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Namara

Alphadoggie

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41

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 23:02

Na dann wäre es doch schön, wenn man das nicht mehrmals von dir lesen würde, schon die Begründung von dir zu diesen Rassen ist zum Haare raufen.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Vaku

Schnupperdoggie

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42

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 23:22

Dann erklär mir doch bitte was genau dir aufstösst, bzw dir die Haare raufen lässt.

Wenn ich die Rassestandards dieser Hunde lese, mich mit Trainern über das Thema rassespezifische Verhalten bzgl. Motivation unterhalte (in dem Seminar wo ich vor ca. 1 Monat war, hatten wir genau das Thema rassespezifische Motivation zu Arbeit von Hunden) und auch im Internet quer lese, finde ich schon das mein Bild von diesen Hunden dem allgemeinen Konsens entsprechen, mit dem die Rasse auch "beworben" wird.

Ob der einzelne Hund im individuellen Fall irgendwelchen Rassestereotypen entspricht, ist damit noch nicht gesagt.
Aber Grundsätzlich wird doch genau so innerhalb der Zucht selektiert - nach einem gewünschten Stereotyp / Standard.

Namara

Alphadoggie

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43

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 23:30

Schon mal die Bezeichnung Schäferhund. Welcher denn? Gibt doch einige Verschiedene, sowie Hütehunde, auch hier dasselbe. Diese Verallgemeinerung ist müssig noch weiter zu erklären, echt. Würde ja wohl hier den Umfang sprengen in jedes Detail zu gehen. Und übrigens, gerade bei den Terriern gibt es doch gerade eine weite Spanne was ihre Rassen anbelangt.
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Tabasco

Alphadoggie

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44

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:38

@Namara: Vaku hat von Leichtführigkeit geschrieben. Nicht von leichter Erziehung. Das ist zumindest für mich ein Unterschied.

Aber ich finde eh, man muss jeden Hund und dessen Leidensdruck individuell betrachten. Und ganz ehrlich: Sogar wenn das Problem mit Erziehung hätte gelöst werden können, der Halter aber irgendwann aufgegeben hat, ist es für den Hund im Endeffekt wohl besser, er wird kastriert, als dass er und sein gefrusteter Halter dauerhaft mit den Hormonen kämpfen müssen.

PS: Womit ich grad etwas Mühe habe, sind die persönlichen Angriffe in diesem Beitrag. Und ich meine damit nicht die ehrlichen und direkten Meinungen. :sad:

betti86

Sportdoggie

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Doggie(s): Kira und June

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Beruf: LMT, Büro...

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45

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 09:19

Ich habe ja Hündinnen, werde auch nur Hündinnen haben...
Kastra kommt für mich aber auch nur in Frage wenn es Gesundheitliche Probleme gibt.
meine erste Hündin Kira wurde schon mit 6mt kastriert. Mein Papa wollte es damals so. Da ich zuhause lebte hatte ich da nichts zu melden.
meine Trainerin kastriert ihre Hunde generell mit 6mt.
sie will das einfach so!
Ich verurteile dies auch nicht, ist ja ihre Sache! Ihre erste Hündin hatte massive Probleme und musste notoperiert werden, seit dem macht sie das halt so.

Meine June wird im Februar kastriert, da sie immer wieder Probleme mit dem Bewegungsapparat hat (Bänder...)
und nach der Läufigkeit auch immer schein schwanger wird meist auch mit Milcheinschuss.
Entzündungen hat sie zum glück keine.
Kira, 20.01.2003, Border Mix
June, 19.01.2012, Border Collie

,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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46

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 09:21

zum Thema zurück...ich bin der Meinung, dass wenn ein Tier wegen den Hormonen gestresst ist, ist es nicht nur für den Menschen mühsam, sondern auch für den Hund... :nicken:
Chaira sagt, dass man mit Erziehung das Problem lösen kann, das ist tatsächlich in vielen Fällen so...ABER, es gibt auch wirklich Hunde die selbst sehr darunter leiden und es nicht mehr "nur" mit Erziehung zu händeln ist und da finde ich eine Kastration angebracht...

Namara

Alphadoggie

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47

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 09:45

@Namara: Vaku hat von Leichtführigkeit geschrieben. Nicht von leichter Erziehung. Das ist zumindest für mich ein Unterschied.


Wir hatten zwei DSH die waren nicht Leichtführig. Mein erster DSH war dies. Zwei meiner Terrier sind/waren relativ Leichtführig. Beide stammten aus der Schwedischen Linie, welche darauf gezüchtet wird. Der andere Terrier alte Schottische/Englische Linie war das pure Gegenteil! Kein Folgetrieb als Welpe, extremer Jagdtrieb usw. Und unser CP ist beides nicht. Ich weiss aber von anderen CP welche es eher sind. Da spielen eben auch die Linien hinein. Die Geburt etc. Gerade die eigenständigen handelnden Hunde haben es in sich, die wir hatten.

Zurück zu Kastration. Unsere Terrierhündin war 16 Jahre intakt und musste dann in einer Not-OP kastriert werden. Es war ein schwieriger Entscheid in diesem hohen Alter. Jetzt haben wir eine Hündin die nicht kastriert ist und es beginnen im Ablauf Veränderungen bemerkbar zu machen. Wir werden Sie besonders gut beobachten und wenn nötig kastrieren lassen. Wenn wir ihr Verhalten so halten könnten wie sie in den ersten zwei/drei Monaten nach der Läufigkeit ist, wäre das sehr schön. Ein anderer Hund im Verhalten, wie in den folgenden Monaten vor der nächsten Läufigkeit.
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rubahe

Sportdoggie

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Doggie(s): Belgischer Schäferhund/Tervueren

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48

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:05

Habe nun fast alles gelesen und bin grundsächlich auch Chiaras Meinung. Es gibt nun aber noch eine andere Seite, nämlich HH die weder das eine noch das andere machen, d.h. Ihren Hund weder erziehen noch kastrieren. Das kann dann Probleme mit anderen HH geben. So ist mir doch schon passiert, dass ich mit meiner läufigen Hündin unterwegs war und plötzlich ein grosser unkastrierter Rüde angetrabt kam. Kein HH in Sicht. Quirine war zum Glück nicht in den Stehtagen und so habe ich sie freigelassen und den Rüden an die Leine genommen (ich kenne HH und Hund). Als der Besitzer dann endlich kam, meinte er, ob ich nicht mit meiner läufigen Hündin irgendwo anders spazieren gehen könne. Was ich damit sagen will, wenn man seinen Hund nicht im Griff hat, ist es schon besser, wenn er kastriert ist und keinen Schaden anrichten kann. Leider machen sich viele HH keine grossen Gedanken über Erziehung und man kann ja diesen deswegen ihre Hunde nicht einfach so beschlagnahmen.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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49

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:12

zum Thema zurück...ich bin der Meinung, dass wenn ein Tier wegen den Hormonen gestresst ist, ist es nicht nur für den Menschen mühsam, sondern auch für den Hund... :nicken:
Chaira sagt, dass man mit Erziehung das Problem lösen kann, das ist tatsächlich in vielen Fällen so...ABER, es gibt auch wirklich Hunde die selbst sehr darunter leiden und es nicht mehr "nur" mit Erziehung zu händeln ist und da finde ich eine Kastration angebracht...


ich denke das gwiesse Hunde nicht wegen Hormonen gestresst sind, sondern einfach Hormongesteuert sind und nichts mehr anderes wahrnehmen und somit in ihrer eigenen Welt sind und DAS ist nicht mit Erziehung händelbar, weil man nicht an den Hund rankommt. Und DAS ist sehr mühsam und stressig für den Hundehalter und das färbt dann wieder auf den Hund ab und somit entsteht ein negativer Kreis. Und da finde ich eine Kastration auch angebracht. Weil der Hund dann nicht mehr so Hormongesteuert durch die Welt läuft und vermehrt auf den Hundehalter achtet und somit auch ansprechbar ist und man endlich arbeiten kann mit dem Hund :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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hasch-key

Sportdoggie

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50

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:19

@Chiara: also, wenn ich das richtig überblicke, dann hast Du nun seit 1.5 Jahren einen Rüden, der leichtführig zu sein scheint und Du auch viel mit ihm arbeitest und nun masst Du Dir an über andere zu urteilen, wo Du maximal einen kleinen Ausschnitt vom Hundealltag siehst? Mit einer Rüdenerfahrung von 1.5 Jahren, der dann noch mit einer alten kastrierten Hündin zusammenlebt? Sorry, das finde ich :biggrin: :biggrin: :biggrin: . Und nebenbei sehr anmassend.

Ich bin überhaupt kein Kastrationsbefürworter, musste damals zwei meiner Rüden aufgrund Vereinbarung mit dem Tierschutz kastrieren, was ich sicher nicht nochmal machen würde. Beides sind sichere souveräne Hunde anderen Hunden gegenüber, daran hat sich nichts geändert, da standen danach auch noch unkastrierte Rüden stramm, es wird immer noch geschmatzt und gesabbert und Chadie zeigt auch zuverlässig Stehtage bei den meisten Hündinnen an.

Ich habe Hypersexualität bislang vor allem bei Kleinhunden erlebt, ob die erziehungstechnisch zu "faul" waren, keine Ahnung, ich erlebe den Hund ja maximal ein paar Stunden und bin nicht 24h dran.
Kenne auch ein paar Fälle, wo im Rudel tw. kastriert wurde, zum einen weil Trennen schwierig war, zum anderen weil sich die Rüden wenn die Hündinnen läufig waren, die Köpfe eingeschlagen haben. Und nicht jeder hat die Möglichkeit Rüden zu trennen, Hündinnen zu trennen, etc.

Lange Rede kurzer Sinn: ich finde es anmassend über Sachverhalte zu urteilen, von denen man einen kleinen Bruchteil kennt. Das Argument "dann soll man sich nen Stoffhund anschaffen" ist das klassische Totschlagargument, womit vermutlich 70% der HuHa keine Hunde haben sollten.
Und da es doch einige verpeilte HuHa gibt, ganz ehrlich besser Hund ist kastriert und es entsteht kein weiterer Nachwuchs als unkastriert und auf die nächste Hündin draufgehockt.

hasch-key

Sportdoggie

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51

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:20

P.S.: und Jagdtrieb hat natürlich nichts mit Hormonen zu tun, wie kommt man auf sowas?

rubahe

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52

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 10:43

Mein erster Hund war ein Rüde und hat erst mit ca. fünf Jahren das andere Geschlecht entdeckt. :zwinker:
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

Psovaya Borzaya

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53

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:19

ich kenne einen whippetrüden intakt. whippets sind nun weder "leichtführig" (laut rassestandard, ich seh es nicht so pechschwarz) noch gehören sie zu einer arbeitsrasse oder haben sonst irgendwas "arbeitssames" an sich, denn ihre ihnen angezüchtete arbeit ist die hetzjagd, die wir ja auch nicht wollen. dieser rüde lebt sogar mit intakten hündinnen bzw. lebte, jetzt sind sie kastriert (med. gründe, es waren zuchthunde). selbst in den stehtagen konnte man mit ihm laufen gehen. allein zuhause lassen wäre sicher nicht gegangen, dann muss man trennen. für mich völlig in ordnung, es soll ein stück weit natur bleiben. auch zeigt er deutlich, dass er intakt ist. er wird rüden niemals so lieben wie hündinnen und ist eine läufig, flirtet er auf teufel komm raus. aber er ist a) stets ansprechbar (was bei wild zb. null der fall ist) und b) besteigt er nicht einfach die hündinnen. zudem ist die hündin weg, ist bubi wieder "klar" und er isst und macht und tut. ich denke, es ist machbar.

mein eigener rüde wurde mit 6 kastriert, würde ich heute auch nicht mehr machen.

ich bin klar gegen eine kastration, genau wie mein TA. frühkastra geht erst recht gar nicht, macht mein TA bei hunden und katzen auch gar nicht. und heutzutage fällt mir auf, dass viele einfach immer den weg des geringsten widerstandes gehen. alles haben wollen, nix dafür tun. fängt an bei rassehund wollen aber kein geld ausgeben. dann soll es ein gutes futter sein, möglichst wenig kosten (und dann die totschlagfrage: dürfen nur reiche leute hunde besitzen???). die huschu ist ihnen zu teuer und sich mit dem welpen beschäftigen statt einfach "machen lassen" ist auch zu anstrengend. notfalls wirft man halt balli bis hund tot ist oder fragt windihalter wie mich an, ob meine nicht mal ihren hund "bewegen könnten" (kein witz, hörte ich öfter als meine jünger waren). und gegen die sauerei bei hündinnen kastriert man und rüden, ja also die sowieso, sonst haut er ja ab wenn man nicht aufpasst. ich übertreibe absichtlich aber so kommen mir manche vor.

aber heutzutage nimmt man auch vitamine in tablettenform, damit man nicht so aufs essen achten muss und sollte man schwanger werden, kann man ja abtreiben... gegen zuviel gewichti gibt es pillen... gegen zu grosse nasen op's und damit es nicht teuer wird, geht man in den osten... und das teure auto, das man sich nicht leisten kann, kann man leasen und weil die nachbarin designerklamotten hat, muss man die auch haben, notfalls macht man halt schulden... hey man, was wotsch...? *ironie*.

hunde können richtig viel arbeit bedeuten und übrigens sind rüden punkto sexualität nicht immer schwieriger als hündinnen. nur dass diese halt nur ein paar tage lang spinnen... dawn aber war triebiger als jeder rüde... da hiess es wirklich leine dran und aufpassen ohne ende. und ja sie war auch depressiv danach... muss man sich halt kümmern um das arme muusi. ich glaube allgemein, dass zuviele leute hunde wollen, sich aber dann nicht wirklich damit beschäfitgen bzw. nur das, was spass macht.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Lagotto

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54

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:25

Gibt es überhaupt den „hormongesteuerten“ Hund oder reagiert er lediglich auf sein gestresstes oder nervöses Frauchen/Herrchen...? So etwas habe ich bei einem kastrierten Rüden beobachtet, der egal ob Rüde oder Hündin, alles erstmal rammelte.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Dino14

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55

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:26

Ich stimme da wohl auch eher mit hasch-key überein - zumindest mit dem letzten Satz vor dem PS...

Man weiss ja, dass das Thema Kastration ein :0haue-haue0: -Thema ist... Genau wie das Topic über Futter etc..

Ich persönlich finde es super, wenn sich mehr Leute gedanken machen, bevor man solche Eingriffe einfach mal so zack zack vornimmt nur weils bequemer ist.
Jedoch muss ich auch sagen, dass es einfach schon genügend ungewollte Welpen gab - auch auf unseren Breitengeraden - weil viele meinten ihre Hunde seien perfekt Abrufbar.
Ich finde es schlichtweg naiv zu glauben, dass ein Hund zu 100% perfekt (abrufbar) ist - da es noch immer keine Maschine ist, sondern ein Tier bleibt.
Klar, es gibt sicher einige Hunde die super hören - aber es kann immer mal etwas so interessant sein, dass es zur Ausnahme wird...

Solange man im Sinne des Hundes - und ja da gibt es natürlich ganz verschiedene Kandidaten - handelt & das mit sich vereinbaren kann, muss es schlussendlich jeder selber entscheiden.
Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


Psovaya Borzaya

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56

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:36

ich wage zu behaupten, dass rüden, die so derart extrem sexualgesteuert tun, einfach sonst nicht wahnsinnig viel zu tun haben. werden diese nun kastriert, HH ändert am verhalten aber nix, wird der hund entweder resignieren oder aber er sucht sich halt eine andere beschäftigung... :pfeifen: er wird jedenfalls nicht per se abrufbarer durch die kastra. und wer seinen hund nicht kontrolliert kriegt, sollte die leine hervornehmen. dawn war im wald ihr leben lang angeleint und wie oft hörte ich herablassend-mitleidige kommis, dass der hund zu wenig erzogen sei, blabla... nein, sie ist ein hetzjäger und ich nehme meine verantwortung wahr. und so wie mit jagdverhalten (oder anderem für den hund normalem aber in unseren breitengraden halt unerwünschtem verhalten) verhält es sich eben auch mit sexualtrieb.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

catba

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57

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:37

@ Hasch-key :good: :good: :good:

cindy

Admindoggie

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58

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:43

Zitat

er wird jedenfalls nicht per se abrufbarer durch die kastra


Nein das wird er nicht, ABER er wird ansprechbarer und somit kann man am abruf arbeiten :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Psovaya Borzaya

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59

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:56

bis sich ein rüde für hündinnen interessiert, wäre aber auch jede menge zeit am abruf zu arbeiten... das ist ein ding von einigen tagen, bis hund weiss wie er heisst und was komm oder wie auch immer man sagt, bedeutet. danach heisst es dran bleiben und zwar ein leben lang. bis heute ist für mich der spaziergang handyfreie zeit, ich nehm es erst gar nicht mit, ausser ich mache mal fotos, was auch wieder beschäftigung mit hund bedeutet. ich quassle nicht auf jedem spazi mit kollegen und achte mich nicht, sondern ich mache vielleicht zwei, max. drei spaziergänge pro woche mit andern ab, den rest verbringe ich, auch heute noch, mit meinen hunden. meine wollen nicht mehr beschäftigt werden, ich muss auch nicht mehr sehr acht geben, aber ich will auch heute noch vor meinen hunden sehen was da kommt bzw. bevor sie reagieren.

p.s. ich liebe jeden, der seinen rüden intakt lässt... jetzt im alter sind intakte rüden nastassjas grösste freude... :k_irre: :kaputtlach:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

flower11

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60

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:58

Darf ich mal fragen, was denn genau an einer Kastration so schlimm ist? Ich habe schon auch schon Artikel dazu gelesen, aber ich hoffe auch sachliche Antworten warum ihr gegen Kastration seid :)

Unsere Yorkiehündin mussten wir mit 11 Jahren aufgrund Mammatumoren und Gebärmuttervereiterung kastrieren. Bei ihr hat man es kaum gemerkt wenn sie läufig war, wir haben nie ein Bluttröpfli gefunden und vom Verhalten her war sie auch nicht anders. Nur das geschwollene Geschlechtsteil hat es gezeigt. Meine Sheltiehündin ist nicht kastiert und ich habe es auch nicht vor wenn es nicht sein muss. Sie ist jetzt 2 Jahre und war bis jetzt 2x läufig. Sie ist überhaupt nicht anders wenn sie läufig ist, auch nicht scheinträchtig oder so (zum Glück).