund etwas beibringen zu können - zu verstehen, WIE er lernt. Danach fand ich es eigentlich immer relativ einfach, entweder einfach das erwünschte Verhalten zu verstärken oder halt in Kleinstschritte zu zerteilen und so zum Ziel zu kommen. Ich arbeite mit Marker (bei mir der Clicker, kann ja aber auch ein Wort oder Geräusch sein).

Das "Keep Close" (ähnlich wie Tabascos "bi mir") habe ich also einfach aufgebaut, indem ich sie belohnt habe, wenn sie mal von sich aus zwei Schritte in meiner Nähe gemacht hat, mit der Zeit dann das Wort dazugesagt und geclickt, und die Zeitdauer verlängert, bis die Belohnung kommt (das Tolle bei der Übung auf dem Spaziergang ist, dass man die Belohnung toll an die Umwelt anpassen kann, es kann also ein Gudi sein, oder ein Spiel, oder Schnüffeln, oder zu einem Hund hingehen .... ). Das oftmals gesichert durch die Schleppleine (an der sie war wegen Jagdmotivation während der Pubertät), damit sie sich nicht selber belohnen kann.

Ich habe das Obedience-Fuss anders aufgebaut, denke aber, dass das sicher auch funktioniert mit dem Topf. Ich finds recht umständlich für etwas, das man meiner Meinung nach auch einfacher haben könnte. Und was mir nicht so gefällt, dass das Verhalten über Futter gelockt anstatt mit Futter belohnt wird.

Am Ende kommts aber auch immer etwas auf Hund und Halter draufan, nicht für jeden Hund sind die gleichen Methoden richtig. Du weisst ja eh, dass man ein Gespür entwickelt für den Hund, mit dem man arbeitet, und dann entsprechende Methoden und Belohnungen findet.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anne« (26. April 2017, 10:21)


LaraLiina

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28

Mittwoch, 26. April 2017, 10:51

Wir haben die Übung mit dem Topf im Obedience mal angeschaut.
Bei uns wurde sie aber eher einfach als zusätzliche Hilfe angepriesen, damit der Hund lernt, sein Hinterteil zu verschieben und nicht, um das Fuss von Grund auf zu lernen. Dafür finde ich die Übung cool. :)

Da ich aber die Grundposition bereits anders angefangen habe aufzubauen (einfach mit der Hand in die GP führen und Clicken) und dies langsam aber sicher Früchte trägt, mache ich auch so weiter.
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Fizzy

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29

Mittwoch, 26. April 2017, 16:39

Wie gut kennst du dich in Lerntheorie aus? ;)

Vermutlich... Gar nicht :(

An meinen ersten Hund kam ich ungeplant, ich bin ja nur eingesprungen... Ich hab mir zwar jede freie Sekunde für sie genommen, aber wirklich effektiv für sie und kaum zum Theorie büffeln. Wir waren auch in der Hundeschule, aber rückblickend würde ich diese Hundeschule nicht noch mal nehmen. Es war mehr ein "mach mal", "wird schon", "einfach weiter", als wirklich etwas lernen mit Hintergrundwissen. Das meiste ergab sich zwischen uns einfach instinktiv. Sie hat mir da aber alles absolut geschenkt. Zwischen uns war einfach eine Verbindung, die man auch von aussen deutlich sehen konnte. Das wars. Ich musste nichts lernen oder tun dafür. Ihre Motivation war schlicht weg mir zu gefallen. Alle anderen und alles andere war ihr schon immer egal. Sie war sehr eigenständig und intelligent. Es war, als würde sie jedes Wort verstehen und es mir zu liebe dann umsetzen und beim Rest der Welt auf durchzug stellen. Manchmal glaub ich, ich hatte sie gar nicht verdient... :cry:
Bei den Pflegehunden das gleiche. Ich hab nur die Anweisungen der Besitzer befolgt und meine Ausstrahlung auf Tiere genutzt. Musste nicht selber denken.

Denke nicht, dass das beim Welpen reichen wird... :peinlich:


Normal bin ich ein totaler Kopfmensch. Ist hier sicher auch schon aufgefallen... ^^ Aber bei Tieren ging bei mir bisher alles immer automatisiert wie am Schnürchen. Ich hab jetzt einfach Angst, dass das nicht mehr klappt. Selbst wenn, schadet Wissen ja nicht.
Je mehr Tipps, Tricks und Methoden ich aufsaugen kann, desto besser.

Ich bin konsequent und ich habe eine Ausstrahlung die Tieren irgendwie gefällt.
Mit Leckerli/Spielzeug den Hund führen, damit er Sitz macht oder Platz, sich dreht, etc. kenn ich. :hihi: Handzeichen wird da automatisch mitbeigebracht, Wort Kommando kommt dann dazu, Lockmittel abbauen. tada.... Das war etwa mein Gesamtwissen. :kaputtlach:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fizzy« (26. April 2017, 16:46)


Darcyschatzi

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30

Donnerstag, 27. April 2017, 15:02

:biggrin: Ich bin ja auch ein ganz schlimmer Kopfmensch, hab schon alles für 10 Jahre im Vorraus geplant.
Als ich Darcy holte hatte ich eine komplette Kommandoliste inklusive Handzeichen. Mittlerweile hört Darcy aber eher auf Körpersprache und Gestik als verbale Anweisungen. Könnte daran liegen das wir alle sehr kommunikative Persönlichkeiten sind und er gelernt hat wegzuhören. Er ist halt leider absolut kein Trick-hund und alle meine Versuche bis jetzt scheiterten kläglich an seiner gechillten Einstellung (tut mir wahrscheinlich ganz gut, so ein bisschen Entspannung :zwinker: )
Wegen den Sprachen tut sich bei ihm also nicht viel, gerade weil wir untereinander eine wilde Mischung aus Hochdeutsch und Dialekt reden. Da er dann auch häufig von meinen Schwestern oder Eltern betreut wird haben sich einfach gewisse Begriffe in der Bedeutung geändert.
Bis jetzt haben wir:
Sitz: absitzen
Platz: hinlegen (wie er will)
Platz in der Wohnung (meist mit Handzeichen): er muss sich einen Platz zum hinlegen suchen und sich beruhigen (mit handzeichen hier: er muss sich speziell auf diesen Platz legen)
Komm: er muss kommen
hier: ich zeig ihm eine Seite und er muss dort hin
Aus: alles Ausspucken/ loslassen
Fertig: Spiel/ Training ist beendet
Bleib: bleiben
bei Fuss: bei Fuss laufen
Nose: Nase an Handfläche
Lass sein: von gegenstand abwenden
OK: ich hab Gefahr (meist Leute in Flur :) ) erkannt, du kannst aufhören zu bellen
Fast alle Signale haben Handzeichen, nur bei Platz ist das Zusammenspiel von verbalem und visuellem Signal wichtig.
Ich bin aber grad einfach dran die Signale durch die Pubertät zu bringen :d und Neues kommt wohl nicht so schnell dazu
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Fizzy

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31

Donnerstag, 27. April 2017, 15:14

Danke :)
Als ich Darcy holte hatte ich eine komplette Kommandoliste inklusive Handzeichen.

So wird das bei mir wahrscheinlich auch sein. Dass am Ende alles anders kommt, und sich die Mühe meist gar nicht richtig lohnt, ist mir klar. Aber ich brauch das einfach für meine Nerven :biggrin:

Tabasco

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32

Donnerstag, 27. April 2017, 15:41

Was mir gerade auffällt: Habt ihr kein Auflösekommando?

Bei uns ginge es nicht ohne. Ich brauche es häufig. Als Freilaufzeichen oder vor dem Napf oder wenn er nach dem Pfoten putzen rein rennen darf, wenn ich ein "warte" auflöse, wenn er mich etwas "fragt", etc.

flower11

Schnupperdoggie

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33

Donnerstag, 27. April 2017, 15:45

Doch ich habe eins, und zwar "okey" :) . Ich brauche es auch in Situationen wie von dir beschrieben.

cindy

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34

Donnerstag, 27. April 2017, 16:13

Zitat

Habt ihr kein Auflösekommando?


Ja habe ich auch und zwar verschiedene :smile:

Beim anleinen zum weitergehen oder wenn er an der Leine warte muss zum weiter gehen: gömmer
Beim ableinen für Freigang wo Charly im Sitz wartet sage ich: frei
Beim essen wo er warten muss: en guete
Am Rad bevor wir gehen: go
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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35

Donnerstag, 27. April 2017, 16:26

Ich habe auch ein "okaaaay" für viele Situationen, die es erfordern. Für uns ist es das Signal für "das was du getan hast, war toll. Jetzt kommt dann was anderes". Ich habe nicht für jede Situation ein anderes Auflösekommando. Könnte ich mir auch gar nicht merken hihi
Wobei ich sicher beim nächsten Hund kein "okay" mehr nehmen werde, da ich da Wort doch im Alltag auch noch nutze wie ich gemerkt habe. Zum Glück hab ich aber nen intelligenten Hund, der weiss wann er gemeint ist hihi.

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

Wohnort: Fällanden

Beruf: Studentin

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36

Donnerstag, 27. April 2017, 17:30

Bei uns ist es ein "weiter"
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Fizzy

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37

Sonntag, 14. Mai 2017, 01:37

Ich hab meine "Vorbereitung" nun soweit fertig, dass ich mich sicher fühl und nur noch freudig warte. Danke euch für die Hilfe und den Input! Mal gucken ob ich das wie geplant durchziehe mit dem Italienisch und mich daran gewöhne, oder ob ich automatisiert dann doch "sitz, platz, etc." sage. Bevor es da ein durcheinander gibt, nehm ich dann doch was leichter fällt. Aber ich denke, das klappt schon.

Mein Auflösekommando beim letzten Hund war "ok" mit so einner Gestik... ehm wie ein Gentleman der einer Dame die Tür aufhält und diese "nach Ihnen" Handbewegung macht. Das "ok" kommt mir aber auch viel zu oft im Alltag vor. Für den Lapi wird nun also "Bene" geplant. Das ist ja auch einfach. :-p

Bläss

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Doggie(s): Bläss *16/12/2016

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38

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 09:32

Ich kannte von einem früheren Hund auch italienische Kommandos und wäre ich die einzige, die mit dem Hund spricht, hätte ich evtl. auch wieder Italienisch gewählt.

Da "der Rest" der Familie aber ausschliesslich Schweizerdeutsch spricht und mit Fremdsprachen nix anzufangen weiss, hört der Hund auf Mundart

chom do - Rückruf
halt - Abliegen, auch aus Distanz, praktisch um beim Treiben am Vieh Druck raus zu nehmen - funktioniert aber noch nicht 100% sicher im Trieb.
sitz - absitzen
aus - Aus
schwig - aufhören zu bellen
uä - auf etwas draufspringen
use - nach draussen gehen
haus - weggehen und nicht mitkommen
warte - im Sitz oder Liegen warten
Fuess - Fuss laufen
lauf - laufen wie er will
iistiigä - ins Auto einsteigen

...ich hab bestimmt was vergessen. Und weitere werden mit der Zeit sicher auch noch hinzukommen

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