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Zia

Alphadoggie

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21

Samstag, 25. Januar 2014, 08:35

mein neffe ist im januar 4 geworden... schon so mit 3.5 hat er zia immer kommandos wie sitz, warten, zurück, pfui etc... und sie machte alles. mein neffe hat (zum glück) einen gesunden respekt vor dem hund... bis jetzt passt das recht gut :-)


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Patzbatz

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22

Samstag, 25. Januar 2014, 09:01

Schlussendlich muss das jeder für sich selbst wissen. :peace:

Ich hab nur geschrieben wie es wäre ;)
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

23

Samstag, 25. Januar 2014, 09:21

Klar können auch 10jährige Kinder ihre gut erzogenen Hunde zu einer Pipirunde ausführen, das ist kein Problem, ABER es kann zu einem Problem werden, wenn ein fremder Hund ihren Hund anfällt und evt. beisst! Dann ist meiner Meinung nach das 10 j. Kind mit der Situation überfordert und evt. traumatisiert! Und darum halte ich nichts davon. Aus diesem Grund finde ich, sollten die Kinder mindestens im jugendlichen Alter von 14 Jahren sein, um auch mit so einer Lage umgehen zu können. Meine Meinung.
Was den Pool anbelangt, so sehe ich es auch so, dass ein Hund nicht in einen chlorierten Pool sollte, das schadet seiner Haut! Wenn überhaupt, dann nur kurz und danach unbedingt mit klarem Wasser gründlich duschen und darauf achten, dass er kein Wasser aus dem Pool trinkt! Besser gar nicht rein lassen.
Wenn Kinder und Hund von Welpe/Baby an zusammen leben, finde ich es gut, wenn auch die Kinder dem Hund schon mit Hör- und Sichtzeichen sagen können, was er tun soll. Natürlich mit Mass, also nicht ständig "tue dies, tue das" und vor allem nicht unendlich oft wiederholen, wie es kleine Kinder nun mal gerne tun ;) Hier müssen die Eltern wirklich unbedingt eingreifen und den Hund schützen und auch für seine Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten sorgen.
Aber für Hund und Kinder kann das Zusammenleben wunderschön sein, wenn es auf gegenseitigem Respekt und Verantwortung gegründet ist.

cindy

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24

Samstag, 25. Januar 2014, 09:41

@Patzbatz

Zitat

ch weiss nicht ob ihr es wisst... kinder bis 12J. Stehen in der Rangordnung unter dem Hund. Daher ist es nicht zu empfehlen dass das Kind dem Hund Befehle gibt.


Ich weiss nicht ob du schon mal was vom Jugend und Hund Gruppen gehört hast. HIER kannst du nachlesen.
Ich bin JUHU Trainerin und bei uns kommen 8 Jährige mit ihren Hunden und sie lernen den Umgang und auch Komandos zu geben und ich habe die ganzen 8 Jahre noch nie erlebt, das ein Hund agresiv auf ein Kind in der Gruppe reagiert und auch habe ich noch nie erlebt, das der Hund keine Komandos vom Kind akzeptiert.
Mich nimmt es wunder von wo du deine Aussage hast. :gruebel1:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

25

Samstag, 25. Januar 2014, 09:43

Ich weiss nicht ob ihr es wisst... kinder bis 12J. Stehen in der Rangordnung unter dem Hund. Daher ist es nicht zu empfehlen dass das Kind dem Hund Befehle gibt. Dass sollte der Besitzer machen.

Hmm, das ist nicht korrekt. Meines Wissens können Kinder den Hunden Befehle geben, welche sie mit dem HF erlernt haben. Das andere finde ich keine logische Aussage. Mit 3.5 Jahren hat meine Tochter bereits Agi-Geräte mit meinen Hunden gemacht.

Immer darauf zu achten ist auch, wann der Hund seine Ruhe will, dann sollten ja die Kinder ihn auch in Ruhe lassen. Sonst kann es vom Hund her zum korrigieren kommen und sobald er dies macht, und dass Kind dies in der Eile oder im Übereifer dies nicht erkennt, kann die Situation ausarten.

Ja, das ist extrem wichtig. Aber genau so wichtig ist es, dass der Hund dabei sein kann. Hier muss gut beobachtet werden, wann was möglich ist.
Das korrigieren würde ich nicht verallgemeinern. Hier haben die Hunde je nach Individuum versch. Strategien.

Aus meiner Sicht her finde ich es sinnvoll den respektvollen Umgang mit dem Hund von klein auf zu lernen.
Aber ich denke dass macht ihr

Bestimmt, nur muss aber auch die Entwicklung des Kindes beachtet werden. Darum ist es gerade bei Kleinkindern und Hund besonders schwierig.

Patzbatz

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26

Samstag, 25. Januar 2014, 10:24

Diese Info stammen von der Tierpsychologie.

@cindy, das mit dem agressieven Verhalten ich weiss jetzt nicht was du bei mir raus interpretiert hast... ;)
Ich meinte wenn ein Hund korrigiert und dies tut er wie bei anderen Hunden und ja mehrere Signale gibt und das Kind dies nicht versteht (was ja auch niemand erwartet) kann es sein dass er zu schnappt was eigentlich keine agression sondern mehr ein korrigierendes Verhalten ist.


Was eben dann passieren kann, wenn das Kind vom Hund als rangtiefer angesehen wird.


Mein Hund hat das einmal gemacht bei einem anderen Hund. Aber dann richtig! Der Hund hat ihr am schwanz gezogen und sie geschubst und sie vom kauen des baumstammes wegbringen wollen. Nach mehrmahligen ermahnungen ihrerseits, drehte sie sich wütend um und gab ein einmaliges lautes bellen von sich. Das ist korrigieren. Und er hat es wieder gemacht da hat sie sich umgedreht und geschnappt (nein nicht gebissen)


Dass kann von hund zu hund sein oder hund zu mensch.
Aber eben. Es kommt sehr auf die Kinder an.
Ich bin durchaus dafür dass kinder lernen mit dem Hund um zu gehen so wie du das beschreibst. Ja wirklich :good:
Tolle sache! Aber dort LERNEN sie den Umgang.


Und ja wenn Kinder wie auch ich früher alleine spazieren gehen, mit grossen Hunden, im falle eines Falles können sie den Hund halt nicht halten. Und bei einem Kampf ... das wäre ein riiesen tohuwabohu für die eltern wenn ihr Kind verletzt wird.


Ah und ja ich wurde als Kind von einem Entlebucher gebissen weil ich ihn (liebevoll) bedrängt habe. Kinder machen dies ja nicht mit absicht. Keineswegs. Darum müssen wir es ihnen beibringen oder ? :smile: Oder eben beide im Auge behalten. Solange es auch unter Aufsicht ist, finde ich es auch eine tolle Sache.
Und noch was, der Hund wehrt sich bei einem Rangtieferen Menschen schneller eben auch desswegen wurde ich wahrscheinlich gebissen.


Ich habe meine Schwester (ist 10j.) Auch schon mit meinem Hund tricks machen lassen, aber ich habe ihr genau gezeigt was, wie , wann und nur 1 mal sagen.
Es kommt meiner sicht her sehr auf Mensch und Hund an. :smile:
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27

Samstag, 25. Januar 2014, 10:45

Tja, auch Tierpsychologen können hier falsch liegen. Oder hast du die vielleicht falsch verstanden?

Hunde reagieren auch unterschiedlich auf Klein/Kinder. Ich sehe das ja tagtäglich bei meinen beiden Kindern und Hunden. Auch sehe ich, dass die Hunde unterschiedlich auf die Kinder reagieren. Je nach Erfahrungen und Situation, würde ich meinen.

Patzbatz

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28

Samstag, 25. Januar 2014, 10:50

Tja, auch Tierpsychologen können hier falsch liegen. Oder hast du die vielleicht falsch verstanden?

Hunde reagieren auch unterschiedlich auf Klein/Kinder. Ich sehe das ja tagtäglich bei meinen beiden Kindern und Hunden. Auch sehe ich, dass die Hunde unterschiedlich auf die Kinder reagieren. Je nach Erfahrungen und Situation, würde ich meinen.
Diese Aussage basiert auf dem Durchschnitt. Ich denke wer das studiert hat, hat ein wenig Ahnung davon ;) ich hab ja genau dass auch geschrieben. Dass es je nach je anders ist.
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29

Samstag, 25. Januar 2014, 11:12

Wo hat sie studiert? Auf welchem Durchschnitt und ist dieser als signifikant bestätigt worden?

Patzbatz

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30

Samstag, 25. Januar 2014, 11:38

Wo hat sie studiert? Auf welchem Durchschnitt und ist dieser als signifikant bestätigt worden?
Sie hat das Verhalten der Hunde bzw Wölfe studiert. Ja so genau hab ich nicht gefragt. Ich fragte sie ob ich Kindern ein paar Komandos beibringen kann mit dem Hund und da sagte sie , Hunde sehen Kinder unter 12j. Unter sich und dass macht wenig sinn.

Und wenn wir so nachdenken... macht es Sinn dass ein Kind den Hund führt? Schon Erwachsene habenteilweise mühe und deuten lange nicht alles richtig von ihrem Hund (mich eingeschlossen) jeder muss lernen.
In der Hirarchie der Hunde stehen Kinder nunmal unten.

Die Kinder die ich sah beim Spaziergang... waren unter 12j. Sicherlich ;) der Hund machte was er wollte. Und nein sie konnten ihn nicht halten als ich kam. Ist das ein Problem? Ja! Für mich schon.
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Psovaya Borzaya

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31

Samstag, 25. Januar 2014, 11:58

hm, ob meine hunde stets wissen, ob das kind vor ihnen schon den 12. geburi gefeiert hat oder nicht...? :kaputtlach: entschuldigung aber das ist doch gugus... es gibt 10jährige, die können mit einem hund richtig gut arbeiten und 16jährige, die sich nicht durchsetzen können. kommt auch noch auf den hund an. meine lassen sich vom 3jährigen neffen an andern hunden vorbeiführen... und sie führen jeden befehl aus, könnte ja ein guetzli dafür geben. dass kinder bis zu einem gewissen alter nicht allein mit einem hund unterwegs sein sollen, ist klar, seh ich auch so. auch hier kommt es aufs kind an und auf den hund und darauf, wohin es mit dem hund geht und wie er so verträglich, alltagstauglich etc. ist.
meinen hunden würd es nie einfallen nach einem kind zu schnappen, nur weil sie es als rangtiefer einschätzen... für meine hunde sind menschen stets "unantastbar". selbt gegen ein baby würden sie sich nicht zur wehr setzen. liegt einfach sicher an der rasse und dann an ihrer grenzenlosen liebe zu menschen und ganz besonders zu kindern. da bin ich die, die den hund vor dem kind schützen muss, nicht umgekehrt.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Patzbatz

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32

Samstag, 25. Januar 2014, 12:25

hm, ob meine hunde stets wissen, ob das kind vor ihnen schon den 12. geburi gefeiert hat oder nicht...? :kaputtlach: entschuldigung aber das ist doch gugus... es gibt 10jährige, die können mit einem hund richtig gut arbeiten und 16jährige, die sich nicht durchsetzen können. kommt auch noch auf den hund an. meine lassen sich vom 3jährigen neffen an andern hunden vorbeiführen... und sie führen jeden befehl aus, könnte ja ein guetzli dafür geben. dass kinder bis zu einem gewissen alter nicht allein mit einem hund unterwegs sein sollen, ist klar, seh ich auch so. auch hier kommt es aufs kind an und auf den hund und darauf, wohin es mit dem hund geht und wie er so verträglich, alltagstauglich etc. ist.
meinen hunden würd es nie einfallen nach einem kind zu schnappen, nur weil sie es als rangtiefer einschätzen... für meine hunde sind menschen stets "unantastbar". selbt gegen ein baby würden sie sich nicht zur wehr setzen. liegt einfach sicher an der rasse und dann an ihrer grenzenlosen liebe zu menschen und ganz besonders zu kindern. da bin ich die, die den hund vor dem kind schützen muss, nicht umgekehrt.
Wenn du liest was ich geschrieben habe, hättest du daraus entnehmen können dass ich mehrmals erwähnt habe, ja es kommt auf Kind und Hund an. Auf grösse, respekt, durchsetzungsvermögen, führungsfertigkeit, nicht nur rummkommandieren usw... etliche faktoren und vielmals wird ja das alter eingestuft weil Kinder es vorher nicht verstehen. Aber das ist alles relativ! Es hängt von vielem ab! Ich denke auch nicht dass der Hund das Alter erkennt :kaputtlach: aber die verschiedenen Faktoren die dazu beitragen dass man ihn führen kann.
Mein Hund könnte nicht von einem Kind gefüjrt werden. Auch mancher erwachsener bringt es nicht fertig. Sobald die Konzentration oder irgendweteas schwankt nützt sie es aus. Nicht böswillig aber sie ist halt intelligent und wie.


Bei ihr kann auch ein 2 meter grosser mann keinen Eindruck machen wenn er nicht das nötigr zeugs hat sie zu führen ;) sie ist das beste beispiel dafür.
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Honey1510

unregistriert

33

Samstag, 25. Januar 2014, 13:01

Ich weiss von einem Nachbarsjungen, der einen kleineren Hund, Mischling Grösse Entlebucher Hund, im Quartier spazieren führte. Sein Hund bekam mit einem anderen Hund Krach und die Person zeigte den Jungen mit seinem Hund an. Ein paar Stunden später stand die Polizei vor der Türe und sagte, dass Kinder erst mit 13 alleine mit einem Hund spazieren gehen dürfen. Ich kenne das Gesetz nicht. Der Junge ist 12.

Ich würde kein Kind unter 18 Jahren mit einem Hund spazieren schicken, auch nicht im Quartier. Wenn irgendetwas ist, kann ich das Kind nicht verantwortlich machen und ich will kein schlechtes Gewissen haben, oder mir Vorwürfe machen müssen. Eigentlich ist es ja so, dass der, welcher den Hund spazieren führt verantwortlich ist, auch verischerungstechnisch. Aber das bin ich und schlussendlich muss es jeder für sich entscheiden und verantworten können.

Bea2521

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34

Samstag, 25. Januar 2014, 15:28

Meine Kinder sind ja 4 und 5 Jahre alt. Klar geben meine Kids auch mal Sitz, Platz, Bei Kommando und Jacky macht da auch mit. Auch Such und Apportiertraining klappt, ABER man spürt im Verhalten von Jacky, ganz genau das sie die Kinder als Kinder sieht und nicht als Erwachsene. Sie hat bei den Kindern den Schutztrieb! Z.B. wenn mein Mann oder ein Nachbar mit den Kindern, egal ob unsere oder andere Kinder! herum spielen und wälzen und schreien dann reagiert Jacky immer drauf! Sie springt dann rein und bellt drauf los, logisch reagiere ich dann immer sofort und hole Jacky aus dem ganzen raus. Da könnte es passieren, das sie Spiel zwischen Ernst nicht mehr unterscheiden kann, da möchte sie die Kinder schützen!

Oder auch der Abruf würde bei den Kindern sicher nicht funktionieren wenn es ernst gilt, da nimmt dann Jacky eben die Kinder als Kinder wahr und nicht als "Führer".

Also nur weil Kinder Kommandos geben können und das auf fern 1. Blick so aussieht, dass das alles super klappt, würde das im Ernstfall eben nicht, weil ja Hunde unterscheiden sehr wohl zwischen Kindern und Hunden. ich beziehe meine Kinder natürlich gerne ins Training mit Jacky ein, mehr aber auch nicht. Und unser Mädel darf auch gerne mit Jacky hinters Haus auf die Wiese, sie pinkeln lassen, aber auch da lasse ich die Türe offen, damit ich sofort hören würde, wenn etwas nicht stimmt.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Patzbatz

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35

Samstag, 25. Januar 2014, 17:25

@bea2521
Genau so hab ich es auch gemeint! :good:
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DoggyHZ

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36

Samstag, 25. Januar 2014, 17:47

Ich durfte mit 10 Jahren regelmässig mit meiner Nachbarshündin (Cairn Terrier) spazieren gehen. Durch das bin ich überhaupt so extrem auf den Hund gekommen. Mit 13 hatte ich regelmässig 3 - 4 Hunde auf den Spaziergängen dabei. Mit 15 hütete ich regelmässig in einer Cairn Terrier-Zucht bis zu 12 Hunden und ging auch (meist in zweimal) mit allen Hunden laufen. Natürlich ging ich mit der Nachbarin auch regelmässig in die Hundeschule mit oder begleitete sie zu Events. Mit 15 übernahm ich dann Posten an Militarys und durfte vereinzelt auch Übungen in der Hundeschule leiten... Also kommt es meiner Meinung nach nicht auf das Alter an, sondern darauf, was es für ein Hund ist und wie weit entwickelt das Kind ist.

Zum anderen Thema, ob Hunde Kinder als Kinder wahrnehmen... Kinder sollen mit Hunden arbeiten dürfen, sie sollen es ja lernen und der Hund hat das Kind, meiner Meinung nach, nicht als rangniedriger anzusehen. Da habe ich ja auch Einfluss. Beim TSWH ist es so, dass er Kindern im "Rudel" tatsächlich mehr Narrenfreiheit gibt, bis das Kind eine gewisse Reife hat und dann muss das Kind sich auch ganz klar durchsetzen und kann sich weniger erlauben. Ein kleines Kind kann also vielleicht einmal mehr den Hund triezen und ihn zum Spiel auffordern als das ältere, weiterentwickelte Kind. Da sagt der TSWH dann schon mal, wenn es ihm zu viel wird. Aber ohne Aufsicht lässt man ja Kind und Hund sowieso nicht alleine.
Gadi hingegen möchte mit rennenden Kindern mitspielen und zwackt dann gerne auch mal spielerisch (mit spielauffordernder Haltung), wo es in meiner Verantwortung liegt, ihn daran zu hindern und ihm das abzugewöhnen. Er macht da aber keinen Altersunterschied zwischen einem 7-jährigen oder 12-jährigen Kind...
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Patzbatz

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37

Samstag, 25. Januar 2014, 18:00

Wenn ich rumspringe folgt mir mein Hund auch so. Ja zwicken darf sie nicht. Und fordert mich zum Spielen auf.
Egal ob ich erwachsen bin oder ob es jetzt ein Kind wäre.
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Bobo11

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38

Samstag, 25. Januar 2014, 19:45

Heii :winke:

Wie ich im Vorstellungs Thread erwähnt habe hat meine Cousine 2 Hunde.
Als ich 9 war, übernachtete ich zum ersten mal bei ihr ( Cousine war 10). Und wir gingen jeden Tag(!) manchmal sogar alle 3 mal spazieren und dass alleine. Ihre Mutter hatte überhaupt kein Problem damit und der Hund war zwar total lieb aber er konnte oder kann auch anders.
Die Mutter vertraute uns und das merkten wir. Klar als wir einmal 4h unterwegs waren, bekam sie schon ein wenig Angst. Aber wir wussten, wie es sein sollte. Und als der Zweite Hund etwa 1 Jahr danach kam war es auch nie ein Problem.

Meine meinung ist: man muss beiden vertrauen können, der Hund weiss
mit wem er spazieren geht, denke ich. Aber man muss dem Kind und dem Hund dies auch beibringen. Ich sehe kein Problem. Man muss aber sagen wir waren für unser alter sehr verantwortungsbewusst, meine Cousine besuchet mit dem Hund auch sämtliche Trainingskurse. Und war jahrelang mit ihm im Agility.
Ich finde man kann es nicht generell sagen.
Ich hoffe ich konnte ein wenig berichten :)
Jeder Mensch braucht einen Freund der nichts sagt, einfach 'nur' einem Treu begleitet.

Patzbatz

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39

Samstag, 25. Januar 2014, 20:34

Ich möchte hier nur kurz erzählen: meine Jüngste ist Polizistin und hat vor ca. 3 Wochen einen Fall gehabt. Kind 9 Jahre alt war mit Familienhund kurz draussen. Kleiner Hund, angeleint, folgsam. Kam zurück, vor der Haustür kam gehbehinderte Nachbarin (hat MS) mit ihrem aggressiven Hund zufällig auch nach Hause, ihr Hund fällt den JR vom Kind an und beisst ihn blutig. JR bleibt liegen, Frau mit bissigem Hund verdrückt sich! Kind weint, Mutter hört es und geht nachsehen, bringt dann Hund zum TA und macht einen Tag später, als alles mit JR und Kind geklärt ist die Anzeige bei der Polizei. Eben, meine Tochter hat die Anzeige angenommen...
Das Mädchen war total traumatisiert und so schockiert, dass es gar nicht handeln konnte! Es stand einfach bei seinem verletzten Hund und weinte. Klar hatte es nie Probleme den Hund auszuführen, aber mit so einer Situation war es völlig überfordert. Und leider weiss man ja nie, wann so eine Situation eintritt! Weil das Mädchen erst 9 Jahre alt ist, ist es auch zu jung für eine offizielle Aussage, d.h. die Frau mit dem bissigen Hund hat jetzt zwar von meiner Tochter für ihren Hund einen Wesenstest aufgebrummt bekommen (hat meine Tochter selber auf ihre Kappe genommen und bestimmt, kann sie, hat sie Kompetenz dazu), aber mehr passiert ihr nicht, da es keine Zeugen gibt, die alt genug sind... Ab 14 Jahren hätte gereicht und ab diesem Alter dürfen Jugendliche Hunde (je nach Grösse und Gewicht) auch allein ausführen, natürlich nur einen Hund. Passiert etwas und das Kind ist jünger, sind die Eltern haftbar und der andere Hundehalter kann sogar im schlimmsten Fall die Eltern noch wegen unterlassener Aufsichtspflicht anzeigen! Und das kann teuer werden...
gebe dir voll recht !!!. muss gestehen eben mit 8 habe ich die Hunde immer zum baden mit genommen. ja ich ging mit ihnen einfach in die emme und badete dort. sie waren sehr glücklich. aber heute... naja war schon sehr sehr riskant. 1 mal kam Sämi auch nicht wieder... :( er ist bei einem Wasserfall hängen geblieben und ich war allein und bekam Panik. ich wollte hinterher springen... aber wie wir schon wissen.. Tiere sollten (betonung auf sollten oder bzw sicher schneller als ein 8j. altes kind) selbst aus der Situation kommen. zum Glück hat er es geschafft und kam völlig fertig zu mir.



als ich eben auch in dem Alter war, gingen meine Eltern mit unseren Hunden spazieren, ich war nicht dabei. 2 Riesenschnauzer. es kamen andere entgegen. 2 Schäferhunde. unsere Riesenschnauzer waren ein Pärchen also Sämi hat unsere Lu immer beschützt. der Schäferhund greift Lu an, sämi kommt dazwischen , es steht danach 2 gegen 2,
der eine Schäferhund hing ein stück von der Schulter runter (Haut) und die anderen waren unverlezt bis auf kleine Wunden. niemand wurde angezeigt. da unsere Hunde sich verteidigt haben.
also Schluss strich, es muss nicht der Eigene Hund anfangen. Natürlich sind meine Eltern dazwischen gegangen. aber das hätte ich wohl kaum können... und was hätte ich schon tun sollen? ich währe für den anderen Hund wie schon geschrieben, nicht über ihm und daher KEINE Autoritätsperson! also hätte er mich im Kampf vielleicht weg geworfen oder sonst was... für den eigenen Hund ist die Rangordnung vielmals klar oder er akzeptiert die Kommandos der Kinder, aber in einem Kampf? der RUDELFührer hat die AUFGABE das RUDEL zu schützen, sprich bei einem Kampf diesen zu beenden und SEIN RUDEL SCHÜtzen!!! DASS KANN KEIN KIND MACHEN!

Wie schon geschrieben ... es kommt auf mehrere FAKTOREN an. nicht nur das ALTER oder die REIFE. ODER den eigenen HUnd!


Ich hab das auch gemacht. aber es hatte damals noch nicht so viele Regeln, noch nicht so viele Hunde, wir waren auf dem Land, nette Menschen, alle kannten sich ... Heute ist alles überfüllt und überall trifft man jemand.... es war irgendwie anders.


lieber gruss :good:
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Patzbatz

Wachdoggie

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Samstag, 25. Januar 2014, 20:48

Zusammenfassung

Ich halte fest,

die Meinungen gehen auseinander, Kinder geben zum Teil Kommandos aber unter Aufsicht, sie gehen Spazieren oder nur ein Bissi machen. Sie werden dabei beaufsichtigt. für manche ist es Klar das der Hund das Kind als Ranghöher akzepriert. bei manchen ist dies aber im Ernstfall Beispiel, zurückrufen, Kampf aber dann sicher nicht mehr klar.
für manche ist es ok dass ein 3 Jähriges Kind seinem Hund Kommandos gibt. für andere weniger. die wenigsten teilen diese Theorie der Rangordnung dass das Kind unter dem Hund ist bis ca 12 Jahre. aber (ich erwähne es nochmal) es kommt auf die verschiedensten Faktoren ab.
Jetzt wird das Alter aber nicht nur wegen der Rangordnung in frage gestellt sondern wegen der Verantwortung im falle eines Falles! wenn es nicht der eigene Hund ist sondern ein Fremder. Wie reagiert da eine 10 Jährige/er , wenn es zu einem Kampf kommt, was tun? und was sagt das Gesetz?

manche finden das alter 12 bzw diese Theorie die eigentlich in Hundesaugen logisch ist, nicht richtig. andere sind davon überzeugt, ja der Hund lässt sich in gegenwart des Besitzers ein Sitz Kommando vom Kind übersich ergehen, aber würde im ernstfall nicht zurück kommen bzw, würde nicht auf das Kind hören fals der Besitzer nicht da ist.

so jetzt müsst ich nicht mehr alles durch lesen. So ist der Aktuelle stand.

WICHTIG,; jeder DARF und SOLL seine MEINUNG haben. Hier wird ja niemand VERURTEILT. Ihr trägt selbst die VERANTWORTUNG für euer HANDELN.

also auch ich verurteile niemanden, ich sage lediglich meine MEinung dazu und ob ich deine MEinung unterstütze oder nicht...

gruss ::schieb_post:: :smile:
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