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th1978

Schnupperdoggie

  • »th1978« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

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1

Dienstag, 7. November 2017, 19:47

Starke Arthrose

Hallo an alle

Ich wende mich an Euch in der Hoffnung, Erfahrungsbericht von Euch zu erhalten.
Ich gehe seit mehr als einem Jahr mit Hunden aus den Tierheim spazieren. Bis jetzt hat es so für mich gepasst. Nun hat es aber einen 8-jährigen Mischling der sich immer mehr in mein Herz schleicht und ich mit dem Gedanken spiele, diesen zu adoptieren. Es ist ein herzensguter, zufriedener, unkomplizierter Hund. Vom Tierarzt wurden sehr viele Test gemacht, mit der Diagnose starke Arthrose. Ich habe nur kurz mit der Hilfstierpflegerin gesprochen, anscheinend bekommt er Medis, welche sehr gut anschlagen. Sie würden den zukünftigen Besitzern empfehlen zu Barfen und mit Kräuterwickel zu arbeiten. Mit der Tierpflegerin und der Tierheimleiterin habe ich aber noch nicht gesprochen.

Ich weiss, jeder Krankheitsverlauf ist anders. Das tönt jetzt etwas speziell, aber ich kann nicht einschätzen was auf mich zukommen würde. Ich habe noch zwei Kinder und arbeite Teilzeit und weiss nicht, ob ich mir da zuviel zumute. Mehrere kurze Spaziergänge wurden mir empfohlen, das ist kein Problem. Was kommt da noch auf mich zu? Sind die Pflegekosten/Medis teuer?

Ich würde den Hund auch so schnell wie möglich nehmen, damit er den Winter nicht im Tierheim verbringen muss. Falls diese vom Tierheim mir den Hund geben würden.

Vielen Dank für Eure Erfahrungen und allgemein Eure Meinung. :/dank:/

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 952

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2

Dienstag, 7. November 2017, 20:15

Arthrose kann ganz unterschiedlich verlaufen, auch ob sie Probleme macht oder nicht.
Grds. gibt es jede Menge Zusatzmittelchen mit denen man unterstützen kann und natürlich Medis.

Akupunktur, Blutegel, Physio helfen ebenfalls.

Kosten: kommt immer darauf an, was man alles macht...

Finde es aber toll, wenn Du den Wuff vor dem Winter adoptierst.

Caro&Benji

Alphadoggie

Beiträge: 3 422

Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

Wohnort: ZH Unterland

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3

Mittwoch, 8. November 2017, 08:19

Ich finde es superschön, dass du einen älteren, "eingeschränkten" Hund adoptieren willst! :)

Das Einzige, was ich dir sagen möchte ist, dass man die Kosten nicht unterschätzen darf...Du kannst ja auch keine Versicherung mehr für ihn machen, weil er über 7 Jahre ist (ausser da hat sich inzwischen etwas geändert, wovon ich nichts weiss). Er wird ja auch immer älter und da könnten - im schlechten Fall - noch weitere Sachen dazu kommen (wie bei jedem älteren Hund). Aber wenn Geld keine Rolle spielt, ist das ja kein Problem. :zwinker:

Ich bin halt etwas geprägt von meinem Hund, der ist inzwischen vergoldet - aber wie Hasch-key sagt, es kommt immer drauf an, was man macht. Jedenfalls wünsche ich dir viel Glück und hoffe, dass der Hund bald bei dir einziehen darf. (Irgendwie habe ich das Gefühl, das steht eh schon fest. :biggrin: )
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 5 024

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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4

Mittwoch, 8. November 2017, 09:55

Ich persönlich habe Arthrose in den Füssen und der Schulter. Ich nahm eine Weile lang 2x täglich diverse pflanzliche Kapseln, die mir sehr geholfen haben. Nach einer Weile habe ich sie abgesetzt, ein paar Monate wurde es wieder stärker, ich nahm die Mittel wieder für einige Zeit und nun geht es mir recht gut.

Wie die Vorschreiber schon erwähnten. Einen genauen Verlauf kann dir niemand sagen, ebenfalls auch die Kosten. Wie macht sich denn aktuell die Arthrose beim Vierbeiner bemerkbar? Hinkt er? Zeigt er Schmerzen nach einem längeren Spaziergang?

Du fragst, ob du alles unter einem Hund bringst. Du arbeitest Teilzeit und hast zwei Teenie Kinder zu Hause. Du kannst dir die Frage gut selber beantworten: Wieviel arbeitest du, wie lange bist du jeweils weg? Sind es ganze Tage - wer schaut dann zum Hund? Sind es mehrere Tage à paar Stunden? Wenn du nach Hause kommst, wieviel Hausarbeit erwartet dich? Wieviel Unterstützung brauchen die Kinder? Müssen sie regelmässig irgendwohin begleitet, gefahren werden? Wie sieht es mit Unterstützung bei den Schularbeiten aus? Das sind so die Fragen, die du dir ganz ehrlich stellen musst.

Unser erster Junghund zog bei uns ein, da waren unsere Kinder 4+6 Jahre alt. Ich hatte (immer noch) eine pflegebedürftige Mutter, die ich damals ca. 1-2 mal pro Woche besuchte. Ein Jahr nachdem der Welpe eingezogen war, begann ich wieder zu arbeiten. Es waren zwar "nur" 2 halbe Tage. Doch gerade im Sommer, wenn wir zB in die Badi wollten, kam ich am Mittag nach Hause. Anfangs musste ich die KInder noch bei der Tagesmutter abholen, nach Hause, Mittagessen wärmen, essen, Küche machen, Hausaufgaben, mit dem Hund laufen gehen und dann noch in die Badi?

Es gab halt einfach gewisse Ausflüge, die nicht mit Hund machbar sind. Entweder ich konnte erst mit dem Hund laufen gehen und später auf den Ausflug, oder wir planten halt einen Ausflug mit Hund.

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Freude mit dem Hund. Ob "nur" als Hütehund vom TH oder als neues Familienmitglied :smile: