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Donnerstag, 18. Februar 2010, 09:10

Zu früh auf Asphalt?

Rhian und ich trailen ja erst seit knapp 6 Wochen. Im Anschluss an das Seminar habe ich erst mit unterschiedlichem Erfolg selber weiter geübt (immer gebremst durch die Verfügbarkeit von willigen und halbwegs hundekundigen Läufern), und gestern war ich zum 3. Mal bei der Trailergruppe, die ich in der Umgebung gefunden habe. In der Gruppe wird allerdings anders aufgebaut, als ich gelernt habe. Dem Hund wird sehr viel Freiheit gelassen wie er sucht, Korrekturen erfolgen sehr spät via Mitläufer, da kaum Markierungen verwendet werden. Ich als HF habe so keine Möglichkeit, den Moment des Verlassens der Spur und auch des Wiederandockens zu sehen, da ich den Spurverlauf nicht kenne.

Das ist das Eine, und ich habe mich erst mal darauf eingelassen – das Argument war, dass ich so den Hund weniger beeinflussen würde. Kann ich verstehen, und deshalb wollte ich das ja auch ausprobieren. Ãœberzeugt bin ich nun nicht davon, die Beeinflussung ist bloss anders gelagert IMHO.

Nun ist es so, dass Rhian auf gewachsenem (schneebedecktem) Boden ohne viel frische Verleitungen die Spur aus verschiedenen Winkeln meist schon ganz ordentlich aufnimmt und verfolgt. Sie dockt dabei sehr schön an die Spur und checkt nur wenig links und rechts. Auf Asphalt hingegen rennt sie auf gut Glück los und sucht die Begrenzungen links und rechts nach abzweigenden Spuren und Witterung ab, dh sie orientiert sich eher am Weg als an der Spur, die da natürlich auch schwieriger zu finden ist. Mir wurde nun geraten, Ansätze speziell auf Asphalt zu üben – ich selber hatte eher den Eindruck, dass dies noch zu früh ist, und ich lieber erst auf weglosem gewachsenem Boden mit kontrollierten Verleitungen arbeiten sollte, bis Rhian sicherer ist mit der Verknüpfung Geruchsartikel und passender Spur. Sie ist nämlich so übereifrig am Start, dass sie erst losschiesst und danach denkt – und sie kann mit viel Ãœberzeugung in die falsche Richtung ziehen, bzw sie geht einfach dem Weg nach und zickzackt dabei hin und her.

Nun bin ich sehr im Zweifel, wie ich weitermachen soll. Klar ist, dass die Verknüpfung vom GA zu der passenden Spur noch nicht da ist, und erst mit der Zeit wachsen kann. Ich habe aber Zweifel, ob die Starts auf Asphalt da nicht eher kontraproduktiv wirken, insbesondere, wenn sie ohne exakte Spurmarkierung erfolgen. Der hochmotivierte Hund probiert dann einfach sämtliche Richtungen durch und wählt die, in der man ihn weiter lässt. Das ist auch das Problem, welches ich mit dem "Hund selber Suchstil wählen lassen und erst bei groben Fehlern stoppen" habe. Die mögliche Beeinflussung durch den HF scheint mir hier genauso gegeben, sie ist bloss gröber als bei der spurtreuen Ausbildung. Und man hat keine Ahnung, wie und was der Hund sucht - Rhian veranstaltet dann eben oft eine Quersuche auf Leinenlänge. Das Argument für den Asphalt war, dass Rhian sonst nach Bodenverletzungen suche. Durchaus möglich, aber ich habe einfach den Eindruck, dass sie damit überfordert ist im Moment. Ich würde eher in der Wiese ansetzen, sauber andocken lassen und die Spur dann Asphaltstrassen queren lassen, oder mal ein kurzes Stück der Strasse entlang. Für mich wurden da einfach zwei Dinge gleichzeitig erschwert: Spur verfolgen auf Asphalt, und Identifizieren der gesuchten Spur am Start. Denn auf einem geteerten Weg dürften immer wesentlich mehr Verleitungen sein, weil die meisten Leute sich ja an die Wege halten....

Nun muss ich mich irgendwie entscheiden, denn es kann nicht gut sein, wenn ich beim Training in Eigenregie andere Kriterien anlege als in der Gruppe, das verwirrt bloss. Ich kann auch nicht bloss dem Hund etwas weniger Leine geben als die andern es tun, damit ist es nicht getan, mit dem spurtreuen Aufbau. Ich war wirklich froh, Anschluss gefunden zu haben und damit zuverlässige Läufer an wechselnden Orten, aber soll ich wirklich aufgeben, was ich gelernt habe und was für uns gepasst hat? Es ist ja kein Kurs mit einem Kursleiter, sondern bloss eine Trainingsgruppe, und jeder kann seine Erfahrungen einbringen. Nur sind meine ja sehr bescheiden, und ich habe Hemmungen zu sagen ich hätte die Trails gern so und so.....

Sorry für den Roman, aber ich wäre froh um alle Anregungen. Ich habe ja keine Ahnung, wie schnell oder langsam beim Trailen normalerweise vorgegangen wird, wie sehr man den Hund Fehler machen lässt. Schreibt doch mal, wie das bei euch war. Habt ihr mit Geruchsdifferenzierung, Verleitungen und Splitting gearbeitet, bevor ihr auf schwierigere Untergründe gewechselt habt? Gab es spezielle Ãœbungen, um den Geruchsartikel mit der Spur zu verknüpfen?

2

Donnerstag, 18. Februar 2010, 10:01

Hallo Susanna

Versuch doch mal im privaten Rahmen mit einem Bekannten einen kurzen Motivations-Trail auf Asphalt. Und zwar so, dass Rhian die Person zuerst noch sieht und die dann um eine Hausecke verschwindet. Dann musst du deinen Hund mal genau beobachten was er macht. Es gibt Hunde, die sehr schnell die Nase am Boden haben und andere versuchen den Geruch aus der Luft zu nehmen.

Beginnen würde ich damit, dass du zuerst nur einen kurzen Moment wartest bis die Person um die Ecke gegangen ist (sie muss sich dann aber gut verstecken) und lässt Rhian suchen. Du siehst schnell nach welchen Kriterien sie sucht. Hält sie die Nase in der Luft, musst du beim nächsten Motivations-Trail etwas länger warten bis du die Person verfolgst. Der "Springer" kann auch wenn er um die Ecke geht etwas verharren, sich schütteln und mit den Schuhen scharren, du zeigst dann darauf, damit Rhian lernt den Geruch vom Boden zu nehmen. Ich denke für einen Field Spaniel kein Problem.

Den Trailaufbau mache ich nach natural-dogmanship, welcher in der Szene etwas verpöhnt ist. Weil der Hundeführer am Anfang dem Hund hilft zu suchen. Es wird auch so markiert, dass der Hundeführer weiss wo er lang muss. Trailen ist von mir aus gesehen Teamarbeit und deshalb darf der Hundeführer am Anfang auch noch Einfluss nehmen auf den Hund, bis es nicht mehr nötig ist. Allzuschnell darf man aber nicht eingreifen, sondern man muss den Hund zuerst schon machen lassen. Meistens findet der Hund selber wieder zur Spur zurück.

Eine Spur mit Uebergängen, also von einer Wiese auf Asphalt zu verfolgen, ist schon höhere Schule und nicht einfach. Dabei darf man den Hund nicht überfordern, sonst verliert er die Freude daran. Hunde können klar selektionieren zwischen Bodenverletzungen, Geruchskörper oder Gummisohle von Schuhen. Je nach dem welcher Geruch am meisten heraussticht wird er verfolgen.
Wenn er nun auf der Wiese nach Bodenverletzungen sucht, hat er die anderen Gerüche zwar auch in der Nase, legt darauf aber keine Prioritäten. Wenn nun der Uebergang zum Asphalt kommt, muss er wieder selektionieren und einen anderen Geruchsstoff wählen, nach dem er suchen will. Er wählt dann wieder den Geruch, der am stärksten ist. Darum wird er beim Uebergang einen Moment suchen, bis er selektioniert hat. Da muss man dem Hund die Zeit geben. Findet er es nicht, MUSS man ihm helfen.
Warum nicht mit Kreide eine Markierung machen? Ihr Beide seit beginners und braucht noch unterstützung. Sonst gibt das nur ein gewurstel und führt zu nichts.

Ich weiss nicht, ob ich dir damit helfen konnte. Den Trailaufbau wie ich ihn mache ist eben anders.

cindy

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3

Donnerstag, 18. Februar 2010, 10:57

Halo Susanne

Da ich eine Niete bin im erklären versuche ich es trotzdem mal ;)

Bei uns läuft es so, das wir absolut keine Hilfsmittel verwenden ( keine Kreide, keine Makierungen, rein gar nichts). Cindy bekommt einen Gegenstand von der vermissten Person aus meiner Hand mit dem Komando RIECH. Dann läuft sie an der 13m Leine vor, je nach Gelände lasse ich ihr viel Leine ode eher nicht, da unsere Tainerin immer mitläuft und den Hund 100% lesen kann, ob er noch auf der richtigen Spur ist oder nicht gibt sie je nach dem Anweisungen. Also, wenn die vermisste Person irgendwo langläuft, wieder kehrt und doch einen anderen Weg nimmt sind ja die Partikel ziemmlich verteilt und der Hund "splittet" das heisst der Hund kann eine Weile dort an einem Ort hin und her laufen um den Geruch aussortieren (welcher Geruch intensiver ist) und da sagt unsee Trainerin das wir einfach stehen bleiben sollen und dem Hund genug Leine geben und plötzlich gehts nähmlich wieder weiter. Es gibt auch Trails wo wir kurz halten und auch nicht so lange Leine geben um zu lernen den Hund zu lesen. Das braucht halt Zeit und eine kompetente Trainerin die dir auch zeigt auf was geschaut werden muss beim Hund.
Was der Asphalt anbelangt, waren wir auch schon ein kleines Stück drauf, aber Cindy lief eh am Wegrand, teilweise sogar in der Wiese, da dort die Partikel mehr gerochen haben. Cindy Traillt mit hoher, mit tiefer Nase, sie stöbert auch und sucht sich den intensveren Geruch. Der kann manchmal einige Meter neben der eigendlicher Spur sein. Da der Traillhund kein Fährtenhund ( Fährtenhund=Bodenverletzung) ist, wird er eher nicht der Bodenverletzung nachgehen sondern dem Individualgeruch (Partikeln) und die können einige Meter neben der eigendlicher Spur sein. :)

Hoffe ich habe es einigermassen verständlich erklärt.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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4

Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:17

Ach ja noch was :)

Bei uns wird von Anfang an geschaut, das der Hund selbständig arbeitet, den wir Menschen haben nun mal nicht die Nase wo die Hunde haben und demnach können wir dem Hund auch nicht helfen. Jede Hilfe wie Weg makieren oder vermisster Mensch lockt den Hund mit feinem Le Parfait sind hilfen die irgendwan wieder abgebaut werden müssen und das ist immer schwierig den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wann abgebaut werden soll. Und ich denke ein Hund de von der vermissten Person mit irgendwas gelockt wird am Anfang ist es eh schwer zu schauen ob er die Nase einsetzt oder ob er einfach die Motivation so schnell als möglich will(Sicht arbeiten und keine nase einsetzen) Bei uns ist es auch so, das nicht die vermisste Person den Hund belohnt, sondern wir Hundeführer. Der Hund soll auch nicht die vermisse Person angumpen oder zu nahe kommen, den es gibt auch vermisste Leute die Angst vor Hunden haben.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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5

Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:27

Es gibt auch Trails wo wir kurz halten und auch nicht so lange Leine geben um zu lernen den Hund zu lesen. Das braucht halt Zeit und eine kompetente Trainerin die dir auch zeigt auf was geschaut werden muss beim Hund.

Das ist das Wichtigste und muss zu aller erst gelernt werden. Auf kurzen Trails.

Zitat

Da der Traillhund kein Fährtenhund ( Fährtenhund=Bodenverletzung) ist, wird er eher nicht der Bodenverletzung nachgehen sondern dem Individualgeruch (Partikeln) und die können einige Meter neben der eigendlicher Spur sein. :)

Das würde ich jetzt nicht pauschalisieren. Hunde gehen immer den geringsten Weg. Bei wenig Wind fallen die Partikel in die Bodenverletzung. Weichen die Partikel von der Bodenverletzung ab, wird der Hund wieder beginnen zu selektieren und nimmt die Spur, die ihm leichter fällt. So ein grosser Unterschied besteht gar nicht beim Fährten- oder Trailhund. Auch Fährten führen über Wege und auch da muss der Hund selektionieren.

Jedenfalls darf man wirklich keinen zu grossen Einfluss nehmen und muss den Hund machen lassen. Um aber seinen Hund richtig beobachten und einschätzen zu können, ist das Markieren für mich umungänglich. Weiss der Hundeführer wo es lang geht, kann er sich optimal auf den Hund konzentrieren und so hat er auch die bessere Chance seinen Hund richtig kennen zu lernen.

cindy

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6

Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:33

@Fritzi

Zitat

Das würde ich jetzt nicht pauschalisieren


Ok :) ich denke da eher an die Sportfährten Hunde, denn die MÃœSSEN der Bodenverletzung nach gehen und dürfen nicht mit hoher Nase fährten, den dies gibt Punkteabzüge.
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7

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:03

Wie das Fährten kann man auch das Trailen bis zum absoluten Perfektionismus betreiben. Das hat dann aber nur noch mit dem Erhgeiz des Menschen zu tun und das Talent des Hundes wird dabei völlig untergraben.
Mensch gibt vor was Hund zu machen hat (also er MUSS der Bodenverletzung nach, auch wenn er den Geruch vielleicht besser von der Luft her bekommt), obwohl Hund um ein zigfaches besser ist als Mensch. Was Hunde wohl von solchen Menschen halten?

Verstehst du wie ich das meine?

Der Mensch pfuscht eigentlich in das Handwerk des Hundes ein.

Auch beim Trailen soll man den Hund wirklich machen lassen, da sind wir uns ja glaube ich einig. Weil besser als er können wir es ja eh nicht. Am Anfang muss dem Hund aber beigebracht werden, was er überhaupt soll. Dabei soll er so viel ewie mögliche Erfolgserlebnisse haben.

cindy

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8

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:04

@Fritzi

Zitat

Weiss der Hundeführer wo es lang geht, kann er sich optimal auf den Hund konzentrieren und so hat er auch die bessere Chance seinen Hund richtig kennen zu lernen.


Ist nicht die Gefahr da, das man den Hund zu früh korigieret und dem Hund durch unbewusten Gesten über die Leine hilft, wo eigendlich gar keine Hilfe nötig währe? Auch hätte ich bedenken das mein Hund die Markierungen sucht oder ihnen folgt und nicht eigendlich die vermisste Person.
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Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:31

Huhu Fritzi!

Ich habe ja das Seminar bei Urs Bucher gemacht, aber das war nicht ND-spezifisch. Der spurtreue Aufbau kommt von seinem Lehrmeister Jack Shuler und hat mit ND nichts zu tun. Ich finde es aber sehr schlüssig speziell für einen Hund, der eben leicht in Stöbersuche verfällt. Ich hatte bei diesen Asphalttrails keine Möglichkeit, Rhian spurtreu zu halten, weil ich eben nicht wusste, wo genau die Spur verlief. Daher war es mir auch fast unmöglich, rechtzeitig zu bestätigen, wenn sie auf Spur war. Aber das war sie auf Asphalt gar nie - sie hat einfach eine Quersuche gemacht und nach abgehenden Spuren am Strassenrand gesucht. Sie hat auch gefunden, aber das waren Zufallsergebnisse, bzw. der Erfolg der Stöbersuche.

Cindy, ich sehe die Gefahr des zu sehr den Hund beeinflussen bei markierten Trails durchaus, aber da kann man auch ganz bewusst dagegen arbeiten. Man hält den Hund beispielsweise mal auf gerader Strecke an, guckt evt. sogar intensiv nach rechts - da zeigt sich schnell, ob der Hund wirklich trailt oder nur auf die Spur gelobt wird. Ist Rhian richtig angedockt auf die Spur, zeigt sie deutlich, wohin sie will, und weicht auch nicht sehr weit von der Spur ab, schliesst nur schnell andere Richtungen aus. Ich halte aber die Beeinflussung auch für möglich, wenn man dem Hund mehr Leine gibt, nur erfolgt sie dann erst eine ganze Weile, nachdem der Hund schon nicht mehr auf der Spur ist. Und vorher weiss man nicht immer, WAS der Hund nun sucht. Der kann auch so einfach in die Richtung gehen, in die man ihn weiter lässt. Aber ich muss ja den Hund erst lesen lernen, das sieht ja auch bei jedem Hund wieder anders aus, wenn er auf Spur ist. Wenn ich nicht weiss, wo die Spur ist, kann ich auch den Unterschied nicht sehen....

Und es ist eigentlich immer was vorhanden nahe der Gehlinie, was der Hund riechen kann. Mir ging es aber jetzt eher um das ganz andere Verhalten von Rhian auf Asphalt. Da hätte ich halt gern gewusst, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Zusätzlich kam noch hinzu, dass es ein Strässchen war. Sie hat sich deutlich am Strassenverlauf orientiert. Der Hund geht ja meist den einfachsten und gäbigsten Weg, und das ist der Strasse entlang und links und rechts schauen. So sucht Rhian auch in der freien Verlorensuche, dazu braucht sie keine Spur. Aber beim Trailen soll ja der Weg zum Erfolg über die Spur führen, und nicht über die Flächensuche. DAS wollen eigentlich alle die unterschiedlichen Aufbauarten vermitteln. Gibt ja auch noch die, die extrem über die Motivation arbeiten, mit immer wieder angereizten Trails und viel Tempo. Einfach machen lassen kann man den Hund doch nicht, man muss ihm doch begreiflich machen, worum es überhaupt geht. Dass er dann selbständig arbeiten soll, da sind sich wieder alle einig, denke ich.

pipolino

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10

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:52

Wir (die Hundeführer) helfen dem Hund in der Regel gar nicht. Wir wissen ja auch nicht, wo es lang geht. Dafür ist die Trainerin dabei. Sie läuft mit und greift ein, wenn es die Situation erfordert. Verliert der Hund einmal den Geruch, geben wir ihm zuerst die Möglichkeit, ihn selber wieder zu suchen, was meistens auch klappt.

Zu der Frage von Mezzo: Wir sind schon eine ganze Weile dabei und haben auch schon ganz unterschiedliche und zum Teil schwierige Trails gemacht. Aber, wir sind immer noch in Feld und Wald unterwegs. Nicht, weil die Hunde nicht im Dorf trailen könnten. Sondern weil wir immer noch daran arbeiten, unsere Hunde zu lesen. Wir müssen es dem Hund ansehen, ob er trailt oder einer Wildspur nachgeht oder einer läufigen Hündin oder oder oder. Das ist manchmal ganz offensichtlich, manchmal aber meinen wir, der Hund arbeitet, bis die Trainerin uns korrigiert. Und das ist das Schwierige am Trailen. Dem Hund anzusehen, wenn er was Anderes interessanter findet und das sofort mit dem Trail-Komando abzubrechen. Wenn der Hund dann merkt, dass wir ihn jedesmal "ertappen" und es nicht akzeptieren, wird er auch lernen, dran zu bleiben trotz anderer Gerüche.
Also, der Hund muss immer mit der Nase arbeiten. Er darf nicht einfach mal dem Weg entlang rennen oder auf Sicht gehen. Und er darf sich nicht ablenken lassen, seien das Geräusche, optische Reize oder andere Gerüche. Das lernt der Hund bald. Aber wir müssen lernen zu erkennen, ob er uns gerade wieder einmal austricksen will oder nicht, wenn's irgendwo interessant riecht. Können wir das nicht erkennen, führt uns der Hund wohl öfters an der Nase herum.
Ich denke dein Gefühl ist richtig. Solange Rhian nicht sicher ist und vorallem solange du nicht sicher bist was Rhian tut, solltet ihr möglichst einfache Trails an relativ ruhigen Orten machen und langsam steigern.

pipolino

Alphadoggie

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11

Donnerstag, 18. Februar 2010, 21:07

Wegen dem Asphalt. Da haben wir keinen Unterschied gemerkt bei unseren Hunden. Den Hund auf der "Spur" halten zu wollen, finde ich nicht gut. Da greift man ja schon ein. Der Wind hat den Geruch vielleicht weggetragen und der Hund läuft ganz woanders lang. Da sollte man ihn doch lassen. Die einen Hunde bei uns trailen relativ gerade, andere laufen zickzack. Das dürfen sie aber machen wie sie wollen, solange sie arbeiten. Vielleicht gehen sie einmal vom Weg ab um sich zu vergewissern, kehren aber gleich wieder zurück. Oder sie beginnen zu kreisen, wenn sie den Geruch verloren haben und wieder suchen müssen. Die vermisste Person ist vielleicht links um ein Hüttli herum gelaufen, der Hund geht aber rechts herum. Alles möglich. Der Hund ist mein Führer, ich muss ihm vertrauen und wissen, ober er arbeitet oder "sich vergnügt".

cindy

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12

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:26

@Susanne

Zitat

Aber ich muss ja den Hund erst lesen lernen, das sieht ja auch bei jedem Hund wieder anders aus, wenn er auf Spur ist. Wenn ich nicht weiss, wo die Spur ist, kann ich auch den Unterschied nicht sehen....


Genau :good: Das sehe ich auch so und darum bin ich megga froh habe ich eine kompetente Trainerin, die mitläuft und mir sagt wie Cindy jetzt Trailt ob sie auf der Spur ist oder eher doch nich und ich lerne so Cindys Trailsprache. Ehrlich gesagt traue ich mich noch nicht alleine zu trailen, weil ich Angst hätte und mir absolut noch nicht sicher bin und das ich Cindy falsch führen oder besser gesagt falsch korigieren würde, weil für mich Cindys Trailsprache noch nicht so geläufig ist. Oder ich mich mehr auf alles andere wie die Leinenführigkeit oder uppppsss wo führt den der Trail hin, konzentriere. Aber es wird garantiert irgendwan der zeitpunkt kommen und ich kann Cindy alleine auf dem Trail folgen :) Und auf diesen Augenblick freue ich mich megga :spass:
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13

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:28

Wegen dem Asphalt. Da haben wir keinen Unterschied gemerkt bei unseren Hunden. Den Hund auf der "Spur" halten zu wollen, finde ich nicht gut. Da greift man ja schon ein. Der Wind hat den Geruch vielleicht weggetragen und der Hund läuft ganz woanders lang. Da sollte man ihn doch lassen. Die einen Hunde bei uns trailen relativ gerade, andere laufen zickzack. Das dürfen sie aber machen wie sie wollen, solange sie arbeiten. Vielleicht gehen sie einmal vom Weg ab um sich zu vergewissern, kehren aber gleich wieder zurück. Oder sie beginnen zu kreisen, wenn sie den Geruch verloren haben und wieder suchen müssen. Die vermisste Person ist vielleicht links um ein Hüttli herum gelaufen, der Hund geht aber rechts herum. Alles möglich. Der Hund ist mein Führer, ich muss ihm vertrauen und wissen, ober er arbeitet oder "sich vergnügt".

Ich sehe nicht, wie es dem Hund hilft beim Begreifen der Aufgabe, wenn man ihn kilometerweit Geistertrails arbeiten lässt, weil man nicht eingreifen will. Irgendwo sagt ihr doch auch: Halt, der arbeitet ja gar nicht die gesuchte Spur, sondern tut was ganz anderes! Schreibst du ja auch, dass ihr da mit einem speziellen Kommando (?) abbrecht, den Hund ertappt und korrigiert. Genau dasselbe macht man beim spurtreuen Aufbau. Durch die etwas engere Definition, wie der Hund zu arbeiten hat, ist es für den HF viel leichter, zu merken, ob der Hund noch am Job ist oder sich anderweitig vergnügt. Rhian arbeitet, wenn sie Quersuche betreibt - aber sie trailt nicht. Eingreifen muss ich da also so oder so. Es ist ja genau der Versuch, den Hund einfach auf seine Art machen zu lassen, der das Problem aufgezeigt hat. Weil sie sich in die richtige Richtung vorgearbeitet hat, hat man sie machen lassen. Das sieht gar nicht viel anders aus, als wenn der Labrador eines andern Teilnehmers trailt - aber Rhian folgt keiner Spur dabei, auch nicht in grösserem Abstand. Dockt sie hingegen an, so trailt sie, da habe ich Gewissheit.

Dass der Wind die flüchtigen Anteile des Geruchs wegtragen kann ist mir schon klar. Aber er trägt nicht den ganzen Geruch weg. Es gibt nicht "die eine" Geruchsspur. Wo die flüchtigen Anteile sind, können wir kaum abschätzen. Aber wo die schwere, klebrige Spur ist kann man wissen, und das hat Vorteile beim Hund lesen lernen, wenn man eben nicht ständig jemanden hat, der einen verzögerungsfrei korrekt informiert - und das habe ich nicht. Beide Methoden bringen einsatzfähige, selbständige Trailer hervor, ich möchte da nicht von besser oder schlechter reden. Aber in Eigenregie sinnvoll arbeiten kann ich nur, wenn ich weiss, was der Hund tun sollte. Sonst werde ich bloss blind spazieren geführt vom Hund. Vertrauen in die Führung des Hundes kann ich dann haben, wenn er die Aufgabe begriffen hat und zuverlässig ausführt.

cindy

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14

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:38

@Susanne

Zitat

Aber in Eigenregie sinnvoll arbeiten kann ich nur, wenn ich weiss, was der Hund tun sollte. Sonst werde ich bloss blind spazieren geführt vom Hund. Vertrauen in die Führung des Hundes kann ich dann haben, wenn er die Aufgabe begriffen hat und zuverlässig ausführt.


Ok begreife ich, dann würde ich wie Pipolino geschrieben hat fortfahren

Zitat

Solange Rhian nicht sicher ist und vorallem solange du nicht sicher bist was Rhian tut, solltet ihr möglichst einfache Trails an relativ ruhigen Orten machen und langsam steigern.
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chnoepfli

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15

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:59

Zitat

Ich sehe nicht, wie es dem Hund hilft beim Begreifen der Aufgabe, wenn man ihn kilometerweit Geistertrails arbeiten lässt, weil man nicht eingreifen will. Irgendwo sagt ihr doch auch: Halt, der arbeitet ja gar nicht die gesuchte Spur, sondern tut was ganz anderes!


Wieso kilometerlange Geistertrails??????
Meine Güte, man kann eine Sache auch unnötig verkomplizieren.....

Wir haben ja jemanden dabei, der ganz genau weiss, was Sache ist. Das hat mit Geistertrail nix zu tun.

16

Donnerstag, 18. Februar 2010, 23:19

Zitat

Ich sehe nicht, wie es dem Hund hilft beim Begreifen der Aufgabe, wenn man ihn kilometerweit Geistertrails arbeiten lässt, weil man nicht eingreifen will. Irgendwo sagt ihr doch auch: Halt, der arbeitet ja gar nicht die gesuchte Spur, sondern tut was ganz anderes!


Wieso kilometerlange Geistertrails??????
Meine Güte, man kann eine Sache auch unnötig verkomplizieren.....

Wir haben ja jemanden dabei, der ganz genau weiss, was Sache ist. Das hat mit Geistertrail nix zu tun.

Ja eben, ihr habt jemanden dabei, der den Hund auch nicht einfach machen lässt. Habe ich doch geschrieben. Also ihr greift ein, wenn die Sache aus dem Ruder läuft, und beeinflusst den Hund. Ist also nicht viel anders: man versucht, dem Hund zu erklären, was er tun und was er lassen soll. Und dazu muss man eben in das Suchverhalten des Hundes eingreifen. Das geschieht also nicht nur beim spurtreuen Aufbau.

Ja, ich denke, ich werde wie von Pipolino geraten weiterfahren - das sagt auch mein Bauchgefühl. Denn im Moment habe ich keine Idee, wie ich es Rhian direkt verclickern kann, auch auf Asphalt gezielt die Spur zu suchen. Ich möchte ja natürlich möglichst wenig korrigieren müssen, und da scheint mir eine langsame Steigerung der Schwierigkeiten sinnvoller. Das kann ich in Wald und Feld gezielt machen, denn da hat sie schon Ahnung, dass man via Spur effizient zum Ziel kommt.

cindy

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 23:30

@Susanne

Zitat

Also ihr greift ein, wenn die Sache aus dem Ruder läuft, und beeinflusst den Hund.


Wenn der Hund den Kasper macht oder sonst auf einer "heissen" Spur ist und nicht mehr traillt, wird er am Gstältli kurz gehalten und das Traillkomando, aber bestimmt, gegeben ohne ein Handzeichen oder sonstige Hilfe. Das am Gstältli halten heisst bei uns; man pflückt den Hund; und das bewirkt, man unterbricht die falsche Handlung so das der Hund wieder ansprechbar wird, eben auf das Trailwort. Das ist unsere einziege Korektur wo wir machen.
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18

Donnerstag, 18. Februar 2010, 23:33

Zur Illustration, damit klarer wird, wovon wir reden:

Hier ein Videoclip, wie das auf dem Asphalt-Trail ausgesehen hat: Rhian auf Quersuche
Beim vorhergehenden Trail hat sie auf die Art die abbiegende Spur perfekt erwischt - das war aber auch eine Person, die sie schon mal gesucht hat. Bei dem Video kannte sie den Läufer nicht. Anfangs ist der Trail noch da, am Ende nicht mehr.

So sieht es aus, wenn sie "angedockt" ist und sauber trailt: Rhian auf Spur

Qualität der Miniatur-Stirnbandcam ist mässig, aber ich denke, man sieht den Unterschied.

cindy

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19

Freitag, 19. Februar 2010, 00:03

@Susanne

Also ehrlich gesagt finde ich dies nicht schlimm, wenn ein Hund stöbert, wenn er arbeitet, wie im ersten Video. Ich habe das Gefühl, das Rhian sich rechts und links absichert. Cindy Traillt auch manchmal so, da kann sie rechts und links hingehen und so sichert sie sich ab. Bis jetzt hat sie so auch immer die vermisste Person gefunden.
Müsste Rhian nach deiner Version so Traillen, wie im Wald? Also grad auf dem Asphalt und nicht nach rechts und nach links gehen?
Also wenn ich das Video vom Wald so ansehe, sieht es für mich so aus, als ob Rhian der Spuren im Schnee folgt. Kann mich auch täuschen, den Szenen vom Video zu analysieren ist für mich immer megga schwierig.
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20

Freitag, 19. Februar 2010, 02:16

@Susanne

Also ehrlich gesagt finde ich dies nicht schlimm, wenn ein Hund stöbert, wenn er arbeitet, wie im ersten Video. Ich habe das Gefühl, das Rhian sich rechts und links absichert. Cindy Traillt auch manchmal so, da kann sie rechts und links hingehen und so sichert sie sich ab. Bis jetzt hat sie so auch immer die vermisste Person gefunden.

Nun, wenn der Hund stöbern soll, kann ich die Leine ja abmachen und ihn einfach links und rechts den Wald absuchen lassen.... Ja, es sieht tatsächlich ein bisschen so aus, als ob Rhian eine Spur hätte und wild absichert nach allen Richtungen - aber sie tut das ja auch noch ohne dass überhaupt die Spur noch da ist! Das heisst doch, dass sie wirklich ohne eine Witterung oder Spur zu haben stöbert, und eben nicht absichert. Sie hat die Abzweigung der Spur völlig verbaselt. Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass sie nix hat und nur auf gut Glück sucht, und das hat sich dann auch bestätigt, als sie so weit über die Abzweigung hinaus ist.

Zitat

Müsste Rhian nach deiner Version so Traillen, wie im Wald? Also grad auf dem Asphalt und nicht nach rechts und nach links gehen?
Also wenn ich das Video vom Wald so ansehe, sieht es für mich so aus, als ob Rhian der Spuren im Schnee folgt. Kann mich auch täuschen, den Szenen vom Video zu analysieren ist für mich immer megga schwierig.

Müssen tut sie gar nichts, so sieht's halt aus, wenn sie angedockt ist. Sie dreht ja auch nach links und rechts zum absichern, nur nicht weit, denn sie hat eine gute, deutliche Spur, da hat sie das gar nicht nötig. Klar folgt sie der Spur, aber der Geruchsspur, nicht der visuellen. Fand ich auch erstaunlich, aber das sieht man sehr gut im Schnee, dass die Hunde sich kaum visuell an den Fussstapfen orientieren, sondern mit der Nase. Man sieht es auf dem komprimierten Video nicht so gut (mal abgesehen vom Gehüpfe bei meinen Schritten), aber da, wo sie um den Baum herum geht kreuzt sie eine recht frische Fremdspur ohne Problem. Sie ging auf diesem Trail maximal 2m von der Spur und kam immer schnell von selber zurück, es gab nie eine Korrektur. An einem Winkel hat sie einen kleinen Kreis gelaufen, während ich Dussel die Leine entwirren musste, in die ich getreten war.... :peinlich:

Korrektur besteht übrigens darin, dass es nicht weitergeht und der Hund die Chance erhält, sich selber zu korrigieren. Nur wenn er völlig ratlos ist, würde ein Handzeichen erfolgen. Lieber kreise ich aber an eine Stelle zurück, an der der Hund noch auf Kurs war und lasse von da nochmals probieren. Oder wenn sie nach Mäusen buddeln würde, gäbe es natürlich ein "weiter"!