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flower11

Schnupperdoggie

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1

Freitag, 8. September 2017, 06:39

Nachbarshund ist ein Kläffer

Ich hab mal eine Frage an euch: Unsere Nachbarn haben zwei Jagdhunde in Zwingerhaltung (separat). Einer ist immer schön ruhig ich schätze ihn schon älter ein. Und der andere, ein Jagdterrier, ist extrem mühsam. Sie gehen regelmässig mit ihm spazieren, weiss nicht ob täglich aber ich sehe ihn ab und zu nicht wie andere wo nie ausserhalb des Zwingers sein können ausser auf der Jagd. Nun das Problem: Er ist ein Kläffer. Er kläfft auch in der Nacht mehrmals, aber so ein mühsames kläffen mit Geschrei. Er bellt wenn der Pöstler kommt mehrere Minuten, heute in der Nacht wars schlimm da hat er sicher 5x je 2-3 Min. Manchmal auch 30 Min mit kurzen Unterbrüchen.

Der Besitzer ist ganz nett, ich kenne ihn und han ihn auch mal drauf angesprochen. Er meinte dann er weiss nicht was er dagegen machen kann der Hund mache das schon seit immer.

Kann man da etwas tun? Wahrscheinlich nicht wenn er das schon jahrelang macht? Es ist echt nervig!

Lady

Schnupperdoggie

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2

Freitag, 8. September 2017, 07:30

Man kann immer etwas tun :d Die Frage ist: ist der Halter bereit dazu ;) Denn ein Verhalten, das sich schon über einen langen Zeitraum etabliert hat, braucht sehr lange Geduld und Konsequenz, bis der Hund es unterlässt. Würde also für den Halter bedeuten, dass er seinem Hund ein anderes Verhalten erlernt/anbietet. Dazu müsste er aber quasi ständig beim Zwinger sein, um sofort handeln zu können, wenn der Hund bellt... Das ist erstens praktisch unmöglich und zweitens wird der Halter auch nicht dazu bereit sein. Sonst hätte er meiner Meinung nach längst etwas am Ist-Zustand geändert...
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

flower11

Schnupperdoggie

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3

Freitag, 8. September 2017, 07:38

Ja da hast du recht. Er ist halt das ganze Jahr in dem Zwinger, hat auch so Zwangsstörungen (am Gitter hochspringen, im Kreis rennen).

Der Besitzer ist halt so wie viele Jagdhundebesitzer hier, der Hund wird zum Zweck gehalten. Er geht wenigstend ab und zu mit ihm spazieren. Aber er nimmt sich natürlich nicht so viel Zeit und darum denke wird sich an dieser Situation leider nichts ändern. Ich würde gerne wieder mal ausschlafen aber zb wenn die Kirchenuhr um 6 länger läutet wird auch gekläfft und das dann 5 min am Stück:angry2: und auch wenn der Pöstler um 5.00 kommt.

Schneeflocken

Sportdoggie

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4

Freitag, 8. September 2017, 09:28

Ich kanns nur von Schlittenhündeler sagen: Diejenigen, die ich kenne und in einem Quartier wohnen, haben ihre Hunde nachts drinnen. Die anderen kriegen über kurz oder lang Ärger. Weil immer wieder Gekläffe oder Geheule in der Nacht, kann man sich als Hundehalter heutzutage nicht mehr leisten.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Schlingeling

Moderatordoggie

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5

Freitag, 8. September 2017, 09:37

Das sich hier noch nie jemand "offiziell" beschwert hat?! :gruebel1:

Wie Schneeflocken schon sagt, normalerweise geht dies ganz fix...

flower11

Schnupperdoggie

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6

Freitag, 8. September 2017, 09:55

So wie ich gehört habe hat sogar schon einer dem Tierschutz angerufen aber die können wahrscheinlich nichts machen. Ich kenne ihn eben von der Arbeit und er ist wirklich nett, darum möchte ich das auch nicht irgendwie als Nachtruhestörung oder was auch immer melden. Ich bin halt so aufgewachsen dass es total ruhig ist und kenne das nicht. Wohne jetzt seit November in der neuen Wohnung und dachte ich gewöhne mich daran, aber wache immer noch jede Nacht auf wenn er seine 5 Minuten hat. Unser Schlafzimmer ist gleich neben dem Zwinger...

Oder ob ich ihn mal einfach nett darauf ansprechen soll ob es keine Möglichkeit gibt den Hund reinzunehmen in der Nacht?

Disney92

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

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7

Freitag, 8. September 2017, 10:03

Ich würde ihn auch darauf ansprechen, soll er den Hund doch nachts reinnehmen? Sollte ja eigentlich keine Probleme bereiten. :noidea:

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

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8

Freitag, 8. September 2017, 10:07

Also ich dachte auch eher ob sonst noch nie jemand reklamiert hat.... :gruebel1:

Aber ja ich würde ihn mal fragen.... kann er vielleicht ja dann auch besser schlafen.... :k_irre:

flower11

Schnupperdoggie

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9

Freitag, 8. September 2017, 10:18

Ich würde ihn auch darauf ansprechen, soll er den Hund doch nachts reinnehmen? Sollte ja eigentlich keine Probleme bereiten. :noidea:


Ja bei den Jägern ist der Hund halt häufig (will nicht verallgemeinern, aber hier in unserer Gemeinde ist es so) ein Nutztier. Die fristen ihr Dasein in einem Zwinger und im Herbst dürfen Sie dann mal 1 Monat auf die Jagd und dann gehts wieder ab in den Zwinger. Die wollen die halt gar nicht im Haus :noidea:

Namara

Alphadoggie

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10

Freitag, 8. September 2017, 10:53

Das ist unangenehm, ich verstehe Dich schon.

Kirchengeläut am Morgen um Sechs kann aber auch ganz nervig sein, und wenn es dann am Sonntagmorgen um sechs smilie_sh_019 ist umso mehr ;) nicht wahr. Vermutlich wird am Freitagabend tüchtig das Wochenende eingeläutet und am Sonntagabend ausgeläutet und dies über eine längere Zeit. Ich hoffe nicht, dass es so bei Dir ist mit einem Glockenklang welches kaum einen weichen Ton hervorbringt, einfach schaudrig anhören zu müssen und dann noch alle 15 Minuten ebenfalls ein Geläut je nach Minuteneinheit... wie bei uns tagtäglich. Arme Hunde!

Letzthin versagte die Technik und wir hatten zweimal zwei Stunden lang Kirchenglockengebimmel in einer Lautstärke wo ich selber halb "KIRI" wurde. Nun ja dies war eine Panne aber sehr, sehr unangenehm.

Alle meine Terrier hatten ein sehr gutes Gehör und ich denke es wird kaum zu ändern sein, wenn der Besitzer nicht dauernd auf den Hund einwirken wird. Eine Option wäre der Versuch ihn ins Haus zu nehmen, wie bereits empfohlen wurde. Ich denke aber auch dies wird nicht allzu viel bringen.

Mein jetziger Terrier kommt nun zu mir und lässt sich die Ohren massieren, wenn ihm das Kirchenglockengeläut zu viel wird, oder er lehnt sich an mich und anscheinend beruhigt es ihn so. Die anderen Terrier haben sich mit der Zeit daran gewöhnt.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Namara« (8. September 2017, 11:02)


flower11

Schnupperdoggie

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11

Freitag, 8. September 2017, 11:06

Nein nein so schlimm ists nicht mit der Kirche, sie ist auch nicht so nah, da bekommt man fast nichts mit aber der Hund hört halt trotzdem und ihn stört vielleicht der Ton, keine Ahnung. Er bellt auch wenn jemand in der Nähe vorbeiläuft. Wenn es nur ein kurzes Bellen ist, wäre es kein Problem. Ich verstehe das ja auch. Aber er schreit richtig und dass dann nicht nur 1 Minute, springt das Gitter hoch und runter und rennt im Kreis. Und sonst ist es wirklich ruhig hier, darum stört es mich halt ehrlich gesagt auch, auch wenn ich selber Hunde habe.

Und heute morgen hat es mich halt wirklich richtig aufgeregt da ich in der Nacht mehrmals aufgewacht bin. Habe zwar heute Spätdienst aber ich konnte dann halt trotzdem nicht mehr weiter schlafen und darum musste ich mal etwas Dampf ablassen :whistling:

Namara

Alphadoggie

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12

Freitag, 8. September 2017, 11:22

Lautemissionen sind sehr unangenehm, gerade zu Ruhezeiten. Ich selber mag Hundegebell auch nicht besonders. Mag es auch ruhig.

Aber Zwingeranlage unter dem Schlafzimmer und Hund der nicht abgeneigt ist bei Geräuschen sich einzuklinken und dies laut kundzutun ist sehr nervig. Da finde ich auch, sollte der Besitzer eigentlich von sich aus darauf kommen, dass dies nicht geht. Aber eben wie sag ich es ihm als gebell Geplagte ohne, dass ich nachher noch mehr die Leidtragende bin. Versuch einfach ein konstruktives Gespräch mit dem Nachbarn und eben evt. mit Lösungsvorschlägen damit auch Du in Frieden und passabler Ruhe leben darfst.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

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Lady

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

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13

Samstag, 9. September 2017, 07:41

Aber er schreit richtig und dass dann nicht nur 1 Minute, springt das Gitter hoch und runter und rennt im Kreis.
Der Hund langweilt sich fast zu Tode und hat darum Zwangshandlungen entwickelt ;( Das Tier leidet echt und das Bellen verschafft ihm ein wenig "Beschäftigung", nur hilft dir das natürlich nichts. Aber wenn der Besitzer wenigstens ein netter Mensch ist, würde ich ihm deine Situation mal von deiner Sicht aus erklären. Schlicht wie du es hier beschrieben hast. Dass du nachts nicht mehr schlafen kannst und darum tagsüber dadurch auch nicht mehr voll leistungsfähig und fit bist. Und darum an seine Mithilfe appellieren... Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit. Leider habe ich nämlich auch die Erfahrung mit einigen Jägern gemacht, dass sie zwar nette Menschen sind, aber punkto Hundehaltung ziemlich stur sein können :thumbdown: Sie wollen den Hund nicht als Haustier :nönö: Sonst nur als Nutztier und ansonsten muss er im Zwinger sein Dasein fristen. Das ist tragisch. Die, die ich traf, wohnten jedoch nicht in einem Wohngebiet, sondern auf einer Alp... aber wir hatten ein Ferienhaus dort gemietet und erlebten für wenige Wochen dasselbe wie du täglich. Ich glaube, ich würde gar nicht auspacken, sondern gleich wieder umziehen :biggrin:
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com