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Caro&Benji

Alphadoggie

  • »Caro&Benji« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

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1

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:18

Zweithund bei Ersthundehaltern

Seit ich Benji habe (7 1/2 Jahre) ist immer wieder das Thema Zweithund aufgekommen und mir ist schon früh aufgefallen, dass gerade bei Ersthundehaltern schon bald der Wunsch nach einem zweiten Hund da ist. Als hätte man als Ersthundehalter nicht schon genug zu tun, warum ist das so, dass man gerade dann noch einen zweiten möchte? Bei euch (Ersthundehalter), bei denen das auch der Fall war, warum wolltet oder wollt ihr immer noch einen zweiten Hund?

Es geht mir hier nicht um die Gründe oder die "äusserlichen Faktoren", warum man einen zweiten Hund haben oder nicht haben soll/will (Geld, Zeitaufwand, Platzmangel etc.), sondern was gefühlsmässig passiert ist, dass dieser Wunsch aufgekommen ist...Ich selber kann es mir noch nicht so richtig erklären, weil mir Benji als Einzelhund eigentlich genügt. Das habe ich mich nämlich auch schon gefragt und der Gedanke, dass ich einen zweiten Hund möchte, weil mir mein erster nicht genügt, finde ich dem Hund gegenüber schlimm. Aber das ist wohl eher Vermenschlichung...Dann hab ich mir überlegt, dass es für MICH gut wäre einen Zweithund zu haben, weil ich dazu neige, eine "Glucke" zu sein und so nicht die ganze Aufmerksamkeit auf Benji liegen würde. Ausserdem hocken wir beide 24/7 zusammen (ausser wenn ich bei der Arbeit bin) und jeder, der das kennt (egal ob mit Tier oder Mensch), weiss wie man sich da zeitweise auf die Nerven gehen kann. :peinlich: Vielleicht ist es eine Illusion, dass ein zweiter Hund immer Abwechslung bringen würde, aber bei mir ist das sicher ein Hauptgedanke.

Natürlich kommt offen gesagt auch noch der "Jö-Faktor" dazu, ich finde es einfach herzig, wenn Benji z. B. mit meiner Ferienhündin zusammen ist, so wie jetzt gerade. Wie sie ausflippen vor Freude, wenn sie sich sehen, wie sie beieinander liegen etc. Klar, man muss Glück haben, dass sich die Hunde dann grad so gut verstehen und wahrscheinlich kommt am Ende Vieles nicht so raus, wie man sich das erhofft hatte, aber das ist halt auch so ein Gedanke.

Ich bin mal gespannt auf eure Gedanken. :)
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Vaku

Moderatordoggie

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2

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:34

Bei uns ist Grundsätzlich das Thema Zweithund kein Thema.
Das liegt am Zeitfaktor, aber auch daran das Alma noch genug Baustellen für 2 Hunde hat und solange das so ist, hier ganz bestimmt kein zweiter Hund einziehen wird.

Aber, warum hier trotzdem mal der Gedanke aufkam:
Alma hat ein Rudel wo sie ab und an zum Spielen hingeht, wenn sie mal ein Tag sonst alleine bleiben müsste. Die Frau dort hat unter anderem auch Pflegehunde und in den einen haben sowohl Mann als auch ich uns direkt verschossen (unabhängig von einander - ich habe den Hund am Morgen gesehen, er am Abend beim Abholen von Alma).
Das ist halt genau die Art Hund, die Mann und ich so toll finden (AmStaff eher schmall gebaut, nicht so bullig), mit ausgeglichenem Charakter, entspannt und freundlich zu Menschen. Das Alma und er sich super vertragen wäre noch ein Bonus, allerdings wenger Jöö-Effekt, von meiner Seite aus.
Wenn bei uns der Zweithund eine Option gewesen wäre, dann wäre der wohl eingezogen.

Tabasco

Alphadoggie

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3

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:38

Bei manchen Ersthundehaltern habe ich den Eindruck, dass der Wunsch nach einem Zweithund daher kommt, dass sie nach der Erziehung des Ersthundes wissen (oder zu wissen glauben), wie sie einen nächsten Hund noch besser erziehen können. Ich merke es selber bei mir, dass ich mit Tabasco (den ersten eigenen Welpen), rückwirkend betrachtet, vieles hätte besser machen können. Wenn ich nun eh gerne einen Zweithund hätte (was bei mir nicht der Fall ist), könnte dies die Entscheidungsfindung wohl schon beeinflussen.

Wollte ich einen Zweithund, käme bei mir allerdings nur ein erwachsener Hund in Frage. Eine souveräne Hündin, der sich Tabasco unterordnen könnte. Alles andere wäre für ihn nicht gut.

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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4

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:38

Tjaaaa, erwischt :peinlich:

Du kennst ja unsere Geschichte aber ich erzähle sie trotzdem ^^
Yenni kam ungeplant zu uns. Sie war damals eine meiner Hütehunde. Ihre Besitzerin bekam Krebs und konnte sich nicht mehr um sie kümmern. Also nahm ich sie. Hatte ja funktioniert mit Luna und ihr. Es hatte von den Umständen auch alles gepasst. Im Nachhinein wahrscheinlich nicht die schlaueste Idee gewesen denn die zwei sind unterschiedlich wie Tag und Nacht (wollte Yenni schon in Nima umbenennen, ist glaub eine indische Sonnengöttin :d )

Aber ich habe beide lieb, sie sind beide Goldschätze und ich möchte sie nicht missen... Auch wenn es manchmal vielleicht nicht so rüber kommt :peinlich:

Chiara

Alphadoggie

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5

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:47

Die 1. Paar Jahre mit Chiara hab ich gar nie daran gedacht, einen 2. Hund zu kaufen.

Dann habe ich als sie 8 Jahre alt war mich intensiver mit Hubdesport beschäftigt, wer sie kenmt, weiss dass mit ihr Hundesport in "Perfektion" nicht möglich ist. Sie will das nicht.
Da hab ich angefangen Geda ken darüber zu machen, hab mir überlegt was zu mir passen würde, rassentechnisch. Was will ich machen? Bei welchen Rassen ist mein Freund einverstanden?
Irgendwann war die Entscheidung gefallen und es musste einfach noch alles passen (Geld für Hund muss da sein, ich muss am Anfang Urlaub machen können, Chiara muss fit sein, eine gute Zucht muss zu dem Zeitpunkt Welpen haben etc) ja, dann hats gepasst und Scar kam.

Meine Hauptgründe waren

- Ich wollte Hundesport machen
- irgendwann wird Ömi nicht mehr sein - schaff ich das, wenn ich plötzlich keine Verantwprtung mehr habe? So muss ea num einfach weitergehen.


Ganz toll war für mich, Chiara die damals 10 1/2 Jahre war, ist nochmals richtig aufgeblüht und spielt sehr oft mit Zwergi :0herzsm0:


Ich werde oft gefragt, was ich mache, wenn Chiara nicht mehr ist.
Das kann ich nicht sagen.
Sollte Scar mega Mühe damit haben, muss ich mir was überlegen. Eigentlich will ich aber den einen Hund "aus dem gröbsten raus haben"
Klar, Scar hört mega gut. Ist aver erst 1 1/2Jahre alt, da kann noch vieles kommen

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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6

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:05

Ich hatte zuerst nur 1 Hund. Ich bin und war auch immer der Meinung, dass man zuerst mal 1 Hund ordentlich durchkriegt. ;) ja, weiss krass ausgedrückt und wohl krasse Ansicht.

Weil teils frage ich mich schon: Ist man Ersthundehalter und kaum Nr. 1 fertig ausgewachsen, kommt Nr. 2 ins Haus. :pfeifen:

Wie Tabasco schreibt: man glaubt zu wissen wie man ein Hund erzieht. Aber mein Hund Nr. 1 war perfekt erzogen ohne Hundeschule. Nr. 2 war ein hyperängstlicher Hund und kam mit der Erziehung wie bei Nr. 1 überhaupt nicht weiter (verschlimmerte alles nur noch). Also auch wenn man ein Hund top hatte, heisst es noch längst nicht, dass man es nun im Griff hat und mächtig ist alle Hunde zu erziehen.

bei mir war jeder Hund anders, jeder war auf seine Art eine Herausforderung.

Und wohl darum, denke ich noch heute, dass Ersthundehalter zuerst mal den einen ersten Hund haben sollten und erst dann aufstocken. Grad eben wenn Nr. 1 noch sehr jung ist. Man kann Glück haben und es geht auf... aber oft eben nicht.

Am schlimmsten finde ich Einstellungen alla: Dann hat er ein Spielkamerad und kann toben (er spielt ja so gerne :rolleyes: ), oder weil Nr. 1 nicht alleine Zuhause sein kann, muss Nr. 2 sofort her... dann sind sie nicht mehr alleine. Und da hat man dann einfach statt ein ,,Problemhund,, gleich 2 davon :pfeifen: ;)

Caro&Benji

Alphadoggie

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Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

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7

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:25

Tjaaaa, erwischt :peinlich:


:biggrin: An dich hab ich u. a. gedacht, wir haben ja vor einigen Jahren (noch vor Yenni) schon drüber geredet. :d

@Tabasco: Stimmt, bei diesem Gedanken hab ich mich auch schon erwischt. Also nicht, dass ich weiss wie man einen Hund erzieht, sondern dass ich beim zweiten vieles besser bzw. anders machen würde und das am liebsten jetzt schon. ^^
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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8

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:41

9 Jahre lang hatte ich nicht ernsthaft über einen Zweithund nachgedacht. Dann entdeckte mein Mann zufälligerweise die Zucht (Bauernhof) von Luna. Der Bruder der Züchterin und er waren gute Kollegen.

Als er mir von den süssen Welpen berichtete, keimte in mir der Wunsch auf nach einem jungen Hund zu meiner Seniorin. Wir überlegten und besprachen aber den Einzug sehr intensiv.

Hauptgrund war die Hoffnung, dass Taiga durch den Welpen wieder aufblüht und mehr Kraft etc. hat. Leider musste sie es jedes mal büssen (gesundheitlich), wenn sie mit Luna spielte.

Grund 2 war, dass Taiga Luna prägen und mit erziehen kann. Obwohl rein optisch davon nichts bemerkbar war, tat sie es trotzdem. Dieser Punkt ging also voll und ganz auf. Leider mussten wir genau 6 Monate später Taiga einschläfern lassen ;( .

Luna half uns sehr über die Trauer hinweg und war bereits mit 8 Monaten ein mega toller Hund ;)

Da war eigentlich klar, dass Luna die nächsten Jahre alleine bei uns blieb.

Knapp 9 Monate später lernten wir Honey kennen. Bei den beiden Hunden war es Liebe auf den ersten Blick.

Honey kam eigentlich nur zu uns in die Ferien und blieb aber statt den abgemachten 10 Tage fast 2 Monate. Als sie wieder zurück musste, waren die Hunde und auch ich und mein Sohn sehr traurig. Sie kam wieder ein paar Wochen später zu uns und blieb dann auch.

Beide Hunde waren die beste Entscheidung. Luna konnte damals von Taiga lernen und Luna tat/tut Honey sehr gut. Honey war ein totaler unsicherer Hund. Luna das totale Gegenteil. Honey orientiert/e sich sehr stark an Luna. Die beiden lieben sich heiss und innig und spielen sehr viel zusammen :love:

Ich sehe nur Vorteile mit 2 Hunden.

Chiara

Alphadoggie

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9

Sonntag, 14. Januar 2018, 10:49


@Tabasco: Stimmt, bei diesem Gedanken hab ich mich auch schon erwischt. Also nicht, dass ich weiss wie man einen Hund erzieht, sondern dass ich beim zweiten vieles besser bzw. anders machen würde und das am liebsten jetzt schon. ^^



Den Gedanken hat ich auch immer, hat mich aber nie zu nem 2. Hund gezogen.
Allerdings hab ich das Gefühl, bei Scar einiges besser/anders gemacht zu haben.
Jedenfalls kann ich sagen, dass ich Scar heute viel besser im Griff haben und wir viel mehr ein Team sind als Chiara in dem Alter

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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10

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:17

@chiara

Bei mir wars grad andersrum. :hihi:

OK, Diuni und ich waren auch ein Team, aber wir mussten es über 3-4 Jahre erkämpfen. Was bei Hund Nr. 1 von Anfang da war und wir uns ohne Worte verstanden haben.

Oft eckt man eben an weil man meint, dass der erste Hund ja gut rausgekommen ist und nun es einfach wieder so machen muss. Und prompt ist es eben für den einen Hund dann genau die falsche Art. Das lernte mich, dass man es tun und machen kann wie man will.... ausgelernt hat man nie, man wird immer und immer wieder Fehler machen. Dies ist menschlich, man muss es halt dann erkennen und wieder ausbügeln. ;)

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, meine Hundis seien immer besser erzogen. ;) stimmt nicht. Ich weiss mehr über Hunde aber trotzdem kriege ich kein perfekten Hund hin. Weil man mit zu viel Wissen eben auch zu viel überlegt und dies dann nicht mehr authentisch ist. Man sollte einfach mehr nach Bauchgefühl wieder gehen aber dann würde sich wohl die Aussenwelt unter anderem wieder einmischen. :rolleyes:

Chiara

Alphadoggie

Beiträge: 4 071

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11

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:36

Scar ist definitiv besser erzogen :d

Aber ja, sie sind sehr unterschiedlich. Ich kann Scar z.B nicht so etziehen wie ich es bei Chiara gemacht habe. Man lernt ja mit jedem Hund dazu und muss sich individuell auf das Tier einstellen, das ist eh so

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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Doggie(s): Rottweiler

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12

Sonntag, 14. Januar 2018, 16:52

Bei uns kam auch relativ schnell das thema 2. Hund auf, da war tiesto etwa so um die 1jährig.
Ich denke das kam daher dass wir so unheimlich freude hatten an ihm und er eine schöne bereicherung war.
Er war leicht zu erziehen, gehorsam und mochte jeden hund. Die familie hatte ihn auch sofort ins herz geschlossen.
Aber das thema war nur sehr kurz aktuell, da wir schnell doch der meinung waren ein hund reicht doch.
Wir hatten etwa 1-2 jahre später eine anfrage vom zuchtwart ob wir evtl interesse hätten an einem 2.ten rotti, haben aber gleich abgelehnt. Wir haben ihn trotzdem kurz kennengelernt aber es war wirklich kein thema, und so ist es bis heute...
Ich denke wenn man zufrieden ist und der hund einem freude macht, schleicht sich dieser gedanke plötzlich ein...

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" 2006 / Mudi "Dix" 2011

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13

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:01

solange ich mit Ghiro aktiv war (BH, Agility, Mantrailing), hatte ich zwar geliebäugelt mit einem zweiten Hund, aber ich dachte immer, dass Ghiro so auf mich fixiert ist, dass er Mühe haben wird mit einem zweiten Hund...dass es dann ein Mudi sein würde, hätte ich noch viel weniger gedacht...es war Schicksal, Mitleid, Unwissen (Vorgeschichte) dass Dix bei mir gelandet ist...Ghiro hatte dann, als er merkte, dass Dix bleibt, tatsächlich eine schwierige Phase, aber es ging vorüber...ich bereue den Schritt zu einem Zweithund nicht (obwohl ich es einfacher hätte haben können ;) ), aber ein kleines Rudel zu haben, ist schön...mal schauen wie es weiter geht ;)

Pacey

Sportdoggie

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Doggie(s): Pacey

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Beruf: Pflegefachfrau HF

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14

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:23

Wir hatten als ich noch zuhause lebte einen Familien hund und es war immer klar das ich mal ein eigenen haben werde. Als dann aber den familienhund starb und die Welt zusammen gebrochen ist, wollte ich nie mehr einen Hund... ja die Zeit verging und irgendwann kam dann doch der wunsch wider auf... und dann kam Pacey :) ich habe keinen Gedanken an einen 2. Verschwendet weil pacey mich genug forderte. Ja und als das leben easy wurde, habe ich mir schon Gedanken gemacht. Aber eher so ich möchte nie mehr ohne Hund sein also muss ein zweiter einziehen bevor mich pacey irgendwann mal verlässt.

Dann habe ich mir später überlegt, dass ein alter hund und ein Welpe wohl nicht soo ideal ist. Dann können wir keine trekkingtouren machen... also war mein Plan anfang 2018 soll einer einziehen. Dann ist Pacey 6 und wir haben noch lange Zeit zu dritt... joah wurde dann sogar noch etwas früher durch günstige Umstände und s passt so wies ist.

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Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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Sonntag, 14. Januar 2018, 19:39

nastassja ist ja nicht mein erster hund. ich wuchs mit belgiern auf und da dies arbeitshunde waren, hatten wir immer nur einen. auch mein erster selbst geführter blieb alleine. es war schlicht eine zeitfrage.

als dann nastassja kam und so viel freude an den whippets meiner freundin zeigte war mir klar, ich möchte für uns beide noch einen whippet. dawn als zweiter barsoi war nicht geplant, es war einfach liebe pur als ich sie mit 7 wochen wiedersah (habe den wurf davor schon einmal besucht, aber da hatte ich noch kein verlangen). nastassja war 15 monate und völlig problemlos, gut erzogen für einen windhund, konnte überall frei laufen und vertrug sich (damals noch) mit jedem andern hund. dazu gleich zwei welpen zu holen würde wohl kaum einer als vernünftig bezeichnen, aber ich fand vernünftige dinge schon immer nur mässig interessant. ich gab meinen job auf und suchte mir auch 3 monate lang keinen neuen. es war wirklich problemlos, und die unsichere dawn konnte von der kleinen, vor selbstsicherheit nur so strotzeden ratte, genannt jendayi profitieren. und da nastassjas jagdtrieb sehr gering war und auch blieb, konnte ich dawns stärkeren jagdtrieb gut händeln. hätte ich zuerst dawn gehabt, wäre nastassja wohl nie eingezogen.

windhunde sind rudeltiere, ich möchte niemals nur einen von ihnen halten. ihr ganzes verhaltensrepertoire zeigen sie erst so und es ist auch nicht leicht, andere geeignete spiel- und vor allem rennpartner zu finden. mein trio hatte immer sich, sie brauchten eigentlich niemanden sonst, aussser die windhunde meiner freunde. nach dawns tod begann jendayi erstmals sich überhaupt mit andern hunden zu beschäftigen. bis heute ist sie eigentlich mehrheitlich nur an unseren befreundeten windis interessiert, aber immerhin registriert sie jetzt, dass es andere gibt und man sich auch mal auf ein "gespräch" einlassen kann. ich fand und finde keinen meiner hunde schwierig, jeder hat halt eigenarten die es zu beachten gilt. ich würde es immer wieder so machen. wichtig scheint mir einfach, dass man einen zweithund nicht (nur) für den ersthund kauft, sondern für sich. und es muss passen. und weil es jetzt, wo nastassja 10 und körperlich nicht mehr sehr aktiv ist, wird es keinen welpen geben und wiel ich freilaufende kleintiere habe, kann ich auch nicht einfach einen erwachsenen orgawindhund holen. ich bin zufrieden mit meinen 2.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Silvi

Schnupperdoggie

Beiträge: 41

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16

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:41

Silver ist mein erster Hund und zog mit 4 Jahren bei uns ein. Er hatte überhaupt keine Macken oder Baustellen, ein perfekter Hund für Ersthundehalter. Irgendwann wurde es aber etwas „langweilig“, da ich gerne etwas Hundesport machen wollte. Silver hatte leider so gar keine Lust zu arbeiten, er ist glücklich, wenn er einfach mitdabei sein kann.
Ich habe mich da zuwenig mit den versch. Rassen auseinandergesetzt.

Dann zog Milo ein. Mein erster Border Collie und er ist perfekt. Die Jahre vergingen wie im Flug und wir drei wurden ein tolles Team. Auch Milo hat es mir immer leicht gemacht. Er will immer gefallen.

Silver ist schon sehr alt und ich wollte nicht, dass Milo dann Einzelhund wird. Und vorallem freute ich mich auf eine neue Herausforderung. Also zog Border Collie Nr. 2 ein.

Silver hat Soé so toll aufgenommen. Zuhause orientiert sie sich sehr an ihm. Manchmal denke ich, dass er sie geschickt hat. Doof, ich weiss. Aber genau die Eigenschaften, die mir an Silver zuhause so gefallen, zeigt sie nun auch.

Auch wenn es anstrengend ist, mit diesem grossen Altersunterschied, allen gerecht zu werden. Ich bereue es nicht. Und meine Langweile ist nun definitiv vorbei :zwinker: .


LaraLiina

Schnupperdoggie

Beiträge: 924

Doggie(s): APRIL - Labrador-Mix

Wohnort: Beromünster

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17

Sonntag, 14. Januar 2018, 21:33

Ich habe auch schon oft an einen Zweithunde gedacht, aus folgenden Gründen:

April ist extrem schnell und gelehrig und kann dementsprechend schon sehr viel. Sie hat einen sehr guten Gehorsam und ist total unkompliziert. Daher wäre sie der perfekte Ersthund für einen zweiten. :P und mit einem zweiten Hund käme mehr Action in die Bude, ich hätte eine Herausforderung, beide Hunde alltagstauglich zu machen usw. Klar, ich kann mir mit April auch eine sportliche Herausforderung suchen, was wir momentan auch grad machen, aber da kommen wir zu Punkt zwei:

April ist 1. ein Mischling (bzw. ein Rassehund (angeblich) ohne Papiere), wodurch das mit den Prüfungen schon mal schwieriger wird bzw. wenn ich es richtig im Kopf habe, könnte ich mit ihr schon Prüfungen laufen, aber danach nie mehr mit einem anderen Mischling, wenn sich nichts ändert. Zudem arbeitet sie zwar sehr gerne mit mir zusammen, aber ob wir dann wirklich mal so weit kommen sollten, dass wir Prüfungen laufen können, weiss ich nicht....sie hängt auch schnell mal ab wenn wir immer das gleiche machen. Zudem ist sie "bereits 4 Jahre alt", bis wir prüfungsbereit wären noch etwas älter. Und mich reizt hald die Aussicht, bei einem Welpen die Möglichkeit zu haben, von Anfang an genau auf das Ziel hin zu arbeiten, das ich erreichen will. Bei April hatte ich anfangs hald keinen Plan, was ich genau machen will und habe von allem etwas gemacht. :P


Aber momentan ist für mich ein Zweithund kein Thema mehr, da ich selber beruflich mich noch etwas weiterbilden will und ich jetzt auch einen Plan habe, was ich mit April noch machen will und wenn das klappt was ich gerne machen würde (momentan noch keine Details dazu, will es nicht verschreien....:P) hätte ich dann vorläufig eh keine Zeit für einen Zweithund. :)

Aber ich schaue trotzdem immer gerne mal Zuchten an und informiere mich über diverse Dinge, da ich als nächsten Hund einen Welpen aus einer Zucht möchte, wegen gewissen sportlichen Zielen, die ich gerne erreichen möchte. :P


Aber mir ginge es beim Zweithund um die Herausforderung und wie gesagt die Möglichkeit, bei einem Welpen ganz von null anzufangen und bereits in den ersten Wochen den Welpen in eine bestimmte Richtung zu lenken, die ich anstrebe. :)
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Magira

Admindoggie

Beiträge: 742

Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

Wohnort: kt. AG

Beruf: IT-fürallesMädchen

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18

Montag, 15. Januar 2018, 00:34

Bei uns ist es sehr verworren und speziell. In dem Sinne bin ich auf dem Papier nur der Besitzer von Miyu. Wiederum lebt nur Zelda zu 95% bei mir, die anderen je nach Wochenplan unterschiedlich viel/oft.
Mehrhundehaltung ist bei uns ein Thema geworden, als wir nur Zelda hatten. Sie war so wirklich GAR NICHT das, was man sich unter einem Familienhund vorstellt. Mir gefiel das sehr und ich steigerte mich in die Materie "Hund" und fand so in Zelda meinen Traumhund. Das hiess aber auch, dass die wünsche von anderen unerfüllt blieben, die Laila dann zu 100% erfüllte und auch wirklich super ergänzte.
Miyu hingegen war mein egoistischer Entscheid, den ich zwar aus Blindheit verbockte durch Fehlentscheidungen, aber es war ein Entscheid wo ich auch dazu stehe und wir haben das mit viel viel arbeit richtig gut hinbekommen, würd ich mal behaupten. Jeder Hund hat hier seinen speziellen Platz, seine Bezugsperson, seine "Aufgabe" und seine Bestimmung. Ohne den einen würde etwas fehlen.
Hier ist dies aber so nur möglich, weil wir zu zweit sind, mit sehr unterschiedlichen Ansprüchen und Vorstellungen.

Seit ich nun den Jagdhunden verfallen bin und Mehrhundehaltung kenne, bin ich überzeugt davon, dass es Hunde gibt, die mit anderen Hunden glücklicher sind. Mit dem Wissen von Heute, würde ich aber zu Zelda einen Meutehund holen und keinen Einzelgänger oder ähnliches. Wiederum weiss ich aber auch, seit Miyu, dass es Hunde gibt, die sich zwar arrangieren können, aber dies als "muss" empfinden.

Hier wäre die Zukunftsplanung so, dass Miyu "Teilzeit" Einzelhund bleibt und Zelda&ich einen Beagle dazu erhalten. Aber wir hoffen natürlich, dass Laila noch sehr lange und gesund bei uns bleibt :good:
Es grüsst

Disney92

Schnupperdoggie

Beiträge: 595

Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

Wohnort: Hergiswil NW

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19

Montag, 15. Januar 2018, 07:52

Disney war über 3 Jahre Einzelhund, bevor Ayden einzog.
Mit Disney ging fast alles recht einfach, er war schon ausgewachsen, als ich ihn bekam. Wir starteten gleich mit Hundeschule und später mit Hundesport und ab dem ersten Tag gab es uns nurnoch im Doppelpack. Er kam so gut es ging überall hin mit. Ich bekomme einen dicken Kloss im Hals, wenn ich daran denke, dass er einmal nicht mehr bei mir sein wird. Meine ganze Freizeit gestaltet sich nach den Hunden, mein grösstes Hobby sind die Hunde resp. der Hundesport.
Als ich mit meinem Freund zusammen in eine grössere Wohnung gezogen bin, kam plötzlich der Gedanke nach dem Zweithund. Ich wollte gerne wieder einen Hund im Sport, bevor ich Disney "pensioniere", ich wollte eine neue Herausforderung und ganz wichtig, einen Begleiter für Disney und mich (resp. für mich auch einen Hund im Alltag, wenn Disney gehen muss). Die beiden sind die besten Freunde, Ayden darf alles bei Disney, er liebt ihn abgöttisch. Mir war es wichtig, dass der Welpe mit Disney aufwachsen kann, solange er noch fit genug ist. Disney ist für mich der tollste Hund und Ayden konnte/kann soviel von ihm lernen.

Im Augenblick sind zwei Hunde für mich/uns optimal. Aber für mich ist auch klar, wenn Ayden älter ist, soll wieder ein Welpe einziehen. Zum "Glück" wird Ayden erst 3 Jahre alt, bis der Dritthund einziehen darf, vergehen noch einige Jahre. Ausser wir gewinnen im Lotto und ich kann aufhören zu arbeiten. :biggrin:

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

Beiträge: 279

Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

Wohnort: Fehraltorf

Beruf: Studentin

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20

Montag, 15. Januar 2018, 09:14

Es gibt genau 2 Gründe weshalb ich einen 2. Hind holen würde:
1. Darcys Alter: Sprich falls Darcy mal so gegen das Ende zugeht (hoffentlich so in 15 Jahren..) hätte ich gerne einen Zweithund, da ich mir vorstellen kann, dass ich ansonsten nie wieder einen neuen Hund holen könnte, bzw es das Ganze einfacher machen würde.
2: Ich interessiere mich stark für Rettungsarbeit mit Hund, das geht mit Darcy nicht, da müsste ein neuer Hund kommen.
Dagegen spricht: Darcy :zwinker: Ich hab nicht den Eindruck, dass er andere Hunde braucht, seine Menschen reichen vollkommen. Auch haben wir noch mehr als genug zu tun und die Zeit durch 2 zu teilen wäre nicht fair. Auch werden meine Schwestern sich wahrscheinlich auch mal Hunde holen, das ist für mich dann genug Rudelhaltung und auch Arbeit, denn man hilft sich halt doch viel :smile:
Klar niemand ist gefeit gegen den Jöö Faktor oder den Gedanken wie schön doch diese Rasse ist ..usw...
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"