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Kira

Alphadoggie

  • »Kira« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 231

Doggie(s): Yaro und Kate, Australian Shepherds

Wohnort: Aargau

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1

Dienstag, 1. Juli 2008, 12:51

Hundegesetze in der Schweiz

Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
Jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen.
(Autor unbekannt)

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 629

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

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2

Dienstag, 1. Juli 2008, 13:01

@Kira

Super Link 4*2
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

3

Dienstag, 1. Juli 2008, 21:40

tanke tuuuusig für dä link!

ist noch spannend nachzulesen wie mein wohnkanton regel möchte, thanks!

Andromeda72

unregistriert

4

Mittwoch, 2. Juli 2008, 10:48

@ Kira

Vielen Dank für den Link, sehr interessant. 4*1

5

Donnerstag, 5. April 2012, 20:50

In der aktuellen Weltwoche ist ein Artikel, der sich mit der Hundegesetzgebung befasst und sehr zu denken gibt:
"Im Kanton Schwyz werden Hundehalter gebüsst, wenn sie ihren Hund frei laufen lassen. Halten sie ­diesen aber immer an der Leine, verstossen sie gegen die Tierschutzverordnung. Die paradoxe Situation wird selbst vom Bundesgericht gestützt."
Dazu ein Zitat-Ausschnitt:
"... Ralf Aerne zog darum die Strafverfügung weiter – ans Bezirksgericht, ans Kantons­gericht und schliesslich ans Bundesgericht. Überall blitzte er ab. Das Kantonsgericht Schwyz anerkannte im November 2010 zwar, dass es Hundehaltern ohne privates Grundstück nicht leichtfalle, ihrem Hund den nötigen freien Auslauf zu gewähren. Ohne weitere Begründung kam das Gericht aber zum Schluss, «die Möglichkeit des unangeleinten Bewegens eines Hundes» sei dennoch «nicht schlechthin unmöglich», und wies Aernes Beschwerde ab. Das Bundesgericht trat im letzten Dezember gar nicht erst auf Aernes Argument ein, der Leinenzwang widerspreche der schweizerischen Tierschutzverordnung und sei darum verfassungswidrig. Denn hier handle es sich um eine «abstrakte Kritik». Das Gericht habe die Verfassungsmässigkeit aber nur «in der konkreten Anwendung» zu prüfen, und diese sei rechtens. Also wies auch das höchste Schweizer Gericht Aernes Beschwerde ab. So viel formaljuristische Floskeln lassen diesen ratlos zurück. Ob er das Urteil an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weiterziehen will, weiss Aerne noch nicht. Denn die Verfahrens- und Anwaltskosten haben ihn schon weit über 10 000 Franken ge­kostet. ..."

Sind wir solidarisch mit den Schwyzer Hundehaltern?

Wir sind doch so viele Hündeler und können uns doch gegen solch juristische Perversitäten wehren?

6

Dienstag, 17. September 2013, 22:20

Heute entdeckt

http://www.tierwelt.ch/?rub=4485&id=37146

So schade
Eva

Catty

Wachdoggie

Beiträge: 704

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7

Dienstag, 17. September 2013, 23:06

Und ständig und überall wird der Dobermann mit aufgeführt.
Diese Gesetzesidioten sollen doch nur mal 1 Tag mit unserer Kuschelmaus verbringen. Die Leute würden höchstens zu Tode gekuschelt werden oder zerdrückt, weil Anni Kontaktliegen so definiert, dass sie dann schon RICHTIG auf einem drauf liegt.

Ratet mal, warum Anni (Dobermann) nicht mit zum Matterhorn kommen konnte.... Genau. Dobermänner sind verboten und man muss erst eine Bewilligung beantragen, dann darf das Tier nur an der Leine bleiben und muss einen Maulkorb / Biteguart tragen -.-
Tzz
Ganz liebe Grüsse
Catty
:peace:

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 675

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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8

Dienstag, 17. September 2013, 23:33

Es gibt bestimmt einige Rassen, die wirklich zum Kampf gezüchtet wurden. Nur einige Hund auf dieser Hunde gehören nicht zu potentiellen Gefahren. Der Rhodesian Ridgeback, Deutscher Schäfer und Dobermann finde ich absolut keine gefährlichen Hunde, nur dass sie gross sind. Klar, beisst ein Yorkshire zu, passiert nicht viel, beisst ein DSH zu, wird es gefährlich.

Ich fände es viel besser, wenn jeder HH eine Prüfung ablegen muss. Also nicht nur ein paar wenige Stunden in einer Hundeschule rumstehen, sondern eine Art Wesensprüfung machen. Besteht er die Prüfung nicht, hat er die Möglichkeit, diese innert einer kurzer Frist nachzuholen. Klappt es auch beim weiteren male nicht, so dürfte er keinen Hund halten.
Nur leider ist es so, dass dann wieder der Hund der Leidtragende ist.

Der HH kann ja nicht erst eine praktische Prüfung ablegen, wenn er den Hund noch gar nicht hat.
Echt blöde Sache.

Kira83

Sportdoggie

Beiträge: 1 541

Doggie(s): 1 X Belgischer Schäfer Malinois ( 14.7.2003 ) 1X Königspudel ( 4.4.2011 ) und ein Bernersenn (21.6.2013)

Wohnort: Wolfwil So

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9

Mittwoch, 18. September 2013, 06:22

Es gibt bestimmt einige Rassen, die wirklich zum Kampf gezüchtet wurden

z.B der Yorki... Die Rasse wurde früher als Kampfhund gezüchtet und auch eingesetzt und diese Rasse steht nicht auf der Liste weils ja nur ein Wadenbeisser ist :angry2:
Solche Themas regen mich einfach nur auf... Leute die hinter einem Bürotisch sitzen und keine Ahnung von Tieren haben, geben solche Gesetze raus :bad:
Wer Tiere liebt hat ein gutes Herz :0herzsm0:

Miro5

Kläfferdoggie

Beiträge: 287

Doggie(s): Miro / Malinois

Wohnort: Tor zum Emmental

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10

Mittwoch, 18. September 2013, 09:21

Ich habe diesen Bericht auch gerade im FB gesehen..... Was heisst "erhöhtes Gefährdungspotenzial"......?! Es kommt doch kein Hund böse zur Welt, es sind die Menschen, die die Hunde so machen, wie sie dann sind......... Und wer erstellt diese Rassenlisten? Sicher Leute, die nicht wirklich viel Ahnung vom Wesen der verschiedenen Hunderassen haben! Ich finde es einfach nur traurig :sad: Wenn ich nun im Kanton Glarus wohnen würde, wäre ich also nun stolze Besitzerin eines potenziell gefährlichen Hundes, der auf einer solchen dämlichen Liste steht...... tja....... :smile:

11

Mittwoch, 18. September 2013, 10:13

Ja, als (in)direkt Betroffene mit einem Rhodesian Ridgeback irritiert mich das schon. Aber ich weiss auch wieso sie ihn draufnehmen. Die hören, ahhh, die nahm man in Afrika für die Löwenjagd....das müssen besonders aggressive Hunde sein.

Und machen sich nicht mal insoweit schlau, dass es dabei ausschliesslich um Stellen und Verbellen ging, nichts anderes was Alle anderen Treiberhunde und Stöberhunde tun. Der RR ist doch nicht so doof und lässt sich auf einen Kampf mit einem Löwen ein. :ohmann:

Da müsste ja eigentlich jeglicher Terrier mit auf die Liste....wer schomal gesehen hat wie die an ein Wildschwein rangehen. Die lassen sich eher kaputtmachen, als wieder loslassen, wenn sie sich festgebissen haben. Und was ist mit den anderen sogenannten "Kampfhunderassen"?

Und wieso der Hovawart? Wenn der drauf ist, müssten auch Kangal drauf und alle anderen Hofhunde bis zum Appenzeller, (der übrigends bei den Hofhunden führend war bei den erfassten Hundebissen auf der letzten Statistik). Und beim Ridgeback auch alle anderne Jagd und Laufhunde. Weimaraner, D- Kurzhaar, alle Jagdterrrier, man, man.....Nur Kopfkratz, wie die Liste entstanden ist. Bestimmt alles Hundefachleute vom Feinsten. ?(

Die sollen doch alles was Zähne im Maul hat und grösser als 20 cm ist drauf tun.

Das haben sie hier im Tessin gemacht. Die kennen sich auch nicht besser aus mit Hunden und so haben sie halt mal die 30 grössten und bekanntesten Hunde und ein paat Exoten, von denen sie gelesen haben, auf die Liste. So nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip mit der grössten Trefferquote. Sagt auch genug aus über die Fachkompetenz.

So ein Armutszeugnis von einer fachinkompetenten und fähnchennachdemwindhängenden Entscheidung. Keine Ahnung von der Materie, zu faul sich wirklich schlau zu machen, aber entscheiden und Regeln erstellen, die ander ausbaden müssen. :thumbdown:


Kopfschüttelnde Grüsse
Eva mit potenziell gefährlicher Kimba :brav0:
Möchte hier noch festhalten, dass ich generell gegen sogenannte Listen bin. Der obligatorische Hundekurs ist ein guter Anfang. Ja ich weiss, es gibt auch da viel zu kritisieren, doch es geht in die richtige Richtung. Aber ich würde die Praxisstunden hochsetzen. D.H. bis inklusiv 3. Lebensjahr mind. 10 Stunden pro Jahr einen Kurs besuchen. So gibt es eine engere Begleitung in der erziehungsintensiven Zeit des Hundes und für manche vielleicht noch rechtzeitig die nötigen Impulse, dass es gut kommt.

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 345

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12

Mittwoch, 18. September 2013, 13:51

Und ständig und überall wird der Dobermann mit aufgeführt


Das zeigt doch deutlich, wieviel jene, die diese Gesetze vorschlagen von Hunden verstehen :sad: Ja, in den 60er Jahren galt der Dobermann als guter Arbeitshund und wurde oft auch als Diensthund eingesetzt. Man sah in im Hundesport. Leider haben die Leute, die sich mit diesen Gesetzen rumschlagen nicht gemerkt, dass das längst nicht mehr so ist und der Dobermann zu einem sensiblen Familienhund mutiert wurde. (der froh ist, wenn ihm nix passiert).

Was gewisse Rassen anbelangt (Pitbull, Staffie etc.) ist es Tatsache, dass wenn sie mal zubeissen, sie kaum mehr loslassen und dadurch schwerere bis tödliche Verletzungen entstehen.

Besser wäre es, die Mehrhundehaltung (3, 4, 5 und mehr) etwas mehr zu kontrollieren. Das nimmt mehr und mehr Ueberhand und verärgert auch Nichthundehalter. Ich persönlich krieg jeweils fast die Krise, wenn mir in der CH eine oder zwei Personen mit 5-6 Hunden entgegenkommen.

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

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13

Mittwoch, 18. September 2013, 14:08

Ich wohne ja im Kanton NW, der ist richtig schön "easy" hier gibt es keine Einschränkungen mit Listenhunden :good: und das soll auch schön so bleiben. Auch wenn ich keinen Listenhund habe, ich finde das sowieso was saublödes, denn wie schon andere geschrieben habe, der Hund wird nicht als reisserisches Tier geboren.

Hier wären ja jegliche Hunde auf dem Spielplatz verboten, hier in unserem kleinen Dorf hält sich kaum jemand dran, viele Mami's gehen mit Kindern und Hund auf den Spielplatz und niemand ärgert sich drüber. Klar gibts da auch Kinder die Angst vor Hunden haben, da darf dann Jacky einfach nicht hin und wie oft haben dann ängstliche Kinder dann von sich aus dann doch Jacky gestreichelt!? jaja :brav0: :love:

Bezüglich Dobermann, bei meinen Eltern wohnt ein Ehepaar im Quartier, die haben seit Jahren immer wieder mal einen Dobermann. Aber ganz ehrlich, die haben es einfach nicht im Griff :( mittlerweile ist es der 3. oder 4. Dobermann innerhalb von ca. 15 Jahren, eventuell auch etwas mehr. Manchmal kurze Unterbrüche, ohne Hund.
Folgende Szenarien sind passiert, der eine Hund wurde von einem Zug überfahren, der nächste dann von einem Auto.... sie sind jedes mal total überfordert und dennoch muss es immer wieder ein Dobermann sein! egal ob man an diesem Haus vorbei geht, oder mit Fahrrad oder mit Auto vorbei fährt, der Hund kläfft dann jedes mal drauf los, die Hecken sind extrem hoch, man sieht den Hund also nicht, aber Leute die da sonst nie durch gehen, erschrecken sich jedesmal fast zu Tode. Jeder Hund bisher zog wie verrückt an der Leine, ja des öfteren konnte die Hundehalterin nicht mal mehr halten und der Hund ist dann jeweils ausgerissen. So kamen dann auch 2 Hunde ums Leben.... ich weiss nur, das sie mit dem einen Hund auch nur noch zu Zeiten raus ging, wo kaum HH unterwegs sind, da sie Angst vor Hundebegegnungen oder auch Menschenbegegnungen hatten.

Der jetzige Dobermann habe ich noch nie zu Gesicht gekriegt, bisher nur immer bellen gehört. Ich habe jegliche Hunden von ihnen sehr selten gesehen, eben weil sie wohl jedesmal Begegnungen meiden wollten. Das haben sie selber mal meinen Eltern gesagt.

Mein Vater der richtig Angst hat vor Hunden, schiebt fast Panik, wenn er dann mal die Hundehalterin mit ihrem Hund sieht. Meist geht sie, da ihr Mann nicht so viel Zeit hat. Und genau solche HH sind schuld, das man so ein negatives Bild von diesen Hunden hat!
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Catty

Wachdoggie

Beiträge: 704

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14

Mittwoch, 18. September 2013, 14:48

Gut, wenn man das Tier, in diesem Fall der Dobermann, nicht im Griff hat kann ich das verstehen.
Anni ist auch recht schwierig. Auch sie zieht an der Leine, aber da wird dran gearbeitet. Es wird immer besser. Klar sind es nur Minischritte, aber man muss eben dran bleiben. Auch Anni kläfft erstmal pauschal jeden Hund an. Bei ihr ist es dann aber die Angst. Sie ist ein richtiger Schisser. Aber auch das wird besser :) da bin ich echt stolz auf sie.
Bei mir ist es aber so, dass ich Anni eben halten kann und wir es nicht dulden, wenn sie im Garten kläfft ect.
Das haben wir ihr gut abtrainiert.
Wann sie bellen darf ist, wenn wir oben sind und die Türklingel ect. Nicht hören. Dann wufft sie kurz und fertig. Aber kläffen, nix da.
Ganz liebe Grüsse
Catty
:peace:

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 675

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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15

Mittwoch, 18. September 2013, 15:09

Ich finde einfach, ein Hund gehört in Gegenwart von "fremden" Kindern an die Leine. Speziell eben solche wie Stafford, etc. Schon seit ein paar Jahren begegnet uns immer wieder eine Frau mit einem American Pitbull Terrier (?). Sie geht nicht einfach an den Kindern vorbei, nein, sie wirft das Spielzeug vom Hund in die spielenden Kinder. Sie wurde schon mehrmals aufgefordert, ihren Hund anzuleinen und bitte doch nicht gerade bei den Kindern spielen. Einige haben Angst und rennen plötzlich davon und kreischen. Oder eines würde zum Hund hingehen und ihn anfassen, vielleicht sogar so, dass es der Hund nicht mag. Doch sobald sich jemand dieser Frau nähert, rennt der Hund bellend und knurrend auf einem zu. Ich habe ihr mal gedroht, die Polizei zu benachrichtigen. Seither sehe ich sie nur noch ganz selten.
Doch gerade wieder letzte Woche spielte sie mit ihrem Hund nur wenige Meter von den spielenden Kindern entfernt.

Ich meine, meine Hunde sind sehr lieb und würden nie was tun. Luna ist halt noch ein Baby, und sie nehme ich sowieso an die Leine. Trotzdem leine ich meine Hunde an, wenn eine Gruppe Kinder unterwegs ist. Schon gar nie würde ich ihr Spielzeug in die spielenden Kinder werfen. Schon auch als Schutz vor den Kindern.

Diese Frau möchte eben beweisen, dass ihr Hund ein ganz lieber ist und kein "Kampfhund". Mag ja sein, aber nicht indem sie ihn zu den Kindern schickt.

TalkingAnimals

unregistriert

16

Mittwoch, 18. September 2013, 16:01


Was gewisse Rassen anbelangt (Pitbull, Staffie etc.) ist es Tatsache, dass wenn sie mal zubeissen, sie kaum mehr loslassen und dadurch schwerere bis tödliche Verletzungen entstehen.


Das mag vielleicht so erscheinen, weil jeder dieser Fälle lang und breit getreten wird in den Medien. Meine Erfahrung ist da anders. Bei diversen Rassen gibt es Exemplare, die festhalten und nicht mehr loslassen, aber Pauschalurteile sollte man nicht fällen.

Wenn die von dir genannten Rassen seriös gezüchtet, aufgezogen, sozialisiert und erzogen wurden, dann sind sie nicht anders als andere Hunde auch und vor allem haben sie eine hohe Reizschwelle. Das ist, was ich auch in meiner Tätigkeit als Übungsleiterin und Trainerin immer wieder feststelle. Richtig gehalten sind Pitbulls, Amstaffs, Staffbulls, Bullterrier und Co. ideale Familienhunde.

Und nein, ich habe selber keinen "SoKa", jedoch wöchentlich x-fach Kontakt mit solchen Hunden, Ferienhunde, etc.

TalkingAnimals

unregistriert

17

Mittwoch, 18. September 2013, 16:09

Ich finde einfach, ein Hund gehört in Gegenwart von "fremden" Kindern an die Leine. Speziell eben solche wie Stafford, etc. Schon seit ein paar Jahren begegnet uns immer wieder eine Frau mit einem American Pitbull Terrier (?). Sie geht nicht einfach an den Kindern vorbei, nein, sie wirft das Spielzeug vom Hund in die spielenden Kinder. Sie wurde schon mehrmals aufgefordert, ihren Hund anzuleinen und bitte doch nicht gerade bei den Kindern spielen. Einige haben Angst und rennen plötzlich davon und kreischen. Oder eines würde zum Hund hingehen und ihn anfassen, vielleicht sogar so, dass es der Hund nicht mag. Doch sobald sich jemand dieser Frau nähert, rennt der Hund bellend und knurrend auf einem zu. Ich habe ihr mal gedroht, die Polizei zu benachrichtigen. Seither sehe ich sie nur noch ganz selten.
Doch gerade wieder letzte Woche spielte sie mit ihrem Hund nur wenige Meter von den spielenden Kindern entfernt.

Ich meine, meine Hunde sind sehr lieb und würden nie was tun. Luna ist halt noch ein Baby, und sie nehme ich sowieso an die Leine. Trotzdem leine ich meine Hunde an, wenn eine Gruppe Kinder unterwegs ist. Schon gar nie würde ich ihr Spielzeug in die spielenden Kinder werfen. Schon auch als Schutz vor den Kindern.

Diese Frau möchte eben beweisen, dass ihr Hund ein ganz lieber ist und kein "Kampfhund". Mag ja sein, aber nicht indem sie ihn zu den Kindern schickt.



Natürlich ist das Verhalten dieser Frau nicht OK, speziell wenn ihr Hund bellend und knurrend auf einen zurennt. Und um fremde Menschen herum nehme auch ich meine Hunde an die Leine.

Nur: würdest du auch so denken, wenn die Frau einen Golden Retriever hätte? Wieso sollten "speziell Staffords etc." an die Leine gehören? Weshalb sollten diese Rassen anders behandelt werden als jeder andere Hund?

Wie schon gesagt: es sind Hunde, wie jeder andere Hund auch. Nicht mehr oder weniger "gefährlich". Jeder Hund kann in den falschen Händen eine Gefahr werden, so ist es nun einmal, unsere Hunde haben alle ihre 42 Beisserchen und brauchen eine konsequente Erziehung und Führung in brenzligen Situationen. Und wenn man weiss, dass der eigene Hund Probleme mit anderen Hunden oder mit manchen Menschen hat, dann muss man schauen, dass nichts passiert - ob Golden Retriever, Schäfer oder Pit Bull!

Nur so als Beispiel: die beste Freundin meiner Hunde ist ein Miniature Bullterrier. In den ganzen Jahren, in der wir regelmässig unterwegs sind zusammen, ist noch nie etwas passiert - weshalb auch? Der Bulli ist auch ein Hund, wie meine Beiden auch, sie sprechen die gleiche Sprache und verstehen sich - ich hätte nie auch nur eine Minute Bedenken.

Und: ein bekanntes Paar hat einen Amstaff und einen Bullterrier-Mischling, dazu zwei kleine Kinder. Weshalb sollte das ein Problem sein? Es sind ganz normale Familienhunde, wie jeder andere Hund auch. Und das ist auch gut so, denn genau solche Beispiele brauchen wir Hundehalter.

Keiner von uns ist sicher davor, dass nicht auch unsere Rasse eines Tages auf irgendeiner Brunz-Liste landet und wir hunderte bis tausende von Franken abdrücken müssen, um genau diesen Hund auch halten zu dürfen.

Zia

Alphadoggie

Beiträge: 3 006

Doggie(s): Zia

Wohnort: Niedergösgen

Beruf: Event Manager

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18

Mittwoch, 18. September 2013, 16:41

Ich finde die Liste auch ein "Witz". Es zeigt sich ja (für mich) schon daran, dass man auf Bundesebene nicht mal einen Kompromis findet uns es den Kantonen überlässt. Sind wir ehrlich; sollten Dobermänner (Sorry Catty :-)) wirklich sooooo gefährlich sein, wäre er kaum im AG ein "normaler" Hund und in anderen Kantonen auf der Liste. Aber eben... da ist wohl auch viel Politik dahinter.

Bei den Tessinern verwundert mich ehhh nix ... die ticken ja eh anders (das ist jetzt nicht negativ!) :-).

Ich finde es einfach nur blöd. Kommt jemand auf Idee, den VW Polo GTI in einigen Kantonen nur noch gegen eine "Extraprüfung" & "Wesenstest Fahrer" zu zu verkaufen? Ist schliesslich das Auto, womit am meisten tödliche Unfälle passieren...! Aber nein, da ist halt die Lobby riesengross... Aber (für mich) im Grundsatz genau das gleiche...


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Psovaya Borzaya

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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19

Mittwoch, 18. September 2013, 18:46

@damisi: dann müsste der barsoi auch auf der liste stehen, der wurde zum jagen UND ZUM TÖTEN von wölfen eingesetzt in russland und wird es dort noch heute.
zum thema kinder: naja, die einen sagen so, die andern so. ich leine meine grundsätzlich bei fremden kindern an, aber nicht weil ich davon überzeugt bin, dass ich das muss, sondern weil ich null bock auf ärger mit der spezies mütter habe, auf die ich allzuoft nicht gut zu sprechen bin. wenn die kinder freude haben an den hunden, lasse ich sie auch frei und es ist dann egal wie sie angefasst werden, meine sind grosse kinderfreunde, im gegensatz zu mir.
manche eltern sind geradezu sorglos im umgang mit fremden hunden, andere wiederum völlig hysterisch und es nützt dann nix, wenn ich ihnen sage, dass es egal ist was ihre kinder machen, meine kämen damit zurecht (steine schmeissen etc hatten wir noch nicht und ich wäre ja auch noch da und würd schlimmstes verhindern). aber das übertriebene sicherheitsdenken mancher menschen und insbesondere der mütter, das geht mir gehörig auf den keks. ich habe noch nie von einem hund gehört, der kindern abpasst auf dem schulweg und sie verschleppt und ich kenne auch keinen hund, der sozialarbeitern im wald die kehle durchschneidet und dann flüchtet... :angry2: vorsicht, respekt etc. sind angebracht, aber hysterie und aggression gegenüber allen hundehaltern ist völliger schwachsinn. und mich nervt auch, dass hunde immer alle in einen topf geworfen werden. jeder reagiert anders, hat andere stärken und schwächen. aber solange es HH gibt, denen einfach alles wurscht ist, die ihre hunde sogar absichtlich nicht zu menschenfreunden erziehen, solange wird es immer ärger geben, denke ich.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

testudo

unregistriert

20

Mittwoch, 18. September 2013, 20:13

Warum sind eigentlich immer nur deutsche Schäfer, nicht aber belgische oder Holländische auf der LIste? das habe ich mich echt schon oft gefragt. SInd den DS "gefährlicher" als zum Beispiel Malinois?