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Lagotto

Sportdoggie

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21

Sonntag, 23. April 2017, 08:37

Danke Vaku.
Zugegeben, ich habe den Link nur überflogen ;) Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das Ergebnisse der Futtermittelindustrie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Tierärzten. Das ist jetzt keine Wertung von mir. Ich bin was wissenschaftliche Ergebnisse anbelangt einfach sehr skeptisch. Gerade weil ja so viele Tiere gesundheitliche Probleme haben (Fertigfutter?), sind ihre Halter zum Barfen übergegangen und dabei dachte man viele Jahre, dass gerade das Fertigfutter genau die richtige Zusammensetzung für die optimale Ernährung des Hundes hätte...
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

inhii

Alphadoggie

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22

Sonntag, 23. April 2017, 09:27

Ich habe den ersten Hund nur mit Trockenfutter gefüttert. Er wurde nicht älter oder weniger alt weil er es bekommen hat. Auch gaben wir unserem ersten Familienhund das billige Asco-Trockenfutter von Migros plus Essenresten vom Tisch, sie wurde mit dem ,,Müll,, gut 14 Jahre alt.

Für mich ist klar, es ist Zufall und Veranlagung wie alt der Hund wird. Um das Futterthema wird einfach zu viel Tamtam gemacht (wie auch bei anderen gesundheitlichen Themen, man schaut immer mehr und die Hunde werden immer weniger alt)...

Für mich ist es wichtig was hinten raus kommt, frisst der Hund gut, hält er sein Gewicht, ist alles wunderbar. :nicken:

Mein Wechsel kam mit Diuni auf 1x Trockenfutter und 2x frisches Futter (kein Barf sondern alles abgekocht da sie es so besser vertragen haben). Wer es mitbekommen hat, weiss, dass es nicht immer einfach war und es einige Monate dauerte bis alles eingependelt war. Dazu hatte sie von der Umstellung und weichem Kot auch noch eine Afterdrüsenentzündung :bad: . Also es ist nicht nur alles Positiv. Das Barferprofil im Blut bei Diuni nach 1 Jahr so füttern war super (was die TA sehr selten erlebt und deshalb barfen nicht so toll findet, vor allem die erhöhten Nierenwerte wo sie immer wieder antrifft bei gebarften Hunden).

Ich füttere im Verhältnis aber viel Gemüse (keine Kartoffeln, Nudeln oder weiss ich was). Es ist ca. 50% zu 50% (Gemüse, Fleisch). Sonst nur selten mal Pulver oder so, 1x im Jahr eine Kur Hagenbuttenpulver (Vitamine im Winter, da ich das Gemüse abkoche und somit alles vernichte ;) ) und 1-2x etwas Spirulina zum ,,Entgiften,,. Das wars. Also ganz einfach gehalten. :nicken:

Ob das Blut gut war weil ich noch Trockenfutter gebe oder ich per Zufall das richtige Mass gefunden habe, weiss ich nicht. Ich wäge nichts grossartig ab, ich knalle keine 100 Pulver rein usw. Ich mache es einfach irgendwie.

Aber ja, für Ferien usw. ist es natürlich mühsamer als wenn ich einfach ein Trockenfuttersack mitnehmen kann. ;) :nicken: .

Findet ihr nicht, dass man bei seinen Hunden so ein Tamtam macht und selber isst man jeden Mist ;) :pfeifen: warum macht man so ein Tamtam? Teils sogar richtig die andere Seite vertreufeln. Dabei hat man selber gar keine Vergleichswerte... einfach weil man so füttert und sein Hund noch lebt, ist es die einzige Supermethode Hunde zu ernähren. :rolleyes:

Ich denke hie und da ob ich einfach wieder umstellen will auf Trockenfutter, bisher war es mir aber zu doof weil ich annehme, dass ich wieder Monate mit der Kotqualität kämpfen muss bis alles passt. Und das stinkt mir einfach. Darum fressen sie halt immer noch so wie die letzten Jahre. ^^ es schmeckt ihnen ja sichtlich.

catba

Alphadoggie

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23

Sonntag, 23. April 2017, 09:37

genau :nicken: ich kenne auch schon drei Hunde (inkl Ghiro) die vom barfen weg mussten, weil es zuviel Fleischanteil hat, zu fettig ist und zu schwer verdaulich...ich kann mich nur wiederholen, jeder Hund ist individuell :smile:

inhii

Alphadoggie

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24

Sonntag, 23. April 2017, 09:48

ja, das stimmt. :nicken:

Es gibt einfach kein Richtig und kein Falsch :nönö:

Vaku

Schnupperdoggie

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25

Sonntag, 23. April 2017, 09:54

Danke Vaku.
Zugegeben, ich habe den Link nur überflogen ;) Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das Ergebnisse der Futtermittelindustrie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Tierärzten. Das ist jetzt keine Wertung von mir. Ich bin was wissenschaftliche Ergebnisse anbelangt einfach sehr skeptisch. Gerade weil ja so viele Tiere gesundheitliche Probleme haben (Fertigfutter?), sind ihre Halter zum Barfen übergegangen und dabei dachte man viele Jahre, dass gerade das Fertigfutter genau die richtige Zusammensetzung für die optimale Ernährung des Hundes hätte...
Die FEDIAF ist kein Wunschkonzert der Futtermittelindustrie (glaub mir, Futter die 100 % die Vorgaben der Fediaf einhalten sind gar nicht so einfach herzustellen).
Es geht bei der FEDIAF ganz allein darum, wie sich ein perfektes Futter im Bezug auf Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zusammen setzten sollte. Da geht es nicht um die Zusammensetzung / Rezeptur oder wie man das zu erreichen hat (hier trennen sich die guten von den schlechten Herstellern). Was in ein Tierfutter hinein darf wird nach EU-Recht geregelt und nicht nach FEDIAF.

Der Unterschied beim Fertigfutter gegenüber BARF ist halt auch, dass die Fertigfutter so ausgelegt sein müssen, dass wenn das Tier sein Leben lang Futter X frisst niemals unterversorgt ist. Du Barfst ja deine Hunde nicht tagtäglich mit dem selben Menü, oder?
Anne hat es mit ihrem Link zur ABAM-Methode schön erklärt :good: (Danke für den Link, den finde ich super, gute Einstellung!)


Ganz ehrlich, ich glaube nicht das Tiere durch BARF gesünder sind. In meinem Umkreis haben genausoviele Tiere die ihr ganzes Leben schon gebarft worden sind, genauso Allergien und Unverträglichkeiten entwickelt wie Tiere die Fertigfutter bekommen haben.
Ich glaube das die ansteigende Unverträglichkeitsentwicklung eher durch Umwelteinflüsse (nicht Futter) und das Zuchtproblem mit starker Selektion einherkommt (geringer Genpol = anfälliger gegenüber Krankheiten).

Ich habe gestern noch eine Hundeinformationsschreiben vom Kantonalen Veterinäramt zur Haustierhaltung "Hund" gelesen und dort steht, dass der Hund eben nicht, nach neusten Erkenntnissen, vom Wolf abstammt, sondern beide einen gemeinsammen Vorfahren haben (wie Mensch und Affe). Der Hund ist 32000 Jahre alt und hat eine viel geringere Lebensspanne als ein Mensch. Der Hund war von Anfang an ein Begleiter des Menschen und hat seine Abfälle gegessen und Fleisch war früher ein Luxusgut. Der Hund ist ein Allesfresser / Verwerter. Das ist ein natürlicher Vorgang derSelektion und Anpassung - es überlebt am ehesten der, der sich anpassen konnte.

Das soll dich nicht daran hindern, deinen Hund so zu füttern wie du es möchtest. Das ist ja eigenltich das schöne, dass der Hund so viel verträgt, wenig heikel ist und damit einem viele Optionen offen lässt.


Wer seinen Hund barfes will, soll das tun. Ich halte es Grundsätzlich für nicht verkert zu Barfen. Es ist schön, wenn sich jmd so stark mit der Ernährung seines Tieres beschäfftigt.
Das heisst aber nun mal auch nicht, dass jmd anders der sein Tier nicht Barft seinen Hund gleich "vergiftet" (jetzt etwas spitzt vormuliert).
Natürlich sollte man bei Fertigfutter auf die Zusammensetzung achten, wenn möglich Zusatzstoffe und Zucker vermeiden. Aber nicht jedes Fertigfutter ist schlecht.

catba

Alphadoggie

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26

Sonntag, 23. April 2017, 11:03

Ich glaube das die ansteigende Unverträglichkeitsentwicklung eher durch Umwelteinflüsse (nicht Futter) und das Zuchtproblem mit starker Selektion einherkommt (geringer Genpol = anfälliger gegenüber Krankheiten).


oh ja, da bin ich auch fest davon überzeugt :nicken:

Lady

Schnupperdoggie

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27

Sonntag, 23. April 2017, 11:27

Wer seinen Hund barfes will, soll das tun. Ich halte es Grundsätzlich für nicht verkert zu Barfen. Es ist schön, wenn sich jmd so stark mit der Ernährung seines Tieres beschäfftigt.
Das heisst aber nun mal auch nicht, dass jmd anders der sein Tier nicht Barft seinen Hund gleich "vergiftet" (jetzt etwas spitzt vormuliert).
Natürlich sollte man bei Fertigfutter auf die Zusammensetzung achten, wenn möglich Zusatzstoffe und Zucker vermeiden. Aber nicht jedes Fertigfutter ist schlecht.
Als ich vor 15 Jahren meinen ersten Hund barfte, war Barfen noch praktisch unbekannt. Als man mir im Tierspital Zürich für meinen damaligen kranken Hund vorschlug, meinen bis dahin mit Trofu ernährten Hund zu barfen, wusste ich gar nicht, was das ist... Es gab auch kaum Literatur darüber! Inzwischen ist Barfen fast schon in Mode gekommen und ich habe manchmal den Eindruck, dass Leute, die ihre Hunde mit Nass- oder Trockenfutter ernähren, sich bei gewissen Barfern fast schon rechtfertigen müssen 8| Das finde ich total gestört und übertrieben :wall:
Für mich persönlich stimmt es einfach meinen Hund frisch zu ernähren. Ich würde meinem Hund auch Gekochtes füttern, wenn er/sie Rohes nicht gut vertragen würde. Da bin ich absolut flexibel, denn für mich ist wichtig, dass es meinem Hund mit seiner Ernährung gut geht und wohl ist, gern gefressen wird und der Output stimmt. Das sollte meiner Meinung nach das Hauptziel sein.
Und es ist auch richtig, dass - leider - heutzutage viele fast schon einen Hype um die Ernährung ihres Hundes machen. Keine Ahnung warum. Vielleicht wollen sie sich und/oder ihrer Umwelt beweisen, wie sehr sie ihren Hund lieben ?( Andere haben dafür 100 Halsbänder, Geschirre, Leinen usw. für ihren Hund... :biggrin: Aber wenn wir ganz ehrlich sind, machen wir das alles doch für UNS SELBST :nicken: Wir tun das nur indirekt für unseren Hund. Unserem Hund ist das schnuppe-egal. Hundi will einfach den Bauch vollschlagen mit etwas, was ihm/ihr schmeckt. Obs gesund ist, ist Hund egal... Aber auch mit Nass- oder Trockenfutter kann Hund alt werden... Ich barfe, weil ich mich damit wohl fühle und das für MICH stimmt. Lady würde auch Gekochtes oder Nassfutter fressen. Trofu hingegen mag sie nicht sehr.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Bello

Schnupperdoggie

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28

Sonntag, 23. April 2017, 11:57

Wir Menschen ernähren uns doch auch sooo verschieden.

Vegan, vegetarisch, wenig Fleisch, viel Fleisch. In meinem Bekanntenkreis ist alles vertreten und wenn verschieden ernährende Personen zusammen treffen, hat es noch nie Probleme gegeben mit dem Essen. Jeder isst (und bringt manchmal auch etwas speziell mit) was er möchte. Das klappt bisher immet gut und keiner findet, er ernähre sich besser, als ein anderer. Auch wenn man sich nicht vorstellen kann, sich so zu ernähren, wie xy neben dran.

Leben und leben lassen.

Und so ist es doch auch bei der Hundeernärung. Ich geh mal davon aus, dass (fast) jeder das Beste für seinen Hund will und gut zu ihm schaut. Ich würde nie zu jemandem sagen: also so,wie du deinen Hund ernährst, käme für mich nie in Frage. Darf doch wirklich jeder, wie er will und es vertreten kann.

Deshalb auch hier: Leben und leben lassen. ^^

Allen einen schönen Sonntag und geniesst euer Essen!
Liebe Grüsse Isa

Anne

Moderatordoggie

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29

Sonntag, 23. April 2017, 22:36

Vaku, danke für deinen Beitrag! Pfote drauf! :good:
Und ebenso bei Bello.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lagotto

Sportdoggie

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30

Montag, 24. April 2017, 07:52

Also ich barfe meinen Hund ja nicht, weil ich denke, dass er vom Wolf abstammt ^^
Die ganze Wolfabstammungsgeschichte hat für mich nie gestimmt. Für mich ist der Hund ein Allesfresser.
Wichtig ist für mich, ein gesunder Hund der gerne frisst. Das habe ich :d
Natürlich darf man das gesamte Lebensumfeld nicht vergessen. Ein Hund kann durch irgendeinen Stress krank werden, ohne das es mit dem Futter zu tun hat.
Vaku, das mit dem Futter X (gleiche Sorte Fertigfutter) der Hund sein ganzes Leben lang gut versorgt ist, bin ich mir eben nicht so sicher, da scheiden sich die Geister. Glaube auch nicht, das uns die Wissenschaft weiterhilft, weil ja die Lebenssituationen der Tiere auch sehr unterschiedlich sind.
Das schreibe ich nicht nur so, sondern weil ich viele HH kenne, die ständig das Futter wechseln, weil Herr oder Frau Hund so mäkelig sind und am Liebsten Essensreste vom Mensch fressen wollen. Glaube nicht, dass das nur zuchtbedingt ist.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Vaku

Schnupperdoggie

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31

Montag, 24. April 2017, 08:15

Vaku, das mit dem Futter X (gleiche Sorte Fertigfutter) der Hund sein ganzes Leben lang gut versorgt ist, bin ich mir eben nicht so sicher, da scheiden sich die Geister. Glaube auch nicht, das uns die Wissenschaft weiterhilft, weil ja die Lebenssituationen der Tiere auch sehr unterschiedlich sind.
Das schreibe ich nicht nur so, sondern weil ich viele HH kenne, die ständig das Futter wechseln, weil Herr oder Frau Hund so mäkelig sind und am Liebsten Essensreste vom Mensch fressen wollen. Glaube nicht, dass das nur zuchtbedingt ist.


Nö, funktioniert auch nicht ;) , aber das ist die Theorie hinter einem Alleinfuttermittel.

Der Hund soll "theoretisch" ein Leben lang die eine Sorte fressen können (abgesehen vom Welpenalter) und davon weder Über- noch Unterversorgt sein und ganz ehrlich wenn ich mir den Rest Europas so angucken und deren Leben mit Haustier / Hund, glaube ich schon, dass es Menschen gibt, wo der Hund sein Leben lang nur ein und das selbe Futter bekommt (max. Sortenwechsel innerhalb der Marke).

Kailani

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Montag, 24. April 2017, 10:53

Hat jemand Erfahrung mit dem gefriergetrockneten Futter von J. Meissmer?
Ich habe das nun mal ausprobiert, während der Tage, wo ich weggefahren bin.
Ganz schön teuer, aber für zwischendurch wenn wir unterwegs sind für mich ganz in Ordnung.
Lotus hat es gerne gefressen und das Rind gut vertragen. Positiv ist halt, dass es so leicht ist und wenig Platz braucht- also für mich durchaus auch mal auf mehrtätigen Wanderungen denkbar.
Hab bevor ich abgereist bin auch noch andere Varianten überlegt / ausprobiert. (Trockenfutter oder so Würste kamen auch in Frage). Schlussendlich habe ich mich für das Meissmer entschieden, weil Lotus am besten darauf reagiert hat. (Gerne gefressen, gut vertragen, weder Unmengen an Kot noch unaufhörlicher Durst.)
Gerade letzteres (der grosse Durst) ist für mich während Ferien, wo man viel unterwegs ist, gerade vielleicht auch am Meer mit Salzwasser, einfach nicht so ideal. Lotus trinkt auch nicht gerne unterwegs aus einem Napf bzw. angebotenes Wasser :k_irre: , drum war dieses Kritierium in unserem Fall letztendlich schon auch entscheidend.
In anderen Situationen (oder auch bei einem anderen Hund) hätte ich mich vermutlich nicht unbedingt für das Meissmer entschieden, unter anderem auch deshalb, weil es preislich nicht sehr attraktiv ist.

Fizzy

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Montag, 24. April 2017, 15:12

Wahrscheinlich hab ich mich von den Barf-Hypern in meinem Umfeld etwas verunsichern lassen ^^
Zusammenfassend erkenne ich hier eine Aussage: Individuell testen ist am besten!
Wie schon erwähnt, wäre für mich eine Mischung aus beidem das Interessanteste. Machen ja auch einige und entspricht schon fast ABAM. Da gibts ja auch mal TroFu, mal frisches,... Ich hätte wahrscheinlich etwas mehr Struktur/Regelmässigkeit/Planung drin, als von dem Tierarzt im weiter vorne aufgeführten Link beschrieben. Einfach, weil es mir sonst zu unübersichtlich wäre, wie viel von was der Hund nun hatte etc. Also wohl etwas weniger Reste, etwas mehr geplantes Futter.
Denke werde das dann ausprobieren und gucken wie der Hund drauf anschlägt. :brav0:

Claudia

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34

Dienstag, 25. April 2017, 11:40

Danke Kailani .... für mich wäre es auch nur eine Variante für Ferien, vorallem wegen des Volumens. Da ist der Preis jetzt nicht soooo das Thema, weils ja beschränkt ist. 14 oder 21 Gefrierdosen mitnehmen und das noch gefroren behalten, wird halt schon schwierig. Ich würds vorher sicher zu Hause ausprobieren.

Na, mal gucken, vorerst sind noch keine Ferien in Sicht ... :kaug:

Darcyschatzi

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Dienstag, 25. April 2017, 18:24

Bei Welpen würde ich das Ganze geplanter angehen, die ersten 6Monate sind gerade die Zeit wo sich das Skelett am Meisten entwickelt, da kann auch eine kurzfristige Unter-/ Überversorgung grosse Folgen haben. Aber das ist wie die regelmässigen Fütterungszeiten, sobald Hundi älter wird zählt die Abwechslung.
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

catba

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36

Dienstag, 25. April 2017, 19:25

sobald Hundi älter wird zählt die Abwechslung.

mit der Abwechslung alleine ist es aber auch nicht getan, die Zusammensetzung ist eben so wichtig :nicken: und beim Senior wir es nochmals anders, je nach dem wie es dem Hund im Alter geht

Fizzy

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Mittwoch, 26. April 2017, 01:09

Ja, gerade in der empfindlichen Welpenzeit mach ich mir noch mehr Sorgen :d

v.A. kenn ich die nicht aus eigener Hand. Ich habe bzw. hatte im letzten Halbjahr in meinem direkten Umfeld 2 Welpen. Der eine wurde schon bei der Züchterin gebarft und wird das nach wie vor. Hatte ihn gerade heute wieder bei mir, er entwickelt sich prächtig.

Der andere war "ein spontanes Schnäppchen" vom Vermehrer und hatte von Anfang an viele Probleme rund ums Futter. Neben aggressiv geäussertem Futterneid, hatte er von Tag 1 an einen empfindlichen Magen (evtl. vom Stress der Umstellung). Dann haben die Halter ihn überfüttert, weil ihnen vom Vermehrer gesagt wurde er soll wie ein Kitten immer einen vollen Napf haben... was bereits an Tag 3 in einer Magenentzündung endete mit extremsten Brechreiz bishin zur Lebensgefahr durch Dehydrierung. Vom Tierarzt gab es einen schweren Rüffel für die Halter und ein magenschonendes Nassfutter für den Hund mit Dosierungsanweisung. Kurz darauf der nächste Schaden: Hund frass Gifteufeu, Halter waren zwar dabei aber haben nicht reagiert... Als das teure Spezialfutter aufgebraucht war, ging die nächste Misere los: Halter testeten kreuz und quer alle möglichen NF und TF. In diesem Fall war Abwechslung nicht angebracht. Zu früh für den empfindlichen Magen. Auch die eigentlich vom Tierarzt empfohlenen regelmässigen Futterzeiten wurden kaum eingehalten, manchmal auch Portionen ganz vergessen. :cursing: :ohmann: :angry2: :wall:

Natürlich ist das ein Sonderfall (hoff ich jedenfalls!!!!) und SELBSTVERSTÄNDLICH werde ich nicht so fahrlässig mit meinem Hund umgehen... Trotzdem mach ich mir u.A. auch durch diese Beobachtungen Sorgen um das Wohl meines zukünftigen Welpens bzgl. Ernährung.

Lagotto

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38

Mittwoch, 26. April 2017, 21:04

Ich habe meinen Hund seit seiner neunten Lebenswoche an gebarft. Hatte damals ein Büchlein und mir einfach einen Wochenplan zusammengestellt. Heute, er ist fünfjährig, brauche ich lange schon keinen Plan mehr und füttere ihn roh. Das bedeutet für mich, nicht streng Barf sondern eher, von allem etwas.
Generell finde ich es auch komisch, dass man unterscheidet zwischen der Ernährung im Welpen-Erwachsenen-und Seniorenalter. Glaube, das wird bei keinem anderen Tier verkaufsstrategisch so gut dargestellt. Was ist zum Beispiel mir Meersöilis, Vögeln, Fischen, usw. ?
Klar, wenn der Hund keine Zähne mehr hat, steige ich auf weich um, aber meiner Meinung nach kann der Hund in jedem Alter das "Gleiche" fressen. Natürlich ist es etwas anderes, wenn der Hund gesundheitliche Beschwerden hat.
Mein Tipp, bloss nicht verrückt machen lassen und abwechslungsreich füttern (Knochen, Fleisch, Gemüse, Eier, Getreide, Öle, usw.). Der Hund hat damit alles was er braucht und wenn er etwas partout nicht fressen will oder immer wieder hochwürgt, ist es wohl nicht das Richtige.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Fizzy

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39

Donnerstag, 27. April 2017, 14:09

Da hast du sicher Recht Lagotto, danke! Die Werbung verdreht einem auch vieles. Ich habe mich gestern mit meiner Züchterin noch mal über Futter unterhalten (und vieles, vieles mehr... sie hat sich über 3h Zeit genommen!). Für ihre Hunde ist es ihr wichtig, dass sie flexibel bleiben und werden daher möglichst abwechslungsreich gefüttert - wie hier ja auch schon empfohlen wurde. Sie hat mir auch die Welpen-Sorgen gemildert. :good: