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21

Montag, 19. Januar 2009, 22:07

hallo

ich glaube auch, dass es das gibt, dass sich hund und herrchen einfach nicht finden. man kann da doch nicht auf den menschen schliessen. denn wenn 2 menschen sich nicht simpathisch sind, leben sie ja auch nicht zusammen. ein "grüezi" und dann ist fertig. aber ein gekaufter hund kann ja nicht dann wieder seine eigenen wege gehen. also ich denke auch, wenn man alles getan hat, was man kann und es einfach nicht klappt zwischen hund und mensch, ist weggeben sicher die bessere lösung, als ein ganzes hundeleben lang, ihn und sich unglücklich machen.

bei mutter/kind beziehung gibt es das eben gar nicht, auch wenn die kinder nicht so wie man es sich wünscht, verhalten, ist es doch immer liebe zwischen den beiden!!

grüessli sina

Helene

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22

Dienstag, 20. Januar 2009, 00:46

bei mutter/kind beziehung gibt es das eben gar nicht, auch wenn die kinder nicht so wie man es sich wünscht, verhalten, ist es doch immer liebe zwischen den beiden!!

Schön wär's.
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23

Dienstag, 20. Januar 2009, 07:10

man kann da doch nicht auf den menschen schliessen.


genau! ich finde grundsätzlich daneben, wenn man vom menschen auf den huns schliessen möchte! die bedürfnisse und der ursprung sind grundlegend anders! alles andere ist eine vermenschlichung, die zu oft an den hunden sieht!

Nickquenim

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24

Dienstag, 20. Januar 2009, 08:09

genau! ich finde grundsätzlich daneben, wenn man vom menschen auf den huns schliessen möchte! die bedürfnisse und der ursprung sind grundlegend anders! alles andere ist eine vermenschlichung, die zu oft an den hunden sieht!



ich kann mich da wieder nur anschliessen. sehe das genau so wie sisco.

zum thema mutter/ kind: nur weil es bei (ich weiss nicht mehr wer es geschrieben hat) so ist, dass die mutter-kind liebe immer besteht, heisst das nicht, dass es überall so ist.

ich denke man sollte nichts verallgemeinern.......... das ist meiner meinung nach einfach nicht realistisch.

Kira

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25

Dienstag, 20. Januar 2009, 08:51

was meint ihr, ist die Chance, dass "die Chemie eben stimmt" grösser, wenn man sich einen Welpen kauft oder spielt das keine Rolle weil es schlichtweg Natur ist?
Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
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Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen.
(Autor unbekannt)

Nickquenim

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26

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:08

ich denke wenn du dir den hund ansiehst, bevor du ihn zu dir nimmst, dann ist die Chance gross, dass die chemie stimmt.
ob welpe oder erwachsen....

gioia

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27

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:23

weiss man denn vom blossen ansehen vom hund, wie er ist? was ist, wenn der welpe nicht so wird, wie du ihn gern hättest und er macken hat, mit denen du absolut nicht leben kannst?

isabel und ich haben über das thema diskutiert. ronja ist ja mein erster hund und ich vergleiche immer alle anderen hunde mit ronja und ich könnte mir irgendwie - trotz ronja-macken - keinen anderen hund als ronja vorstellen. deshalb auch: was ist, wenn ich jetzt nach ronja (hoffentlich geht das natürlich noch viele jahre!!) einen hund habe und mich nicht an ihn gewöhnen kann, weil er anders ist als ronja? normalerweise hat man ja immer eine vorstellung von einem zukünftigen hund, er sollte diese und jene eigenschaften mitbringen und andere überhaupt nicht. klar, kann man da rassebedingt sehr viel machen. aber was ist, wenn die erwartungen nicht erfüllt werden?
viele grüsse,
gioia


Kira

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28

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:33

ich denke wenn du dir den hund ansiehst, bevor du ihn zu dir nimmst, dann ist die Chance gross, dass die chemie stimmt.
ob welpe oder erwachsen....


das würde ich jetzt so nicht unterschreiben.... von ein paar Mal Hund anschauen bei Züchter oder Vorbesitzer weisst du nicht, wie es nachher im Alltag sein wird.
Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

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Nickquenim

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29

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:37

ich denke der erst eindruckt von einem hund sagt schon sehr viel.
was nachher kommt weiss man nicht immer und es gibt sicher hunde, die von zucht aus "nen flick" weg haben, aber das habe ich 1x erlebt unter XXX hunden.

gioia, ich verstehe diese bedenken. unser rüde war ja eigentlich mein hund, er war mein ein und alles.
als ich dann von zu hause auszog und ihn zurücklassen musste konnte ich mir auch nicht vorstellen, einen anderen hund zu haben als ihn. als ich xena dann sah, wusste ich, sie ist es!
ich vergleiche auch alle anderen hunde mit xena, aber wenn ich wieder einen habe ist das auf gar keinen fall einen ersatz, sondern ein anderer hund.
und ich denke du wirst auch einen -viel später wie wir hoffen- neuen hund lieben lernen, mit dessen "macken" :). ich würd' mir da nicht all zu viele gedanken darüber machen....

Nickquenim

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30

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:41

das würde ich jetzt so nicht unterschreiben.... von ein paar Mal Hund anschauen bei Züchter oder Vorbesitzer weisst du nicht, wie es nachher im Alltag sein wird.


nein kira, das meine ich nicht.
die chemie stimmt doch, oder sie stimmt nicht. (das meinte ich damit)
das meiste nachher ist erziehungssache!

einen hund, mit dem ich nicht kann, mit dem kann ich auch in 3 jahren nicht. unabhängig davon, wie schwierig er ist.

bei meiner hätten einige gerne gesehn wenn ich den hund weg gegeben hätte. meine und xenas probleme mit dem alltag haben/ hatten aber absolut nichts mit der chemie zu tun, sonder das lag einzig und allein an meiner führung und ihrem hyperaktivem getue, mit dem ich nicht z schlag gekommen bin am anfang.

Nickquenim

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31

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:43

ich unterscheide hier:

Chemie HF-Hund und Bindung, Führung vom HF, Ausbildung........

Mädy

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32

Dienstag, 20. Januar 2009, 10:30

Ich lese hier schon eine ganze Weile mit und habe mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht.....



Ich denke bestimmt ist es zu unterscheiden ob man sich für einen Welpen oder einen ausgewachsenen Hund entscheidet. Ein Welpe steht mitten in der Entwicklung und ist "formbar", passt sich also uns an. Ein erwachsener Hund hingegen ist eine eigenständige Persönlichkeit und wenn da Hund - Mensch zusammenkommen, die sich nicht "mögen" kann es bestimmt Mal Probleme geben. Dann kommt es drauf an wie sich das Team entwickelt, aber wenn es nun gar nicht stimmt, denke ich ist es für Beide besser sich zu trennen. Ob ich das könnte steht in den Sternen, aber die Vernuft müsste dann einfach siegen....



Zitat

normalerweise hat man ja immer eine vorstellung von einem zukünftigen hund, er sollte diese und jene eigenschaften mitbringen und andere überhaupt nicht. klar, kann man da rassebedingt sehr viel machen. aber was ist, wenn die erwartungen nicht erfüllt werden?




DEN perfekten Hund gibt es nicht, wie wir ja auch nicht perfekt sind! Aber auch wenn die eine oder andere Eigenschaft nicht stimmt, wird man andere finden die das aufwägen und das andere wird unwichtig......
Liebs Grüessli Mädy :winke:



Helene

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33

Dienstag, 20. Januar 2009, 11:56

was ist, wenn der welpe nicht so wird, wie du ihn gern hättest und er macken hat, mit denen du absolut nicht leben kannst?

Dann hat das nichts mit der "Chemie" oder mit "zueinander passen" zu tun.

Chemie HF-Hund und Bindung, Führung vom HF, Ausbildung........

a) ist meiner Meinung nach gegeben, b) und c) lassen sich verändern.

Ich kannte übrigens auch Welpen mit so viel Persönlichkeit, dass da schon die Chemie mit dem neuen Besitzer absolut nicht passte. In einem Fall wurde der Welpe dann an ein Familienmitglied abgetreten, in einem anderen wurden Hund und Besitzer nie glücklich.
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34

Dienstag, 20. Januar 2009, 16:02

Ich denke, die Chance, dass Hund und HF zusammenpassen ist grösser, wenn man den Hund als Welpe holt! Man lebt sich zusammen, die Macken des Hundes schleichen sich ein und sind auf den ersten Blick für den HF nicht sichtbar, erst, wenn sie da sind und zu stören beginnen. Manchmal findet man die einen Macken seines Hundes noch süss, weil er ja das kleine Bündel ist, was man selbst gross gezogen hat oder es sind einfach Macken, die nicht schlimm sind für einen Besitzer, jemand Andern aber extrem stören würden (sah heute grad einer Labibesitzerin zu, wie sie weiterlief und ihr Hund erst mal im Wald verschwand wo es auch Wild hat, es hat sie absolut nicht gestört! Und ich ruf meinen Hund schon zurück, wenn er die Vorderpfoten nicht mehr auf dem Weg, sondern im Unterholz hat :hihi: )

Wenn man jedoch einen erwachsenen Hund übernimmt, übernimmt man automatisch auch seine Macken, die da und auch ausgeprägt sind! Somit ist es eher möglich, dass man einfach nicht zusammen passt, da es eben auch evt Sachen sind, die man nicht ändern kann!

Wenn es jedoch so ist, dass Besitzer und Hund charakterlich überhaupt nicht zusammenpassen, ist es wohl egal ob Welpe oder Erwachsen.

Nickquenim

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35

Dienstag, 20. Januar 2009, 16:14

Wenn es jedoch so ist, dass Besitzer und Hund charakterlich überhaupt nicht zusammenpassen, ist es wohl egal ob Welpe oder Erwachsen.



genau so habe ich das auch gemeint ahkuna.

Caro&Benji

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36

Sonntag, 16. November 2014, 12:20

Ich krame mal dieses alte Thema hervor...Habe es vor langer Zeit gelesen und seither ist es mir immer mal wieder im Kopf rumgeschwirrt. Ich finde es superinteressant! :good: Früher habe ich auch hin und wieder gedacht, dass die Chemie zwischen Benji und mir vielleicht nicht stimmt, weil wir erst keine richtige Bindung aufbauen konnten und ständig Schwierigkeiten hatten. Heute muss ich sagen: Blödsinn. :d Es lag (liegt) nur an der Führung, wie ich richtig mit ihm umgehe etc.

Allerdings habe ich bei meiner Schwester erlebt wie die Chemie zwischen ihr und ihrem Pferd (welches sie schon als Fohlen hatte bzw. bei ihr auf dem Hof geboren wurde) überhaupt nicht stimmte. Sie hat echt viel in diese Stute investiert, sie zum Westernpferd ausgebildet und sich wirklich darum bemüht, mit ihr klarzukommen, aber die beiden hatten trotz allem immer Ärger miteinander. Und meine Schwester kommt ganz sicher draus mit Pferden, sie wusste wie sie mit ihr umzugehen hatte. Einmal hat sie gesagt, dass sie dieses Pferd nicht mehr mag und umgekehrt. Trotzdem hat sie alles versucht, das muss man ihr lassen. Schlussendlich hat sie es verkauft - und der neue Besitzer findet sie supertoll und kommt gut klar mit ihr. :noidea:

Wir haben ja viele Neuzugänge hier im Forum, was meint ihr zu diesem Thema? Irgendwelche Erfahrungen? Natürlich sind auch die "alten Hasen" gefragt. :P
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Bolotta

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37

Sonntag, 16. November 2014, 12:51

Also ich hatte ja als Kind schon immer einen Hund und war halt schon immer ein Hundenarr. Der Hund war, besonders als Kind, mein bester Freund.
Vor 11 Jahren übernahm ich dann den Hund meiner Eltern, da sie ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr halten konnten. Auch da gehörte der Hund einfach zu uns. Gekannt hatten wir uns ja schon sehr gut. Er war auch oft in den Ferien oder tageweise hier.
Wenige Monate nach seinem Tod kam Taiga zu uns. Ich spürte, dass ich wieder einen Hund brauchte. Wir schauten in der Tierwelt und entdeckten ein Inserat mit "Springer Spaniel Welpe" mit der Tel.Vorwahl unserer Region. Denn mein Mann wollte nicht ins Tessin oder sonst wohin fahren, nur um einen Hund anzuschauen. Springer Spaniel gefielen mir immer gut. Es stellte sich dann heraus, dass Taiga die einzige Hündin (einziger Hund generell) war, der noch frei war. Eigentlich war sie theoretisch schon verkauft, aber die Besitzer hatten vor ihrem Einzug einen schweren Autounfall, wobei das Kind recht schwer verletzt wurde. Daher kam es, dass sie Taiga nicht nehmen konnten. So kam sie zu uns.
Ich behaupte, wir passten perfekt zu einander. Denke jedoch, das liegt daran, dass sich Hund und Menschen einander automatisch anpassen. Ich dachte immer wieder, so ein toller Hund wie sie, werde ich nie mehr haben.
Als Taiga 9 Jahre alt war, erfuhr ich zufällig von ganz herzigen Welpen, Mischlinge, die noch ein Plätzchen suchten.
Mein Mann war zuvor auf diesem Bauerhof, als so ein kleiner, schwarzer vorwitziger Welpe daher kam und kaum von seiner Seite wich. Erst wollten wir einen andern Welpen von diesem Wurf. Luna war die einzige mit Kurzhaar, die andern hatten alle Langhaare. Da ich diesesmal einen kurzhaarigen wollte, entschieden wir uns für Luna, die sich bereits meinen Mann ausgesucht hatte :biggrin: . Sie ist heute 19 Monate alt, und ich behaupte wir haben eine sehr starke Bindung. Im Gegensatz zu Taiga ist Luna auch andern Menschen gegenüber offen.
Vor 2 Monaten lernte ich den Junghund meines Bruders und Frau kennen (Honey). Spontan entschieden wir, sie zu uns in die Ferien zu nehmen. Luna und sie waren von Anfang an ein Herz und eine Seele. Honey gewöhnte sich schon sehr bald an uns und wurde vom Verhalten her immer ähnlicher wie Luna. Honey ist nun wieder zurück bei ihren Besitzern.
Voraussichtlich kommt sie ab Weihnachten zu uns, evtl. für immer.

Ich denke eher, dass sich Hunde auch anspassen können und sich auch an einen neuen Besitzer gewöhnen und binden können. Aber ob die Chemie zwischen Hund und Besitzer nicht stimmt, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Das heisst nicht, dass ich bestreite, dass es möglich wäre, kann mir das einfach nicht vorstellen. Wenn, dann liegt es einfach am Besitzer. Man muss schon etwas machen, damit der Hund einen Bindung zu einem herstellt.
Nur Fressen hinstellen, (langweilige) Spaziergänge und sonst den Hund nicht beachten, das stellt nicht wirklich eine Bindung her.

Wenn Hund und Besitzer jedoch die Nähe zu einander suchen, miteinander kommunizieren, der Hund fühlt sich geliebt, so entsteht Bindung. Wird mit dem Hund auch noch gearbeitet, schweisst das zusätzlich zusammen, aber das alleine ist zuwenig.

Caro&Benji

Alphadoggie

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38

Sonntag, 16. November 2014, 13:16

Darum finde ich dieses Thema so spannend, es gibt ganz klar solche, die an die Chemie-stimmt-nicht-Sache glauben und andere, die sich das nicht vorstellen können. Danke für deinen Beitrag, Bolotta. :good:
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Holger

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39

Sonntag, 16. November 2014, 18:01

Ich kenne einige Hunde, die ich nicht ertragen könnte aufgrund ihres Verhaltens. Ob ich mir diese allerdings ausgesucht hätte und ob sie bei mir so geworden wären? Man weiss es nicht.
Generell kann ich mir gut vorstellen, dass ein Hund einen Menschen nicht als Teampartner akzeptieren kann. Und noch viel besser kann ich mir vorstellen, dass ein Mensch keinen Zugang zu einem Hund findet.
Und ich hoffe stark, dass solche Menschen ein besseres Zuhause für den Hund suchen.


Gruss,
Holger

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Sonntag, 16. November 2014, 18:18

Es fragt sich ja immer, wie hätte sich der Hund bei einer anderen Person entwickelt! Das ist eine ungemein spannende Frage :d Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich ein Hund, der eine liebevolle Bezugsperson hat, die ihn souverän und verantwortungsbewusst hält sich nicht anpasst. Hunde sind extrem anpassungsfähig und -willig :nicken:
Sicher gibt es welche, die sich schwerer tun - ich hab so ein Exemplar zu Hause :biggrin: Lady würde sich wahnsinnig schwer tun an neue Bezugspersonen zu gewöhnen, sie hat sich ja selbst das Fell ausgerissen, als ich nur wenige Tage im Spital war und gefastet, obwohl sie in ihrem zu Hause und das mit meinem Mann - also ihrem Herrchen - und ihre gewohnten Spaziergänge usw. hatte. Ausnahmen bestätigen die Regel :zwinker:
Aber dass ein Hund nicht zum Herrchen/Frauchen passt, denke ich nicht - wenn, dann eher umgekehrt! Oder wenn der Hund nicht passt, dann im Sinn von: Halter hat nur nach Optik oder sonstigem Wunsch die Rasse ausgesucht und sich zu wenig über Wesen/Verhalten kundig gemacht und wird dem Hund/der Rasse nicht gerecht oder ist damit überfordert und so entstehen Probleme und Abneigung, aber auch da seitens Zweibeiner...