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cindy

Admindoggie

  • »cindy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9 629

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

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1

Montag, 6. Mai 2013, 09:14

Ab welchem Alter lässt ihr eure Kinder mit dem Hund alleine Spazieren

Das würde mich noch interessieren :smile:

Unser Sohn durfte mit ca. 10 Jahren alleine die Quatierrunde machen und ab ca. 12 durfte er die grosse Runde auch mit dem Fahrad machen.
Zu erwähnen wäre noch das mein Sohn mit 8 bis 12 jahren mit Cindy im Jugend und hund gewesen ist :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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sumadog

Alphadoggie

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Wohnort: Aarau

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2

Montag, 6. Mai 2013, 09:36

Also seit ich etwa 8 bin sind meine Kollegin und ich mit ihrem nachbarshund benny( Cockerspaniel Rüde) spazieren gegangen. Er war extrem ruhig und problemlos. Seit ich neun war bin. Ich mit eyleen (Tervuerenhündin die wir später Auch übernommen haben) spatieren gegangen. Sie war kein einfacher Hund im Gegenteil, wenn ich zurück schaue, muss ich sagen ich hab das Super gehändelt. ich hab ihr gelernt dem Mensch zu Vertrauen und dafür hat sie mich beschützt. Wir sind täglich zwei Stunden zusammen Spaziergang gegangen. Und haben vieles zusammen gemeistert und ich habe sooo vieles von ihr gelernt. Mit dreizehn ist dann Suma dazu gestossen, täglich bin ich mit eyleen mit dem Velo zu Suma Gefahren hab sie geholt und bin mit beiden laufen gegangen und danach wieder nachhause Gefahren. Da sie mit sieben Monaten ins tierheim sollte haben wärmeren Geliebte Suma übernommen. Mit 15 war ich dann mit drei Hunden unterwegs, danach Charly dazu gestossen war. Ich bin gut damit klar gekommen.

3

Montag, 6. Mai 2013, 11:53

Das kann man so nicht generell sagen. Meine Buben z.B. hätte ich zwingen müssen mit unseren Hunde laufen zu gehen. Die hatten mit Hunden nichts am Hut. Nun habe ich aber die Hundeliebe offenbar meinen Enkeln vererbt. Es soll ja nicht selten sein, dass sich etwas erst in die zweite Generation vererbt. Ich würde aber meine Enkel noch nicht mit Hund alleine auf die Runde schicken. Aber das nur deshalb, weil sie ja nicht in meinem Haushalt leben, und ich nicht beobachten kann, ob sie dazu fähig wären, sie auf eine kleine Runde allein gehen zu lassen.

Ich habe zu meiner Kinderzeit auch schon als 10 Jährige Hunde aus der Nachbarschaft ausgeführt. Aber die Hundehaltung von früher kann man nicht mit der von heute vergleichen. Früher begegnete man kaum einem anderen Hundehalter.

Ich habe schon manch Übles beobachtet, wenn am Mittwochnachmittag Kinder mit Hunden unterwegs waren. Z.B. 2 Buben die ein Bächlein stauten, offensichtlich viel Spass dabei hatten, den Hund aber an der Sonne an einem Baum festgebunden und vergessen hatten. Das haben sie sicher später nicht zu Hause erzählt. Als ich sie aber aufgefordert habe, den Hund nach Hause zu bringen, fanden sie das überhaupt nicht für nötig. ich habe öfters gesehen, gerade mittwochs, wie schnell und unlustig so eine Hunderunde absolviert wurde, wenn Kinder für die einst gegebenen Versprechen, für eine Mithilfe an der Hundehaltung, einhalten mussten.

Ich habe früher einige Jahre im kynologischen Verein eine Jugen und Hundgruppe geleitet. Am besten ging es mit diesen Kindern, die mit einem von ihren Eltern erzogenen Hund auf den Platz kamen, Kinder von Hündelern. Das schnelle Erfolgserlebnis spielt bei Kindern eine grosse Rolle. Mit einem jungen noch unerzogenen Hund war das eher schwierig für die Kinder. Es braucht ein gewisses Alter, ich würde jetzt mal sagen erst ab 12 Jahren, dass ein Kind einen Hund von Grund auf erziehen kann (keine Regel ohne Ausnahme). Erst ab dann wird ein Kind die nötige Durchsetzung und Konsequenz haben.

Jumpkira

Kläfferdoggie

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4

Montag, 6. Mai 2013, 12:07

Also meine Mutter liess mich mit 8 Jahren noch nicht so gerne mit Kira spazieren. Aber als ich mit Kira mit Agility und anderen Hundesportarten angefangen habe und langsam ein gutes Team wurden, liess sie mich auch grössere Runden laufen :zwinker:
Mittlerweile kommt es nicht so drauf an , wie grosse Runden ich laufe , denn ich weiss wie ich mit Kira umgehe und mit den anderen Hunden ! :smile: Mittlerweile kenne ich Kira ein bisschen besser als meine Mutter :good:
Lieben Gruss

Sarah + Kira
Agility-Team

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Jumpkira« (6. Mai 2013, 12:13)


Psovaya Borzaya

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

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5

Montag, 6. Mai 2013, 13:00

ich bekam meinen ersten eigenen hundm it 13, tervueren rüde. bin immer mit ihm alleine unterwegs gewesen. damals war das kein thema, das war lange, lange vor dem vorfall in oberglatt und zu einer zeit, wo man auch im kanton SZ noch ohne leine laufen gehen konnte und niemand wusste, was ein listenhund ist... eigene kinder hab ich keine, deshalb kann ich nicht sagen, wie ich selber es heute machen würde.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

6

Montag, 6. Mai 2013, 18:31

Ich glaube bei Shila müssten die Kinder mindestens 18 Jahre sein. ;)
Shila ist aber auch ein "spezieller" Hund.
Zudem ist es schwierig zu sagen weil Kinder sehr unterschiedlich sein können.



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Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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7

Montag, 6. Mai 2013, 18:38

also meine barsois gäbe ich sowieso keinen kindern mit, die eine wegen dem jagdtrieb, die andere weil sie nicht mit jedem hund verträglich ist bzw. man da ein auge drauf haben muss. jendayi hingegen kann man problemlos jedem mitgeben. die grossen lassen sich aber auch von meinem 3jährigen neffen führen, jedoch bin ich da dabei und "heiklere" situationen würd ich meistern (oder doppelleine verwenden). eigene kinder sind ja dann schon was anderes, die leben mit den hunden, kennen sie sehr gut, etc.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

8

Montag, 6. Mai 2013, 19:48

Bei Y. verwende ich auch eine Doppelleine. Er ist nun in einem Alter indem er Shila umbedingt halten will, mit der Doppelleine sind dann alle zufrieden ;)


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dsire

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9

Montag, 6. Mai 2013, 20:07

Ich ging als Kind schon mit 7 mit dem Hund Gassi.
Pallina z.B. liebt Kinder und durfte in Begleitung von mir und Mama mit einem 5 jährigen spazieren ;)

Ich finde einfach das die Kinder standhaft sein sollten und den Hund halten können.



Lucky

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10

Dienstag, 7. Mai 2013, 10:56

Ich ging früher auch mit zwei Beagles spazieren. Danke aber, dass sich heute die Situation geändert hat.
Bei uns im Dorf hat es ein paar Kindern die mit ihren Hunden spazieren gehen. Ein Fall war ja bei uns der RR, der ist aber zum Glück nicht mehr da.
Es Grüessli vom Lucky ond de Katja

lexa

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11

Dienstag, 7. Mai 2013, 17:28

ich ging als teenie mit unserem hund spazieren...weiss das alter nicht mehr genau ..ist schon sooooooooooooooooo lange her :hihi:

meine tochter wird bald 10 und ich habe sie noch nie allein mit den hunden spazieren lassen...wenn ichs mir so überlege könnte sie eigentlich mal mit den kleinen lümmels gehen .also nicht zusammen....der eine oder andere...

mit arve-lümmel darf sie noch lange nicht gehen....er ist so ein lebhafter jungspund.....das wäre mir zu unsicher....

denke es kommt sehr auf den hund an....bei mir in der umgebung gin manchmal ein junge mit einer dogge spazieren....wen sie ein wenig zog hatte er die grösste mühe....und er musste immer schauen das ein lichtpfosten oder ein baum in der nähe war...dann hat er die leine darum gewickelt weil er sonst den hund nicht halten konnte...sowas finde ich unverantwortlich...
es liebs grüessli,
esthi mit tejscho, noak, arve und für immer in ihrem herzen :
lexa

inhii

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12

Dienstag, 7. Mai 2013, 19:47

Also als ich Kind war (also 12 J. ) bekamen wir unser ersten Familienhund. Den durfte ich ziemlich schnell alleine (oder mit jüngerem Bruder zusammen) ausführen. Aber nur die kleinen Gassirunden und nur an der Leine. Wir durften auch schon gehen als es noch ein Junghund war, es war dazumal nie ein Problem. Ich konnte sie aber kraftmässig gut halten, was ich sehr wichtig finde.

Ich selber habe keine Kinder aber ich finde, das Kind muss das Tier halten können und sich etwas mit Hunden auskennen, einfach Falls eine heikle Situation kommt.

Bei uns hat es ein kleines Mädchen (bin schlecht im Schätzen aber denke so 8 Jahre) und die haben einen kleinen weissen Hund (Maltesserartig), die gingen lange zusammen laufen, das Kind hielt die Leine und die Mutter war einfach da und sagte in gewissen Situationen was es machen soll. Der kleine Hund war aber selber unproblematisch, also knurrte nie oder sonst was. Aber beim Kreuzen oder so gab die Mutter Tips damit das Kind alles richtig macht. So sah ich die paar Monate, bis die Mutter gar nichts mehr sagen musste. Und plötzlich sah ich das Kind alleine. Sie machte es wirklich super, hatte ihr Hundchen schön im Griff, kreuzte super mit dem Kleinen und war immer ganz herzig nett. Da kann sich mancher Erwachsenen eine Scheibe davon abschneiden. :good:

Einzig Bedenken hätte ich: Was wenn wirklich mal was passiert? Beispiel grosser Hund kommt und geht auf den Kleinen los, verhuddelt ihn richtig oder weiss ich was... :huh: Das Kind wäre nicht in der Lage was zu tun, müsste mitansehen wie sein geliebter Hund auseinander genommen wird. Keine Ahnung wie sich das auf die Psyche des Kindes auswirken würde. Davon hätte ich einzig Angst, hätte ich ein Kind.

Ansonsten kommen Kinder oft gut mit ihren Hunden zurecht weil sie nicht so viel nachdenken wie wir Erwachsenen und aus dem Bauch raus reagieren, was oft genau das Richtige ist. Wir denken einfach zu oft in der Hundeerziehung ;) :d

13

Dienstag, 7. Mai 2013, 22:05

Bei uns hat es ein kleines Mädchen (bin schlecht im Schätzen aber denke so 8 Jahre) und die haben einen kleinen weissen Hund (Maltesserartig), die gingen lange zusammen laufen, das Kind hielt die Leine und die Mutter war einfach da und sagte in gewissen Situationen was es machen soll.

Meine Enkelin ging noch in den Kindergarten, als sie zum ersten Mal mit Nurja in die Hundeschule ging. Sie wünschte sich das zum Geburtstag. Natürlich war ich auch dabei, aber ich musste gar nicht oft eingreifen, sie machten das beide ganz toll. Mittlerweile gibt es noch andere Enkel die sich darum reissen.


Bluenote

Admindoggie

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14

Dienstag, 7. Mai 2013, 22:45

Ywe, ich finde es mega lässig, dass deine Enkel die Hundeschule besuchen! :good:

Nachdem ich quasi mit den Hunden meiner älteren Schwester aufgewachsen bin und wirklich angefressen war und es mir von Herzen gewünscht habe, bekam meinen ersten eigenen Hund, als ich dreizehn war. Einen dreijährigen Flat Coated Retriever-Rüden, mit dem ich zuvor schon zwei Jahre lang ab und zu spazieren ging und der dann aus familiären Gründen einen neuen Platz gesucht hat.

Ich habe so ziemlich alles alleine gemacht mit dem Hund, auch die Spaziergänge. Ich nahm Jasper überall hin mit und so. Nur wenn ich wirklich keine Zeit hatte oder mal in den Ferien war, hat meine Mutter sich um den Hund gekümmert.

Ich besuchte regelmässig die Hundeschule mit Jasper, wo ich auch gelernt habe, wie ich ihn richtig führe und beschäftige. Das klappte ganz gut, wobei ich aber auch kräftemässig in der Lage war, den Hund zu halten.
Ausserdem übernahm ich ihn schon super erzogen, er war ein so lieber, geduldiger, sanfter und unkomplizierter Hund, war freundlich zu allen, egal ob Mensch, anderer Hund oder Katze.

Also ideal für mich Teenie. :smile:

Ich finde, unter gewissen Umständen kann das durchaus gehen, bzw. ab einem gewissen Alter und wenn es ein Kind/ein Teenie ist, bei dem der Hund nicht "irgendein Nebenbei-Spielzeug" ist, sondern einen gewissen Stellenwert einnimmt...vielleicht aus einer Hundefamilie, wo der junge Mensch das Leben und Arbeiten mit Hunden schon früh mitbekommen hat und auch die Eltern erfahrene Hundehalter sind...da sieht man öfters mal, dass solche Kinder/Teenies sehr bewusst, korrekt und "erwachsen" mit dem Hund umgehen. Vorallem, wenn die Eltern das vorleben und selber die Beziehung zwischen Kind und Hund aktiv, sorgfältig, verantwortungsvoll und bewusst fördern.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

15

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:56

Auch dieses Jahr war der Geburtstagswunsch von Anna: Hundeschule.

Da waren kalte und nasse Füsse total Nebensache, das Erfolgserlebnis war viel wichtiger, nämlich neben Erwachsenen HH bestehen zu können. Dazu ist aber wichtig, dass der Hund die Aufgabe ganz genau kennt, das Kind die selben Worte und Gesten braucht, dass man mitgeht und die Anleitung übernimmt. Es reicht nicht, das Kind einfach allein in die Schule zu schicken. Ein Kind in diesem Alter kann das einem Hund niemals beibringen. Aber sicher wird so der Grundstein für ein gutes Tierverständnis beim Kind gelegt.

Hier ein kleiner zusammengeschnittener Video

http://www.youtube.com/watch?v=yTPxWrW9Sto&feature=youtu.be

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

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16

Sonntag, 31. August 2014, 18:58

Ich hole das Thema mal wieder hervor, muss ja kein neues anfangen, wenn es das gleiche schon gibt. Heute war es nämlich so weit.

Meine Kids spielten den ganzen Nachmittag mit ihren Nachbarsgspändli, der eine Junge ist ein Hundenarr, sie haben aber kein eigenen Hund aber hüten hie und da mal einen. Mit einem kleinen Nachbarshund (Bolonka) darf er öfters spazieren gehen. Wenn er alleine geht mit seinem älteren Bruder, dann einfach hier im Quartier. Wenn die Eltern mitdabei sind, natürlich weiter. Heute sagt er dann auf einmal, er hole gleich Finn ab (eben den Bolonka) und ob Matteo auch mitgehe spazieren, klar wollte er mit. Ich dachte mir da noch, geht wohl nicht lange dann wollen sie Jacky auch mitnehmen und so kam es dann. Auf einmal standen die 3 Jungs mit Finn bei mir im Wohnzimmer und fragten ob sie Jacky mitnehmen dürfen, da ging das Chaos auch schon los. Jacky total überrascht über den Hund der auf einmal bei uns im Wohnzimmer steht und fing an zu bellen. Ich sagte zu, aber ich laufe so lange mit, bis sich Jacky ganz beruhigt habe. Ich nahm dann einfach mal Finn und Jacky gleichzeitig und ging so ein paar Schritte und dann war die Sache geklärt und Jacky hats kapiert und hörte auf mit bellen. Ich ging dann noch ein paar Schritte weiter. Da Matteo unbedingt ohne mich mit seinen Gspändli und Hunden laufen wollte, sagte ich zu, aber sagte wie weit und das sie dann da vorne wieder wenden müssen. Ich kehrte dann um, blieb aber immer in Hörweite und es klappte ganz gut. Vermutlich kommt es nun dann öfters vor, sollte das der Fall sein, dann werde ich aber weiterhin anfangs und der grösste teil mit Abstand hinter her gehen. Finn ist ein ruhiges Kerlchen, aber Jacky ist manchmal schon etwas ängstlich gegenüber anderen Hunden. Und da ist es mir wichtig, das die Jungs lernen was es heisst, wenn andere Hunde kommen, wie sie reagieren müssen. Die anderen Jungs sind übrigens 7 und 9 Jahre alt.

Aber es war schon witzig, es regnete da in Strömen, wirklich in Strömen.... und die Jungs hatten ihren Spass, Finn trug sein Regenmäntelchen (er mag absolut kein Regen) und Jacky machte auch gut mit. Sie zog nichts (extra Gstältli angezogen und nicht Halsband) und war dann auch dann total relaxt gegenüber Finn.

Aber total alleine würde ich die Jungs noch nicht mit Jacky gehen lassen, einfach weil sie halt wirklich ängstlich gegenüber anderen Hunden ist und sie nun wirklich zunächst lernen müssen mit Jacky umzugehen. Obwohl es Matteo wirklich schon gut macht, er führt super!
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 675

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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17

Sonntag, 31. August 2014, 22:38

Ich hatte halt immer "Angst", dass es ein Konflikt mit einem andern Hund sein, wo der eigene unverschuldet ist. Können die Kinder so eine Situation meistern? Meine waren vor etwa 3 Jahren, mit 11 und 13 mit Taiga laufen, als einer mit einem gestörten Cocker entgegen kam. Dieser tat total blöd an der Leine, Taiga bellte halt zurück, mehr nicht. Der andere blaffte dann meine Kinder an, sie sollen gefälligst irgendwo anders laufen gehen, sie sehen doch, dass sein Hund blöd tue. Zudem dürfen sie eh nicht alleine gehen. Nun, ich kenne und sehe Kinder, die sind noch viel jünger und gehen mit ihrem Hund laufen.

Es gibt ein Mädchen, welches einen Hund wollte und bekam. Dafür musste es immer mit ihm laufen gehen. Dieser reagiert, je nach dem, recht aggressiv auf andere Hunde. Einmal war das Mädchen mit Rollschuhen und dem Hund unterwegs. Ich mit Taiga auf der andern Strassenseite. Da rennt doch der Rüde knurrend quer über die Strasse auf uns zu, das Mädchen mit den Rollschuhen hinten dran. Habe dann den Hund gleich mit der Leine gepackt und ein scharfes "Halt" reichte schon, ihn zu stoppen. Dem Mädchen lies ich die Leviten, denn sie gefährdete sich selbst und den Hund. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ein Auto gekommen wäre.

Meine Hundetrainerin wohnt recht abgelegen. Ihre Kinder, 11 und 8 gehen regelmässig mit 4 Hunden alleine laufen. Die Hunde gehorchen tip top und die HH kennen sich gegenseitig dort oben. Unten im Dorf würde sie das nie machen, auch nicht mit 1 Hund.

Ich selber ging schon mit 6 Jahren alleine mit dem Hund laufen. Habe aber merhmals "schlimme" Situationen erlebt. Zu meiner Zeit war das normal, dass Kinder alleine mit dem Hund gehen.

Holger

Wachdoggie

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Wohnort: Prêles

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18

Montag, 1. September 2014, 07:42

Bolotta, ich merke immer mehr, der Umgang mit Hunden ist wirklich ganz stark altersabhängig. Auch ich kenne das so, dass man recht früh mit dem Hund rausging. Das war ganz normal, einen schäferhund zu sehen, der mit einem kleinen goof an der Leine Spazieren ging.
Das allerdings hat meine Mutter nicht gemocht, weshalb ich erst mit 11 oder 12 zum Hundedienst abkommandiert wurde.
Hundesitter daheim war ich schon früher. Racker hat mir sehr klar mitgeteilt, wohin ich gehen durfte und wohin nicht...
Es gibt eine Altersgrenze, bis zu welcher ein kind als absolut verkehrsuntauglich gilt, weil es noch zu sehr in der eigenen welt lebt.
Diese Grenze hat man früher mal in der Grundschulzeit gesehen- also zwischen 8-10 Jahren. Daher rührt ja auch das Einschulungsalter mit ca. 7 und das Verbot, mit dem Velo zur schule zu fahren in der Grundstufe (Angaben aus Deutschland)
Heute gelten sicher andere altersangaben, aber das Prinzip stimmt: Kinder sind anfangs nich nicht in der Lage, ihre umwelt wirklich kritisch wahrzunehmen und Risiken zu erkennen. In dieser Phase würde ich kein Kund mit einem Hund verantwortlich allein lassen. Begegnungen mit Hunden geschehen eh- was soll's. Aber Verantwortung für ein Wesen übernehmen lassen würde ich erst, wenn die selbstverantwortung zumindest am entstehen ist. Vermutlich bei Mädels immer noch früher als bei den Jungs...


Gruss,
Holger

doggielover7

unregistriert

19

Montag, 1. September 2014, 07:44

Ich ging seit ich 9 war mit einem Hund spazieren und mit dem gehe ich heute noch! :thumbsup:

20

Montag, 1. September 2014, 08:24

Ich sehe das Problem auch in erster Linie in anderen Hundebegegnungen. Auch wenn das Kind mit dem eigenen Hund super klar kommt, so kann es doch durch einen z.B. frei laufenden Hund, der einfach zum eigenen Hund hinläuft oder den evt. sogar angreift überfordert und in Angst versetzt werden. Darum würde ich es davon abhängig machen, wie gross die Möglichkeit ist, dass mein Kind auf andere unbekannte Hunde beim Spaziergang trifft, wie alt es sein muss. Je höher diese Wahrscheinlichkeit, desto älter...

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