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LaraLiina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): APRIL - Labrador-Mix

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21

Donnerstag, 27. April 2017, 12:34

Hunde merken was dir wichtig ist. Darcy hat zB viele Baustellen (junghund halt), aber er ist NIE auf die Idee gekommen Kindern Essen wegzunehmen oder zu bestürmen, einfach weil von Anfang an klar war, dass das ein absolutes No-go ist. Das Problem ist halt, Hunde merken auch wenn du gewisse Sachen nur "pro-forma" verlangst und nur halbherzig dahinter stehst. :-p


Genau so ist es!
Ich sehe das oft zu Hause. Mein Freund und ich haben teilweise etwas andere Ansichten von "Dos & Don'ts". Man merkt das auch sehr bei den Hunden. Beide Hunde fragen bei ihm gerne mal einmal mehr nach, ob er das denn wirklich ernst meint. Sobald ich nur den Raum betrete ist das keine Frage mehr, weil ich es einfach durchsetze und auch dahinter stehe. Und mein Freund macht es mehr oder weniger nur mir zu liebe.... :P
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Bolotta

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22

Donnerstag, 27. April 2017, 12:59

Sofa und Bett sind 2 gute Beispiele. HH möchte den Hund nicht dort. Welpe oder neuer Hund zieht ein. Springt er aufs Bett, Sofa, dann nimmt man Hund sofort ruhig und bestimmt runter und zeigt ihm seinen Platz.

Gleiches mit Füttern vom Tisch: Setzt sich der Hund neben einem beim Essen, man möchte das nicht, so schickt man Hund ruhig auf seinen Platz oder bringt ihn dort hin. Steht er wieder auf, ruhig und bestimmt ohne grosse Worte Hund wieder dort hin bringen.

Bald merkt der Hund, was verlangt wird und was nicht. Beispiel mit 2 verschiedenen Decken, wovon eine Ja; andere Nein ist, finde ich, verwirrt Hund nur.

Auch stubenrein muss erst antrainiert werden. Da lege ich auch nicht Zeitungen aus, worauf er sich versäubern darf.

Ich finde, Conny hat es sehr treffend formuliert.

perrolina

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23

Donnerstag, 27. April 2017, 13:47

....und einmal mehr gibts bei diesem Thema eine aneinander-vorbei-Diskussion :zwinker: ist jedes Mal dasselbe.... gleich wie bei der Anlein-Diskussion.

Das mit den Decken war ein Beispiel dafür, wie man eine Situation schaffen kann, damit man den Hund auf die Decke konditionieren kann und ihm am Anfang, gar keine Möglichkeit gibt, etwas falsch zu machen.
Der Vergleich mit den ausgelegten Zeitungen, um den Hund stubenrein zu kriegen, macht überhaupt keinen Sinn. Logischerweise macht man das ganz anders, ausser man möchte, dass der Hund irgendwann irgendwo immer auf ein Stück Zeitung pinkelt.

Aber ich glaube Vaku hat verstanden, was ich meine ^^

@Vaku
Was meintest du denn mit "verlegen"?
Liebe Grüsse Nicole

Vaku

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24

Donnerstag, 27. April 2017, 14:18

Das "verlegen" war ein Smiley der nicht funktioniert hat ;) .

Das mit den Decken rot und schwarz war nur ein Beispiel um den Gedankengang zur Erziehung von Anne zu verstehen und sollte nur für eine X-beliebige Verhaltensweise des Hundes stehen, die einmal gewollt / akzeptiert wird und einmal nicht.

perrolina

Schnupperdoggie

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25

Donnerstag, 27. April 2017, 14:47

Das "verlegen" war ein Smiley der nicht funktioniert hat ;) .
Ach so :d

Ich habe mir jetzt gerade überlegt, wie ich das machen würde, wenn es um das Thema "Hund soll nicht ins Bett" ginge.... (Anne du musst halt sonst verschieben, wenn du das nicht in diesen Thread willst, gell)

Weil bei diesem Thema wird es ja schwierig, eine Situation zu schaffen, in der der Hund gar keinen Fehler machen kann. Es sei denn, man lässt Hund am Anfang in einer geschlossenen Box schlafen (ich persönlich bin da kein Fan von), man bindet ihn ausser Reichweite vom Bett an (da besteht aber die Gefahr, dass Hund sich verheddert) oder lässt ihn gar nicht erst ins Schlafzimmer (wäre bei mir kein Thema).

Du könntest ihr z.Bsp. die Decke, auf der sie vorher auf dem Sofa liegen durfte neben das Bett legen und sie sich darauf hinlegen lassen. Für eine saubere Konditionierung auf die Decke wird aber vermutlich ein halber Tag nicht ausreichen aber vielleicht ist Alma ja eine, die sich erst mal ein bisschen zurück nimmt und abwartet, was da alles auf sie zu kommt. Dann wäre sie vielleicht ganz dankbar um die schon ein bisschen vertraute Decke und kommt gar nicht auf die Idee, ins Bett zu hüpfen.
Sollte sie dann aber trotzdem hochspringen, würde ich sie kommentar- und emotionslos runterschieben. Am besten mit dem Bein, mit den Armen kommen automatisch mehr Emotionen deinerseits rüber. Vielleicht reicht einmal, wenn nicht, wird sie bestimmt nach drei-, viermal runtergeschubst werden denken, dass das total unbequem ist und es ihr auf der Decke viel wohler ist.

Doof ist, wenn sie hochspringt, wenn ihr am Schlafen seid und nicht reagieren könnt. Dann läuft es automatisch darauf hinaus, dass sie einmal darf und einmal nicht. Dann hast du ganz bestimmt länger, ihr das nachhaltig zum Verstehen zu geben. Sie wird dann auch schnell rauskriegen, dass sie nur warten muss, bis ihr ruhig atmet und schläft, bevor sie raufhüpft und dass sie sich, einmal oben, nicht mehr bewegen darf, weil sie sonst runterfliegt :d

Aber du schreibst, dass für dich ein Hund im Bett ein No-Go ist, dann würde ich das gleich von Anfang an ganz deutlich machen. Da geht es dann einfach mit einem klaren, deutlichen Nein und gut ist. Sollte es ihr aber eben doch immer mal wieder gelingen, aufs Bett zu springen, darfst du dich nicht ärgern, wenn es länger dauert, bis sie das Tabu akzeptiert.

Amiga z.Bsp. ist ein sehr hartnäckiger und ausdauernder Hund. Wenn ihr mal etwas gelungen ist und sie etwas wirklich will, probiert sie immer und immer und immer wieder. Das kann mich je nach dem auf die Palme bringen :k_irre: aber eben, ich muss mich dann jeweils selber an der Nase nehmen, weil ich ja wüsste wie es geht....aber eben, manchmal gehts halt nicht....

Auch wieder nur ein Beispiel....
Liebe Grüsse Nicole

flower11

Schnupperdoggie

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26

Donnerstag, 27. April 2017, 15:06

Ja bei Offtopic bitte verschieben, Anne :)

Oder ganz einfach: Bei mir hat der Hund allgemeines Schlafzimmerverbot, so hat er gar nicht die Möglichkeit aufs Bett zu springen :) . Die ersten paar Tage hat sie bei uns im Schlafzimmer in der Box geschlafen und danach hatte sie ihre Box und ein Körbchen im Gang. War kein Problem. Gut ich denke da vielleicht etwas anders als viele Hundehalter. Unsere erste Hündin darf im Bett und Sofa schlafen (1.5 kg Yorkie der nicht haart). Aber einen grösseren, haarenden Hund möchte ich nicht im Bett, vorallem finde ich die Hundehaare zu ekelig. (Ich finde auch meine eigenen Haare ekelig wenn sie nach dem Haareföhnen am Boden liegen, wäh :biggrin: ). Und nur weil sie nicht in meinem Bett und auf dem Sofa schlafen darf habe ich sie nicht weniger lieb :)

Fizzy

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27

Donnerstag, 27. April 2017, 15:08

Anfangs hat mich das so aufgeregt, dass ich immer laut geworden bin, an der Leine geruckt habe usw.....
Ich konnte mich selber nicht beherrschen :P aber ja. Es hat nichts gebracht, sie hat sich jedes mal von neuem da hinein gesteigert.
Das ist jetzt war schon ein paar Beiträge her, aber trotzdem. *Senf abgeb*
Ein Trainer hat mir mal erklärt, dass der Hund in so einer Situation deine Signale oft ganz anders interpretiert. Er "schimpft" ja vor sich hin, weil er an die Katze nicht ran kommt. Wäre es ein ganzes Rudel Hunde, was passiert? Alle bellen und toben sofort mit, auch wenn manche nicht mal wissen wieso. Wenn du also anfängst rumzuschreien, denkt sich der Hunde einfach "Yay, Herrchen sieht das auch so! Schimpfen wir zusammen weiter!". Das bezieht sich nur auf Situationen, wo der Hund etwas an bellt und hin reisst.
Ist mir da irgendwie wie Schuppen von den Augen gefallen und seit dem bleib ich da richtig entspannt. Einfach Ruhe ausstrahlen, wie bei Angstsituationen. Abdrehen loben, wie du es gemacht hast. Oder ggf. Blickkontakt stören (nich so einfach an Leine ^^). Klappte damals super... ^^

Und zum Sofa:

Unser Airedale wusste von Anfang an ganz genau, dass sie auf dem Sofa nichts verloren hat. Eine Zeitlang dachte sie dann, es merkt keiner, wenn sie Nachts aufm Sofa schläft. Morgens wenn man den ersten Schrift auf die Treppe gemacht hat im OG, hat man unten die typischen "vom Sofa aufsteh"-Geräusche gehört. Ganz leise, schleichend. Kam man runter, lag Hund gaaaaanz braaav und vooooll verpennt auf ihrem Platz, guckte schläfrig zu dir und gähnte demonstrativ. Dann stand sie auf, kam dich begrüssen und streckte sich nochmals genüsslich. Komisch nur, das Sofa war morgens immer warm, hatte ne Kuhle und Hundehaare auf dem Polster. Haben dann angefangen schon oben im Flur zu sagen "ich weiss, dass du auf dem Sofa bist!" oder "Runter!" - die Geräusche verrieten, das sie etwas erschrockener, gestresster und weniger vorsichtig schleichend vom Sofa sprang und dann, wenn man runter kam, auch nicht perfekt schauspielernd auf ihrem Platz lag sondern noch leicht verdattert in der Mitte des Wohnzimmer stand. Das ging so 10 Tage und sie war nie wieder auf dem Sofa. Freches, cleveres Ding. :brav0:

perrolina

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28

Donnerstag, 27. April 2017, 15:12

OT: ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn man seinen Hund nicht im Bett haben will und ich bin ganz sicher, dass der Hund das auch überhaupt nicht schlimm findet.
Amiga MUSS zum Einschlafen zu mir ins Bett, weil da ja sonst niemand ist "jammer"*. Sie muss sich dann ein bisschen kraulen lassen und darf dann in ihr eigenes Bett, das sie viel lieber mag als meines :d
Liebe Grüsse Nicole

Vaku

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29

Donnerstag, 27. April 2017, 15:32

Weil bei diesem Thema wird es ja schwierig, eine Situation zu schaffen, in der der Hund gar keinen Fehler machen kann. Es sei denn, man lässt Hund am Anfang in einer geschlossenen Box schlafen (ich persönlich bin da kein Fan von), man bindet ihn ausser Reichweite vom Bett an (da besteht aber die Gefahr, dass Hund sich verheddert) oder lässt ihn gar nicht erst ins Schlafzimmer (wäre bei mir kein Thema).



Das wären alles auch keine Optionen für mich.

Wir haben "nur" eine 3.5 Zimmer Wohnung und wenn sie sich aus dem Wohnzimmer zurück ziehen wollen würde (weil z.B. es ihr zu laut ist wegen Besuch oder ähnlichem), dann würde ich ihr fast die einzige Rückzugsmöglichkeit verwähren.

Hund im Schlafzimmer wäre auch für mich ok. Ich kenne viele Hunde die gerne sich unter das Bett verkriechen oder hinter das Kopfende (da ist bei uns viel Platz, aufgrund der Schräge). Wenn sie sich dort Sicher fühlt (Höhle), will ich das nicht verwehren.

Vielleicht habe ich ja Glück und sie will gar nicht auf Bett (die Hoffnung stirbt zu Letzt :d )



Falls jmd noch eine andere Idee in Richtung "Hund kann so keine Fehler machen" hat, wäre ich happy um Input. Das Prinzip finde ich nämlich sehr interessant und ich glaube Alma hat in ihrem bisherigen Hundeleben oft genug NEIN gehört, das sie darauf wohl eher auf Durchzug stellt - wurde wahrscheinlich auch zu inflationär benutzt (Haben wir ja schon beim Gassigehen gemerkt, wenn sie ihre 5 min hat, ist sie echt anstrengend und man könnte am Stück nur nein, nein, nein sagen :rolleyes: ).

Schlingeling

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30

Donnerstag, 27. April 2017, 15:47

Also eigentlich darf Timmy bei mir auch nicht ins Bett... jedoch hat er sich jeweils schön in sein Körbchen gelegt und gewartet bis ich schlafe und hat sich danach ins Bett geschlichen.... smilie_sh_019 Naja und wenn ich im halb schlaf dies bemerkt habe war ich ehrlich gesagt zu faul um "rumzustänkern" :peinlich:

Aber mittlerweile kommt er mit ins Bett, sobald ich aber anfange meine Schlafposition zu finden geht er in sein Bett, das stört wohl seine Ruhe... :kaputtlach:

perrolina

Schnupperdoggie

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31

Donnerstag, 27. April 2017, 15:51

Ich kenne viele Hunde die gerne sich unter das Bett verkriechen oder hinter das Kopfende (da ist bei uns viel Platz, aufgrund der Schräge). Wenn sie sich dort Sicher fühlt (Höhle), will ich das nicht verwehren.
Das heisst, du hast das Kopfende des Bettes gar nicht bündig an der Wand dran, wegen der Dachschräge?
Dann könntet ihr für Alma vielleicht so eine Art "Laufgitter" bauen. Auf beiden Seiten abgrenzen, dass sie einfach diesen Platz für sich hat und ein schönes Kissen rein - das wäre ja dann die ganze Breite des Bettes. Nur womit kriegst du das abgegrenzt? Seid ihr handwerklich begabt oder kennt ihr jemanden?

Weil das wäre ja eine total komfortable Lösung. Alma hat genug Platz, ist bei ihren Menschen, kann aber nicht aufs Bett. Hmmmm....ist aber wahrscheinlich auch etwas zu aufwendig jetzt für diese Probetage.

Ich finde es übrigens cool, dass du es mal auf diesem Weg versuchen willst. NEIN sagen kannst du immer noch und wirst du bestimmt auch noch x mal :d. Aber ich finde es eben super, wenn man sich bei den Dingen, bei denen man schon im Vorfeld weiss, dass man die genau so haben will, Gedanken macht, wie man es dem Hund beibringen kann, dass es ihm nachhaltig klar ist und man nicht immer nur mit Druck arbeitet.

Gerade auch wenn der Hund seine Vorgeschichte hat und man nicht so genau weiss, wieviel Druck er sich bereits gewöhnt ist. Unter Umständen hat der Hund diesbezüglich sehr viel Kondition und man muss richtig heftig werden, bis er einen ernst nimmt. Das kann dann in einer doofen Spirale enden und macht überhaupt keinen Spass mehr...auf beiden Seiten.
Liebe Grüsse Nicole

Vaku

Schnupperdoggie

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32

Donnerstag, 27. April 2017, 21:23


Das heisst, du hast das Kopfende des Bettes gar nicht bündig an der Wand dran, wegen der Dachschräge? Dann könntet ihr für Alma vielleicht so eine Art "Laufgitter" bauen. Auf beiden Seiten abgrenzen, dass sie einfach diesen Platz für sich hat und ein schönes Kissen rein - das wäre ja dann die ganze Breite des Bettes.
Ja genau, das Bett steht nicht bündig an der Wand. Da ist bei locker noch Platz für einen Hund, selbst einen der doppelt so gross ist. :)
Ein Laufgitter? Meinst du, dass ich sie dahinten sozusagen "einsperren" kann? Naja nichts ausbruchsicheres, aber ich könnte den Nachtischrank von Mann und mir so drapieren, dass sie da hinten nicht direkt raus könnte, ausser sie krabbelt untem Bett durch oder über den Nachtischschrank ;) .

Ich finde es übrigens cool, dass du es mal auf diesem Weg versuchen willst. NEIN sagen kannst du immer noch und wirst du bestimmt auch noch x mal :d. Aber ich finde es eben super, wenn man sich bei den Dingen, bei denen man schon im Vorfeld weiss, dass man die genau so haben will, Gedanken macht, wie man es dem Hund beibringen kann, dass es ihm nachhaltig klar ist und man nicht immer nur mit Druck arbeitet.
Die Methode hat vor allem den Vorteil, dass ich nicht die innerliche Panik habe, wie reagiere ich jetzt auf das Hunde"fehl"verhalten richtig. Das entspannt mich und den Umgang mit dem Hund und damit wahrscheinlich auch den Hund :good: .

Unser Airedale wusste von Anfang an ganz genau, dass sie auf dem Sofa nichts verloren hat. Eine Zeitlang dachte sie dann, es merkt keiner, wenn sie Nachts aufm Sofa schläft. Morgens wenn man den ersten Schrift auf die Treppe gemacht hat im OG, hat man unten die typischen "vom Sofa aufsteh"-Geräusche gehört. Ganz leise, schleichend. Kam man runter, lag Hund gaaaaanz braaav und vooooll verpennt auf ihrem Platz, guckte schläfrig zu dir und gähnte demonstrativ.
:spass2: , die selbe Story hat meine Arbeitskollegin (die auch den Hund mit auf Arbeit nimmt) mir von Ihrer Hündin auch erzählt. Welch Schauspielerisches Talent, da in den Hunden schlummert und wie einfallsreich sie doch sind!


@Crispy: Danke noch mal für den Link und das Video!

Bolotta

Alphadoggie

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33

Freitag, 28. April 2017, 13:05

Bei uns dürfen die Hunde (Luna) aufs Sofa, wenn wir drauf sitzen. Wir haben aber alles mit Wolldecken ausgelegt. So macht es nichts, wenn sie trotzdem mal rauf gehen.

Luna legt sich auch öfters nachts aufs Sofa, wenn alle schlafen. Ich erlaube es ihr nicht, aber ich verbiete es nicht, wenn ich es sehe.

Ins Bett dürfen sie eigentlich, wenn wir uns mal hinlegen oder am Morgen früh, bis ich aufstehe. Honey legt sich gerne tagsüber auf mein Bett. Meistens mache ich die Türe zu, dann hat es sich erübrigt. Nachts ist es so, wie früher mit den Kindern: Merke ich es nicht, es stört meinen Schlaf nicht, so ist es egal. Sie haben leider die Angewohnheit, sich ganz nahe an mich zu kuscheln. Da liege ich so verkrüppelt da, dass ich Rückenschmerzen habe. Dann "fliegt" der Hund raus..

Sie können aber sehr gut unterscheiden, dass sie nicht immer aufs Bett/ Sofa dürfen.

Sally

Schnupperdoggie

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34

Freitag, 28. April 2017, 13:59

Meine Hündin darf bei uns nicht aufs Sofa und auch nicht aufs Bett. Sie hat das von Anfang an gut eingehalten. Wenn sie es doch mal versucht hat, habe ich sie kommentarlos runterbugsiert. Sobald sie unten war und hab ich ihr gesagt, "supi abe". Supi ist unser Markerwort. Dann belohnt. Auch wenn sie ganz brav unten blieb, als wir z.B ins Bett gegangen sind, "supi abe" und Belohnung. So hat sie schnell gemerkt, das sich das unten bleiben für sie mehr lohnt.
Sie darf jederzeit das Schlafzimmer betreten, aber halt nicht ins Bett springen.

Wichtig ist einfach wirklich auch die Konsequenz. Sonst wird es für den Hund schwierig, wenn er ein Mal darf und ein Mal nicht.

Ich bin aber auch noch ganz am "Anfang". Sie ist mein erster eigener Hund.

Bolotta

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35

Freitag, 28. April 2017, 16:40

Sally, du machst das sehr gut :thumbsup: Ich finde auch, Konsequenz ist für den Hund am besten.

andi+rudel

Streunerdoggie

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36

Freitag, 28. April 2017, 20:54



Wichtig ist einfach wirklich auch die Konsequenz. Sonst wird es für den Hund schwierig, wenn er ein Mal darf und ein Mal nicht.

Ich bin aber auch noch ganz am "Anfang". Sie ist mein erster eigener Hund.


Konsequenz ist das A und O in der Hundeerziehung. Das gibt dem Hund Orientierung. Alles andere verunsichert nur und wir sind für den Hund nicht zu durchschauen, was wiederum alles sehr viel schwieriger macht.

Lady

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37

Samstag, 29. April 2017, 07:59

Konsequenz ist das A und O in der Hundeerziehung.
Das sehe ich auch so. Da man einem Hund keine Ausnahmen erklären kann, kann man auch keine machen. Sonst erzeugt man sofort eine Verunsicherung und fordert den Hund quasi dazu heraus das nächste Mal die Grenze auszuloten, ob jetzt das "Nein" auch wirklich gilt oder eben doch nicht...
Dasselbe mit dem Rückruf. Mehrmaliges Rufen führt nur dazu, dass der Hund sich daran gewöhnt erst zu kommen, wenn es ihm passt :d Oder mit anderen Worten: Hund lernt selektives Hören :biggrin: Darum rufe ich aus Prinzip EINMAL. Danach erfolgt eine aktive Handlung meinerseits. Beim Welpen und Junghund, der logischerweise noch keinen zuverlässigen Rückruf einhalten kann, kommt es auf die Situation darauf an, wie ich reagiere. Entweder renne ich in die Gegenrichtung von ihm weg, um den jungen Hund dazu zu animieren, zu mir zu rennen. Oder ich verstecke mich... oder ich hole ihn... oder ich mache mich ganz spannend usw. Aber ich rufe kein zweites Mal. Von Anfang an nicht. Und sehe ich, dass mein Hund schon weggerannt ist und ich zu spät reagiert habe, dann rufe ich gar nicht mehr, wenn mir klar ist, dass der Hund eh nicht hören wird. Ich will meinem Hund möglichst keine Gelegenheit geben mich resp. meinen Ruf zu ignorieren. Dann schlucke ich den Ärger runter (ich bin ja schliesslich Schuld, weil ich zu unaufmerksam war...!) und bleibe still. Erst wenn ich erkenne, dass mein Hund wieder auf mich reagiert, dann rufe ich.
Liebe Grüsse
Marianne

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Anne

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38

Samstag, 29. April 2017, 08:23

"Nicht aufs Sofa" und andere Fragen zu Basics der Hundeerziehung

Ich mache mal ein ganz neues Thema aus diesen Fragen und Antworten, die im "Basics, die man in der Hundeerziehung besser machen kann" - Thread entstanden ist. Nicht, weil mich da das OT stört, sondern damit das alles findbar bleibt in den Weiten unserer Threads ;) Ich finds schön, wenn etwas Suchmaschinen-freundlich ist.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Anne

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39

Samstag, 29. April 2017, 09:08

So, ich äussere mich auch mal zum Thema. .. Achtung, Roman :d Hab versucht, es mit Absätzen etwas zu strukturieren.

In diesem speziellen Fall, das Hund nur auf einem bestimmten Platz auf Sofa darf, würde ich das nicht über eine konditionierte Decke machen, sondern über ein Verbot vom Rest des Sofas (Oh Schreck, Oh Graus, und das von mir Wattebäuschlerin :d )

Jemand hat schon gesagt: Der Hund muss nicht auf die Decke, er darf (im Sinne von: Er darf auch weg vom Sofa bleiben).
Es geht ja um einen Ruheplatz. Hier kommt bei der aktiven Konditionierung ein grosses Problem ins Spiel: Erwartungshaltung.

Würde ich für Mairin eine Decke auslegen und anfangen, das Draufgehen aktiv zu becklickern mit Markertraining, als "anzutrainieren", könnte ich diese Decke nicht mehr liegen lassen. Sie würde ständig draufgehen in der Erwartungshaltung, Click+Guetzli zu bekommen, es wäre für sie also ein Arbeitsobjekt geworden (wie bei einem Trick) und kein Ruheplatz mehr.

Ich würde einen Ruheplatz deshalb nie so aktiv belohnen, sondern dann, wenn der Hund es von alleine anbietet (also sich einfach dahin legt) ab und zu ruhig belohnen, mit Worten, einem Streichel oder auch mal einem Guetzli, das es eher so nebenbei hingelegt gibt - wobei ruhen an sich ja schon selbstbelohnend ist. Relativ häufig würde ich es also einfach freundlich ignorieren und dem Hund seine Ruhe lassen. Kommt auch auf den Hund draufan, manche springen einfach sofort auf, sobald man sie anspricht, Mairin könnte ich in dem Fall mit einem ruhig gesprochenen "Good Girl" oder "Fein Legge" oder was weiss ich belohnen. Andere mögen nicht so gern gestreichelt werden (unbedingt den Hund beobachten beim Streicheln - oft genug erdulden sie es mehr als es zu geniessen!) ..

Man muss dazu sagen: Mairin darf überall liegen. Sie hat keinen zugewiesenen Platz, weder irgendwo am Boden, noch auf dem Sofa, sie darf aufs Bett, aufs Sofa, in den Sessel .. Mir ist wichtig, dass ich sie jederzeit ruhig runterschicken kann (ohne Druck) und es ihr auch mal verbieten kann (wenn sie zB nass ist nach dem Spaziergang), und das klappt bei ihr wunderbar. Die ersten 2 Jahre durfte sie allerdings auch nicht hoch (hat sich mein damaliger Freund und MB gewünscht) - und das habe ich über Verbot aufgebaut ( smilie_sh_019 et tu, Anne?!).

Das heisst zum konkreten Beispiel:
Ich würde den Hund IMMER vom Sofa schicken, wenn sie am "falschen" Ort hochkommt, und belohnen, wenn sie bei der Decke hochkommt. Natürlich kann man ihr je nachdem helfen, indem man den Rest des Sofas weniger zugänglich macht, mir persönlich wärs jetzt aber auch zu blöd, das mit Stühlen vollzulegen oder überall Flaschen draufzustellen oder Knisterfolie auszulegen oder was man noch so liest, um dem Hund diesen Teil des Sofas mies zu machen (was ja übrigens auch eine Form von Strafe ist ;)) - da würde ich ganz einfach mit meiner (ruhigen!) Autorität durchgeben, das ich das auf meiner Resource (Sofa) nicht so haben will, also den Hund relativ einfach, ruhig und ohne Druck vom Sofa schicken, allenfalls mit Schubs verstärken.

Aber auch hier greift Moni's Blog mit der (im weitesten Sinne) Idee, das jeder Hund vor dem falschen Verhalten erstmal das richtige zeigt: Der Hund wird sich einen Moment überlegen, wo auf dem Sofa er hochgehen soll, und da kann man ihn abholen. Bei Mairin hab ich dafür ziemlich viel Zeit (ca. 5 Sekunden), bei einem anderen gehts sicher schneller.

Konkrete Situation: Ich sitze auf dem Sofa, Hund will aufs Sofa, Hund steht vor dem Sofa mit der Idee, hochzuspringen (das sieht man aber sowas von) - dann lenke ich den Hund zum Platz mit der Decke, animiere ihn (alles ruhig!) hochzugehen, und belohne ihn (immer noch ruhig!) dafür (Wort, Guetzli, Streichel, nichts, was zu grosse Erwartungshaltung aufbaut. Die beste Belohnung ist in diesem Fall sowieso, dass er aufs Sofa darf (die beste Belohnung ist immer das, was der Hund IN DEM MOMENT am meisten will, das zählt immer und überall).

Macht der Hund es falsch, schicke ich ihn runter, versuche vielleicht, ihm die Decke anzubieten, oder warte einfach, bis er es von sich aus richtig macht. Liegt er direkt neben der Decke, würde ich versuchen, ihn einfach auf die Decke rüberzuschicken / schieben / holen und belohne ihn dann dort.

Dass das Sofa an sich in diesem Fall die grösste Belohnung ist, ist allerdings genau die Krux an der Sofa-Sache und der Grund, wieso manche Hunde dann eben doch aufs Sofa gehen, obwohl sie "genau wissen", dass das Sofa tabu ist (übrigens ist das Sofa natürlich nicht für alle Hunde so wichtig ;) Kann auch sein, dass euer zukünftiger Hund überhaupt nicht aufs Sofa will).

Ein kurzer Exkurs zur Hundesicht:
Mein Mensch ist mein "Rudelführer" (ich brauche das Wort sehr vorsichtig, weil die Rudeltheorie beim Haus(einzel-)hund im Verbund mit dem Menschen nur sehr beschränkt gültig ist), ich vertraue ihm und blicke auf zu ihm.
Mein Mensch findet das Sofa einen coolen Ort (schliesslich lümmeln wir da ja ständig rum ;)), also ist es wohl ein sehr cooler Ort.
Also will ich auch aufs Sofa.

Unter Hunden macht ein Schnösel einem Respekttier eine geliebte Ressource nicht streitig, solange das Respekttier die Ressource hat. Lässt das Respekttier die Ressource aber liegen (oder signalisiert Teilfreude), darf der Schnösel sie haben, das ist dem Respekttier sowas von egal.
Ein Liegeplatz, der einem Hund wichtig ist, ist eine Ressource. Eine Ressource, die ein Respekttier haben will, wird sehr oft spannend für den Schnösel. Ergo: Das Sofa wird spannend für deinen Hund. Für den Hund ist es logisch, dass er die Ressource "Sofa" haben darf, wenn du nicht mehr drauf bist. Dass der Hund runtergeht, wenn der Mensch kommt, hat nix mit schlechtem Gewissen oder "der weiss genau...!" zu tun, sondern mit Respekt vor dir als Respekttier im Sinne von "ich mach dir die Ressource sofort frei, wenn du in die Nähe kommst".
"Ausweichmethoden" in den eigenen Schlafplatz ist völlig logisches Verhalten (angenommen, du sitzt am Arbeitsplatz deines Chefs, dann kommt dein Chef - wohin gehst du? An deinen Arbeitsplatz, du willst ja arbeiten - der Hund will ja ruhen, also geht er an einen anderen Ruheplatz), das "demonstrative" Gähnen etc. würde ich als Calming Signal, also als Freundlichkeitsgeste im Sinne von "ich will keinen Streit" interpretieren, vermutlich situativ, weil der Mensch eher verärgert zum Hund hin geht (er war ja auf dem Sofa .. ) - völlig situativ, das hat NICHTS mehr mit dem Sofa zu tun.

Ein Rudelführer würde einem Schnösel übrigens relativ sanft, aber klar sagen, dass er die Ressource haben / nicht teilen will. Unter Hunde heisst das: Auftreten, Blick, Nase, Ohren (das sind minime Zeichen, die nur ein sehr sorgfältiger Beobachter sieht), erst dann mal vielleicht ein Zähnefletschen, dann vielleicht mal ein Knurren, in letzter Instanz ein Abschnappen (die TN vom Hündisch-Seminar erinnern sich an das eindrückliche Video um die Ressource Knochen, bei der die Hunde MINUTENLANG im Fletschen-Knurren blieben - Hunde wollen eigentlich keinen Streit!). Für mich als Mensch heisst das: Ich muss nicht grob werden, ich kanns sanft machen (ruhiges Runterschicken, eventuell Schubsen) - kein Hund muss mit lautem Gedöns vom Sofa fliegen, ohne dass er vorher eine freundliche Aufforderung erhalten hätte (das, was beim Hund eben Blick, Nase, Ohren wären).

Aber eben: Die Crux ist, dass das Sofa ein beliebter Platz ist, WEIL ich als Mensch sie so gern habe. Viele Hunde werden also hochgehen, wenn der Mensch nicht da ist, und sich damit selber belohnen. Gehen sie also nicht auf die Decke, sondern einfach so aufs Sofa - haben sie sich damit eben trotzdem belohnt. Hier wäre es optimal, diesen Fehler gar nicht erst passieren zu lassen (Tür zu machen, Sofa mit Zeug zumüllen, dass der Hund nicht drauf kann (obwohl es da dann auch Spezialisten gibt, Mairin schmeisst Zeug, das ihr nicht passt, vom Sofa einfach runter :d ) - das ist nicht immer einfach, und deshalb wird es tw schwierig, hier konsequent zu sein .. (so wie es in vielen Situationen nicht einfach ist, die hochgelobte Konsequenz immer durchzuziehen - aber an sich ja, Konsequenz ist das A und O, für die Hundeerziehung, wobei für mich Konsequenz vor allem Lesbarkeit bedeutet).

Und noch einen letzten Ausdruck aus der Verhaltensforschung schmeisse ich in die Runde, das beim selbstbelohnenden Sofa auch zum Tragen kommt: Variable Belohnung. Das heisst: Belohnung, die nur ab und zu und ohne klar Regelmässigkeit kommt, verstärkt ein Verhalten (das Sofa) sehr viel stärker als eine absehbare Belohnung (übrigens nicht nur beim Hund, bei so ziemlich jedem Lebewesen mit einem Gehirn, und je ursprünglicher dieses Gehirn umso mehr). Im Hundetraining ist das für uns oft eine ganz tolle Einsicht (indem ich ein Verhalten, das mal gelernt ist, noch variabel belohne, verstärke ich dieses Verhalten). Im Sofabeispiel: Der Hund kann sich MANCHMAL selber damit belohnen, auf dem Sofa zu liegen (wenn Mensch es grad nicht mitbekommt), aber nicht immer (manchmal schickt der Mensch ihn runter) - umso cooler wird das Sofa.. Lösung dafür: Fehlverhalten nach Möglichkeit gar nicht passieren lassen .. was aber je nach Hund und Motivation des Hundes, aufs Sofa zu kommen, sehr schwierig ist ;)

So, ich habe fertig :d Sorry, fast ein Blogeintrag für sich geworden :rolleyes:
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anne« (29. April 2017, 13:37)


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Samstag, 29. April 2017, 09:16

Ich habe nun nicht alles gelesen, aber ich hatte Hunde wo alles oder auch nichts durften ;)

Mein erster Hund: Kein Sofa und kein Bett, sie hat es nie versucht und somit war es kein Thema und ich wollte auch kein Hund auf den Sachen haben ;) Gott war ich früher streng :pfeifen: :hihi:

Dann Diuni: Kein Sofa, kein Bett... bis sie 1,5 Jahre war und mir ein Trainer sagte warum ich sie nicht aufs Sofa lasse, sie werde ja nicht automatisch böse (dies war meine Ansicht früher und traf auch auf diese erste Hündin zu). Also dachte ich ja, OK... warum nicht aufs Sofa. Diuni legte oft den Kopf aufs Sofa und fragte quasi ob sie hoch darf. Also durfte sie auf ein ,,Fragen,, dann auf mein Kommando hoch. Sagte ich aber ,,nein, jetzt nicht,, dann blieb sie auch unten. :brav0: :nicken: Das bot sich aber von alleine an und wurde nie trainiert.

Dann kam Pyri als Welpe dazu und nun begannen die ,,Problemchen,,. ;) 2 Hunde, 1 grosses Sofa. Diuni kam hoch, Pyri als Junghund drückte dazwischen und vertrieb die schüchterne Diuni, was ich ganz sicher nicht wollte. Also lernte ich Pyri ziemlich schnell, dass Pyri auch hoch darf aber nicht dort wo Diuni war, sondern auf ihren Platz musste. Das ging wirklich sehr schnell. :nicken:

Ich konditionierte nichts sondern legte eine Decke drauf und jedes Mal wenn Pyri hochsprang sagte ich ,,Plätzchen,, und zeigte auf die Decke. Nach paar Mal musste ich gar nicht mehr zeigen nur noch ,,Plätzchen,, sagen. Nach ca. 2-3 Wochen hüpfte sie schon dort rauf wo die Decke war und falls sie mal wo anders drauf hüpfte korrigierte sie sich selber und lief zur Decke.

Mir ging es aber nicht darum, dass das Sofa dreckig werden könnte, also war es für mich kein Untergang wenn sie wo anders draufhüpfte... aber das Abliegen war auf der Decke. Somit hatte jeder Hund sein Ort und alle waren zufrieden.

Flaffy und Pyri verdrängen sich nicht wie es Pyri mit Diuni machte, darum dürfen sie nun wieder liegen wo sie wollen. Aber Pyri kennt selbst nach Jahren noch das Wort ,,Plätzchen,, und geht an die Stelle vom Sofa wo früher ihre Decke war, obwohl die Decke nicht mehr dort ist :love: . Das Sofa ist noch das Selbe :nicken:



Will ich gar kein Hund auf dem Sofa, dann ist es auch strickte so ohne Ausnahmen :nicken: . Heisst, der Hund (oder halt Welpe) kommt vom ersten Tag an runter wenn er noch kommt. Ich musste es bisher jedem Welpe nur 1-2x sagen, dann haben sie es nie wieder versucht. :nicken: Komischerweise haben es die Welpen beim Bett gar nie (oder höchstens) 1x versucht. Weil da will ich absolut kein Hund drin haben. Das ist mein Bett :k_irre: ;) (im Wowa dürfen sie aber ins Bett, da gelten Sonderregelungen... was sie gut verstehen).

Meine können sowieso unterscheiden wo sie drauf dürfen. Beispiel gingen sie noch nie bei Besuch auf ein Sofa, auch nicht in einem Hotel oder so. Bei meiner Mutter dürfen sie auch nicht, weil sie aber dort wirklich Zuhause sind hat es Flaffy schon 2x versucht. Merkte dann aber, dass sie ja nicht bei mir ist und sprang sofort wieder runter ;) . Also Hunde sind nicht doof.

Bei mir ist es erlaubt, wo anders aber nicht.

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