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Crispy

Sportdoggie

Beiträge: 1 594

Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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41

Freitag, 21. Februar 2014, 12:00

Wir longieren auch immer noch und ich finde es eine gute Sache. Wöchentlich oder ein festes Training wäre mir jetzt persönlich zu viel, aber ab und an mal Kreise aufstellen tun wir dann schon.
Mit Breeze habe ich das Longieren ja nie wirklich aufgebaut, weil sie derart hochgefahren ist dabei. Nun wird sie 4 und ich werde einen neuen Versuch starten :-) Ich bin gespannt...Crispy ist immernoch mit Feuereifer dabei.

Anne

Moderatordoggie

Beiträge: 5 137

Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

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42

Freitag, 21. Februar 2014, 12:03

Hmmmnaja, da Pferde Fluchttiere sind und Hunde bekanntlicherweise nicht, finde ich auch nicht, dass man das unbedingt vergleichen kann. Natürlich, das Grundprinzip von "Distanz schafft Nähe" ist bei beiden vorhanden, genau mit dem Verbot, sich anzunähern, arbeitet man ja auch beim Pferd im RoundPen.

Ich finde aber, dass es beim Hund deutlich mehr eine "Übung" ist, und beim Pferd eher Beziehungsarbeit (was nicht heissen soll, dass es beim Hund gar keine Vertrauens-/Beziehungsarbeit ist - aber doch anders, weil wie gesagt Hund und Pferd meiner Meinung nach nur sehr rudimentär verglichen werden können).

Ich zitier mich zum Wie und Warum mal auf mich selber in einem der anderen Longierthreads:

Zitat


Zuerst zur Frage "Was bringt das überhaupt", die man sich ja stellen sollte, bevor mans einfach mal macht ;)

Longieren ist in erster Linie Bindungsarbeit. Es geht darum, dass der Hund lernt, sich trotz grosser Distanz auf dich zu konzentrieren und auf kleine Signale zu achten (Longieren passiert grösstenteils wortlos). Ganz nach dem Motto "Distanz schafft Nähe". Für den Menschen ist es eine sehr gute Schulung in eigener Körpersprache. Da man dem Hund beibringt, auf Körpersignale zu achten (und zwar auch auf kleine, wie ein Schulterdrehen) lernt man selber, welche Signale man überhaupt aussendet und wie man den Hund mit dem Körper "lenken" kann.

Nebensächlich ist das Longieren für den Hund eine körperliche Auslastung (es ist schon ziemlich viel Bewegung drin, die Meter, die der Hund am Kreis KONZENTRIERT läuft sind nicht zu unterschätzen) und natürlich bietet es auch Möglichkeiten zur Kopfarbeit. Das konzentrierte Arbeiten an sich braucht den Kopf ja schon, dazu kann man (wird man, soll man) ja auch diverse Übungen einbauen, seien das ganz grundlegend erstmal Richtungswechsel, Tempowechsel, Grundgehorsamssachen (Sitz, Platz, Steh und so weier) wie auch Impulskontrolle (Spielzeug, Beutel legen, nicht nehmen, nehmen, tragen, auslassen) oder sogar Übungen aus diversen Hundesports (ich zB fürs Agility: Tunnel, Sprünge an den Kreis stellen, drübergehen lassen oder eben nicht, von welcher Seite, aussenrum, innenrum).


Ich bin nach wie vor Fan vom Longieren, und Mairin ist mit sehr grosser Freude dabei :)


Achja, soll ich die ganzen Longier-Threads eigentlich mal in einen Zusammenführen, fändet ihr das gut?
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Patzbatz

Wachdoggie

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Doggie(s): Amy silver Labrador dame

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43

Freitag, 21. Februar 2014, 12:14

ja das stimmt. ein Pferd ist ein Fluchttier und der Hund ein Jäger ( grob gesagt)
Beim Pferd gibt es eine ca 4m Grosser radius was sich Privatzone nennt. also sobald man beim freilongieren die 4m übertritt und z.b. 3.50m nahe beim Pferd ist, macht man druck. viele machen den fehler und wollen das Pferd beruhigen in dem sie auf das Pferd zu gehen. aber wenn man mit Körpersprache arbeitet muss man Grundsätze einhalten. (ich gebe Bodenarbeitstunden aber nicht nach einem genauen Prinzip oder trainingsart, sondern mehr nach Gefühl und je nach Pferd immer anders.)

gibt es das beim Hund auch in einer Form?
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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44

Freitag, 21. Februar 2014, 16:17

Bodenarbeit gibts auch beim Hund, einfach etwas anders. Cavaletti Training ist eine Form oder aber auch im Tellington Touch.

smu7

Kläfferdoggie

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45

Samstag, 22. Februar 2014, 01:27

cavaletti arbeit und ttouch gibts auch beim pferd.. :) muss mich da mal reinlesen..

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Beaglelotta

Streunerdoggie

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46

Mittwoch, 26. März 2014, 14:41

:) Wir hatten am Sonntag einen Workshop übers Longieren. Es hat riesen Spass gemacht!!! Anfangs fordert es sicher auch die Fitness vom HH ;) Es ist eine sehr gute Art wie man die Bindung festigen und ausbauen kann, wir werden weitermachen! Also ab in den Baumarkt und Absperrband kaufen :)
...ich muss zuerst die Welt retten!

47

Mittwoch, 26. März 2014, 16:03

Wo hast du den Kurs gemacht?


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Beaglelotta

Streunerdoggie

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48

Donnerstag, 27. März 2014, 07:46

In Schleitheim SH... bei Interesse kann ich Dir sonst die Kontaktdaten der Trainerin per PN schicken.
...ich muss zuerst die Welt retten!

49

Donnerstag, 27. März 2014, 08:41

danke, aber das ist für mich zu weit. es ist drum nur, dass an diesem Wochenende an meiner Huschu auch longiert worden ist. hätte ja sein können, dass es am selber ort war...

50

Sonntag, 6. April 2014, 20:55

Wie alt sollte der Hund sein zum langsam anfangen mit Longieren? Hab mir das mal im Internet genauer angeschaut und finde es eine gute Sache.

Crispy

Sportdoggie

Beiträge: 1 594

Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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51

Montag, 7. April 2014, 17:08

Man kann auch schon mit einem Welpen longieren, wenn 1. der Kreis sehr sehr sehr gross ist und 2. natürlich welpengerecht. Und gerade beim "welpengerecht" gehen die Meinungen halt auseinander. Breeze war 4 Monate alt, als sie das erste Mal am Kreis war. Allerdings haben wir das sehr schnell wieder aufgehört, da sie komplett hochgeschraubt ist. Kommt also auch sehr auf den Hund an.

Gruss Wendy

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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Beruf: Schreiberling

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52

Montag, 7. April 2014, 21:32

Mairin war etwa jährig, als wir angefangen haben. Ich finde wie bei all diesen Sachen, zuerst soll ein junger Hund mal die Grundgehorsamsachen lernen und gut generalisieren, bevor man so viel ausprobiert mit ihm.. Longieren kann man gut auch später noch, das lernen sie problemlos! :)
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Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

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53

Dienstag, 8. April 2014, 08:55

Luna und ich haben jetzt auch angefangen (sie ist jetzt über 2,5 jahre alt)
unser verein bietet das neu an. Leider hab ich aber schon Montags einen anderen Kurs in einer anderen Huschu reserviert der ab Mai anfängt. So machen wir die ersten zwei Stunden mit und den rest üben wir alleine. Die Mitglieder dürfen wann sie wollen auf den Platz, das find ich noch klasse :good:

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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54

Sonntag, 11. Mai 2014, 13:20

So da ich nicht mehr nur alleine longieren wollte und durch eine Bekannte auf jemanden aufmerksam gemacht worden bin, der hier in der Nähe das longieren anbietet, und das im Training auch mit mehreren Hunden gleichzeitig, habe ich gestern einen 3h Kurs besucht.
Es ist zwar eine andere Art des longierens als ich gewohnt bin, da komplett ohne Futter oder Spielzeug, nur mit stimmlichen Lob, oder auch mal ne Knuddeleinheit, und möglichst nur mit Körpersprache (so subtil wie möglich), anfangs als Unterstützung noch Kommandos fürs laufen und rausgehen ... Der Kreis ist bei ihm nicht total tabu. Vor allem beim longieren mit mehreren Hunden kam das bei Whyona zum tragen.

Es hat echt spass gemacht. Und obwohl ich sonst mit Futter/Spielzeug arbeite ist Whyona gelaufen und gelaufen, ohne das interesse oder die konzentration zu verlieren. Ich habe die Einheiten ziemlich kurz gehalten und ihr immer wieder Pausen gegönnt, man merkt ihr auch ziemlich gut an wenns ihr zuviel wird. Und siehe da, sie konnte sogar entspannt im Kreis drin liegen während die anderen longiert haben.
Beim longieren mit den anderen Hunden gleichzeitig, hatten wir anfangs so unsere Koordinationsprobleme. Whyona meidet ja eine direkte Konfrontation mit anderen Hunden und ist dann einfach immer in den Kreis ausgewichen und dann wieder raus und weitergelaufen. Mal sehen ob ich ihr mittels Körperspache (wenn ich mit dem Arm zeige gehts manchmal) beibringen kann, dass sie aussen rum geht. Ich werde das mit verschiedenen Hindernissen üben, so dass ich sie wahlweise innen oder aussen überholen lassen kann.

Ich hatte auch erst sorge dass Whyona die Pylonen nicht recht wahrnehmen könne, wegen ihren Augen (ansonsten habe ich ein band auf Kopfhöhe), aber die Sorge war unberechtigt. Und er meinte eh, dass sie den Kreis nicht mal mehr brauchen würde, dass man den Hunde, wenn er begriffen hat worum es geht, auch ohne Kreis longieren kann.

Tjoa und das hab ich doch heute mal spontan ausprobiert während dem Spaziergang ausprobiert, die gemähten Wiesen laden so dazu ein. Und jep es funktioniert :hopser: , zwar noch etwas holprig und im recht kleinen Kreis, und Whyona wird sich bei meinem rumgekasper auch was denken :k_irre: ... aber es funktioniert

Ich werd vermutlich so alle zwei Wochen da ins Training gehen um auch mal gleichzeitig mit anderen Hunden zu longieren und so etwas abwechslung zu haben.
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017