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hasch-key

Sportdoggie

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21

Sonntag, 12. November 2017, 18:58

Sprich Dein TA einfach auf Karsivan an.

Jemandem Homöopathie "aufzuquatschen", der nichts davon hält, kommt mir wenig zielführend vor.
Ich bin diesbzgl. indifferent, bei mir hats mal ganz gut geholfen, beim Hund null.

So wie es sich liest, ist das auch eher fortgeschrittene Demenz und nicht gerade der Anfang, bezweifle, dass da Homöopathie etwas bringt.

catba

Alphadoggie

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22

Sonntag, 12. November 2017, 19:09

Jemandem Homöopathie "aufzuquatschen", der nichts davon hält, kommt mir wenig zielführend vor.

aufquatschen ist wohl ziemlich übertrieben...sie fragt um Rat und wir schreiben unsere Meinung...basta
kann ja auch schreiben, jemandem Karsivan aufzuquatschen...... ;)

hasch-key

Sportdoggie

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23

Sonntag, 12. November 2017, 19:14

@rubahe und @Catba
Ehrlich gesagt halte ich nichts von Homöopathie. Ich war selber immer skeptisch und dann hatte ich mal ein Problem. Dafür gab es nur Homöopathische Medikamente. Also habe ich diese ausprobiert und die haben nichts genutzt. Der Arzt meinte, er habe das vermutet, da muss man halt auch etwas daran glauben....
aufquatschen ist wohl ziemlich übertrieben...sie fragt um Rat und wir schreiben unsere Meinung...basta
kann ja auch schreiben, jemandem Karsivan aufzuquatschen......
Hm... Ansichtssache... ;) . Sie hat ihre Meinung diesbzgl. ja mehr als deutlich kundgetan.
Und nein, ich habe nicht gesagt, dass sie Karsivan kaufen soll (was theoretisch möglich wäre, da rezeptfrei), sondern dass sie ihren TA darauf ansprechen soll.
Der momentane Zustand ist ja weder für sie noch den Hund lustig.

Und gerade Du solltest ja am Besten wissen, dass man bei gesundheitlichen Problemen besser den TA als THP und Co. fragt ;) .

catba

Alphadoggie

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24

Sonntag, 12. November 2017, 19:22

Und gerade Du solltest ja am Besten wissen, dass man bei gesundheitlichen Problemen besser den TA als THP und Co. fragt ;) .

oh ja ! ABER, kein Arzt der Welt wird dir sagen können, warum der Hund das Verhalten zeigt und er wird bestimmt einfach ein Mittel (nach gutdünken) ausprobieren...eine THP kann gezielter einwirken, weil sie feststellen kann wo die Blokaden liegen :nicken:

rubahe

Sportdoggie

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25

Sonntag, 12. November 2017, 19:26

Jemandem Homöopathie "aufzuquatschen", der nichts davon hält, kommt mir wenig zielführend vor.


Also auch ich quatsche niemandem Homöopathie auf, sondern teile einfach meine Erfahrungen mit. :zwinker:
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

hasch-key

Sportdoggie

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26

Sonntag, 12. November 2017, 19:34

@rubane: Du warst damit auch nicht gemeint ;) . Ich finde den Hinweis gut und wichtig, dass Karsivan bei manchen Hunden eher nach hinten losgeht.
Schlussendlich muss man`s ausprobieren, allgemein bezogen, nicht speziell auf Karsivan.

Bei einigen hilft auch Gingko, bei anderen Produkte wie Activait oder Senilfe, unsere Physio nimmt Padma 28 für ihre alte Hündin mit gutem Erfolg.
Wenn sie aber eh zum TA geht um evtl. noch gesundheitliche Abklärungen zu machen, weiss der TA sicher über Karsivan Bescheid, deshalb meinte ich darauf ansprechen. Empfehlen würde ich so etwas eh nie, muss ja jede(r) selbst wissen.

Linie1

Schnupperdoggie

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27

Montag, 13. November 2017, 13:59

Ja das ist so eine Sache. Der eine schwört auf etwas, der andere macht keine guten Erfahrungen.
Ich habe das Karsivan nochmals etwas gegoogelt, auch betreffend Nebenwirkungen.
@rubahe Unsere Hündin hat leider auch ein empfindlicher Magen und macht regelmässig selber Diäten. Daher habe ich doch etwas Respekt vor dem Karsivan.

Ich habe mir gerade überlegt, ob ich mal wieder zum Osteopathen gehen soll. Da haben wir vor 3 Jahren ein regelrechtes Wunder erlebt.
Unsere Hündin hatte einen Herbes-Virus und war dadurch 1 seitig fast komplett gelähmt. Der Kopf war ganz schlimm und schräg. Sie kam damals nicht mal mehr eine kleine Stufe hoch. Zuerst kriegte sie Antibiotika, danach Cortison. Der Herbes Virus hat eine Ataxie ausgelöst und der TA meinte, dass dies nun ziemlich sicher nur noch schlimmer und nie besser wird. Ich sagte mir damals, unser Hund ist 10 1/2-jährig da schadet sicher eine Osteopathen_Sitzung nichts. Entweder nützt es oder nicht. Siehe da, ein Nerv am Kopf war eingeklemmt. Wir haben alle nur noch gestaunt. Unsere Hündin ging von da an weder lahm, noch stolperte sie. Von da an ging es wieder steil aufwärts. Nur am Kopf und den Ohren sieht man heute noch spuren. Das Gesicht ist manchmal etwas schief.
Wäre vielleicht noch sinnvoll vor dem ausprobieren mit Karsivan. Da würde ich sowieso zuerst mit meinem TA Rücksprache halten.

rubahe

Sportdoggie

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28

Montag, 13. November 2017, 14:42

Unsere Hunde reagieren halt sehr unterschiedlich auf Medikamente. Ich habe meinem ersten Hund vor vielen Jahren, als er etwa 12 jährig war, Karsivan gegeben und er hat super darauf reagiert. Ist wieder etwas jünger geworden. :zwinker: Wenn du deiner Hündin Karsivan geben willst, würde ich dir empfehlen, mit einer niedrigen Dosis anzufangen.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

pegasus

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29

Montag, 13. November 2017, 15:57

Ich habe schon beobachtet, dass klassische Musik eine beruhigende Wirkung haben kann, z.B. ergänzend zu anderen Massnahmen. Aber wahrscheinlich reagiert jeder Hund individuell unterschiedlich darauf.

andi+rudel

Streunerdoggie

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30

Dienstag, 14. November 2017, 22:26

ich gebe aktuell auch unserer ayla karsivan. dies einfach weil ich merke dass sie manches nicht mehr so gut hört. es sind karsivan 100 und da bekommt sie eine tablette am tag. nach ihrer grösse und gewicht könnte ich mehr geben...aber wir passen die dosis langsam an und sind noch am austesten.
sie ist der zweite "alte" hund wo karsivan bekommt. bei tara damals war jedoch die problematik mit dem vestibular woraufhin wir karsivan gaben.
diesmal ist es rein prophylaktisch und bei einem älteren hund in der regel nie verkehrt.

Linie1

Schnupperdoggie

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31

Sonntag, 19. November 2017, 16:40

Nun ist eine Weile vergangen und ehrlichgesagt habe ich ein wenig heraus gefunden wie ich mit der Situation umgehen kann.
Das Nachtlicht ist extrem wertvoll. Auch das Anxiety Wrap hilft in manchen Situation. Am meisten Erfolg habe ich, wenn ich die Anfangssituation in Griff kriege. Wenn unsere Hündin stresst, versuche ich sie gleich im Hundebett ruhig zu stelle. Das Hundebett ist in meiner Nähe und ich lege sie regelrecht flach. So beruhigt sie sich ganz oft und steigert sich dann gar nicht in das ganze rein. Was wir auch begonnen haben ist, dass wir ihr im Haus das Metallhundehalsband nicht mehr anziehen. Denn wenn sie vor Angst schlotterte, klirrte das blöde Ding immer. Das ist auch nicht gerade beruhigend... Ich hoffe, dass wir das ganze so im Griff behalten. Ich glaube schon, dass das Kernproblem ist, dass sie nichts mehr hört. Wir haben festgestellt, dass ihr Hörvermögen auf fast 100% gesunken ist. :(

Nun möchte ich Euch um eine andere Meinung fragen. Ich habe das bewusst vorher nicht kommuniziert. Seit dem Frühling machen wir uns ernsthaft Gedanken uns noch einen Welpen zu kaufen. Meine Überlegungen dazu sind:
1. Unsere Hündin ist 13 1/2 Jahre alt, noch fit, aber dennoch sind wir oft eingeschränkt mit Velo fahren, Wandern, etc.
Bei einem jungen Hund sind wir das auch und so könnten wir die Zeit mit beiden so überbrücken.
2. Unsere Hündin bleibt nicht mehr so gerne alleine zu Hause, da wäre ein junger Hund sicher auch eher hilfreich resp. am Anfang ist man eh mehr zu Hause.
3. In den Ferien haben wir nun oft unsere Hündin meiner Kollegin oder den Eltern abgegeben. Sie fühlte sie sich dort wohl. Aber dies stresst sie nun irgendwie auch.
Ein Welpe würde ich in dem ersten Jahr nicht gross abgeben, somit käme das unsere Seniorin auch zu gute, es gäbe halt Ferien mit dem Hunde.
4. Im Moment (auch über die Wintermonate) habe ich sehr viel Zeit und Ressourcen einen Welpen aufzubauen.

Nun stehen wir vor einer konkreten Entscheidung. Dalmatiner ja oder nein. Wir haben etwas resp. von dem Powerpaket (rufe dann mal nochmals das alte Forum Dalmatiner auf). Wir haben die Welpen bereits angeschaut und wären eigentlich begeistert. Was wir aber zuletzt wollen ist, dass unsere Seniorin das Gefühl hat, dass sie nicht mehr willkommen ist und blöde gesagt deswegen wegstirbt. Das hört man immer wieder, aber ob die Gefahr wirklich da ist kann ich nicht beurteilen. Ich weiss von keinem konkreten Fall. Zudem würde ich selbstverständlich unsere Seniorin weiter ALLEINE mitnehmen zum reiten oder so.

Was meint ihr dazu?

flower11

Schnupperdoggie

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32

Sonntag, 19. November 2017, 18:14

Wie kommt denn deine jetzige Hündin mit anderen Hunden klar? Wir haben ja eine im 2004 geborene Hündin und meine Grosseltern im selben Haus eine im 2000 geborene die letztes Jahr leider gestroben ist. D.h. unsere kannte es von klein auf mit einem zweiten Hund zu leben da wir gegenseitig zu unseren Hunden schauten und sie mehrere Stunden am Tag zusammen verbrachten. Nach dem Tod des anderen Hundes wollten meine Grosseltern keine mehr aber ich habe mir dann eine 1 jährige Sheltiehündin geholt. Ich wohne ca. 2 Min von meinen Eltern entfernt und sie schauen etwa 4-5x pro Woche wenn ich arbeite zu ihr. Und ich muss wirklich sagen die Seniorin ist sehr genervt von ihr. Die Junge möchte gerne spielen, sie ist aber sehr freundlich und überhaupt nicht rüpelig. Die Alte aber will nie spielen. Die Junge sucht viel die Nähe aber die Seniorin geht immer weg, sie will das einfach nicht mehr... :noidea:

catba

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33

Sonntag, 19. November 2017, 18:48

für mich scheint eine Frage noch offen...wie regiert bzw findet eure Seniorin andere Hunde, in eurem Fall Welpen? nebst dem, dass du zu 100% überzeugt sein musst, finde ich es eben so wichtig, dass der ältere Hund damit klar kommt...es gibt ältere Hunde, die nochmals völlig aufblühen, aber es gibt auch solche, die das dann als sehr stressig empfinden...

Unsere Hündin bleibt nicht mehr so gerne alleine zu Hause, da wäre ein junger Hund sicher auch eher hilfreich

vielleicht, oder du hast zwei die nicht gerne alleine bleiben :-p auf das würde ich mich nicht verlassen ;)

Linie1

Schnupperdoggie

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34

Sonntag, 19. November 2017, 19:24

Unsere Hündin kommt mit anderen Hunden sehr gut klar und ist sehr interessiert. Junge und wilde Hunde findet sie aber nicht lustig. Ich denke, ihr tut halt doch das eine oder andere weh, obschon ich dies nur beim Treppenlaufen (was ich sie nicht mehr machen lasse) vorallem merke. Da müssten wir ihr sicher auch helfen Ruhe vor dem jungen Nachwuchs zu haben und diese dem jungen lehren. Ich denke aber, das ist alles Erziehungssache.

inhii

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Sonntag, 19. November 2017, 20:07

Schwer zu sagen... kenn ja dein Hund nicht. :noidea: ;)

Nur schreibst du, dass sie oft gestresst ist (oder ängstlich reagiert). Wäre da ein Welpe nicht nochmals ein Stressfaktor wo dazu kommt? Weiss nicht ob das evtl. dann nicht doch zu viel wäre, da sie ja allgemein schon ,,Probleme,, hat (auch weil du nun wegen ,,Schmerzen,, schreibst) :gruebel1: :( Kann gut gehen aber was wenn nicht? Sie ist doch schon recht alt, sie wird älter und der Welpe wird kräftiger und kommt unweigerlich in ein Rüppelalter. Ob das die alte Dame dann so wegsteckt? :noidea:

Ich hatte ein 2. Hund/Welpe jeweils im Alter von +/- 6 Jahr des Älteren dazu geholt, selbst da zog sich die eine Hündin (sensibel, eher unsicher) so zurück, dass sie nach 2 Wochen mit Augenringen nur noch im Ecken rumstand (und das tut im Herzen weh). :S Ich musste dann sehr aktiv das regeln, den Welpen leider etwas zurückstellen und mich um die erwachsene Hündin kümmern, damit sie mir nicht ganz verkümmert. Zum Glück hatte ich da ein Partner um dies irgendwie halbwegs vernünftig zu regeln... nach paar Monaten war's besser, aber eben... es dauerte (nach ca. 1,5 Jahre waren sie erst wirkliche Kumpels). Ob diese Hündin das mit 13 Jahren so weggesteckt hätte, weiss ich nicht.

Nur so als Info, dass es auch zwischen den Hunden nicht immer gleich super gehen muss (das alles erst wachsen muss), und man dann dafür recht kämpfen muss, es viel Energie und Zeit braucht, damit 2 sich finden. :nicken:

Ich verstehe aber die Ansicht/Grund von wegen der eine Hund ist alt und der eine Welpe, somit können sie wie parallel laufen. Ja, geht natürlich... wenn's eben von Anfang an passt :nicken: wie nun Beispiel Pyri und Flaffy wo Mutter und Tochter sind.

Der Welpe wird aber bald zum Junghund und dann geht's richtig los, nach 6 Monaten will er mehr, einiges mehr... dann wird deine Alte 14 Jahre sein. Sie braucht dann mehr Ruhe, heisst das Parallele wird somit nicht lange anhalten ;)

Das Alleine bleiben: Das kann auf beide Richtungen los gehen. Entweder die Alte wird sich erfreuen und dadurch ruhiger werden. Oder der Welpe wird das nervöse Getue der Alten abschauen und sich anstecken lassen. :noidea:

Wie du siehst... es ist ziemlich offen wie es rauskommen könnte ;) . Denke es ist schwer abzuschätzen... grad sowieso als Fremder wo den Senior nicht kennt.

Mir persönlich wäre es wohl zu viel. Ich möchte später für mein Senior da sein, ich das Geben wo er braucht...er hat es verdient, grad wenn er es so gewohnt ist. Darum denke ich, würde ich in dem Alter kein Welpe dazu holen, wenn der Senior bisher ein Einzelhund war. Aber das ist meine persönlich Meinung und wie ich es wohl machen würde bei meinen Hundis. :nicken:

catba

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36

Sonntag, 19. November 2017, 20:35

Ich möchte später für mein Senior da sein, ich das Geben wo er braucht...er hat es verdient, grad wenn er es so gewohnt ist.

das ist für mich auch ein sehr wichtiger Punkt...Hunde die es gewohnt sind im Rudel zu leben, ist wirklich eine andere Situation, als wenn du einer allein gewohntem Seniorin, noch ein Welpe "vor die Nase setzt"...Ghiro war 8jährig, als ich Dix übernommen habe und es war nicht immer einfach, als er merkte, dass sie für immer bleibt (am Anfang war er hell begeistert ;) )

Bello

Schnupperdoggie

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37

Montag, 20. November 2017, 14:01

Ich bin/war in der selber Situation. Weyla knapp 13 1/2 jährig, als unsere andere Hündin starb und dann kam Welpe *Murphy* zu uns. Das bedeutete und *bedeutet* immer noch, fast doppelte Arbeit, viel Präsenz meinerseits und stets einen Plan *B* zur Seite haben.

Da ich mir das schon bewusst war, kann ich gut damit umgehen. Aber, erhrlich gesagt ist es zeitweise anstrengender, als gedacht. Da ich nicht arbeite, kann ich mich auf die jeweilige Situation gut einlassen. Beide Hunde sind *Schätze* , aber obwohl wir in der kalten Jahreszeit zusammen spazieren gehen können (im Sommer war s der alten Dame zu viel in der Wärme und da war die Regel, mit jedem Hund separat spazieren zugehen,!!!) sind die Bedürfnisse sehr unterschiedlich.

Ich brauch also fast doppelt soviel Zeit, wie nur mit einem von beiden. Mir, bzw. uns macht es Spass, uns soviel mit den Hunden abzugeben, würden wir aber beide noch arbeiten, ginge es nicht, ohne dass einer von beiden Hunden zu kurz käme (oder sogar beide)..

Überlegt euch das gut, und - ob ihr soviel mehr zusätzliche Zeit habt und für alles einen Plan B. Einiges kommt nämlich erst zum Vorschein, wenn beide Hunde zusammen leben. Bei uns z.B. fuhren die früher gehabten Hunde immer gemeinsam im Auto, jetzt getrennt. Auch mussten wir ihr im Wohnzimmer einen Bereich schaffen, wo Weyla von Murphy nicht gestört werden kann und ihre Ruhe hat, ohne dass sie aber "weggesperrt" ist. Das können wir alles umsetzen, da genug Platz und Equickment vorhanden ist, ohne diese Pläne B , wäre es aber kaum machbar, dass es für jeden Hund für sich stimmt und für uns.

Der Altersunterschied beträgt 13 Jahre und 3 1/2 Mte. Und wir können uns glücklich schätzen, dass unser altes Omeli noch sooooo fit und zwäg ist und noch so gerne mitläuft und mag.
Liebe Grüsse Isa

Linie1

Schnupperdoggie

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38

Freitag, 24. November 2017, 16:34

Nun haben wir den grossen Seniorentest bei TA durch unsere Hündin hat ein Sportlerherz. Reitausflüge und Velo sei dank. Wir haben einen rüstigen, durchtrainierter Senior.
Alle anderen Werte sind ebenfalls gut.
Sie kriegt nun Karsivan. Mal schauen wie sie darauf anspricht.
Ansonsten mlchte der TA ein Epilspsiemittel probieren. Sie hatte früher mal schon leichte Anzeichen der Epilepsie. Aber eben nur leicht.
Ich bin froh!

catba

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39

Freitag, 24. November 2017, 19:16

na das tönt doch super :good:

Lady

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40

Sonntag, 26. November 2017, 07:41

Nun das tönt schon mal gut. Aber zum Thema Welpe zu deinem Seniorhund. So wie du es beschreibst, mag sie wildes Getobe nicht mehr, sei es wegen Schmerzen oder einfach vom Alter her. Ein Welpe wird aber ganz sicher herumtoben und du kannst ja nicht nonstop dazwischen gehen und den Welpen stoppen! Klar, du kannst die Hunde trennen, finde ich aber nicht wirklich sinnvoll. Dann hab ich jetzt nicht im Kopf, ob du noch berufstätig bist. Falls ja, denke ich, dass es schon nach kurzer Zeit mit Junghund (Erziehung, evt. Einzelspaziergänge) und Senior zu einer hohen Belastung punkto Zeitaufwand kommen könnte. Um falls du noch berufstätig bist, wird es schwierig den Hunden gerecht zu werden.

Ich habe auch immer noch ab und zu Hunde zum Hüten hier. Lady ist 10 Jahre alt. Erstens ist sie es von jung an gewöhnt, dass wir Sitterhunde hier haben, sie also nicht allein ist. Zweitens ist sie körperlich so gut "zwäg", dass sie problemlos mit jungen Hunden mithalten und rumrennen kann. Was sie nervt ist, wenn sie zu Hause nicht in Ruhe liegen kann. Das zeigt sie aber deutlich und brummelt so einen Zwerg dann auch mal an. Danach hat sie eine Zeitlang Ruhe. Bis zur nächsten Attacke :d Die sind sehr hartnäckig :biggrin: Sie ist aber fit und kann sich gut wehren, wenn nötig oder spielt dann doch mit. Aber wenn ich mir vorstelle, sie wäre körperlich eben angeschlagen oder gebrechlich, hätte evt. Schmerzen und ich müsste ständig einschreiten - pah, das wäre anstrengend und ich hätte glaub auch ein schlechtes Gewissen :wacko: Beiden Hunden gegenüber! Ich möchte den Jungen nicht ständig zurückbinden, aber auch den Senior nicht bedrängen lassen...


Darum ein klares Ja für den Welpen, wenn deine Hündin noch so fit ist, dass gerne spielt und rennt und sich selbst problemlos und stressfrei den Jungspund vom Leib halten kann. Sonst nein.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com