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Fizzy

Schnupperdoggie

  • »Fizzy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 110

Doggie(s): Ink

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1

Freitag, 21. April 2017, 16:19

Ernährung auf Reisen (nicht nur Urlaub, öfters) Barf / Halb-Barf / TroFu?

Hallo

Ich weiss, es gibt etliche Threads dazu... Aber ich fühle mich bei dem Thema echt unsicher, trotz viel lesen und würde deshalb gerne hier "persönliche Beratung" beanspruchen. :d

Früher habe ich mich bei der Ernährung von unseren Hunden viel zu wenig gedanken gemacht. :peinlich: Die Pflegehunde bekamen, was sie von zu Hause gewohnt waren. Meine Hündin bekam ihr Leben lang das Futter, welches die Züchterin empfohlen hatte. Ein Trockenfutter, welches vor dem Essen mit Wasser gemischt wurde. Es weichte sehr schnell auf. Etwa wie Müesli in Milch. Fertig. Habe ich so übernommen, als ich den Hund übernahm. Ab und an gabs Creme Fraiche Becher zum auslecken, LeParfait, ein bisschen Cervala, normale Hundeleckerlis (trocken),... :S Immerhin, sie war bis ins hohe Alter topfit und gesund. Trotzdem möchte ich es beim nächsten Hund anders machen, besser machen.

Seit letztem November hat mein Chef einen Hund, auf den ich regelmässig aufpassen darf/muss. Er wird gebarft. Ich habe inzwischen gelernt, wie mein Chef das macht und setze es dementsprechend um.
Grob beschrieben: Er hat eingefrorenes Fleisch für den Hund, taut es auf und schnibbelt Gemüse, Ei, Knochenmehl, etc. dazu. Ich finde das klasse, wie viel Mühe man sich da automatisch gibt für den Hund. Nicht einfach Schüssel füllen und hinstellen. Da wird jede Mahlzeit richtig sorgfälltig zubereitet.:good:
Bei mir privat wird das aber so nicht immer funktionieren. Mein Hund und ich werden oft unterwegs sein, v.A. im Ausland. Frisches oder gefrorenes Fleisch auf Reisen mitnehmen klappt nicht. An allen Orten immer verlässliche Quellen finden? :huh: Zu Hause Barf und unterwegs nicht... Wohl auch nicht gerade die beste Idee.


Was ist also die Alternative?
Habe auch schon von "Halb-Barf" gelesen. War glaub sogar irgendwo hier im Forum :d Ich hab so viel gelesen, ich verliere schon wieder die übersicht. Da hat jemand morgens TroFu und Abends Barf gegeben. Die Idee gefällt mir generell sehr, weil morgens ist mein Magen oder eher meine Nase auf das Fleisch nicht so gut zu sprechen. :rolleyes: Aber klappt unterwegs dann auch wieder weniger...

Doch kein Barf, dafür anderes hochwertiges Futter finden? Das dann vielleicht ab und an "aufpeppen" mit was frischem?

Das ist noch so eine Frage. Mal lese ich man darf nicht mischen, weil frisches schneller verdaut wird als Fertigfutter und das dann irgendwie böse folgen haben könne. Dann wieder lese ich von Leuten, die TroFu als Zusatz unter Barfportionen mischen... Dieses Thema sprengt mir noch den Kopf.

TroFu wäre natürlich geeigneter für Transport als NassFutter...Da scheiden sich die Geister ja auch wieder.

Vaku

Schnupperdoggie

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2

Freitag, 21. April 2017, 17:14

Bei dem Thema gibt es tausend Meinungen.

Am Ende ist der Weg richtig, den du vertreten kannst für dich selbst. Ein wirkliches richtig/falsch gibt es da nicht.

Disney92

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

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3

Freitag, 21. April 2017, 17:23

Ernährung beim Hund ist ein ziemlich komplexes Thema. Ich persönlich traue mir das Barfen nicht zu, abgesehen davon ekelt mich Fleisch. :peinlich:

Anfangs habe ich immer TK gegeben, mittlerweile gebe ich NF (Reinfleisch) und mische für Ayden Hirse darunter, Disney bekommt Gemüse dazu. Über Ostern waren wir auch im Ausland, da habe ich einfach zwei Dosen NF mitgenommen. Hat eigentlich recht gut geklappt. Es gibt auch Fertigbarf für unterwegs, Fleischwürste uvm. Da Ayden Allergiker und sehr sensibel ist, ist meine Auswahl etwas beschränkt und ich bleibe wenn möglich auf dem Futter wo er verträgt. Wenn ich längere Zeit im Ausland weilen würde, würde ich mir sein gewohntes Futter ins Hotel bestellen :pfeifen: :d

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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4

Freitag, 21. April 2017, 18:38

ein endloses Thema mit vielen verschiedenen Meinungen...während für mich bis vor kurzem nur das Barfen in frage gekommen ist, sehe ich das inzwischen anders...ich habe mich intensiv mit verschiedenste Futter auseinander gesetzt (weil mein Ghiro eine BSD Schwäche hat) und bin wirklich zum Schluss gekommen, dass es wirklich ganz gute Trocken und Nassfutter gibt :nicken: die wichtigsten Punkte sind, dass es dem Hund schmeckt, dass er es gut veträgt, aber auch, dass der HH damit zurecht kommt...ich denke, wenn du häufig unterwegs bist, wird das frisch Barfen eher mühsam

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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5

Freitag, 21. April 2017, 18:40

Für mich passts, einfach TroFu zu geben, Mairin gehts damit gut. Ich koche ja schon für mich nicht gerne.. ;)
Ich denke, Fütterungsfragen sind immer sehr sehr abhängig vom Mensch dahinter ;) Auf die Frage wirst du kaum eine schlüssige Antwort erhalten ;)
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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6

Freitag, 21. April 2017, 19:18

ich bin begeisterte barferin aber eine religion mach ich nicht draus. im urlaub gibt es eine alternative. bis vor kurzem war das meist terra canis, jetzt da dies zu nestle gehört wird es wohl einfach fleischeslust sein oder anderes "fertigbarf". bei der hundesitterin kriegen so trofu, was die kleine nicht frisst und deshalb "irgendwas" rein bekommt, damit sie dann doch isst... und sie dürfen auch mal reste vom tisch haben etc.

nur trofu käme für mich nicht infrage, aus diversen gründen. aber ich find auch, jeder muss einen weg finden. billligfutter einfach nur weil man kein geld für hochwertiges futter ausgeben will, halte ich aber nicht für richtig. aber solange soviele kinder nicht jeden tag eine gesunde mahlzeit bekommen oder überhaupt eine mahlzeit, solange geht es mir auch vom verstand ab, wenn man aus der heimtiernahrung eine religion machen will. bevor ich irgendwelche lebensmittel wegwerfe (und nicht alle selber essen kann) bekommen es die hunde.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Lagotto

Sportdoggie

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7

Samstag, 22. April 2017, 07:31

Ich bin davon überzeugt, dass die Abwechslung wichtig ist. Trockenfutter gibt es bei mir nur als Guddis, ansonsten ist es roh (Fleisch, Knochen, Gemüse, Blättermagen), sowie Essensreste (Pasta, Kartoffeln, Getreide jeglicher Art...) mit zwischendurch Nassfutter.
Knochen finde ich deshalb wichtig, damit die Zähne gereinigt werden und der Stuhl fester wird, automatische Entleerung der Analdrüsen.
Für unterwegs und beim Hundesitter ist dann das Nassfutter praktisch.
Beim Tierarzt sind wir so gut wie nie... ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lady

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

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8

Samstag, 22. April 2017, 07:47

Wir waren 2015 und 2016 je 5 Monate am Stück mit dem Wohnwagen unterwegs. 2015 reisten wir durch ganz Irland und ein Stück durch Wales und England, letztes Jahr bereisten wir ganz Skandinavien. Lady wird seit Welpe gebarft und - für uns selbstverständlich - auch während unserer Reisen.
Es ist klar, dass es unmöglich ist im Ausland die nötigen Innereien wie Leber, Niere usw. zu kriegen. Diese sind jedoch für eine vollwertige Versorgung mit Kupfer und Zink nötig. Darum bekommt Lady in dieser Zeit halt ein Multivitaminpulver, damit sie mit allem Nötigen abgedeckt ist (in Trofu und Büchsenfutter ist das ja auch drin :d ). Das braucht sie zu Hause nicht... Da wir nie wissen, ob wir die richtigen Knochen für Lady im jeweiligen Land bekommen (Lady ist Allergikerin und verträgt kein Truten-, Huhn- und Rindfleisch), haben wir auf der Reise auch immer ein Calciumpräparat dabei. Bisher hatten wir aber Glück und konnten sie immer mit Lammknochen versorgen... Auch frisches Gemüse und Obst ist schliesslich überall erhältlich resp. wir wussten vorher, dass das in Lappland ein Problem sein würde und haben deshalb genug Gemüseportionen vorbereitet und in unserem TK-Fach eingefroren. Wir haben beim Kauf unseres Wohnwagens extra darauf geachtet, dass der einen separaten grossen Kühlschrank und eben ein relativ grosses TK-Fach hat. Das ist für Ladys Futter reserviert... Auch nehmen wir eine grössere Menge an getrockneten Innereien mit. Die sind eben das grösste Problem, Fleisch ist überall erhältlich, Fisch auch. Klar, je nachdem ist es nicht gerade preisgünstig 8| Öl und Zusätze nehme ich immer alle mit (Lady bekommt noch Grünlippmuschelpulver).


Hier ein Lammbein, das wir in Norwegen gekauft und dann in die nötigen Portionen gesägt haben :biggrin:


Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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9

Samstag, 22. April 2017, 11:25

Beim Tierarzt sind wir so gut wie nie...


Wir auch nicht, mit TroFu ;) (und natürlich Gudis, Knabbereien, Knochen und ab und zu auch mal Essensreste).
ABAM halt ;) http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/det…odul=3&ID=19301
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lagotto

Sportdoggie

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10

Samstag, 22. April 2017, 12:13

:thumbsup:

Der Link von Anne ist wirklich lesens-und empfehlenswert.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

smu7

Kläfferdoggie

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Wohnort: Zürich

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11

Samstag, 22. April 2017, 12:25

:thumbsup:

Der Link von Anne ist wirklich lesens-und empfehlenswert.

Da kann ich mich nur anschliessen. :biggrin:

wir handhaben das auch ziemlich flexibel. das hauptfutter ist ein hochwertiges TROFU, dann gibt's 1 - 2 mal die Woche Frischfleisch mit Gemüse. jeden tag was zu kauen. essensreste wenn sie anfallen. und der Kong wird auch mal mit äpfel bahnanen und dergleichen befüllt. ich muss einzig bei allem mit Weizen aufpassen, aber auch da die menge machts.

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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12

Samstag, 22. April 2017, 13:23

Darcy wurde auch kurz mal "probegebarft" und bekam, giardien sei dank, 6 Wochen nur Fleisch. Am Anfang hab ich mir mega Sorgen gemacht, man hört ja häufig, dass man Hundefutter am Besten nicht zu schnell wechselt, und wenn man mal barft, dann muss man das durchziehen.. usw. Nachdem ich seine Darmflora durch gefühlte Tonnen an Quark und Hüttenkäse wieder aufgebaut hab war Futterumstellung nie mehr ein Problem. Er hat wahrscheinlich eine Getreide- oder Maisunverträglichkeit, aber von ein bisschen Brot als Belohnung passiert auch nichts. Was ich damit sagen will, ist das man es ausprobieren muss, was geht was nicht? Und letztendlich macht es wirklich auch die Menge und die Abwechslung (und wenns nur mal ein bisschen Quark im Futter ist).
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

pfändi

Schnupperdoggie

Beiträge: 64

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13

Samstag, 22. April 2017, 13:35

Wir haben zwei Brüder und sie haben beide Futtermittelunverträglichkeit. Sie dürfen nichts gleiches Essen. Unseren verstorbener Hund haben wir auch gebarft. ABER unsere zwei jetzigen Jungs vertragen es nicht. Wir haben nun infolge der Futtermittelunverträglichkeit für beide am Morgen Nassfutter (Fleisch pur mit Kartoffel und Karotten> ist eine Wurst die ungeöffnet ohne Kühlung haltbar ist) und Abends Trockenfutter. Ich nehme das ganze Futter mit in die Ferien. Wir gehen jeweils für 3 Wochen in den Süden in eine Wohung, das Auto ist rampe voll aber ich bin froh wenn ich für die Jungs das alles dabei habe was sie vertragen. Auf der Reise (je 2 Tage hin und retour) bekommen sie Tagsüber nichts nur Abends, denn sie vertragen das Autofahren nur mit leerem Magen. Ich finde Barf gut ABER man muss sich wirklich schlau machen damit kein unter oder über Dosierung von irgendwas drin hat und es dem Hund dan mehr schadet als nützt. Ich denke wenn du dir dann einen Hund an deine Seite holst wirst du auch sehen müssen was er mag und verträgt!

Fizzy

Schnupperdoggie

  • »Fizzy« ist der Autor dieses Themas

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14

Samstag, 22. April 2017, 14:39

Danke!
Anfang hab ich mir mega Sorgen gemacht, man hört ja häufig, dass man Hundefutter am Besten nicht zu schnell wechselt, und wenn man mal barft, dann muss man das durchziehen.. usw.
Genau das ist meine Hauptsorge. Aber ihr beruhigt mich gerade ungemein. Die meisten hier beschreiben ihren Speiseplan für Hund ja recht flexibel und abwechslungsreich. Sowas klingt für mich halt ideal.

Mal TF, mal NF, mal frisch und immer wieder was zum spielen / kauen zwischen durch. :good:
Muss nur Menge etc. gut hinbekommen...
Was ich damit sagen will, ist das man es ausprobieren muss, was geht was nicht? Und letztendlich macht es wirklich auch die Menge und die Abwechslung (und wenns nur mal ein bisschen Quark im Futter ist).
Dann wird das darauf hinauslaufen. Gilt das auch für die Welpenzeit? Da sind die Bäuchlein ja nochmal empfindlicher. Hatte nie einen eigenen Welpen... ^^




@Lady: Ja, mit einem Wohnwagen klingt das machbar. Ich bin hauptsächlich mit Zug, etc. unterwegs und muss alles auch noch tragen können inkl. dem restlichen Gepäck und einer Hundebox (Vorschrift in manchen Ländern). Ein Tiefkühlschrank pack ich da nicht. :biggrin:

Fizzy

Schnupperdoggie

  • »Fizzy« ist der Autor dieses Themas

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15

Samstag, 22. April 2017, 15:04

Ich hab nun den Link gelesen. Klingt super. Aber während dort steht:

Zitat

Die ABAM-Methode trägt dieser Tatsache Rechnung und bietet dem Hund sowohl Abwechslung als auch die Garantie auf alle Nahrungsbestandteile, die er je brauchen könnte.
Hätte ich genau Angst, eben nicht brav alle Bestandteile drin zu haben. :d Auch dass ich nicht zu viel oder zu wenig füttere, macht mir da etwas sorgen. Aber das wird sich sicher zeigen und ich mich einfinden.


Ich hatte eine Seite (ich weiss nicht mehr ob irgendwo im www oder hier im Forum), wo Leute ihre "Menüpläne" für ihre Hunde auflisteten. Da stand dann z.B. Montag: Morgens TroFu mit einem Löffel Quark, Abends Frischfleisch mit Gemüse, usw. Und ich finde sie nicht mehr :cry:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fizzy« (22. April 2017, 15:20)


Nukite

Schnupperdoggie

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16

Samstag, 22. April 2017, 16:04

Meine Navaja wurde schon bei der Züchterin gebarft. Ich habe dies dann übernommen und es macht mir auch spass zu barfen. Ich gebe ihr aber ein bis maximal zwei Mal in der Woche etwas Trockenfutter, damit sie auch das gewohnt ist zu fressen. Dies klappt sehr gut und als wir in die Ferien gingen, nahm ich etwas von Zuhause an gefrorenem Fleisch mit. Wir waren in einem Hotel und da konnte ich den Behälter in der Küche abgeben. Meistens schaue ich, ob es in der Nähe eine Metzgerei gibt. Zusätzlich nehme ich aber immer noch TroFu mit. Bis jetzt hat es so prima funktioniert.
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Leine ab und leben!

Lagotto

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17

Samstag, 22. April 2017, 17:09

Fizzy, meine persönliche Erfahrung. Es wird immer vor einer Unterversorgung des Hundes gewarnt, aber keiner spricht von Zuviel. Zum Beispiel an Vitaminen, an pflanzlichen Zusätzen, an tierischen "Erzeugnissen", an Maismehl, usw. Den Barfern werden zudem gerne noch irgendwelche Pülverchen verkauft.
Ich habe mich anfangs damit beschäftigt und irgendwann festgestellt, dass da ein Riesenhype draus gemacht wird. Fazit, ich füttere, wie von mir beschrieben alles, ausser irgendwelche Zusätze. Eine abwechslungsreiche Ernährung deckt komplett das ab, was ein gesunder Hund braucht. Auch einseitige Ernährung (jahrelang die gleiche Sorte Trockenfutter) kann einen Hund alt werden lassen, was sollte dann an abwechslungsreichem Futter verkehrt sein?
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

catba

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18

Samstag, 22. April 2017, 18:43

es gibt kein richtig und falsch, wichtig ist nur, dass der Hund es verträgt :nicken: und da jeder Hund (wie auch wir Menschen) anders ist bzw verträgt, ist das eine Futter gut für den Hund A und ein anderes gut für den Hund B :nicken: meine Grossmutter hatte einen Hund der mit Frolic 16jährig geworden ist und ein Hund meiner Kollegin ist mit 9jährig gestorben und wurde gebarft...

Claudia

Schnupperdoggie

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19

Samstag, 22. April 2017, 18:54

Ich gestehe, ich bin überzeugte Barferin, bei Hund und Katze, und ich würde nichts anderes wollen. Auch nicht mischen mit Trofu oder sonstigem Fertifutter und wenn mein Hund woanders betreut wird, gebe ich sein Futter mit. Für mich käme es niemalsnie in Frage, dass ihm jemand Trofu füttert ....

Aber ich gestehe auch, dass ein Hype drum gemacht wird und viele Leute sich nicht ans barfen trauen, weil überall von Unterversorgung und kompliziert und weiss der Geier was gewarnt wird. Das halte ich oftmals auch für sehr übertrieben und ein bisschen gesunder Menschenverstand täte mancherorts gut. Ferientechnisch oder wenn man oft unterwegs ist, ist barfen sicher komplizierter oder gar ein Problem. Ich weiss noch nicht, wie ich das löse, wenn ich dann mit Hund in die Ferien fahre. Das war bisher noch nicht der Fall. Aber das wird dann wohl ähnlich wie bei Lady laufen und ich kaufe vor Ort oder nehme je nachdem gewisse Dinge mit.

Hat jemand Erfahrung mit dem gefriergetrockneten Futter von J. Meissmer? http://www.joergmeissmer.de/premium-tiernahrung/

Vaku

Schnupperdoggie

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20

Samstag, 22. April 2017, 20:03

Fizzy, meine persönliche Erfahrung. Es wird immer vor einer Unterversorgung des Hundes gewarnt, aber keiner spricht von Zuviel. Zum Beispiel an Vitaminen, an pflanzlichen Zusätzen, an tierischen "Erzeugnissen", an Maismehl, usw. Den Barfern werden zudem gerne noch irgendwelche Pülverchen verkauft.
Laut FEDIAF (ich hatte vor einiger Zeit in einem anderen hread etwas genauer darüber geschrieben) gib es bei Hund auch nur einen Grenzwert für Vitamin A (und Vitamin D - ist noch umschritten) nach oben, alle anderen Vitamine haben keine max. Obergrenze, dass bedeutet, dass nach heutgem Wissenstand Hunde nur bei Vit A eine Überdosis bekommen kann.
Ansonsten gibt es noch einen Grenzwert fürs Ca: Phosphor Verhältnis und das wars bei Hund.
(OK, es gibt noch 1,2 andere, aber die Grenzwerte liegen da so hoch da musst du deinen Hund schon mit irgendwelchen Überdosisien Füttern, von normalen Futter passiert da nichts.)

Katzen sind da aber extrem empfindlicher, dort gibt es viel mehr obere Grenzwerte für Spurenelemente und Vitamine (deshalb finde ich eine Katze zu Barfen viel anspruchsvoller und für den "Leien" auch gefährlicher, als einen Hund).