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cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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1

Sonntag, 17. September 2017, 12:30

Was ist für euch ein Vermehrer

@Psovaya Borzaya

Zitat

cindy: dein hund ist ja auch vom vermehrer (sorry, aber da bin ich deutlich).


Mmmmmm.... Neeeeeee ist er nicht :noidea: . Oder sind für dich, Hund die keine FCI/SKG Papiere haben oder Mischlinge sind, generell vom Vermehrer?
Charlys Mama hatte 4 Würfe in 8 Jahren, also alle 2 Jahre 1 Wurf und das nennst du Vermehrer? :noidea: Ok :zwinker:

Was ist ein Vermehrer? Für mich ist ein Vermehrer der x Würfe pro Jahr hat und x Fr. damit verdient, egal ob er FCI/SKG Züchter ist oder ein "Wildzüchter"
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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2

Sonntag, 17. September 2017, 14:25

@cindy: genau, alles was ausserhalb FCI ist, ist für mich ein vermehrer und ich hoffe nicht nur für mich. aber das ist nun hier nicht das thema. aber dass da nicht viel getestet wird in der regel, ist klar, es soll ja möglichst viel geld bringen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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3

Sonntag, 17. September 2017, 14:51

Da ich das Thema interesant finde, habe ich nun ein neues Thema aufgemacht :smile:
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inhii

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4

Sonntag, 17. September 2017, 15:43

Das Thema hatten wir doch schon mal.... ;) :pfeifen: oder?

Meine frühere Meinung: War genau wie psovaya :nicken: hätte ich so 1 zu 1 übernehmen können. :super:



Meine Meinung seit Pyri's Wurf, wo ich selber doch mehr hinter die Kulissen sah, hat sich das Bild schlagartig verändert ;) :nicken: :

Vermehrer ist für mich: Ein Mensch, wo mit Elterntieren ,,züchtet,, welche weder gesundheitlich getestet sind noch man die Linien verfolgt und weiss woher die Elterntiere kommen. Also wie Beispiel alle angeblichen Ups-Würfe, Bauernhof-Würfe oder weil mein Hund einfach mal Junge haben muss und man einfach den nächst Besten auf der Strasse nimmt (unabhängig ob Mischlinge oder gleichrassige Hunde). Diese ,,Vermehrer,, haben überhaupt keine Auflagen, müssen nichts einhalten, durchlaufen keine Kontrollen und verdienen in meinen Augen am meisten an Welpen. :nicken: Diese Art unterstütze ich keines Falls. :bad:

Dann gibt es die Dissidentenvereine, welche keine FCI-Papiere haben aber wohl genauso über eine Datenbank verfügen, Gesundheitstests machen und Ankörungen durchführen. Also im Prinzip genau gleich wie FCI nur einfach nicht angeschlossen und offiziell anerkannt. Diese Hunde sind in meinen Augen (seit eben wenigen Jahren) nicht schlechter oder besser wie FCI-Hunde :nönö: . Ich bin überhaupt nicht mehr abgeneigt von so einem Verein ein Welpe zu kaufen (es muss einem aber bewusst sein, dass man eben kein ,,echten,, FCI-Hund hat,,. Beispiel wegen Ausstellungen usw.). Also man hat einfach seine Rasse wo man will, hat die Sicherheit, dass sie ,,gesund,, sind. Aber auch die Zuchten leben von den Tests der Nachkömmlinge um so gut wie möglich züchten zu können. Zumindest bei meiner Rasse ist das so (wie andere Dissidentenvereine sind, weiss ich nicht). Es ist eigentlich fast 1 zu 1 vom FCI übernommen worden. :nicken: Auch wäre es für mich gar nicht mehr soooo abwegig sogar über so ein Verein zu züchten. Viele gute Züchter (FCI) sind zu Dissidentenvereine gegangen, weil sie eben den Missstand der FCI sehen.

Dann gibt es eben noch FCI, da ist der Fall wohl klar was das ist :nicken: ;) . Das sind die Offiziellen, welche angeblich alles richtig machen ;) Diese verstecken sich leider oft hinter dem Namen FCI. Es gibt in FCI sowie Dissidentenvereine Schlechtes und Gutes, nur leider ist ein Käufer nicht ,,fähig,, das so genau rauszufiltern.

Allgemein: Man muss als Käufer aufpassen, sich Zeit nehmen und die Tests der Elterntiere verlangen und anschauen (nicht nur von sagen und hören, sondern ich will es sehen). Aber man hat nie 100%ige Garantie auf Gesundheit, das gibt es nicht... Keiner will ein kranker Hund haben, das ist nicht schön. :( :nönö:

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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5

Sonntag, 17. September 2017, 15:59

Ooookkkk :smile:
Was ich hier vermisse ist die Aufzucht :sad: Hier wird nur von der Gesundheit geredet und absolut nicht von der Menge der Würfe und von der Aufzucht (Prägung)
Was nützt mir ein gesunder Hund, der aber eine lausige Prägungszeit hatte?
Bei Charly hatte ich echt nicht auf die Gesundheit geachtet, ABER mir war die Aufzucht seeeeeehr wichtig und die war SUPER!!! Und jemand der nur alle 2 Jahre einen Wurf gross zieht ohne FCI/SKG vedient sich sicher nicht eine goldige Nase.
Ihr schaut so auf die Gesundheit, aber was die FCI bei gewissen Rassen gesund anschaut, ist in wirklichkeit sehr ungesund :angry2:
Und ehrlich, wenn ein Züchter 2-3 Würfe fast Zeitgleich hat (schon erlebt und das bei einer FCI/SKG Zucht) und somit über 15 bis 20 Welpen miteinander pägen sollte, DAS ist für mich ganz klar ein Vermehrer, den da kann man sicher nicht mehr 100% für jeden Welpen da sein.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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erica

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6

Sonntag, 17. September 2017, 16:10

Es gibt durchaus FCI Zuchten, die ich auch als Vermehrer ansehe. Nämlich solche, die einfach mal einen Wurf machen, ohne sich irgendwie mit der Materie zu beschäftigen. Hier in Frankreich ist der Malinois sehr stark betroffen. Ja, die Hunde sind "confirmé" und haben FCI Papiere. Da wird ohne gross zu überlegen ein Ring 3 Rüde eingesetzt. Obs genetisch passt oder nicht ist egal. Hier geht es allerdings nicht um Gesundheit, sondern um Charaktereigenschaften, die dann nicht passen. Die Hunde werden an Familien verkauft, die logischerweise nicht damit klar kommen und landen anschliessend im Tierheim. Kurzum für mich ist ein solcher Züchter genauso ein Vermehrer, wie jener der ausserhalb der FCI züchtet.

inhii

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7

Sonntag, 17. September 2017, 16:27

@cindy

Bei FCI sowie Dissidentenvereine ist die Anzahl Würfe usw. natürlich vorgegeben und daran muss man sich halten. :nicken:

Und so auch was die Aufzucht angeht... und wie du ja selber schreibst, als Käufer sieht man das also wirklich noch selber wie die Welpen aufwachsen. Auch kann ich das Wesen beurteilen, aber in die Hunde sehe ich nicht rein.

und ja, ganz ehrlich. Wenn ich es wüsste, würde ich lieber einen wesensschwächeren Hund kaufen als ein kranker (das schreibe ich nun aus reiner Sicht als Käufer, wenn ich 2 Welpen vor mir hätte, einer gesund aber ängstlich, der andere krank aber gutes Wesen, nehme ich den ängstlichen und arbeite mit ihm). Weil das Wesen kann ich formen als Halter, aber die Krankheit ist im Hund drin, und durch Schmerzen verursacht es dann wieder Wesensveränderungen. ;)



@erica

Ja, das ist natürlich nicht OK. Aber das ist eben weil man sich damit nicht beschäftigt und es sich zu einfach macht und vorstellt.

Bei den Eurasier kenne ich aber eher das Gegenteil, Grosszuchten... oft mit mehreren Rassen zusammen. Viele Kleinzuchten gibt es da bei meiner Rasse noch nicht. Dann eher die wo die Deckrüden halten.

Man muss natürlich gerade bei Rassen wo es so verschiedene ,,Schläge,, gibt, auch drauf achten wo sie dann platziert werden. Sonst wird ja Keiner damit glücklich :( :nönö:

,,Confirme,, :hihi: da muss ich grad wieder schmunzeln. Ich musste ja mit Pyri auch noch hin weil die Zucht in Frankreich liegt (trotz CH-Ankörung usw.)... das war einfach nur ein Witz (Stempel abholen). In den Ring gehen, 3m hin und zurück laufen. Grösse gemessen, kurz in die Schnauze geschaut, Stempel drauf ;) . Und ich musste noch viel machen. Andere nach mit rissen ihren ängstlichen Hund 3m am Boden hin und zurück, trotzdem Stempel drauf. :rolleyes:

Edit:

@erica

Dein Beispiel mit dem Ring 3 Rüden: Sollte man aber auch nicht den Rüdenbesitzer etwas mehr ,,Eigenverantwortung,, zugestehen? Warum gibt man den Rüden auf diese Hündin?

Hätte ich Rüden, würde ich genauso die Linien checken ob ich da mein Rüde geben will oder nicht. :nicken:

erica

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8

Sonntag, 17. September 2017, 16:59

@ Inhii

Ganz genau, die Verantwortung würde eigentlich auch beim Rüdenbesitzer liegen. Aber da geht es nur ums Geld und vielleicht bei einigen noch etwas stolz. Die haben doch selber keine Ahnung davon.

Ich weiss schon, warum meiner nicht confirmé ist ( und ja, die confirmation ist ein schlechter Witz). Ich wäre da viel zu heikel und würde wohl die Stammbäume vorwärts und rückwärts auseinandernehmen.....

erica

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9

Sonntag, 17. September 2017, 17:06

Zitat

Ooookkkk :smile:
Was ich hier vermisse ist die Aufzucht :sad: Hier wird nur von der Gesundheit geredet und absolut nicht von der Menge der Würfe und von der Aufzucht (Prägung)
Was nützt mir ein gesunder Hund, der aber eine lausige Prägungszeit hatte?

Und ehrlich, wenn ein Züchter 2-3 Würfe fast Zeitgleich hat (schon erlebt und das bei einer FCI/SKG Zucht) und somit über 15 bis 20 Welpen miteinander pägen sollte, DAS ist für mich ganz klar ein Vermehrer, den da kann man sicher nicht mehr 100% für jeden Welpen da sein.


Kommt immer darauf an, was man unter Prägung versteht.

Ich kenne persönlich eine Züchterin, die hin und wieder 2 Würfe gleichzeitig hat. Und glaub mir, den Welpen mangelt es an nichts. Im Gegenteil, ihre Welpen sind so was von offen und ausgeglichen und kennen keine Angst (auch nicht Verlustangst) ein wahrer Traum!

Bolotta

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10

Sonntag, 17. September 2017, 17:10

Ich habe das schon mal geschrieben: Vor Jahren gab es eine Frau, die hat in einer Reihen-EFH Siedlung Cocker Spaniel gezüchtet. Als sie die Hündin in jungen Jahren ankören lassen wollte, bekam sie schlussendlich die Erlaubnis, einen Wurf zu machen.

Nach dem Wurf stellte sie ihre Hunde aus - unter anderem auch die, die schon mal Welpen hatte. Das verschwieg sie aber. Jemand anderes meldete das der Jury. Es gab ein riesen Theater und schlussendlich wurde die Hündin lebenslang zur Zucht gesperrt.

Dann ging sie zu einem anderen Verband in D, wo sie den Präsidenten kannte. Der körte diese Hündin und eine weitere an, ohne diese je gesehen zu haben.

Beim SKG hätte sie strenge Auflagen gehabt, wie zB direkter Zugang in den Garten, Wurfkiste, Grösse Raum etc.

Als dann der Präsident starb, hörte sie auf mit züchten.

DAS fand ich jetzt total daneben, dass ein Hund angekört wird, ohne den Hund jemals zu sehen oder zu prüfen.

Mir hat das die Züchterin selbst erzählt.

inhii

Alphadoggie

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11

Sonntag, 17. September 2017, 17:37

@erica

Ja, das stimmt. Oft geht's fast mehr um den Stolz (teils ein Riesentamtam wenn man sich für den einen Rüden entscheidet, die Besitzer sind dann gleich eingeschnappt ;) ). aber ja, in Frankreich ist ein Deckrüde ,,mehr wert,, als Beispiel in DE oder CH. Ein französischer Eurasier deckt für 1000 - 1200.- Euro, egal was dabei rauskommt (also wie viel Welpen geboren werden). Darum durchlaufen sie auch alle Ausstellungen damit sie die Preise hochdrücken können. Ein Eurasier-Deckrüde ohne Ausstellung kann man für 400-500.- bekommen, sind dann oft eben bei Privaten wo nur gerade ein Hund haben.

In CH sowie DE usw. steht der Preis fix fest und geht nach Anzahl Welpen. :nicken:

Obwohl die 2 Länder so nah sind, ist die Zucht doch recht verschieden. :nicken: Viele wissen nicht, dass dort wie ,,Massenzuchten,, existieren. Unter anderem gut mal 20 Zuchthunde in einer Zuchtstätte sind, dazu oft auch noch weitere Rassen gezüchtet werden in der Zuchtstätte. Also die Dimensionen sind da schon ganz anders.



@bolotta

Egal wo und bei welchem Klub es war, es ist nicht korrekt. Aber leider ist es so, dass man bessere Karten hat, wenn man sich gut stellt mit den ,,Chefs,, der Klubs, oder den einen oder anderen kennt. Und ja nie negativ auffallen. Immer schön kuschen, dann ist man überall gern gesehen :pfeifen: :rolleyes:

Der Fall hast du aber schon mal erzählt und mir ist schleierhaft warum diese Hündin nicht ausgestellt hätte werden sollen. Ich kenn aber die Rasse nicht darum kann ich dazu nichts sagen.

Evtl. ist das eine Rasse wo man zuerst die Pflichtausstellungen machen muss bevor er erste Wurf kommt, also die Ausstellung zur Ankörung gehört? Sie diese nicht gemacht hat und somit der erste Wurf ein nicht erlaubter Wurf war? Dann ist es natürlich gelaufen.

Soulblighter

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12

Sonntag, 17. September 2017, 18:03

Vermehrer sind jene Idioten die einfach mal kreuzen "weils so süsse Hundis" gibt oder viel kohle.. ohne das Tierwohl im Blick zu haben.. Meiner bescheidenen Meinung nach
"Wenn Sie Garantien wollen, kaufen Sie sich einen Toaster!"

"Sie können Tiere nicht wie Menschen behandeln. Tiere brauchen Liebe!"

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13

Sonntag, 17. September 2017, 18:25

Aus meiner Sicht sind die Gesundheitsschecks allentscheidend, wobei da auch viel beim FCI unter den Tisch gekehrt wird und bei einem Hund wie nun dem Husky sollte der auch "sporterprobt" sein und das nicht nur 10km um den Block. In dem Moment wo der über Strecke gefahren wird bzw. darauf Wert gelegt wird, ist für mich die Wahrscheinlichkeit höher, dass verdauungsstabile Hunde verpaart werden, da alles andere nicht tragbar ist und das ist mir bspw. wichtig.

Was Aufzucht betrifft: mein Eindruck ist, dass das überschätzt wird, sofern wesensfeste Hunde verpaart werden. Habe bisher 2-3 Hunde aus Kennels in Skandinavien kennengelernt, die bei Übergabe nicht mal ein Halsband kannten, entsprechend auch nicht im Bällchenpark oder sonst wo waren. Sind super Hunde.
Ergo, Gesundheit ist mir viel wichtiger.

@Cindy: das mit der Gesundheit kommt wenn ja auch später;-). Und da hätte ich beim Cocker wohl darauf geschaut, das ist ja definitiv nicht die gesündeste Rasse. Aber jede(r) hat da eigene Prios.

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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14

Sonntag, 17. September 2017, 19:14

Zitat

@Cindy: das mit der Gesundheit kommt wenn ja auch später;-). Und da hätte ich beim Cocker wohl darauf geschaut, das ist ja definitiv nicht die gesündeste Rasse. Aber jede(r) hat da eigene Prios.


Ob das definitiv nicht die gesündeste Rasse ist, kann ich so nicht bestätigen :smile: Cindy war eine "echte" englische Cockerspaniel nur ohne Papiere, weil der Züchter sich mit dem Rasseklub überworfen hat. Aber seine Hunde noch angekört waren hat er mit diesen noch weiter gemacht und so entstand Cindy :0herzsm0: Sie hatte zwar mit 4 Jahren Spondilose aber der verlief nicht so schnell und darum hatte sie Jahre lang keine Einschränkungen, sonst war sie bis ins Alter 14 jahre alt, guet zwäg. Ich kenne einige Cocker und auch die sind gesund, teilweise bis ins hoch Alter von 13 jahren.
Charly ist nun 2 3/4 Jahre alt und auch er hat bis jetzt noch absolut nichts.
Eine Garantie gibt es keine, egal ob der Hund FCI hat oderr vom "Wildzüchter" kommt :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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hasch-key

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15

Sonntag, 17. September 2017, 19:23

Also ganz ehrlich, wenn ein Hund mit 2 oder 3 auch schon etwas hat, wäre das auch erschreckend? Was nicht heisst, dass es das nicht gibt.

Ist immer so eine Sache mit den Einzelfällen und der Verallgemeinerung - ich kenne drei, die alle nicht gesund waren/ sind;-).

Und klar, eine Garantie gibt es nie, wenn es aber rassespezifische Dispositionen für bestimmte Krankheiten gibt, dann wird ein verantwortungsvoller Züchter mit entsprechenden Hunden nicht züchten. Wenn dagegen kein Wert darauf gelegt wird, wird sowas weitergetragen, oder Du hast einfach Glück.

Tabasco

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16

Sonntag, 17. September 2017, 19:44

Ein Vermehrer ist für mich jemand, der einen Wurf (oder auch mehrere oder ganz viele) nur wegen des Geldes aufzieht.

Darcyschatzi

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17

Montag, 18. September 2017, 00:26

Ich stimme da Tabasco zu, möchte aber noch die ganzen "zu faul zum kastrieren" und "aber sie ist soo eine süsse, die sollte doch auch mal mama werden" hinzunehmen. Ganz allgemein sind Vermehrer Leute die sich bei der Zucht wenig bis keine Gedanken machen und mal so ein bisschen herumprobieren.
Solange alles geplant und überdacht abläuft und das Wohl der Rasse wie des einzelnen Tieres im Vordergrund steht ist es für mich KEIN Vermehrer.
Ich denke da auch an die ganzen neu entstandenen Rassen (Eurasier fingen ja auch mal wo an zB) oder alten nicht anerkannten (Harzerfuch..usw) denen häufig Unseriosität vorgeworfen wird nur weil sie ohne oder im Dissidenzverein züchten.
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Lady

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18

Montag, 18. September 2017, 08:05

Vermehrer sind für mich alle, die Hundenachwuchs erzeugen ohne Gesundheitscheck (inkl. HD und ED Röntgen), Bauernhofwürfe, Ups-Würfe, mehr als 1x pro Jahr Belegen lassen, mindestens einmal Junge haben müssen und sich nicht mit der Genetik auseinandersetzen und keine gute Sozialisation und Prägungszeit für die Welpen anbieten.

Was mich anbetrifft, so habe ich bisher zwei Welpen von FCI Züchtern gekauft. Beide dieselbe Rasse, ein CH Züchter, ein D-Züchter. Unser Welpe aus CH hat mit 2 Jahren eine starke Epilepsie bekommen. Ob ererbt oder nicht, wissen wir nicht. Offiziell behauptet der Züchter, es habe in seiner Zucht keine Epi, aber inzwischen wissen wir, dass es nicht nur einzelne, sondern diverse Hunde aus seiner Zucht mit Epi gibt ;( Der Welpe war jedoch wirklich super geprägt und unkompliziert. Ganz anders unsere jetzige Lady. Sie war der letzte Wurf des deutschen Züchters, das Paar hat sich kurz danach entschlossen nicht mehr züchten. Wir denken, dass die Unlust schon vorhanden war... Offiziell hiess es, sei Lady ans Autofahren, Kinder, Menschen usw. gewöhnt, aber Lady kannte null und nichts :thumbdown: Sie war ein unendlich ängstlicher, unsicherer Welpe, brach vor dem Anblick eines Autos oder LKW in Panik aus (sie kommt aus der Eifel total in der "Pampa"), ebenso beim Tram usw. es dauerte insgesamt 18 Monate aus ihr einen stressfreien Hund zu machen und das war tagtägliche harte Arbeit... Aber sie ist gesund ^^ Darum: müsste ich wählen, würde ich immer den gesunden Welpen mit schlechter Prägung nehmen! An der Prägung kann ich arbeiten... Mein Epilepsie kranker Hund ist an einem schlimmen Epi-Anfall mit nur gut 4 Jahren gestorben trotz Medikamenten, immer wieder Infusionen usw.


Aber für mich kommt nur ein Welpe vom offiziellen FCI Züchter in Frage.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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19

Montag, 18. September 2017, 10:43


Und ehrlich, wenn ein Züchter 2-3 Würfe fast Zeitgleich hat (schon erlebt und das bei einer FCI/SKG Zucht) und somit über 15 bis 20 Welpen miteinander pägen sollte, DAS ist für mich ganz klar ein Vermehrer, den da kann man sicher nicht mehr 100% für jeden Welpen da sein.


Kookie ist bestens sozialisiert, geprägt und hat alles kennengelernt was ein Welpe so braucht. Obwohl sie mit noch einem grossen Wurf gleichzeitig aufgewachsen ist (2 Würfe mit 8 bzw 9 Welpen).
Die Züchterin war 100% für jeden Welpen da. Sie kannte jeden Welpen sehr genau und konnte auch beim Vermitteln genau sagen, welcher Welpe mit welchem Alter auf etwas zB reagiert hat. Da ist kein Welpe zu kurz gekommen.
Ein seriöser erfahrener Züchter kann das durchaus leisten und ist sich ja der Aufgabe sehr bewusst. Denn die Verpaarungen werden ja zeitlich sehr genau und auch schon sehr früh geplant. Und es ist ja nicht so, das dann nur eine Person für die Welpen da ist. Ausserdem werden je nach Zuchtverband diese Würfe natürlich zeitlich noch engmaschiger besucht und kontrolliert.

Brigitte

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

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20

Montag, 18. September 2017, 16:06

Hallo Zusammen
Bevor einfach geurteilt wird sollte man den Ort kennen woher der Hund kommt, nicht einfach ins blaue urteilen. Nala kommt vom gleichen Ort wie Charly. War schon jemand dort gewesen und weiss wie es zu und her geht?
Geht mal hin und berichtet....
Selber habe ich vor Nala einen Cocker gehabt aus einer noch so tollen Zucht, mit perfekten Papieren. Heute sage ich es ist eine Cockefabrik gewesen, Welpen wuchsen im Keller auf... Was ich damals nicht gewusst habe. Sie hatte keine Prägung, kannte nur Beton Boden, bellte und spielte nicht..... Das aus einer so perfekten Zucht deren Namen ich natürlich nicht hier nennen darf.

Aemy wurde mir in der guten Stube präsentiert... Sie hatte auf beiden Augen grauen Star. Was ich. Als erst Hundehalter nicht erkennen konnte.
Wir mussten warten bis jährig war, dass wir das operieren konnten. Natürlich wollte der die Züchterin nichts davon wissen, ist natürlich niemals vorgekommen.....
Mit knapp 8 Jahren verstarb sie an Leberkrebs.
Man schaut Züchter an von.... Mops oder french Bully zu 80% müssen denen die Atemwege operiert werde.... Mit Papieren.... Schäferhunde deren Rücken senkrecht nach unten gehen... Mit Papieren. Retriever die schon von Geburt her Hüftprobleme haben Dackel welche auch Rückenprobleme haben, auch mit Papieren.... Natürlich gibt es welche die Kreuz und Quer "vermehren" doch urteilt nicht über jene wo ihr nicht wisst wie es läuft. Nala vier Jahre alt ist gesund und das alles ohne Papiere
Noch ein PS. Ich war bei zwei Arzbesuchen dabei als Nala Welpe war.... Weil ich misstrauisch war wie mein erster Cocker erkrankt war und traute niemanden mehr. Ohne Probleme durfte ich immer mitgehen das war absolut schön.
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Brigitte« (18. September 2017, 16:24)