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Husky92

Sportdoggie

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1

Montag, 31. Juli 2017, 19:06

Kenai und unsere Probleme

Hallo zusammen
Es gibt einige Sache die mich an Kenai stören. Er ist eher ein unsicherer und eifersüchtige Rüde. Das grösste Problem dabei ist, das man ihn kaum anfassen kann ohne das er Pipi laufen lässt. Und das vorzugsweise dann über Kleider und Schuhe. Dass ist das was mich am meisten an ihm stört.
Mal etwas zu Kenai
- altdeutscher Schäferhund oder besser gesagt deutscher Schäferhund in langstockhaar
- Geburtsdatum: 05.12.2015
- hoher Anteil an Ostblut
- Eltern sind nicht gerade einfache Hunde (beide mögen sonderlich keine anderen Hunden desselben Geschlechtes)
- wir holten ihn mit ca. 11 Wochen ab
- hat nicht so viel kennengelernt beim Züchter
- soll unser Wachhund werden, was er auch nun super macht
- lebt die meiste Zeit im Haus, jedoch von Anfang an auch mal draussen im Rudel

Kenai durfte immer mal wieder mit zur Arbeit bei mir, jedoch nach ein paar Wochen fing er immer an zu pieseln, wenn ich ihn hochhob (Treppe). Zuerst dachten wir, vielleicht wegen einer vollen Blase. Jedoch änderte sich da nie was. Wir haben von Anfang an das 1x1 mit ihm gelernt, Sitz, Platz, Bleib etc. Da machte er immer sehr gerne mit und das machte er auch wirklich toll. Das pieseln da, war da am anfang wirklich nur beim hochheben. Ansonsten beim wilden spielen oder mal beim Kuscheln nie (er ist jedoch nicht so der Kuscheler). Dann kurz vor der Auswanderung lebte er dann mehr draussen bei den anderen, was er auch genoss. Er war da mit seinen 9 Monaten schon grösser als unsere Huskys unterwarf sich jedoch bei den Rüden immer gut, bei Hündinnen immer weniger. Er war da vielleicht mal 2-3 Tage draussen und dann wieder 3-4 Tage drinnen im Haus. Extra langsam aufgebaut, den zwei Wochen vor dem Umzug, war es einfach nicht möglich ihn im Haus zu haben. Da blieb er dann 2 Wochen draussen. Und auch nach dem Umzug musste er 2-3 Wochen draussen bleiben. Als im Haus alles eingeräumt war, durfte er dann auch wieder zu uns ins Haus. Aber auch da nur mal ein paar Tage und dann wieder mal ein paar Tage draussen. Gearbeitet haben wir ca. 1 Monate nicht mit ihm. Dann fingen wir wieder langsam an, jedoch hatte er meistens keine Lust mehr nach 5min. Was einfach völlig untypisch war, aber auch verständlich. Alles total neu, neue Gerüche und dann noch in der Pubertät etc. Wir gingen dann auch mal mit den anderen Hunden aus seinem Rudel spazieren auch ohne ihn. So auch am Vortag. Wir gingen da nur mit Quebec spazieren. Quebec war zu diesem Zeitpunkt gute 14,5 Jahre alt. Und er durfte da einfach nicht mit, da er seine dazumal ca. 33kg einfach nicht wirklich unter Kontrolle hat. Er weiss einfach nicht was für eine Kraft er hat und überrumpelt somit auch mal die anderen Hunden, vorallem Quebec. Ja wir kamen vom einkaufen nach Hause, alles war ok und plötzlich ging es los. Ich hörte nur noch ein Hundegeschrei und gebelle. Also bin ich sofort zum Rudel gerannt. Die meisten liessen sofort los als sie mich sahen. Da sah ich Quebec am Boden liegen und ich dachte nur noch sie sei Tod. Ein paar der Jungs liessen dann auch los als ich im Zwinger war, jedoch Kenai nicht. Er hing ihr an der Kehle. Er hörte einfach nicht auf auf sie einzubeissen. Mein Mann kam dann auch gleich zur Hilfe und nur mit vereinten Kräften konnten wir Quebec befreien. Sie hatte etliche Wunden am Kopf und am Hals, jedoch zum Glück nichts tiefes. Wir hatten diese Wunden dann schnell unter Kontrolle und es heilte alles gut, jedoch der seelische Schaden war enorm. Es ging fast 3 Monate bis sie wieder die Alte war. Mittlerweile spielen die beiden wieder miteinander. Während diesen drei Monaten war Kenai selten im Haus. Da wir Quebec die ganze Zeit im Haus hatten. 2 Tage nach diesem Vorfall ging Kenai auf unsere Dakota (6 Jahre) los, auch da wieder konnten wir nur zu zweit dazwischen gehen. Ab da lebte Kenai nur noch unter aufsicht im Rudel, der Rest des Tages war er alleine in einem Zwinger. Ich hatte total kein Vertrauen mehr in Kenai und wir haben uns auch überlegt in abzugeben, aber wer nimmt schon einen solchen Hund auf, der fast einen anderen Hund getötet hatte. Der Rat des Züchters war, kastriert ihn. Obwohl der Züchter gegen das Kastrieren war... Jedoch war das für uns keine Lösung. Er blieb bei uns und wir erarbeiteten wieder gemeinsam mein Vertrauen zu ihm. Aber auch das gestaltete sich als schwer, den Kenai hatte einfach keine Lust mit uns zu arbeiten oder spielen. Als er dann nach und nach immer mehr wieder im Haus war ging es besser. Er arbeitete wieder besser mit uns und auch mit Freude. Also alles in allem ist nun wieder alles ok!
Nun zu den paar Problemen:
1. Pinkeln: Er hat die letzten paar Monate damit angefangen, wenn man ihn durchknuddeln will (wenn er von sich kommt) dass er pinkelt. Oder auch schon einfach ein Halsband abziehen und wieder eines anziehen pinkelt er. Einfach sobald man mit dem eigenen Körper bei ihm ist, da zeigt er dann Meideverhalten.
Was ich dagegen tun will: Ich werde nun desöfteren mit ihm arbeiten, aber mehr spielerisch. Ach tricks beibringen, die mit nicht Zuviel Körpereinsatz zu erlernen sind. Das alles möchte ich zuerst mal nur spielerisch oder mit Futter erlernen. Jedoch sah ich schon bessere und langfristigere Besserung mit dem Clicker. Versuche es jedoch zuerst mal anderst, also ein Experiment. Das Fusslaufen klappt draussen immer besser mit näherem Kontakt zu mir mit Ballspielen. Dabei belasse ich es auch.
2. Eifersucht: Das entwickelte er erst beim Umzug. Ich nehme an durch zu wenig Aufmerksamkeit. Wobei wir eben immer geschaut haben, dass sich nichts plötzlich verändert. Sondern von Anfang an ganz langsam. Die Eifersucht müssen wir auch in den Griff bekommen, weiss jedoch noch nicht so recht wie. Beispiele: Gerade vor ein paar Tagen war auch Kira mit ihm Haus. Wie sie es immer mal wieder ist. Kenai hatte als Welpe eine Ikea-Maus die er wirklcih geliebt hatte, jedoch seinen Zähnen zum Verhängnis wurden. Meine Mutter war hier und brachte ihm und auch Kira eine solche Ikea-Ratte. Er hatte seine und Kira ihre, plötzlich ging er auf Kira los und wollte auch ihre Ratte. Es ging alles gut aus, aber auch nur, weil wir daneben sassen. Ok hier gilt, wenn Kira im Haus ist kommen die Ratten weg. Anderes Beispiel: Wenn die Katzen bei uns am Abend auf der Couch sind und wir miteinander kuscheln und sie ab der Couch wollen, fixiert er sie und schnappt nach ihnen. Da ich dass jedoch weiss, sage ich Kenai schon vorher, er soll es lassen. Somit klappt das schon relativ gut. Er hat jedoch auch Tage, da verfolgt er die Katzen regelrecht. Die Katzen haben jedoch überall fluchtmöglichkeiten. Es gibt jedoch auch Tage, da können die Katzen im Haus rumspeeden und ihn interessiert es null...
3. seinen Körper besser unter Kontrolle bringen: Kenai ist mittlerweile gute 70cm gross und ca. 38kg schwer. Er hat seinen Körper überhaupt nicht unter Kontrolle. Er weiss nicht was für eine Kraft er hat. Hierbei geht es mir vorallem darum, dass er nicht ständig unsere anderen Hunden über den Haufen rennt und das meine ich nicht nur sprichwörtlich sondern wortwörtlich. Was kann ich hierbei tun? Könnte man hierbei mit solchen Gymnastiksachen arbeiten?

Es wurde leider ein sehr langer Text, sorry 1_(53) Werde hier über unsere Fortschritte berichten und bin auch froh über eure Meinungen und auch was man besser machen könnte und auch was...
Hier noch ein paar Bilder von Kenai







wuschy

Sportdoggie

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2

Montag, 31. Juli 2017, 19:26

oohhhhh, ist das ein hübscher kerl :love:

sonst kann ich dir leider nicht weiterhelfen, sorry

gruss wuschy

Namara

Alphadoggie

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3

Montag, 31. Juli 2017, 19:48

Ui heftig ja. Wie gross war sein Wurf in dem er geboren wurde? Wie viele Hündinnen und Rüden hatte es in diesem Wurf. Was ist bekannt von den Eltern und Grosseltern, Wesen und Gesundheit? Ist er und der Wurf auf natürlichem Weg geboren worden, also ohne Komplikationen.
Wie wurde mit den Welpen von den Züchtern umgegangen ist da Dir etwas bekannt. Wie zeigte er sich im Wurf im Verhalten. Könnt ihr ein gesundheitliches Problem zur Zeit ausschliessen?
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

hasch-key

Sportdoggie

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4

Montag, 31. Juli 2017, 19:56

Gesundheitlich ist alles ok? Prostata, Blase, Schilddrüse?
Ansonsten hört sich das ungut an :S .

Husky92

Sportdoggie

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5

Montag, 31. Juli 2017, 20:35

Es waren vier Rüden und vier Hündinnen. Es war eine normale Geburt. Es war der zweite Wurf der Hündin. Die Hündin ist sehr aufgeschlossen gegenüber Menschen, bei fremden Hunden nicht so und auch gegenüber der alten Hündinnen von ihnen nicht so aufgeschlossen. Beide jedoch verstorben um die Geburt herum und bei der Aufzucht. Mit den jüngeren hat sie es gut. Dem Vater kommst du besser nicht zu nah, auch hat er was gegen Rüden.
Wir werden sobald der zuständige Tierarzt aus den Ferien zurück ist mit Kenai zu ihm gehen. Röntgen werden wir ihn, da er ab und zu nicht rund läuft seit etwa 4 Wochen. Er wäre aber auch ohne das geröntgt worden. Prostata in dem Alter? Wir werden auch ein grosses BB machen lassen. Er hat auch ab und an Sodbrennen. Dann bekommt er ein Stück Brot und gut ist.

Husky- Passion

Wachdoggie

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6

Montag, 31. Juli 2017, 20:45

Wow, ein wunderschöner imposanter Hund!

Mein Gedanke beim durchlesen war, dass deine genannten Probleme nur Hotspots eines Gesammten sein könnten. Also dass ihr wahrscheinlich ganz allgemein anders mit diesem Hund umgehen müsst und nicht "nur" an den Hotspots selber arbeitet. Verstehst du was ich meine?
Aber wie genau, das kann ich dir nicht sagen. Das müsste ein Trainer vor Ort sich anschauen oder so. Ich habe keine Ahnung.

Andererseits auch in Verbindung mit den Wurffragen von Namara, denke ich, dass manche Hunde charakterlich einfach anders, schwieriger sein können und man das nicht immer mit Erziehung so hinbiegen kann wie man gerne möchte, sondern einfach nach Lösungen sucht, bei denen sie einfach niemanden verletzen können.
Ich kenne dich/euch, eure Hunde und euren Umgang mit dem Rudel nicht, aber ich finde man darf sich nicht immer die Schuld geben, wenn es mit einem Hund nicht so klappt wie man sich das vorstellt. Manche SIND einfach so. Weisst du wie ich meine? Ich finde es sehr mutig von dir, hier alles von Kenai aufgeschrieben zu haben und wünsche dir ganz viel Kraft und Ausdauer für den weiteren gemeinsamen Weg.

Lg
Husky-Passion

Lagotto

Sportdoggie

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7

Montag, 31. Juli 2017, 21:08

Schöner Kerl!

Sehe es so wie Husky-Passion, nach Deiner Beschreibung denke ich auch, es sind die Gene seiner Eltern. Vielleicht bleibt er immer unberechenbar und dann wird es für euch schwierig, da ihr ihm nie wirklich zu 100 Prozent vertrauen könnt. Für mich wäre diese Situation zu gefährlich, aber ihr seid erfahren genug, um daran zu arbeiten.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Husky92

Sportdoggie

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8

Montag, 31. Juli 2017, 21:13

Wow, ein wunderschöner imposanter Hund!

Mein Gedanke beim durchlesen war, dass deine genannten Probleme nur Hotspots eines Gesammten sein könnten. Also dass ihr wahrscheinlich ganz allgemein anders mit diesem Hund umgehen müsst und nicht "nur" an den Hotspots selber arbeitet. Verstehst du was ich meine?
Aber wie genau, das kann ich dir nicht sagen. Das müsste ein Trainer vor Ort sich anschauen oder so. Ich habe keine Ahnung.

Andererseits auch in Verbindung mit den Wurffragen von Namara, denke ich, dass manche Hunde charakterlich einfach anders, schwieriger sein können und man das nicht immer mit Erziehung so hinbiegen kann wie man gerne möchte, sondern einfach nach Lösungen sucht, bei denen sie einfach niemanden verletzen können.
Ich kenne dich/euch, eure Hunde und euren Umgang mit dem Rudel nicht, aber ich finde man darf sich nicht immer die Schuld geben, wenn es mit einem Hund nicht so klappt wie man sich das vorstellt. Manche SIND einfach so. Weisst du wie ich meine? Ich finde es sehr mutig von dir, hier alles von Kenai aufgeschrieben zu haben und wünsche dir ganz viel Kraft und Ausdauer für den weiteren gemeinsamen Weg.

Lg
Husky-Passion

Ja ich verstehe dich ein wenig, denke ich jedenfalls :d
Ich möchte gerne für uns und auch Kenai den richtigen Weg finden. Das es evtl nicht dieser Weg ist den wir gerade gehen, kann schon sein. Deshalb frage ich hier nach Rat. Betreffend Trainer könnte es hier evtl schwierig werden... Müsste mich mal schlau machen. Er ist ansonsten ein wirklich toller Kerl. Er findet andere Hunde Ansicht echt toll und auch Menschen. Ich denke der Grundcharakter von ihm ist echt super und toll, nur hat er ab und an wie Aussetzer. Wisst ihr was ich meine. Ich frage mich einfach was ich falsch gemacht habe. Ab und an denke ich er wäre lieber Einzelhund, aber dann gibt es Tage wo er es liebt mit den anderen zu spielen und zu kuscheln. Er ist ein nicht einfacher Hund und das ist auch für uns vollkommen in Ordnung und das akzeptieren wir :good: aber es wäre schön wenn diese einzelnen Punkte ein wenig besser werden. Sie müssen nicht komplett verschwinden, den jedes Lebewesen hat auch seine Macken, ich bin davon nicht ausgeschlossen :zwinker:

erica

Sportdoggie

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9

Montag, 31. Juli 2017, 21:26

Ich denke nicht, dass ihr was falsch gemacht habt. Dieses Verhalten passt halt schon ein wenig zum DS. Diese Rasse ist klar einfacher als Einzelhund ( oder zu zweit). Außerdem ist er mit 1 1/2 Jahren im Flegel alter und testet wohl vieles aus.
Ohne Aufsicht im Rudel wird eher nie gehen.

inhii

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10

Montag, 31. Juli 2017, 21:39

:huh: ui, klingt echt nicht schön und sicher sehr belastend wenn man seinem Hund nicht mehr trauen kann wann und ob er sich wieder ein anderer Hund schnappt.

Vielleicht hätte man von Anfang an mehr Regeln aufstellen sollen, und diese durchgreifen?

Wenn ich zurück denke, wie all unsere Junghunde waren: Es gab immer eine Phase wo sie anfingen, die anderen Rudelmitglieder zu rempeln. Voll Speed beim Spielen in die Seite rein und umschmeissen. :angry2: Das geht einfach nicht und musste so schnell wie möglich abgestellt werden. Da dies aber sehr schwer war, hiess es den jungen Hund an die Schleppe zu nehmen und sobald er sich auf eine Erwachsene ,,stürzen,, wollte, stoppen und gehörig schimpfen. So hörte es schnell auf und Pyri war in der Sicht die Schlimmste und dauere sicher 2-3 Monate bis sie auf ein Kommando stoppte ;)

Auch das ,,Eifersüchtig,, sein, es beginnt im Kleinen. Du knuddelst ein erwachsenen Hund, und Junghundi drückt sich dazwischen und will auch... ähmmm, geht einfach nicht :nönö: . Also wird Junghund von mir weggeschoben und der Erwachsene absichtlich noch mehr geknuddelt, bleibt Junghund ruhig neben an stehen, bekommt er zeitgleich auch Knuddels. So im Moment Nemesis bei allen Erwachsenen und auch noch etwas Flaffy bei Pyri.

Und auch das respektlose ,,ausversehen,, über einen Erwachsenen liegenden Hund trampeln. Das ist kein Ausversehen sondern nur stinkfrech (auch ein Welpe hat einen Bogen zu laufen)... Profi hatten wir hier Nibi, wurde nie korrigiert und mit ca. 1 Jahr hatte man das Tamtam dann, dass sie eben über alle einfach drüber lief und diese immer wieder trampelte :cursing: .

Ich finde so kleine Sachen wichtig und evtl. habt ihr einfach den Anfang der Zeichen nicht gesehen/verpasst (oder es war euch nicht wichtig), so dass er nun total durchdreht und nun in dem Alter langsam erwachsen und Rüde wird und sich noch mehr rausnimmt als er sowieso schon dürfte.

Wir hatten 1x im Rudel richtigen Ärger wo ich 2 Hündinnen verbissen. :S Wir mussten sie auch richtig trennen, die Beziehung der 2 Hunden war nie wieder wie vorher. Es dauerte ca. 1-1,5 Jahre bis das gröbste verdaut war.



Ich weiss ja nicht wie ihr ihn von Anfang an erzogen habt, evtl. habt ihr auch alles gemacht was möglich war und er war einfach mit den vielen Hunden überfordert... wer weiss. Will ja euch auch nichts unterstellen oder so :noidea:



Ich finde es ist schon sehr viel passiert bei Kenai. Puhhhh... ich weiss nicht wie gut ihr das wieder hinbiegen könnt. Es wird sicher nicht von heute auf morgen gehen und viel Zeit brauchen :nicken: . Eigentlich ein Wunder spielt diese Hündin überhaupt wieder mit ihm... bei meine wäre da Hass für immer.

Ich hoffe ihr kriegt es wieder hin. :nicken: :good:

Edit: Ich finde es schwer alles nur auf die Genetik oder Rasse zu schieben, ich denke nur ein ganz kleiner Teil der Hunde ist von Grund auf so. 99% ist nun mal der Fehler von uns Menschen ;)

Husky92

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11

Montag, 31. Juli 2017, 22:22

:Vielleicht hätte man von Anfang an mehr Regeln aufstellen sollen, und diese durchgreifen?

Kenai wurde von anfang an konsequent erzogen, das heisst, hatte er eine Regel wurde die auch so durchgezogen und nicht einmal so einmal so. Das ist uns beiden sehr wichtig. Den wir wussten es wird ein grosser Hund, der dann auch gut mal 40 Kilo auf die Waage bringen kann. Er ist ja auch ein Wachhund und für das ist ein guter Gehorsam sehr wichtig, den wir brauchen keinen unkontrollierbaren Hund. Ich denke einfach die Zeit beim Umzug hat wahrscheinlich vieles "kaputt" gemacht. Wobei ich es schon sehr krass finde.

Wenn ich zurück denke, wie all unsere Junghunde waren: Es gab immer eine Phase wo sie anfingen, die anderen Rudelmitglieder zu rempeln. Voll Speed beim Spielen in die Seite rein und umschmeissen. :angry2: Das geht einfach nicht und musste so schnell wie möglich abgestellt werden. Da dies aber sehr schwer war, hiess es den jungen Hund an die Schleppe zu nehmen und sobald er sich auf eine Erwachsene ,,stürzen,, wollte, stoppen und gehörig schimpfen. So hörte es schnell auf und Pyri war in der Sicht die Schlimmste und dauere sicher 2-3 Monate bis sie auf ein Kommando stoppte ;)

Wird und wurde bei uns genau gleich gehandhabt. Aber irgendwie will er dass einfach nicht verstehen.

Auch das ,,Eifersüchtig,, sein, es beginnt im Kleinen. Du knuddelst ein erwachsenen Hund, und Junghundi drückt sich dazwischen und will auch... ähmmm, geht einfach nicht :nönö: . Also wird Junghund von mir weggeschoben und der Erwachsene absichtlich noch mehr geknuddelt, bleibt Junghund ruhig neben an stehen, bekommt er zeitgleich auch Knuddels. So im Moment Nemesis bei allen Erwachsenen und auch noch etwas Flaffy bei Pyri.

Und auch das respektlose ,,ausversehen,, über einen Erwachsenen liegenden Hund trampeln. Das ist kein Ausversehen sondern nur stinkfrech (auch ein Welpe hat einen Bogen zu laufen)... Profi hatten wir hier Nibi, wurde nie korrigiert und mit ca. 1 Jahr hatte man das Tamtam dann, dass sie eben über alle einfach drüber lief und diese immer wieder trampelte :cursing: .

Das sehen wir auch genau gleich wie du und wird auch so gemacht wie bei dir.

Ich finde so kleine Sachen wichtig und evtl. habt ihr einfach den Anfang der Zeichen nicht gesehen/verpasst (oder es war euch nicht wichtig), so dass er nun total durchdreht und nun in dem Alter langsam erwachsen und Rüde wird und sich noch mehr rausnimmt als er sowieso schon dürfte.

Ja kann sein, dass während des Umzuges vieles nicht gesehen wurde. Und wenn wir es gesehen hätten, wäre es uns wichtig gewesen, diese Sachen von Anfang an auszubessern. Wir sind aus allen Wolken gefallen, als Kenai so auf Quebec losging, da es davor nie ein Anzeichen von einem solch extremen Fehlverhalten gegeben hatte! Hätten wir das gewusst, hätten wir ihn vorher schon aus dem Rudel genommen.

Ich finde es ist schon sehr viel passiert bei Kenai. Puhhhh... ich weiss nicht wie gut ihr das wieder hinbiegen könnt. Es wird sicher nicht von heute auf morgen gehen und viel Zeit brauchen :nicken: . Eigentlich ein Wunder spielt diese Hündin überhaupt wieder mit ihm... bei meine wäre da Hass für immer.

Ich hoffe ihr kriegt es wieder hin. :nicken: :good:

Edit: Ich finde es schwer alles nur auf die Genetik oder Rasse zu schieben, ich denke nur ein ganz kleiner Teil der Hunde ist von Grund auf so. 99% ist nun mal der Fehler von uns Menschen ;)

Wir sind auch sehr darüber erstaunt, dass sie mit ihm noch spielen will. Und die Spielaufforderungen kommen von ihr. Ich denke schon, dass wir das so hinbekommen, dass es für alle Beteiligten stimmt. Und zwar es so stimmt für ein leben lang! Und ja es wird Zeit brauchen und viel Arbeit, was wir auch sehr gerne investieren, den wir lieben den Kerl echt und er ist auch ein kleiner Clown.

Husky92

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12

Montag, 31. Juli 2017, 22:25

Ich denke nicht, dass ihr was falsch gemacht habt. Dieses Verhalten passt halt schon ein wenig zum DS. Diese Rasse ist klar einfacher als Einzelhund ( oder zu zweit). Außerdem ist er mit 1 1/2 Jahren im Flegel alter und testet wohl vieles aus.
Ohne Aufsicht im Rudel wird eher nie gehen.

Ja, in dem Sinn soll er kein Rudelhund sein. Er ist ja die ganze Zeit hier im Haus bei uns und auch Quebec. Von Zeit zu Zeit ist noch ein dritter Hund im Haus, aber das wars. Er soll sich einfach mit den anderen verstehen, was er grundsätzlich auch tut. Nur hat er ab und an, wie einen Aushänger. Und das akzeptieren wir einfach nicht, ob DS oder Husky oder sonst eine Rasse. Und na klar ist er jetzt im Flegelalter und testet. Auch hier bleiben wir konsequent bei unseren aufgestellten Regeln, andere gehen gut und andere weniger. Jedoch aufgeben tun wir nicht.

catba

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13

Montag, 31. Juli 2017, 22:33

als ich deinen Bericht durchgelesen habe, kam mir als erstes in den Sinn, dass er in der wichtigen Prägungsphase und Welpenzeit oft auf sich allein gestellt war (alleine im Rudel)? ich setze bewusst ein Fragezeichen, denn es ist einfach mein erster Gedanke...du hast ein festes Rudel und Kenai kommt dazu, er ist unsicher und sucht seinen Platz im Team...ich habe da ein kleines deja vu, denn Dix kam auch als unsichere Hündin in ein Rudel...Dix hat die Methode, alles von sich fernhalten (schnappen) gewählt und Kenai macht den Eindruck, wie sie sich in den Vordergrund stellen will...z.B. beim Kuscheln sich vordrängen, über die Hunde stolpern und beim Vorfall mit Quebec nicht aufhören...Kenai will sich einen Platz im Rudel erarbeiten, ist aber eigentlich damit überfordert (weil unsicher)...keine Ahnung, sind einfach Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen...sorry, wenn ich ganz daneben liege

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14

Montag, 31. Juli 2017, 22:33

ja, wollte auch grad sagen, dass ja immer so Phasen kommen.

Bei meinen knallte es 1x kurz als Flaffy gut 1 Jahr war und eben langsam erwachsen wurde (sie wollte ein Knochen klauen von Pyri). Sie erlauben sich dann auf einmal mehr als sie dürften. Nur bei mir ,,gewann,, Pyri, seit dem kuscht Flaffy wieder wenn es ernster wird. ;)

Du weisst ja nicht genau was dort im Zwinger gegangen ist? Wer wirklich zuerst zupackte. Evtl. hat sich auch zuerst ein Erwachsener gewehrt gegen seine Aufmüpfigkeit und dann führt ein Gekeife zum anderen bis halt leider Quebec drunter kam (und doof stürzte ich dann gleich das ganze Rudel drauf... armes Ding :( ). Vielleicht hat er sich da gar nicht gezielt auf Quebec gestürzt. :noidea:

Vielleicht ging es auch um Ressourcen (weiss ich was dort rumliegt, Stecken, Holzstücke, Steine ;) )...

Drücke die Daumen und bin gespannt wie es sich entwickelt :nicken:

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Montag, 31. Juli 2017, 22:55

als ich deinen Bericht durchgelesen habe, kam mir als erstes in den Sinn, dass er in der wichtigen Prägungsphase und Welpenzeit oft auf sich allein gestellt war (alleine im Rudel)? ich setze bewusst ein Fragezeichen, denn es ist einfach mein erster Gedanke...du hast ein festes Rudel und Kenai kommt dazu, er ist unsicher und sucht seinen Platz im Team...ich habe da ein kleines deja vu, denn Dix kam auch als unsichere Hündin in ein Rudel...Dix hat die Methode, alles von sich fernhalten (schnappen) gewählt und Kenai macht den Eindruck, wie sie sich in den Vordergrund stellen will...z.B. beim Kuscheln sich vordrängen, über die Hunde stolpern und beim Vorfall mit Quebec nicht aufhören...Kenai will sich einen Platz im Rudel erarbeiten, ist aber eigentlich damit überfordert (weil unsicher)...keine Ahnung, sind einfach Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen...sorry, wenn ich ganz daneben liege

Kenai wurde nach und nach ins Rudel integriert. Er wurde allen Einzel vorgestellt, aber auch erst nach etwa 1 Monat bei uns. Es war und ist uns wichtig, dass sie neuen Hunden/Welpen uns zuerst vertrauen und erst dann werden sie nach und nach ins Rudel integriert. Und eben wir wollen ihm nun helfen dass er kein unsicherer Rüde mehr ist. Und er dann auch besser weiss, das alles gut ist. Und nein ich finde solche Gedanken gut. Das bringt mich/uns auch weiter :super:

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16

Montag, 31. Juli 2017, 22:58

ja, wollte auch grad sagen, dass ja immer so Phasen kommen.

Bei meinen knallte es 1x kurz als Flaffy gut 1 Jahr war und eben langsam erwachsen wurde (sie wollte ein Knochen klauen von Pyri). Sie erlauben sich dann auf einmal mehr als sie dürften. Nur bei mir ,,gewann,, Pyri, seit dem kuscht Flaffy wieder wenn es ernster wird. ;)

Du weisst ja nicht genau was dort im Zwinger gegangen ist? Wer wirklich zuerst zupackte. Evtl. hat sich auch zuerst ein Erwachsener gewehrt gegen seine Aufmüpfigkeit und dann führt ein Gekeife zum anderen bis halt leider Quebec drunter kam (und doof stürzte ich dann gleich das ganze Rudel drauf... armes Ding :( ). Vielleicht hat er sich da gar nicht gezielt auf Quebec gestürzt. :noidea:

Vielleicht ging es auch um Ressourcen (weiss ich was dort rumliegt, Stecken, Holzstücke, Steine ;) )...

Drücke die Daumen und bin gespannt wie es sich entwickelt :nicken:

Ja was ganz genau vorging wissen wir nicht, da wir gerade beide ins Haus liefen und es somit hinter dem Rücken geschah. Es war auch komisch, dass das ganze Ruder auf Quebec ging. Den es ist ansonsten so, wenn zwei eine Meinungsverschiedenheit haben, bleibt es nur bei den beiden, die anderen kläffen dann einfach rum.

catba

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17

Dienstag, 1. August 2017, 08:31

das ist ja gerade das was ich meine... ihr habt Kenai sicher vorbildlich ins Rudel eingeführt, aber was passiert danach, wenn ihr nicht anwesend seit, da bekommt man vieles nicht mit? Grundlos gehen Hunde nicht aufeinander los :nönö: aber wie inhii sagt, es kann auch einfach ganz dumm gelaufen sein...
Ich wünsche euch ganz viel Erfolg, bei der nicht ganz einfachen Aufgabe...ihr packt das :nicken:

Husky- Passion

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18

Dienstag, 1. August 2017, 12:01


Edit: Ich finde es schwer alles nur auf die Genetik oder Rasse zu schieben, ich denke nur ein ganz kleiner Teil der Hunde ist von Grund auf so. 99% ist nun mal der Fehler von uns Menschen ;)
Das glaube ich ganz und gar nicht. Stell dir vor 99% wäre reine Erziehungssache, dann müsste man ja keine (spezialisierten) Rassen mehr züchten, sondern einfach jeden Hund anders erziehen.

Beim Charakter ist ganz klar sehr viel vererbt. Die Frage ist nur, wie kann man das umlenken, umerziehen oder einfach damit umgehen. Meine Meinung. ;)

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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19

Dienstag, 1. August 2017, 12:22

@Husky Passion

Charakter ja... Logisch hat jede Rasse seine ,,Eigenschaften,,.

...aber nicht Aggression gegen Rudelmitglieder. Auch wenn es ein Schäfer ist, soll man es nicht als normal ansehen und der Rasse zuschieben. Ich würde es noch verstehen wenn er als Wachhund gehalten wird und dann Eindringlinge angeht (das wäre sein Job und da wäre es OK). Aber nicht sein Rudel... :nönö:

Oder wurde ein Schäfer dazu gezüchtet sein Rudel zu vernichten, seine Sicherheit zu zerstören? Ich denke nicht. ;)

Lagotto

Sportdoggie

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20

Dienstag, 1. August 2017, 12:48

Inhii, dachte früher auch so wie Du und das ich meinen Hund nach meinem Gusto formen kann. Denkste :pfeifen:
Mein Hund hat ganz klar Charakterzüge und eine Veranlagung die gar nicht mir entspricht. Er ist schnell aufgeregt und sehr sensibel, ich dagegen bin die Ruhe selbst (klingt übertrieben, ist aber wirklich so ^^ ). Mein Verhalten hilft ihm bestimmt, färbt aber leider nicht auf ihn ab. Besser gesagt, beeinflusst ihn kaum bei seiner Aufgeregtheit.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile: