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Snowdog

Schnupperdoggie

Beiträge: 476

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41

Montag, 20. November 2017, 19:41

Ok dann hab ichs vielleicht falsch verstanden.
Ja klar im Hochsommer gehen wir auch viel schwimmen. Und natürlich soll man den gesunden Menschenverstand einschalten und nicht einfach „stur“ spazieren

Aika

Schnupperdoggie

Beiträge: 156

Doggie(s): Morelka, geb. ca. 2004, KH Chihuahua wildfarben

Wohnort: Oberdorf BL

Beruf: Informatik Logistik

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42

Montag, 20. November 2017, 21:56

Nur 1 Std. Spazieren pro Tag finde ich für einen Dalmatiner (wie auch für andere Hunde) zu wenig Ich gehe sogar mit meiner alten Chihuahua-Hündin mind. 1.5 - 2 Std. (gemütlich) laufen, verteilt auf 3 -4 Spaziergänge zu je 20 - 30 Minuten. Bei richtigem "Chihuahua-Wetter" (18 - 20 Grad, trocken) dauert einer dieser Gänge durchaus auch mal eine Stunde.

Vor mehr als 30 Jahren hielt ich Dalmatiner, züchtete mit ihnen, ging an Ausstellungen und nahm sie auf Ausritte mit. Ich kann Darcyschatz zustimmen, sie waren im Verhalten ziemlich windhund-ähnlich, aktiv und "speedy" im Freien, ruhig, gelassen und verschlafen im Haus. Der angenehme Unterschied zu den Windhunden war jedoch, dass sie jederzeit leicht abrufbar waren, sogar von einem flüchtenden Reh oder Katzen.
Arbeitseifer zeigte meine Zwergpinscher-Appenzellerhündin bedeutend mehr als die Dalmatiner. Diese taten halt relativ gelangweilt, wenn ich etwas von ihnen verlangte, halt den normalen Grundgehorsam, aber die Zwergpinscher-Hündin forderte deutlich mehr "Arbeit" und Unterhaltung als die Dalmis. Denen genügte es, wenn sie sich tüchtig ausrennen konnten über Wiesen und Felder, spielten furchtbar gerne Ball oder einfach miteinander, aber dann war auch gut... nach gründlichem Gerenne waren sie noch so froh, wenn sie im Haus einfach faul herumliegen konnten.
Zeitweise nahm ich auch den einen oder andern mit ins Büro, das klappte immer problemlos, sie blieben ruhig und sozusagen unsichtbar im Büro, tobten sich über den Mittag aus und warteten dann auch am Nachmittag ruhig darauf, dass der Büro-Alltag zu Ende ging.

Natürlich braucht ein Dalmatiner (= Laufhund) wirklich viel Bewegung, schliesslich war ihre ursprüngliche Bestimmung mal der Kutschen-Begleithund, aber mit Fahrrad, Jogging und Reitbegleithund kann man ihnen gut die Bewegung bieten, die sie brauchen, ohne dass man gleich 4 Std. laufen gehen muss (im Winter schon grad gar nicht!!!).
Auch Dalmatiner sind wie mein jetziger Kurzhaar-Chihuahua nicht wetterfest, Regen, Nässe und Kälte hassen sie, weil sie keine Unterwolle und somit keinen Witterungsschutz haben.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

Lagotto

Sportdoggie

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43

Dienstag, 21. November 2017, 15:26

Die Auslastung ist ja ein gerne diskutiertes Thema und jeder hat eine andere Meinung und Erfahrung dazu.

Meine Erfahrung mit einem hibbeligen und schnell aufgedrehten Lagotto ist, je weniger ich mit ihm "mache", auch lange Spaziergänge oder Wanderungen können zu viel sein, desto entspannter ist er im Allgemeinen. Musste ich auch erst lernen, dachte immer, ich müsste ihm alles mögliche bieten.
Mittlerweile ist es so, dass wir mittags 1h-1.5h Stunde rausgehen und das war es auch schon. Abends ist es dunkel und im Dunkeln kann ich mit ihm nicht rausgehen, da er zu sehr aufdreht (wir wohnen am Waldrand und haben viele Tiere um´s Haus). Zum Versäubern geht er dann nur noch in den Garten.

Auch wenn er draussen fast nonstop rumrennt (ist mit seinen sechs Jahren aber schon ruhiger geworden), reicht da eine gute Stunde. Er ist im Haus ausgeglichen, kann mehrere Stunden alleine bleiben und ist damit zufrieden.
Was ich damit sagen will ist, es ist Gewohnheitssache und ein Hund muss nicht zwangsläufig mehrere Stunden bewegt werden und Sport machen. Die meisten Hunde brauchen das nicht.

Es wird immer wieder gesagt, Arbeitshunde müssen ausgelastet werden, Windhunde müssen rennen können, usw. Ich kenne mittlerweile etliche Hunde, wo die Besitzer dieses genau nicht tun und trotzdem machen die Hunde einen zufriedenen Eindruck und zerlegen nicht die Wohnung.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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44

Dienstag, 21. November 2017, 16:49

einen zufriedenen eindruck kann man sich auch einreden oder die hunde fügen sich einfach in ihr schicksal. doch, windhunde müssen rennen können, punkt. und doch, malis müssen arbeiten können, punkt. so seh ich das und ich hoffe, die meisten ihrer besis auch. liste liesse sich beliebig erweitern.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Snowdog

Schnupperdoggie

Beiträge: 476

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45

Dienstag, 21. November 2017, 16:56

einen zufriedenen eindruck kann man sich auch einreden oder die hunde fügen sich einfach in ihr schicksal. doch, windhunde müssen rennen können, punkt. und doch, malis müssen arbeiten können, punkt. so seh ich das und ich hoffe, die meisten ihrer besis auch. liste liesse sich beliebig erweitern.
Und Schlittenhunde müssen ziehen dürfe :peace:
Dieser momentane Trend zu „weniger ist mehr“ benutzen halt viele als Ausrede/Entschuldigung den Hund nur ungenügend auszulasten. Zwischen Auslastung und Überforderung besteht doch nochmals ein grosser Unterschied. Ich glaube nicht, dass der Hund mit so wenig zufrieden ist, aber er hat ja keine Wahl. Viele Hunde fügen sich in ihr Schicksal- wenn man aber sieht, wie sie aufblühen, wenn sie ARTGERECHT ausgelastet werden, weiss man wann sie wirklich glücklich sind/wären. :0engel0:

hasch-key

Sportdoggie

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46

Dienstag, 21. November 2017, 17:10

@Psovaya und Snowdog: Jep, sehe ich genau so :thumbsup: .
Und meine Hunde wurden ihr Leben lang viel (rassegerecht) bewegt und waren nie hibbelig und im Haus ruhig.

Und bloss weil meine Hunde im wildreichen Gebiet mal aufdrehen, gehe ich dort trotzdem noch laufen, die fahren ja wieder runter und auf die Psychocouch müssen sie deshalb auch nicht :P .

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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47

Dienstag, 21. November 2017, 18:25

sehe ich auch so...ein Hund kann es sich ja nicht aussuchen und muss sich mit dem zufrieden geben was er bekommt...ein Lagotto ist kein Sporthund (Leistungssport), er ist der typische Familienhund, der sehr wohl auch Beschäftigung braucht, aber nie in diesem Ausmass wie z.B. Schlittenhunde...ich würde mir niemals ein Hund ins Haus holen, wenn ich ihn nicht rassengerecht auslasten könnte...

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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48

Dienstag, 21. November 2017, 18:31

Ich erzähle mal, wie es bei meinen Hunden ist. Luna, Labi Mix ist 4 1/2; Honey ?? Mix mit Windhund ist 3 3/4 Jahre alt. Bei Honey ist es so, dass sie zwingend RENNEN muss. Wir waren schon mal mit der Hundeschule auf einem sehr langen Spaziergang, schätze etwa 2.5 Stunden. Danach merkte ich, wie Honey noch so richtig Power ablassen wollte und kurz ihre Runden drehen.

Sie muss jetzt nicht mehrere Stunden pro Tag ausgelastet werden. Aber sie muss viel rennen können. Daher wähle ich immer Orte, wo ich sie frei lassen kann und sie rennen kann. Luna ist eher der gemütliche Typ, liebt es aber auch zu rennen. Im Gegensatz zu Honey wäre Luna absolut geeignet zum Radfahren. Sie zieht zwar nicht, aber man sieht es ihr richtig an, wie sie mit Freuden neben dran rennt und sich so richtig auspowert. Auch im Winter, wenn wir schlitteln gehen, ist sie die, die immer im Tempo mithält :smile:

Honey ist dann wieder so das "Tussi", das nicht gerne "unter Druck" rennt. Das heisst, wenn wir mit dem Velo unterwegs sind, und sie angeleint ist, dann bockt sie so sehr, dass ich langsamer bin, als würde ich zu Fuss gehen. Auch beim Schlitteln rennt sie einfach mit, weil sie muss, aber so mit grosser Freude, wie Luna macht sie nicht mit.

Wir gehen jeden Tag so mindestens eine Stunde laufen. Luna begleitet mich oft zur Arbeit, wo sie im Geist und körperlich recht ausgelastet wird. Machen wir längere Wanderungen oder Spaziergänge, rennen die beiden viel herum, schnüffeln, spielen, etc. Wenn wir dann nach Hause kommen, liegen sie rum und kommen nur, wenn es Futter gibt. Würde ich jedoch die Leine in die Hand nehmen, so kommen sie gleich angelaufen und wären wieder parat.

Haben wir mal nicht so gross Zeit, kann es sein, dass sie zu Hause kurz eine Runde miteinander spielen. Mache ich tatsächlich zu wenig, so merke ich es vorallem bei Honey. Ich kann es nicht beschreiben, aber sie zeigt mir schon, dass sie nicht ausgelastet ist.

Ich behaupte, wer seinen Hund kennt, spürt, wieviel er vertragen kann, was zuviel, was zu wenig ist. Ich kannte mal eine HH, sie hatten einen Boarder Collie, schon als Welpe. Sie ging bewusst nicht viel mit ihm laufen, damit er sich von Klein an daran gewöhnt. Würde sie ihn Tag täglich gross auslasten, müsste sie das immer tun. Hätte sie mal keine Zeit, würde sie das deutlich merken und das wolle sie nicht :ohmann: . Da hätte sie sich lieber eine Meerschweinchen zugetan :rolleyes:

Tabasco

Sportdoggie

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49

Dienstag, 21. November 2017, 18:32

@Snowdog: Ich bin in Vielem deiner Meinung. Gewisse Rassen (wie z.B. die Schlittenhunde) würden ohne viel Bewegung wohl verkümmern. So wie ein Schosshund ohne engen Kontakt zu seinem Menschen ebenfalls verkümmern würde. Von dem her ist es besonders wichtig, den Verwendungszweck einer Rasse zu kennen und dem entsprechen zu wollen.

Aber ich habe vermehrt den Eindruck, dass pauschal alle verteufelt werden, deren Hund nur ein kleines Programm schultern kann. Als Besitzerin eines solchen Hundes tut das manchmal etwas weh.

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 922

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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50

Dienstag, 21. November 2017, 18:48

Aber ich habe vermehrt den Eindruck, dass pauschal alle verteufelt werden, deren Hund nur ein kleines Programm schultern kann. Als Besitzerin eines solchen Hundes tut das manchmal etwas weh.

ach quatsch, musst du nicht...Tabasco ist kein "Jungspund" mehr und ist auch in seiner Art, ich sage mal vorsichtig und lieb gemeint, speziell...genau so ist meine Dix auch :nicken: :nicken: wenn ich euch sage, dass ein Spaziergang von 1 Stunde total ausreichend für ist, graut es auch manchen Fremden...mit ihrer ganzen Vorgeschichte, ist ihr Akku einfach leer nach 1 Stunde und sie braucht Pause...
Aber ich glaube es geht hier grundsätzlich um geistig/körperlich gesunde Hunde, oder?

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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51

Dienstag, 21. November 2017, 18:55

Kann da catba nur recht geben, kenne es ja auch mit Nyell.. nach einer Stunde ist die fix und foxy und es funktioniert gar nichts mehr, bringt niemandem was.
Aber eben, zwischen schultern können und schultern wollen gibts ja einen Unterschied.. Und ich denke ein gesunder, ausgewachsener Dalmi kann und will gerne mehr schultern ;)

Natürlich ist es am Schluss immer auch eine Frage des Individuums und natürlich sind Hunde auch sehr anpassungsfähig und deshalb lässt sich die Frage wohl nicht wirklich abschliessend beantworten. Bauchgefühl: Zu wenig für einen Dalmi. Aber was weiss ich schon ;)

@Linie1
Grundsätzlich würde ich sagen: Sprich doch mit der Züchterin/dem Züchter darüber, wo ihr den Welpen holen würdet, legt eure Situation ganz genau dar und stellt all eure Fragen und sprecht offen über eure Zweifel. Die Züchterin kennt sich mit der Rasse und ihren spezifischen Hunden aus und wird euch Antworten und eine Einschätzung geben können. Ist auch der Zucht gegenüber fair, finde ich - wenn die finden, dass ihr dem Hund eigentlich zu wenig gerecht werden könnt, werden sie euch auch lieber keinen Welpen geben. Jedenfalls wenn's eine gute Zucht ist ;)

Merci auch an Aika für den Beitrag, du kennst dich ja super mit der Rasse aus, spannend, von dir zu lesen. Trifft ungefähr meine Einschätzung der Hunde (wären nix für mich, glaubs.. ich brauch was Arbeit-begeistertes ;))
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

betti86

Sportdoggie

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Doggie(s): Kira und June

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52

Dienstag, 21. November 2017, 21:12

Ich denke einfach auch, eine gesunde Mischung macht's… Ich habe zum Beispiel bei June extrem gemerkt am Anfang, dass ich zu viel gemacht habe!
eben auch, weil ich auf andere gehört habe und alle mir einredeten mit einem Border MUSST DU!

Heute weiss ich, ich muss eigentlich gar nichts… gerade im ersten Jahr. Einfach grundgehorsam und die Welt in Ausflügen kennen lernen.
Vor allem ruhe fordern/fördern und einfach Spass haben. Mir selber keinen Druck machen und vor allem auch nicht 1000sachen auf einmal machen wollen!
ich habe damals mit June, Welpen Spielstunde, Erzihungskurs, Junghundekurs (SKN) nachher einen Longier Kurs, nachher angefangen (ca. 8Mt.) mit dem Agi Training…
Ach ja, Trailen vergessen  und Scootern…

DAS war für sie def. Zu viel! Für andere eventuell nicht aber June überdrehte.
Sie hatte zum Glück einen Super gehorsam und Impuls Kontrolle!

Da ich im Agi Training Sachen sah und erlebte die ich nicht wollte, entschloss ich mich das aufzugeben... Ich liess sie an den Schafen testen, da sie einen wirklich starken trieb hat. DAS war/ist es nun! Ihre Bestimmung…Klar ist ja auch ein Border, aber da ich ja selber (damals) noch keine Schafe und extra eine Misch Linie genommen habe, weil ich dachte da käme der Trieb nicht sooo durch, war das doch eine Umstellung
Heute machen wir nur noch Spaziergänge… Ich starte mir ihr an Trials und habe mittlerweile eigene Schafe.
Trainieren gehen wir meistens samstags oder sonntags.
eine Stunde.
June ist mittlerweile sehr cool geworden. Fremde mag sie immer noch nicht auf Anhieb 
Aber auch da hat sie enorme Fortschritte in Sicherheit und vertrauen gemacht.
Mein nächster Border wird def. nie eine Hundeschule sehen, sondern einfach mit mir zusammen die Welt enddecken und dann sicher auch an den Schafen ausgebildet.


Ein Dalmi ist ein Lauf Hund… je nach Linien kommt da auch der Jagdhund durch! Ich kenne 2-3 Dalmis die extrem jagig sind. Oder ev. Sind die Besitzer auch einfach unfähig…
Ich finde sie auf jeden Fall Hammer.
kenne auch welche die mit dem Scooter fahren, ziehen also recht gut 
eh am Fahrrad oder als Reitbegleithund find ich sie super!

Lass dich nicht verunsichern!
Sorry mein Text ist wieder mal ein wenig Of Topic 


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Kira, 20.01.2003, Border Mix
June, 19.01.2012, Border Collie

,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Magira

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

Wohnort: kt. AG

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53

Mittwoch, 22. November 2017, 11:01

Kenn nur wenige Dalmatiner und alle sind in einer normalen Familie wo durchschnittlich oft spazieren gegangen wird. Da beide schon älter sind, 9 und 11 Jahre, weiss ich nicht was mit ihnen als Junghund gemacht wurde. Jedenfalls ist beiden Dalmatiner das frei laufen wichtiger als die Strecke ansich. Auch sind beide sehr Menschen fixiert und lieben es gemeinsam mit ihnen zu machen. Mit beiden wurde vor wenigen Jahren noch Fahrrad gefahren, die eine einfach frei laufend die andere Bikejöring.

Es brauchte viel mut dazu aber heut sag ich das ohne Probleme: ich hab mit wissen einen Hund geholt dem ich nach Lehrbuch niemals gerecht werden könnte

Anfangs versuchte ich alles zu kompensieren und machte sehr viel mit ihr, bis ich das Pensum einfach nicht mehr halten konnte und runtergefahren habe. Natürlich spielt auch das alter eine Rolle, Zelda mir 2 Jährig war sportlicher als jetzt mit 6 Jahren. Bin aber überzeugt, dass ich teilweise einfach auch zu viel machte im Bezug eben auf Kilometer, mit Hunden "spielen" lassen und all das ganze Programm. Wir sind jetzt bei nicht täglich 1 Stunde angelangt, gerade jetzt wo ich seit gut 7 Wochen krank bin, zeigt sie mir ganz gut, mit wie wenig Zeit sie klar kommt. Dafür achte ich um so mehr, dass die Zeit Qualitätszeit ist. Ihr gehts super damit. Seit ich durch Seminare lernte, was ihr wirklich sehr spass macht, was sie braucht und in welchem Mass, haben wir viel mehr und schnellere Erfolge bezüglich frei laufen lassen und jagen. Alles was wir tun ist nun "intensiver" dafür Zeitlich und auf Kilometer viel mehr beschränkt und es klappt besser den je.
Meiner Meinung nach, kann man sich viele Hunde, wenn die Grundbasis stimmt, "Zurecht erziehen" und ja ich steh dazu, mein Hund lernte von Welpe an, es gibt Tage da läuft NICHTS weil ichs einfach nicht kann und gerade jetzt wo ich nicht viel kann, bin ich sehr froh darüber, nimmt sie es gelassen hin.
Faul oder depressiv ist sie deswegen übrigens nicht. Sie macht freudig ohne zu überdrehen 3 Stunden Dummytraining mit, geht mit meinem Vater auch mal längers wandern oder begleitet meine Schwester mit Kind auf grössere Ausflüge ohne überfordert zu sein. Sie braucht einfach das Programm niemals täglich. Hie und da reicht völlig.
Es grüsst

Namara

Alphadoggie

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54

Mittwoch, 22. November 2017, 11:19

Ich/Wir hatten bis jetzt Hunde die mit einer Stunde Auslauf nicht ausgekommen wären. Das waren DSH und Cairnterrier, Setter und kl. Münsterländer, Boxer, und CP/Chodenländerhund). Der roughcoated Collie und der Lurcher und die älteren Cairn konnte man in etwa zufrieden stellen mit einer Stunde und zusätzlich Gartenauslauf.
Nur ich bin eben selber dankbar und froh, dass es mir möglich ist täglich etwa zwei Stunden zu marschieren. Ich möchte daran auch nichts ändern, denn dies ist für meine Gesundheit eben auch wichtig. Natürlich passe ich mich den Hunden an, wenn es ihnen nicht möglich ist soweit zu laufen, so wie sie sich auch anpassen müssen falls ich wegen Krankheit nicht diese Strecke meistern könnte. Dies wäre aber dann nur vorübergehend. Zum marschieren kommt dann auch die Gartenzeit und Spiel und Spass sowie Arbeitszeit wo der Hund zusätzlich gefordert wird. Zu Hause liegen die Hunde jeweils herum und schlafen oder dösen und sind in der Regel ruhig. Mein Mann nimmt sich auch viel Frei-Zeit für die Hunde und somit können wir uns die Aufgabe etwas aufteilen.

Mit Dalmatinern kenne ich mich nicht aus. Für mein Empfinden wären eine Stunde Auslauf für einen erwachsenen und gesunden Dalmi zu wenig.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Lagotto

Sportdoggie

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55

Mittwoch, 22. November 2017, 13:33

Eben, das meine ich ja, jeder hat andere Erfahrungen gemacht und jeder Mensch fordert seine Hunde auch anders.
Wieviel es braucht um einen glücklichen und ausgeglichenen Hund zu haben, muss jeder wohl selber herausfinden. ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile: