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Namara

Alphadoggie

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21

Dienstag, 1. August 2017, 13:03

Es ist erwiesen, dass das Erbgut der Vorfahren einen Einfluss auf das Verhalten hat.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

erica

Sportdoggie

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22

Dienstag, 1. August 2017, 13:41

...aber nicht Aggression gegen Rudelmitglieder.


Die Rangordnung wird immer mal wieder neu verhandelt.


Oder wurde ein Schäfer dazu gezüchtet sein Rudel zu vernichten, seine Sicherheit zu zerstören?


Sicherheit gibt ihm der Rudelführer und das sollte der Mensch sein. Ein dominanter Rüde wird immer mal wieder versuchen, die Leaderposition zu übernehmen. Ostlinien sind bekannt als eher hart. Die haben einen hohen Willen und grosse Kampfbereitschaft um zu erreichen, was sie anstreben. Dass dabei auch Kraft und Körpergewicht eingesetzt wird ist normal. Dieser hohe Wille ist sehr wohl Rasse- bzw. Linienbedingt.

Bolotta

Alphadoggie

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23

Dienstag, 1. August 2017, 13:49

Also ich könnte und würde so ein Verhalten nicht tolerieren. In der Natur, in einem Rudel, würde entweder ein anderer Rüde weiter ziehen oder unter Umständen gar getötet werden. Oder wie soll ich das verstehen, dass Rangordnungen immer wieder neu definiert werden?

Wenn ein Hund seine eigene Rudel Mitglieder tätlich angreift und sich in dessen Kehle verbeisst, stimmt mit dem Hund etwas nicht. Sorry, aber ich finde es zu einfach, immer alles auf die Rasse oder Herkunft zu schieben.

Da ich dieses Problem nicht habe und nie haben werde, ist es mir egal. Das ist nur meine Meinung, wie andere damit umgehen, sei ihnen überlassen.

erica

Sportdoggie

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24

Dienstag, 1. August 2017, 14:10

Also ich könnte und würde so ein Verhalten nicht tolerieren.


Ich auch nicht. Es liegt aber an mir als Rudelführer ihm das klar zu machen.


Wenn ein Hund seine eigene Rudel Mitglieder tätlich angreift und sich in dessen Kehle verbeisst, stimmt mit dem Hund etwas nicht. Sorry, aber ich finde es zu einfach, immer alles auf die Rasse oder Herkunft zu schieben.


Kommt vor, und wer damit nicht umgehen kann, sollte die Hände von einem harten Hund lassen.

Husky92

Sportdoggie

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25

Dienstag, 1. August 2017, 14:27

Also wir tolerieren ein solches Verhalten auch überhaupt nicht! Und wir möchten auch das sowas nie wieder vorkommt und deshalb wird daran gearbeitet.
Klar bekommen wir nicht alles mit was im Rudel läuft, jedoch halte ich für die anderen meine Hand ins Feuer. Klar kann einer der Rüden ihm kurz klar gemacht haben, dass er etwas nicht tun soll und ich weiß das er sich nicht mit den Rüden anlegen würde und Quebec ist/war das schwächste Glied. Also an seiner Frustrationstoleranzgrenze wird gearbeitet und wurde schon viel besser. Ich schiebe nicht alles zu 100% auf seine Rasse, aber doch einiges und auch auf seine Eltern.

Snowdog

Schnupperdoggie

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26

Dienstag, 1. August 2017, 14:41

@ Boltta
Du sagts du wirst dieses Problem nie haben? Ich glaube nicht, dass man dies mit 100%iger Sicherheit sagen kann...Bei Kenai hat Husky ja auch nicht damit gerechnet.Einmal IST das erste Mal und wenn sowas passiert, kann man nur noch agieren und danach weiter schauen.
Der Charakter ist meiner Meinung nach immer geprägt aus einer Mischung von Genen, Prägung und Erziehung.
(Zum Thema wie viel die Gena ausmachen, gibt es übrigens ganz interessant Zwillingsstudien (aus den USA) wo eineige Zwillinge,welche bereits als Baby getrennt wurden, verglichen hat, als sie älter waren.)

catba

Alphadoggie

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27

Dienstag, 1. August 2017, 18:25

im Grunde können wir nur spekulieren, denn niemand sah die Situation, kennt Kenai oder das Rudel...weisst du was mich wunder nimmt, warum wolltet ihr ein Schäferhund in ein Husky Rudel? kein Vorwurf, nur reine Neugier :smile:

Snowdog

Schnupperdoggie

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28

Dienstag, 1. August 2017, 18:46

im Grunde können wir nur spekulieren, denn niemand sah die Situation, kennt Kenai oder das Rudel...weisst du was mich wunder nimmt, warum wolltet ihr ein Schäferhund in ein Husky Rudel? kein Vorwurf, nur reine Neugier :smile:
Das hat sie doch damals geschrieben. Sie brauchen einen Wachhund weil sie so einsam wohnen ;)

hasch-key

Sportdoggie

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29

Dienstag, 1. August 2017, 18:48

Als Wachhund denke ich. Huskies sind da total ungeeignet, die helfen Eindringlingen eher noch :P .

Ich muss ehrlich sagen ich hätte weniger Mühe, wenn er den Briefträger oder so gebissen hätte (was auch nicht gut ist, klar). Würde für mich aber noch eher unter Wach- und Schutztrieb fallen.
Kommentkämpfe unter Rüden finde ich in dem Alter auch noch normal, mit Beschädigungsbeissen mit Tötungsabsichten hätte ich ehrlich gesagt grosse Mühe.

Toi toi toi.

Husky92

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30

Dienstag, 1. August 2017, 18:55

Genau Kenai haben wir geholt als Wachhund. Den hier passieren immer mal wieder Einbrüche. Gerade vor ca. 4 Wochen wurde in unserem Dorf ein Lebensmittelladen am Nachmittag überfallen und beim abhauen noch einer alten Frau beim Bankomat die Handtasche geklaut. Niemand wurde geschnappt. Polizei war erst 3h später vor Ort. Der Laden hat nun dicht gemacht. Also die Problematik gibt es hier. Und ich bin auch ab und an alleine hier.

catba

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31

Dienstag, 1. August 2017, 19:12

okay, danke, hatte ich nicht mehr präsent ^^ naja ü 50 halt :d

Lia

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32

Mittwoch, 2. August 2017, 07:59

Du hast vor allem auch seine Unsicherheit angesprochen. Hast du schon Nasenarbeit wie Fährten etc. mit ihm versucht? In der Regel macht das die Hunde auch selbstsicherer. Und wenn er sich sicher und stark fühlt, wird er auch weniger einen Grund habe zum Pieseln... Kurze Einheiten arbeiten, auch in der Unterordnung und ihm leichte Aufgaben anbieten, wo er entsprechend Erfolg hat. Dann kannst du ihn überschwänglich loben und ihm zeigen, dass er der beste Hund der Welt ist :brav0: Mit Beschädigungskämpfen habe ich zum guten Glück keine Erfahrung. Der DS ist schon etwas bekannt dafür.... Aber ich habe das Gefühl, ein wirklich sicherer Hund hat keinen Grund zum Beissen, das machen die "schwachen" Tiere (natürlich gibt es da auch die Ausnahme mit richtig ernsthaften Rangordnungskämpfen)

Caro&Benji

Alphadoggie

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33

Mittwoch, 2. August 2017, 08:55

Genau Kenai haben wir geholt als Wachhund. Den hier passieren immer mal wieder Einbrüche. Gerade vor ca. 4 Wochen wurde in unserem Dorf ein Lebensmittelladen am Nachmittag überfallen und beim abhauen noch einer alten Frau beim Bankomat die Handtasche geklaut. Niemand wurde geschnappt. Polizei war erst 3h später vor Ort. Der Laden hat nun dicht gemacht. Also die Problematik gibt es hier. Und ich bin auch ab und an alleine hier.


In SCHWEDEN?! smilie_sh_019 Du hast grad meine Illusion zerstört! "jammer"* :biggrin:

Ein wunderschöner Hund, euer Kenai! :love: Leider kann ich nichts Gescheites zu dem Thema beitragen, aber ich wünsche euch viel Glück und Erfolg! :good:
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Husky- Passion

Wachdoggie

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34

Mittwoch, 2. August 2017, 09:56

@Husky Passion

Charakter ja... Logisch hat jede Rasse seine ,,Eigenschaften,,.

...aber nicht Aggression gegen Rudelmitglieder. Auch wenn es ein Schäfer ist, soll man es nicht als normal ansehen und der Rasse zuschieben. Ich würde es noch verstehen wenn er als Wachhund gehalten wird und dann Eindringlinge angeht (das wäre sein Job und da wäre es OK). Aber nicht sein Rudel... :nönö:

Oder wurde ein Schäfer dazu gezüchtet sein Rudel zu vernichten, seine Sicherheit zu zerstören? Ich denke nicht. ;)
Auch das kann doch eine Charaktersache sein und eben vererbt werden. Es heisst ja nicht, dass nur "normale" Verhaltensweisen vererbt werden, sondern eben auch extreme oder "gestörte" Verhaltensweisen, leider. :| Kommt halt immer drauf an, auf was man Wert legt bei einer Zucht.

@Husky92
Wusstet ihr schon bevor ihr euch für den Welpen entschieden habt wie die Eltern sind? War das damals ok für euch?

Idesiree

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35

Mittwoch, 2. August 2017, 12:32

Puh, heftig! Finde ich ganz schwierige Kombi, einerseits die absolut extreme Unsicherheit, dass er sich sogar vollpieselt wenn man ihn nur streicheln möchte oder sich sonst freundlich annähert, andererseits Aussetzer mit derartigen Folgen. Für mich kommt bei derartig krassen Geschichten halt nur ein Trainer in Frage, hier eine Beurteilung oder Tipps abzugeben wäre absolut unseriös. Wenns mein Hund wäre: ich würde dafür sorgen, dass dies einfach nicht mehr passieren kann, Punkt! Er ist nicht mehr alleine im Rudel, er ist nur noch mit MK gesichert unter anderen Hunden- auch unter Aufsicht- denn so schnell kann man nicht reagieren, wie ein Hund austicken kann. Ausserdem ist man nicht in jedem Moment daneben und nur auf die Hunde konzentriert.

Für die die behaupten: würd mir nie nie nie passieren- ich bin ein Rudelführer- joa, frohsein dass es noch nie passiert ist und vielleicht mal über den Tellerrand denken! Es gibt so viele Komponenten die zusammenspielen und ich bin 100% der Ansicht, es gibt genetische oder charakterspezifische Eigenschaften und Zusammenhänge, die man sicher mit der nötigen Konsequenz, Erfahrung und Training beeinflussen und verbessern kann. Jedoch hat dies einfach Grenzen und dann muss man schauen, dass man Massnahmen ergreift, die Schaden verhindern.
Es Grüessli Iris mit Venia & Origine

Husky92

Sportdoggie

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36

Mittwoch, 2. August 2017, 14:56

Du hast vor allem auch seine Unsicherheit angesprochen. Hast du schon Nasenarbeit wie Fährten etc. mit ihm versucht? In der Regel macht das die Hunde auch selbstsicherer. Und wenn er sich sicher und stark fühlt, wird er auch weniger einen Grund habe zum Pieseln... Kurze Einheiten arbeiten, auch in der Unterordnung und ihm leichte Aufgaben anbieten, wo er entsprechend Erfolg hat. Dann kannst du ihn überschwänglich loben und ihm zeigen, dass er der beste Hund der Welt ist :brav0: Mit Beschädigungskämpfen habe ich zum guten Glück keine Erfahrung. Der DS ist schon etwas bekannt dafür.... Aber ich habe das Gefühl, ein wirklich sicherer Hund hat keinen Grund zum Beissen, das machen die "schwachen" Tiere (natürlich gibt es da auch die Ausnahme mit richtig ernsthaften Rangordnungskämpfen)

Nein das hab ich noch nicht versucht, ist aber ein Versuch wert, danke :good: Ja ich mache nur kurze Sequenzen mit ihm und höre dann auf wenn es am besten läuft, so das wir immer positiv aufhören :smile: Vor zwei Tagen habe ich mit ihm gearbeitet und Kira war auch draussen. Hab zuerst mit ihm gespielt und ihn ausgepowert und dann kurze Sequenzen gemacht. Hab ihn dann ins Platz getan und konnte kurz mit Kira spielen und er ist schön liegen geblieben :brav0: Darauf hin, hab ich mit Kenai richtig rumgealbert und gespielt und er hatte eine riesige Freude daran. :hopser: Also es läuft in die richtige Richtung.

Husky92

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Mittwoch, 2. August 2017, 14:57

Genau Kenai haben wir geholt als Wachhund. Den hier passieren immer mal wieder Einbrüche. Gerade vor ca. 4 Wochen wurde in unserem Dorf ein Lebensmittelladen am Nachmittag überfallen und beim abhauen noch einer alten Frau beim Bankomat die Handtasche geklaut. Niemand wurde geschnappt. Polizei war erst 3h später vor Ort. Der Laden hat nun dicht gemacht. Also die Problematik gibt es hier. Und ich bin auch ab und an alleine hier.


In SCHWEDEN?! smilie_sh_019 Du hast grad meine Illusion zerstört! "jammer"* :biggrin:

Ein wunderschöner Hund, euer Kenai! :love: Leider kann ich nichts Gescheites zu dem Thema beitragen, aber ich wünsche euch viel Glück und Erfolg! :good:

Ja leider :cry: Aber ich denke ist eher im Sommer schlimmer hier im Norden. Dann kommen viele Leute vom Ostblock hierher und pflanzen Bäume. Die seien jeweils nicht ohne und man sollte ihnen aus dem Weg gehen.

Husky92

Sportdoggie

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Mittwoch, 2. August 2017, 15:00

@Husky Passion

Charakter ja... Logisch hat jede Rasse seine ,,Eigenschaften,,.

...aber nicht Aggression gegen Rudelmitglieder. Auch wenn es ein Schäfer ist, soll man es nicht als normal ansehen und der Rasse zuschieben. Ich würde es noch verstehen wenn er als Wachhund gehalten wird und dann Eindringlinge angeht (das wäre sein Job und da wäre es OK). Aber nicht sein Rudel... :nönö:

Oder wurde ein Schäfer dazu gezüchtet sein Rudel zu vernichten, seine Sicherheit zu zerstören? Ich denke nicht. ;)
Auch das kann doch eine Charaktersache sein und eben vererbt werden. Es heisst ja nicht, dass nur "normale" Verhaltensweisen vererbt werden, sondern eben auch extreme oder "gestörte" Verhaltensweisen, leider. :| Kommt halt immer drauf an, auf was man Wert legt bei einer Zucht.

@Husky92
Wusstet ihr schon bevor ihr euch für den Welpen entschieden habt wie die Eltern sind? War das damals ok für euch?

Das es so krass war, wurde nicht gesagt. Beim Rüden wussten wir es, dass er nicht ganz ohne sei. Jedoch bei 3 potenten DS Rüden anscheinend nicht unüblich. Jedoch das die Hündin auch nicht sooo sozial ist wussten wir nicht. Als wir dort waren, war sie total freundlich auch gegenüber den anderen Hündinnen, jedoch sind diese alle jünger als sie. Dass sie Probleme hatte mit den damaligen alten Hündinnen, erfuhren wir erst später.

Husky92

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39

Mittwoch, 2. August 2017, 15:02

Puh, heftig! Finde ich ganz schwierige Kombi, einerseits die absolut extreme Unsicherheit, dass er sich sogar vollpieselt wenn man ihn nur streicheln möchte oder sich sonst freundlich annähert, andererseits Aussetzer mit derartigen Folgen. Für mich kommt bei derartig krassen Geschichten halt nur ein Trainer in Frage, hier eine Beurteilung oder Tipps abzugeben wäre absolut unseriös. Wenns mein Hund wäre: ich würde dafür sorgen, dass dies einfach nicht mehr passieren kann, Punkt! Er ist nicht mehr alleine im Rudel, er ist nur noch mit MK gesichert unter anderen Hunden- auch unter Aufsicht- denn so schnell kann man nicht reagieren, wie ein Hund austicken kann. Ausserdem ist man nicht in jedem Moment daneben und nur auf die Hunde konzentriert.

Für die die behaupten: würd mir nie nie nie passieren- ich bin ein Rudelführer- joa, frohsein dass es noch nie passiert ist und vielleicht mal über den Tellerrand denken! Es gibt so viele Komponenten die zusammenspielen und ich bin 100% der Ansicht, es gibt genetische oder charakterspezifische Eigenschaften und Zusammenhänge, die man sicher mit der nötigen Konsequenz, Erfahrung und Training beeinflussen und verbessern kann. Jedoch hat dies einfach Grenzen und dann muss man schauen, dass man Massnahmen ergreift, die Schaden verhindern.

Wir leben hier nun in Nordschweden und ich muss mich erst schlau machen, ob es hier überhaupt einen Trainer gibt. Und wenn, dann kann man diese wahrscheinlich an 2 Fingern abzählen. Und ob die auch mit Kenai dann zurecht kommen oder auch wir, müssten wir dann schauen. Wie gesagt, er ist zur Zeit nicht mehr im Rudel und wird es auch nicht mehr sein. Und wenn dann wie du schreibst nur mit MK. Aber das dauert jetzt zuerst mal noch seine Zeit, bevor wir das wieder versuchen.

Magira

Schnupperdoggie

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Beruf: IT-fürallesMädchen

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40

Mittwoch, 2. August 2017, 15:29

Nachtrag: seh gerade bei Idesirees Beitrag hab ich das überlesen :peinlich: :peinlich: sorry

Bin leider kein Profi für solche Situationen, mir persönlich kam beim durchlesen nur in Sinn ihn an einen Maulkorb zu gewöhnen gerade wegen den Katzen.
Wenn seine Impulskontrolle (oder was auch immer es ist!) aushänkt und er die Katze erwischt, wirst du dein Vertrauen ihn in komplett verlieren, das wäre ja mega schade.
Für mich wäre somit mein erstes Clicker Training ein gut sitzerender Maulkorb. Der löst keine Probleme, ich weiss! aber mir wärs wohler, wenn er so zum beschädigungsbeissen neigt und würde mehr Raum für Training schaffen.
Wie dieses Training aussehen könnte, da kann ich dir leider nicht helfen. Wie die anderen angesprochen haben, kann es zig- Gründe geben und ich denk gerade der unterschied zwischen "Pupertäres Arschi" und gesundheitlichem Problem können nicht grösser sein.
Es grüsst