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LaraLiina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): APRIL - Labrador-Mix

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41

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:19

Also ich würde jetzt auch einen Kinderwagen als Welpenwagen umfunktionieren, wenn dann mal ein Welpe einzieht.
Weil, wenn ich mal an einem Samstag einen Ausflug machen will, dann mach ich das auch. Und damit Welpi nicht zuuu lange laufen muss (was ja auch nicht gut für die Gelenke ist) nehme ich hald einen Wagen mit. Ich kann ja den Welpen nicht von Anfang an einfach ein paar Stunden alleine zu Hause lassen. Ich will aber auch April nicht plötzlich nur noch 15 min pro Spaziergang mitnehmen....
Also brauche ich ein Zwischending.

Ich finde jeder muss das selber für sich wissen....
Die Idee mit dem Babytragetuch finde ich auch super, aber ich tendiere eher zu einem Wagen da ich sonst schon Mühe mit dem Rücken habe, da muss ich nicht noch ein zusätzliches Gewicht mit mir rum schleppen. :P auch wenn es nur ein paar Kilos sind.
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Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Lady

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

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42

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:25

Irgendwie habe ich das Gefühl das der Mensch sich nicht an das Tempo vom Hund anpassen kann und Mühe hat nicht mehr 2 -5 Stunden am Tag lange Märsche zu machen sondern halt nur noch eine halbe Stunde im Quatier.
Ähm sorry Vreni, aber es hat null und gar nichts damit zu tun, dass ich lange Märsche machen wollte oder tat :nönö: Ich bin diesbezüglich sehr altmodisch und halte mich an die Minutenregel bei Welpen... Ich weiss ja, dass es eine relativ kurze Zeit ist und habe keine Mühe damit einige Monate kurz zu treten. Vielleicht hattest du Glück und deine Welpen hatten keine Panikattacken, wenn sie ein Tram, LKW oder Auto sahen/hörten... Glück für dich :nicken: Bei Skipper kannte ich das Problem auch nicht. Aber Lady schrie und kreischte, wenn ein Tram in ihr Sichtfeld kam smilie_sh_019 Sie zitterte und wollte nur noch flüchten und war ein kreischendes Bündel Fell, nicht mehr ansprechbar oder gar haltbar, sie erwürgte sich fast im Halsband... Ich musste eine Lösung finden sie ans Tram zu gewöhnen. Wir wohnen fast direkt neben dem vorbei fahrenden Tram. Meiner Meinung nach hat das nichts mit "vermenschlichen" zu tun. Es ging nicht darum, meinen Welpen "herumzupüppelen", sondern meinen Hund auf eine Art und Weise an eine ihm Panik verursachende Lärmquelle heranzuführen, die es meinem Welpen verunmöglichte zu fliehen, aber ihm auch Sicherheit vermittelte. Und im Tragetuch war diese Möglichkeit gegeben. Bis Lady in der Lage war selbständig am Boden stehend den Anblick eines Trams zu ertragen, vergingen Wochen!
Es ist leicht über etwas zu urteilen, was man nicht selber erlebt hat.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Psovaya Borzaya

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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43

Mittwoch, 3. Mai 2017, 11:36

für jendayi hatte ich eine tragetasche für hunde, extra gekauft. da drin war sie maximal 2 min dann beschwerte sie sich deutlich. sie war schon damals ein "ich will selber" und lief quasi von anfang an die spaziergänge ganz mit. whippets haben keine gelenkprobleme, sind weder grosse noch schwere hunde und da hab ich das verantworten können. aber natürlich machten wir in dieser stunde keine strecken wie wir sie später im besten alter machten. sie hatte auch vor nichts angst.

die barsois hatten vor lastwagen etc. angst, beide. aber sie waren zu grosse und zu schwer zum tragen. ich nahm also das auto für spaziergänge und ging abseits der strasse. die strasse etc. lernten sie dann "nadisna" im training. aber wer kein auto hat, und von anfang an zb. durch die stadt muss oder der strasse entlang - da find ich hundewagen nicht verkehrt.

nun ist es so, dass die zeit, wo ich wohl wirklich einen wagen kaufen werde, absehbar ist. noch läuft nastassja die spaziergänge mit, aber sollte sie das mal nicht mehr können, dann darf sie im wagen mitkommen und nur soviel zu fuss gehen, wie sie eben schafft. ich werde sie sicher nicht zu hause lassen während ich mit jendayi gehe. sie sind extra altersmässig nah beieinander aber trotzdem altern whippen halt sehr viel langsamer als barsois. nastassja würd nicht verstehen, warum sie nicht mehr mitdarf. an den wagen wird sie sich hingegen schnell gewöhnen, da bin ich mir sicher, weil sie solche dinge grundsätzlich gut meistert.
das hat doch nichts mit verschmenschlichen zu tun. sie soll einfach dabei sein können, wie sie immer dabei war. wir haben immer alles zusammen gemacht und das wird auch immer so bleiben.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tabasco

Sportdoggie

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44

Mittwoch, 3. Mai 2017, 12:17


Es ist leicht über etwas zu urteilen, was man nicht selber erlebt hat.

:good:
Danke! Genau das denke ich mir auch manchmal.

Ich wünsche ja niemanden einen in welcher Hinsicht auch immer schwierigen Hund. Aber fürs Verständnis, weshalb ein HH auch mal zu nicht 0815-Massnahmen greift, wären persönliche Erlebnisse manchmal wünschenswert.

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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45

Mittwoch, 3. Mai 2017, 12:26

Ja da gebe ich euch schon Recht, aber meine Erfahrung zeigt mir, dass nicht jeder Welpe schwierig ist und Mühe hätte ohne Wagen oder Tuch und trotzdem wird der Welpe dort hinein gesteckt.
Wie haben es die Leute vor 20 Jahren gemacht? Klar war dazumal weniger Altagsgeräusche aber ich denke das dazumal die Welpen nicht in Wagen oder Tragtuch gesteckt wurden und die Hunde sind auch gross geworden.
Wenn ein Hund wirklich ganz fest Mühe hat, ja da würde ich sicher auch einen anderen Weg (Wagen,Tuch) suchen :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Bolotta

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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46

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:04

Meine Welpen wurden von Anfang an ins kalte Wasser geworfen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, den Welpen im Wagen mitzunehmen.

Taiga, Luna und Honey wären eh zu gross gewesen. Ich weiss noch, als Luna knapp 4 Monate alt war, gingen wir zu meinen Eltern in die Berge in die Ferien und machten eine lange Wanderung. Luna liessen wir zu Hause, Taiga begleitete uns.

Wir hatten für kürzere Wanderungen den Rucksack, wo wir Luna zwischendurch rein setzten. Lustigerweise blieb sie vllt. 30 Minuten drinnen, dann wollte sie unbedingt raus. Eine Weile draussen, war sie bereit, wieder rein zu gehen.

Unsere alte Cocker Hündin wollte ich an den Veloanhänger gewöhnen. Doch sie war stets total gestresst und voller Panik ;( . So machte ich halt ab und zu einen Ausflug ohne Hund.

andi+rudel

Streunerdoggie

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47

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:11

Auch ein alter Hund würde ich nie in einen Kinderwagen nehmen.


warum ?

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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48

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:18

Weil ich die Spaziergänge dem alten Hund anpasse und weil mein Hund von kleinauf gelernt hat, zwischendurch alleine zu Hause zu bleiben. Mein Leben existiert auch mal ohne Hund :smile:
Bei Cindy kam ich echt nie auf die Idee sie in einem Waagen mit zu schleppen. Ihr war es viel wohler zu Hause (auch alleine) denn sie schlief sehr viel. Da denke ich, wäre es meiner Seits zu egoistisch gewesen, wenn ich sie dauernt im Wagen mit geschleppt hätte.
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andi+rudel

Streunerdoggie

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49

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:35

Weil ich die Spaziergänge dem alten Hund anpasse und weil mein Hund von kleinauf gelernt hat, zwischendurch alleine zu Hause zu bleiben. Mein Leben existiert auch mal ohne Hund :smile:
Bei Cindy kam ich echt nie auf die Idee sie in einem Waagen mit zu schleppen. Ihr war es viel wohler zu Hause (auch alleine) denn sie schlief sehr viel. Da denke ich, wäre es meiner Seits zu egoistisch gewesen, wenn ich sie dauernt im Wagen mit geschleppt hätte.


meine gedanken gehen noch dahingehend noch in eine andere richtung...
alte hunde welche es gewohnt sind immer dabei gewesen zu sein sollte man dies (je nach situation) auch erleichtern und somit auch ermöglichen können. da bietet sich eben ein wagen geradezu an..
auch ein alter hund kann ohne probleme (wenn man mehere hunde hat) im wagen pausieren..und dennoch muss er nicht daheim bleiben und man extra (rentner) runden mit ihm absolvieren.
ich persönlich gehe auch im urlaub nicht ohne den alten hund. da lasse ich ihn erst recht nicht in einer pension oder sonst etwas...oder aber man verzichtet ganz wenn der hund anderweitig noch grössere baustellen hat. geht es jedoch alleine um distanzen zu überwinden sehe ich das mit dem wagen als echte alternative.
wären unsere hunde jetzt kleiner wäre bei mir auf jeden fall ein wagen dabei falls einer der hunde mit längerem laufen probleme hätte.
ich glaube man darf es nicht pauschalisieren...denn sonst könnte man auch sagen dass ein hund welcher nicht mehr ins auto steigen kann einfach nirgends mehr mitfahren soll.

labinchen

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50

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:38

@Cindy: Ich fahre nicht Auto. Ab dem 4. Tag gehe ich mit dem Welpen in die Welpenstunde.
Das sind 300 m Freilauf durch den Wald bis zur Postautohaltestelle,
400 m quer durch den Bahnhof, über den Bahnhofplatz zum Bus,
an der Endhaltestelle umsteigen in einen anderen Bus,
200 m entlang einer stark befahrenen Hauptstrasse.
Und dazwischen die Fahrten.
Ich will keinem Welpen zumuten, den ganzen Weg auf eigenen Pfoten zu gehen, bevor er an der Welpenstunde teilnimmt.

andi+rudel

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51

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:41

Weil ich die Spaziergänge dem alten Hund anpasse und weil mein Hund von kleinauf gelernt hat, zwischendurch alleine zu Hause zu bleiben. Mein Leben existiert auch mal ohne Hund :smile:


als ich gemerkt hatte dass unsere alten hunde gerade mit dem alleine bleiben grössere probleme bekamen mussten wir hier unser leben anpassen..
d.h. entweder mitnehmen..oder nur ganz kurz weg bleiben.
also da ist mitnehmen einfacher, denn auch die alten schlafen so ziemlich überall.

cindy

Admindoggie

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52

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:45

als ich gemerkt hatte dass unsere alten hunde gerade mit dem alleine bleiben grössere probleme bekamen



Wie äusserte sich das?
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Psovaya Borzaya

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53

Mittwoch, 3. Mai 2017, 13:47

@andi: genau, das meinte ich. es hat auch nichts damit zu tun, dass meine hunde nicht alleine bleiben können. klar können sie. und eigentlich bin ich es auch leid, egal wo, andern dauernd erklären zu müssen, warum ich so frei und frech bin, die dinge so zu tun wie ich es für richtig halte, egal was andere davon denken. mein grosses barsoili wird dereinst nicht allein zuhause bleiben müssen, sondern mitkommen und noch dabei sein dürfen und so geistig noch stimuliert werden. insgeheim aber hoffe ich natürlich, sie kann bis zum schluss auf vier beinen dabei sein und verabschiedet sich dann so wie dawn.
dieses "vermenschlichen " scheint mir ein modewort geworden zu sein und wir von vielen leuten auch einfach dann angewendet wenn sie etwas nicht wollen, aus was für gründen auch immer. soll man doch dazu stehen, dass einem das widersteht, zu teuer ist, zu aufwändig, zu was weiss denn ich. als ich mal jemandem der im dachstock wohnt wo es bei hitze sehr heiss wird und der hund stundenlang dort allein bleiben muss vorschlug, doch eine kühlmatte auszuprobieren, kam auch promt: bevor ich meinen hund vermenschliche, muss er da halt durch...
ich find das andere sehr viel mehr vermenschlicht, denn ursprünglich lebten die vorfahren der hunde wohl kaum in überheizten dachwohnungen... wir haben sie nun mal domestiziert und wer A sagt, muss auch B sagen.
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perrolina

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54

Mittwoch, 3. Mai 2017, 14:21

....ergänzend zu Connys Beitrag (schon wieder einer Meinung :d):

Und dann auch der Spruch von wegen "früher hat man das auch nicht gemacht...".
Richtig! Was für eine Erkenntnis! Früher wurden die Hunde auch am Stachler geführt, geprügelt wenn sie nicht pariert haben, ihr Leben lang an kurzen Ketten gehalten....aber jaaaa! Früher war alles besser....
Liebe Grüsse Nicole

cindy

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55

Mittwoch, 3. Mai 2017, 14:33

Neeee Nicole früher war sicher nicht alles besser gewesen :smile: und heute ist sicher auch einiges nicht gut :zwinker:

Jeder soll es doch so handhaben wie es für ihn stimmt und ich finde für mich ist ohne Wagen und Tuch unser Weg und für euch mit Wagen und Tuch. Und somit stimmt es doch für alle 1_(53)
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Tabasco

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56

Mittwoch, 3. Mai 2017, 14:36

Wie haben es die Leute vor 20 Jahren gemacht? Klar war dazumal weniger Altagsgeräusche aber ich denke das dazumal die Welpen nicht in Wagen oder Tragtuch gesteckt wurden und die Hunde sind auch gross geworden.

Das kann ich dir aus Erfahrung sagen: Unser Familienhund zog 1982 bei uns ein. Da wurde nichts sozialisiert. Man ging mit ihm dreimal am Tag spazieren. Zuerst natürlich nur kurze Strecken. Als er älter war, also vielleicht mit halbjährig, ging mein Vater mit ihm in einen Erziehungskurs, wo es nicht um Sozialisierung sondern um Dressur ging. Das war's.
Natürlich wurde auch dieser Hund gross. Aber z.B. ÖV-Fahren wäre bestimmt eine Katastrophe gewesen. Schon nur als ich (seine zweitliebste Bezugsperson) später auszog, war es unmöglich, dass ich ihn für ein paar Tage zu mir nach Hause hätte nehmen können. Der war so etwas von gestresst in der neuen Umgebung. Auch nach mehreren Versuchen.

Heutzutage, wo die Anforderungen an einen Hund nun mal geösser sind als früher, kommt man um eine Sozialisierung gar nur herum. Nicht weil man weiss nicht was mit dem Hund machen will, sondern nur schon dem Hund zuliebe.

cindy

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57

Mittwoch, 3. Mai 2017, 17:03

@Tabasco

Zitat

Heutzutage, wo die Anforderungen an einen Hund nun mal geösser sind als früher, kommt man um eine Sozialisierung gar nur herum. Nicht weil man weiss nicht was mit dem Hund machen will, sondern nur schon dem Hund zuliebe.


Ja da gebe ich dir 100% Recht :good:
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Psovaya Borzaya

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58

Mittwoch, 3. Mai 2017, 17:04

es gab ja früher auch noch kein penicillin... und die leuten starben reihenweise an pneumonien, ist halt natur. ja und? soll man deswegen jetzt heute auf AB verzichten, wo man diese errungenschaft nun mal gemacht hat.

der hund war früher wächter, jagdhund, hütehund... er hatte eine aufgabe zu erfüllen und war wohl mehr nutztier als heimtier. heute können wir uns haustiere leisten und haben, jedenfalls wohl die meisten, zu ihnen eine andere beziehung. also begannen die einen oder andern sich auch intensiver zu beschäftigen, es gab studien etc. pp. und daraus zog man neue erkenntnisse und anderes ist heute verpönt, es gibt nun ein TschG, regeln und verbote und es gibt vor allem mehr menschen, weniger platz und viel mehr freizeitsportler die alle irgendwie nebeneinander platz haben müssen. also muss man sich diesen gegebenheiten ja auch anpassen.

meine hunde würden mich niemals im stich lassen und mir in die hölle und zurück folgen und ich bin es ihnen schuldig, das auch zu tun und sie nicht im alter aussen vor zu lassen. kommt vielleicht auch davon, dass ich mit alten menschen arbeite und erlebe, wie viele von ihnen von ihren kindern auch aussen vor gelassen werden und was das für die menschen bedeutet, sofern sie kognitiv in der lage sind, es zu realisieren. man soll menschen nicht mit hunden vergleichen, aber pflegebedürftige menschen sind abhängig von andern und genauso sind es meine hunde von mir. und zudem: ob man nur einen hund hat oder mehrere spielt da für mich eine grosse rolle.
@perro: ja, langsam nimmt es bedenkliche formen an... :kaputtlach:
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LaraLiina

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59

Mittwoch, 3. Mai 2017, 17:11

Ich sehe das gleich wie Psovaya. Ich will meinen Hund dabei haben, wo immer möglich. Und nur weil sie älter ist (oder ein Welpe) will ich nicht plötzlich alles ohne sie machen.

Klar, hätte ich nur April oder nur einen Welpen, würde ich mich eher anpassen.
Aber bei mir ist ja bereits ein zweier Hund geplant. Und ich sehe nicht ein, warum ich April oder den Welpen alleine lassen soll (vor allem den Welpen, der wäre ja länger alleine als April), wenn es auch anders geht. Auch wenn ich den Welpen dadurch vielleicht vermenschliche, weil ich ihn in einen Wagen stecke oder mit einem Tragetuch durch die Gegend trage.
Schlussendlich, wenn es dem Welpen wohl ist, ist es doch die beste Möglichkeit, um Zeit mit seinen Hunden zu verbringen.

Schliesslich will ich ja auch, das der Welpe sich gut mit April versteht und umgekehrt. Und das erreiche ich nicht, indem ich immer und überall und mit einem von beiden unterwegs bin.....

Und wenn April mal älter wird und der Zweithund mehr Energie hat, dasselbe. Solange es geht, kommt sie mit, weil sie einfach gerne mit dabei ist.

Sie kann gut alleine sein und klar, ich habe auch ein Leben ohne Hund und lasse sie auch mal alleine. Aber wenn es geht, ist mein Hund immer dabei. :)
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catba

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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60

Mittwoch, 3. Mai 2017, 18:25

@Vreni, du kannst es leicht sagen, dann passe ich dem Hund den Spazierweg an, denn du hast nur 1 Hund...was ist wenn du 2 oder noch mehr Hunde hast (jung , mittel, alt)...im Moment passt es noch bei uns, aber nehmen wir mal an, dass Ghiro in 2 Jahren nicht mehr so gut läuft, dann werde ich ihn auch in ein Wagen setzten...für Ghiro wäre das Schlimmste, wenn er nicht mehr dabei sein könnte :nicken: