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Mittwoch, 13. Februar 2013, 13:22

Hund und Kind

Da ich 4 eigene und ein Pflegekind habe, und auch sonst täglich noch freunde der Kinder oder Nachbarskinder bei uns im haus sind, muss ich mir gut überlegen, wie ich das machen will rund um Hund und Kind..
Kennt das jemand?
Lasse ich den Hund beim Ballspielen mitmachen (Wohl ehernicht, oder ) aber ich denke dass die Kinder dann auch mit ihm spielen wollen, ist das o.k?
Wir haben einen sehr grossen Swimming Pool, ist es i.o. wenn der Hund auch darin schwimmt?
Gehen eure Kinder alleine mit den Hunden spazieren ?
Meine àlteste ist 10 jahre alt, und mir ist schon klar, dass sie nicht einen Stündigen Spaziergang mit dem Hund alleine machen darf, aber kurz raus ?
Ich danke für eure Erlebnisse!

2

Mittwoch, 13. Februar 2013, 13:28

Ich bin selber erst 13. Ich gehe alleine mit 2Hunden spazotteln aber das ist hier im Forum recht umstritten...Ich deke, dass du mit der Zeit selber merkst ob dein Kind in der Lage ist einen HUnd zu Führen oder nicht.(meine Meinung)

wenn die Kinder spielen wollen ist das in Ordnung(Aufsicht), das würde ich aber erst erlauben, wenn der Hund ruhig ist.
(unser nachbarsjunge, ist noch ein Baby, unser Hund reagiert darauf sehr neugierig und Ruhig, der HUnd merkt, dass er vorsichtig sein muss. Er darf auch nicht mehr als Schnuppern)

Das mit dem Pool würde ich mir gut überlegen, wenn er rein darf dann nur wenn er ganz ruhig ist.
(dasist ja auch nicht gerade gefahrenfrei)

Wie gross wird der hund sein, welche Rasse?

Psovaya Borzaya

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3

Mittwoch, 13. Februar 2013, 18:55

ich war 13 als ich meinen ersten selber geführten hund bekam, tervueren, rüde intakt...;) heute käme wohl das vetamt, damals (1991) war das gar kein problem. nein, ich würde meine hunde nicht einem kind mitgeben, auch keinem 10jährigen. allerdings gibt es hier auch kein "kurs raus", da wir einen garten haben. wir machen nur richtige spaziergänge und da hast du ja selber schon gesagt, dass das nicht infrage kommt. find ich richtig so.

meine hunde leben nicht mit kindern, lieben sie aber über alles. sie wären aber sicher überfordert, wenn tagein, tagaus die kinder von morgens bis abends um sie rumtoben würden oder dauernd was vom hund wollen würden. da muss man schon sehr genau auf ruhezeiten achten und der hund sollte m. M. nach eine rückzugsmöglichkeit haben, wo die kindern nix zu suchen haben (zb. zimmerkennel). schläft er, isst er, liegt er... wird er nicht gestört. es gibt sicher rassen, die besser und andere die weniger geeignet sind. nervöse rassen (zb. windspiel, die zudem auch u zerbrechlich sind) würd ich niemals zu 4 kindern halten wollen. gemütliche rassen, die nicht so schnell auf 180 sind, zb. berner sennenhund, kämen mir da eher in den sinn. klar ist für mich, niemals ohne aufsicht (je nach alter vom kind) und klare regeln auf beiden seiten. ich würd wilde spiele wie ballspiele eher nicht mit kind und hund machen. eher suchspiele (kind versteckt gegenstand oder leckerli oder auch mal sich selber), intelligenzspiele etc.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

4

Mittwoch, 13. Februar 2013, 19:03

Mann muss sicher Kinder und Hund langsam aneinander Gewöhnen. Wenn der Hund noch ein Welpe ist, geht das sicher ohne Probleme.

Martina90

Wachdoggie

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5

Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:50

Liebe Tanja

Mein erster Hund (Cocker Spaniel) zog ein als ich 13 Jahre alt war. Ich ging mit ihr oft alleine spazieren... Das ging auch meistens ohne Probleme. Ich denke es kommt auf den Hund und die Reife des Kindes an ab wann es auch grössere Spaziergänge machen kann. Ich denke das wirst du am besten beurteilen können.
Wenn gerade deine Älteste extrem gerne etwas mit dem Hund machen würde könntest du sie auch mit Hund in die Hundeschule gehen lassen. Es gibt tolle Jugend und Hund Gruppen. Ich ging damals auch hin und es hat uns beiden riesen Spass gemacht.

Wilde Spiele mit Hund würde ich denn Kindern auch nicht erlauben... So wie Psovaya Borzaya erwähnt hat sind da Suchspiele besser geeignet, gerade auch für kleinere Kinder ist es extrem lustig sich zu verstecken.

Bezüglich Pool... Ein Hund kann auch Dreck und Haare mit in den Pool bringen. Dann stellt sich die frage was ihr für Wasser habt. Bei Chlor würde ich den Hund jetzt nicht reinlassen.. Zudem sollte der Hund auch selbständig rein und raus können.

Wie schon erwähnt wurde möchte ich unterstreichen, dass ein Hund seine Ruhezeiten braucht und diese auch aktzeptiert werden. Der Hund sollte auf jeden Fall einen Rückzugsort haben. Am besten da mit den Kindern zusammensitzen und von Anfang an klare Regeln aufstellen. Man muss Kinder sowie Hund halt auch immer beaufsichtigen... Ein Schnauzenbiss vom Hund kann Wort wörtlich ins Auge gehen. Deshalb wen ein Hund auch mal gegen die Kinder droht (Knurren, Leftzen hochziehen) sollte er in Ruhe gelassen werden. Solche Sachen dem Hund auch bitte nicht "abstellen". Fühlt der Hund sich nämlich bedrängt und weiss er darf aber nicht drohen, wird er dann das Drohen auslassen und auf einmal gleich zum Biss ansetzten.
Bezüglich Ressourenverteidigung, da sollte von Anfang an trainiert werden, dass Knochen, Essen sowie Spielzueg ohne Probleme auch mal weggenommen werden kann. Ideal geht das, indem man dem Hund den Napf kurz wegnimmt und dann aber etwas hinzufügt und wieder hinstellt.

Dann wünsche ich viel Spass beim aussuchen des neuenen Familienmitglieds... Wir freuen uns natürlich schon riesig auf Welpenfotos :zwinker:
Liebe Grüsse

Martina

Das mir der Hund das liebste sei, sagst du Mensch sei Sünde.
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Franz von Assisi

Tinuvielle

unregistriert

6

Donnerstag, 14. Februar 2013, 12:20

Ich habe damals mit 12,5 Jahren einen Welpen bekommen und bin immer alleine mit im raus, habe die Welpenschule zusammen mit meinen Eltern besucht und den Erziehungskurs danach alleine. Mit 14 Jahre war ich im BH und Agility aktiv. Es kommt sehr auf das Kind an... würde es bei meinen eigenen Kindern wohl etwas anders handhaben. Wichtig erscheint mir auch eine "Kommando"-Liste. Dort stehen alle wichtigen Kommandos mit der Definition drauf, so wissen alle Familienmitglieder ob es nun "Komm", "Fuss" oder "Hier" heisst. Wie meine Vorschreiber schon erwähnt haben ist der Rückzugsort extrem wichtig. Ich finde halt eine Box keine schlechte Idee, dort kann er sich zurück ziehen und es schirmt noch etwas ab. Zwischendurch kann man die Türe kurz schliessen und so gewöhnt er sich auch schon gleich daran in der Box zu bleiben (für im Auto, an Turnieren, etc.) Meine Nichte ist 11 Jahre alt und oft bei uns zu Besuch/Ferien. Sie darf alleine mit unserem Hund raus, jedoch nur ums Quartier und auf die Wiese (habe ich vom Fenster aus im Überblick) Dort versteckt sie mit ihm Futterbeutel. Es setzt aber eine gewisse Reife des Kindes voraus und auch üben zusammen mit Kind und Hund. Wildes Toben würde ich vermeiden und den Pool ebenfalls. Meine Nichte geht mit ihm ebenfalls ins Jugend und Hund, eine super Chance unter guter Anweisung den Umgang mit dem Vierbeiner zu lernen.

Anne

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7

Donnerstag, 14. Februar 2013, 12:36

Grundsätzlich mal Pfote drauf! Bei allem, was Martina geschrieben hat.

Einwand hab ich nur bei der Ressourcensache.
Ja, es ist wichtig, dass der Hund sich Ressourcen wegnehmen lässt. Dafür würde ich aber nicht das Napfwegnehmen machen! Man bedenke, dass das Futter aus dem Napf für den Hund extrem wichtig ist! Je nach Carakter, provoziert man mit dem Wegnehmen nur eine Futterverteidigung, die er sonst nicht zeigen würde. Und grad bei einem Hund aus 2. Hand weiss man auch nicht, was er diesbezüglich allenfalls schon für eine Lernerfahrung gemacht hat. Das Hinzufügen ist zwar gut gemeint - ich denke aber kaum, dass der Hund die Körnchen im Napf abzählt und weiss, dass man etwas dazugetan hat ;)

Besser finde ich, wenn man das Wegnehmen von Anfang als Tausch aufbau. Du gibst mir das und kriegst das - und kriegst nachher manchmal sogar das andere auch wieder. Zum Beispiel mit dem Kauknochen. Man geht hin, hält dem Hund zB Kästestückli hin (einfach etwas, das er wirklich mag), lässt ihn fressen, nimmt den Knochen an sich, beschaut sich den genau und gibt ihn dem Hund wieder :) Das gleiche übrigens (zumindest am Anfang) auch beim Spielzeug. Nie einfach wegnehmen, sondern tauschen! Und ab und zu nach dem Tausch auch wieder weiterspielen. Damit der Hund nicht die Erfahrung macht: Sie nimmts mir eh weg und dann ist fertig lustig, und unter Umständen anfäng, sich mit dem Spielzeug zu verkrümeln oder es sogar zu verteidigen.

Mit dem Napf finde ich die Übung besser, dass man nur die Hälfte des Futters im Napf hat, sich neben dem fressenden Hund hinkniet und aus der Hand während dem Fressen den Rest des Futters in den Napf gibt. So dass der Hund die Hand neben dem Napf und die Nähe des Menschen während dem Fressen verknüpft mit 'Mehr, mehr, mehr!' :) Aber auch das ist etwas, was ich bei Hunden aus zweiter Hand nur mit grösster Vorsicht machen würde! Also erstmal kucken, wie der Hund überhaupt reagiert, wenn jemand sich beim Fressen näher aufhält, in der Nähe kniet, den Hund berührt..

Gundsätzlich sollte man Ressourcen nicht herumliegen lassen. Das heisst, kein Spielzeug einfach so herumliegen lassen, und Futter gibts zu bestimmten Zeiten, nicht einfach in einem gefüllten Napf immer zur Verfügung.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lucky

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8

Donnerstag, 14. Februar 2013, 12:49

Wir haben zwei Kinder und einen Hund....zuerst war aber der Hund da.

Meine Kinder haben den Plausch mit unserm Hund ball zu spielen, aber dafür wird nur der Hundeball verwendet. Wenn die Jungs mit ihrem Ball spielen darf der Hund nicht mit machen. Wenn sie den Ball für Lucky werfen dann bin ich aber dabei, ich sage aus und sie können den Ball nehmen und ihn weg werfen. Da haben alle Spass daran. Guddis verstecken ist auch hoch im Kurs. Unser Grosser versteckt auf dem Spaziergang auch immer mal wieder den Ball.

Hätten wir einen Pool hätten wir wohl den Hund im Wasser. Er schwimmt für sein leben gerne. Waren auch schon zwei mal in den Ferien mit Pool und Lucky konnte auch eine normale Leiter benützen um den Pool zu verlassen. Das Chlor hat ihm in diesen zwei Wochen gut getan, er hat mal nicht mehr so nach Birswasser gestunken :)

Unser Kinder sind noch zu Klein um mit ihm alleine spazieren zu gehen. Ich würde es wohl auch nicht zulassen. Da immer mal eine doofe Situation entstehen kann wo die Kinder nicht gewachsen sind. Es ist halt schon nicht mehr wie vor 20 Jahren.

Ich denke mit Lucky hatten wir einfach auch einen Glücksgriff....er hat uns vieles geschenkt und ist wirklich ein toller Hund. Die Kinder werden aber auch mit einbezogen, dürfen das Hundefutter hin stellen. Dürfen ihm Guddis geben.
Es Grüessli vom Lucky ond de Katja

Martina90

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9

Donnerstag, 14. Februar 2013, 13:02

@ Anne
Danke für die Ergänzung... Das mit dem Tauschen ist natürlich auch ideal, gerade beim Knochen und Spielzeug. Ich bin jetzt einfach vom Welpen ausgegangen... Beim 2. Hand Hund würde ich natürlich nicht einfach den Napf wegnehmen :zwinker:
Wenn ich also dem Welpen Napf kurz wegnehme, würde ich dann auch etwas besonders feines hinzulegen und dann den Napf zurückgeben. Mir war das jetzt natürlich klar so, aber wen man es weitergibt vergisst man doch oft Sachen, die Einem als logisch erscheinen :)

@Lucky
Hast du Lucky nach dem Baden im Chlorwasser denn nicht abgeduscht? Ich hätte jetzt etwas bedenken, wenn sich der Hund danach ableckt... Oder ist das nicht weiter tragisch?
Liebe Grüsse

Martina

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10

Donnerstag, 14. Februar 2013, 13:02

Ich find halt auch...heutzutage darf man sich so gar nichts mehr erlauben mit Hunden...und wenn dann "was ist", wenn Kinder und Hunde alleine unterwegs sind...dann ist das um ein Vielfaches heftiger, als das vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. Mir persönlich wäre es auch zu kritisch, Kind und Hund alleine spazieren gehen zu lassen.
Obwohl auch ich der Meinung bin, dass es ab einem bestimmten Alter und vorallem Reifegrad durchaus dann auch mal möglich werden kann. Kenne Kids, die sich intensiv mit ihren Hunden beschäftigen und selbst auch viel lernen wollen was dem Umgang mit einem Hund betrifft. Das sind dann aber meistens auch Kinder/Jugendliche, die mit ihrem Hund aktiv die Hundeschule besuchen/Hundesport betreiben und irgendwie so "Hundemenschen" sind und das sehr verantwortungsbewusst und "erwachsen" machen. :good:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Lucky

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11

Donnerstag, 14. Februar 2013, 15:42

@Martina
Nein habe ich ihn nicht abgeduscht......habe mir da aber auch nicht gross Gedanken darüber gemacht, weil ja sonst meine Kinder einen grossen Schaden davon getragen hätten, da sie sicher mehrere Liter Chlorwasser geschluckt haben :)
Es Grüessli vom Lucky ond de Katja

Psovaya Borzaya

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12

Donnerstag, 14. Februar 2013, 17:28

@anne: ich habe es auch so gemacht, mit etwas hinzufügen in den napf. natürlich kann ein hund keine körnchen zählen oder bei mir das fleisch mit den augen in gramm wiegen...daher hab ich ja auch nicht etwas hinzugefügt was es eh schon im napf hat, sondern was besonderes, zb. ein stück trockenfisch, einen getrockneten poulethals etc. das übt man ja nicht jeden tag, sondern immer mal wieder. auch kausachen wegnhmen, RFK wegnehmen etc. wenn man kinder hat, finde ich, genügt es nicht, dass der hund tauschen zulässt. ein kind kann auch mal einfach dem hund was wegnehmen, auch wenn es das vermutlich nicht sollte, schon gar nicht ohne aufsicht. ich denke aber, es kann passieren. daher muss ein hund für mich das zulassen. meinen hunden können alle zweibeiner alles wegnehmen, auch mein neffe könnte das. er setzte sich auch einfach ins hundebettli, auch das muss ein hund für mich können, wenn kinder im haus sind. einen welpen da dran zu gewöhnen halte ich für sehr viel einfacher, aber es geht vermutlich mit den meisten hunden.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Anne

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13

Donnerstag, 14. Februar 2013, 18:33

Der Vorteil vom Tauschgeschäft ist, dass der Hund schon gar nicht erst eine blöde Verknüpfung macht von wegen 'Weg ist es'. Im Alltag sieht es dann natürlich auch so aus, dass tatsächlich mal etwas einfach weg muss, ohne Tausch. Das geht bei Mairin auch absolut problemlos und mit allem.

Vielleicht hätte ich den Aufbau der Übung noch etwas detaillierter beschreiben sollen.
Das direkte Tauschgeschäft mit "Kuck hier, Käse" ist nur am Anfang so. Man hält dem Hund den Käse (oder sonstwas Leckeres) hin, und erst, wenn er von sich aus das andere liegen lässt, nimmt man es, begutachtet es, gibts es zurück. Wenn das gut klappt, nimmt man es und gibt gleichzeitig das Tauschding. Wenn das klappt, nimmt man es und gibt nachher das Tauschding (nicht VIEL nachher, ein paar Sekunden). Wenn das gut klappt, nimmt man es, begutachtet es, gibt es zurück ohne direkten Tausch. So kann im Notfall dann auch mal etwas weggenommen werden, ohne dass es in der Situation dann direkt einen Tausch gibt. Aber grundsätzlich lernt der Hund: Etwas weggeben ist nicht so schlimm, es kommt etwas anderes, oder es kommt wieder zurück.

Im Grunde genommen steigt man bei der Napfübung ja einfach zwischen Level 3 (Wegnehmen, begutachten, es gibt noch etwas anderes, zurückgeben) und Level 4 ein (Wegnehmen, begutachten, zurückgeben).

Mir wurde einfach beigebracht, dass man, wenn man das mit dem Napf übt, auch Futteraggression steigern kann, weil viele Hunde so fixiert sind auf ihren Napf und das Futter und auch eher schlingen, also in einer gewissen (wenn auch freudigen) Stresslage sind. Aber eben, vermutlich klappts bei vielen Hunden auch einfach mit dem Napf.
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Lucky

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14

Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:31

@anne: ich habe es auch so gemacht, mit etwas hinzufügen in den napf. natürlich kann ein hund keine körnchen zählen oder bei mir das fleisch mit den augen in gramm wiegen...daher hab ich ja auch nicht etwas hinzugefügt was es eh schon im napf hat, sondern was besonderes, zb. ein stück trockenfisch, einen getrockneten poulethals etc. das übt man ja nicht jeden tag, sondern immer mal wieder. auch kausachen wegnhmen, RFK wegnehmen etc. wenn man kinder hat, finde ich, genügt es nicht, dass der hund tauschen zulässt. ein kind kann auch mal einfach dem hund was wegnehmen, auch wenn es das vermutlich nicht sollte, schon gar nicht ohne aufsicht. ich denke aber, es kann passieren. daher muss ein hund für mich das zulassen. meinen hunden können alle zweibeiner alles wegnehmen, auch mein neffe könnte das. er setzte sich auch einfach ins hundebettli, auch das muss ein hund für mich können, wenn kinder im haus sind. einen welpen da dran zu gewöhnen halte ich für sehr viel einfacher, aber es geht vermutlich mit den meisten hunden.


Bin da ganz deiner Meihnung.....man schafft es nicht Kind und Hund immer beide im Auge zu haben. Wir hatten auch schon die Situation, dass Junior plötzlich mit den Rinderhautknochen, den vorher noch Lucky im Maul hatte daher kam. Natürlich auch im Mund.....
Unser Hund kann natürlich auch viel von den Kinder porfitieren....beim Essen fällt noch relativ viel unter den Tisch und das gehört dem Hund. Auch wenn die Kinder ein Quark gegessen haben dürfen sie es Lucky runter halten zum ausschlecken.
Es Grüessli vom Lucky ond de Katja

15

Donnerstag, 14. Februar 2013, 20:22

Beim Fressen hinzufügen im Napf, geht es eigentlich nicht darum das der Hund mehr bekommt.
Wie schon geschrieben, wird der Hund das nicht wirklich wahrnehmen.
Es geht darum, dass man dem Hund ohne Probleme in den Napf bzw. ins Fressen fassen kann.

Grüessli Dasira

Psovaya Borzaya

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16

Donnerstag, 14. Februar 2013, 21:34

meine hunde gehen sogar höflich einen schritt zur seite wenn ich an ihren napf will...damit ich auch ja platz habe um einen grossen "zusatz" rein zu legen... :kaputtlach:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Patzbatz

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17

Samstag, 25. Januar 2014, 07:40

Ich geb jetzt auch noch meinen Senf dazu.

Also als ich 8.j. alt war, war ich mit 2 Riesenschnauzer immer spazieren.
Ok das ist zu jung aber zum Glück passierte nie etwas.

Ich weiss nicht ob ihr es wisst... kinder bis 12J. Stehen in der Rangordnung unter dem Hund. Daher ist es nicht zu empfehlen dass das Kind dem Hund Befehle gibt. Dass sollte der Besitzer machen.

Immer darauf zu achten ist auch, wann der Hund seine Ruhe will, dann sollten ja die Kinder ihn auch in Ruhe lassen. Sonst kann es vom Hund her zum korrigieren kommen und sobald er dies macht, und dass Kind dies in der Eile oder im Übereifer dies nicht erkennt, kann die Situation ausarten.

Meine ist sehr Kinderlieb. Sie geht behutsam mit ihnen um. Ausser beim spielen ;)

Aus meiner Sicht her finde ich es sinnvoll den respektvollen Umgang mit dem Hund von klein auf zu lernen. :smile:
Aber ich denke dass macht ihr ;)
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

Chiara

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18

Samstag, 25. Januar 2014, 07:54

Kinder unter 12 sollten keine komandos geben? Meine 5Jährige Nichts gibt Chiara seit sie drei ist einfach Kommandos wie Sitz Platz und so. N
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Patzbatz

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19

Samstag, 25. Januar 2014, 07:58

Kinder unter 12 sollten keine komandos geben? Meine 5Jährige Nichts gibt Chiara seit sie drei ist einfach Kommandos wie Sitz Platz und so. N
Ja theoretisch sollte sie dass nicht machen. Ja 12 ist so ne zahl kann auch 10 sein aber eben...
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

Chiara

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20

Samstag, 25. Januar 2014, 08:22

Ich finde es kommt ganz auf den Hund und das Kind an. Ich lass die beiden nie nie nie alleine. Und die Kleine weiss genau das sie nicht 50mal Sitz sagen darf sondern klar "Chiara Sitz" evt mit handzeichen
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara