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Bolotta

Alphadoggie

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1

Dienstag, 21. November 2017, 19:39

Zufall? Assistenzärztin versus Professor

Vor fast 4 Wochen musste ich mein Auge operieren lassen. Leider verläuft die Heilung nicht wie sie sollte. Im Normalfall ist das nach einer Woche wieder gut. Bei mir dauert es nun schon fast 4 Wochen.

Die OP führte der Professor durch, auf meinen Wunsch hin. Am ersten Tag nach der OP musste ich zur Assistenz-Ärztin zur Kontrolle. Sie schaute sich kurz das Auge an, fragte wie es geht. Auf mein Drängen hin erhielt ich wenigstens Schmerzmittel, aber "nur" Dafalgan, 500 mg. Was anderes wäre zu stark :sad: . Die Schmerzen waren die ersten zwei Tage enorm, danach besserte es.

Wieder nach ein paar Tage musste ich zum Professor selbst in Kontrolle. Er wechselte die Verbands-Kontaktlinse und schaute sich das Auge an. Hinterher hatte ich absolut keine Beschwerden.

Seither war ich nun 3x an einem Freitag bei der Assistenzärztin in Kontrolle. Sie wechselt jeweils die Verbands-Kontaktlinse. Schon beim ersten Mal fiel mir auf, dass sie im Handling viel unsicherer war, als der Professor.

Seither habe ich jedes Wochenende, beginnend am Freitag Abend, grosse Probleme und Schmerzen, stark tränendes Auge und Lichtempfindlichkeit. Am ersten Samstag fuhr ich ins Kantonsspital, da in „meiner“ Augenklinik niemand erreichbar war. Dort untersuchte eine Augenärztin mein Auge und wechselte die Verbands-Kontaktlinse. Evtl. wäre etwas unter die Linse geraten, meinte sie. Danach ging es mir bis zur nächsten Kontrolle wunderbar.

Genau das gleiche passierte wieder letztes WE. Dieses mal schwor ich mir, dass ich gleich am Montag in „meine“ Klinik gehen würde. Das Auge war so stark gerötet, dass vom Weissen kaum was zu sehen war. Da wurde ich vom Professor untersucht. Die Ärztin arbeitet am Montag nicht. Er konnte sich auch nicht erklären, woher das kommt. Normal sei das nicht. Er wechselte die Verbands-Kontaktlinse und gab mir noch andere Augentropfen mit. Seither geht es meinem Auge recht gut. Heute bin ich sogar wieder ganz ohne Beschwerden.

Nun frage ich mich, ob das Zufall ist, dass ich jedesmal nach einer Konsultation bei der Assistenz-Ärztin so grosse Probleme und Schmerzen habe ?( ?

Liegt es wirklich nur daran, dass mir der Professor zusätzliche Augentropfen mit gegeben hat?

Ich weiss, ihr könnt das nicht beurteilen. Aber irgendwie keimt in mir ein komisches Gefühl auf, als hätte die Ärztin irgendwas falsch gemacht. Auch wenn sie die Verbands-Kontaktlinse wechselt, hat sie etwas Mühe. Der Professor nimmt die gleich raus, ohne Schwierigkeiten. Sie muss aber immer mehrmals probieren, bis die Linse draussen ist. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Assistenz-Ärztin sicher nicht zugelassen wäre, gäbe es öfters Probleme.

Irgendwann muss ich das zweite Auge auch operieren lassen. Schon jetzt graut es mir, wenn ich mir vorstelle, dass ich nach jeder Kontrolle bei ihr wieder solches Theater habe. Darf ich eigentlich verlangen, dass ich lieber zum Professor gehe?

Würde mich interessieren, was eure persönliche Meinung dazu ist.

Anne

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2

Dienstag, 21. November 2017, 19:43

Es gibt schon einen Grund, wieso der eine Professor Dr. ist und die andere Assistenzärztin ;) Da liegen halt ein paar Jährchen Erfahrung dazwischen, aber glaub mir, auch der Professor hat mal als Assistenzarzt angefangen. Ich denke nicht, dass sie an sich was falsch macht, aber es kann (und soll ja auch - sonst hätte er den Titel ja nicht verdient ;)) halt schon sein, dass er etwas sicherer ist beim Wechseln und deshalb weniger Reizung entsteht.

Und bei OP Verläufen ist es halt immer schwierig, jemanden den schwarzen Peter für den Verlauf zuzuschieben..
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hasch-key

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3

Dienstag, 21. November 2017, 19:54

Wie Anne schreibt, zwischen Prof und Assi liegen einige Jahre Erfahrung, siehst Du ja schon am Alter.
Wobei es bei Profs auch gut sein kann, dass sie kaum Berufspraxis mehr haben, da sie mit Wichtigerem als Alltagsbusiness zu tun haben, das scheint in Deinem Fall aber weniger zu sein.

"Falsch" wird sie wohl eher nichts gemacht haben, vielleicht eher ungeschicktes Handling.

Ob Du Prof Behandlung einfordern kannst oder nicht hängt von der Krankenkasse ab. Wobei, wenn Du es eh selbst zahlen musst, kostet es vielleicht einfach extra, keine Ahnung.

Psovaya Borzaya

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Dienstag, 21. November 2017, 20:08

als privat versicherter kannst du chefarztbehandlung verlangen, bzw. bekommst sie sowieso. als halbprivat kannst du OA behandlung verlangen, bzw. bekommst sie sowieso, als allgemein versicherter hingegen kannst du weder das eine noch das andere verlangen, du hast assistenzarztbehandlung. ABER: wo ein OA oder CA nötig ist, wird einer sein, auch wenn man allgemein versichert ist, sachen wie kontrolle etc oder eben kleine eingriffe, die ein assi durchführen kann, wird auch ein assi durchführen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

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5

Dienstag, 21. November 2017, 20:10

Ist mir natürlich schon klar, dass der Professor eben viel mehr Erfahrung hat. Deshalb habe ich auch gewünscht, dass der Professor die OP durchführt. Er war sicher nicht die ganze Zeit anwesend. Immerhin hat er die Epithel abgetragen. Die OP ist soweit gut verlaufen. Nur die Heilung will nicht, wie sie sollte.

Ich warte jetzt mal den Verlauf der Heilung ab und ggf. nächste Konsultation bei der Assistenz-Ärztin. Sollte ich tatsächlich wieder hinterher Probleme haben, muss ich mal das Gespräch suchen.

Namara

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6

Dienstag, 21. November 2017, 20:54

Oh je, tut mir Leid, dass Du nun einen holprigen Heilungsverlauf hast. Wünsche Dir Gute Besserung.

Bei einer Ambulanten Nach-Behandlung kannst Du nach dem Professor fragen, ein Anrecht wirst Du aber nicht darauf haben. Je nachdem wer zur Verfügung steht. Die andere Möglichkeit wäre ganz klar die Assistenzärztin ablehnen und Begründen weshalb. Wenn das Vertrauensverhältnis nicht gegeben ist in die Assistenzärztin wird man nach einer anderen Möglichkeit suchen müssen.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


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Darcyschatzi

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7

Dienstag, 21. November 2017, 23:45

Also ich würde sicher mal fragen ob das möglich ist. Mein Hausarzt wird auch ab und zu von Assistenzärzten unterstützt, mit denen ich nicht so gute Erfahrungen gemacht habe, darum frage ich meist direkt nach ihm.
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"