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whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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21

Mittwoch, 23. August 2017, 20:25

Alte Hunde haben bei mir eh einen Sonderstatus ...

Hmm was meinst du mit "negativer bestrafung"? Im lertheoretischrn Sinn bedeutet das "etwas positives (also zb leckerchen) bleibt aus" ... also Hund macht zb zu langsam sitz, kommt nicht, mscht nicht platz also gibt es nix, neuer versuch, Hund sitzt schneller etc und es gibt die Belohnung ...
selbst hardcore "Wattebauschler" kommen gänzlich ohne die negative Bestrafung nicht auf ...

Und ne Leine an sich ist ja keine Bestrafung .. oder meinst du das anleinen wenn er nicht gekommen ist?

Nur das ich da nicht was falsch verstehe ...




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Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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22

Mittwoch, 23. August 2017, 20:52

Alte Hunde haben bei mir eh einen Sonderstatus ...

das ist auch bei Ghiro so, aber er macht auch alles um zu gefallen :d
Dix ist da eine andere "Schublade", nebst ihrer Unsicherheit hat sie es auch faust dick hinter den Ohren und da komme ich nicht weiter mit "würdest du bitte"...bei Dix braucht es klare Ansagen /Linie und so hat sie die Möglichkeit sicherer zu werden...inzwischen weiss sie den Ablauf z.B. bei Hundebegegnungen (und sie kann es auch) und wenn sie meint, dass sie pöbeln muss, gibt es auch mal ein ein Stupser und gut ist...

Vaku

Schnupperdoggie

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23

Mittwoch, 23. August 2017, 21:18

wie bei erica ist der pfiff als ultimativer rückruf für mich essentiell.
Rein aus interesse, wie hast du es damals aufgebaut?
Ich mein von alleine "trainiert" sich sowas ja nicht, schon gar nicht, wenn man sagt der muss so gut sitzen, dass er auch bei Wild funktioniert.

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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24

Mittwoch, 23. August 2017, 21:57

Ich musste ja den Notpfiff bei Tarek vor ein paar Tagen unfreiwillig an Wild testen ...
Ein Storch kam von hinten über uns drübergeflogem und den hab ich natürlich nicht kommen sehen ...
Und Tarek hat reflexartig umgedreht und kam zu mir geflogen ...

Ich hab zuerstden Pfiff mit der Belohnung verbunden , bei Tarek ist das zergeln mit der Beisswurst. Also Pfiff, zergeln ... dann zuhause/im garten die distanz vergrössert, pfiff, Hund kommt, zergeln ...
dann nach und nach Distanz und Ablenkung vergrössern ... ich hab den ca 1x die woche geübt ... jetzt über ca 2 Jahre ... bei Rehen würde ich den jetzt noch nicht testen wollen und ob das da funktioniert würd ich jetzt die Hand nicht ins Feuer legen ... aber ich bin froh hat es letzte Woche funktioniert (für Tarek sind Störche und Graureiher was die Motivation zum jagen betrifft, auf fast gleicher Stufe wie Rehe)
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

catba

Alphadoggie

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25

Mittwoch, 23. August 2017, 22:26

@whyona...genau so habe ich es auch gemacht bzw wir sind dabei...anstatt der Pfiff, heisst es bei mir einfach "Platz" ;) ich baue es einfach im Spaziergang ein, so ist die Situation real und die Ablenkungen sind im Moment z.B. Velofahrer, Fussgänger, Hunde an der Leine oder auch mal einfach so...

Vaku

Schnupperdoggie

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26

Mittwoch, 23. August 2017, 22:37

Naja sowas muss halt auch aufgebaut werden mit Zeit und Geduld, wie bei so vielem und von allein macht das es der Hund nicht und dann gibt es auch mal "Fehlschläge".
Die Kunst am Ende ist ja mit diesen Fehlschlägen am Ende richtig umzugehen.

erica

Sportdoggie

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27

Mittwoch, 23. August 2017, 22:50

Wenn man schon die ersten Ansätze korrigiert, d.h. Beim Rückruf das kleinste zögern, wird es keine Fehlschläge geben.

Pacey

Sportdoggie

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28

Mittwoch, 23. August 2017, 23:43

Wenn man schon die ersten Ansätze korrigiert, d.h. Beim Rückruf das kleinste zögern, wird es keine Fehlschläge geben.


Kannst du das erklären? wie korrigierst du wenn er nicht gleich kommt?
Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Vaku

Schnupperdoggie

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29

Donnerstag, 24. August 2017, 07:56

Wenn man schon die ersten Ansätze korrigiert, d.h. Beim Rückruf das kleinste zögern, wird es keine Fehlschläge geben.
Du hast ja schon gesagt, dass du deinem Hund in der Situation "korrigierst" durch "Stress".

Ich glaube dir, dass das funktioniert, aber das wäre nicht meine Art mit meinem Hund umzugehen (besonders weil mein Hund das gegenteil tun würde, nämlich gar nicht mehr zu mir kommen). Also lebe und arbeite ich mit den Fehlschlägen, Geduld und einer Schleppleine zur Absicherung, dafür arbeite ich so, dass es zu mir passt. :noidea:

Trainingsmethoden die einen persönlich nicht überzeugen, bringen eh nichts.

Bolotta

Alphadoggie

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30

Donnerstag, 24. August 2017, 08:13

@erica: verstehe ich das richtig? Dein Hund muss also in dem Moment, wo du ihn abrufst, SOFORT zu dir kommen. Egal, was er tut?

Mich würde es auch interessieren, wie du das mit korrigieren machst.

inhii

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31

Donnerstag, 24. August 2017, 09:00

@bolotta

Also bei mir ist es auch so, ein ,,richtiger,, Abruf egal ob Wort oder Pfiff ist für mich wenn ich rufe/pfeife der Hund sofort (also wirklich sofort ohne zögern) sich abwendet und zurück rennt. Nicht traben oder laufen.... nein, rennen! Ausser natürlich bei gebrechlichen alten Hunden wo das Grundtempo abnimmt.

Das ist für mich ,,mein Hund hört gut,, alles andere ist für mich genau genommen ,,nicht hören,,. Darum sage ich auch, dass meine Hundis nicht hören. Weil sie von 10x evtl. 2-3x doppelt oder mehrmals gerufen werden müssen (also gross 1/3 kein sofortiges zurückkommen ist). Also sie kehren nicht immer sofort um. Wenn ich 3x mein Hund ansprechen/rufen muss, bis er mal sein Hintern zu mir bewegt oder sein Ohr zu mir wendet, dann hört er einfach viel zu wenig.

Evtl. sind meine Ansprüche zu hoch, aber es ist halt so... sie sollen sofort wenden und zügig kommen.

Vielleicht bin ich auch von meinem ersten Hund verwöhnt worden, da reichte ein Fingerschnipser und sie war bei Fuss... dies ohne jede Hundeschule und üben.



@erica

Mich würde auch wunder nehmen was du genau tust wenn sie eben nicht sofort kommen?

Evtl. ist es schon was ähnliches wie ich es tue, mit schimpfen usw. Aber auch damit erreicht man keine 99,9% (nur damit Keiner sagen kann ein Tier kann nicht 100% sein ;) ).



Ich finde einfach es gibt ein Zwischenmass zwischen der ,,alten,, ach so verpönten Hundeschule und dem neuen ach so modernen Wattebausch-werfen.

Klar, früher (ich rede nun vor ca. 25 Jahren) hat man dem Hund mal eine gewaschen wenn sie Mist bauten und waren diese unglücklich, hörten sie schlechter oder waren sie aggressiver? Nein. Ich behaupte mal, sogar das Gegenteil als es heute der Fall ist. Wenn ich sehe wie sich die Leute teils unmöglich viele Gedanken machen ob sie nun ihren Hund psychologisch richtig erziehen und dabei alle Authentizität verlieren und somit für ein Hund nicht ernst genommen werden, dann weiss ich nicht ob die Entwicklung wirklich nur das Gelbe vom Ei ist. :noidea: Ich versuche aus dem Bauch zu handeln, leider steht mir mit dem Wissen von heute auch mein Kopf im Wege... ;)

erica

Sportdoggie

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32

Donnerstag, 24. August 2017, 09:20

Ja, mein Hund muss aus jeder Situation (beissen im SD, schnuffeln, jagen etc.etc.) auf Pfiff sofort und im Galopp kommen. Verzögerung an Wettkämpfen kosten pro Sekunde einen Punkt!

Reagiert er nicht subito, begleite ich sein zurückkommen mit kurzen sehr aggressiven Pfiffen. ( löst Stress aus). Bei mir angekommen, packe ich in kurz am Nacken (schmerzfrei) und platziere ihn ins Fuss. (Immer noch von Pfiffen begleitet) dann gibts Drehungen, Schritte rückwärts, vorwärts etc. Verbunden mit je einem Pfiff ( Hund bei Fuss) . Anschliessend kommt ein sehr neutrales " frei". Wenn Hund wieder etwas abgelenkt ist, wird er zurückgepfiffen und überschwänglich gelobt.

Schneeflocken

Sportdoggie

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33

Donnerstag, 24. August 2017, 09:41

Es sind nun mal nicht alle Hunde gleich ... heute reicht meist ein "lass es" wenn er darüber nachdenkt dem anderen unkastriertem Rüden den Kampf zu erklären ... und das nur weil er weiss das ich das auch durchsetze ... was ja nicht auschliesst gutes Verhalten zu belohnen ...

Komischerweise hat Whyona dem Tarek kein leckerchen als ablenkung oder ne Alternative angeboten, als er sie besteigen wollte ... sie hat ihn mal ganz gepflegt durchs Wohnzimmer an die Wand genagelt ... kurz, heftig und verdammt klar ... sie wusste schon was für n typ Hund sie vor sich hatte ... er hat es bis zu ihrem Tod nie wieder versucht ... trotzdem waren sie ein Herz und eine Seele ...

Bei Whyona reichte auch mal etwas strenger im Ton zu werden ... Tarek pellt sich, wenn keine Konsequenz folgt, ganz gepflegt n Ei drauf ...


Es ist dir hoffentlich schon klar, dass es Hunde gibt die ihren Führer schon mal herausfordern? Und das evtl. Auch mit Körpereinsatz. Nicht jeder Hund ist von Natur aus willig oder unsicher. Es gibt auch ziemlich starke Charaktere. Nur mit positiver Verstärkung allein kommst du da nicht weiter.

Ein guter mix aus Autorität und positiver Verstärkung, dem Hund angepasst hat noch nie geschadet. Man muss nicht gleich in Extremen arbeiten.


Genau so. Beim einen Hund ist mit positiver Verstärkung das meiste super machbar, beim anderen braucht es andere Töne. So verschieden die Hunde sind, so verschieden sind die Erziehungsmethoden.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Tabasco

Sportdoggie

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34

Donnerstag, 24. August 2017, 13:18

@erica: verstehe ich das richtig? Dein Hund muss also in dem Moment, wo du ihn abrufst, SOFORT zu dir kommen. Egal, was er tut?

Das muss meiner auch. Wenn ich rufe, erwarte ich ein sofortiges Umdrehen und zu mir zurück kommen. Jetzt im Alter nimmt er es je nach Temperatur/körperlicher Verfassung häufig gemütlich und kommt nicht mehr im Galopp sondern im Trab zurück. Was für mich auch ok ist.

Noch zum Klarstellen: Mein Hund ist ein Sichtjäger (und zwar einer, der mit einem gebrochenen Bein weiterjagen würde...), bei dem der Rückruf dann nicht klappt. Ist er noch nicht gestartet, kann ich ihn mittlerweile meist im Warten halten (Abruf geht dann schon nicht mehr), aber hetzend dringt nichts mehr zu ihm durch. Nicht dass ihr auf den Gedanken kommt, Tabasco befolge den Abruf zu 100%. :d

Vaku

Schnupperdoggie

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35

Donnerstag, 24. August 2017, 13:31

Was machst du den in genau den Situationen, wenn Tabascco sich "ausklingt"'?
Bzw. was machst du wenn er wieder da ist? Zeigst du den auf irgendeine Weise deinen Unmut oder Inorierst du sein Verhalten?

Sternchen

Wachdoggie

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Doggie(s): Gioja Labrador

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36

Donnerstag, 24. August 2017, 13:46

Evtl. sind meine Ansprüche zu hoch, aber es ist halt so... sie sollen sofort wenden und zügig kommen.


hm... jetzt aber mal eine ehrliche Frage: Kommt das nicht auch auf die Rassen an? Ich sehe beim Border Colli von meiner Kolllegin, dass er beim kleinsten Ruf sofort wie ein Pfeil zurück zu meiner Kollegin kommt. Meine Labi Hündin kommt auch.... aber, mit einem Bogen. Ich weiss es wirklich nicht, aber mir ist das bei vielen Labis (ehrlich gesagt, habe ich noch keinen Anderen gesehen) aufgefallen, ausser man ist während der Arbeit mit dem Hund. Und bei Border Collies, Schäfer ect. ist es oft, dass fast auf der Stelle gekehrt wird und zurück kommt.


Mir ist, bzw. wäre, wichtig, dass mein Hund kommt, wenn ich rufe. Ob er jetzt rennt oder träbelet, kommt mir persönlich nicht darauf an.

Disney92

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

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37

Donnerstag, 24. August 2017, 14:02

Meine kommen beim Rückruf mehr oder weniger zügig, erwarte ich allerdings auch von einem Sheltie. :zwinker:

Wenn ich Leckerlies dabei habe, geht alles sicher doppelt oder dreimal so schnell. Ich nehme allerdings eher selten mit. Habt ihr bei jedem Spaziergang Leckerlies mit resp. belohnt die Hunde für solche "Alltagssachen"?

Tabasco

Sportdoggie

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38

Donnerstag, 24. August 2017, 14:04

Was machst du den in genau den Situationen, wenn Tabascco sich "ausklingt"'?
Bzw. was machst du wenn er wieder da ist? Zeigst du den auf irgendeine Weise deinen Unmut oder Inorierst du sein Verhalten?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich versuche, Tabasco so zu führen, dass er gar nicht hetzen kann. Aber leider passiert es so etwa einmal jährlich trotzdem.
Wenn er bereits losgerannt ist, rufe ich einmal scharf. Dann lasse ich es sein. Wenn er weit hetzt (ausser Sichtweite), gebe ich gelegentlich einen Pfiff, damit er sich nach Abbruch orientieren kann. Ist er wieder in Sichtweite, rufe ich ihn einmal, er kommt, ich leine an (oder auch nicht, je nach Gegend/Gefahr des erneuten Hetzens), wir laufen weiter. Kommentarlos.

Das erste Mal jagen ging er übrigens leider bereits mit 4 Monaten. Das war zu der Zeit, wo es hiess, der Welpe solle möglichst oft frei laufen, weil er ja seine Bezugsperson nicht verlieren will. Hat Tabasco leider nicht gelesen. Bei ihm würde ich im Nachhinein ganz sicher die "Ein Jahr (oder eher zwei) an der Leine = der Rest des Lebens lang Freiheit"-Methode anwenden.

Vaku

Schnupperdoggie

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39

Donnerstag, 24. August 2017, 14:16

Habt ihr bei jedem Spaziergang Leckerlies mit resp. belohnt die Hunde für solche "Alltagssachen"?
:biggrin: ja und mind. immer 3 verschiedene
  • Alltagsleckerchen
  • Käse (fürs Schönclickern)
  • LeParfait (für den Rückruf mit Pfiff)
:peinlich:

@Tabascco - danke

Idesiree

Streunerdoggie

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Doggie(s): Venia of Gentle Mind, Whippet 2010 Origine of Gentle Mind, Whippet 2014

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40

Donnerstag, 24. August 2017, 14:40

Ich handhabe es eigentlich sehr ähnlich wie Whyona. Rückruf ist für mich das Wichtigste, aber ich möchte auch, dass sie andere Kommandos ausführen, wenn ich das sage. Grundsätzlich arbeite ich mit viel Lob und ich belohne sie auch heute noch regelmässig, nicht für alles, aber doch viel mehr als dies z.B. Sunny gebraucht hat. Oder sagen wir, vielleicht anders. Eher mit stimmlichem oder körperlichem Lob, Futter und Spiel, wo Sunny sich schon wie ein Schnitzel gefreut hat wenn man zu ihr sagte:"Feini Meite bisch!".
Ich habe zwei zwei Rückrufe, der eine ist "zu mir!", der andere die Pfeife. Beide mit positiver Verstärkung aufgebaut, wobei die Pfeife mit besonders leckeren Dingen und auch z.B. Mit Reizangelbelohnung aufgebaut wurde. Wenn eine meiner beiden nicht hört, wird sie geholt udn auch angeleint. Gleiches gilt, wenn eine immer wieder ein Verhalten zeigt, das ich nicht möchte- grad momentan aktuell- Maiskolbensaison. Venia möchte gerne Felderweise Mais abreissen, findet dies abartig geil. Sie hört zwar sofort auf, wenn ich es sage, probiert es aber nach ein paar Minuten wieder. Ich leine sie nicht beim ersten Mal an, probiert sie es aber mehr als zweimalig, ist sie an der Leine und Punkt. Wo ich aber z.B. Rücksicht nehme, wenn etwas für sie sehr schwierig ist aus Angstgründen oder Unwohlsein. Ich schaue, dass ich z.B. Kommandos nicht zu häufig verlange, die sie einfach generell oder in gewissen Situationen nicht gerne ausführen. Venia macht z.B. Nicht gerne Sitz. Ich verlange von ihr daher nicht, dass sie stundenlang sitzen muss oder weiche dann je nach dem auf ein Steh aus. Nichtsdestotrotz muss sie es machen, wenn ich es sage und das macht sie dann auch, eben weil es nicht häufig ist und auch es dann immer auch lobe. Meine Hunde würden mir wohl schön auf der Nase tanzen, würde ich generell keine Grenzen aufzeigen. Für mich ist das auch unnatürlich, das Leben hat beide Seiten und ich finde es bei Hunden genauso unsinnig ihnen keine klaren Rahmenbedingungen zu geben wie bei Kindern- siehe antiautoritäre Erziehung. Für mich bedeutet das nicht, dass ich meine Hunde schlage oder sonstwie massiv angehe, aber ich lasse falsches Verhalten nicht unkommentiert und gebe ihnen aber nach einer Korrektur oder Auszeit auch wieder die Gelegenheit, richtiges Verhalten zu zeigen.
Es Grüessli Iris mit Venia & Origine