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Fizzy

Schnupperdoggie

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1

Freitag, 21. April 2017, 13:43

Kitten & Welpen gleichzeitig?

Hallo

Hoffe ich bin hier im richtigen Bereich... :S

Hat jemand Erfahrung damit, Welpen und Kitten gleichzeitig zu halten?

Pro:
Jüngere Tiere haben höhere Chancen sich gut anzufreunden / an einander zu gewöhnen

Kontra:
Viiiiel Arbeit



Ergänzungen? Erfahrungen?


Ich kann natürlich gerne noch ausführliche Hintergründe zu der Frage liefern, aber ich dacht, ich halte mich ausnahmsweise mal richtig kurz :d

Xanthippe

Alphadoggie

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2

Freitag, 21. April 2017, 13:54

Nö, keine Erfahrung. Aber eins ist klar:
Foooootooooooooos!!!!! Ganz wichtig!!!!!! :habenwollen:

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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3

Freitag, 21. April 2017, 13:55

jep, hab ich. ein britisch kurzhaar kitten zusammen mit einem whippet und einem barsoibaby.

es war das beste, was ich je gesehen habe. britenkater hielt sich zeitlebens für einen hund. er und jendayi waren unzertrennlich. sie schliefen zusammen, spielten wild zusammen, sowas hab ich noch nie gesehen. zb. versteckte sich der kater hinter einem türrahmen, whippie kam nichtsahnend vorbei und dann flog ein kater durch die luft und wie die wilde jagd ginb es durchs haus (eigentlich wäre spielen im haus ja verboten für die hunde...). der britenkater hätte zwei ältere maine coons als gesellschaft gehabt, die interessierten ihn null. er fand nur jendayi toll.

wichtig finde ich trotzdem, dass das kitten nicht alleine katze ist. denn nicht in jedem fall klappt es so gut wie hier und die beiden spezies passen wirklich zusammen. von den windhunden sagt man, sie seien die katzen unter den hunden und ganz viele windis sind sehr sanft und lieb mit den katzen und spielen auch nicht zu wild. je nach hundewelpe aber könnte ein kitten überfordert sein.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Disney92

Schnupperdoggie

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4

Freitag, 21. April 2017, 14:12

Wir haben zwei Hunde und vier Katzen. Ayden war knapp 1 Jahr alt als die zwei ersten Kitten einzogen.
Verstehen tun sich alle sehr gut. Disney ist schon etwas älter, man merkt, er ist weniger interessiert an den Katzen. Finde ich allerdings auch in Ordnung.

Allerdings würde ich nicht ein Welpen holen und zeitnah auch Kitten (bitte immer zu zweit halten, kein Kitten mag gerne alleine sein). Ein Hundewelpe braucht doch ziemlich viel Aufmerksamkeit (gerade wenn es der erste Hund ist). Andererseits sind es im ersten Jahr doch auch einige Kosten, die zusammen kommen (Anschaffungspreis vom Tier + Zubehör, Tierarzt, Futter, etc).

inhii

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5

Freitag, 21. April 2017, 14:54

Ich hatte wohl auch Katze und Hund, aber einer davon war schon immer erwachsen... kann also dem Fall nicht wirklich helfen

Fizzy

Schnupperdoggie

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6

Freitag, 21. April 2017, 15:17

Oh perfekt, du @Psovaya Borzaya kennst dich also auch gleich noch mit Coonies aus. ^^

Ich pack nun doch kurz bisschen Infos aus:

Das Thema Katze kam bei uns immer wieder auf. Der Grund wieso wir keine haben ist simpel: Ich war bisher immer dagegen. Zum einen war ich irgendwie nie ein grosser Katzenfan... Zugegeben ich hab aber eigentlich auch absolut keine Erfahrung mit Katzen gehabt bis auf eine: Als Kleinkind sprang mich aus dem Nichts aus einem Busch eine Katze an, warf mich um, zerkratzte und zerbiss mich, und rannte davon. In meinem Bekanntenkreis gab es irgendwie nie Katzen und ich hatte keinen grossen Drang auf der Strasse Katzen zu streicheln. Dazu kam, dass meine Terrier Hündin Katzen als Frühstück betrachtete... Und auch meine Pflegehunde (hauptsächlich Terrier und andere Jagdhunde) waren grössten Teils nicht Katzen-lieb. Als meine Hündin und die Pflegehunde alle langsam altersbedingt mein Leben über die Regenbogenbrück verlassen hatten, war klar, dass ich irgendewann wieder einen Hund haben möchte. Nicht sofort, Wunden heilen lassen, aber irgendwann. Wir waren also ein paar Jahre "tierlos" und das Thema Katze kam wieder vermehrt auf. Ich war relativ desinteressiert... :S Aber abgesehen von mir sprach auch ein neues Argument dagegen: Ungebundenheit. Wir genossen alle auch mal etwas spontaner zu sein, ohne tierische Verpflichtungen zu Hause zu haben. Bei mir selbst hielt das aber nicht lange an, ich habe es schon seeeehr vermisst, mich um meine Fellnasen zu kümmern. Vorher mussten aber ein paar berufliche Ziele erreicht werden, für Tiere war also zu wenig Zeit (jedenfalls zu wenig für meine Ansichten, wie viel Aufmerksamkeit ein Tier bekommen sollte). Mein Drang Streicheleinheiten zuverteilen konnte ich die Jahre am Kater meiner Schwiegermutter auslassen. Und so schlich sich langsam eine Samtpfote in mein Herz und öffnete es für Katzen. Ein Hund ist aber trotzdem nochmal was anderes. Mir fehlte ja v.A. auch die Arbeit mit den Tieren, mit dem bereits alten und tauben Kater konnte ich da nicht viel machen. Im letzten Herbst/Spätsommer, habe ich dann den Entschluss gefasst, dass es wieder Zeit für einen Hund für mich ist. Ich habe mich lange und intesiv damit beschäftigt und alle Abklärungen getroffen. Ende Juli/Anfangs August zieht bei uns also mein Lapinkoira Welpe ein.

Anfangs März, als die Hundesuche fast abgeschlossen war, kam wieder das Thema Katze auf. Diesesmal hab ich nicht direkt abgeblockt. Wir haben angefangen uns zu informieren über Haltung, Kosten, etc., haben ja wie gesagt selbst nie Katzen gehabt. Für mich war irgendwie einfach klar, dass es ein Tierheimbüsi werden wird und hab auch schon mal da bisschen die Augen offengehalten. Natürlich war hier aber der Wunsch nach Babymietze gross, aber auch das findet sich ja im Tierheim. Haben also Bücher und Artikel im Internet gelesen, mit Leuten gesprochen, usw. (das Forum ist mir Depp nicht eingefallen...). Unter Anderem hat uns eine Bekannte dann auf Rassenunterschiede aufmerksam gemacht. Beim Hund ist mir sowas vollkommen klar, bei Katzen habe ich irgendwie anfangs gar nicht soweit gedacht. Ich weiss noch, dass irgendjemand mir vor vielen Jahren sagte, dass Katzenrassen nur fürs Aussehen sind. Ich weiss nicht, wieso ich das einfach so hingenommen habe. :ohmann:
Wir haben also in die Katzenrassen reingeschnuppert... und die Maine Coon entdeckt. Auf einer Internetseite war eine ausführliche Beschreibung zum Wesen von Maine Coons, aber kein Bild. Da standen Dinge wie "sanfter Riese", "besonderes Aussehen", etc. aber eine Vorstellung hatte ich nicht was das heisst. Aber die Wesensbeschreibung war einfach soooo traumhaft. :love: Dann habe ich natürlich Google befragt, um das Aussehen zu sehen. smilie_sh_019 Ich bin fast vom Stuhl gefallen. :biggrin: Schnell stand fest, wenn überhaupt Katze, dann Maine Coon. Dann gab es in der Diskussion/Suche meiner Seits einen Unterbruch wegen dem Krankenhausaufenthalt. Danach hat sich auch nochmal was wesentlich bei der Hundesuche verändert und meine Aufmerksamkeit galt wieder eher diesem Thema.

Wieder am Ball wurde ich mit Informationen überhäuft:
Katzen sind gar keine Einzelgänger, man braucht mind. 2. (deshalb oben auch alles in Einzelform formuliert, weil da ging ich noch von 1 aus).
Maine Coon findet man als Kitten nicht im Tierheim, es muss von ner Zucht sein.
Maine Coon sind teuer.
Maine Coon sollen nicht in den ungesicherten Freigang, wegen Diebstahl und gar Jäger.
Wir müssten den Garten sichern oder ein Freigehege bauen.
Normale Kratzbäume und Katzenklos etc. sind zu klein für Maine Coons, sie brauchen grössere, stabilere.
...
:schreck:
Dazu natürlich dann noch riesen Diskussionen mit verschiedenen Leuten. Die einen sagen niiiiemals beides gleichzeitig, die anderen sagen es sei das absolut Beste. Und die ersten Antworten hier bestätigen ja dies auch wieder. :d Wir wurden sogar als Tierquäler beschimpft, weil Katzen in Hundehaushalten nichts zu suchen hätten. 8| Dass das Quatsch ist, weiss aber sogar ich. ^^

Ach und natürlich das, was für mich das absolut überraschendste war:

JEDE einzelne Quelle sagte, Katze soll VOR Hund einziehen. Hätte ich mir genau andersrum gedacht. Hunde sind doch oft etwas toleranter etc. ...
Gleichzeitig besagen die gleichen Quellen, dass beide Tiere möglichst Jung sein sollten. Und dann doch wieder keine Jungtiere zusammen. :rolleyes: Kaum verwirrend...




Jeeedenfalls... Obwohl immer noch die Frage "OB ÜBERHAUPT" im Raum steht (wird auch brav immer wieder betont). Sind die Recherchen hier inzwischen soweit voran getrieben, dass es schon fast zuspät für einen Rückzieher ist. Ich rieche da definitiv eine Verschwörung... :gruebel1:
Züchterin wurde bereits gefunden, kontaktiert, gewählt. Sogar Kitten und Namen sind gewählt und provisorisch reserviert. Für Kratzbaum, Gehege, etc. wurde bereits der Partner meiner Schwester, Schreiner von Beruf, miteinbezogen.
Auch die Verantwortungsbereiche wurden schon definiert: "Wir" bekommen Stubentiger, "ich" bekomme Welpe. Jajaja. Ich sag ja, Verschwörung!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fizzy« (21. April 2017, 15:24)


Disney92

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7

Freitag, 21. April 2017, 15:33

Ich kann gerne etwas über die Katzenhaltung erzählen, es wird allerdings lange. :d

Bei uns leben zwei Britisch Kurzhaar, ein Bengale und ein Tierschutzkater aus Spanien.
Ich bin eigentlich der totale Hundemensch, mein Freund eher der Katzenmensch. So kam bei ihm der Wunsch nach einer Samtpfote auf. Für mich war klar, wenn Katzen, dann auf jeden Fall zwei (Katzen sind keine Einzelgänger!) und ich möchte BKH's. Als erstes habe ich mich allgemein über Katzen informiert (Haltung, Ernährung, Ausstattung etc) und dann über die Rasse (Züchter, Erbkrankheiten, Farben usw).

Wir ernähren unsere Katzen hauptsächlich mit hochwertigem Nassfutter (mind 60-70% Fleischanteil, kein Getreide, kein Zucker, Kohlenhydrat max 2-5%). Sie bekommen täglich ein paar Leckerlies ins Fummelbrett.
Mittlerweile haben wir 3 Kratzbäume, zwei grosse und ein mittlerer. Mir ist da wichtig, dicke Holzstämme, kein Plüsch (find ich total unhygienisch), also möglichst Holz mit abnehmbaren Bezügen/Bettli, dicke Bodenplatte (sicherer Halt). Unsere Katzen sind zwischen 3.8-5kg schwer. Coonies werden gerne noch etwas grösser. Würde da von anfang an auf gute Qualität achten!

Auch bei den Toiletten, am besten gleich grosse kaufen. Wir haben zwei Standart-Toiletten und eine Ikea Samla Box, die wird am liebsten benützt.

Bei den Coonies gibt es auch Erbkrankheiten. Das heisst, möglichst auf gesunde Elterntiere schauen. Nicht nur optisch, sie sollten auch geschallt sein, digitales Zahnröntgen etc. Ein guter(!) Züchter macht das VOR der ersten Trächtigkeit. Für mich waren diese Punkte sehr wichtig. Tiere vom Züchter kosten mehr, allerdings für mich ein Muss wenn man eine Rassekatze haben möchte. Wenn du zwei Kitten vom selben Züchter nimmst bekommst du häufig auch etwas Rabatt. Es gibt auch immer wieder ältere Tiere, die zurück zum Züchter kommen, diese kosten auch etwas weniger als ein Kitten.


Ich kann dir eine richtig richtig tolle Gruppe im FB empfehlen, falls du Interesse hättest. Wenn du mehr wissen möchtest, nur zu. Möchte ja nicht das ganze Forum zutexten. :d

Fizzy

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8

Freitag, 21. April 2017, 15:51

Danke :D

Ich denke, spätestens wenn die dann da sind, werde ich Fragen ohne Ende haben. Im Moment bin ich noch etwas ... ich weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll. Es wirkt so unwirklich auf mich. :d
Wir haben eine grobe Aufgabenteilung. Ich habe ja mit Hunde Infos noch genug zu tun und bzgl. Katze informier ich mich imo v.A. darüber, wie es dann mit Hund läuft und ihre Alltgasgestaltung. Haben auch gelesen, dass Coonies sich gut (relativ gesprochen) an Leine & Geschirr gewöhnen lassen... Bietet ihnen noch mehr Abwechslung und Bewegung ohne ungesichert zu sein... Aber ob das wirklich klappt ... :rolleyes: Natürlich gucke ich bei Futter, Katzenklo, Pflege, etc. mit, aber bin nicht Hauptverantwortliche :d Muss v.A. auch darauf achten, dass ich nicht durcheinander komme mit Hund, v.A. beim Barfen, wenn ich mich da dann paralell informiere.

lionfish

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9

Freitag, 21. April 2017, 16:00

Bei mir sind die Hunde zu den Katzen gezogen :) Damals hatte ich 2 Siamkater. Jeder hat einen Hund adoptiert. :d

Vor gut einem halben Jahr ist ein Main Coon Kitten bei uns eingezogen. Probleme hatte ich eigentlich keine bei der Zusammenführung.

Der jetzt 14-jährige Kater, hat nicht immer Freude am wilden Ding, sagt es ihm aber auch.

Tyson hat Respekt vor dem "Kleinen" :d und bei Lucky ist es gerade umgekehrt.

Bei mir sind die Katzen Freigänger. Beide Kater sind kastriert und gechipt. Ich wohne aber sehr ländlich.

Das Gute ist, dass mein Main Coon nicht wirklich zu fremden Leuten hinläuft und sehr auf uns bezogen ist.
lg Dany mit Lucky und Tyson

Disney92

Schnupperdoggie

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10

Freitag, 21. April 2017, 16:04

Und plötzlich sind sie dann da und du kannst dein Glück kaum fassen. :zwinker:

Zum Barfen kann ich dir nichts sagen. Falls das beim Hund ein Thema ist, du kannst auch deine Katzen barfen. Gibt im FB auch ne gute Gruppe dazu. Allerdings müsste die Züchterin zumindest hie und da mal Rohfleisch gefüttert haben, ansonsten könnte es schwer sein, dass die Katze roh frisst. Von unseren Vier fressen zwei rohes Fleisch, die zwei Briten können damit nichts anfangen.

Du kannst grundsätzlich jede Katze an Geschirr und Leine gewöhnen. Würde ich allerdings nur machen, wenn du wirklich täglich Zeit hast und im Fall der Fälle auch (ungesichert) Freigang bieten könntest. Lese immer wieder, dass die Katzen dann richtig raus wollen. Unsere vier können "nur" auf den gesicherten Balkon (haben allerdings ansonsten reichlich Beschäftigungsmöglichkeiten).

LaraLiina

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Freitag, 21. April 2017, 16:13

Bei mir sind 2 9 jährige Katzen zu zwei Hunden (die draussen auch gerne Katzen jagen würden, aber zum Spielen, nicht zum Fressen) gezogen.

Ging aber erstaunlich gut.

Wir waren anfangs sehr skeptisch, weil die Katzen hald schon älter sind und keine Hunde gewohnt.
Uns unsere Hunde sind sich auch keine Katzen gewohnt.

Aber jetzt sind sie sei Dezember bei uns und es ist überhaupt kein Thema mehr.
Wir können zu sechst auf dem Sofa liegen, die Katzen auch nahe bei den Hunden. Eine Katze hat noch etwas Mühe, wenn ein Hund frontal auf sie zu kommt, aber das gibt es selten und sie faucht dann einfach und die Hunde ziehen sich zurück.
Die andere lässt sich von April sogar abschlecken. :P


Ich glaube es kommt sowieso iiiimmer auf die einzelnen Tiere an, ob es klappt oder nicht. Und auch auf den Menschen.


Wir hatten die Katzen anfangs einfach im Wohnzimmer und die Hunde durften ein paar Tage nicht rein. Dann haben wir relativ schnell ein Babygitter montiert, so dass wir die Türe offen lassen konnten und sich die Tierchen sehen und riechen können, aber die Hunde nicht zu hektisch rumstürmen können.

Innerhalb von wenigern Wochen waren alle frei im ganzen Haus. :)
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Fizzy

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12

Freitag, 21. April 2017, 16:31

Ist aufjeden Fall schon mal beruhigend zu hören wie gut bei euch jegliche Art von Zusammenführung geklappt hat. FALLS die provisorisch reservierten Coonies hier einziehen, wäre das übrigens ca. 3-4 Wochen vor dem Hund. Ich hab schon bisschen Panik überfordert zu sein. Ok, bin ja nicht allein. Aber ich sehs trd schon kommen wie v.A. die Erziehung an mir hängen bleibt, weil ich am meisten zu Hause bin.
Allerdings müsste die Züchterin zumindest hie und da mal Rohfleisch gefüttert haben, ansonsten könnte es schwer sein, dass die Katze roh frisst. Von unseren Vier fressen zwei rohes Fleisch, die zwei Briten können damit nichts anfangen.
Oh, das ist ja interessant. Bisher habe ich den Eindruck bekommen: Zu Barf hin geht immer, von Barf weg wird schwer. Wobei sich das wohl eher wieder auf Hunde bezieht. Da fängts schon an mit dem durcheinander bringen.

Disney92

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13

Freitag, 21. April 2017, 17:05

Die Katzen zu erziehen ist relativ leicht. Fang gar nicht erst an :biggrin:
Unsere
Katzen dürfen nicht auf den Tisch und die Küchen-Kombination. Einzige Regel,
der Tisch ist mittlerweile egal. Wenn wir nicht zuhause sind gehen die
Katzen trotzdem auf die Kombiation in der Küche. :angry: :biggrin:

Katzen
fressen i.d.R. nur das, das sie kennen. Darum bekommen meine mind 3-5
verschieden Sorten Nassfutter und einmal wöchentlich Frischfleisch für
den Bengal und den Tierschutzkater. Ich will meine Katzen nicht auf ein
Futter konditionieren. Wenn es dieses Futter mal nicht mehr gibt, hast
du ein Problem.
Abgesehen davon, man sagt Katzen bis 1 Jahr dürfen
soviel fressen wie sie wollen. Also wenn der Napf leer ist nachfüllen.
Das kann von 200g - 700g alles sein. Bei uns steht auch jetzt noch (die
Katzen sind schon älter als 1 Jahr) den ganzen Tag Futter rum. Kitten
entwickeln so ein Sättigungsgefühl und fressen nur soviel wie sie
brauchen. Bei vier Katzen ist keine zu dick :good:
Also muss das Futter auch vom Welpen gesichert werden. Bei uns dürfen
die Hunde nicht in die Küche, die Katzen haben dort ihr Futter stehen. Zu Beginn vielleicht mit einem Babyabsperrgitter sichern. Bei uns reicht die Schwelle der Tür aus, sogar Ayden als Welpe hat dies innerhalb weniger Tage begriffen.

Vielleicht machst du dir stichwortartig eine Liste mit Eckpunkten?

LaraLiina

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14

Freitag, 21. April 2017, 17:14

Die Katzen zu erziehen ist relativ leicht. Fang gar nicht erst an :biggrin:
Also muss das Futter auch vom Welpen gesichert werden. Bei uns dürfen
die Hunde nicht in die Küche, die Katzen haben dort ihr Futter stehen. Zu Beginn vielleicht mit einem Babyabsperrgitter sichern. Bei uns reicht die Schwelle der Tür aus, sogar Ayden als Welpe hat dies innerhalb weniger Tage begriffen.


Aus diesem Grund füttere ich unsere Katzen in der Höhe.
Für die Hundis ist die Küche zwar auch tabu...eigentlich....aber wenn sie dann Futter sehen, dann könnte es ja trotzdem für sie sein, auch wenn es in der Küche steht. :P

Wir haben einfach Regal mit Teppich beklebt und an die Wände gehängt. Da drauf füttern wir sie. Und die Katzen sind auch sonst fast nur da oben oder bei uns auf dem Sofa.
Der Kratzbaum interessiert sie nicht und die Kratztonne auch nicht. :P
* * * * * * * * * * * * * * * * *

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Fizzy

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15

Freitag, 21. April 2017, 17:16

Clever :d Danke! Da haben sicher auch die Tiere Freude an der Abwechslung. Gibt ja Welpen die bekommen Durchfall, wenn man die Futtermarke wechselt. Dieses Problem haben Katzen demnach wohl nicht?
Bzgl. Welpe vs. Katzenfutter: überlegen einen erhöhten Futterplatz einzurichten, wo der Hund nicht ran kommt. Oder vielleicht so ein Automat mit Chip Steuerung...

Bisschen Erziehung muss schon sein - zumindest wünschen wir, dass die Samtpfötchen nicht in die Küche gehen, nicht auf Tische und erst Recht nicht auf meinen Schreibtisch. Da v.A. mein Büro das Katzenzimmer No. 1 wird, wird letzteres sicher lustig. :pfeifen: Falls man sich nun wundert, wieso das Katzenzimmer bei mir sein soll: Ich hab am meisten Platz :d

Psovaya Borzaya

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Freitag, 21. April 2017, 17:18

meine maine coons sind wie alle meine 6 rassekatzen freigänger. ich muss aber dazu stehen, dass zwei meiner britenkater unter dem auto landeten, der erste war jendayis freund jayden, der nur 4 jahre alt wurde. der zweite kam als erwachsener (ehemaliger zuchtkater) zu mir und durfte nur ein halbes jahr hier sein, dann wurde er an fast gleicher stelle ebenfalls überfahren. meine beiden jetzigen briten kamen ebenfalls als erwachsene tiere (ehemalige zuchttiere) zu mir und gehen zum glück bis jetzt nur nach vorne, wo nur wiese und wald ist.

was ich wichtig finde: die kitten sollten mind. bis zur kastration im haus/wohnung bleiben. erstens gewöhnen sie sich so intensiver an den menschen (maine coons lassen sich prima erziehen, hören auf namen etc) und gehen dann nicht zu weit weg und zweitens soll man katzenelend verhindern. manchmal sind sie schneller geschlechtsreif als man denkt. es gibt ja sogar züchter, die ihre kitten nur frühkastriert abgeben (was ich aber ablehne).

ich habe ganz normale kratzbäume aus dem handel, aber halt nicht die billigen, sondern richtig gute, stabile mit 12 cm säulendurchmesser. diese kann man dann auch in den einzelteilen ersetzen und muss nicht immer gleich den ganzen kratzbaum entsorgen.

wir haben insgesamt 5 katzenbäume und eine katzentonne.
ich barfe meine katzen nicht, obwohl ich die hunde barfe. meine alten coonies fressen aber leider nicht alles.

ich füttere cats findefood (meiko zb), bozita robur (meiko, animaux) oder schlemmertöpfchen (golden way). es empfiehlt sich aber schon, maine coons daran zu gewöhnen mal etwas frisches fleisch zb. hühnerherzen etc. zu nehmen, da sie zu zahnproblemen neigen und dies die zähne etwas reinigen würde. ich lasse die zähne meiner katzen regelmässig vom TA in leichter sedation sanieren.

was mir noch einfällt: als jayden nicht mehr nach hause kam, suchte ihn jendayi tagelang. als dawn starb (und diese beiden sind ja ebenfalls zusammen aufgewachsen und draussen unzertrennlich), passierte das nicht. allerdings war sie da auch dabei.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Psovaya Borzaya

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17

Freitag, 21. April 2017, 17:34









musste jetzt doch mal noch ein paar fotos raussuchen. unser geliebter britenkater cult's cat jayden toulouse.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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18

Freitag, 21. April 2017, 18:05

Oh ist das ein hübscher! Süss die zwei :0herzsm0:

catba

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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19

Freitag, 21. April 2017, 18:15

spreche zwar nicht aus Erfahrung, aber ich könnte mir das noch ziemlich stressig vorstellen...keiner gehorcht, keiner ist Stubenrein und Regeln kennen sie auch nicht ;) wenn du jetzt zuerst Kitten und ca ein halbes Jahr später den Hund (oder umgekehrt) heim holst, könnte das etwas entspannter sein...ist aber nur ein Bauchgefühl Hinweis ;)

erica

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20

Freitag, 21. April 2017, 18:19