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inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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21

Montag, 24. April 2017, 21:24

8| ui... ja so eine Sache muss Keiner haben.

Was ich tun würde? Oft ist es aus dem Bauch heraus.

Sind sie wirklich verbissen, dann sicher nicht an den Hunden zerren (auch reisse ich nie an den Hinterläufen usw. ). Kommt ja auch etwas drauf an ob man zu Zweit ist oder alleine. Ob beide Hunde den Kampf wollen oder es nur von einer Seite aus kommt. :noidea:

Bisher war es betreffend meinen Hundis immer auf einer Seite (meine wurden gepackt). Ich packte dann jeweils den anderen Hund am Nacken, vor Schreck lies bisher noch jeder los. Den einen Mali hob ich dann hoch in die Luft und Diuni konnte aufstehen und weglaufen (sie lag unten wie eine Schildkröte am Boden). 2 fremde Rüden trennte ich mal auch mit einem Griff in den Nacken (suchte mir vor allem den ,,stärkeren,, aus) und drückte ihn mit einem lauten ,,Hey, fertig!!!,, runder auf den Boden. Auch der liess sofort los, so dass man den anderen sofort wegziehen konnte. Eigentlich musste ich schon oft Hunde von anderen pflücken, dies geht aber nur wenn der Eine schon zugepackt hat. Bisher wollten meine den Kampf auch nie, wenn sie ,,frei,, waren, konnte ich meinen nur ,,fertig,, sagen und sie liefen weg.

Bevor sie zupacken, wehre ich ab, trete sie weg, schrei sie an usw.

Ist eine Beisserei wo 2 rumkeifen und in der Gegend rumbeissen, finde ich fast am Doofsten. Man kriegt sie ja schlecht gezielt zu packen, weil alles so wild ist. Da würde ich meine einfach im Pelz packen (die Gefahr aber hier selber gepackt zu werden ist dann natürlich grösser) und ich hätte das Problem wenn ich mein Hund habe, der andere Hund wieder auf meine los geht. Da müsste also auch ein Hund dann nachgeben wollen oder wieder zu Zweit sein.



Würde nun ein Hund wirklich gar nicht mehr loslassen, würde ich als erstes den einen ,,stärkeren,, Hund fixieren (damit er nicht schütteln kann und so grosse Verletzungen verursacht)... ich denke ich würde einfach auf in draufknien/draufsitzen (je nach grösse Hund). Dann Kehle zudrücken bis ihm die Luft wegbleibt (weit oben drücken).

Sind es 2 eigene Hunde oder man kriegt sein Hund nicht vom anderen Hund weg, finde ich das sehr tragisch. Ich finde der Hund sollte so viel Respekt vom eigenen Herrchen/Frauchen haben, dass er spätestens bei einem Nackengriff und bedrohen loslässt.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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22

Montag, 24. April 2017, 21:48

bei border terrier würd ich einen an den oberschenkel hochheben und dann wegschleudern. so machte ich es auch mal bei einem whippetrüden.
wenn nastassja auf einen andern losgeht bzw. mal losgegangen ist (rüde wollte aufhocken und sie liess das nicht zu und griff an), würd ich das nicht schaffen. sie verbiss sich nicht, aber schnappte immer wieder nach. sie pfiff ich "zu boden". bei ihr hilft das um "klar zu werden". aber das ist je nach situation und hund wohl unterschiedlich und ich bin froh, musste ich das seitdem nie wieder bei einem von meinen anwenden.

kommt ja auch noch drauf an wessen hunde es sind. als ein schäfer unangeleint meine dawn an der leine angriff und nicht losliess und frauchen sich nicht mal herbemühte, trat ich ihm mit den festen schuhe volle kanne in die seite. ob ich ihn dabei verletzte war mir egal. den eigenen hund würd ich so ja eher nicht treten wollen und einen kleinen hund wie border terrier auch nicht.

aber ich glaube auch nicht, dass es ein patentrezept gibt. ich hoffe, dass ich nie in so eine heftige situation gerate.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

whyona

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23

Montag, 24. April 2017, 21:50

Ich hoff nicht dass ich je in so eine Situation komme ... aber ruhig zu bleiben ist schon wichtig ansonsten pusht man die Hunde nur noch ...

Wenn die Hunde sich festbeissen (also nicht rumtackern sonder rein und da zuhalten) sollte es klappen wenn man ne Leine um den Hals legt, so dass sie sich dann zuzieht und dem Hund die Luft abdrücken ... wenn die Luft knapp wird wrden wohl die meisten Hunde loslassen ... allerdings müsste man dann auch beide Hunde sichern damit sie nicht wieder zueinandr können ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

andi+rudel

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24

Dienstag, 25. April 2017, 07:04

@Andi: Ist die Decke nicht auch einfach ein überraschender Schreck? Stürzten sich dann beide davon oder wie habt ihr den weiteren Verlauf geregelt?


ich muss dazu sagen es war eine grosse decke und wir haben beide hunde damit abgedeckt..also nicht nur den kopf, damit es auch wirklich darunter dunkel war.
nach dem lösen (was zügig kam) von dem zupackenden haben wir uns ziemlich lautstark eingebracht damit wir "registriert" werden. es sah auch so aus als ob beide hunde ziemlich irritiert waren ob der aktion und und demnach auch voneinander abgelenkt. so konnten wir die hunde gut voneinander trennen. mir erscheint es logisch...denn hunde sind in einer beisserei darauf angewiesen den gegner zu sehen...um nicht selbst verletzt zu werden. seit dieser erfahrung habe ich immer eine grosse dunkle decke im auto. man weiss ja nie...

bei einem echten ernstkampf (mit evtl tötungsabsicht) hört man von dem zubeissenden nichts mehr..kein mucks. je lauter eine konfrontation, desto "beruhigter" bin ich eigentlich. wer jedoch schon bei einem wirklich ernsthaftem kampf dabei war vergisst dies wahrscheinlich nie...da nur der gebissenen -schreit-...der andere jedoch wie im schraubstock den hund festhält und wahrscheinlich (je nach grösse vom hund) unaufhaltsam schüttelt...und keinen laut mehr von sich gibt. da ist an -manuelle- trennung nicht mehr zu denken und wir hatten zum glück die decke in der nähe. die verletzungen vom angegriffenen liessen dann auch darauf schliessen was womöglich (hätten wir nicht eingegriffen) mit ihm passiert wäre. ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andi+rudel« (25. April 2017, 07:11)


perrolina

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25

Dienstag, 25. April 2017, 07:37

Mir wird immer ganz anders bei solchen Geschichten. Mir ist schon der Vorfall am Sonntag eingefahren. Die beiden haben ebenfalls keinen Mucks von sich gegeben - aber auch der Gebissene nicht. Glück war, dass da das Grösse-/Kräfteverhältnis absolut ausgeglichen war.

Bedeutet Schütteln immer Tötungsabsicht?
Liebe Grüsse Nicole

Schneeflocken

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26

Dienstag, 25. April 2017, 09:30

Danke Andi :good: Ja, das denke ich mir, dass das wirklich eine Decke sein muss. Nur, wie sieht man dann, wann sie loslassen? :gruebel1:

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

andi+rudel

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27

Dienstag, 25. April 2017, 11:40

Danke Andi :good: Ja, das denke ich mir, dass das wirklich eine Decke sein muss. Nur, wie sieht man dann, wann sie loslassen? :gruebel1:

Man sieht es nicht.. Aber die Bewegung unter der Decke nimmt deutlich ab. Man spürt es auch ob ruhe rein kommt. Ich kann es nicht ganz beschrieben... Aber man spürt es deutlich.

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28

Dienstag, 25. April 2017, 23:14

Es gibt kein Patentrezept, ich kann nur sagen wie ich es mache.
Zunächst einmal nehme ich mir einen Augenblick Zeit die Situation zu analysieren. WIe ernst ist die Sache gerade. Wenn es meine eigenen Hunde sind, dann gehe ich dazwischen und trenne die Hunde. Das schaffe ich alleine und zwar so wirksam das sie auch nicht mehr aufeinander losgehen. Manchmal reicht ein Anbrüllen, mal ein anwerfen, mal ein mit körperlicher Gewalt dazwischen gehen. Das hängt von der Situation ab.
Wichtig ist, wenn man dazwischen geht, dann muss man die Hunde auch trennen können.

Ist ein Fremder Hund beteiligt, dann geht das meistens nur mit Hilfe des anderen Halters.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

Frau Wolfinger

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29

Samstag, 30. September 2017, 17:03

Ich habe folgenden Tipp von einem Hundetrainer bekommen: Beide Hunde an den Hinterläufen fassen und nicht nach hinten zerren, sondern hochheben. Dies führt dazu, dass für einen Moment das Blut in den Kopf schiesst und sie einander loslassen. Dann sofort auseinandernehmen. Aber nie mit der Hand ans Halsband oder in den Nacken fassen, da das Bissrisiko zu gross ist. Und wenn man an dem Hund nach hinten zerrt, steigert man seine Aggression.

Aber ich musste das zum Glück noch nie ausprobieren. Wasser anwerfen hätte ich wohl in der Situation auch versucht. Doof, dass es nicht hilft!

inhii

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30

Samstag, 30. September 2017, 17:25

Das mit den Hinterläufen ist so der erste Tipp wo man eigentlich bekommt. War für mich nichts Neues. Nur wenn ich teils sehe wenn es gemacht wird... es nützt herzlich wenig.

Da es aber so viele verschiedene Situationen gibt, kann man kaum ein einziger Tipp geben wo wirklich immer funktioniert. Da bisher in meinen Fällen (also auch bei 2 fremden Hunden, aber ich war halt anwesend und griff ein) immer 1 Hund der Überlegene war, war es ziemlich einfach, in dem man eben den ,,starken,, Hund, der sich hauptsächlich festbeisst am Nacken packte und dann aber logisch nicht dran zerrte (das kann grössere Verletzungen geben am anderen Hund) sondern nach unten auf den Boden drückt und ihn dort fixiert. Spätestens dann liess bisher jeder Hund los. 99% lassen los sobald man den Nacken packt. :nicken:

Und ich packe natürlich nur zum Nacken sofern sein Maul besetzt ist durch den anderen Hund. Wenn sie ,,frei,, sind und um sich beissen, dann ist natürlich die Gefahr grösser, dass einer um sich langt und mich noch erwischt. Aber auch so, gehe ich immer dazwischen... im schlimmsten Fall habe ich halt ein Biss. :pfeifen:

Hinterläufe packen tue ich nie :nönö: , weil man dann wirklich im Team mit einem anderen HH arbeiten muss, und dazu sind herzlich wenig fähig :pfeifen: (schon nur das Eingreifen ist für viele Leute sehr sehr schwer bis unmöglich... auch wenn es um ihren Hund geht) oder sie haben keine-zu wenig Kraft und lassen dann doch wieder los usw. usw. Das zieht sich dann unnötig in die Länge.