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IPO

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1

Donnerstag, 4. September 2008, 12:21

IPO

Jetzt ist es offiziell, ab 1.9.08 sind in der Schutzdienstausbidlung/Prüfungen Schläge mit Softstöcken verboten. Nachzulesen auf der SKG-Homepage unter TKGS.

Wie sieht es jetzt aus, wenn Hundeführer in Deutschland eine IPO-Prüfung ablegen, machen sie sich strafbar, da ja in der Schweiz die Stockschläge verboten sind? Und wie sieht es mit der WM-Mannschaft aus, können sie trotzdem in Amerika starten?



Nachdenkliche Grüsse

Felle

cindy

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2

Donnerstag, 4. September 2008, 12:29

Zitat

Wie sieht es jetzt aus, wenn Hundeführer in Deutschland eine IPO-Prüfung ablegen, machen sie sich strafbar, da ja in der Schweiz die Stockschläge verboten sind? Und wie sieht es mit der WM-Mannschaft aus, können sie trotzdem in Amerika starten?



Ja das Frage ich mich auch? Denn wenn sie nicht mehr mit dem Soft Stock trainieren dürfen lernen ja die Hunde dies ja nicht mehr kennen. Ausser es gibt dann die Hinterhof Schutzdienstler. Und das ist ja, was wir alle sicher nicht wollen
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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3

Donnerstag, 4. September 2008, 12:45

Hallo Cindy

Vermutlich wird jetzt vermehrt in Privatgruppen trainiert werden denke ich mal. Aber wie sieht es konkret mit der WUSV-Mannschaft aus, wenn sie nach Amerika gehen, machen sie sich ja wissentlich strafbar oder?



Felle

cindy

Admindoggie

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4

Donnerstag, 4. September 2008, 13:06

Hallo Felle

Zitat

Vermutlich wird jetzt vermehrt in Privatgruppen trainiert werden denke ich mal


Ja ABER auch dort ist doch der Stock verboten.



Zitat

Aber wie sieht es konkret mit der WUSV-Mannschaft aus, wenn sie nach Amerika gehen, machen sie sich ja wissentlich strafbar oder?



Nein denke ich nicht, weil sie ja nur hier in der Schweiz nicht mit dem Stock dürfen. ABER wo trainieren sie das mit dem Stock? Den das dürften sie ja nicht mehr in der Schweiz. Das ist für mich die Frage.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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5

Donnerstag, 4. September 2008, 13:10

Das ist schon richtig, hier in der Schweiz ist der Softstock jetzt verboten, aber sie machen sich doch strafbar, weil sie wissentlich an einer Prüfung teilnehmen, wo der Softstock eingesetzt wird oder nicht?



Felle

erica

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6

Donnerstag, 4. September 2008, 13:27

Wieso sollen die sich denn strafbar machen? In den USA ist der Softstock nicht verboten!! Also macht man sich höchstens in der CH strafbar. Ansonsten würde ich mich ja auch strafbar machen: ich bin Schweizerin, lebe und trainiere aber in Frankreich.
Von mir aus gesehen gibt es da ein ganz anderes Problem: in der Schweiz können keine IPO-Prüfungen mehr vorschriftsgemäss durchgeführt werden! Es handelt sich immerhin um ein internationales Prüfungsreglement und da ist der Stock nun mal Vorschrift.
Es findet sich immer ein Weg das zu üben! ;)

Erica

7

Donnerstag, 4. September 2008, 13:49

Hallo Erica

Ich trainiere auch noch in Deutschland nach IPO. Die IPO-Prüfungen in der Schweiz werden ohne Stockschläge durchgeführt, oder sind schon so durchgeführt worden (z.B. Altstätten). Ich habe damit kein Problem, dass die Stockschläge verboten sind, was aber wenn mir jemand böse will?



Felle

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8

Donnerstag, 4. September 2008, 13:54

Der moderne Sportschutz hat ja nicht viel mit Personenschutz zu tun, also wird es hübsch egal sein. Abgesehen davon die Bedrohung mit dem Stock wird ja bleiben.

Für mich bleibt auch die Frage: Wie das geht! Denn die IPO ist international von der FCI. Von allen Ländern gleich. Die Prüfungsordnung wurde ja genau aus diesem Grund in den höchsten Stufen gleich gemacht, damit man sich international messen kann.
Traurig, denn der Schlag mit dem Stock ist an sich nicht schlimm. Es kommt halt immer darauf an, wie man trainiert und das macht!
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
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und Robin für immer im Herzen!

9

Donnerstag, 4. September 2008, 14:18

Ob der Softstock überhaupt noch mitgeführt werden darf, darüber ist man sich ja noch nicht einig, auch den Schlag antäuschen darf man ja nicht. Traurig aber wahr. Werde trotzdem weiterhin in der Sparte IPO arbeiten, weil es mir einfach gefällt.

Gruss

Felle

lexa

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10

Donnerstag, 4. September 2008, 14:41

ist schon doof was alles verboten wird.......für mich ist dieses verbot nicht logisch, wie ihr schreibt ist IPO international....es ist überall der gleiche ablauf.....

die können doch nicht einfach etwas verbieten was in einer internationalen prüfungs-ordnung steht . :stop: :bekloppt:
die schweiz müsste ja in demfall ein ch-ipo reglement herausgeben das dann nicht mehr international ist....

werden wohl vermehrt hundeführer ins benachbarte ausland gehen zum training.....und die trainigs irgendwo auf einem abgelegenen uneinsehbarem platz werden wohl aufschwung haben....

wenn du in die usa an die prüfung gehst machst du dich sicher nicht strafbar......eben, ist ja in den usa.

kann das nicht verstehen, der softstock ist wirklich nichts schlimmes, es wird ja auch nicht drauf losgeprügelt wie verrückt..... der hund ist in dem moment sowieso voll auf die beute fixiert......

denke da gibt es in vielen haushalten schlimmeres, wo der z.b mit füssen getretten wird usw.....
es liebs grüessli,
esthi mit tejscho, noak, arve und für immer in ihrem herzen :
lexa

Helene

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11

Donnerstag, 4. September 2008, 15:41

die können doch nicht einfach etwas verbieten was in einer internationalen prüfungs-ordnung steht .

Doch, natürlich. Sonst könnte ja der Verein bekloppter Menschen eine Internationale Prüfungsordnung herausgeben, in der man die Hunde erschiesst, wenn man sie trifft, und dann solche Prüfungen in der Schweiz durchführen. Ganz logisch, dass das nicht geht, oder?

Bei der FCI ist oder wird beantragt, die Stockschläge aus der PO zu nehmen, und auch eine Sofortlösung ist in Sicht. Kaum etwas wird so heiss gegessen wie gekocht ;-)
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12

Freitag, 5. September 2008, 01:04

Wie ich sehe, ist auch hier eine Hysrerie in Sachen Tierschutzgesetz. Wie bei uns im KV-Verein. :stop:

Sache ist, wir wissen dass das neue Gesetz in Kraft ist, aber leider haben wir keine genaue Regelung. Leider! :uebel:

Sache ist, nach dem neuen Tierschutzgesetz sind die Stockschläge verboten. Die aktuelle Reglung bei der TKGS ist aber, bei der IPO Prüfung wird der Softstock mitgeführt und die Stockschläge angezeigt. Der Hund wird aber nicht mehr berührt mit dem Stock! So kann mann Gesetze umgehen. :kaputtlach:

Ich trainiere selber auf IPO, also versteht mich nicht falsch.

Da werden einige Änderungen auf uns zu kommen. Meine besonders im Hundesport: :uebel:

In Zukunft dürfen nur noch C-Helfer auf dem Platz sein, die eine Lizenz haben. Sie haben auch das Recht, einen Leumund von den Hundeführer zu verlangen welche Schutzdienst machen. :bekloppt:

Kommen wir mal zu den Ãœbungleiter. Wir in unserem Verein haben viele ÃœL. Die haben jene Kurse besucht.Sei es, Fährtenaufbau, Revierkurse, Motivationskurse, Unterorrdnung und vieles mehr. Dies alles soll nicht mehr gelten. :angry2: Nebenbei sei erwähnt, dass sie mit ihren Hunde bis in der Stufe drei je nach Kategorie gelaufen sind.

Was mich aber am meisten ärgert, dies sagt unsere liebe Dachorganisation sprich SKG. Sie bstimmt, dass Private nicht dürfen, Theorie anbieten für neu Hundelenker, das sollen die KV-Vereine lösen und anbieten. Wir haben aber bis heute nichts und warten darauf. :bad:

Fazit, die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.

Somit machen wir doch weiter wie bisher und warten, warten und wenn wir nicht gestorben sind machen wir weiter.... :klatschen:

13

Freitag, 5. September 2008, 12:04

Habe hier noch den Link zur TKGS zum Thema Stockschläge.

http://www.skg.ch/hundewebd/tkgs/index.html

Kira

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14

Freitag, 5. September 2008, 12:09

Dort steht, dass die Ãœbung "Flucht" ebenfalls zur Diskussion steht. Warum und wie sieht die genau aus?
Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
Jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen.
(Autor unbekannt)

15

Freitag, 5. September 2008, 12:43

Ausführung der Flucht:

Der HF wird mit seinem Hund zu einer markierten Stelle auf der Mittellinie in der Höhe des ersten Verstecks eingewiesen. Der Hund kann am Halsband gehalten werden, darf aber dabei vom HF nicht stimuliert werden. Auf Anweisung des PR tritt der mit einem Softstock versehene Helfer aus dem Versteck und läuft bis zur Mitellinie. Auf der Höhe der Mittellinie dreht sich der Helfer zum HF und greift, ohne seinen Laufschritt zu unterbrechen, den HF mit seinem Hund unter Abgabe von Vertreibungslauten und heftig drohenden Bewegungen frontal an. Sobald sich der Helfer dem HF und seinem Hund auf ca. 60 Schritte genähert hat, gibt der HF auf Anweisung des PR seinen Hund mit dem HZ für "abwehren" frei. Der Hund muss den Angriff ohne zu zögern durch energisches und kräftiges Zufassen abwehren.

Auszug aus der PO von IPO

erica

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16

Freitag, 5. September 2008, 13:24

Pony:
Was du beschreibst, ist der Angriff auf den Hund und nicht die Flucht. Bei der Flucht wird der Hund ca. 5 Schritte vom Helfer entfernt abgelegt. Der HF begibt sich ins Versteck. Der Helfer unternimmt einen Fluchtversuch. Der Hund muss ohne zu zögern den Fluchtversuch selbständig durch energisches und kräftiges Zufassen wirksam vereiteln.

Was daran wiederum so schlimm sein soll verstehe ich beim besten Willen nicht......

Uebrigens: in Italien ist der Schutzdienst schon seit längerer Zeit verboden - und trotzdem gibt es eine IPO-Nationalmanschaft..... :) How comes???

Erica

17

Freitag, 5. September 2008, 13:34

Was daran wiederum so schlimm sein soll verstehe ich beim besten Willen nicht......


dies habe ich mir auch gleich gefragt und kann es auch nicht ganz nachvollziehen! weiter würde mich interessieren warum die stockschläge eingesetzt werden?

Helene

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18

Samstag, 6. September 2008, 00:15

Was daran wiederum so schlimm sein soll verstehe ich beim besten Willen nicht......

Dass man einen Hund auf einen flüchtenden Menschen hetzt, ist ein ethisches und rechtliches Problem. Angriffe abwehren = Notwehr, aber ein flüchtender Täter stellt keine akute Bedrohung dar.
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Morgana

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19

Samstag, 6. September 2008, 09:38

Dass man einen Hund auf einen flüchtenden Menschen hetzt, ist ein ethisches und rechtliches Problem.


Ja das stimmt, aber für die Polizei ist der Hund ein guter Helfer damit der Verbrecher nicht abhauen kann. Wenn der Täter gestellt wurde und dann versucht zu flüchten, ist die Gefahr geringer mit einem Hund das der Täter auch verschwinden kann und der Hund muss seine Aufgabe meistern und das Vorhaben abbrechen mit dem das er den Täter Verfolgt und zubeisst wenn notwändig ist. Naürlich nur wenn der Befehl dazu kommt.


Das liebste auf dieser Welt sind meine Tiere.

cindy

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20

Samstag, 6. September 2008, 11:58

@Morgana



Zitat

aber für die Polizei ist der Hund ein guter Helfer damit der Verbrecher nicht abhauen kann. Wenn der Täter gestellt wurde und dann versucht zu flüchten, ist die Gefahr geringer mit einem Hund das der Täter auch verschwinden kann und der Hund muss seine Aufgabe meistern und das Vorhaben abbrechen mit dem das er den Täter Verfolgt und zubeisst wenn notwändig ist. Naürlich nur wenn der Befehl dazu kommt.


Man darf Polizeihunde nicht mit Sporthunde vergleichen. Das sind absolut zwei verschiedene paar Schuhe. Und im neuen Gesetz, soviel ich weiss, dürfen ja die Polizei, Grenz Militär und Sicherheitsdiensthunde weiterhin so ausgebildet werden.
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