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Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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1

Montag, 24. Juli 2017, 09:30

Am Zaun kläffen gar nicht erst aufkommen lassen

Hallo zusammen

Schon in drei Wochen ist es soweit und wir ziehen um. :spass: Unser neues Heim wird eine 4-1/2-Zimmerwohnung mit grossem Gartensitzplatz sein, direkt angrenzend an eine Quartierstrasse.

So sieht das ganze, Stand heute, aus:


Wie ihr seht, führt die Quartierstrasse direkt an unserem Sitzplatz vorbei. Die Grünflächenbepflanzung, etc. werden erst nächstes Jahr folgen. Zudem führt unser Gartenteil noch ums Eck, wo er dann direkt gegenüber des Spielplatzes endet und der Fussweg geht dort auch noch ein kleines Stück lang.

Yoshi ist von Natur aus ein (akkustisch) ruhiger Hund, jedoch gibt er doch ab und zu an. Dies meist mit vorgängigem Knurren/Grummeln. Da ich das aber nicht haben will und auch nicht haben kann (Mietwohnung im Mehrfamilienhaus), möchte ich dies in der neuen Wohnung von Anfang her unterbinden resp. gar nicht aufkommen lassen. Er darf gucken, aber er hat die Spaziergänger, etc. nicht zu "vertreiben". Das durfte er in der alten Wohnung schon nicht (sind also keine neuen Regeln). In der alten Wohnung kam das Angeben jedoch sehr selten vor, da er gar keinen Grund dazu gehabt hätte (keine einsichtbare Strasse o.ä.).

Mein Plan war, Yoshi sicher die erste Saison (oder eben bis es klappt) nur mit 2m Schleppi in den Garten zu lassen und wenn er angibt, ihn kommentarlos zu holen und in die Wohnung zu verfrachten, die Tür zu schliessen und ihn erst wieder raus zu lassen, wenn er sich wieder entspannt hat und ruhig ist. Yoshi lernt relativ schnell, ist aber auch echt stur (Spitz halt :pfeifen: ).

Habt ihr noch andere Ideen, wie ich das Problem angehen könnte, sollte meine Methode nicht funktionieren? Mit Wasser anspritzen klappt bei ihm auch relativ gut, er ist da schwer zu beeindrucken, jedoch hat das immer nur einen kleinen Effekt (also es ist vielleicht für 2 Minuten Ruhe, bis der Mini-Schreck vorbei ist).

Kleine Zusatzfrage: Wenn der Hund in der Öffentlichkeit jemanden oder etwas angrummelt, ihr aber gerne hättet, dass er ruhig ist, wie geht ihr da vor? Grundsätzlich darf er schon grummeln, ich hätte einfach gerne, dass Ruhe ist, sobald ich das sage. Es geht mir dabei auch nicht um direkte Hundebegegnungen, da darf er so viel kommunizieren, wie er will (beissen bitte nicht), aber zum Beispiel im Restaurant unter dem Tisch hervor um "seinen Tisch" zu markieren oder so. (Kommt nicht oft vor, aber wenn, dann sehr penetrant)

Um Tipps bin ich sehr dankbar. :/dank:/
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Schneeflocken

Sportdoggie

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2

Montag, 24. Juli 2017, 09:40

Mein Plan war, Yoshi sicher die erste Saison (oder eben bis es klappt) nur mit 2m Schleppi in den Garten zu lassen und wenn er angibt, ihn kommentarlos zu holen und in die Wohnung zu verfrachten, die Tür zu schliessen und ihn erst wieder raus zu lassen, wenn er sich wieder entspannt hat und ruhig ist. Yoshi lernt relativ schnell, ist aber auch echt stur (Spitz halt :pfeifen: )

Das ist ein guter Plan, grundsätzlich. Kommt aber auch darauf an, warum er angibt. Wenn es aus Unsicherheit ist, kannst du probieren anfangs nur zusammen im Garten zu sein und ihm zeigen, dass da keine Gefahr herrscht. Je nach Situation ablenken oder belohnen oder beides.
Wenn du eh weisst, dass er bellen wird anfangs, würde ich ihn eine gewisse Zeit so oder so nicht alleine im Garten lassen.

Guten Umzug, wünsche ich! :)

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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3

Montag, 24. Juli 2017, 09:44

Zitat von »Sara&Yoshi«
Mein Plan war, Yoshi sicher die erste Saison (oder eben bis es klappt) nur mit 2m Schleppi in den Garten zu lassen und wenn er angibt, ihn kommentarlos zu holen und in die Wohnung zu verfrachten, die Tür zu schliessen und ihn erst wieder raus zu lassen, wenn er sich wieder entspannt hat und ruhig ist. Yoshi lernt relativ schnell, ist aber auch echt stur (Spitz halt )

Das ist ein guter Plan, grundsätzlich. Kommt aber auch darauf an, warum er angibt. Wenn es aus Unsicherheit ist, kannst du probieren anfangs nur zusammen im Garten zu sein und ihm zeigen, dass da keine Gefahr herrscht. Je nach Situation ablenken oder belohnen oder beides.
Wenn du eh weisst, dass er bellen wird anfangs, würde ich ihn eine gewisse Zeit so oder so nicht alleine im Garten lassen.

Guten Umzug, wünsche ich!

Danke, dass ist eine gute Überlegung. Ich hätte jetzt gesagt, es ist weniger aus Unsicherheit, mehr aus der "Eindringlinge müssen vertrieben werden"-Intension heraus. Ich versuch mich mal drauf zu achten, was er so für Körpersignale sendet :zwinker: (sollte ja jetzt wissen, auf was ich gucken muss). Also er macht es schon nicht wirklich bösartig, auch nicht aggressiv oder so. Eher wie ein Spiel (wenn man versteht wie ich das meine).

Ich hatte schon vor, ihn am Anfang nicht alleine raus zulassen, schon nur, weil ich noch nicht weiss, ob das ganze abhau-sicher ist, da wir anfangs noch einen Weidezaun stellen müssen und der richtige Zaun erst nächstes Jahr montiert wird.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Vaku

Schnupperdoggie

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4

Montag, 24. Juli 2017, 09:45

Wenn du Yoshi pöbbeln lassen würdest und ihn dann rein nimmst, hat er seine "Belohnung" doch schon bekommen :gruebel1:.
Ich würde es zumind mit einem Abbruchsignal belegen, damit er weiss das Verhalten ist unerwünscht. Einfach nur einsammeln, würde zumind bei uns rein gar nichts bringen.

Clickerst du? Ich denke bei so was wie dem Garten kann man gut per Clicker arbeiten.

Grundsätzlich versuche ich eigentlich immer den Hund schon vor dem "Fehler" abzuholen. Das klappt mal mehr mal weniger gut und kommt immer auf den Reiz drauf an.
Also die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, bevor die Erregungslage zu gross ist.

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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5

Montag, 24. Juli 2017, 09:51

Wenn du Yoshi pöbbeln lassen würdest und ihn dann rein nimmst, hat er seine "Belohnung" doch schon bekommen .
Ich würde es zumind mit einem Abbruchsignal belegen, damit er weiss das Verhalten ist unerwünscht. Einfach nur einsammeln, würde zumind bei uns rein gar nichts bringen.

Pöbbeln lassen will ich ihn ja gar nicht unbedingt. Er knurrt/grummelt immer zuerst, da würd ich ihn bereits versuchen, abzufangen. Meine Überlegung war, dass ich ihm, durch das Reinholen, das gewünschte Ziel, dass die Person weg geht, vermiese und stattdessen er weg gehen muss. Das mit dem Abbruchsignal klappt eben (noch) nicht, könnte ich aber direkt mit aufbauen. Also eigentlich: Wuff, Abbruchsignal, Ruhe = Belohnung; Wuff, Abbruchsignal, Wuff = Kommentarlos nach drinnen verfrachten. Das einzige Problem, dass sich mir jetzt grad auftut ist, dass ich nicht weiss, wie ich ihn drinnen "ruhig" kriege, da er ja durch die Balkontüre rausschauen kann. Höchstens, wenn ich ihn direkt ins Büro oder Schlafzimmer schicken würde... :gruebel1:

Clickerst du? Ich denke bei so was wie dem Garten kann man gut per Clicker arbeiten.

Grundsätzlich versuche ich eigentlich immer den Hund schon vor dem "Fehler" abzuholen. Das klappt mal mehr mal weniger gut und kommt immer auf den Reiz drauf an.
Also die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, bevor die Erregungslage zu gross ist.

Das ist auch eine gute Idee. Kann man sicher beides gemeinsam machen, also belohnen, wenn er ruhig ist, Aufmerksamkeit auf mich lenken und wenn er doch motzt, wird er nach drinnen verlegt.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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6

Montag, 24. Juli 2017, 10:14

Mein Plan war, Yoshi sicher die erste Saison (oder eben bis es klappt) nur mit 2m Schleppi in den Garten zu lassen und wenn er angibt, ihn kommentarlos zu holen und in die Wohnung zu verfrachten, die Tür zu schliessen und ihn erst wieder raus zu lassen, wenn er sich wieder entspannt hat und ruhig ist. Yoshi lernt relativ schnell, ist aber auch echt stur (Spitz halt :pfeifen: ).
Finde ich eigentlich auch einen guten Plan.
Du möchtest ja, dass er gar nicht erst angibt, oder? Dann glaube ich, klappt das so schon.

Lotus gibt seit wir umgezogen sind aus dem 1. Stock viel mehr an. Stört mich grundsätzlich aber nicht, das darf er bei uns. Nur muss er lernen, aufzuhören, wenn ich ihm das sage. Sprich, Ziel bei uns ist es, "schnell" aufzuhören, wenn er angibt. Das mache ich so, dass ich direkt wenn er loslegt schauen gehe. Dann vermittle ich ihm, dass ich "übernehme" und sein Job getan ist :hihi: , und dann hat er Ruhe zu geben. Wenn dies nicht passiert muss er rein oder wenn er drinnen ist auf seinen Platz. Hat bei uns bisher eigentlich gut funktioniert. Ok, wenn der freche Fuchs kommt, dann klappt's nicht, der bringt Lotus auf die Palme, aber bei normalem "angeben" klappt es immer besser.

Vaku

Schnupperdoggie

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7

Montag, 24. Juli 2017, 10:16

Er knurrt/grummelt immer zuerst, da würd ich ihn bereits versuchen, abzufangen.
Ahso, das hatte ich dann falsch verstanden. Ich dachte du wolltest ihn einsammeln wenn er "loslegt" hat, sozusagen als Abbruch :peinlich: - sorry.

Dann vermittle ich ihm, dass ich "übernehme" und sein Job getan ist :hihi:
Wie machst du das? Würde mich sehr interessieren :)

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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8

Montag, 24. Juli 2017, 10:19

Mein Plan war, Yoshi sicher die erste Saison (oder eben bis es klappt) nur mit 2m Schleppi in den Garten zu lassen und wenn er angibt, ihn kommentarlos zu holen und in die Wohnung zu verfrachten, die Tür zu schliessen und ihn erst wieder raus zu lassen, wenn er sich wieder entspannt hat und ruhig ist. Yoshi lernt relativ schnell, ist aber auch echt stur (Spitz halt :pfeifen: ).
Finde ich eigentlich auch einen guten Plan.
Du möchtest ja, dass er gar nicht erst angibt, oder? Dann glaube ich, klappt das so schon.

Lotus gibt seit wir umgezogen sind aus dem 1. Stock viel mehr an. Stört mich grundsätzlich aber nicht, das darf er bei uns. Nur muss er lernen, aufzuhören, wenn ich ihm das sage. Sprich, Ziel bei uns ist es, "schnell" aufzuhören, wenn er angibt. Das mache ich so, dass ich direkt wenn er loslegt schauen gehe. Dann vermittle ich ihm, dass ich "übernehme" und sein Job getan ist :hihi: , und dann hat er Ruhe zu geben. Wenn dies nicht passiert muss er rein oder wenn er drinnen ist auf seinen Platz. Hat bei uns bisher eigentlich gut funktioniert. Ok, wenn der freche Fuchs kommt, dann klappt's nicht, der bringt Lotus auf die Palme, aber bei normalem "angeben" klappt es immer besser.

Ich differenziere da noch ein bisschen. Wenn es einen wirklichen Grund gibt, wie zum Beispiel zeukelnde Kinder oder so, dann darf er angeben, bis ich den Job übernehme und ihm sage, er solle ruhig sein. Das muss er dann nicht erdulden. Jedoch will ich nicht, dass er wegen jedem Pups angibt und ich will, dass Spaziergänger mit und ohne Hunde vorbei gehen können, ohne angekläfft zu werden. Da dies aber für ihn sicher schwer ist zu unterscheiden, werde ich am Anfang bei allem gleich reagieren und mit der Zeit versuchen, den Rahmen etwas zu lockern (so der Plan... :pfeifen: ). Dann ist es mir dann lieber, dass er eben nicht angibt, auch wenn er übelst genervt ist, als dass er trotzdem wegen allem angibt. Weisst du, wie ich meine?

Das mit dem zusammen schauen gehen mach ich jetzt schon so, wenn er irgendetwas ankläfft oder angrummelt, obwohl da gar nichts ist. Dann schick ich jeweils, er solle mir doch bitte zeigen, was genau los ist. Meist steht er dann nur verwirrt rum und ist ruhig :hihi:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Tabasco

Sportdoggie

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9

Montag, 24. Juli 2017, 10:21

Ich würde ihn zu Beginn ebenfalls nur unter Aufsicht in den Garten lassen.

Würde es Yoshi überhaupt gefallen, alleine im Garten zu sein? Oder ist es für ihn wichtiger, bei dir zu sein?
Bei Tabasco war es in seinen ersten paar Jahren so, dass er kaum länger alleine draussen sein wollte, ihm war das "bei mir Sein" (oder böser gesagt, die Kontrolle über mich) wichtiger. Deshalb schickte ich ihn bei Nichtbenehmen häufig rein, ich selber blieb aber draussen. Das tat dann meinem Kontrolleti doch weh.
Mittlerweile ist er gerne - auch stundenlang - alleine im Garten.

Bei Tabasco merke ich gerade im Garten sehr gut, wie seine Verfassung ist. Hat er einen schlechten Tag, ist er viel belliger, gibt wegen fast nichts an. Auch gegen Abend ist's häufig schlimmer, weil dann seine nervilichen Reserven aufgebraucht sind. Da schütze ich ihn, indem er drin bleiben "muss".

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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10

Montag, 24. Juli 2017, 10:46

Ich würde ihn zu Beginn ebenfalls nur unter Aufsicht in den Garten lassen.

Mach ich :nicken:

Würde es Yoshi überhaupt gefallen, alleine im Garten zu sein? Oder ist es für ihn wichtiger, bei dir zu sein?
Bei Tabasco war es in seinen ersten paar Jahren so, dass er kaum länger alleine draussen sein wollte, ihm war das "bei mir Sein" (oder böser gesagt, die Kontrolle über mich) wichtiger. Deshalb schickte ich ihn bei Nichtbenehmen häufig rein, ich selber blieb aber draussen. Das tat dann meinem Kontrolleti doch weh.
Mittlerweile ist er gerne - auch stundenlang - alleine im Garten.

Er liegt sehr gerne auch alleine im Garten, aber nur dann, wenn drinnen nix läuft, also ich lese, fernsehe oder ähnliches. Sonst will er schon immer dabei sein. Alleine reinschicken hat bei ihm sicher auch einen erzieherischen Effekt, weil er bewusst von uns abgegrenzt wird.

Bei Tabasco merke ich gerade im Garten sehr gut, wie seine Verfassung ist. Hat er einen schlechten Tag, ist er viel belliger, gibt wegen fast nichts an. Auch gegen Abend ist's häufig schlimmer, weil dann seine nervilichen Reserven aufgebraucht sind. Da schütze ich ihn, indem er drin bleiben "muss".

Ja, das kenn ich. :pfeifen:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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11

Montag, 24. Juli 2017, 11:27

Dann vermittle ich ihm, dass ich "übernehme" und sein Job getan ist :hihi:

Wie machst du das? Würde mich sehr interessieren :)
Hm. Ich weiss nicht, wie man das machen müsste, mache das nach Gefühl. :d
Erstmal gehe ich hin und schaue, was los ist. Wenn da z.B. jemand auf dem Trottoir läuft, behalte ich denjenigen (wenn weiter weg) sichtbar im Auge. Wenn z.B. der Nachbar da ist, dann grüsse ich auch oder ging anfangs auch mal mit Lotus zu ihm hin, sodass er weiss, der ist keine Gefahr. Wenn z.B. eine Katze es wagt, in seinen Garten zu kommen :-p , dann vertreibe ich die auch mal. Lotus darf von drinnen zuschauen, aber nicht raus. Wenn er sich nach kurzem Angeben nicht beruhigt, dann muss er auf seinen Platz, oder wenn er draussen war, rein. Wenn er im Garten ist, vertreibt er übrigens auch mal eine Katze oder Vögel :hihi: selbst - das ist ok für mich.
Da dies aber für ihn sicher schwer ist zu unterscheiden, werde ich am Anfang bei allem gleich reagieren und mit der Zeit versuchen, den Rahmen etwas zu lockern (so der Plan... :pfeifen: )
Würd ich auch so machen, erstmal bei allem "verbieten" - ist sonst vermutlich schwer nachzuvollziehen für Yoshi.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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12

Montag, 24. Juli 2017, 11:31

Luna und Honey sind gerne ohne mich im Garten. Unser Garten ist eigentlich nicht einsehbar von Fremden. Ausser wenn jemand auf dem LW Land ist, zB um zu mähen. Dann bellt Luna. Sie muss aber auf Kommando aufhören.

Hingegen auf den Campingplätzen hat sie nun die doofe Mode, dass sie immer wieder ganz kurz bellt, leicht knurrt. Auch hier, mehr zum Zeigen, dass sie das ist.

Da arbeite ich stark mit ihr. Sie weiss genau, dass ich das nicht will. Denn sobald sie ein Wuffer macht, muss ich sie bloss anschauen, dann guckt sie so richtig schuldbewusst. Kann aber, wenn sie einen Grund hat, 3 Minuten später wieder beginnen. Gestern "drohte" ich ihr, wenn sie nicht aufhört damit, käme sie ins Tierheim :biggrin: . Hey, die hatmich richtig entsetzt angeschaut :d

Wie wäre es, wenn du Yoshi in den ungewolltenSituationen mit einem Sprutz Wasser zeigst, dass das nicht geht?

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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13

Montag, 24. Juli 2017, 11:34

Wie wäre es, wenn du Yoshi in den ungewolltenSituationen mit einem Sprutz Wasser zeigst, dass das nicht geht?

Hab ich in der alten Wohnung schon versucht, zeigt aber keine nachhaltigen Ergebnisse. Das beeindruckt ihn nicht wirklich, resp. bewirkt nur, dass er sein Verhalten "heimlich" zeigt und das ist eigentlich noch weniger das, was ich haben will.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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14

Montag, 24. Juli 2017, 11:45

Hm, wie bellt er denn heimlich?

Das mit dem Wasser funktioniert eben bei meinen perfekt. Nur, wenn Luna auf dem Teppich liegt, kann ich das nicht gut mit dem Wasser machen

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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15

Montag, 24. Juli 2017, 11:48

Hm, wie bellt er denn heimlich?

Er ist zwar ruhig, wenn wir zum Beispiel im Wohnzimmer sind, sobald wir aber in die Küche wechseln und einen längeren Weg nach draussen haben, nutzt er die Chance. Oder es klappt eben nur, wenn der Wasserspritzer auch wirklich griffbereit steht. Ist er nicht da, weiss der schlaue Herr ganz genau, dass ihm jetzt nix passieren kann.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Snowdog

Schnupperdoggie

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16

Montag, 24. Juli 2017, 14:00

Hm, wie bellt er denn heimlich?

Er ist zwar ruhig, wenn wir zum Beispiel im Wohnzimmer sind, sobald wir aber in die Küche wechseln und einen längeren Weg nach draussen haben, nutzt er die Chance. Oder es klappt eben nur, wenn der Wasserspritzer auch wirklich griffbereit steht. Ist er nicht da, weiss der schlaue Herr ganz genau, dass ihm jetzt nix passieren kann.
Das erinnert mich an meinen einen Hüetihund: Der hatte zu Hause (also bei den Besis) eine Weile ein Antibellhalsband, da er im Garten immer kläfft. Was Hat der schlaue Hund gemacht? Leise gebellt und Kopf zur Seite gedreht, bis der Spray alle war und danach richtig Radau gemacht :kaputtlach: Schlauer Hund :0engel0:

Vaku

Schnupperdoggie

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17

Montag, 24. Juli 2017, 14:03


Das erinnert mich an meinen einen Hüetihund: Der hatte zu Hause (also bei den Besis) eine Weile ein Antibellhalsband, da er im Garten immer kläfft. Was Hat der schlaue Hund gemacht? Leise gebellt und Kopf zur Seite gedreht, bis der Spray alle war und danach richtig Radau gemacht :kaputtlach: Schlauer Hund :0engel0:
:kaputtlach: :spass2: :bruell: so genial

Darcyschatzi

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18

Montag, 24. Juli 2017, 20:28

Ich würde fast sagen, das Belohnen des Bellens würde dich weiter bringen als ein Verbieten. Spitze wurden dafür gezüchtet und er wird so schnell nichts Schlechtes daran erkennen. Einfach immer wenn er bellt kurz schauen warum, dann ok sagen und leckerchen rein. Also nur für 1x bellen belohnen, nachher nicht mehr. Ich bekam den Tipp bei Darcy, da er dank riesiger Fensterfront mit Blick auf den Hauseingang und die Strasse, nachts richtig Radau machte sobald jemand unbekanntes sich wagte zu bewegen. Irgendwann hatte er das drauf und einfach so mal gebellt, das wurde dann ignoriert und fertig. Ich finds aber auch beruhigend zu wissen das er anschlägt, sieht halt jeder anders.
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

perrolina

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Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

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19

Dienstag, 25. Juli 2017, 07:27

Ich würde fast sagen, das Belohnen des Bellens würde dich weiter bringen als ein Verbieten. Spitze wurden dafür gezüchtet und er wird so schnell nichts Schlechtes daran erkennen. Einfach immer wenn er bellt kurz schauen warum, dann ok sagen und leckerchen rein. Also nur für 1x bellen belohnen, nachher nicht mehr.

Würde ich 1:1 unterschreiben
Liebe Grüsse Nicole

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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20

Dienstag, 25. Juli 2017, 08:28

Ich würde fast sagen, das Belohnen des Bellens würde dich weiter bringen als ein Verbieten. Spitze wurden dafür gezüchtet und er wird so schnell nichts Schlechtes daran erkennen. Einfach immer wenn er bellt kurz schauen warum, dann ok sagen und leckerchen rein. Also nur für 1x bellen belohnen, nachher nicht mehr. Ich bekam den Tipp bei Darcy, da er dank riesiger Fensterfront mit Blick auf den Hauseingang und die Strasse, nachts richtig Radau machte sobald jemand unbekanntes sich wagte zu bewegen. Irgendwann hatte er das drauf und einfach so mal gebellt, das wurde dann ignoriert und fertig. Ich finds aber auch beruhigend zu wissen das er anschlägt, sieht halt jeder anders.

Das klappt vielleicht bei einem Hund, der gerne und viel bellt. Das tut Yoshi aber, obwohl er ein Spitz ist, nicht. Das würde bei ihm nur dazu führen, dass er in mehr Situationen bellt und das will ich tunlichst vermeiden.

Mein Ziel ist es, dass alle Fussgänger, Velofahrer, Hündeler, etc. an unserem Garten vorbeigehen können und es Yoshi nicht interessiert oder er nur aufschaut, sie aber nicht melden muss. Bei ihm erreiche ich das leider eher weniger damit, dass ich ihn belohne fürs Angeben, so gut kenne ich meinen Schlingel. Dann fühlt er sich bloss in seiner Position als Wachhund bestätigt und das ist er bei uns nun mal nicht, resp. kann er auch nicht sein. Das ist nicht seine Aufgabe, sondern meine. Er darf beobachten, alles im Blick haben, aber ich entscheide, wer a) auf unser Grundstück kommen darf (da darf er mir höchstens Bescheid geben) und b) wer daran vorbei gehen darf. Das hat er weder zu entscheiden noch lautstark zu kommentieren.

Ich finde es super, wenn diese Methode bei euren Hunden klappt! Ich bin grundsätzlich dafür, positiv zu arbeiten und negative Verknüpfungen möglichst zu vermeiden, leider funktioniert es hier wohl eher weniger, resp. ich muss wirklich das ruhig sein belohnen und das Rumwäffelen unangenehm machen. Da kenn ich Yoshi gut genug, dass er sonst findet "Ah, sie findet es also gut, wenn ich angebe, also mach ich es noch viiiiel mehr!" :pfeifen:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara&Yoshi« (25. Juli 2017, 08:48)