Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 719

  • Nachricht senden

121

Sonntag, 27. August 2017, 16:56

Zum OT:
@Inhii: woher weisst Du denn, dass bspw. Pyri aktuell keine Spondy hat? Röntgst Du jedes halbe Jahr? ;)
Degenerative Veränderungen kommen ja mit der Zeit, Schlittenhunde haben übrigens recht häufig Spondy. Dass Hund mit 1.5 keine Spondy hat, trifft wohl auf die meisten Fälle zu.
Bei Chadie sieht man mit 13 nun minim Veränderungen an zwei Stellen und der ist in seinem Leben wirklich viel bergauf/ bergab und Kilometer gelaufen, Sport per se ist wohl nicht schlecht, Stützmuskulatur ist ja auch wichtig.


Was das Video des Mali Welpen betrifft: sorry, dass kann man nicht gut finden? Schonmal was von Wachstumsfugen, die sich schliessen müssen gehört? Dass die UO Position für Nacken/ Halswirbel nicht toll ist, ist naheliegend, sofern der Hund sich noch anderweitig bewegt und Muskulatur hat, vermutlich kompensierbar. Aber nicht gerade im Babyalter...


Was Bestrafung/ Konsequenz betrifft: da gibt es klar unterschiedliche Hunde, ich hab auch eher die Modelle "hööö, Du meinst echt und wirklich mich?"
Entsprechend werde ich da auch deutlicher bzw. hab nach 1x sagen immer eingefordert. Ehrlicherweise jetzt im Alter nicht mehr so sehr, ist jetzt aber auch nicht mehr so schlimm.

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 254

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

122

Sonntag, 27. August 2017, 17:27

@hasch-key

Naja, ist ja logisch röntge ich nicht all Jahr nach (wenn's dich wirklich interessiert wie gesund meine Hundis sind und im Alter waren und werden, kann ich dir gerne mehr berichten) :rolleyes: nehme an du hast das nur provokativ gemeint. :pfeifen: Und ich denke sehr wohl, dass du weisst wie ich es meine.



Ich finde man kann einfach nicht sagen, dass alle Hunde welche sportlich geführt werden automatisch Krüppel im Alter werden. Und alle anderen sind ach so gesund... :nönö: Das geht nicht auf... Gesunde Gelenke halten einfach mehr aus, das ist so... Ist man von Anfang an schon vorbelastet wird es schneller Abänderungen geben als bei gesunden Gelenken. Spondylose sieht man logischerweise im jungen Alter nicht, aber unter Umständen die Auslöser davon (HD, Lendenübergangswirbel usw.) :nicken:

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 719

  • Nachricht senden

123

Sonntag, 27. August 2017, 17:37

@Inhii: was ich damit sagen wollte, ist, dass nen Röntgenbild mit 1.5 nicht wirklich etwas in Sachen Spondy aussagt ;) .
Dass man Hunde, mit denen man mehr macht als um den Block zu joggen, röntgt, finde ich selbstverständlich, unabhängig ob Zuchthund oder Mischling.


Was den Sport betrifft: denke zum einen gibt es begünstigende Faktoren (Übergangswirbel, langer Rücken, Gewicht, HD, ED etc., wobei ich mit letzteren eh nicht mehr allen Sport machen würde). Und dann gibt es sicher "verschleissendere" Sportarten als andere. Abrupte Stop and Go`s, unnatürliche Positionen, enge Wendungen, etc. pp. Den einen macht es mehr aus, den anderen weniger. Aber in der Regel nimmt man da die Hunde ja auch früher raus.
Und ich wäre sicher die Letzte, die behaupten würde, dass Sport schlecht ist ;) .
By the way: die Psyche kommt da ja auch noch dazu, und was nutzt mir ein vielleicht gesünderer Hund, der nicht rassegerecht bewegt wird? Dann lieber kürzer leben...

Vaku

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 585

Wohnort: GR

  • Nachricht senden

124

Sonntag, 27. August 2017, 17:49

Im Grunde ist es doch wie beim Menschen.
Sport ist grundsätzlich gesund.

Ist der Sport aber nicht an die physische Verfassung angepasst, gibt es Schäden
(150kg Mann joggt auf asphaltiertem Weg - das da das Knie kaputt geht wundert wohl niemanden).

Ich erwarte auch nicht das jmd weil er Agi macht seinen Hund halbjährlich durchröntgt.
Aber vielleicht zu Beginn um zumind zu schauen ist der Hund grundsätzlich geeignet für den Sport (HD und ED sieht man da ja schon) und nicht schon gesundheitliche Probleme hat (gibt leider schon Hunde < 1 Jahr die einen kaputten Bewegungsapperat haben / Vererbt oder komplett verhunzt durch den Halter) und Selbst wenn die Hunde dann gesund sind, sollte man ein Auge auf sie haben - zeigen sie Anzeichen von Beeinträchtigung, dann so ehrlich sein und sie raus nehmen aus dem Sport.

Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 154

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

125

Sonntag, 27. August 2017, 18:16

Bitte nicht zu fest ins OT abdriften, danke! :d :super: :thankyou:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Namara

Alphadoggie

Beiträge: 3 072

  • Nachricht senden

126

Sonntag, 27. August 2017, 19:02

Zur Gesundheit möchte ich dies noch einfügen.

Bei der HD und ED Röntgen Auswertung werden heute ebenfalls die Lendenübergangswirbel (LÜW) gesehen und der Befund vermerkt. Zu den überzähligen Lendenübergangswirbel ist bekannt, dass diese eine erbliche Komponente haben. Diese sind massgeblich an der Caude Equina http://www.svk-asmpa.ch/hund/cauda/cauda5.htm und HD beteiligt.

Als Vorsorgemassnahme für späteren Sporteinsatz oder für die Zucht empfehlenswert.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Xanthippe

Alphadoggie

Beiträge: 5 854

Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

  • Nachricht senden

127

Montag, 28. August 2017, 10:23

Luna ist ja mein Ersthund. Wäre sie immer noch mein einziger Hund, dann hätte ich jetzt bestimmt auch aufgeschrien und gesagt, alle die Türkis oder Petrol benutzen, machen was falsch. Luna ist super. Ich sehe ihr an der Nasenspitze an wenn sie auf dumme Gedanken kommt und bei ihr reicht ein einfaches Nein und sie legt die Ohren an und kommt zurück. Und das ohne, dass sie irgendwelche Strafen befürchten müsste. Wenn ich es mal zu spät bemerke, ja dann bin halt ich schuld und sie frisst zum Beispiel irgendeinen Seich. Ich würde auch sagen, alles wäre reine Management Sache. Das Kreuzen mit andern Hunden wäre evtl immer noch mühsam aber eben, genug super Belohnung und das Thema wäre durch. Ich weiss nicht ob alle Dalmis so sind, aber wenn ja, kann ich Aikas Ansichten Nachvollziehen. Wer immer solche Hunde hatte, versteht es nunmal nicht, dass man bei manchen Hunden zu anderen Massnahmen greifen muss.

Denn da ist nunmal jetzt auch Yenni. Bordercollie-Schäfer. Yenni rastet komplett aus bei Katzen (oder auch Eichhörnchen oder Füchse). Und wenn sie da im roten Bereich dreht, ist es einiges dramatischer als wenn Luna bei Hundebegegnungen sich wie ein Monster aufführt. Bei Yenni wird richtig geschrien und der Hund ist total von der Rolle. ein mit Käse gespicktes Kotelette könnte sie jetzt nicht davon abhalten zu dieser Katze zu wollen (Luna würde da sofort die Hundebegegnung vergessen!). Sie ist so ausser sich, dass sie in ihrer Rage nach dem erstbesten schnappt was ihr in die Nähe kommt: Luna. Um Luna zu schützen MUSS ich also eingreifen und das sieht bestimmt nicht so aus, dass ich lieb auf Yenni einrede und mit einem Leckerli winke. Da greife ich ihr in den Kragen und platziere sie neben mich. Es interessiert sie aber trotzdem nicht die Bohne was ich mit ihr mache, sie versucht trotzdem noch an mir vorbei nach ihrem Objekt der Begierde zu glotzen. Ich könnte mit Backsteinen um mich werfen und sie wäre unbeeindruckt. Natürlich versuchen wir an diesem Problem zu arbeiten. Grade heute wieder Katzenkino geguckt und drei Katzen ganz ruhig beobachtet, ohne ausraster :good:
Solange es geht, arbeite ich mit Himmelblau aber wenn es sein muss, gibt es halt ein angepasstes Farbsprektrum

Schlingeling

Moderatordoggie

  • »Schlingeling« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 307

Doggie(s): Timmy

Wohnort: Neerach ZH

  • Nachricht senden

128

Montag, 28. August 2017, 11:07

Das stimmt nur bedingt, man kann sich nämlich auch aktiv weiterbilden, Fachliteratur lesen, Dokumentationen ansehen, mit andern HH diskutieren (wie hier im Forum), Seminare besuchen, fremde und eigene Hunde beobachten und sich intensiv mit Verhaltens-Psychologie befassen. Dann lernt man viel, viel mehr als nur grad das, was man vom eigenen Hund kennt. Ich bilde mich seit 50 Jahren in Verhaltens-Psychologie weiter und habe noch lange nicht ausgelernt (das tut man nie...)


Rein aus Interesse, hast Du hierzu auch etwas praktisches gemacht? Also auch praktische Erfahrungen sammeln können oder nur Theorien?


Denn da ist nunmal jetzt auch Yenni. Bordercollie-Schäfer. Yenni rastet komplett aus bei Katzen (oder auch Eichhörnchen oder Füchse). Und wenn sie da im roten Bereich dreht, ist es einiges dramatischer als wenn Luna bei Hundebegegnungen sich wie ein Monster aufführt. Bei Yenni wird richtig geschrien und der Hund ist total von der Rolle. ein mit Käse gespicktes Kotelette könnte sie jetzt nicht davon abhalten zu dieser Katze zu wollen (Luna würde da sofort die Hundebegegnung vergessen!). Sie ist so ausser sich, dass sie in ihrer Rage nach dem erstbesten schnappt was ihr in die Nähe kommt: Luna. Um Luna zu schützen MUSS ich also eingreifen und das sieht bestimmt nicht so aus, dass ich lieb auf Yenni einrede und mit einem Leckerli winke. Da greife ich ihr in den Kragen und platziere sie neben mich. Es interessiert sie aber trotzdem nicht die Bohne was ich mit ihr mache, sie versucht trotzdem noch an mir vorbei nach ihrem Objekt der Begierde zu glotzen. Ich könnte mit Backsteinen um mich werfen und sie wäre unbeeindruckt. Natürlich versuchen wir an diesem Problem zu arbeiten. Grade heute wieder Katzenkino geguckt und drei Katzen ganz ruhig beobachtet, ohne ausraster :good:
Solange es geht, arbeite ich mit Himmelblau aber wenn es sein muss, gibt es halt ein angepasstes Farbsprektrum


Bei uns genau so....(einfach mit Menschen)


Klar habe ich am Anfang probiert es anders zumachen, mit Super leckeren Sachen ablenken etc. naja hat halt nicht geklappt also mussten wir eine andere Lösung finden. Ich kann nicht warten bis er jemand fremdes nicht mehr anbellt und dann fürs still sein belohnen denn dies wird nicht eintreffen. Entweder die Person lauft weg, super er hat auch noch Erfolg mit seinem gebell oder er fällt um weil ihm die puste ausgeht.

Klar ist auch das ich Timmy nicht zusammenstauche oder am Nacken packe wenn er jetzt halt nicht sofort Sitz macht wenn ich es ihm sage. Solche Sache kommen nur wenn er im roten Bereich dreht, alleine nicht mehr raus kommt.

Es ist ja auch immer die Frage was der Hund jetzt als Strafe sieht. Ich denke für einen verfressenen Hund der für alles was er richtig macht ein Leckerli bekommt dann plötzlich keins bekommt weil nicht das gewünschte gezeigt wurde.... ist für Ihn doch auch eine rechte Strafe, oder? :kaug: Ich denke ausserdem das eine Hundemama ihre Welpen auch nicht immer nur lieb und einfühlsam behandelt...auch die wäffelt ihre Kleinen mal an oder packen sie wenn sie sich nicht benehmen.... :k_irre:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schlingeling« (28. August 2017, 11:14)


perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 025

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

  • Nachricht senden

129

Montag, 28. August 2017, 11:09

Vielen Dank Xanthippe für deinen Beitrag! :thumbsup:

Es gab ja schon ein paar andere, die auf die Notwendigkeit von unterschiedlichen Trainingsansätzen hingewiesen haben aber Xanthippes Beispiel ist, denke ich, sehr anschaulich und da sie nicht zu den Besitzern von Belgischen Schäferhunden oder Hardcore-Jägern gehört (die ja eh immer in die Schublade "wieso tut man sich überhaupt so einen Hund zu?" gesteckt werden), vielleicht auch glaubhaft für diejenigen hier drin, die immer noch der Meinung sind, ein Hund sei eine programmierbare Maschine und mit genug Liebe würde man alles hinkriegen.

Es gibt immer wieder Leute, die seit ein paar Monaten einen Hund halten oder Leute, die noch nie einen Hund hatten, der inkompatibles Verhalten zeigt, das auch zu Verletzungen von Dritten führen kann und dann aber das Gefühl haben, anderen mit erhobenem Zeigefinger erklären zu müssen, dass sie alles falsch machen.

Das ist genau das, was mich öfters mal nervt und dann im besten Fall verstummen lässt - im schlechtesten Fall, äussere ich mich dann... sehr deutlich....
Liebe Grüsse Nicole

Vaku

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 585

Wohnort: GR

  • Nachricht senden

130

Montag, 28. August 2017, 16:46

Bei all dem (ich nenne es jetzt mal so, weil mir kein besseres Wort einfällt) Verständnis was man aufbringen soll, das es auch Hunde gibt die "härtere" Führung (inkl. gezielte negative Konsequenz) benötgen.

Finde ich, fehlt mir persönlich ein wenig das Verstädnis hier im Thread, das es Leute gibt, die so nicht arbeiten wollen und dauch nicht können.
Ich meine stehe ich nicht hinter dem was ich tue, tue ich es nur halbherzig, bringt keine Führungsmethode (egal wie positiv oder negativ) irgendetwas.


Klar kann man da sagen, die hatte einfach noch keinen solchen Hund und keine Erfahrung und kann soll sich glücklich deshalb schätzen - ja kann man vielleicht, aber was ist daran schlimm?
Mein Problem wäre es z.B. Schellen nach meinem Hund zu werfen (jetzt als Beispiel), ich könnte das einfach nicht, egal was für einen Hund ich hätte. Alles in mir wiederstrebt sich in mir das zu tun.
Was bringt es mir als Person und dem Hund, wenn ich es also eigentlich nicht tun mag, es im schlimmsten Fall deshalb auch falsch einsetzte. Auch wenn die Schellen grundsätzlich was bringen würden, weil jmd der damit Arbeitet, weiss was er tut und den Hund entsprechend führt, dem Hund zwar sagt Schelle = Stress, aber nicht ich= autom. Stress.

Am Ende ist doch das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund entscheidend, zu einem gewissen Menschenschlag die vielleicht etwas härter im geben und nehmen sind die kämen vielleicht mit einem sehr sensiblen Hund nicht klar. Klar vielleicht bekommen die den Rückruf sogar 20x schneller und sicherer hin, aber dann vielleicht zu welchem Preis?

Und genauso ist es andersrum. Ob ih mit einem "harten" Hund klar käme, null Ahnung, ob ich ihn führen könnte, keine Ahnung - Glaskugelgucken kann ich zumind. nicht.
Und zumind. mit der wenigen Erfahrung die ich bisher habe und dem Wissen um mich selbst, weiss ich das ich wenn hier irgendwann mal ein anderer Hund einziehen sollte, dass ich auf bestimmte Dinge achten muss, was den Charakter des Hundes angeht (und damit meine ich nicht unbedingt die Rassebeschreibung).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (28. August 2017, 16:51)


perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 025

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

  • Nachricht senden

131

Montag, 28. August 2017, 16:59

Mein Problem wäre es z.B. Schellen nach meinem Hund zu werfen (jetzt als Beispiel), ich könnte das einfach nicht, egal was für einen Hund ich hätte. Alles in mir wiederstrebt sich in mir das zu tun.
Ich behaupte jetzt einfach mal: du hast keine Ahnung, was du alles tun könntest und würdest, wenn es z.Bsp. darum geht deine Alma zu schützen. Oder was würdest du machen in Xanthippes Fall? Würdest du zulassen, dass dein Zweithund Alma löchert bei Katzensichtung?

Dir fehlt da schlicht und einfach die Erfahrung und drum kannst du gar nicht wissen, was du alles könntest, würdest, etc.

Sprüche wie eben solche "ich könnte das und das einfach nicht" stellen die Personen, die es eben machen (oft weil sie einfach müssen) als fast schon gewalttätig hin. Darüber sollten sich ein paar von euch vielleicht auch mal Gedanken machen.
Liebe Grüsse Nicole

whyona

Kläfferdoggie

Beiträge: 355

Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

  • Nachricht senden

132

Montag, 28. August 2017, 17:01

Oh ich glaub sehr wohl dass man Hunde auch anders erziehen kann als ich Tarek erziehe ... ich hatte so n Hund zu hause ... und kenne solche Hunde die ausser nem Strengen nein nix anderes an konsequenzen brauchen ...

Ich meinerseits habe nie geschrieben dass es nur mit petrol geht ... wenns mit mittelblau reicht ist doch alles tutti ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

whyona

Kläfferdoggie

Beiträge: 355

Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

  • Nachricht senden

133

Montag, 28. August 2017, 17:04

Wobei ich finde dass man eingreifen im Notfall vom bewussten trainieren einer Situation trennen sollte ...

Manche setzen dann eben auf trennen, Managen, mit genügen Distanz zusammenführen, verhalten bestärken etc ... und andere mit in die Situation gehen, korrigieren, richtiges Verhalten bestärken ...

Keines von beiden ist per se falsch oder richtig ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 025

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

  • Nachricht senden

134

Montag, 28. August 2017, 17:06

Ich selber gehöre übrigens zu den Besitzern eines sehr sensiblen, leicht führigen Hundes. Bei Amiga reicht ein ernstgemeintes Nein so gut wie immer (ausser bei Wildsichtung). Ich war aber in den letzten 9 Jahren in vielen Seminaren, gehe wöchentlich ins Training, kenne viele Leute mit "schwierigen" Hunden und habe mal 2 Jahre an den Wochenenden mit einem solchen zusammengelebt. Das hat mir den Horizont etwas erweitert.
Liebe Grüsse Nicole

Huskybespasser

Sportdoggie

Beiträge: 1 667

Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

Wohnort: solothurn

Beruf: SBB Sklave :)

  • Nachricht senden

135

Montag, 28. August 2017, 17:07

Ich finde es grundsätzlich schwierig, Ratschläge zu geben, wenn man den Hund nicht kennt.
Es gibt ja nun nicht die Hundeerziehung. Man muss individuell schauen bei jedem Hund.
Aber ein paar sachen sind immer gleich und schaue ich mir immer zuerst an.

1. Warum macht der Hund das, also welche Einflüsse bringen ihn in das Verhalten
2. Was macht der Mensch. Reagiert er, agiert er, ist er teilnahmslos.
3. Seit wann macht er das.
Das sind Sachen die ich zuerst mal abklären würde. Dann schaue ich mir das Verhalten an, denn die Halter tendieren dazu das Verhalten ihrer Hunde zu interpretieren, dass ist gut zu wissen, hilft aber bei der Analyse nicht.
Dann wird ein Trainingsplan entwickelt. Üblicherweise baut man zunächst etwas auf, dass später als Alternativverhalten angeboten werden soll. Denn jedesmal wenn ich einen Hund etwas wegnehme, was für ihn bisher normal war, muss ich ihm eine Alternative anbieten. Erst dann kann man am eigentlichen Problem arbeiten.

Was man testen kann, ist wie ansprechbar ist der Hund noch in welchem Stadium des unerwünschten Verhaltens. Ich nehme das Beispiel von Yenni von Xanthippe. Ich würde da testen, wann kann ich den Hund noch ansprechen und wann sieht sie rot und dann schauen, welche Reizstärke ich senden muss um sie aus diesem Verhaltensmuster herausreissen zu können.
Das kann bei jedem Hund total unterschiedlich sein und da gibt es nicht das Mittel.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 748

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

136

Montag, 28. August 2017, 17:34

Ich erlebte auch schon in der HuSchu, wie gewisse richtig hart mit ihrem Hund umgingen. Hatte erst gerade eine Diskussion mit einem HH, der extra ein Stück weiter fuhr in die HuSchu, da dort anders gearbeitet wurde, als 'normal'.

Ich selber arbeite auch nicht mit 'harten' Methoden. Mir käme es jedoch nie in xen Sinn, anderen rein zu reden. Ich erlebe immer wieder, wie HH ihren Hund am Halsband hochheben, als Strafe. Das würde ich nie tun. Aber jeder soll es doch so machen, wiener es für richtig empfindet.

Ganz ehrlich: Fast täglich berichtet jemand von HH, die ihren Hund nicht im Griff haben. Am Samstag gingen wir mit den Hunden an den Bach. Wir waren exrra auf der anderen Seite, da dort kaum jemand vorbei kommt und die Hunde viel Platz zum Rennen, Toben und Plantschen haben. Da kommt eine Frau mit kleinem Hund auf der anderen Seite daher. Meine beiden hatten das Gefühl, sie können bellen und sich dem Hund nähern. Das geht gar nicht. Mit scharfem und auch lautem Ton rufe ich die beiden ab und schimpfe mit ihnen. Keine Ahnung, was due hatten. Aber genau das möchte doch kein HH. 2 'grosse' Hunde stürmen bellend auf einem zu. Die Hunde kehrten auch augenblicklich um. Zur Strafe mussten sie sicher 10 Minuten bei uns sitzen. Sie durften nur ans Wasser, aber weder aufs Feld, noch auf den Weg. Hätte ich jetzt mit liebevoller Stimme gerufen, hätten sie sich vielleicht weiter dem Hund genähert.

Sie wussten genau, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Deshalb die Strafe und das Schimpfen. Sie haben definitiv keinen Schaden davon getragen. Aber all die, die hier schreiben, dass ihr Hund nicht mal einen Ruck an der Leine braucht, hätten sich riesig darüber aufgeregt, wenn ein bellender Hund auf sie zu gestürmt kommt. Brigitte hat sogar gesagt, sie würde einen fremden mit Gewalt fern halten. Was soll ein HH tun, dessen Hund, wie es Xanthippe von Yenni beschrieben hat, austickt? Mit Engelszungen auf ihn einreden, hoffen, dass nichts passiert?

Für mich gilt: Ich behandle meine Hunde liebevoll und respektvoll. Tun sie aber etwas, was absolut nicht in Ordnung ist oder ich muss sie SOFORT abrufen, ist mein Ton einiges schärfer. Aber würde ich ständig in Befehlston sprechen, kaum bis nie loben oder gar regelmäßig strafen, wäre das nicht in Ordnung.

Niemand schreibt vor, wie ihr euren Hund zu erziehen habt. Doch bitte schreibt anderen auch nicht vor, oder urteilt über sie, weil ihre Hunde auch mal gröber angepackt werden. Stimmt das Verhältnis sonst, hat sowas problemlos Platz.

Vaku

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 585

Wohnort: GR

  • Nachricht senden

137

Montag, 28. August 2017, 17:36

Sprüche wie eben solche "ich könnte das und das einfach nicht" stellen die Personen, die es eben machen (oft weil sie einfach müssen) als fast schon gewalttätig hin. Darüber sollten sich ein paar von euch vielleicht auch mal Gedanken machen.
Ich dachte ich hätte zumind. versucht zu erklären (ich habe es ja mehrfach versucht meinen Standpunkt zu beschreiben und zu erklären), dass es zumind. mir immer im Zusammenhang mit der Intention geht (schon wieder das Wort).

Ich glaube das niemand hier im Forum der seinen Hund mal stuppst oder von mir aus wirklich die Schelle an den Hintern scheisst dies tut weil er seinen Hund brechen will und gewaltätig ist und gerade weil ich mir gedanken darüber mache, ob ich richtig verstanden werde versuche zumind ich so Bildlich wie möglich zu erklären was ich meine, nehme Punkte von anderen auf und versuche innerhalb einer Diskussion zu erklären, wie ich das sehe.
Ich bin vielleicht nicht so gut in geschriebenen Worten, deshalb versuche ich bei Missverständnisen zu erklären wie ich etwas vielleicht gemeint habe oder es noch mal detalierter zu Beschreiben.


Ausserdem geht es mir bei dem Beispiel mit der Schelle, doch nciht um Situationen wie sie jetzt Xanthippe beschreibt. Da könnte es sein, dass die Schelle fliegt, weil ich mir nicht anders zu helfen wüsste und ich die Hoffnung habe irgendwas zu bewirken. Anders sieht es aber aus die Schellen aktiv ins Training einzubinden und dem Hund aktiv beizubringen Schelle = Stress.

Das sind doch zwei total verschiedene Situationen, zwei unterschiedliche Zusammenspiele von Grund und Tat.

Schneeflocken

Sportdoggie

Beiträge: 1 448

  • Nachricht senden

138

Montag, 28. August 2017, 17:40

Bei all dem (ich nenne es jetzt mal so, weil mir kein besseres Wort einfällt) Verständnis was man aufbringen soll, das es auch Hunde gibt die "härtere" Führung (inkl. gezielte negative Konsequenz) benötgen.

Finde ich, fehlt mir persönlich ein wenig das Verstädnis hier im Thread, das es Leute gibt, die so nicht arbeiten wollen und dauch nicht können.

Mir fehlt dafür von der anderen Seite das Verständnis für die Teams, die so arbeiten.

Ich meine stehe ich nicht hinter dem was ich tue, tue ich es nur halbherzig, bringt keine Führungsmethode (egal wie positiv oder negativ) irgendetwas.

Ja, das ist so. Stimme ich dir voll zu.

Klar kann man da sagen, die hatte einfach noch keinen solchen Hund und keine Erfahrung und kann soll sich glücklich deshalb schätzen - ja kann man vielleicht, aber was ist daran schlimm?

Nix ist daran schlimm. Nur das vorschnelle Verurteilen einer anderen Führungsmethode ist daneben. Wenn einem die Erfahrungen fehlen, vielleicht einfach mal zuhören, zuschauen, annehmen. Und sich darauf besinnen, wenn man dann mal selber vor solchen Problemem steht.

Ob ih mit einem "harten" Hund klar käme, null Ahnung, ob ich ihn führen könnte, keine Ahnung.

Du wirst es merken, falls es einmal so weit kommen sollte. Und wenns nicht klappt, gibst du ihn ab. Denn das ist die Alternative.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Bello

Schnupperdoggie

Beiträge: 954

  • Nachricht senden

139

Montag, 28. August 2017, 17:40

Ich erlebte auch schon in der HuSchu, wie gewisse richtig hart mit ihrem Hund umgingen. Hatte erst gerade eine Diskussion mit einem HH, der extra ein Stück weiter fuhr in die HuSchu, da dort anders gearbeitet wurde, als 'normal'.

Ich selber arbeite auch nicht mit 'harten' Methoden. Mir käme es jedoch nie in xen Sinn, anderen rein zu reden. Ich erlebe immer wieder, wie HH ihren Hund am Halsband hochheben, als Strafe. Das würde ich nie tun. Aber jeder soll es doch so machen, wiener es für richtig empfindet.

Ganz ehrlich: Fast täglich berichtet jemand von HH, die ihren Hund nicht im Griff haben. Am Samstag gingen wir mit den Hunden an den Bach. Wir waren exrra auf der anderen Seite, da dort kaum jemand vorbei kommt und die Hunde viel Platz zum Rennen, Toben und Plantschen haben. Da kommt eine Frau mit kleinem Hund auf der anderen Seite daher. Meine beiden hatten das Gefühl, sie können bellen und sich dem Hund nähern. Das geht gar nicht. Mit scharfem und auch lautem Ton rufe ich die beiden ab und schimpfe mit ihnen. Keine Ahnung, was due hatten. Aber genau das möchte doch kein HH. 2 'grosse' Hunde stürmen bellend auf einem zu. Die Hunde kehrten auch augenblicklich um. Zur Strafe mussten sie sicher 10 Minuten bei uns sitzen. Sie durften nur ans Wasser, aber weder aufs Feld, noch auf den Weg. Hätte ich jetzt mit liebevoller Stimme gerufen, hätten sie sich vielleicht weiter dem Hund genähert.

Sie wussten genau, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Deshalb die Strafe und das Schimpfen. Sie haben definitiv keinen Schaden davon getragen. Aber all die, die hier schreiben, dass ihr Hund nicht mal einen Ruck an der Leine braucht, hätten sich riesig darüber aufgeregt, wenn ein bellender Hund auf sie zu gestürmt kommt. Brigitte hat sogar gesagt, sie würde einen fremden mit Gewalt fern halten. Was soll ein HH tun, dessen Hund, wie es Xanthippe von Yenni beschrieben hat, austickt? Mit Engelszungen auf ihn einreden, hoffen, dass nichts passiert?

Für mich gilt: Ich behandle meine Hunde liebevoll und respektvoll. Tun sie aber etwas, was absolut nicht in Ordnung ist oder ich muss sie SOFORT abrufen, ist mein Ton einiges schärfer. Aber würde ich ständig in Befehlston sprechen, kaum bis nie loben oder gar regelmäßig strafen, wäre das nicht in Ordnung.

Niemand schreibt vor, wie ihr euren Hund zu erziehen habt. Doch bitte schreibt anderen auch nicht vor, oder urteilt über sie, weil ihre Hunde auch mal gröber angepackt werden. Stimmt das Verhältnis sonst, hat sowas problemlos Platz.


Jep. :thumbsup:

und hättest du deine bellenden Hunde NICHT zurückgerufen in scharfem Ton etc. kämen Klagen von der anderen Seite (z.B. von mir :d )
Liebe Grüsse Isa

perrolina

Schnupperdoggie

Beiträge: 1 025

Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

  • Nachricht senden

140

Montag, 28. August 2017, 17:44

@Schneeflocken

:/dank:/ :good:
Liebe Grüsse Nicole