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Schlingeling

Moderatordoggie

  • »Schlingeling« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Timmy

Wohnort: Regensdorf

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41

Donnerstag, 24. August 2017, 15:08

Also bei uns ist es auch so das es ganz auf die Situation drauf an kommt, also auch warum er mich gerade ignoriert.

Timmy ist sehr schnell sehr aufgeregt und dann geht gar nichts mehr. Mit anderen Hunden unterwegs sein z.B. da kann man weder ohne ziehen an der Leine laufen noch sonst irgendwas. Sitzen geht für einen Moment gerade noch.
aber da ich weiss versuche ich erst gar nicht das gross zu korrigieren oder irgendwas zu verlangen. (Dafür arbeiten wir an seiner Hibbeligkeit)

Verbellt er Menschen sage ich ihm ganz klar das ich dies nicht will. Ein scharfes Knappes "Schluss". Reicht dies nicht gibt es auch mal einen zwack in die Seite, einfach um ihn aus der Situation zu holen.


Kommt er nicht wenn ich ihn rufe, steh ich nicht doof in der Gegend rum und warte, sondern geh hin und sammel ihn ein ...


das könnten wir wohl selten. Meistens kommt er nicht weil er es doch gerade zu toll findet rum zu semmeln. Wenn ich ihn einsammeln möchte...tja wür nur das berühmte fangis beginnen. Bei Ihm hilft aber wenn ich in die andere Richtung gehe oder weg renne, dann kommt er wie ein geölter Blitz.


Wenn ich meiner Morelka was verbieten, bzw. sie "korrigieren" muss, genügt ein simples "Nein" und allenfalls ein Handzeichen. Sie korrigiert sofort ihr eigenes Verhalten (z.B. nicht liegenbleiben, wenn ich "Warte" von ihr verlangt habe), kehrt auf ihren Platz zurück und bleibt ruhig liegen.


Da würde Timmy mich nur auslachen... da braucht es einfach ein klares scharfes "Hey" und die entsprechende Körperhaltung dazu. Die wende ich vor allem bei Sachen ein die ich weiss das er die beherrscht wie Sitz, Platz, Bleib etc. und ich einfach merke das der werte Herr keine Lust dazu hat. :pinch:


Mir ist, bzw. wäre, wichtig, dass mein Hund kommt, wenn ich rufe. Ob er jetzt rennt oder träbelet, kommt mir persönlich nicht darauf an.


das ist mir auch egal. Hauptsache er kommt....hört er nicht beim ersten mal gibt es ein scharfes "hier" dies klappt dann meistens. Ich nehme ihn dann ins Fuss bis er wieder konzentriert ist und dann kann er wieder los und sonst Leine zur Sicherheit. Im Notfall die Pfeife.


Leckerlies oder Spielzeug habe ich praktisch nie dabei, hauptsächlich weil Timmy nicht wirklich verfressen ist und ein Spielzeug ihn vielleicht gerade mal 3 Minuten lange interessiert. :noidea:
Ich lobe viel mit Worten, wenn ich ihn zu mir rufe und er kommt ist die beste Belohnung ihn wieder rennen zu lassen.... :nicken:

Lagotto

Sportdoggie

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42

Donnerstag, 24. August 2017, 15:27

Ich glaube auch, dass verschiedene Charaktere rassebedingt sind. Von Vielen habe ich jetzt schon gehört, dass Lagottos eher hibbelig sind und teils einen recht ausgeprägten Jagdtrieb haben.
So wie erica ihre Erziehungsmethode mit dem Rückpfiff und gewollten Stress bei Nichtgehorsam beschreibt, hätte ich es mit meinem Hund nie machen können. Ein Hund der in einer aufgedrehten Haltung ist und zittert wie Espenlaub, den kann man nicht zurechtweisen, der wäre damit überfordert.
Typische Reaktionen dafür sind Erbrechen und Durchfall. Habe ich bei meinem Sensibelchen zumindest so erlebt.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

erica

Sportdoggie

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43

Donnerstag, 24. August 2017, 15:53

Lagotto: der gewollte Stress ist so zu dosieren, dass es eben nicht zu Überreaktionen kommt.

Was mich bei vielen von euren Reaktionen stört, ist dass der Hund nicht mit einem Erfolgserlebnis daraus geht. Beispiel: er wird wortlos angebunden und weiter gehts des Weges. Ich beende jede Übung mit einem Erfolg, egal wie lange das dauert und was angepasst werden muss. Sei es im privaten Bereich oder auf dem Übungsplatz.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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44

Donnerstag, 24. August 2017, 15:57

also der pfiff musste ich nicht mühsam aufbauen, den hab ich konditioniert und das ist, ehrlich gesagt, eine sache von 2 minuten. er muss dann nur vertieft (sprich angewendet) werden. meine methode:

hund sitzt vor mir, pfeife schon im mund. re hand enthält normale gutzis, links sind superlecker, die es wirklich nur für den pfiff gibt (und die auch monatlich wechseln). hund darf essen von den normalen, dann erfolgt pfiff, hund wird staunen und aufhören zu essen und zack, kriegt er superlecker. das ganze zwei, drei mal und shcon weiss er, nach dem pfiff gibts superlecker. dann liess ich meine damals noch drei hunde miteinander herumdonnern und pfiff und siehe da, alle drei schossen heran, obwohl den piff nur dawn kannte, weil ich nur sie konditioniert hatte.

ich glaube trotzdem nicht, dass ich mit dem piff meine dawn von fliehendem wild hätte abhalten können, aber das ding bestand darin, dass ich wild vor ihr sah, pfiff und sie sofort zu mir umdrehte, während sie beim ruf immer gemerkt hat, dass da was sein muss und erst noch um sich guckte und so das wild entdeckt hätte. der pfiff war also trotzdem auch bei wild wichtig. windhunde von fliehendem wild abzuhalten... das kann man in seltenen fällen. ich kann es bei nastassja und ev. auch bei jendayi. bei dawn - da musste ich einfach vorher gucken, so ehrlich muss man sein. sie sind zur selbständigen jagd gezüchtet, das kann man nicht auf 0 setzen. aber anders als viele glauben, kann man mit ihnen einiges erreichen diesbezüglich und der piff find ich super. zumal sie ja ui 90 % ins leere gingen, einfach nur weil ein anderer auch ging und da funzte der piff.

auch bei mir mussten die hunde auf das normale rufen im galopp kommen. heute von nastassja noch galopp zu erwarten wäre einfach unangebracht. sie muss das nicht mehr und selbst wenn ich zweimal rufe.

bei mir geht es in der erziehung nie um macht und auch nie um zeit, da ich keinen solchen hundesport mehr betreibe. es geht einzig darum, gefahr zu vermeiden, für meinen hund, von meinem hund aus und darum, ihn so zu erziehen, dass er möglichst viel freiheit geniessen kann. aber auch darum, ehrlich zu sein und zuzugeben, wenn etwas nicht geht. dawn war ihr leben lang im wald an der leine - sie lebte gut damit und konnte trotzdem genug freilauf haben. bei ihr hab ich auf den rückruf auch nochmals besonders viel wert gelegt, da sich früh abzeichnete, dass sie, anders als nastassja, einiges an jagdtrieb zeigte. sie reagierte dann auch wirklich zackig zu ihrer besten zeit.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tabasco

Sportdoggie

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45

Donnerstag, 24. August 2017, 16:32

Was mich bei vielen von euren Reaktionen stört, ist dass der Hund nicht mit einem Erfolgserlebnis daraus geht. Beispiel: er wird wortlos angebunden und weiter gehts des Weges. Ich beende jede Übung mit einem Erfolg, egal wie lange das dauert und was angepasst werden muss. Sei es im privaten Bereich oder auf dem Übungsplatz.

Ich beende auch jede Übung mit einem Erfolgserlebnis. Das oben erwähnte (sehr seltene) Hetzen ist ja keine Übung. Da wüsste ich nicht, weshalb und wie ich dort ein Erfolgserlebnis anhängen könnte. Der Organismus hat während des Hetzens so viel positive Stresshormone ausgeschüttet, da ist der Hund nachher nur platt und zufrieden.

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

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46

Donnerstag, 24. August 2017, 16:48

Sorry schnell OT:

Hat jemand die Pfeife ohne Goodies konditioniert?

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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47

Donnerstag, 24. August 2017, 17:30

@erica

Also mit dem Pfiff mache ich es auch so, dass auf dem Rückweg nochmals gepfiffen wird (sofern es natürlich nicht auf Anhieb klappt), um eben den Weg zu unterstreichen. Nur: Am Ende bekommt sie dann ihre Belohnung und keine Strafe... :gruebel1:

warum meinst du (oder weisst du) dass der schnellere Pfiff Stress auslöst?

Finde ich noch spannend. Weil finde das würde bei meinen kein Stress auslösen. Ja, OK wenn sie mal kommt, dann rennt sie wirklich voll beim Pfiff (klappt ja auch zu 98%), heisst durch wiederholen der Pfiffe, kann ich sie natürlich in dem Sinne stressen weil es ja heisst komm schneller und sie so sich noch mehr spurten muss.

Also ich machte es mal als sie einer Krähe nach ging. Sie rannte und Pfiff kam zu spät, Wirkung = Null. Als die Krähe weg war und sie sowieso auf dem Rückweg war, pfiff ich sie und sie rannte dann extrem schnell und fiel fast um. :pfeifen: Hätte ich nun wie du noch mehrmals gepfiffen, dann hätte ich sie einfach im Tempo stressen können.

Meinst du es so?

Oder wissen deine schon, dass schnelle Pfiff dann Stress bei dir gibt, also eben die folgende Strenge. ??



@Sternchen

Klar, mag es Rasseabhängig sein. Eurasier sind keine Border Collies ;) Aber trotzdem will ich an das Ideal möglichst ran kommen.

Und mein Spruch: Der Hund kann schnell wegrennen, dann kann er im selben Tempo zurück rennen :nicken:

erica

Sportdoggie

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48

Donnerstag, 24. August 2017, 18:23

Klar weiss er, was nachher kommt. Da die Korrektur ebenso mit Pfeifen begleitet ist, reicht auch der entsprechende Ton um den Stress auszulösen. Dies wiederum fördert die Geschwindigkeit und eine sofortige Reaktion auf den Pfiff. Bei mehr als einmal pfeifen gibts klar keine Belohnung.
Jedoch wie schon gesagt, Hund wird nach der emotionslosen Korrektur freigegeben und sobald er mit irgendwas beschäftigt ist wieder zurückgepfiffen. Jetzt erfolgt die Belohnung mit einem Riesenlob und normalem Belohnungshappen. Ich brauch da nichts spezielles.

Dein Spruch ist übrigens top :-))

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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49

Donnerstag, 24. August 2017, 18:41

finde es ein spannendes Thema und ich bin auch wirklich davon überzeugt, dass die eine Methode beim Hund A funktioniert, aber beim Hund B nicht und Hund C braucht nochmal etwas anderes...dies alles ist von der Rasse, Alter, Charakter, Beziehung abhängig...
Bei dieser "Pfeiffmethode" frage ich mich, ob der Hund das nach dem x -mal wirlich noch stesst? ich bin auch dafür, dass man so viel wie möglich über possitive Lernen macht, vorallem beim Lernen neuer Sachen/Uebungen...ABER, wenn ich auf dem Spaziergang rufe und der Hund hört nicht, dann soll er auch merken, dass dies nicht okay ist bzw nicht tolleriert wird und dann wird halt auch mal am Kragen gepackt (schmerzfrei aber effizient)

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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50

Donnerstag, 24. August 2017, 19:05

@erica

Eben, dann verknüpft er es aber zeitgleich auch mit dem Wissen was dann nun folgt (was ja nicht so schön ist). OK, gut hast Mali's aber ein anderer Hund (ein feinfühligeren sensiblen Hund) könnte es dann so verküpfen und bei dem ,,strengen,, Pfiff nicht mehr rankommen. :noidea: :gruebel1:

Ich hatte eine Hündin, die war hart im Nehmen. Selbst wenn sie ahnte, dass nun eine ,,Strafe,, folgen würde, kam sie normal ran. So alla ,,OK, sag was du zu sagen hast,,. Sie war auch nie nachtragend oder so. Aber Beispiel bei Diuni, die war so empfindlich. Ich habe sie einmal etwas streng geschimpft, danach kam sie 2 Wochen beim Rufen nur noch bis auf 1m ran.

Weisst du was ich meine?

Ich bewundere es fast, dass deine da die Strafe (das strenge Fuss usw. ) jedes Mal ausführen und nicht eher weichen. Aber eben... wohl in dem Fall recht Charakterabhängig sowie Rasseabhängig. :nicken:

Kommt es eigentlich ,,oft,, vor, dass du diese ,,Strafe,, anwenden musst, oder sind es eher sehr seltene Ausnahmen?



Flaffy hört zum Glück recht gut auf Pfiff aber eben... jagige Sachen sind echt sehr schwer. Wenn sie so in dem Jagdfieber ist und schon hochgedreht hat, dann geht's leider nicht mehr. :( übe es ja nun mit einer Attrappe, Fellteil an einem Seil oder so. Und kommt da ihr Lieblingsspielzeug dran, dann tickt sie schon aus wenn sie es sieht. Als würde sie eine Katze sehen oder so. Darum wird die Pfeife beim Wild sicher nicht funktionieren.

Aber wir üben weiter. :nicken:

Ich bin einzig teils unsicher wann ich genau noch belohnen darf und ob und wie viel ich pfeifen darf um es nicht abzunutzen. Darum mache ich es nur dort wo ich eine Chance sehe, dass es auch geht. Teils habe ich das Gefühl, ich komm wie nicht weiter um es weiter zu festigen. Weil sie kennt es von Welpe auf aber eben... das Interesse an jagigem wächst nun ja auch. Und Flaffy ist ja nun gut 1,5 Jahre. Ich hatte die Hoffnung sie damit später vom Wild abrufen zu können aber naja... ich trau dem nicht so, denke es ist doch zu wenig stark wenn es mal drauf an kommt. :S

erica

Sportdoggie

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51

Donnerstag, 24. August 2017, 19:39

Ich setzt sehr bewusst meine Stimme bei dieser Übung nie ein, sondern die neutrale Pfeife. Genau um eben nicht dieses Meideverhalten zu erwirken. Eine Korrektur beim Abruf brauch ich nur alle paar Monate. Beim zweiten Pfiff nicht kommen und einfach weiter de Hasen oder so verfolgen gibt es gar nie.

Und täusch dich mal nicht in den Malis. Die sind sehr " Führerweich" aber ihre Reaktion ist je nach dem schon eher kleben als meiden.

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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52

Donnerstag, 24. August 2017, 20:05

@Schlingeling
Ich hab den Pfiff mit Beutezergeln aufgebaut ...

Wenn Tarek auf den Pfiff nicht reagiert, weil der zb ein Reh sieht, dann spar ich mir auch jede Korrektur. Weil ich weiss, dass der dann schon so sehr im Jagdverhalten drin ist, dass jede Korrektur, also jede Energie, die ich da reingebe nur ein Ergebnis hätte, nämlich dass er richtung Reiz auslöst ... da muss ich schon sehr genau beobachten um den Moment abzupassen um da den Pfiff nochmals einzubringen. Aber das spar ich mir dannn meist ... da arbeite ich anders daran und mitlerweile steht er sehr zuverlässig ... es sei den das tier ist zu nah und zu schnell ..

Tarek ist im sozialen Bereich eigentlich immer ansprechbar, nimmt Ansprache war, reagiert auf Korrekturen etc ... aber sein Jagdverhalten ist da schon sehr von abgekoppelt und es gäbe auch keine Korrektur die ihm das Jagen madig machen würde, der Zug ist abgefahren.

Im Hundesport korrigier ich in dem Sinne kaum, höchtstens wenn er wirklich total nur quark macht, aber da würde ich mich eher fragen warum es an seiner Motiation hapert. Was aber noch nie vorgekommen ist, der will eh immer ... es ist mir aber auch schlicht lange nicht mehr so wichtig wie früher ... mir ist der Alltag wichtiger und da brauch ich eh weder sitz noch platz ...

Im Alltag ist es mir wichtig dass er sich nicht ohne Nachzufragen von mir entfernt, einen gewissen Radius einhält, anständig an der Leine läuft egal was uns entgegen kommt, kommt wenn ich ihn rufe (macht mir auch nix wenn er trabt, solange er direkt kommt) , wartet wenn ich es sage und wenn ich ihn irgendwo parke, da auch bleibt ... insgesamt halt einfach ein Ohr bei mir hat ... mehr brauch ich nicht ... da korrigier ich halt wenns nötig ist ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

Lagotto

Sportdoggie

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53

Donnerstag, 24. August 2017, 20:54

Den Pfiff musste ich auch nicht gross antrainieren. Das klappte quasi auf Anhieb, bzw. diese Art der Kommunikation hat mein doggie sofort verstanden ^^
Ein lauter, durchdringender Pfiff ist für ihn ein absolutes Warnsignal und scheint am besten durch seine Locken durchzudringen. Darum gibt es bei mir kein Namen gerufe sondern nur gepfeife und Körpersprache.

Erica, ich stimme dir in allem überein. Meine Erfahrung, damit ein Hund etwas aufnehmen und lernen kann, muss er zur Ruhe kommen und dich wahrnehmen können. Mein Rüde war lange Zeit nicht in der Lage, "runterzukommen" und sich und seine Umwelt zu spüren. Meiner Meinung nach war er schlichtweg reizüberflutet.
Ein Erfolgserlebnis für ihn daraus zu kreieren, war unmöglich. Ein hingehaltenes Leckerchen hat er beispielsweise ignoriert (Stimme und Körpersprache ebenfalls, körperliches Zurückdrängen zum Beispiel).
Zugegeben, er mag da auch eine Ausnahme in seinem Verhalten sein ;) .
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Tabasco

Sportdoggie

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54

Donnerstag, 24. August 2017, 21:05

Meine Erfahrung, damit ein Hund etwas aufnehmen und lernen kann, muss er zur Ruhe kommen und dich wahrnehmen können. Mein Rüde war lange Zeit nicht in der Lage, "runterzukommen" und sich und seine Umwelt zu spüren. Meiner Meinung nach war er schlichtweg reizüberflutet.
Ein Erfolgserlebnis für ihn daraus zu kreieren, war unmöglich. Ein hingehaltenes Leckerchen hat er beispielsweise ignoriert (Stimme und Körpersprache ebenfalls, körperliches Zurückdrängen zum Beispiel).
Zugegeben, er mag da auch eine Ausnahme in seinem Verhalten sein ;) .

Tabasco ist auch so ein Exemplar. Mit ihm konnte ich erst mit vierjährig - als seine Schilddrüsenunterfunktion erkannt und behandelt wurde - beginnen, an vielen Dingen zu trainieren. Vorher war es unmöglich, weil er so schnell in Stress geriet, wo nichts mehr zu ihm durchkam ausser dem Stressor. Im Vergleich dazu geht es heute viel besser, ist aber noch weit von den meisten mir bekannten Hunden entfernt.

Anne

Moderatordoggie

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55

Freitag, 25. August 2017, 09:01

@ erica
Und was heisst "er kriegt Stress"?


Das würde mich auch interessieren.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

inhii

Alphadoggie

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56

Freitag, 25. August 2017, 09:09

@anne

Hast sie doch weiter oben geschrieben.

Beim Abruf pfeift sie x Mal schrill und danach folgen ,,strenge,, UO - Übungen. Das löst beim Hund stress aus weil er durch den Pfeifton ,,gelernt,, hat, dass nun strenge Übungen folgen.

So habe ich es jedenfalls verstanden und ja, ich könnte meinen so auch Stress zufügen, weil dann diese UO eher eine ,,Strafe,, sind.

Nur würden je nach dem meine erst recht nicht mehr herkommen weil sie ja um die ,,Strafe,, dann wissen. Ich hatte aber durchaus auch eine Hündin, wo jede Strafe hinnahm und danach ganz normal weiter machte. Also ohne geknickt zu sein... Denke erica hat dem solche Hunde in Richtung meiner ersten Hündin. :gruebel1:

Bei allen anderen 3 Hunden von mir wo folgten (selbst Pyri wo eher ,,stark,, ist) könnte ich es nicht machen weil dann starkes Meideverhalten käme. Sie kämen nicht mehr ganz an mich ran, würden beschwichtigen und ich würde somit nur mehr Schaden als Nützen. :nicken:

Vaku

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57

Freitag, 25. August 2017, 09:29

Das verstehe ich jetzt wiederum nicht.
Warum sollen Übungen der UO für den Hund "Stress" bedeuten (also grundsätzlich)? Da muss ja ein Stressauslöser dabei sein, dass der Hund das damit verbindet.
Ich habe das jetzt so verstanden, dass erica, die UO Übungen mit der Pfeife begleitet, d.h. immer kurz pfeift und das diese Kurzpfiffe der "Stressauslöser" sind (korrigiert mich, wenn ich das falsch verstanden habe).

Für den Hund sind die kurzen Pfiffe also "Stressauslösend".
Warum der Hund die kurzen Pfiffe allerdings als solchen sieht, ist mir noch nicht ganz klar, das muss ja auch "aufgebaut" werden.

catba

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58

Freitag, 25. August 2017, 10:18

Warum der Hund die kurzen Pfiffe allerdings als solchen sieht, ist mir noch nicht ganz klar, das muss ja auch "aufgebaut" werden.

verstehe ich auch nicht ganz und vorallem (wie ich schon erwähnt habe), gewöhnt sich der Hund nicht an diese Pfiffe :gruebel1: also, dass es ihn mit der Zeit nicht mehr stresst?

Vaku

Schnupperdoggie

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59

Freitag, 25. August 2017, 10:44

Naja wenn du den Pfiff aufgebaut hast als "Stressauslöser"dann baut sich das nicht ab.
D.h. der Hund hat konditioniert das auf Pfiff was schlechtes passiert. Ist ja im Grunde wie dieses Futter-Glocken-Konditionierung-Model, wo der Hund irgendwann sabbert, vom Schlagen der Glocke, ohne das Futter vor ihm steht.

Allerdings muss man dafür den Hund ja auf irgendeine Weise konditioniert haben. D.h. ihm aktiv Stress zugeführt haben, während des Pfiffs (z.B. durch Schellen werfen oder anderes).
Anders kann ich mir Lerntheoriemässig das nicht erklären. Falls man das anders aufbaut, wäre ich auch froh um eine Erklärung fürs Verständnis :) .

Xanthippe

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60

Freitag, 25. August 2017, 11:07

Stand schonmal jemand mit einer Trillerpfeife neben euch und hat ununterbrochen gepfiffen? Dabei noch konzentriert arbeiten? Ja das wär für mich auch Stress.

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