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1

Freitag, 5. September 2008, 14:12

Junghund zu Senior

eingentlich hätte ich gerne einen zweithund. jedoch ist meine momentane situation so, dass ich keine zeit für einen zweithund habe. es könnte sein, dass dies in ca. 2 bis 3 jahren anders aussieht, da ich dann meine ausbildung abgeschlossen und hoffentlich auch weitere pläne verwirklicht habe. zu diesem zeitpunkt ist sisco 9 jahre alt. schon einmal habe ich zu einem 10 jähringen hund einen jungen, eben sisco, dazu genommen. heute denke ich, dass dies für meinen alten hund nicht optimal war, aber auch positives hatte. nun würde mich aber interessieren, welche erfahrungen ihr gemacht habt, als ihr einen jungen hund zu einem alten genommen habt?

liebe grüsse
patricia

Kira

Alphadoggie

Beiträge: 2 231

Doggie(s): Yaro und Kate, Australian Shepherds

Wohnort: Aargau

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2

Freitag, 5. September 2008, 14:43

Erfahrung dazu habe ich nicht. Aber ich denke nicht, dass Sisco keine Mühe hätte damit. Ich glaube dass Sisco rein vom Charakter her kein Problem damit hätte, dich mit dem Welpen "zu teilen". Sisco ist ein offener und sehr unkomplizierter Hund. . Ausserdem könnte er dem Welpen jede Menge beibringen. Und das kann ja nur in deinem und im Sinne des Welpen sein :good:


Nimm doch dann ab un zu einen kleinen Holländer zum hüten zu dir, dann siehst du, wie Sisco reagiert :-p :yeah:

Spass beiseite.... es ist eine wichtige Entscheidung und ich finde es toll, machst du dir so viele Gedanken darüber.
Isabel mit den Aussies Yaro und Kate

Seelenhunde hat sie jemand genannt...
Jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen.
(Autor unbekannt)

3

Freitag, 5. September 2008, 15:50

Nimm doch dann ab un zu einen kleinen Holländer zum hüten zu dir


noch so gerne... :hopser: :hopser: :hopser:

Nickquenim

Alphadoggie

Beiträge: 4 094

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4

Freitag, 5. September 2008, 15:57

Erfahrung dazu habe ich nicht. Aber ich denke nicht, dass Sisco keine Mühe hätte damit. Ich glaube dass Sisco rein vom Charakter her kein Problem damit hätte, dich mit dem Welpen "zu teilen". Sisco ist ein offener und sehr unkomplizierter Hund. . Ausserdem könnte er dem Welpen jede Menge beibringen. Und das kann ja nur in deinem und im Sinne des Welpen sein


jep!!

und/aber:

Ich denke, es kommt auch darauf an, wie Sisco mit 9j zwäg ist. Und WELCHE rasse du dir wünschst. zB einen Mali würde ich nicht dazu tun. ich habe jemanden kenne gelernt, der hat ein wurfgeschwister von meiner kleinen, die haben eine 14jährige tervueren-hündin und einen 12jährigen dackel.
ich denke liliane kann dir dazu sicherlich auch noch was sagen. ihr livio ist ja 10 oder so!?

und willst du unbedingt einen welpen oder kann er auch "schon" jährig, oder 2jährig sein?

Valloodle

unregistriert

5

Freitag, 5. September 2008, 23:10

Erlich muss ich sage - ausser wenn sisco wirklich abfallt glaube ich nicht dass er so schlecht zwäg wird mit 9i. und er liebt halt der rudel wirklich.........

Und auch wenn er schlecht zwäg wäre, du bist die chefin und du sagst wie es laufen muss im rudel. habe ein 11 jährige bei mir zuhause + tam mit 4.5 jahren, carmen mit 2 jahren, pax mit 1.5 jahren und darcy mit 7 monaten und obwohl dass die terroristische vier sehr viel energie haben geht es problemlos da alle wissen wo sie stehen und wie sie sich mit die alter dame verhalten muss. darum glaube ich auch nicht dass es ein rolle spielt ob du ein mali von französische arbeitslinien oder ein mopsli nimmst. die frage ist einfach - willst du so ne mali :d

Helene

Alphadoggie

Beiträge: 1 218

Doggie(s): Beauci

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Beruf: Vergnügen

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6

Samstag, 6. September 2008, 00:18

Ich denke, dass grundsätzlich der ältere Hund kein Interesse daran hat, Konkurrenz im Hause zu kriegen - er hat den Rudelchef und sämtliche Attraktionen lieber für sich. Ausnahme wäre wohl ein Spiel- oder Sexualpartner. Dummerweise ist letzteres nicht drin und ersteres interessiert einen 10jährigen Hund meist nicht mehr so sehr. Ergo: Hunde würden nein stimmen...

Zur Frage, ob ein Zweithund zumutbar ist für den Alten, muss dann wirklich der physische und psychische Zustand des Alttieres betrachtet werden. Einem Hund, der nur noch seine Ruhe will, einen Jungspund vorzusetzen, finde ich unfair. So lange er aber noch fit ist, muss er da halt durch, wenn der Besitzer das so will.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



Morgana

Alphadoggie

Beiträge: 853

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7

Samstag, 6. September 2008, 09:32

Ich bin bis jetzt ein stiller mitleser gewesen und möchte da mal auch was schreiben dazu. Erfahrung habe ich aber nicht damit, was gefragt wurde und kann nur die Erzählung weiter geben von der Tagesmutter von meinem Hund. Sie hat 3 Berner Sennenhunde, der Rüde ist 12 Jahre alt und eine Hündin 11 Jahre alt und die zweite Hündin ist jetzt 10 Monate alt. Es gibt da kein Problem wegen dem Altersunterschied und die alten Hunde spielen und rennen mit dem Junghund herum. Vielleicht liegt es daran, das mit den zwei alten Hunden in den jungen Jahren gezüchtet wurde, das sie kein Problem mit dem Junghund haben. Sie waren auch nie eifersüchtig auf die kleine und haben sie sofort akzeptiert. Ich denke mal, es kommt auf den Charakter des Hundes an, ob er akzeptieren kann wenn ein Welpe ins Haus gebracht wird und wie man sie zusammen bringt. Auf jeden Fall ist es sicher, das man dann den alten Hund nicht vernachlässigen darf, wenn ein Welpe da ist. Zwischen durch halt nur mit dem alten was machen ganz alleine für ihn da zu sein, kann auch schon helfen. Das hat die Tagesmutter von meinem Hund auch gemacht, sie ging jeden Tag mit allen dreien spazieren und dann auch nur mit den alten ganz alleine ohne den Welpen und so gab es keine Probleme unter den drei Hunden. Und das ist bis jetzt so.


Das liebste auf dieser Welt sind meine Tiere.

Liliane

unregistriert

8

Samstag, 6. September 2008, 16:07

Ich bin ja von Nickquenim angesprochen worden betr. 2. Hund. Hier meine Erfahrung. Man muss es sich sehr gut überlegen. Mir wurde auch gesagt als Livio 7 war, es wäre jetzt wohl der letzte Zeitpunkt. Für mich war es damals aber zu früh, da ich noch voll im Arbeitsprozess war. Dies ist zwar auch heute noch der Fall, aber ich nehme mir als Rentnerin gewisse Freiheiten raus und sage mal tschüss.

Livio ist mit seinen 10 Jahren noch sehr fit, fiter eigentlich als ich. Früher hatten wir auch 2 Hunde, jedoch Rüde und Hündin. Auch habe und hatte ich in den 10 Jahren, wo Livio Alleinhund war immer wieder Besuch im Haus mit bis zu 4 Hunden oder ein Hütehund und es ging immer gut. Livio war auf der Reise nach Schweden/Norwegen dabei und hat keine besondere Regung gezeigt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die Welpen (meine Freundin nahm ebenfalls einen Welpen) im Wohnmobil in der Softbox und wenn wir Halt machten im Welpengitter waren. - Das änderte sich schlagartig, als wir dann zu Hause waren. Livio zeigte sich sehr eifersüchtig und züchtigte Don recht stark. Durch ein Buch, welches ich von einer Kollegin empfohlen bekam, wusste ich, dass ich Don nicht in den Schutz nehmen durfte, also trösten, hochheben etc. Der Kleine quietschte manchmal so sehr, dass es mir fast das Herz abdrückte und ich mich wirklich fragte ob ich das Richtige gemacht habe. Eine Kollegin sagte mir dann, ich hätte den Babyblues, was eigentlich auch stimmte, und obschon ich mir alles gut überlegt habe wie ich was händeln werde, kam mal wieder alles ganz anders.

Da wir noch Betriebsferien hatten, drehte sich die nächsten 14 Tage alles nur um die Hunde. Nach ca. 1 1/2 Wochen hatten sich die 2 so aneinander gewöhnt und sie sind 1 Herz und 1 Seele. Livio spielt sehr viel mit Don, und es ist eine Freude ihnen zuzusehen. Wenn's dann zu Bunt wird, greife ich ein und weise sie auf ihre Plätze. Heute muss ich Livio für seine Geduld mit Don bewundern. Immer wieder will Don mit ihm spielen, so dass ich angefangen habe die Beiden zeitweise zu trennen.

Spazieren gehe ich mit Beiden und zwischendurch immer wieder alleine mit je Einem. Es ist immer Livio welcher zuerst ein Gudeli bekommt, zuerst angeleint wird etc. und Don hat es gelernt zu respektieren.

Den Futterneid den Livio hatte, ist heute kein Thema mehr. Beim Fressen bin ich dazwischen und die Beiden können am Schluss beidseitig die Näpfe kontrollieren. Das einzig Thema sind noch die Quitschis. Die will Livio Don gar nicht überlassen, da müssen wir noch daran arbeiten.

Ich hoffe natürlich, dass es dann, wenn Don zum richtigen Rüden rangewachsen ist auch so gut gehen wird. Dass es mal eine Keilerei geben kann, damit muss ich rechnen.

Bis jetzt kann ich sagen, ja, ich würde es wieder machen und ganz wichtig scheint mir, dass man für die Eingewöhnung sehr viel Zeit investiert, der ältere Hund noch fit ist und man der Chef des Rudels bleibt. Jetzt hoffe ich, dass ich Euch nicht zu voll geplappert habe.

9

Sonntag, 7. September 2008, 15:02

besten dank für euere antworten und auch die feedback von den leuten, welche direkt zu sisco bezug nehmen konnte. :nicken: eingeltich beschäftig mich das thema, viel weniger als auch schon. doch liliane hat mich auch diese idee bracht... :peace:

mir ist bewusst, dass ich sisco "zustand" zugegebenen zeitpunkt gut beurteilen muss. damals als sisco dazugekommen ist, war jimmy für 10 jahren noch top fit und er hat uns auf lange spatziergänge begleitet und ich habe es sehr genossen, mit zwei hunden unterwegs zu sein. jedoch hatte jimmy mit 12 jahren einen unfall (kreuzband) und seit diesem augenblick verschlechterte sich der zustand. meine TA riet mir von einer operation ab, da sie kein risiko wegen der narkose eingehen wollte. somit nahm jimmys aktivität ab. wenn wir zu dritt unterwegs waren, war jimmy zu hinterst, ich in der mitte und sisco weit vorne weg! ich fühlte mich richtig hin und her gerissen und hatte das gefühl die bedürfnisse der hunde, vorallem sisco, kaum gerecht zu werden. für mich war es damals eine überforderung, da ich noch über 100% arbeitete und auch privat so einiges am laufen hatte. dazu kam , dass ich die beiden hunde kaum zu zweit zum hüten geben konnte, da sisco bei fehlendem rudelführer jimmy attakierte. auch zu hause war ich nicht mehr sicher, ob es gut ist die beiden hunde gemeinsam in einem raum zu haben. mit gut 14 jahren habe ich zusammen mit meinem TA entschieden jimmy aus gesundheitlichen gründen einzuschläfern.

damals habe ich mir geschwohren keinen zweiten hund zu sisco dazu zu nehmen, wenn er älter als 8 jahre ist. nun denke ich etwas anders darüber nach. ich denke, dass ich "älter" geworden bin und meine situation besser anschätzen kann. als wird es sich zeigen, wie ich in 2 bis 3 jahre entscheiden werde...

doch was mich noch interessieren würde, ist, wie sich der senior verändert hat, nach dem er einen jungen kollegen bekommen hat?

bei jimmy stellte ich ganz klar fest, dass er wir fit geblieben ist, um dem jungen die stange zu halten. gespielt haben sie nie zusammen, aber das hatte jimmy eh nie. doch wenn es darum ging gemeinsam etwas zu entdecken, waren beide dabei und mach achtete jeweils gut, was der andere gemacht hat. :pfeifen:

sheepdogs

unregistriert

10

Mittwoch, 29. Januar 2014, 10:40

besten dank für euere antworten und auch die feedback von den leuten, welche direkt zu sisco bezug nehmen konnte. :nicken: eingeltich beschäftig mich das thema, viel weniger als auch schon. doch liliane hat mich auch diese idee bracht... :peace:

mir ist bewusst, dass ich sisco "zustand" zugegebenen zeitpunkt gut beurteilen muss. damals als sisco dazugekommen ist, war jimmy für 10 jahren noch top fit und er hat uns auf lange spatziergänge begleitet und ich habe es sehr genossen, mit zwei hunden unterwegs zu sein. jedoch hatte jimmy mit 12 jahren einen unfall (kreuzband) und seit diesem augenblick verschlechterte sich der zustand. meine TA riet mir von einer operation ab, da sie kein risiko wegen der narkose eingehen wollte. somit nahm jimmys aktivität ab. wenn wir zu dritt unterwegs waren, war jimmy zu hinterst, ich in der mitte und sisco weit vorne weg! ich fühlte mich richtig hin und her gerissen und hatte das gefühl die bedürfnisse der hunde, vorallem sisco, kaum gerecht zu werden. für mich war es damals eine überforderung, da ich noch über 100% arbeitete und auch privat so einiges am laufen hatte. dazu kam , dass ich die beiden hunde kaum zu zweit zum hüten geben konnte, da sisco bei fehlendem rudelführer jimmy attakierte. auch zu hause war ich nicht mehr sicher, ob es gut ist die beiden hunde gemeinsam in einem raum zu haben. mit gut 14 jahren habe ich zusammen mit meinem TA entschieden jimmy aus gesundheitlichen gründen einzuschläfern.

damals habe ich mir geschwohren keinen zweiten hund zu sisco dazu zu nehmen, wenn er älter als 8 jahre ist. nun denke ich etwas anders darüber nach. ich denke, dass ich "älter" geworden bin und meine situation besser anschätzen kann. als wird es sich zeigen, wie ich in 2 bis 3 jahre entscheiden werde...

doch was mich noch interessieren würde, ist, wie sich der senior verändert hat, nach dem er einen jungen kollegen bekommen hat?

bei jimmy stellte ich ganz klar fest, dass er wir fit geblieben ist, um dem jungen die stange zu halten. gespielt haben sie nie zusammen, aber das hatte jimmy eh nie. doch wenn es darum ging gemeinsam etwas zu entdecken, waren beide dabei und mach achtete jeweils gut, was der andere gemacht hat. :pfeifen:




Ein sehr altes Thema aber mich beschäftigt dies gerade auch.... Bayra wird im April 9 Jahre alt und ist noch wie ein Junges Reh mit enorm viel Power. Sie ist erst seit Arco von uns ging ein Einzelhund, als sie als Welpe kam, war Arco 14 Monate alt.... ich war mir sicher das erst ein Welpe kommen wird, wenn Bayra nicht mehr da ist (was ich noch sehr lange nicht hoffe) aber nun mache ich mir doch schon gedanken und denke ziemlich darüber nach, wenn dann jetzt und nicht in 2-3 Jahren. Jetzt ist sie noch topfit (bis auf ihren Hexenschuss gerade) und eben noch mit viel energie.... sie könnte dem kleinen sicher sicher auch noch einiges mitgeben.....
Ach ich weiss auch nicht, was ich soll oder was schlauer wäre...!?!?!?
Was uch aber nicht will, das Bayra damit denkt, ich schieb sie ab.

DoggyHZ

Sportdoggie

Beiträge: 1 366

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11

Mittwoch, 29. Januar 2014, 11:11

Ein Hund denkt nicht, dass man ihn abschiebt, weil er das nicht kann. :-) Wenn sie das Leben als Zweithund kennt und das auch genoss, dann spricht nichts dagegen, sofern man ihr vom Junghund dann auch Rückzugsmöglichkeiten bietet und ihr immer noch genug Zeit anbietet. wie du sagst, wenn ein Zweithund/Junghund, dann jetzt, denn jetzt kann sie noch ganz klar ihre Grenzen aufzeigen, kann noch mitkommen auf längere Spaziergänge, etc.

Ich denke, der Junghund könnte viel von ihr profitieren. Also meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, eben sofern sie gerne als Zweithund gelebt hat. :-)
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

sheepdogs

unregistriert

12

Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:43

Nein das schon nicht ist eher mein emotionaler Gewissen..... aber ein Hund kann dennoch darauf eingeschnappt/eiversüchtug oder eie auch immer das beschreiben kann, reagieren.
Bayra kannte es eigentlich nie anders als zu zweit zu sein, sie war die erste die von der Züchterin geholt wurde, von 8 Geschwistern und kam direkt in ein Haus mit Arco, sie hatten sehr viel Spass und sie fühlte sich mit Arco teils zu sicher, so das ich eine weile alleine mit ihr raus musste, denn Arco musste immer ihren Mist ausbaden.... sie ärgerte andere Hunden so lange bis sie sie massregeln wollten und sie rannte dann immer unter Arcos Bauch, weil da in der Regel andere Hunde hielten und abstand hielten, vorallem wenn er dann noch brummte!
Sie gehörten aber nie den Hunden, die zusammen eng in einem Körbchen kuschelten, sie waren da stehts auch ganz unterschiedlich, Bayra brauchte einfach ihre Ruhe am liebsten in einem andere Zimmer, während Arco unser Schatten war, sie waren aber stehts immer nahe beieinander wenn wenn sie schliefen, sie akzeptierten und respektierten sich gegenseitig, hatten beide ihre funktionen, sie vertrugen sich immer super.... ach sie gehörten einfach zusammen.... seit er nicht mehr da ist, hat sie sich doch recht verändert, man merkte ihr schon an, das ihr Arco fehlt.... sie hat mit der Zeit einfach Arcos funktion mit übernommen. Sie ist aber nicht die verträglichste mit allen Hunden, unkastrierten Rüden, kein Problem, alles andere entscheidet die Sympathie.... schon deshalb muss dann ein Rüde werden sein.... das riet uns auch eine Züchterin, um stress für Bayra zu vermeiden, den im alter könnte es für Bayra gefährlich werden. Hab ich ja meiner Schwiegereltern miterlebt..... 5 Jahre ging es gut und dann plötzlich aus dem nichts heraus, griff die Jünger die ältere an.... wären die Schwiegis nicht zuhause gewesen, hätte sich die ältere nicht überlebt! :(

Ich muss mir das ganze nochmals gut durch den Kopf gehen lassen, einerseits möchte ich Bayra gerne alleine geniessen und wiederum denke ich, dass Bayra sehr viel weitergeben könnte an einem Welpen und auch sie daran Spass daran haben würde, wieder ein Gspännli zu haben.... aber auch frage ich mich, will sie das oder fühlt sie sich glücklich so... wird sie überhaupt einen neuen akzeptieren an Arcos stelle..... und und und.

Mydream

unregistriert

13

Donnerstag, 30. Januar 2014, 15:11

Ich hatte immer einen alten, einen mittleren und einen jungen Hund gehalten. Ich finde es kommt immer darauf an wer der Rudelführer dann zu Hause ist. Hunde untereinander haben im grunde genommen nie probleme miteinander, es sind wir Menschen die die Sprache der Hunde leider nicht kennt um Unstimmigkeiten zu vermeiden. Ein Welpe muss lernen was er darf und was nicht, ein älterer Hund muss wissen das nicht er alleine der Herr/Frau im Hause ist. Eine gute Vorbereitung ist immer gut, ich bin z.B. immer mit meinen Hunden zusammen den Welpen abholen gegangen, dann habe ich irgendwo angehalten wo es eine Wiese hatte, dort habe ich sie unter einander Vorgestellt. So war das Kennenlernen für beide Seiten auf neutralem Boden. Denkt nur mal nach, der ältere Hund, auch wenn er eher ein unsicherer Hund ist, ist er zu Hause bestimmt nicht unsicher (hoffe mal sonst läuft sowiso was schief :) ), also das heisst Machogehabe, jetzt kommt ein kleiner Wurm der so oder so schon Angst hat weil alles neu ist und er absolut niemand kennt und jetzt kommt da so einer daher? Das ist doch für den grossen ein Leckerbissen zum fertig machen. Muss nicht kann und in den meisten Fällen kann denn es gibt leider nicht viele Hunde die so Sicher und ruhig in Ihrer Art sind. Doch vielleicht noch die Strassenhunde?

Aber so wie ich das hier rauslese ist ja Dein Hund nicht so ein Macho ;)