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Linie1

Schnupperdoggie

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1

Freitag, 10. November 2017, 21:19

Panikattaken bei Seniorhündin

Unsere Hündin ist bereits 13 ½ Jahre alt.
KÖRPERLICH TOP, GEISTIG FLOP.

Ich kann sie immer noch mit auf Ausritten nehmen. Sie ist körperlich extrem vital und überholt mich sogar im Galopp immer noch. Es ist wunderschön, dass sie in diesem Alter noch so Energie geladen ist.

Dennoch haben wir seit einiger Zeit andere Probleme. Wenn ich mit ihr Zur Versäuberung draussen war, hat sie dies manchmal nach 5-10 Minuten schon wieder vergessen. Sie hört fast nichts mehr und ihre Augen sind auch nicht mehr wie früher. Das stört mich alles nicht.

Nun hat sie vermehrt Panikattacken. Sie war nie ein ängstlicher Hund. Oft beginnt das am Abend. Sie „weiset“ im ganzen Haus rum und schlottert am ganzen Körper.
Nun hatten wir bereits 2 Nächte, da ging gar nichts mehr. „Weissen“, hecheln, schlottern und einen auf Sturm machen. Nach diesem Vorfall habe ich pflanzliche Medikamente vom Tierarzt gekriegt, um sie zu beruhigen. Und in der Nacht mache ich ihr ein Nachtlicht an. Auch ein Baby-T‘Shirt hat nicht geholfen. Als letztes kaufte ich das "The Anxietx Wrap". Der Erfolg war gleich wie beim Baby-T’Shirt. Wenn sie ruhig ist, bleibt sie ruhig und entspannt. Wenn sie gestresst ist, ist sie dadurch nicht weniger gestresst.

Ja vielleicht nützt das alles etwas. Aber dennoch gibt es der extremen Situation und da nützt alles nichts mehr.
Ich weiss nicht mehr weiter. Kennt Ihr auch solche Probleme mit euren Senioren welche langsam senil werden? Habt ihr ein Wundermittel dafür gefunden? Was könnte ich noch ausprobieren.

catba

Alphadoggie

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2

Freitag, 10. November 2017, 21:48

also mein Senior ist auch schreckhafter und etwas ängstlicher geworden, aber nicht in diesem Ausmass...konntest du evt feststellen, ob es einen bestimmten Auslöser gibt...Zeitpunkt, evt bestimmter Vorgang, Wetter, Veränderungen etc?

Linie1

Schnupperdoggie

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3

Freitag, 10. November 2017, 21:51

Nein leider nicht.
Meistens ist es Abends ab 20 Uhr oder in der Nacht. Es gab es aber auch schon am Tag.
Sie kann den ganzen Tag zu Hause gewesen sein mit einem normalen Spaziergang. Oder dann war es mal, als ich sie zum reiten mitgenommen hatte und sie definitive genügend Bewegung gekriegt hat.
Es gibt keine Logik und kein Schema.

erica

Sportdoggie

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4

Freitag, 10. November 2017, 21:53

Karsivan hilft bei Senilität

catba

Alphadoggie

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5

Freitag, 10. November 2017, 21:58

ich bin mit beiden Hunden bei einer Tierheilpraktikerin (andere Sörgerli ;) ) und denke, dass dies auch für dich eine gute Wahl sein könnte...die richtigen Bachlüten/Gemmo-Mazerate können wirklich sehr viel bewirken :nicken:

Tabasco

Sportdoggie

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6

Freitag, 10. November 2017, 22:00

Mein früherer Hund hatte dies in abgeschwächter Form in seinen letzten Monaten auch gezeigt. Es war immer abends. Er wurde sehr unruhig, suchte unsere Nähe, wollte eigentlich am liebsten in uns reinkriechen, hechelte stark, winselte zum Teil und versuchte, uns abzulecken. Er liess sich kaum aus diesem Zustand holen, und wir konnten jeweils nichts anderes tun, als ihm unsere Nähe geben. Das Ganze dauerte etwa eine Viertelstunde und kam ein-, zweimal die Woche vor.

Linie1

Schnupperdoggie

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7

Freitag, 10. November 2017, 22:05

Karvisan - gegoogelt und tönt wirklich noch vielversprechend.

Im Moment kriegt sie Anxitane - ein pflanzliches Mittel

Linie1

Schnupperdoggie

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8

Freitag, 10. November 2017, 22:09

@Tabasco
Eine Viertelstunde, ist zwar nervend, aber ertragbar.
Bei unserer Hündin ging das vom 20.00 Uhr bis 2.30 Uhr in der Nacht. Danach habe ich sie mit ihrer Schlafhundeboxe (hat sie seit der Welpenzeit) in den Keller gebracht. Dort beruhigte sie sich nach etwa 1/2 Stunden und hat bis am Morgen geschlafen.

Tabasco

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9

Freitag, 10. November 2017, 22:16

Ja, nur eine Viertelstunde ist vergleichsweise gnädig.

andi+rudel

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10

Freitag, 10. November 2017, 23:27

habr ihr sie vom tierarzt durchecken lassen?
alte hunde haben manchmal herzrhytmusstörungen (stolpern) welche sie nicht zuordnen können und angstgefühle erzeugen können.
ansonsten kann natürlich auch nachlassendes seh und hörvermögen die hunde durcheinander bringen und ebenfalls auslöser sein.
karsivan ist auf jeden fall nicht schlecht und evtl noch ein herzcheck beim tierarzt.

Linie1

Schnupperdoggie

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Samstag, 11. November 2017, 15:10

Ich war vor kurzem beim TA. Da war alles ok.
Das mit den Herzrhythmusstörungen kann fast nicht sein. Sonst wäre sie sicher nicht mehr so vital. Zudem hat sie keine der angegebenen Anzeichen.

rubahe

Sportdoggie

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12

Samstag, 11. November 2017, 15:36

Meine Quirine hat manchmal auch kleinere Panikattacken. Ich hätte dir jetzt auch Karsivan vorgeschlagen. Quirine verträgt es leider nicht. Ich weiss nicht, was du von Homöopathie hälst. Quirine reagiert auf Arsenicum album C30 gut.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

Linie1

Schnupperdoggie

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13

Samstag, 11. November 2017, 16:14

Warum verträgt Deine Quirine das Karsivan nicht?
Wie reagiert sie darauf?

Im Moment gebe ich sicher mal Anxitane fertig. Danach probe ich sicher das nächste aus.
Karsivan ist sicher mal zu testen.
Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament? Positiv und negativ?

rubahe

Sportdoggie

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Samstag, 11. November 2017, 17:05

Quirine hat einen sehr empfindlichen Magen. Sie bekam von einer Tabl. eine Panikattacke über mehrere Stunden. Das war wirklich sehr schlimm.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

catba

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Samstag, 11. November 2017, 19:09

Danach probe ich sicher das nächste aus.

finde ich irgendwie nicht so schlau, einfach alles mal auszuprobieren...jedes Tier reagiert doch anders und braucht demensprechend auch etwas anderes...

Ich weiss nicht, was du von Homöopathie hälst

ja, was hälst du davon?...gezielt kann deinem Hund da sicher geholfen werden :nicken:

Lady

Schnupperdoggie

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Sonntag, 12. November 2017, 08:06

Das mit den Herzrhythmusstörungen kann fast nicht sein. Sonst wäre sie sicher nicht mehr so vital
Ich weiss nicht, wie sich Herzrhythmusstörungen bei Hunden zeigen oder auswirken. Jedenfalls habe ich welche und ausserdem eine verkalkte Aortaherzklappe... Trotzdem laufe ich täglich gut 3-4 Stunden mit Lady oder wir machen im Sommer oft bis zu 20 km Wanderungen und wohlverstanden, nicht eben, sondern durchaus hügelig bis alpin :d Zwar bin ich bei steilen Aufstiegen sicher nicht die Schnellste (auch schon 60+), aber 6-7 Stunden wandern schaffe ich problemlos. Und ich habe kein ruhiges Naturell 8| Ich schleppe Enkelkinder rum, renne mit Lady spielend im Wald herum, wir haben viele Treppen im EFH usw. kurzum, ich bin ein sehr aktiver Mensch, mich hindern meine Herzrhythmusstörungen null und gar nicht an meinen vielen Aktivitäten :good:
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

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Schnupperdoggie

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17

Sonntag, 12. November 2017, 16:10

@rubahe und @Catba
Ehrlich gesagt halte ich nichts von Homöopathie. Ich war selber immer skeptisch und dann hatte ich mal ein Problem. Dafür gab es nur Homöopathische Medikamente. Also habe ich diese ausprobiert und die haben nichts genutzt. Der Arzt meinte, er habe das vermutet, da muss man halt auch etwas daran glauben....
Wenn dann nehme ich Arzneimittel der Phytotherapeutika. Bei diesen sind der Anteil an Wirkstoffen nachmessbar, was ja bei der Homöopathischen Medikamenten nicht so ist.
Aber ich will mich da nicht in die Nesseln setzen, jeder hat seine Überzeugungen. Grundsätzlich finde ich es besser mit natürlichen Mitteln eine Wirkung zu erreichen. Und ich greife nur bei schwerwiegend Krankheiten zu TA-Medikamenten. Wenn es notwendig ist, dann lieber mal kurze Zeit auf so was greifen.
Da die Ursache vermutlich psychischer Art ist, finde ich dies im Moment der falsche Weg. Ich will unsere Hündin ja nicht einfach "sedieren".
Alles ausprobieren ist sicher auch die falsche Variante. Aber etwas muss ich machen.

rubahe

Sportdoggie

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Sonntag, 12. November 2017, 17:22

Das musst du natürlich selber wissen. Ich habe bei Quirine mit homöopathischen Mitteln gute Resultate erzielt. :zwinker: Hingegen mit chemischen Medikamenten hatte sie immer wieder Probleme.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

catba

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Sonntag, 12. November 2017, 18:19

Der Arzt meinte, er habe das vermutet, da muss man halt auch etwas daran glauben....

da Tiere aber keine Vorurteile haben, wirkt die Homöopathie bei ihnen auch so gut...ich habe mit Ghiro (gesundheitlich) und Dix (Verhaltensauffälligkeit) sehr gute Erfahrungen gemacht (solange sie nicht beginnen Diagnosen zu stellen ;) )

inhii

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20

Sonntag, 12. November 2017, 18:45

Selber finde ich homöopathische Mittel gut, sofern man nicht selber rumdoktert sondern es sich von einem Profi ,,verschreiben,, lässt.

ich glaubte auch nicht sooo dran, also das die eine so grosse Wirkung haben. Aber erlebte es mit Diuni. Sie hatte recht starke Scheinträchtigkeiten (psychisch und körperlich). Nach der Kastration (wegen Gebärmuttervereiterung) ging es sogar weiter. Statt läufig bekam die Scheidenentzündungen mit Ausfluss usw. Sie wurde fast wie läufig mit Stehtagen und Milchproduktion.

Es hiess ich müsste Hormone und Antibiotika geben, dies wollte ich auf keinen Fall. So ging ich dann zur Homöopathin welche auf Diuni abgestimmte Globulis und weitere Tipps gab. Es waren nur einmalige Dosen dafür hochdosiert.

Kaum zu glauben aber es half extrem, so kamen wir jeweils gut über die Runden ohne Chemie.

Also ich denke und weiss anhand von meinem Hund, dass es mehr nützt als wir glauben wollen. Und ich selber nahm für mich noch nie etwas, weil ich eben eigentlich nicht so dran glauben kann (ich denke, dass ich eben die Wirkung wie unterdrücken würde). Aber ein Hund ist nicht voreingenommen, darum denke ich, wirkt es bei Hunden viel besser. :nicken:

Ein Versuch wäre es wert. Aber von selber irgendetwas kaufen und mal reinstopfen, halte ich wiederum nichts. :nönö: Meine Meinung: Wenn Pflanzen so positiv wirken können, dann können sie genauso negativ wirken (bei falschen Anwendung) :nicken: