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Tabasco

Alphadoggie

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1

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:23

Freilauf beim Welpen

Mich würde interessieren, wie ihr das seht oder handhabt. Es gibt ja zwei sehr unterschiedliche Ansätze zum Freilauf beim Welpen.
Da gibt es beispielsweise die Redewendung "ein Jahr an der Leine = zehn Jahre freilaufend". Oder aber den Welpen von Beginn weg möglichst oft frei laufen zu lassen.

Momentan bin ich an der Entwicklung eines BC ein Stück weit mitbeteiligt, und ich frage mich, wie ich - wäre es denn mein eigener Welpe - vorgehen würde. Der Welpe hat eher wenig Folgetrieb, ist neugierig, unerschrocken und hat die Nase fast ausschliesslich am Boden. Er zeigt zuverlässig die Wildwechsel an und ist gleichzeitig rassetypisch auch an optischen Reizen interessiert.

Bei Tabasco sah es sehr ähnlich aus. Mit dem Unterschied, dass er nicht auf Spur wollte. Leider hatte er mit 4 Monaten seinen ersten Jagderfolg, als uns unverhofft 5m vor der Nase ein Reh über den Weg sprang. Das prägte ihn sehr und würde ich natürlich bei einem Welpen/Junghund unbedingt vermeiden wollen.

Snowdog

Schnupperdoggie

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2

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:43

Ich hatte meinen Huskywelpen bis ca. 6 Monate fast immer frei, danach kam die Pubertät und wir brauchten die. Bis ca. 2 war das so ein hin und her. Gab Tage/Wochen wo sie super frei sein konnte, andere wo die Schlepp einfach mitschleifte und andere wo ich die Schlepp in der Hand hatte. Ich finde man entwickelt so ein Gespür dafür.Seither (also seit die 2. Pubertät, welche mit ca. 2 und sehr heftig war (was das Hören draussen anbelangt), vorbei ist,) läuft sie fast immer frei. Bei Hundesichtung hab ich Welpilein allerdings immer angeleint (da sie Vollgas zum anderen Hund hin wäre) und erst nach Absprache begrüssen/spielen lassen.

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Tabasco

Alphadoggie

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3

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:53

@Snowdog: Das machte ich bei Tabasco zu Beginn eben auch. Er hatte schon bald einen sehr guten Abruf - ausser eben, als uns das Reh überraschte.
Geprägt von diesem Vorfall (und dem damit verbundenen erst recht geförderten Jagdtrieb) würde ich dies heute nicht mehr so machen.

Snowdog

Schnupperdoggie

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4

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 16:01

Ich hatte wohl das Glück, dass der Grosse in dieser Zeit noch sehr gut hörte (als sie in die Pubertät kam, hätte er wohlauch auf Taub gemacht, wenn beide frei). So hat sich Minimaus vom Grossen beeinflussen lassen. Auch wir hatten, als sie 4 Monate alt war eine Rehbegegnung. Das Reh sprang direkt vor den Hunden aus einem Busch. Aus Reflex hab ich sehr laut den Prinzen gerufen, welcher erschrak und zu mir kam. Die Kleine rannte einfach dem Grossen nach :brav0:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Snowdog« (27. Dezember 2017, 16:56)


Tabasco

Alphadoggie

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5

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 16:07

Ja, sowas ist dann natürlich super!

Beim Borderzwerg ist es auch so, dass er beim Abruf von Tabasco auch gleich kehrt macht. Von dem her kann ein gut gehorchender erwachsener Hund eine schöne Hilfe sein. Nur dass meiner leider auch heute nicht von einem so nahen Reh abrufbar wäre und so das Kleinteil erst recht in die glückselig machende Hetzjagd einweihen würde. :k_irre:

Psovaya Borzaya

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6

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 16:45

Da gibt es beispielsweise die Redewendung "ein Jahr an der Leine = zehn Jahre freilaufend".


kannste bei einem windhund mind. vergessen. ein jahr an der leine würde bedeuten, ein leben lang an der leine.
meine babies waren nie angeleint, sie liefen immer frei (leinentraining ausgenommen). ich nutzte den folgetrieb und vor allem den noch nicht vorhandenen jagdtrieb. allerdings wäre es keinem meiner babies eingefallen sich für spuren zu interessieren und auch nicht für fliehendes wild. selbst dawn begann erst mit etwa 7 monaten sich überhaupt für wild zu interessieren. da sass der abruf bereits fest, sie hatte gelernt sich an mir zu orientieren etc.


ich bin, egal welche rasse, ganz klar dafür, welpen ohne leine auszuführen. natürlich nicht einfach "machen lassen", sondern sehr aktiv dabei sein (dafür dann kurze strecken und nicht jeden tag woanders). dabei folge nicht ich dem baby, es hat mir zu folgen. ich mache mich interessant, spiele, rufe mal ab, lasse wieder frei. je selbständiger ein baby ist, desto eher "verschwinde" ich einfach mal aus dem blickfeld oder mache mit den andern, falls vorhanden, etwas spannendes. auf alle fälle so, dass baby merkt, bei frauchen spielt die musik. ich gehe auch nicht da wo es viele andere hunde oder sonst allzuviele reize hat, sondern dosiere das ganze. auf einen aufregenden spazi folgt ein ruhiger etc. ok, windhunde neigen eh nicht zum überborden, da muss man dann halt wieder auf die rasse und das individuum acht geben.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

cindy

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7

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:22

Charly habe ich am Anfang versucht ohne Leine, habe aber bald gemerkt, das er 1. wenig bis fast keinen Folgetrieb hatte und 2. seine Nase schon seeeehr früh aktiv war und die Gerüche interessanter waren als ich. Also kam er an die Schleppe und die hatte er ca. 2 Jahre dran. Klar gab es kleine Gebiete wo ich ihn offline lies, aber das war eher selten. Mit 2 1/2 Jahren wurde er chemisch kastriert und ca. 2 Monate später wurde er vieeel aufmerksamer und die Nase war nicht mehr am Boden angedockt. Heute kann ich ihn fast überall frei lassen und er kommt bei jedem Abruf :spass:
Ich denke das kommt voll auf den Hund drauf an. Das merkt man früh, ob der Hund Folgetrieb hat und schon früh auf den hundehalter schaut oder ob er sehr selbstständig seinen Weg geht.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Pacey

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:34

Pacey war als welpen immer Frei so weit es halt ging ich hatte bei ihm nie probleme mit dem Abruf. Bei Dingle das selbe. Momentan ist er immer Frei, aber pupertät kommt ja erst noch ;)

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Tabasco

Alphadoggie

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9

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:42

@Psovaya: Ich musste gerade schmunzeln, als ich deine Zeilen las. Aus Tabascos Blickfeld verschwinden, bedeutete für ihn bereits beim ersten Mal "oh, Frauchen ist nicht mehr da, also suche ich sie mal". Ohne jegliche Verlassensangst suchte er mich zielstrebig und freudig. Damit konnte man ihn auch als kleinen Welpen überhaupt nicht beeindrucken.

Psovaya Borzaya

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10

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:50

meine kann man damit bis heute in unruhe versetzen, trotz ihrer, laut rassestandard, vorhandenen selbständigkeit.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

catba

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11

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 18:22

ich glaube, dass dies sehr auch vom Karakter des jeweiligen Welpen abhängt (und auch Rassen abhängig)...wenn ein Welpe in der Nähe bleibt und interessiert ist an Frauchen (rufen), dann finde ich es förderlich ein Welpe frei mitlaufen zu lassen...es gibt aber auch die Andern, jupiii die Freiheit ruft, da würde ich mit der Schleppe arbeiten...

catba

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12

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 18:26

meine kann man damit bis heute in unruhe versetzen

oh ja, Ghiro und Dix auch :nicken: ich mach das hin und wieder, dass wenn beide vorne laufen, hüpfe ich hinter einen Baum (Busch, Maisfeld...)

Tiesto Lunar

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13

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 18:34

Wenn ich mich recht erinnere haben wir tiesto schon ca nach einer woche frei laufen lassen, zum teil.
Aber er ist auch gar kein draufgänger gewesen :nönö:

Caro&Benji

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:05

@Psovaya: Du bist mir kürzlich eingefallen, als ich mir überlegt habe, wie man das macht mit Welpen frei haben, du hast ja schon öfter geschrieben, dass du deine Babies von Anfang an frei hattest...Da hab ich mich gefragt, hattest du keine Angst, dass sie abhauen? Die sind ja mega schnell, ich bezweifle, dass ich da hinterher kommen würde...Falls du Angst hattest, wie hast du das überwunden? Einfach vertraut, dass sie auf dein "sich interessant machen" bei dir bleiben?

Die Frage geht natürlich auch an alle anderen, die ihre Welpen von Anfang an frei lassen...Nimmt mich echt wunder. :)
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Snowdog

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:22

Ne irgendwie hatte ich keine Angst, dass Welpi abhaut :noidea:

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Psovaya Borzaya

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:26

nein, diese angst hatte ich nie. meine hunde sind rudeltiere, und gerade die babies orientieren sich extrem daran. bei nastassja war halt nur ich bzw. ich und mein freund das rudel (sie ist sowieso extrem auf menschen fixiert). keinem meiner welpen wäre es auch nur annähernd in den sinn gekommen abzuhauen, aber dies galt auf für die belgier. diese kamen dann irgendwann in die pubertät, da musste man mehr "dran bleiben". bei meinen windis spürte ich keine pubertät. dawn entdeckte dann halt irgendwann den jagdtrieb aber es war nie so, dass ich ihr egal war. auch die "stundenlange suche" die ich manchmal bei windiforen lese, hatte ich nie, noch nicht mal wenn mal ein reh direkt vor uns aufging. einmal ging sie 300 m hinter einem reh her (schande über mich, ich weiss), dann kehrte sie um. nie hätte sie mich völlig aus dem sinn gebannt und in abwesenheit von wild lassen mich meine hunde nie aus den augen, nicht für andere hunde oder sonstwas. nastassja ging als junghund allerdings auch mal mit freunden mit (meist auf der allmend) statt mit mir weiter zu kommen, aber niemals mit fremden, auch wenn sie menschen noch so liebte und jahrelang jeden begrüssen musste. dies gilt nur solange ich auch da war.
ich vergesse nie, als dawn und jendayi noch babies waren und ich mit nastassja spielte und plötzlich aus dem mais ein reh hervorkam. dawn und jendayi interessierte es noch nicht und nastassja hüpfte fröhlich hinter mir her als ich mit dem kong wegrannte...

ich machte es immer so, babies frei. ich hab einfach die erfahrung gemacht, dass sie so am besten lernen, mir zu folgen. an der schleppe können sie ja nicht weg. sobald schleppe weg, wäre doch alles andere, was sie schon immer anschauen wollten aber nie konnten, besonders spannend. ich glaube wirklich, dass freilauf beim welpen das beste ist. aber das muss jeder selber wissen. natürlich sorge ich trotzdem für sicherheit. ich nehme ja immer das auto und lasse welpen dann einfach da frei wo es eben geht. langes leinenlaufen mache ich bis zu 6 monaten nicht. kurze strecken zum üben ja, mehr nicht. muss auch sagen, dass ich schon einiges an baustellen hatte bei meinen hunden, aber nicht einmal war einer dabei, der an der leine zerrte, leinenaggression hatte oder sonstwas. ich bin so gut gefahren und deshalb werd ich das wohl beibehalten.
spaziergang mit welpi ist aber wirklich beschäftigung mit ihm. "einfach machen lassen" kommt erst später. und da ich zuhause gar nicht und im garten nur einmal am tag sehr kurz spiele, ist es für sie eben was besonderes. ich bin zudem eine knalltüte, bin mir nicht zu schade rum zu hüpfen, zu springen und sonstigen unsinn zu machen und so bin ich auch für die hunde meiner freunde manchmal spannender als deren besis. ich weiss noch als meine freundin bo als welpe abrufen wollte weil ein hund kam... baby interessierte es null. dann machte ich den kasperli und siehe da, bo drehte um und konnte nicht schnell genug bei mir sein... so in etwa meine ich das... übrigens kann ich auch bei der 10jährigen nastassja noch für spielfreude sorgen wenn ich anfange rum zu kaspern...nur noch gemässigt, nur noch kurz... aber es funzt noch... :kaputtlach:
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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19:36

Ich hatte vielleicht die ersten Tag "angst" das sie abhauen aber dann schnell gemerkt wie fixiert sie auf mich sind und so wurde ich schnell sicher.

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Caro&Benji

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 22:09

an der schleppe können sie ja nicht weg. sobald schleppe weg, wäre doch alles andere, was sie schon immer anschauen wollten aber nie konnten, besonders spannend.


Macht noch Sinn, ja. ;) Danke für den interessanten Beitrag. :good: Ich würde eben auch eher zu Freilauf beim Welpen schon von Anfang an tendieren, aber natürlich erstmal schauen wie er so ist und reagiert und so...Bezweifle zwar, dass ich je einen Welpen haben werde (bin nicht so der Welpentyp, ausser sie gehören jemand anderem :hihi: ), aber finde das Thema trotzdem spannend. :)
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Fairy2010

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Mittwoch, 27. Dezember 2017, 22:12

Ich war die ersten Tage unsicher bei Jazz und hatte sie an der Schleppleine, da sie aber sehr schnell verstanden hat wie sie heißt und der Rückruf schnell kein Thema mehr war durfte sie trotz meiner Unsicherheit schnell frei laufen.
Bis heute habe ich das nicht bereut. :smile:
Liebe Grüsse
Anna & Fairy & Jazz

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Lady

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Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:04

Skipper wie Lady hatte ich in den ersten Wochen als Welpe immer frei. Da sie sich ja aber auch an die Leine gewöhnen mussten, habe ich als sie vier Monate alt waren, angefangen sie kurzzeitig an die Leine zu nehmen und die Zeit an der Leine verlängert. Allerdings habe ich anfangs eine 5 m Leine verwendet. Natürlich konnten sie beide immer wieder frei laufen. Mit ca. 6 Monaten kam dann die erste Pubertät und "temporäre Taubheit" und somit die Schleppleine zum Einsatz, bis der Rückruf wieder einwandfrei klappte.
Aber Lady lief und läuft auch heute noch nur ganz kurze Strecken an der Leine (z.B. einer stark befahrenen Strasse entlang), sonst ist sie immer frei und ihr Rückruf ist absolut zuverlässig, egal ob da Wild oder eine Katze rennt, andere Hunde laufen usw.
Ich würde es wieder so machen! Meine Erfahrungen mit dem Freilauf in den ersten Wochen beim Welpen sind rundum positiv. Hat mein Welpe nicht auf mich geachtet, habe ich mich versteckt und auch nicht gerufen! So lernte mein neuer Welpe rasch, dass es sein "Job" ist auf mich zu schauen... Ich rufe auch nicht, wenn ich einen Richtungswechsel mache ;) Ist Sache meines Hundes zu gucken, wo ich langlaufe! Aber meine Hunde bleiben immer in meiner Nähe und machen sehr oft Blickkontakt :good: Und Spaziergänge sind natürlich bei mir auch Beschäftigungsprogramm! Klar jetzt nicht mehr nonstop... Aber mit einem Welpen schon. Da geht man ja eh nur ganz kurz raus, ich auf jeden Fall gehe mehrmals täglich mit meinem Welpen, aber immer nur kurz. Und dann ist action angesagt. Natürlich darf der Welpe seine Welt erkunden, aber zeigt der Welpe Angst vor etwas Neuem bin ich mir nicht zu schade das "böse Ding" zu streicheln, lieb mit ihm zu plaudern usw. egal, ob mich andere Leute für bekloppt halten :biggrin: oder ich grabe vor mir im Dreck, damit der Welpe ankommt und guckt, was da ist usw. Ich lasse mir ständig was einfallen ^^ Für mich ist das Ziel, dass ich für meinen Welpen und späteren erwachsenen Hund das Spannendste, Interessanteste draussen werde :nicken: Nicht andere Hunde, nicht andere Tiere, nichts sonst - nur ich! Und zumindest bei meinen bisherigen Hunden ist mir das gelungen :yeah:
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lady« (28. Dezember 2017, 08:12)