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inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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21

Montag, 18. September 2017, 16:30

uiui, brigitte

Wo hat Jemand über einen speziellen Züchter geurteilt?

Es ging hier um die Ansichten (generell) was für die einzelne Person ein Vermehrer ist... mehr nicht. Und wenn Jemand der Meinung ist, dass alles was nicht FCI ist Vermehrer sind, dann ist es eben so. :noidea:

Genau wie genannt wir sobald 2 Würfe gleichzeitig fallen, dass diese Vermehrer sind.

Oft werden halt Hündinnen im gleichen Haushalt zusammen läufig, und wenn beides gute Hündinnen sind, warum auch nicht (wenn man die Kapazität) hat, nicht gleich beide miteinander werfen lassen. Sehe da nun kein riesiges Problem. :nönö:

hasch-key

Sportdoggie

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22

Montag, 18. September 2017, 16:42

Es geht doch auch nicht darum, dass ALLE Hunde, die nicht unter FCI gezüchtet werden, krank sind und ALLE Hunde unter FCI Zucht super gesund sind :rolleyes: .

Die Frage ist doch, welche Standards findet man im Rahmen von Zucht wichtig und wünschenswert? Unabhängig ob Dissidenz oder FCI finde ich Gesundheitstests, bei Gebrauchshunden entsprechende "Gebrauchstests" und Know How über Linien und Genetik sehr wichtig, wichtiger als Aufzucht.

Cindy hat nun bspw. geschrieben, dass sie auf Gesundheit nicht geschaut hat aber die Aufzucht prima war und Charly gesund ist, ebenso wie Nala auch. Ist doch prima und kann doch gut sein, dass das auch so bleibt, ich wünsche es euch.

Nur, um klar zu machen, worum es (zumindest mir) geht: wenn nun alle Welpenkäufer nur auf Aufzucht und nicht auf Gesundheit schauen, dann habe ich Welpen, die vielleicht im Bällchenpark und sonstwo waren, (überspitzt formuliert), aber wo der "Züchter" nicht auf Gesundheit schauen muss, da das für die Nachfrage keine Rolle spielt. Und so entwickeln sich da Dinge.

Im Umkehrschluss: wenn Leute endlich aufhören würden Schäfis mit Schrägheck vom FCI Züchter zu kaufen, Frenchies und Möpse, die keine Luft kriegen, würde sich auch hier etwas ändern, denn so funktioniert Markt, Angebot und Nachfrage... Aber leider ist das eben nicht so.

Brigitte

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

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23

Montag, 18. September 2017, 17:07

Verstehe was ihr meint, niemals hat man eine Garantie, doch mit meinem ersten Hundi bin ich dermaßen auf die schnauze gefallen weil ich alles geglaubt habe..... Die Operationen mit jährig waren teurer als das geliebte selber. Doch ich würde alles tun für den Hund.
Das mit der Nachfrage ist schon schlimm genug und traurig denen geht's ja nur um den Profit.
Entschuldigung wenn ich irgendwie wütend geschrieben habe, doch wir hoffen dass unsere Hunde möglichst lange leben.
Doch hast du einen kranken Hund vom super truper Züchter bekommen wird man schon sauer.
So habe ich mir geschworen ich nehme diesmal einen sans papier ;) 1_(53)
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Brigitte

Kläfferdoggie

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24

Montag, 18. September 2017, 17:20

Ja es gibt ja noch Menschen die Hunde aus der Not retten die haben ja auch keine Papiere. Das ist ein Risiko, gesundheitlich. Doch das ist bewundernswert. Doch was ich gelernt habe, ein Papier zu haben nützt überhaupt nichts. Wenn eine Erkrankung entsteht sind alle betroffen, doch ich würde alle möglichen hebel in Bewegung setzten um es zu beheben oder lindern
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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25

Montag, 18. September 2017, 17:28

was ein züchter alles mit den welpen macht und was nicht, interessiert mich weniger. ich brauch keinen bällchenparcours und sie müssen von mir aus auch noch nie eine leine gesehen haben oder ein halsband umgebunden. ich hole die welpen so früh wie erlaubt, jendayi also auf den tag genau mit 8 wochen, bei den barsois waren es halt dann, da CH, 9 wochen. was sie lernen müssen, lernen sie dann von mir.
wichtig ist mir nur, dass die welpen mit möglichst vielen verschiedenen menschen in kontakt kamen und das ist bei den barsois so zb. dafür hauten sowohl dawn als auch nastassja in den ersten tagen vor jedem hund ab der nicht nach barsoi aussah. hatten sie doch nie zuvor was anderes gesehen... die besucher dürfen ihre hunde mitbringen, sie ist da völlig unkompliziert (die menschen dürfen sogar von anfang an zu den babies), aber die meisten haben auch nur barsois...;-) innert tagen war das kein thema mehr. auch autofahren kannte nastasja nicht (dawn schon, da ihr bruder mit 6 wochen den mittelfuss brach und die züchterin gleich den ganzen wurf einpackte und ins tierspi fuhr). mit dem wurf von nastassja gingen wir an der leine zwei, dreimal spazieren vor übernahme. mit dawn passierte das nicht. alle beiden laufen bzw. liefen innert kürzester zeit perfekt an der leine. ich möchte den hunden die welt selber zeigen und nur das was mir auch wichtig ist. vieles was heute bei welpen als "modern" gilt halte ich für unnötigen firlefanz. in der welpenstunde kommt sowas dann noch früh genug, wobei ich auch da gucke, dass es eine ist mit möglichst wenig "zusammen im bällchenpool spielen".

bei jendayi waren es 4 würfe gleichzeitig. das grundstück der züchter ist endlos und ich meine endlos. da hat es angestellte nur für die hunde und beide herren samt ihrer ziehsöhne leben nur für die hunde. jendayi ist der unkomplizierteste hund den ich je hatte und wenn ich sie mit andern whippets vergleiche... ein wahrer glücksgriff. gesund ist sie übrigens auch. ihre linie kann ich zurück verfolgen bis weiss der geier wie weit und ich kenne zudem viele andere welpenbesis der elterntiere oder mind. aus derselben linie. bei den barsois kenne ich sogar alle besitzer der geschwister.

nicht alles innerhalb der FCI ist gut, da geh ich einig. aber ausserhalb der FCI kommt für mich auch niemals in frage, da hab ich zuwenig kontrolle und übersicht. es gibt für mich vor allem keinen grund ausserhalb der FCI zu züchten. passt einem der rasseclub nicht, kann man ja unter dem VDH (in D) oder der SKG züchten. wieviel geld verdient wird, spielt mir persönlich absolut keine rolle, ist mir wirklich völlig egal. mich interessiert nur wie es dazu kommt bzw. wofür ich den preis zahle.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

inhii

Alphadoggie

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26

Montag, 18. September 2017, 17:49

@psovaya

Bei meiner Rasse, kann man nicht unter VDH züchten, weil der Klub die Papiere ausstellt (weiss nicht wie es bei anderer Rasse ist). Also sobald man ohne Klub da steht, gibt es keine Papiere.

In der CH ist es möglich, nur haben die Klubs alle Rüden unter sich, heisst man kriegt nur sehr sehr schwer ein Deckrüden... und dann muss er ja noch passen.

Also soooo einfach ist es leider nicht :(

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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27

Montag, 18. September 2017, 17:51

man kann den rüden ja auch im ausland holen, dann ist er auch nicht im selben rasseclub...
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Snowdog

Schnupperdoggie

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28

Montag, 18. September 2017, 18:01

Ja es gibt ja noch Menschen die Hunde aus der Not retten die haben ja auch keine Papiere. Das ist ein Risiko, gesundheitlich. Doch das ist bewundernswert. Doch was ich gelernt habe, ein Papier zu haben nützt überhaupt nichts. Wenn eine Erkrankung entsteht sind alle betroffen, doch ich würde alle möglichen hebel in Bewegung setzten um es zu beheben oder lindern
Wenn es denn WIRKLICH ein geretteter Hund ist - und nicht den Hundehandel, welchen die meisten Orgas betreiben. Ich hab beides - Tierheimhund und Hund vom Züchter. Ich würde immer wieder einen Hund aus 2. Hand oder Tierheim nehmen, oder dann von einem seriösen FCI- Züchter.

Brigitte

Kläfferdoggie

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29

Montag, 18. September 2017, 18:40

Ich glaube fast nicht mehr an seröse Züchter...Orga sind auch nicht immer ehrlich. Selber werde ich mehr als einmal vorbei gehen. Wenn ich einen Hund haben möchte. Doch woher Nala ist da habe ich vollstes vertrauen
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Husky- Passion

Wachdoggie

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30

Montag, 18. September 2017, 18:57

Ein Vermehrer ist (leider) das Sammelwort für mich, für alle welche nicht züchten. Also Hunde einfach "vermehren". Nun was heisst denn züchten?

Bezogen auf Rassehunde bedeutet es für mich, willentlich/absichtlich zur Erhaltung und/oder Verbesserung der Rasse gemäss Standartinterpretation beizutragen. Vor allem in Bezug auf Charakter, Arbeitseigenschaften, Gesundheit und typvolle Rassevertreter (äusserlich).

Wenn das jemand über Generationen hinweg versucht, auch ohne FCI Papiere und mir die nötigen Tests, Checks etc. vorweisen kann, dann ist das für mich auch züchten. Dies kann aber meistens eben ohne Papiere nur sehr schlecht überprüft werden.
Vermehren (Vermehrer) bedeutet für mich aber nicht unbedingt etwas Schlechtes. ABER es ist eben NICHT züchten. ;) Bei den FCI Zuchten gibt es für mich auch sehr viele Vermehrer, das ist dann einfach nur schade für die Rasse.


Ansonsten bin ich genau hasch-keys Meinung. In erster Linie sollte man jede Rasse wesensfest züchten, dann kann man sich Bällchenbad etc. ersparen. Aber das ist wohl bei einigen Rassen nicht mehr so einfach. Ich habe hier 11 verschiedene Huskies. Xéna, Cid & Leva, welche auf dem Bällchenbad Skala sicher zuunterst mitmischen, sind bei uns die robustesten wesensfesteren und unerschrockensten Hunde. Leva kannte weder Leine, Halsband noch irgendeine Art von Transporttasche und unternahm ohne Probleme (ok nein, die Tasche mag sie nicht, sie hat keine Angst, aber sie wollte da einfach nicht rein) die lange Reise von Norwegen bis in die CH.

erica

Sportdoggie

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31

Montag, 18. September 2017, 19:38

Zitat

welche auf dem Bällchenbad Skala sicher zuunterst mitmischen, sind bei uns die robustesten wesensfesteren und unerschrockensten Hunde. [/size]


Genau das sind meine Beobachtungen und Erfahrungen bei den Malinois.

betti86

Sportdoggie

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32

Dienstag, 19. September 2017, 09:48

Für mich ist ein Vermehrer jemand der einfach ohne sinn und verstand ,,Vermehrt,,
heisst, der Keine Papiere hat, keine Kenntnisse über vorfahren etc... keine Untersuchungen...!

Für mich Persönlich wird es immer nur einen Hund mit FCI Papieren geben (Oder ISDS) alles andere möchte ich nicht unterstützen.
Auch nicht Auslandtierschutz der Hunde hier hin karrt! Höchstens solche die im Land selber helfen und dort vor Ort die Hunde versorgen
und zu denen schauen.
da bin ich ziemlich riguros...
Kira, 20.01.2003, Border Mix
June, 19.01.2012, Border Collie

,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

inhii

Alphadoggie

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33

Dienstag, 19. September 2017, 09:52

Tolles Wort: Bällchen-Skala ;)

Ich weiss wohl was ihr meint. Es geht ja nicht um die Bällchen als solches, weil das ist schon OK. Es macht Krach, es bewegt etwas unter den Welpen. Man könnte auch Tannzapfen nehmen aber Bällchen kann man danach gut waschen und wieder brauchen ;)

Aber teils erinnern Zuchtstätte an Spielparadiese für Welpen, ganze Anlagen, Burgen usw. Und wo ist der Platz/Fläche zum einfach rennen?

Aber dies ist teils auch eine Frage von den Klubs: Mir bekannter Fall. Zuchtstätteabnahme in der CH. Die Züchterin musste ein Teil von ihrem Garten einzäunen da der ganze Teil ,,zu gross!!!,, ist. Sie musste das vorgeschriebene Mindestmass von (ich meinte 40m2) einzäunen und sonst gab es keine Bewilligung. Wo sollen da die Welpen neben all den Spielsachen noch spielen und einfach rennen können? wohlgemerkt, es wird auch vorgeschrieben was genau auf dem Platz zu stehen hat, und gefälligst alles von Anfang an obwohl die Welpen noch zu klein sind um überhaupt ins Bällchenbad zu klettern :wall:

erica

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34

Dienstag, 19. September 2017, 10:15

Zitat

wohlgemerkt, es wird auch vorgeschrieben was genau auf dem Platz zu stehen hat, und gefälligst alles von Anfang an obwohl die Welpen noch zu klein sind um überhaupt ins Bällchenbad zu klettern :wall:


Echt jetzt? Glücklicherweise werden Hunde nicht nur in der Schweiz gezüchtet

Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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35

Dienstag, 19. September 2017, 10:20

Das habe ich auch noch nie gehört. Bei welcher Rasse ist das denn? Was es nicht alles gibt :-(

Lia

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36

Dienstag, 19. September 2017, 14:35

Vermehrer gibt es für mich bei Hunden mit FCI Papieren und ohne Papier. Leider sind Papiere noch lange keine Garantie für einen gesunden, wesensstarken Hund. Auch da wird nicht immer wirklich entsprechend verpaart oder nicht geeignete Hunde von der Zucht ausgeschlossen etc. Auch können beispielsweise HD A Hunde schlechte Hüften produzieren, die Züchter reagieren leider nicht immer darauf.... Bällchenpark etc. wurden bereits angesprochen. Mir ist auch ein wesensfester Welpe wichtiger als einer im Spielgarten aufgewachsener.

Mein nächster Hund braucht nicht zwingend Papiere. Ebenso kann ich mir einen Welpen von einem Bauernhof vorstellen, dessen Elterntiere wirklich noch zur Arbeit gebraucht werden, ev. sogar strenge Arbeit auf der Alp verrichtet haben. Zum Teil suchen sich die Bauern für ihre Hündin einen guten Rüden, fahren zum Decken auch mal weiter, um entsprechende Welpen zu erhalten. Auch das gibt es. Und ich denke, wenn die Hunde so einen Alpsommer ohne Beschwerden überstanden haben, müssen sie in der Regel gesund sein.

Tabasco

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37

Dienstag, 19. September 2017, 15:49


Mein nächster Hund braucht nicht zwingend Papiere. Ebenso kann ich mir einen Welpen von einem Bauernhof vorstellen, dessen Elterntiere wirklich noch zur Arbeit gebraucht werden, ev. sogar strenge Arbeit auf der Alp verrichtet haben. Zum Teil suchen sich die Bauern für ihre Hündin einen guten Rüden, fahren zum Decken auch mal weiter, um entsprechende Welpen zu erhalten. Auch das gibt es. Und ich denke, wenn die Hunde so einen Alpsommer ohne Beschwerden überstanden haben, müssen sie in der Regel gesund sein.

Ich denke ähnlich. Back to the Roots, quasi. Als bei der Hundezucht die Funktion das Hauptkriterium war.

Lagotto

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38

Dienstag, 19. September 2017, 16:01

Vermehrer ist für mich auch eher negativ behaftet, im Sinne von Geld verdienen wollen. Züchter haben sehr viele Auflagen zu erfüllen und das war für mich damals ein Grund, meinen Welpen vom Züchter zu holen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich wäre dann auf der "sichereren" Seite und mein Hund eher gesund.
Gott sei Dank, ist er es auch. Allerdings kenne ich sehr viele Rassehunde (aus schweizer Zuchten) in unserer Umgebung, die krank sind. Krebs steht an erster Stelle. Muss aber nichts mit der Zucht zu tun haben, denke, da gibt es auch viele andere Ursachen...
Mein Bauchgefühl sagt mir übrigens, dass mein nächster Hund aus dem Tierheim kommt :d
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Larson

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39

Dienstag, 19. September 2017, 16:01

@Lia, gebrauchsfähiger Hund...und was ist mit den Welpen, welche den Sommer nicht gut oder gar nicht überstanden haben? Die Hündin welche vielleicht schon bei der ersten Läufigkeit gedeckt wurde? Bewusst oder unbewusst? Dass ist mir zu egoistisch und blauäugig zu glauben dass das die Regel ist.

Ueber FCI oder nicht FCI will ich mich nicht äussern. Welche sich entschieden haben aus einer Hobby-Zucht ohne Papiere rassenreine Hunde zu kaufen, wissen doch oft nichts über die Herkunft der Eltern, deren Geschwistern usw. und auch ,dass aus der "schlechten FCI" gezüchtete Hunde zugekauft wurden für die Zucht :pfeifen:

Lia

Sportdoggie

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40

Dienstag, 19. September 2017, 17:51

@ Larson: nichts blauäugig oder egoistisch :zwinker: . Ich habe geschrieben, dass dies zum Teil so gemacht wird. Und die Hündin wird in der Herbstläufigkeit gedeckt, die Welpen kommen wohlbehütet im Tal zur Welt, wenn die Alpzeit vorüber ist. Eben so eine Hündin werde ich ev. diese Woche besuchen gehen. Sie ist noch nicht läufig, vermutlich wird sie es im Oktober. Der Bauer befasst sich schon seit längerer Zeit damit, welcher Rüde zu ihr passen würde. Mal schauen, vielleicht ergibt sich etwas daraus? Klar weiss ich, dass es leider auch nicht immer so läuft...

Und ganz ehrlich gesagt: etwas egoistisch ist es doch von uns allen, nicht irgend einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, sondern einen Welpen auszusuchen...