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Mädy

Sportdoggie

  • »Mädy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 314

Doggie(s): 1 Altdeutsche Schäferhündin & 1 Chihuahua

Wohnort: Kt. Schaffhausen

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1

Mittwoch, 21. Januar 2009, 14:23

Wie habt ihr Eueren Hund ausgewählt?

Inspiriert von der Diskussion über die gewünschen Eigenschaften des Hundes möchte ich hier gerne wissen wie ihr denn Eueren Hund ausgesucht habt.

Ich meine nun nicht wie ihr die Zuchtstätte oder das passende Tierheim gefunden habt, sondern wie habt ihr im Wurf/Rudel ausgesucht?



Bei meinem ersten Hund war es gar nicht schwierig, da nur noch ein Rüde im Wurf zu haben war.

Bei Rico waren es 5 Rüden, wobei einer mega langhaarig war und das wollte ich ja nicht :d , einer behielt der Züchter und den kleinsten Rüden, wollte ich auch nicht. So blieben also noch zwei übrig und nach mehreren Besuchen entschied ich mich dann für den quirligern, den frecheren von Beiden.

Bei B-Jay war es reines Bachgefühl. Ich kannte die Welpen nur von der HP der Züchterin her und von Telefonen mit ihr.



Wie war es bei Euch?
Liebs Grüessli Mädy :winke:



2

Mittwoch, 21. Januar 2009, 14:31

arro kam als pflegehund zu uns - und: wir sind unendlich froh haben wir ihn behalten!!!!!!!

moki haben wir nach intensiven gesprächen mit der züchterin zu uns nehmen dürfen.

grüssli tina

Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 175

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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3

Mittwoch, 21. Januar 2009, 19:36

Bei Meo würd ich sagen, er hat mich ausgesucht.

Yanchi war die einzige Hündin im Wurf, somit hatte ich eigentlich keine Wahlmöglichkeit. Hätte es mehrere Hündinnen gehabt, ich weiss nicht, ob ich sie ausgewählt hätte. Sie war mir eigentlich etwas zu ruhig. Heute find ich ihren Charakter perfekt.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

4

Mittwoch, 21. Januar 2009, 20:02

Ich habe chipsi ausgesucht weil sie mir leid tat, da sie ihr ganzes leben( 2 jahre) im Tierheim war. ich habe mich nur auf die beschreibung von der tierschützerin verlassen, da ich chipsi vorher nie gesehen habe, und dan als ich sie abholen konnte, war es liebe auf den ersten blick, was auf gegenseitigkeit beruhte, denn chipsi kam sofort zu mir und wollte mit mir schmusen... :hopser:

ich bin froh dass ich mich wirklich auf die aussagen von der tierschützerin verlassen konnte, aber wenn es nicht so gewesen wäre hätte ich chipsi trotzdem behalten, sie hat schon genug durchgemacht...

Valloodle

unregistriert

5

Mittwoch, 21. Januar 2009, 20:40

bei tamino könnte ich nicht wählen (eitwieder der name oder welpe) - ich kam herein und dachte zu mir selber "bitte sei es nicht der gross dick mit ein krasser linie zwischen braun am bauch und grau am rücke" - und welcher war meiner? :hihi:

carmen war ein absluter notfall und ich habe so glück gehabt da ich nur habe nur gewüsst dass sie psychisch gestört war, von die bilder sah sie schrecklich aus (gell lexa!!) aber ich habe gleich entscheiden auf Dänemark zu reisen da ich könnte sie nicht sterben lassen.

bei pax war es so - ich wollte eine hündin, aber susanne sagte ich komme der bester rüde aus dem wurf. habe dann nach xxxxx besuche meiner rote bübli selbst ausgewählt aus die 2 versprechendste rüden.

und darcy sollte beim züchterin bleiben als zukünftiger ausstellungs- und zuchtrüde, am anfang haben wir uns für ein 3.5 monat alte rüde intressiert aber wir haben dann nein gesagt weil die hoden waren noch nicht komplett anwesend und er war noch nicht durchgezähnt. dann hat die züchterin gesagt - "dann nimm er mit" und zeigte uns mr. darcy. :)

6

Mittwoch, 21. Januar 2009, 21:36

Ich wollte unbedingt von keas mami ein Welpen, falls sie irgendwann mal trächtig werden sollte. Als das dann "Passierte" (es war ein Ostersonntag) rief mich die Besitzerin an und sagte, jetzt könnte ich wohl einen Welpen von Shiva haben. Ich freute mich riesig. Auch für mich passte der Zeitpunkt genau (arbeit, Beziehung :psst: :pfeifen: )
Also wurde auf die Welpen gewartet. Es gab noch 3 weitere Interessenten.
Und dann war die Ueberraschung gross, als bei einem Ultraschall (Shiva hatte über 2 Wochen übertragen) heraus kam, dass da nur 1 Welpe war. Die Besitzerin entschied dann, dass ich diesen Welpen bekommen sollte.
Ja und so konnte ich nicht aussuchen, hab sie einfach bekommen.
Muss dazu sagen, ich hätte sie auch bestimmt nicht ausgesucht. Sie war so ziemlich der absolute Anti-Wunsch-Welpe vom Aussehen her. Ich wünschte mir einen Grau-schwarz gefleckten, wie die Mutter war.
Naja, es musste wohl so sein. Hab meinen "Goldie-Verschnitt" :pfeifen: natürlich trotzdem vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen. War übrigens 2 Stunden nach der Geburt das erste mal zu Besuch. Und danach fast alle 2 Tage.

7

Donnerstag, 22. Januar 2009, 13:30

hallo zäme

bei der züchterin, wo ich sina herhabe, können nicht die zukünftigen hundehalter den hund auslesen. sie macht es umgekehrt! wenn man die welpen besucht, kann man sagen, ob man ein rüde oder eine hündin möchte. während der besuche beobachtet sie einem. ohne dass man es merkt. und erst ganz am schluss, so etwa 8. 9. woche sagt sie dir, welcher hund vom charakter her am besten in deine familie oder zu dir passt. und sie ist damit sehr gut gefahren.

grüessli sina

Kira

Alphadoggie

Beiträge: 2 231

Doggie(s): Yaro und Kate, Australian Shepherds

Wohnort: Aargau

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8

Donnerstag, 22. Januar 2009, 14:04

bei Kira war es so, dass wir zusammen mit unseren Nachbaren die Welpen anschauen waren. Sie wollten - genau wie wir - eine Hündin. Es waren noch genau zwei Hündinnen frei. Wir mussten also untereinander ausmachen, wer welchen Welpen möchte. Die "Züchter" haben die Entscheidung uns überlassen.

Wir haben uns dann total nach dem Äusseren entschieden. Mir haben immer die besonders langhaarigen, hellen Goldis gefallen. Kira war einiges heller und auch langhaariger als ihre Schwester. Ich habe dann darauf bestanden, dass wir Kira bekommen :hihi: So war's auch und es war eine super Entscheidung :)

Bei meinem nächsten Hund möchte ich es eigentlich so handhaben, dass ich mich mit dem Züchter unterhalten kann damit er mir Tipps geben kann, ich allerdings auch ein Mitbestimmungsrecht habe. Quasi ein gemeinsames Entscheiden. Mein Bauchgefühl und die Erfahrung des Züchters.

Spannendes Thema, ich hoffe doch, dass ich mich bald etwas genauer damit auseinandersetzen kann :)
Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
Jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen.
(Autor unbekannt)

9

Donnerstag, 22. Januar 2009, 14:18

Danjo kommt aus dem Tierheim, es war ein 6er Wurf und noch alle zu haben, hatte also freie Wahl!
Ich sah durch das Fensterchen in den Raum (der mit einem Aussengehege verbunden war) und 5 paar Augen sahen mich erwartungsvoll an, plötzlich kam eine kleine, sehr dicke Fellkugel von draussen in den Raum und ich sagte mir noch: Den nicht!
Sobald wir rein kamen, stürmten die 5 an mir vorbei auf meine Kollegin zu und das kleine Dickerchen kam zu mir. :hihi:

Ich sass über eine Stunde in dem Gewühl mit Kollegin und Tierheimbetreuerin und überlegte welcher denn wohl zu mir passen könnte. In dieser Zeit lernte ich das Dickerchen etwas kennen und mein erstes Urteil verabschiedete sich langsam, konnte mich jedoch noch nicht vollends für einen Welpen entscheiden! Ging dann wieder nach Hause um darüber zu schlafen, am nächsten Tag der nächste Besuch und relativ schnell waren mir 2 sehr ans Herz gewachsen, ein Rüde (Dickerchen) und ein Mädel. Das Mädel war völlig überdreht und der Rüde sehr ruhig, das totale Gegenteil! Ich musste mich entscheiden, denn am nächsten Tag war die Anzeige in der Zeitung und Internet und sobald andere Interessenten kommen, können die auch aussuchen.

Dann das entscheidende Erlebniss: Ich sass am Boden, links von mir war das Mädel, rechts von mir der Rüde, ich sah auf die beiden hinunter, seufzte und sagte laut: Ach, wer vo eu sölli neh?! In diesem Augenblick rannte das Mädel los um mit den Geschwistern zu spielen und der Rüde legte (richtig kitschig und klischeemässeig) seinen Kopf auf mein Knie und schielte mich von unten herauf treuherzig an! Da war für mich der Fall klar und hab meine Entscheidung bis Heute nie bereut!

gioia

Admindoggie

Beiträge: 5 148

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10

Donnerstag, 22. Januar 2009, 14:23

ronja ist mein erster hund und ich dachte immer "alle hunde sind lieb und brav und folgen aufs wort". ähm, ziemlich naiv, ich weiss. :)

als die entscheidung gefallen war: "ein hund kommt ins haus". haben meine damalige mitbewohnerin und ich uns diverse tierheime und diverse hunde angeschaut, aber nie hats "klick" gemacht. im kollegenkreis habe ich dann erfahren, dass eine bekannte von einem bekannten einen hund pflegt, der eigentlich eingeschläfert werden soll.

so kam diese bekannte uns mit ronja besuchen. sie hat mich gleich angeknurrt :d aber ich hab mich absolut in sie verschossen. und so kams, dass ronja bei uns einzog. wenn ich gewusst hätte, was das für ein problemhaufen ist, hätte ich es wohl eher nicht gemacht. :)
viele grüsse,
gioia


Nickquenim

Alphadoggie

Beiträge: 4 095

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11

Donnerstag, 22. Januar 2009, 14:46

bei der züchterin, wo ich sina herhabe, können nicht die zukünftigen hundehalter den hund auslesen. sie macht es umgekehrt! wenn man die welpen besucht, kann man sagen, ob man ein rüde oder eine hündin möchte. während der besuche beobachtet sie einem. ohne dass man es merkt. und erst ganz am schluss, so etwa 8. 9. woche sagt sie dir, welcher hund vom charakter her am besten in deine familie oder zu dir passt. und sie ist damit sehr gut gefahren.


das machen xenas züchter auch so, vorallem wenn man noch keine mali-erfahrung hat (so wie ich damals). ansonsten hat man sicher mitzureden, klar....

da xena von ihrem eigentlichen zukünftigen besitzer "freigegeben" wurde, haben mich die züchter gefragt, ob ich sie mir ansehen will (eigentlich hätte ich im august einen welpen bekommen sollen, vom juni-wurf). das habe ich dann gemacht und das damals schon freche mädel hat mir von anfang an gefallen. sie kam auch ganz offen auf mich zu. deswegen wollte ich sie. 4 Tage später holte ich sie ab :-)

Powell

Schnupperdoggie

Beiträge: 66

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12

Dienstag, 4. April 2017, 09:36

Ich wärme das Thema mal wieder auf aus aktuellem Grund ☺️

Und zwar geht es bei mir um die Hundeauswahl.
Seit fast 3 Monaten bin ich definitiv auf Hundesuche (vorher war "reine" Vorbereitungszeit.)
Ich habe Züchter besucht, mich nächtelang durch Organisationen für Auslandhunde und diverse schweizer Tierheime geklickt, mit Organisationen telefoniert, von privat abzugebende Hunde besucht etc.
Bisher habe ich "meinen" Hund aber noch nicht gefunden...
Nicht dass mich das beunruhigt; es eilt ja gar nicht, und der "Hundefindeprozess" ist aufregend und spannend.
Und trotzdem mache ich mir langsam etwas Gedanken...
Bei meinen 3 Pferden war es bis jetzt so, dass ich zwar jeweils auch immer 5-7 Pferde besichtigt habe, bevor ich "meines" gefunden habe, aber wenn ich mein Pferd gefunden hatte, wusstw ich es einfach. Und ich habe meine Entscheidungen nid bereut.
Ich bin fest überzeugt, dass, wenn ich dann "meine " Hund finde, es einfach "Klick" macht und ich fühle, das ist er.

Aber: Verrenne ich mich hier vielleicht in etwas? Kann ich darauf vielleicht ewig warten?
Wie war das bei euch?

Habe einfach Angst, mich falsch zu entscheiden, da man ja dann doch 15 Jahre mit diesem Hund "verheiratet" ist...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Powell« (4. April 2017, 09:57)


perrolina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

Wohnort: Zürcher Furttal

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13

Dienstag, 4. April 2017, 10:06

Wofür hast du dich denn nun entschieden? Welpe oder bereits erwachsener Hund?
Weil, beim Welpen siehst du ja allenfalls Tendenzen, wie er sich dann schlussendlich entwickelt, hast du zu einem grossen Teil selber in der Hand.
Liebe Grüsse Nicole

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 959

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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14

Dienstag, 4. April 2017, 10:26

das gibt es auf jedenfall, dass man einen Hund sieht und weiss, das ist er :nicken: du kennst ja anscheinend das Gefühl schon bei den Pferden, so wird es auch beim Hund sein...
Habe einfach Angst, mich falsch zu entscheiden, da man ja dann doch 15 Jahre mit diesem Hund "verheiratet" ist...

bei den Pferden ist das ja auch so, oder?...mir ging es wahrscheindlich gleich, wenn ich ein erstes Pferd auswählen müsste... ich denke es ist eher eine Unsicherheit, weil es dein erster Hund ist...wenn es z.B. ein Tierheimhund wird, hast du auch die Möglichkeit ihn näher kennen zu lernen und mit ihm zusammen zu wachsen

flower11

Schnupperdoggie

Beiträge: 361

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15

Dienstag, 4. April 2017, 10:45

das gibt es auf jedenfall, dass man einen Hund sieht und weiss, das ist er :nicken: du kennst ja anscheinend das Gefühl schon bei den Pferden, so wird es auch beim Hund sein...
Habe einfach Angst, mich falsch zu entscheiden, da man ja dann doch 15 Jahre mit diesem Hund "verheiratet" ist...

bei den Pferden ist das ja auch so, oder?...mir ging es wahrscheindlich gleich, wenn ich ein erstes Pferd auswählen müsste... ich denke es ist eher eine Unsicherheit, weil es dein erster Hund ist...wenn es z.B. ein Tierheimhund wird, hast du auch die Möglichkeit ihn näher kennen zu lernen und mit ihm zusammen zu wachsen


Pferde werden viel häufiger wieder verkauft als Hunde. Ich denke es gibt nur wenige Pferde die das Leben lang beim gleichen Besitzer bleiben. Ich war z.B. mindestens der 6 Besitzer als ich mein damals 15 jähriges Pferd gekauft habe. Er durfte aber bis zu seinem Tod bei mir bleiben.

Wenn es ein erwachsener Hund ist kannst du ihn ja ein paar Mal besuchen gehen, mit ihm spazieren und eventuell auch 1-2 Wochen auf Probe nehmen? Bei mir war es z.B. sehr wichtig dass sich der Hund während der Arbeit anständig verhält. Meine Chefs gaben mir nur die Chance den Hund mitzunehmen wenn es von Anfang an klappt. Ich hätte also gar nicht die Möglichkeit gehabt daran zu arbeiten. Da dies einwandfrei geklappt habe habe ich sie behalten. Jeder Hund hat Ecken und Kanten genau wie wir, aber daran kann man arbeiten :good: . Vielleicht nicht gerade den schwierigsten Hund als Anfänger wählen, damit es auch Spass macht und du dir nicht denkst: "oh Gott, mit diesem Hund muss ich jetzt die nächsten 10-15 Jahre verbringen :S ".

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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16

Dienstag, 4. April 2017, 10:59

Vor 15 Jahren wählten wir unseren ersten Hund, Taiga, aus. Zuvor hatten wir den Hund meiner Eltern ein Jahr lang bei uns und mussten ihn dann gesundheitshalber einschläfern lassen. Schon bald wurde mir klar, dass ich wieder einen Hund möchte und brauchte.

Wir kauften (damals noch) die "Tierwelt" und mein Mann schaute die Inserate an. Kriterien: Züchter nicht allzuweit weg (nicht Tessin, GR, etc.). Wir wollten ein Weibchen, Rasse musste stimmen. So stiess er auf ein Inserat, mit der gleichen Tel.Vorwahl wie wir, mit Springer Spaniel Hündin. Schon eine Stunde später waren wir bei den Züchtern. Taiga war der einzige Hund, der noch zu vergeben war. Ursprünglich wurde sie jemand anderem versprochen, doch diese Familie erlitt leider einen schweren Autounfall und konnte sie nicht mehr zu sich holen. Somit mussten wir nicht einen Hund aus einem Wurf aussuchen.

Den Hund meiner Eltern suchte uns aus. Wir wussten, dass auch da nur noch 1 Hund frei war, der Züchter wollte uns jedoch nicht verraten, welchen. Ich ging zu den Welpen ins Gehege rein, alle stürmten auf mich ein. Eines kuschelte sich auf meine Schoss und zeige, hier will ich bleiben. Grinsend meinte ich zum Züchter, wenn ICH auswählen könnte, würde ich diese da nehmen. Es war eben auch diese da, die noch zu vergeben war :P .

Bei Luna war es so, dass dies keine offizielle Zucht war, sondern sie stammt von einem Bauernhof, wo die Hündin ungewollt gedeckt wurde. Es waren aber noch einige zu haben. Schlussendlich entschied ich mich aus praktischen Gründen: Die Geschwister von Luna hatten alle lange Haare, sie sahen aus wie Bärchen :love: . Ich wollte einen Hund mit kurzen Haaren, das war Luna. Aber auch sie suchte sich uns aus. Denn, als mein Mann zum ersten mal dort zu Besuch war (und so von den Welpen erfuhr), kam Luna sofort ganz vorwitzig zu ihm. Bei Honey war es so, dass sie erst als Ferienhund zu uns kam und schlussendlich für immer hier bleiben durfte (abgekürzte Version).

Ich glaube, wenn sich jemand für einen Hund entscheidet, so ist es immer (meistens) der richtige. Wichtig ist einfach, dass du dir bewusst wirst, welche Charakter Eigenschaften der Hund mit sich bringt, und du damit gut umgehen kannst.

Aber ob das Hund 1 oder Hund 2 ist, ist hinterher völlig egal. Wünsche dir viel Glück.

Claudia

Schnupperdoggie

Beiträge: 113

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17

Dienstag, 4. April 2017, 12:56

Wenn du vom Züchter einen Welpen holst, redet der natürlich auch noch ein Wörtchen mit. Bei vielen Züchtern kannst du nicht einfach aussuchen. Manche teilen sogar ganz selber zu, manche beziehen dich ein. Bei uns war es so, dass ich wusste, ich will einen Rüden und es hatte im ausgesuchten Wurf 3. Beim ersten Besuch spienzelte ich eigentlich noch mit einem anderen, aber Yorik hat so einen Werbetanz vollführt und das mit 3 Wochen, dass ich gar nicht anders konnte. Die Züchterin wollte mir zudem auch gern diesen Welpen geben und so wurde er es - und es ist die beste Entscheidung überhaupt. Welpen sind alle härzig und vom Wesen her muss man einerseits selber wissen, was zu einem passt und was man will und da auch ehrlich sein und andererseits sich halt auch auf den Züchter verlassen.
Drum ist für mich beim Welpenkauf die Wahl des Züchters sehr entscheidend. Ich habe die bevorzugten Züchter aufgrund ihrer Wurfplanung ausgesucht und nach Kontakt für den entschieden, dessen Hündin mir am besten gefiel und mit dem ich mit am besten verstand. Das war ein absoluter Volltreffer.

Beim erwachsenen Hund würde ich wohl zuerst sehr pragmatisch vorgehen und mir sicher sein, was ich will und was nicht in Bezug auf Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben. Danach mir wohl nur gezielt Hunde anschauen, die ins Raster passen und da müsste dann auch der Klick kommen. So hab ichs bei meinem Pferd gemacht und ich hab einen Lottosechser erwischt .... :)

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 763

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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18

Dienstag, 4. April 2017, 13:04

Aber der Charakter, Wesen verändert sich doch in so jungem Alter extrem. Das heisst, mit wenigen Wochen kann man doch nicht schon sagen, er ist dies und das. Eher eben Rasse spezifisch

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

Wohnort: Fällanden

Beruf: Studentin

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19

Dienstag, 4. April 2017, 14:37

Ich hab mich im Internet über gewisse "Charaktertests" bei Hunden informiert ( lässt er sich die Augen zuhalten, hochheben usw ohne zu meckern, durch spiel motivieren...) Mir war das wichtig, da ich wusste, dass mein zukünftiger Hund wahrscheinlich häufig mit Kindern zu tun haben wird und da mehr aushalten muss. Diese Tests hab ich dann einfach beim Probespaziergang einfliessen lassen. Und ich muss sagen trotz aller anderen Probleme, Darcy hat sich nie gross von betatschenden Kindern irritieren lassen und hat auch nie Aggression gegenüber seiner Familie gezeigt. Autos und Verkehr konnte ich da leider nicht testen... :pfeifen: Aber ich würde diese Test (und weitere) inmer machen, und die sind, meiner Meinung nach, absolut in jedem Alter anwendbar.
PS eigentlich wollte ich ja alle anderen Hunde, ausser Darcy. Er wurde als dominant und grobmotorisch beschrieben, aber er hat in den Tests halt einfach am Besten abgeschnitten und seine Mutter wurde dann anders vergeben, da wurde es dann doch er. Und ich bin froh drum :0herzsm0:
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

andi+rudel

Streunerdoggie

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Doggie(s): 1 Kauk. Owtscharka, 1 Maremmano- Abruzzese-Settermix, 1 Epagneul Breton

Wohnort: -F-

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20

Dienstag, 4. April 2017, 16:27

ich finde es ist bei einem besuch vom zukünftigen hund der funke der überspringen muss...die gewisse chemie soll stimmen und das bauchgefühl gut sein.
dann passt es in der regel schon die entscheidung entweder zu fällen..oder eben weiter zu suchen.
betr. züchter..
ein züchter welcher mir irgendeinen hund aus dem wurf "zuweist" käme so für mich erst gar nicht in frage. d.h. ich würde durchaus sagen was mir an einem welpen auffällt und was ich von dem hund als solchem auch eigentlich erwarte vor allem wenn er heranwächst und ich rassespezifische eigenschaften wichtig finde.
hat ein züchter das -passende- pendent entscheide ich schlussendlich ob..oder ob nicht. auch bei welpen lassen sich gewisse charaktere schon sehr gut einschätzen und wie ich sie weiter forme und/oder fördere ist dann meine sache.
per se mir jedoch sagen zu lassen : das ist euer hund. ne. da mache ich nicht mit. auch wenn züchter ihre hunde noch so gut kennen nehme ich mir da das recht ein wörtchen mitreden zu dürfen, denn schliesslich habe ich auch erwartungen und suche deshalb eine bestimmte rasse.
ich meine jetzt speziell zuchten..
unsere (jetzigen) hunde wurden nach ganz anderen kriterien "zusammengestellt" wobei die verträglichkeit beim ersten treffen untereinander höchste priorität war. alles andere wäre russisch roulette gewesen..da gerade die russin wenn sie beim ersten treffen nein sagt auch nein in der zukunft meint.