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Vaku

Schnupperdoggie

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1

Mittwoch, 26. April 2017, 15:26

Die schwarze Decke ist mir ja in dem Beispiel einfach egal.


Naja, ganz egal ist sie ja nicht (die Decken waren ja nur ein Beispiel). Das Verhalten ist schon unerwünscht ;) , aber halt auch ein anderes Kaliber als Kuchen klauen.



Ich würde meinem Hund halt gerne "beibringen" das er schon aufs Sofa darf, aber nur auf den Teil des Sofas, welches mit der Hundedecke bedeckt ist. Natürlich bringt es mich nicht um, wenn sie oder er mal auf den nicht mit Decke bedeckten Teil geht.

Ich hätte es jetzt so gehandhabt, dass wenn der Hund auf den Teil des Sofas springt, auf den er nicht soll, ich den Hund auf den Bereich mit der Decke umplatziert hätte(also rüberschieben oder heben - ohne Kommentar) (so das der Hund merkt, ja ich darf aufs Sofa, aber nicht dahin wo ich vorher war) und dann belohnt, wenn sie am neuen Ort liegt. Natürlich direkt loben, wenn sie von sich aus auf den Deckenteil geht.

Wäre das eine vernünftige Taktik oder eigentlich schon zum Scheitern verurteilt?

(Sorry für die dummen Fragen :peinlich: )

cindy

Admindoggie

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2

Mittwoch, 26. April 2017, 15:32

Für mich ist nicht unerwünschtes Verhalten = unerwünschtes Verhalten. Es gibt unerwünschtes Verhalten das kann ich ignorieren und wenn sich Charly da abwendet dann wirds bestätigt. Dann gibt es unerwünschtes Verhalten das ich absolut nicht akzeptiere und da gibt es ein Nein oder eine Korektur und wenn er sich dann wieder an mich orientiert, dann gibt es eine grosse Belohnung (Jackpot). Bis jetzt bin ich so super gefahren und Charly auch :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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perrolina

Schnupperdoggie

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3

Mittwoch, 26. April 2017, 15:34

(Sorry für die dummen Fragen :peinlich: )


Das sind überhaupt keine dummen Fragen!

Ich würde es so machen, dass du auf den "erwünschten" Teil eine Decke legst und auf den Teil des Sofas, wo der Hund nicht hin soll, etwas hinlegst, dass Hund da gar nicht hin kann. Weisst du wie ich meine? So kann Hund gar keinen Fehler machen. Wenn er sich dann auf die Decke legt, lobst du ihn.
Du kannst es auch so machen, dass du am Anfang alles abdeckst und nach und nach ein paar Decken weg nimmst.

Es braucht aber etwas Zeit, bis du das sauber konditioniert hast. Aber es wird funktionieren und stärker im Hundehirn verankert sein als wenn du es mit Verboten aufbaust.
Liebe Grüsse Nicole

Vaku

Schnupperdoggie

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4

Mittwoch, 26. April 2017, 15:46

Baue ich ein Verbot (also im Hundedenken), wenn ich ihn ohne Verbotssignal wie oben von mir beschrieben "konditioniere"?

Ich verbiete ihm ja nicht in dem Sinne auf das Sofa zu gehen, korrigiere ihn ja nur und sie soll ja lernen: Decke = toll, graues Sofa = langweilig und nicht Sofa = verbot.



Weil das Sofa verbauen, das bekomme ich nicht hin, bei dem riessen Teil :d . Es würde noch die Option zweite Decke funktionieren, aber da beginne ich doch eigentlich auch wieder von vorne sobald ich das erste Stück Decke wegnehme, weil der Hund muss doch dann erst lernen, Decke = OK, Sofa = NOK. Das weiss der Hund ja nicht, wenn am Anfang überall Decke liegt. (Oder unterschätze ich da den Hund?)

Schlingeling

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5

Mittwoch, 26. April 2017, 15:54

Du könntest natürlich auch zuerst die Decke konditionieren wenn sie am Boden liegt. (wie z.B. beim Körbchen) und wenn das klappt die Decke aufs Sofa legen....

Also bei mir wird Timmy kommentarlos vom Sofa geschubst.... :biggrin:

Tabasco

Sportdoggie

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6

Mittwoch, 26. April 2017, 16:09

Ich würde ihm die Decke auf dem Sofa nicht explizit schön loben, denn der Hund MUSS ja nicht aufs Sofa, wenn er nicht will. Er DARF - aber nur auf die Decke.
Also würde ich zuerst den Hund kommentarlos auf die Decke bugsieren, wenn er sonstwo rauf springt. Mit der Zeit, wenn er eigentlich merken sollte, dass er nur auf der Decke aufs Sofa darf, würde ich ihn nicht mehr verschieben sondern runter beordern. Hund ist ja nicht dumm und merkt schnell, dass - wenn er aufs Sofa will - er nur auf dem Deckenteil bleiben darf.

Natürlich kann man fast alles mit Marker (also meist dem Clicker) erarbeiten. Aber ehrlich gesagt ist mir dies häufig zu "umständlich" und mache es dann, wie ich es mit dem früheren Hund auch gemacht hatte. Gerade diese Alltagsdinge im stressfreien Umfeld kamen ohne grosses Nachdenken oder Trainieren zustande.

perrolina

Schnupperdoggie

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7

Mittwoch, 26. April 2017, 16:11

Baue ich ein Verbot (also im Hundedenken), wenn ich ihn ohne Verbotssignal wie oben von mir beschrieben "konditioniere"?
Ja, durch die Korrektur.

Zitat

Ich verbiete ihm ja nicht in dem Sinne auf das Sofa zu gehen, korrigiere ihn ja nur und sie soll ja lernen: Decke = toll, graues Sofa = langweilig und nicht Sofa = verbot.
Das kommt halt auch sehr auf den Charakter des Hundes an. Wenn du an eine gerätst wie meine, dann hättest du für ewige Zeiten ein Kämpfchen und Diskussionen. Sie findet es nämlich unter Umständen witzig rumgeschubst, weggetragen, angepflaumt, usw. zu werden. Amiga würde dann lernen: richtige Decke = gemütlich Liegen, falsche Decke = Action, Aufmerksamkeit, Ansprache von Frauchen. Je nach dem in welcher Laune sie ist, könnte sie die zweite Option durchaus mal dem gemütlich Rumliegen vorziehen :d



Zitat

Weil das Sofa verbauen, das bekomme ich nicht hin, bei dem riessen Teil :d . Es würde noch die Option zweite Decke funktionieren, aber da beginne ich doch eigentlich auch wieder von vorne sobald ich das erste Stück Decke wegnehme, weil der Hund muss doch dann erst lernen, Decke = OK, Sofa = NOK. Das weiss der Hund ja nicht, wenn am Anfang überall Decke liegt. (Oder unterschätze ich da den Hund?)
Ja tust du. Er verknüpft das mit der Decke und nicht mit dem Sofa. Wenn überall Decke liegt und dann irgendwann nur noch gewissen Stellen, wird er auf die Decke gehen, weil das war immer in Ordnung.

Aber ja natürlich, du kannst es so machen wie Schlingeling das schreibt oder wie du dir das vorstellst. Kommt immer drauf an, wie man mit seinem Hund umgehen möchte. Es ist ganz bestimmt in keinster Weise schlimm für den Hund, wenn er vom Sofa geschubst wird oder wenn du ihm sagst, dass du das nicht so willst. Ich habe bei meinem Hund einfach die Erfahrung gemacht, dass es wesentlich schneller geht, wenn ich das mit oben beschriebener Methode mache. Ausserdem macht es mir und dem Hund so viel mehr Spass :zwinker:

Aber natürlich sehe ich nicht immer alles voraus und natürlich habe ich nicht immer Zeit, etwas sauber aufzubauen. Natürlich gibt es dann mal ein NEIN! oder ein SPINNSCH? Aber cool finde ich die Dinge, die ich so aufgebaut habe, wie oben beschrieben. Ich finde es fairer für den Hund.
Ich stelle mir dann immer mich vor, z.Bsp. in China....wo ich kein Wort verstehe und die Gepflogenheiten nicht kenne. Ich würde es viel lässiger finden, wenn sich jemand die Mühe macht mir zu zeigen, wie es geht als mich dauernd in den Hammer laufen zu lassen und mich dann zu korrigieren.
Liebe Grüsse Nicole

Bolotta

Alphadoggie

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8

Mittwoch, 26. April 2017, 17:22

Mit dem Sofa würde ich es auch so machen, dass ich den Hund auf seine Decke auf dem Sofa schicke. Ich würde da sogar explizit sagen, das ist dein Platz. Legt er sich dort hin, so lobe ich ihn.

Ich arbeite auch viel mit positiver Bestärkung. Doch nein gibt es schon auch. Ich spreche halt mit meinen Hunden "menschisch". Also zum Beispiel mit den Katzen würde ich jetzt sagen, fertig, oder hör auf, oder gar gohts no? Ich habe meinenHunden schon öfters gesagt, "tue doch net so blöd".

Ich gehe manchmal velofahren mit den Hunden (oder früher inlinen mit Luna). Da kann ich es auf keinen Fall haben, dass der Hund an der Leine wegen einer Katze voll in die Leine prescht. Da hätte ich den Hund zurück gezogen und nein gesagt. Sehe ich die Katze vor ihm, kann ich das mit dem Voraussehen und positiv Bestätigen anwenden.

Logisch gibt es Verhalten, das ich keinen falls toleriere und somit nicht ignoriere.

In der Ausbildung zum Therapie Hund bauten wir einen neuen Befehl auf. Ich wählte "Nase". Es sollte einfach ein Wort sein, das im Alltag sonst nicht gross verwendet wird. Spreche ich das Wort aus, so muss der Hund sofort seine ganze Aufmerksamkeit mir schenken. Ich verwende es auch als absolutes Abbruch Signal.

Wir hatten mal einen Hund im Quartier, der stürmte jeweils wütend knurrend und bellend auf (fremde) Leute, auch spielende Kinder zu :angry2: . Das würde ich jetzt keine falls ignorieren.

Kürzlich sahen wir auf dem Spaziergang einen Hund, frei, zudem meine wollten. Sie mussten aber ertst auf meine Erlaubnis fragen. Luna wollte dann zu ihm hin. So warf ich ihr ein kleines Stäckli an den Popo. Sie kehrte gleich um.

Hingegen, winselt der Hund und springt aufgeregt auf und ab, wenn ich sein Futter zu bereite, kann ich das gut ignorieren.

Vaku

Schnupperdoggie

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9

Mittwoch, 26. April 2017, 18:01

Natürlich kann man fast alles mit Marker (also meist dem Clicker) erarbeiten.
Dafür müsste ich ja erst mal Clickern können und von Clickern habe ich aktuell noch viel weniger Ahnung als von Hundeerziehung :pfeifen: ;) .



Ich merke schon, es gibt nicht das Richtig :wacko: , aber viel was man falsch machen kann.

catba

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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10

Mittwoch, 26. April 2017, 18:29

Ich merke schon, es gibt nicht das Richtig :wacko: , aber viel was man falsch machen kann.

:nicken: :thumbsup: aber weisst du was, wenn du erst einmal "Dein" Hund hast, wirst du merken, wie du am besten mit ihm arbeiten bzw Sachen beibringen kannst...Ghiro zum Beispiel brauchte liebevolle, aber klare Ansagen und auf die Decke zurück zu kommen, hätte ich das von Anfang an klargestellt...rote Decke ja, schwarze Decke nein

Dino14

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Doggie(s): Balto bzw. Dino - German Shepherd Mix (*2014)

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11

Mittwoch, 26. April 2017, 18:39

Ich merke schon, es gibt nicht das Richtig :wacko: , aber viel was man falsch machen kann.
:nicken: :thumbsup: aber weisst du was, wenn du erst einmal "Dein" Hund hast, wirst du merken, wie du am besten mit ihm arbeiten bzw Sachen beibringen kannst...Ghiro zum Beispiel brauchte liebevolle, aber klare Ansagen und auf die Decke zurück zu kommen, hätte ich das von Anfang an klargestellt...rote Decke ja, schwarze Decke nein
Ich stimme defintiv zu :nicken:
In der Theorie mag vieles stimmen aber in der Praxis muss man oft umdenken oder macht es intuitiv anders - denn auch jeder Hund ist anders.
Es gibt wie gesagt, nicht nur ein Richtig - habe nur schon von zig Varianten gehört, wie man das "Sitz" oder "Platz" geübt hat... So als Bsp. ;)
Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


Vaku

Schnupperdoggie

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12

Donnerstag, 27. April 2017, 07:11

Dann finde ich dir Überschrift irgendwie irritierend des Threads, weil "besser" scheint ja relativ zu sein, weil es nicht den Weg gibt. ;)

Danke noch mal alle für den Tipps.
Ich werde das Sofa jetzt so aufbauen wie perrolina es vorgeschlagen hat und war gestern noch eine zweite Fleecedecke fürs Sofa kaufen :). Ich bin dann wirklich gespannt wie es funktioniert (da das ja alles Neu ist, ist es auch aufregend).

Ich wüsste auch gleich die nächste Baustelle :verlegen:, aber vielleicht sollte ich dafür einen eigenen Thread eröffnen oder ist der hier gut? @Anne - ist dein Thread ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (27. April 2017, 07:17)


Psovaya Borzaya

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13

Donnerstag, 27. April 2017, 08:00

ehrlich gesagt würd ich mir über sowas gedanken machen, wenn es dann soweit ist. erstens kommt es anders... und so...

ich find diese theorien ja alle gut und schön und nett und hab auch einiges gelesen und bestimmt das eine oder andere so oder leicht abgewandelt umsetzen können. meine erfahrung aber ist, es entscheidet sich je nach situation, nach hund, nach mensch was wann gut ist.

zb. gibt es weiss der geier wieviele theorien, dass der hund nicht an der leine zieht, im SKN hatten wir da sogar zwei, die wir üben sollten. nur; ich konnte nicht. meine brachte man mit allen mitteln nicht dazu, an der leine zu ziehen. hätte ich mir da schon im vorfeld überlegt wie ich nun mit dem welpen das leinenlaufen üben muss... wäre ja doch bloss stress für nix gewesen.

ich schmeisse nicht mit gegenständen, ich sterbe nicht, wenn ich den kuchen halt in der höhe aufbewahren muss weil dawn ihn sonst sicher geholt hätte, nastassja im alter jetzt wohl ev. auch... und ob das sofa dann ein thema wird, weiss ich auch erst im nachhinein. meine dürfen sowieso sehr viel, da muss ich auch umso weniger verbieten... :pfeifen:

@vaku: hol deinen, hund, freu dich drauf, freu dich an ihm und versuche mit ihm ein team zu werden... alles ganz entspannt... :thumbsup:

ich will niemanden irgendwie beleidigen, der diese methoden lehrt oder lernt aber nach sovielen jahren hundehaltung kann ich einfach sagen, piano... hunde sind keine derart problembehafteten wesen im normalfall, jeder, der ein paar fähigkeiten hat (und die haben nix mit irgendwelchen therien zu tun oder nur am rande) kann einen hund leiten und erziehen und so führen, dass die umwelt dadurch nicht gestört wird, sofern er denn darauf wert legt und gibt es probleme, dann scheitert es oft daran. man kann sich auch verrückt machen mit all diesen dingen, vor allem als neuling. abwarten und schauen was es für ein hund wird und dann gezielt das angehen, was man angehen will.
wie gesagt, es kommt meist eh immer anders.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Lady

Schnupperdoggie

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14

Donnerstag, 27. April 2017, 08:12

Damit ich nicht ständig nein sagen muss, setze ich je nach Situation diverse Nuancen von Verneinungen ein... Also z.B. wenn Lady ihren Körper anspannt und ich vermute, dass sie demnächst in den Wald rennen will, dann räuspere ich mich laut und vernehmlich und mit Nachdruck, dann sieht man schön, wie sie den Körper entspannt und wieder auf dem Weg weiterläuft :d Schnüffelt sie irgendwo und ich sehe nicht, ob sie evt. etwas frisst, dann gebe ich einen Zischlaut von mir und Lady hebt den Kopf, was ihr ein verbales mit zuckersüsser Stimme gesprochenes Lob einbringt.
Was das Rufen oder Anweisungen erteilen anbelangt, so gebe ich fast immer ein kurzes psst von mir, so macht Lady schon mal Blickkontakt und dann sage und zeige ich ihr, was ich von ihr möchte (ich arbeite mit Sicht- und Hörzeichen, oft auch nur dem einen oder anderen). Direkt mit dem Namen spreche ich sie relativ selten an, mehrheitlich wenn noch andere Hunde dabei sind oder sie beim ersten Mal nicht reagiert hat :(
Übrigens punkto Sofa: zu Hause darf Lady jederzeit aufs Sofa. Aber wenn wir eingeladen sind, wollen WIR nicht, dass sie dort aufs Sofa geht. Es gibt zwar einige Freunde, die das gestatten würden, aber nicht alle. Ausserdem kommt es oft vor, dass wir vorher noch mit Lady laufen gehen und je nach Wetter ist unser Langhaarhund dann einfach nicht wirklich sauber, da können wir rubbeln und Blätter aus dem Fell zupfen soviel wir wollen... Und Lady ist kein Hund, die längere Zeit auf einer Decke liegen bleibt 8| Darum darf Lady bei niemandem aufs Sofa, ausser zu Hause. Wir nehmen für sie immer ihr Kissen mit (aber eben, sie liegt eh nie lang drauf :biggrin: ).
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Schlingeling

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15

Donnerstag, 27. April 2017, 08:13

@vaku: hol deinen, hund, freu dich drauf, freu dich an ihm und versuche mit ihm ein team zu werden... alles ganz entspannt... :thumbsup:



Da gebe ich Dir recht.... :good: Ich habe mir auch einiges vorgestellt und vorgenommen....und dann... kam alles anders..... :zwinker:

Vaku

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16

Donnerstag, 27. April 2017, 08:29

alles ganz entspannt...


Entspannt, wie geht das :k_irre: ? :d

Ich versteh was du meinst. Allerdings gibt es für mich schon 3-4 Sachen die mir wichtig wäre, dass die "Regeln" von Anfang an geübt werden, sonst bin ich schnell alles andere als entspannt. Ich will ja auch auf die Bedürfnisse meines Hundes eingehen, da finde ich es richtig, dass der Hund auch einige meiner Bedürfnisse berücksichtigt (also nicht von heute auf morgen, aber so prinzipell).

Vielleicht habe ich da auch eine falsche Vorstellung, aber ich denke mir, einiges lässt sich einfacher Angehen, wenn die Grenze von Anfang an eingehalten wird, als wenn ich es am Anfang erlaube und später es verbiete (Also jetzt nicht bei allem, an allen Baustellen gleichzeitig arbeiten würde man ja kirre werden und weder einem selbst noch dem Hund einen Gefallen tun, ich meine jetzt eher die "absoluten No-Gos" für mich, wie Bett und Anspringen).

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

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Donnerstag, 27. April 2017, 09:31

Hunde merken was dir wichtig ist. Darcy hat zB viele Baustellen (junghund halt), aber er ist NIE auf die Idee gekommen Kindern Essen wegzunehmen oder zu bestürmen, einfach weil von Anfang an klar war, dass das ein absolutes No-go ist. Das Problem ist halt, Hunde merken auch wenn du gewisse Sachen nur "pro-forma" verlangst und nur halbherzig dahinter stehst. :-p
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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18

Donnerstag, 27. April 2017, 10:42

ehrlich gesagt würd ich mir über sowas gedanken machen, wenn es dann soweit ist. erstens kommt es anders... und so...

ich find diese theorien ja alle gut und schön und nett und hab auch einiges gelesen und bestimmt das eine oder andere so oder leicht abgewandelt umsetzen können. meine erfahrung aber ist, es entscheidet sich je nach situation, nach hund, nach mensch was wann gut ist.

zb. gibt es weiss der geier wieviele theorien, dass der hund nicht an der leine zieht, im SKN hatten wir da sogar zwei, die wir üben sollten. nur; ich konnte nicht. meine brachte man mit allen mitteln nicht dazu, an der leine zu ziehen. hätte ich mir da schon im vorfeld überlegt wie ich nun mit dem welpen das leinenlaufen üben muss... wäre ja doch bloss stress für nix gewesen.

ich schmeisse nicht mit gegenständen, ich sterbe nicht, wenn ich den kuchen halt in der höhe aufbewahren muss weil dawn ihn sonst sicher geholt hätte, nastassja im alter jetzt wohl ev. auch... und ob das sofa dann ein thema wird, weiss ich auch erst im nachhinein. meine dürfen sowieso sehr viel, da muss ich auch umso weniger verbieten... :pfeifen:

@vaku: hol deinen, hund, freu dich drauf, freu dich an ihm und versuche mit ihm ein team zu werden... alles ganz entspannt... :thumbsup:

ich will niemanden irgendwie beleidigen, der diese methoden lehrt oder lernt aber nach sovielen jahren hundehaltung kann ich einfach sagen, piano... hunde sind keine derart problembehafteten wesen im normalfall, jeder, der ein paar fähigkeiten hat (und die haben nix mit irgendwelchen therien zu tun oder nur am rande) kann einen hund leiten und erziehen und so führen, dass die umwelt dadurch nicht gestört wird, sofern er denn darauf wert legt und gibt es probleme, dann scheitert es oft daran. man kann sich auch verrückt machen mit all diesen dingen, vor allem als neuling. abwarten und schauen was es für ein hund wird und dann gezielt das angehen, was man angehen will.
wie gesagt, es kommt meist eh immer anders.



Gut geschrieben :good:

@Vaku
Ehrlich, mach dir nicht soviele Gedanken und lerne zuerst dein Hund kennen und höre auf dein Bauchgefühl. Du schaffst das schon :super:
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flower11

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19

Donnerstag, 27. April 2017, 11:14

@Vaku: Wir haben unserem neuen Hund zuerst das Sofa erlaubt, d.h. auf "ihrer" Decke. Das hat gut geklappt. Nach ca. 2 Monaten haben wir aber entschieden dass sie gar nicht mehr aufs Sofa darf (wegen den Haaren, die fliegen ums ganze Sofa rum auch wenn sie nur auf der Decke liegt). Ich habe es so gemacht dass ich einfach immer sofort "nein" gesagt habe, zudem habe ich das Sofa mit Zeitung ausgelegt das mögen sie nicht :) . Nach 3-4 Tagen war es okey für sie und sie hat es nicht mehr versucht. Und ich denke nicht dass sie ein unglücklicher Hund ist nur weil sie nicht aufs Sofa darf, geschweige denn aufs Bett. :) .

Ich denke es ist gut wenn man die 2-3 wichtigsten Regeln von Anfang an bestimmt, der Rest ergibt sich mit der Zeit. Z.B. eben Sofa ja oder nein, und Füttern vom Tisch ja oder nein. Ich habe von Anfang an gesagt ich will nicht dass der Hund vom Tisch gefüttert wird. Was macht mein Freund? Fast immer gibt er ihr etwas vom Tisch da sie ja am Anfang so scheu war und so zu ihm hingegangen ist. Nun bettelt sie bei ihm wenn er isst aber bei mir nie, sie kann also sehr wohl unterscheiden von wem sie etwas bekommt und von wem nicht :biggrin: Er versucht es jetzt aber auch abzugewöhnen weil es ihn angefangen hat zu nerven.

Bello

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20

Donnerstag, 27. April 2017, 12:13

Bei uns funktioniert es so: Was wir nicht wollen, setzen wir konsequent durch. Wenn man etwas wirklich nicht will, begreift das der Hund schnell. Ich brauch da nichts rumschmeissen oder rumbrüllen. Meine Körpersprachereicht das meist aus.

Ich / wir haben uns überlegt, bevor wir den Hund geholt haben, was er wirklich nicht darf, was uns sehr wichtig ist. Das haben wir vom ersten Tag an durchgesetzt. So weiss der Hund genau woran er ist. Das klappt super. Bei allen Sachen, wo man selber nicht so genau weiss, wie man es handhaben will, klappts natürlich nicht oder nur recht und schlecht. Da muss ich mich an der eigenen Nase nehmen und mir klar werden, was ich nun will. Bin ich mir klar, funktionierts auch mit dem Hund.

Man wächst eh zusammen und bildet dann ein Team. Ich finde einfach, es muss stets fair bleiben. Nicht einmal hü, dann wieder hot. ;)
Liebe Grüsse Isa