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whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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1

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:00

Chippen oder nicht chippen ...

so ... zum ersten mal bin ich damit konfrontiert mir darüber Gedanken zu machen ... und könnte n bisl input von aussen gebrauchen, ich bin da grad zu emotional bei...

Hier zu Hause, hat sein intaktsein keine grossen Auswirkungen. Ich geh 3h laufen und treff niemanden. Also auch wenig Hundegeruch etc da ... er ist super Leinenführig, in der Regel ansprechbar, markiert gelegentlich aber nicht häufig, wir sind recht entspannt unterwegs...

Aber sobald wir in Gebiet sind das stärker frequentiert wird, wirds mühsam ... gestern war dann totalausfall am Military ... (mit ihm 4 Hunde in der Gruppe) ... er wollte alle gefühlte 3m markieren ... Leinenführigkeit was ist das ... Futter spuckte er teilweise wieder aus ... war kaum ansprechbar ... zig mal (ich hab nicht gezählt, aber es war verdammt oft) hab ich ihn vom kastriertem Labbirüden abgedrängt, runtergepflückt etc ... der war so schwer verliebt, und das obwohl ne Hündin dabei war die erst grade die Läufigkeit hinter sich hatte ... Freilauf haben wir wieder abgebrochen, er bedrängte den armen Labbi massiv ... nicht ansprechbar, Abruf noch nie gehört ... Abbruch schert ihn n dreck ...
(Er kennt den Labbi, anfang jahr spielten die beiden friedlich zusammen, kein vergleich zu heute)

Während dem warten am Posten, ein gejammer etc ... auf die Übungen konnte er sich aber einlassen ...

Gestern wollte er dann nem Schäferhund , unkastrierter Rüde, an den Kragen der am Nachbarstisch sass ... und nö, er blufft nicht, das ist nicht nur rumgepöbel, er meints ernst ... vermutlich hat der Schäfer ihn angekuckt, laut geatmet ... keine Ahnung ... ich krieg ihn abgestellt (sieht dann aber nicht mehr nett aus :-( ... aber sobald der andere nur zuckt gehts wieder los ... und das ist schon länger so ... und er reagiert ausschliesslich auf unkastrierte Rüden so ... egal ob zuhause oder auswärts ...

Klar ich kann auch nur noch hier spaz gehn dann spielts keine Rolle ... und ich muss auch keinen Hund haben der mit allem lieb kind ust. Aber ich hab die, mir selbst auferlegte Isolation satt ( ich komm nur schwer über Whyonas Verlust hinweg und konnte kaum gesellschaft ertragen) ... ich möchte auch mal wieder mit anderen Spazieren gehn, etc ...
ich habs satt schon puls zu brkommen wenn irgendwo n Hund auftaucht, weil ich nicht weiss ob es ein Rüde ist ... Tarek geht keinem Konflikt ausm Weg ... ich hab seit 15 Jahre Hunde, und ich musste mir nie Gedanken drum machen ...

Nu ist halt die Frage, chippen oder nicht, weil der Herr so gar nicht ansprechbar ist, er kaum korrigierbar, nicht mit irgendwas zu belohnen wäre, weil total weg im Kopf ...

Eigentlich bin ich nicht für ne kastration, aber irgendwo muss ich ja ne Basis haben um überhaupt mal zu ihm vorzudringen ...

Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Chip? Nebenwirkungen? Hat es den gewünschten Effekt gehabt? Habt ihr nachher kastriert oder nicht?
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

inhii

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2

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:08

Betreffend Chip gibt es ja ein Thread wie die Wirkungen so waren...



Aber bei dir (also Tarek): Meinst du es war nicht einfach evtl. zu viel an dem Military. Weil er sonst ein so extrem ruhiges Leben hat? Vielleicht der Rummel, die vielen Hunde, dann noch die Läufige (also kurz nach Läufigkeit)... usw.

Ist der Labbirüde ein Frühkastrat? Evtl. ist er zum ,,Superweib,, geworden, dazu noch der Duft der ,,echten,, kurz gewesenen Hündin... :noidea:

ich weiss nicht ob das mit dem Chip weggehen würde. Du hast ja schon erzählt, dass er Streit nicht aus dem Wege geht. Und bei dem Schäfer unter dem Tisch... da hast du evtl. was nicht sehen können, vielleicht hat der Schäfer Tarek provoziert und eben... er geht ja dann nicht aus dem Wege und war Grund genug den Streit anzufangen.

Kann dir leider da auch nicht wirklich helfen.

Für mich ist klar, Kastrieren oder Chip soll kein Erziehungsmittel sein (ist es auch nicht). Aber wenn ein Hund wirklich leidet dann OK, was will man dann tun... :noidea:

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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3

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:22

Ich kann dir von uns berichten :smile:
Habe mich auch lange zuvor gefragt ob es etwas bringt bei Charly und was mich auch davon abgehalten hat, war die Fell Veränderung. Aber im Sommer konnte ich echt nicht anders, denn Charly war da 2 1/2 Jahre alt und ich konnte ihn immer noch nicht ab der Leine lassen, auch das er auf gewisse unkastrierte Rüden den Matcho raushing und die Nase nur noch am Boden klebte (ich war Luft für ihn) und auf gewisse Hündinnen (vor oder nach der Läufigkeit) mit jammern und sabbern reagierte war für mich klar jetzt wird er mal chemisch kastriert :nicken:
Die ersten 2 Monate nach der chemisch Kastration dachte ich oft, ob es richtig war, denn jedes Verhalten verstärkte sich in dieser Zeit :cursing: Die Nase war noch tiefer und JEDER Hund wurde angebelt an der Leine :angry2: in dieser Zeit verfluchte ich mich, das ich doch ihn chemisch Kastriert habe. ABER von einem Tag auf den andern änderte sich sein Verhalten :hopser: Die Nase war echt nicht mehr sooft auf dem Boden, er schaut immer wieder zu mir rum und ist empfänglich auf meine Befehle (wo er auch super ausführt :good: ) auch mit den anderen Rüden funktioniert es super und mit Hündinnen auch kein gesabber und gejammer mehr :hopser:
Ich denke das ich ihn nächsten Sommer entgültig kastrieren lasse. Klar das Fell verändert sich, ABER mir ist es nun egal, viel wichtiger ist es mir, das Charly und ich unsere Spaziergänge entspannt machen können und vorallem das Charly entspannt ist auf den Spaziergängen und das ist im Moment 100% so. :super:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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4

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:29

Danke euch

Klar das Military war jetzt extrem, aber es ist schon so wenn ich in stärker frequentierte Gebiete gehe ... nur mit markieren beschäftigt etc ... nimmt keine belohnungen an, schlecht ansprechbar ...

Ich konnte den Schäfer sehen, der tat nix, was für mich rechtfertigen würde das Tarek derart ausrastet. Er muss die nicht mögen, aber denen gleich an die Gurgel zu wollen finde ich nicht angebracht ... das mit dem Konflikten nicht aus dem Weg gehen beschränkt sich übrigens auf unkastrierte Rüden ... ansagen von Hündinnen resp er und auch wenn ihn n kastrierter Rüde anblafft dass er ihn in Ruhe lassen soll, geht er da nicht drauf los ...

Dass das kein ersatz für Erziehung ist weiss ich und ich behaupte mal dass ich nicht zu denen gehöre die es sich einfach machen wollen. Aber so muss ich immer grob werden um mich durchzusetzen was ja auch nicht Sinn der Sache ist.
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
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cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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5

Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:38

Reine Erziehung sehe ich auch nicht, ABER wenn ein Hund im "Tunnel" ist und durch die Kastration aus dem "Tunnelblick" kommt und somit wieder Aufnahmebereit ist für die Kommandos (Erziehung) dann ist für mich eine Kastration nötig. Denn was hat ein Hund/Hundeführer davon, wenn man Jahrelang übt und übt, aber der Hund es nicht umsetzen kann, weil seine Hormone im Weg sind? Und somit Frust auf beiden Seiten entsteht.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Lagotto

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6

Sonntag, 15. Oktober 2017, 14:13

Ich habe auch eine Zeitlang überlegt, meinen Rüden zu chippen um auszuprobieren, ob er ruhiger wird. Habe es dann nicht getan aus dem Grund, weil ihn Hündinnen nicht mehr interessieren als andere Hunde auch und er keine Probleme mit seinen Artgenossen hat, mal abgesehen von hier und da einem Knurren, was er darf. Er schnüffelt immer noch viel und intensiv, schiebe das aber mehr auf seine allgemeine "Erregtheit" und nicht auf speziell Hundespuren.
So wie Du Tarek beschreibst, würde ich es mit einem 1/2 Jahres Chip probieren, denn so ist sein Verhalten sehr anstrengend und belastend für dich.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

inhii

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7

Sonntag, 15. Oktober 2017, 14:45

Nur mal von wegen markieren :pfeifen: . Ich war kürzlich mit einer HH und ihrem intakten Rüden kurz ein Stück laufen...

Meine Weiber markierten doppelt so viel wie der Rüde, und sie meinte er markiere viel. ;) (sie konnte es kaum glauben, als sie meine so sah... ). Es ist doch Ansichtssache oder viele Rüdenbesitzer ahnen nicht wie Weiber markieren können. Und das es halt doch einfach Natur ist... klar, ich kann es abwürgen, sagen sie sollen es nun sein lassen, aber da ist halt oft auch anstrengend. ;)

Auch markieren meine extrem in ,,fremden,, Gebieten. Da schnuffeln sie wild rum, pinkeln überall, sind allgemein nervöser und auf 100 usw. Und keine Ahnung was da teils rumläuft (supergeile Rüden , oder ob sie lesbisch sind) aber an gewissen Pinkelstellen muss ich sie wegreissen und dann stemmen sie sich voll dageben. :hihi: :rolleyes:

Ja, und nicht ansprechbar... Flaffy ist 2 Jahre und nimmt mich teils-oft auch nicht wahr. Vor allem in gewissen Situationen wo sie unsicher wird, oder auch aufmüpfig. Ja, dann muss ich auch ,,laut,, werden.

Für mich ist das Eine einfach ein stückweit nur Natur (pinkeln usw., kann man aber ein stückweit unterbinden sofern es wirklich stört) das Andere ist für mich fehlende Erziehung und Reife (z. Bsp. mich nicht beachten, aufmüpfig werden usw.).

Sofern Nevada als Rüde in unserem Rudel bleibt, weiss ich nicht wann ich ein Rüde Chipen oder kastrieren lassen würde. Vielleicht kommt mal der Moment, aber zuerst versuche ich alles was geht oder solange es einigermassen geht (ein gewisses Alter strebe ich schon an, wegen Entwicklung).

Aber wenn dann würde ich auch zuerst chippen und so ein Test machen ob und was sich verändert :nicken: . Nur: Ist chippen wirklich zu 100% gleich wie kastrieren? Weiss das Jemand? Ich denke so ganz gleich ist es auch nicht... :gruebel1: Lieber chippen/kastrieren als man mit dem Hund unglücklich wird. Bei dir scheint es ja der Fall zu sein, dass du so nicht mehr weiter machen willst. Ich denke du hast dich eigentlich schon fast entschieden, dass du es versuchen willst ;) :nicken: Und Keiner wird dich dafür prügeln :nönö:

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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8

Sonntag, 15. Oktober 2017, 15:16

@inhii

Zitat

das Andere ist für mich fehlende Erziehung und Reife


Nejain :smile: Fehlende Erziehung ist für mich ganz klar, wenn dir der Hund die Mittelkralle zeigt und dich ignoriert aber sonst doch ab und zu hört, ABER wenn der Hund durch seine Hormone so im Tunnel steckt und gar nicht reagieren kann, weil da die Düfte, andere Rüden seine Sinne blockieren, dann ist es keine fehlende Erziehung und Reife mehr. Und das habe ich bei Charly echt erlebt :smile: Klar könnte ich jetzt Jahrlang trainieren mit ihm und irgendwan könnte er es. Aber warum Jahrelang trainieren und ein Frust nach dem anderen erleben, wenn es ihm und mir viel besser geht mit der Kastration?
Was für mich noch wichtig ist bei einem Rüden, das er Erwachsen ist. Also nicht vor 2 Jahren kastrieren.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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inhii

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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9

Sonntag, 15. Oktober 2017, 16:02

Aber nun mal eine Frage:

War Tarek vor einem Jahr in Thalheim nicht ein ganz normaler Rüde (wohl noch jung aber für mich total normal und nicht auffällig)?



@cindy

Es mag wohl schwer sein wirklich aus zu machen was Erziehung ist und was nicht ;) . Ich meine wenn Pyri nun ein Rüde sieht und sie in den Stehtagen ist, dann schreit sie im Fall voll los (laut... die HH flüchten weil sie meinen ich hätte ein aggressiven Hund), zieht wie ein Hornochse zum Rüden und rutscht mit den Beinen unten aus, weil sie so dagegenhält. Ich motze sie an, sie soll sich benehmen :peinlich: (ist ja auch voll peinlich)... wirkt aber nur bedingt :rolleyes: . Schiebe ich es nun auf die Hormone? Ja, schon, aber wäre sie wirklich erzogen, würde sie mich auch dann beachten und sich etwas zurücknehmen. ;)

Also nicht alles ist wegen den Hormonen, es macht einem evtl. das Leben etwas schwerer... ich will damit nicht gegen chippen sprechen aber auch aufzeigen, dass es einfach so ist, dass es sehr oft von Grund auf an der Erziehung liegt.



Ich weiss ja nicht aber wenn Tarek im Normalfall selten bis nie Hunde auf dem Spaziergang trifft (was ich ja einerseits auch toll finden würde ;) :pfeifen: ), dies über so lange Zeit... dann wundert es mich nicht, wenn ein Hund dann überfordert ist und die Übung im Umgang nicht so drauf hat. Meine ,,verwildern,, nach 2-3 Frankreich und Null andere Hunde. Ich muss dann hier Zuhause wieder 1-2 Wochen extrem streng und genau sein, weil sie dann auf alles extrem reagieren. Unsicher, auch mal pöbelnd usw. usw. Ich muss dann extrem arbeiten und nach ca. 2 Wochen ist es wieder einigermassen und die allgemeine Spannung und Nervosität ist wieder wie vorher.

Interessant wäre ja, wie sich Tarek entwickeln würde, wenn er allgemein mehr Hund um sich hätte. Ob ihm das allgemein helfen würde auch speziellere Hunde eher zu akzeptieren. :gruebel1: :nicken:

Xanthippe

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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10

Sonntag, 15. Oktober 2017, 16:30

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Eine Woche in Italien, bei jedem Spaziergang mind 3 Hunde gekreuzt und es ging immer besser. Hier Zuhause treffe ich alle paar Wochen mal einen Hund und wir können nicht kreuzen.
Ich nehme mir immer vor in frequentiertere Gegenden zu gehen aber dafür bist es mir hier doch zu schön :peinlich:

Und das pinkeln und markieren habe ich auch, bei Yenni sogar schlimmer trotz Kastration. Sogar seit einiger Zeit mit scharren :rolleyes:
Und Zähneklappern beim schnüffeln und den Anker reinlegen und nicht weiter wollen :pfeifen:

Was für mich an deiner Stelle für den Chip sprechen würde, wäre sein Verhalten Rüden gegenüber. Ich kann Luna wenigstens mit Leckerli ablenken wenn ich den Zeitpunkt nicht verpasse.

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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11

Sonntag, 15. Oktober 2017, 16:58

@inhii

Zitat

Ich meine wenn Pyri nun ein Rüde sieht und sie in den Stehtagen ist, dann schreit sie im Fall voll los (laut... die HH flüchten weil sie meinen ich hätte ein aggressiven Hund), zieht wie ein Hornochse zum Rüden und rutscht mit den Beinen unten aus, weil sie so dagegenhält. Ich motze sie an, sie soll sich benehmen :peinlich: (ist ja auch voll peinlich)... wirkt aber nur bedingt :rolleyes: . Schiebe ich es nun auf die Hormone? Ja, schon, aber wäre sie wirklich erzogen, würde sie mich auch dann beachten und sich etwas zurücknehmen. ;)


Wow da erwartest du aber seeehr viel von deiner Pyri smilie_sh_019 Voll in den Stehtagen heisst für mich, dass die Hündin sich verpaaren will und da werden doch sicher alle Schalter aufgedreht ums vermehren und alles andere ist hinten angestellt, auch wenn Frauchen was anderes will. :smile: Das IST ganz klar Hormonbedingt für mich, aber sicher kein Grund die Hündin wegen dem zu kastrieren.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Lagotto

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12

Sonntag, 15. Oktober 2017, 17:30

Wenn Tarek nur bei intakten Rüden so agressiv wird, würde ich es schon auf die Hormone schieben und Erziehung ausschliessen.
Das er diese dann massiv bedroht, fände ich als HH auch nicht so lustig und würde mich extrem stressen.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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13

Sonntag, 15. Oktober 2017, 17:35

Ich würd sagen dass es so vor 8 monaten schleichend angefangen hat mit den Rüden ... naja vor nem halben Jahr hatte ich halt auch andere Sorgen als mir darüber gross Gedanken zu machen, zumal es wegen den Umständen eben kaum auffiel ...

Hunde kreuzen kann ich, ich kann ihn auch abstellen was das pöbeln angeht , aber er geht trotzdem immer von neuem gegen die intakten Rüden ... hab ihn ja ab und an noch in der Pension, da läuft er in der Gruppe (er war ja bis vor dem Umzug regelmässig da, hündisch kann er also ... aber jetzt trennt sie ihn halt von den intakten Rüden ab ...

Ich hab einfach das Gefühl es kommt grade nix im Hirn dauerhaft an ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
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Kailani

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Doggie(s): Lotus

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 17:53

Ich kann dich voll verstehen, vieles davon kennen wir auch.
Erziehung?
Naja - ich glaube, in gewissen Situationen ist der Trieb einfach bei einigen Hunden so stark, dass sie tatsächlich nicht "erzogen" werden können und in der Situation einfach nichts lernen können. Bestimmt gibt es Rüdenbesitzer, die sich durch den Chip erhoffen, fehlende Erziehung kompensieren zu können, aber es gibt eben auch andere Fälle. Vielleicht muss man auch mal so einen Rüden erlebt haben, um das glauben zu können - ich hätte es mir vor Lotus' hormonellem Durchdrehen wohl nicht vorstellen können.

Wir hatten den 6M-Chip. Erstmal muss ich sagen, hat es uns im Alltag enorm vieles erleichtert. Lotus war weniger "getrieben" und ja, mir persönlich hat es auch gut getan, dass er während dieser Zeit "normal" gelernt hat - ich merkte, liegt wohl tatsächlich nicht einfach nur an meiner Erziehung, wie das bei vielen Hundehaltern doch irgendwie verankert ist.
Mittlerweile sind die Hormone wieder voll da. Und ich kann sagen, nachhaltig gelernt hat Lotus nicht wirklich was. Ist der Sexualtrieb hoch, dann ist alles vergessen (oder unwichtig), was er könnte.

Lotus ist momentan wieder intakt. Es steht in den Sternen, wie es weitergeht. Eins ist für mich aber klar: ich werde nie mehr einen Rüden chippen lassen. Lotus hat erhebliche gesundheitliche "Nebenwirkungen" erlebt, seine Verdauung ist noch immer nicht wieder normal. Beweisen dass es zusammenhängt kann ich natürlich nicht, aber es spricht vieles dafür. Lotus hatte grosse Probleme während der Hormonumstellung, sowohl als die Hormone runter- wie auch wieder hochfuhren.
Ich habe seither auch mit vielen Leuten über das Thema geredet und war erstaunt, nein, schockiert, wie viele andere mir über ähnliche gesundheitliche Probleme erzählten.
Ich bin aber deswegen kein strikter Kastragegner. Wenn der Alltag zu mühsam wird, dann kann ich eine Kastra nachvollziehen. (Und dabei meine ich natürlich jetzt wirklich die hormonell bedingten extremen Verhalten.)

inhii

Alphadoggie

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15

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18:01

@cindy

Nein, ich erwarte es nicht... da ich für die Hormone Verständnis habe und es als Normal ansehe (wie eben Rüden schnuffeln und markieren). Aber ich sage auch somit klar, sie ist somit auch zu wenig erzogen... ;) . Und weil ich eben so Sachen auch als Normal ansehe, lasse ich es ein stückweit gewähren.

Einzig was mich bei dem Fall von Tarek stören würde, ich das Thema mit den intakten Rüden. Aber auch da... ist es wirklich nur hormonell oder ist mal was passiert und hat somit bei Tarek was verändert. Es muss ja teils nur wenig sein oder was einmaliges.

Da kommt mir immer das Beispiel in den Sinn. Eurasierrüde wurde immer in den jungen Jahren von Rüden doof angemacht, auch angegriffen. Als er dann stark genug war, traute er sich zu kämpfen und wehrte sich. Was machen die HH? Sie lobten in wie wild, endlich konnte er sich wehren. Und ab da hatten sie einen kämpfenden Rüden wo mit keinem Rüden mehr klar gekommen ist. 1x falsch gehandelt und schon ist es vermasselt. Und nun könnten sie es auch auf die Hormone schieben weil es halt in dem Alter passiert wo ein Hund wirklich Rüde wird.

@whyona

ahhh, dachte noch, dass es dazumal vor 1 Jahr noch kein Thema war.

Meinst du die Phase ist nicht einfach die Entwicklung eines Rüden? Er ist ja in dem Alter wo er selber nun ein wirklicher Rüde geworden ist. Evtl. ist es ihm einfach über den Kopf gewachsen ;) und kommt mit seinem Getue so gut über die Runde. Wer weiss ob es nicht Unsicherheit ist im Umgang von Intakten. Vielleicht wurde er oft gemobbt von denen.

Ich meine, man hört doch noch oft (also wird mir von Rüdenbesitzer so gesagt), dass Rüden mit 2-3 Jahre schwierig werden weil sie eben dann alles testen und wenn man da nicht aufpasst, dann ist es eben verbockt und muss es wieder ausbaden. :noidea: die Frage ist nur, wie man so etwa mit Training weg kriegen könnte :gruebel1:

cindy

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 18:04

@Kailani

Zitat

Lotus hat erhebliche gesundheitliche "Nebenwirkungen" erlebt, seine Verdauung ist noch immer nicht wieder normal


Wie äussert sich das? Hat er Durchfall, Verstopfungen, verträgt gewisse Sachen nicht mehr?

Zitat

Lotus hatte grosse Probleme während der Hormonumstellung, sowohl als die Hormone runter- wie auch wieder hochfuhren.


Und wie äussert sich dies?

Charly hat am Anfang ja auch "Probleme" gehabt, da ist bei ihm alles raufgefahren, alles und jeder Hund musste verbellt werden, jedes Geräusch in der Wohnung musste geknurrt werden.
Was das Fressen anbelangt da hat er keine Mühe. Von einem merkligen Esser wurde er zum Vielfrass :biggrin:
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Kailani

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Doggie(s): Lotus

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17

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18:37

Begonnen hat es, als die Wirkung eingesetzt hat. Bei Lotus fuhren die Hormone erst nicht hoch, wie man gewarnt wird, er war wohl schon auf dem Toplevel :-p

Aber als die Hormone weniger wurden begann es erstmals.
Lotus frass ALLES, was er draussen finden konnte. Und damit meine ich wirklich Alles, nicht besondere Leckerbissen. Pferdeäpfel, Brot, rohe Kartoffeln (!) Etc. Er wälzte sich wieder ausgiebig in Kuhdung. Und sowohl das Wälzen wie das Fressen war seit etwa 2 Jahren kein Thema mehr.
Naja, wegen den Kartoffeln waren wir dann das erste Mal im Notfall, mittlerweile waren wir während der etwa 9 Monate 4-5mal.
Dann, als der Chip voll wirkte, hatte er regelmässige "Licky Fits".
Seitdem die Hormone wieder da sind hatte er diese nie wieder.
Allerdings ging es ihm, sobald ich erste Anzeichen merkte, dass die Hormone zurück sind, recht schlecht. Er war richtig apathisch, wollte z.t. nicht mal raus (und ja, das ist alarmierend bei ihm.)
Also volles Programm, Blutuntersuch, Ultraschall. Verdacht auf Futtermittelallergie. Allgemeinzustand weiterhin schlecht. Wir begannen eine Ausschlussdiät und unterstützten homöopathisch. Unsere Homöopathin gab ihm was, was das Zurückkehren der Hormone beschleunigt. Vom einen auf den andern Tag waren sie wieder voll da und der Allgemeinzustand besserte sich fast ebensoschnell.
Die Verdauung ist noch immer nicht in Ordnung, sind noch immer am "Suchen" und ausprobieren. Erbrechen oder Durchfall sind kein Thema aber regelmässiges Schlecken, Aufstossen etc.
Evtl. Werden wir bald mal ein Diätfutter ausprobieren, welches nur aufgespaltene Eiweisse enthält. Im Moment sind wir noch an Anderem dran, aber wenns nicht besser wird, probieren wir das auch aus, obwohl mir die Zusammensetzung des Futters gar nicht gefällt.
Seit der erneuten Hormonumstellung schläft Lotus nachts auch kaum mehr durch. Er muss nicht raus, fühlt sich aber wohl schon unwohl. Hängt wohl auch irgendwie mit der Verdauung zusammen.
Achja, die weiteren Notfallaufenthalte waren wegen irgendwelchen "Koliken". Die TA konnten nicht sagen, was es war. Mal röntgen wegen möglichem Verdacht auf Magendrehung. Wars nicht, dachte der TA auch, aber wollte sichergehen. Bauch war hart und im Röntgen sah man Aufgasungen. War am nächsten Tag jeweils wieder gut und nun zum Glück auch schon wieder länger her (während dem "Hormonwechsel".
Achja, wieso wir überhaupt gingen: ein hechelnder Hund, der mit weit aufgerissenen Augen durch die Wohnung rennt... smilie_sh_019
Achja, der TA kann sich das ganze nicht erkären und tippt auf IDB. (Äh oder IBD?) er meinte, wenn alles andere ausgeschlossen sei dann sei das eine Ausschlussdiagnose, also das letzte, was übrigbleibt.
Naja, im Allgemeinen gehts Lotus schon wieder viel besser, aber halt noch nicht woeder ganz gut. Ich bin überzeugt davon, dass es mit dem Chip zusammenhängt. Und bin nun entsprechend auch vorsichtig mit einer Kastra bei ihm - ist nicht ausgeschlossen, wir versuchens aber nochmals ohne.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kailani« (15. Oktober 2017, 18:42)


cindy

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 19:44

Uiiii das tönt ja mega heftig smilie_sh_019 Hoffe das alles wieder sich einbendelt und Lotus wieder ganz der alte wird :1daum-drück:
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whyona

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:57

Was ich sicher weiss dass Tarek in der Pension durchaus mal von nem Rüden kontra gekriegt hat wenn er zu aufdringlich war, da hat er dann auch nachgegeben als er jünger war ... ansonsten hat er allerdings eher von den Hündinnen was drauf gekriegt ... ich war da natürlich nicht dabei, kann es also nicht im Detail sagen ... ansonsten hatten wir nie n Vorfall wenn ich mit ihm unterwegs war.
Unsicher ist er an sich nicht, war er noch nie ... er war auch derjenige der in der Pension den Kangal anging weil der aus "seinem" Brunnen trinken wollte ...

Es muss jetzt auch nicht heut und morgen sein, ich denk halt einfach drüber nach ... weil so im normalen Alltag , wenn ich halt hier geh das nicht so ein Problem darstellt ... aber ich möchte dass er sich auch ansonster Stressfreier bewegen kann.

An sich stören mich das markieren etc nicht besonders ... an der kurzen leine ist das aber tabu, hat ihn da nur nicht interessiert und er nahm Korrekturen gar nicht an versuchte es permanent wieder ... so ist er ansonsten eben nicht ...
Aber das mit den intakten Rüden ist schon heftig finde ich ... ich kenne einige intakte Rüden, die lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen, aber wollen nicht jedem an die Gurgel mur weil der da atmet ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
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20

Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:58

Danke Kailani ... bisher sind mir solche Nebenwirkungen nicht bekannt
Die wenigen die ich kenne die dem chip gesetzt haben hatten disbezüglich keine probleme ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
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