Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Anne

Moderatordoggie

  • »Anne« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 356

Doggie(s): Mairin, Aussie, Nyell, Mudi (vorübergehend)

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

  • Nachricht senden

61

Mittwoch, 14. August 2013, 12:57

Naja, grauer Start ist ja nicht gleich grauer Star. Der Heriditäre Catarakt HC bricht ja viel früher aus. Das ist eine erbliche Augenkrankheit, die überall zum Zuchtauschluss führt. Hingegen der Altersbedingte Katarakt natürlich nicht! Unsere Rasse hat den HC teils in den Linien drin.


Klar - für die Zucht ist es wichtig, dass das getestet ist, und wenn mir die Züchterin ehrlich gesagt hätte, dass eine Möglichkeit auf die HSF-4 Mutation besteht, hätte ich Mairin auch früher darauf testen lassen. Ich hab der Züchterin natürlich dann auch rückgemeldet, dass Mairin die HSF-4 hat. Eben, für die Nachverfolgung der Krankheiten in den verschiedenen Linien finde ich das auch unerlässlich (ist aber auch irgendwo die Verantwortung der Züchter, offen zu legen, was so da sein könnte und welche Tests sie gern gemacht haben möchten). Was ich meinte war nur: Für mich persönlich, einfach nur als Hundehalterin mit DIESEM EINEN Hund, ist es nicht wichtig, dass ich vom erblichen Katarakt weiss :) Verstehst du, was ich meine?

Darf ich fragen was das genau für ein Test ist? Also dieses HD oder D ich habe es schon bei Verpaarungen bei einer Zucht gehört ich glaube:,,Beide Elternteile sind HD/D getestet oder frei oder so`` etwas. Was heisst das ist das auch irgend ein Gendeffekt? :smile:


Lia hat es ja schon ganz toll erklärt! :) Hüftdysplasie ist eine Verformung des Hüftgelenks, so, dass dann der Oberschenkelknochen nicht mehr richtig schön im Hüftknochen sitzt und zu einer ungesunden Reibung, einem unsauberen Bewegungsablauf und eben dann Abnutzungserscheinung bis zu Arthrose führt. Der Test besteht darin, dass der Tierarzt ein Röntgenbild von der Hüfte macht (also so ein Bild, wo man die Knochen sehen kann), und dann den Winkel misst. So kann er sagen, ob die Hüfte gesund ist (das ist dann HD Grad A, also keine HD), oder nicht ganz gesund (es gibt Abstufungen, HD B ist minime HD, C ist HD, D ist schwere HD .. ). Diesen Test kann man ab 15 Monaten machen lassen. Dein Tierarzt kann dir das sicher gut erklären! :)

Vorher sollte man, wie Lia schon gesagt hat, auf jeden Fall darauf achten, dass ein Welpe / junger Hund nicht zu viel springt, Treppen läuft, nicht zu dick ist. Später hilft ein guter Muskelaufbau, die Hüfte zu stützen.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

62

Mittwoch, 14. August 2013, 12:59

Versteh Anne, das hatte ich falsch interpretiert. Ich finds ja schon gut, dass es für den Aussie mittlerweile einen Gentest gibt!
Und ja, ich geb dir recht. Nur transparente Zucht bringt eine Rasse weiter!
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 392

  • Nachricht senden

63

Mittwoch, 14. August 2013, 13:00

Wenn man nicht mal 150 Euro und nochmal 70 für zwei Untersuchungen (Wie es in meinem Fall hat) dann sollte man vielleicht besser keinen (Rasse)hund halten. Denn das muss allemal drin sein, ob nun Zucht oder nicht!


Es geht nicht darum, ob man das bezahlen kann oder nicht. Ein bisschen solltest du in der Zucht schon auch das kommerzielle nicht ausser Acht lassen. Ich kaufe einen Rassenhund (und bei mir käme nichts anderes ins Haus) für den ich auch einen angemessenen Preis bezahle. Aber anschliessend gehört der Hund ganz klar mir und ich allein bestimme, was für Tests ich mache. Wenn der Züchter aus irgendeinem Grund (gibt vielleicht Verdachtsmomente etc.) einen Test wünscht, kann er jederzeit bei mir vorsprechen und ich würde bestimmt nicht nein sagen. Aber bezahlen muss er ihn klar selbst, denn es ist s e i n e Zucht und er verdient auch Geld damit. Und niemand kann von den Kunden verlangen, sein Geschäft mitzufinanzieren.

Was den Hundesport angeht, ist es fragwürdig jeden sportlich tätigen Hund HD-röntgen zu lassen. Immerhin muss da eine Vollnarkose gemacht werden, was ich nicht gerade toll finde. Ausserdem tritt HD sehr oft im Laufe der Zeit auch (durch Fehlbelastungen, verursacht durch Zerrungen etc.) und ist nicht immer vorvererbt. Was das Agility anbelangt kann ich nicht mitreden. In meinen Sportarten sehe ich beim Sprung (der ja auch nicht dauernd trainiert wird) sehr schnell, ob der Hund Fehlbelastungen zeigt. Schlussendlich müsste ich ja dann auch noch alle paar Monate den Rücken röntgen, denn Rückenprobleme (Spondiylose etc.) entstehen öfter beim Schutzdienst, als das allgemein bekannt ist. Ausserdem wie stehts mit Herzultraschall? Es gibt Hunde, die plötzlich beim Sport zusammenbrechen. Herzprobleme die unerkannt blieben....... etc. etc.

Nein, HD-freie Rassen gibt es wohl nicht, weil wie schon gesagt HD nicht immer vererbt wird.

Grüessli
Erica

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 892

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

64

Mittwoch, 14. August 2013, 13:03

@Lapinporokoira

Was für ein logisches Argument muss der Welpenkäufer bringen, das er trotzdem ein Welpe von dir bekommt :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

65

Mittwoch, 14. August 2013, 13:07

Es geht mir persönlich nicht nur um die eigene Zucht, sondern um die gesamte Rassepopulation und da denken sehr viele Züchter meiner Rasse gott sei dank in die gleiche Richtung. Nachdem ich ebenfalls aktive Hunde züchte, sind die Welpeninteressenten ohnehin von sich aus "bereit" das Röntgen zu machen. Sie verstehen interessanterweise alle mein Anliegen mit den Untersuchungen und sind es von sich aus, bereit zu machen.
Dr. Sommerfeldt Stur ist der selben Meinung, so viele Hunde wie nur überhaupt möglich untersuchen, um eine nächste gesunde Population zu garantieren.

Hm, also das mit den Sporthunden seh ich einfach ganz anders. Ein sportlicher aktiver Hund, der im Sport geführt wird (Schutz, Mondio, Agility) sollte schon einmal im jungen Alter (15-20) Monate geröngt werden. Die "Ausrede" Narkose lass ich persönlich nicht gelten, die ist beim Röntgen so leicht und an den Hund angepasst, dem hält jeder gesunde Hund locker stand. Dann weiß man, ob es eine Prädisposition gibt!
Ob der Hund im Alter an weiteren dingen erkrankt, vor dem ist man ohnehin nicht gefeit. Aber ich werde mich z.b hüten mit einem HD D Hund turniermäßig Agility zu betreiben, sodass dieser mit 3 Jahren runtergefahren und sogar viell. zum einschläfern ist! Ich werd gern mit meinen Hunden gesund alt, ich weiß dass andere andere Meinungen dazu haben (na gut, dann kommt halt ein Neuer)
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

66

Mittwoch, 14. August 2013, 13:08

@Lapinporokoira

Was für ein logisches Argument muss der Welpenkäufer bringen, das er trotzdem ein Welpe von dir bekommt :smile:
Naja jedenfalls nicht, dass ihm alles egal ist! Aber dir kann es ohnehin egal sein, weil du ja sowieso nie nen Rassehund möchtest, zumindest nicht vom eingetragenen Züchter, oder?! ;)
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 892

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

67

Mittwoch, 14. August 2013, 13:18

Das kann ich eigendlich echt noch nicht sagen, ob es ein Hund wird mit FCI/SKG Papieren oder ob es ein Hund wird von einem anderen Rasseklub oder wieder von einem Züchter ohne Papier :smile: Hoffe Cindy lebt noch lang und somit kann ich noch dran rum studieren :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

68

Mittwoch, 14. August 2013, 13:20

Das wünschen wir uns alle :thumbsup:
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

Lilith88

Kläfferdoggie

Beiträge: 452

  • Nachricht senden

69

Mittwoch, 14. August 2013, 14:40

Eigentlich möchte ich die zukünftigen Hunde schon mit Papieren.Rasse ist eigentlich längst bekannt und ich hab jetzt schon kontakt mit anderen HHs und hab da auch schon massig Material zu verschiedenen Zuchten.Grad wenns viele gibt die da einfach mal drauflos züchten muss man die Spreu vom Weizen gut trennen.Wäre dann ganz klar auch dafür dass mein Hund auf die bekannten Krankheiten in der Rasse getestet wird.Ich möchte ja auch einen möglichst gesunden Hund und ohne Mithilfe der Käufer ist die schlicht nicht wirklich möglich um gute Nachzuchten zu erhalten.Ich meine vielleicht nach 15 Jahren will ich wieder ein Welpi dieser Rasse und ebenfalls gesund.Somit versuch ich doch auch mitzuhelfen dass diese gesund erhalten bleiben.Alles andere find ich schon bisschen egoistisch ihm Sinn von ich hab ja nun einen was nach mir ist ist nicht mein Problem sondern der anderen Haltern.

Sehs also wie July und Inhii.

Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 334

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix *Púka* Border Terrier

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

70

Mittwoch, 14. August 2013, 15:33

Ich wäre froh gewesen, hätte Yanchis Züchterin auf Dinge wie Patellaluxation geachtet (hat sie nämlich überhaupt nicht) und nicht einfach gezüchtet, "wie ich es schon immer gemacht habe". Und auch als ich sie später auf CECS aufmerksam gemacht habe (damals noch sehr unerforschte, aber wahrscheinlich erblich bedingte Erkrankung), musste ich sehr kämpfen, damit sie mich ernst nimmt und einfach mal anerkennt, dass es SEIN kann, dass in ihren Linien Krankheiten vorkommen (wie auch das Problem mit der Patella). Mich hat es unglaublich genervt, dass ich als Mensch, der von ihr einen Welpen übernommen habe, quasi dann der "Stänkerer" bin, wenn ich über sowas reden möchte, wo es eigentlich die Aufgabe der Züchterin wäre, sich über diese Themen Gedanken zu machen.

Darum finde ich es toll, wenn ein Züchter die neuen Besitzer darum bittet, gewisse Test bei den Nachzuchten durchzuführen. Denn nur wer weiss, wie gesund seine Würfe sich entwickeln, weiss auch, welche Ansätze er in der Zucht verfolgen kann und muss, um möglichst optimale, gesunde Welpen zu erhalten und somit der Rasse zu dienen, statt ihr zu schaden.

Darum werde ich auch in Zukunft sehr gerne dazu bereit sein, notwendige Tests durchführen zu lassen bei meinen Hunden. Natürlich freue ich mich, wenn der Züchter sich an den Kosten für die Tests beteiligt, ich finde das irgendwie fair, denn in erster Linie erfülle ich ja dem Züchter den Wunsch nach dem Wissen, wie es gesundheitlich um seine Nachzucht steht und ich finde, zumindest teilen kann man sich die Kosten. Aber an solchen Testkosten scheitern würde eine Welpenübernahme sicher nicht, da ich voll und ganz nachvollziehen kann, warum es wichtig ist, gewisse Dinge einfach im Auge zu behalten. Und wenn mir alles passt von der Zucht her...ich aber mal noch ein Röntgen bezahlen müsste (und dann ja auch weiss, wie es um meinen Hund steht)...mein Gott, finde ich jetzt nicht soooo schlimm. ;)
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 805

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

71

Mittwoch, 14. August 2013, 15:51

@lapinporokoira und Lilith

Danke, ich bin genau eurer Meinung. :good:

Es geht nicht nur um die Zucht von dem Züchter sondern um die Rasse. Und die Gesundheit der Rasse soll vor dem einzelnen Hund stehen.

Ich kannte viele Eurasierbesitzer die genau so dachten... wozu Tests machen?, ich will ja nicht züchten. Aber sie überlegen nicht soweit, dass sie evtl. nach diesem Hund wieder einen gesunden Rassehund haben wollen. :noidea: Ich habe es schon vielen HH erklärt und dann ging ihnen Gottseidank das Lichtlein auf, ob sie dann wirklich auch testen ging weiss ich nicht aber sie verstanden immerhin die Sicht des Züchters.

Und der Züchter züchtet nicht um Geld zu verdienen! Das höre ich immer wieder, viel Geld verdienen. Es gibt auch sehr viele Züchter die züchten der Rasse zuliebe, damit sie gesund bleibt, damit sie wächst und die Zuchtbasis grösser wird (Ok, das ist sicher nicht bei allen Rassen nötig, aber beim Eurasier schon noch).

,,Wir,, züchteten nie viel (in ca. 20 Jahren 6 Würfe), hatten immer 5-6er Würfe und da verdient man gar nichts, man macht rückwärts! Mich regt es auf wenn behauptet wird, Züchter verdienen automatisch so viel :angry2: Vielleicht mit 5 Hündinnen und 10er Würfe aber nicht so wie viele Züchter züchten, wo nur 1 Zuchthund haben.

Jeder wo dies behauptet soll mal selber züchten, und zwar korrekt mit allen Sachen wo dazu gehören. Und wenn sie dann viel Geld verdienen dann können sie es wieder behaupten :nicken: (Ich weiss ja nicht wie es bei anderen Rassen ist, aber bei meiner verdient man nichts).

Das musste ich einfach mal loswerden.

Und irgendwann wird halt ein Rassehund 3000.- kosten und dann kann ja der Züchter die Kosten fürs Röntgen usw. übernehmen. ;) Oder der Züchter verkauft die Hunde erst nach dem Röntgen und platziert sie so, dass sie zuchttauglichen auch zu Züchter kommen. :k_irre: ;)

Lilith88

Kläfferdoggie

Beiträge: 452

  • Nachricht senden

72

Mittwoch, 14. August 2013, 15:57

Mir ist da grad noch was in den Sinn gekommen.Als ich mir im Tierheim einen Hund suchte hatte ich keine Ahnungen von irgendwelchen MDR Defekten oder sowas.HD und ED war mir bekannt.Jedenfalls denke ich sollte da vielleicht auch ein Tierheim bei der Übernahme einens Hundes auf die möglichen Vererbungen aufmerksam machen.Bei meinem vermutet man ja damals Shelti (wissen tuts wohl niemand wirklich).Als ich später das mit den Problemen der Medis mitbekam wurde mir gleich etwas mulmig.Ich hätte nämlich meinen Hund grad so 3 Monate als er notfallmässig zum TA musste um einen Biss am Auge von einem anderen Hund zu nähen.Hätte also auch schief gehen können mit der Narkose.

Kürzlich war im nem TH ein Mini Aussie mit relativ viel weiss.Da wärs auch nett wenn man informieren würde dass das vielleicht schon getestet wurde oder sowas.Meine Mum hätte dies z.B. auch nicht gewusst.

Da sollte man wirklich etwas mehr informieren da ja nicht nur Rassehunde davon betroffen sein können.

TalkingAnimals

unregistriert

73

Mittwoch, 14. August 2013, 15:59

Inhii, danke für den Input betreffend der Tests, ich bin deiner Meinung!

Und dieses ewige: "Alle FCI-Züchter verdienen sich dumm und dämlich!" kann ich auch nicht mehr hören. Zucht ist, gerade wegen der strengen Reglemente, keine Geldmaschinerie. Ich kenne diverse Züchter sehr gut und man redet auch mal übers Geld, jedoch habe ich noch keinen angetroffen, der seinen Job dank der Hundezucht aufgeben konnte und in Saus und Braus lebte. Die meisten seriösen Züchter machen "retour" mit jedem Wurf. Und die Zeit für den Aufwand stellt man sich selber ja dann nicht in Rechnung.

Für mich ist es Geldmacherei, irgendwelche Mischlinge oder Pseudo-Rassenhunde so "Handgelenk-mal-Pi" aufzuziehen, mit eher weniger als viel Aufwand und diese Welpen dann für um die 500 - 1000 Fr. verkauft.

Ich hätte kein Problem damit, ein Röntgen zu bezahlen oder andere Tests. Mir bringt es ja selber etwas, wenn ich das von meinem Hund weiss.

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 805

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

74

Mittwoch, 14. August 2013, 16:14

@talkingAnimals

Danke.

Ja, die Leute sehen nur 5x 2000.- (einfach nun ein Beispiel) und rechnen dann das der Züchter 10000.- verdient hat. Aber das die Person ja auch seine Arbeit für 2,5 Monate einstellen muss damit er überhaupt ein Wurf aufziehen kann (es sind nicht alle Züchter automatisch Hausfrauen oder reich, dass sie nicht arbeiten müssen) rechnen sie nicht. Und nun ist also schon mal der reguläre Lohn reinzuholen damit man leben kann. Also braucht man da schon ein 5-6er Wurf. So, und nun all die anderen Ausgaben? Wie kommen die nun rein? Gar nicht!

Also verdienen nicht automatisch alle Züchter VIEL Geld. :rolleyes:

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 392

  • Nachricht senden

75

Mittwoch, 14. August 2013, 16:17

Es wurde kein einziges mal gesagt, ein Züchter verdient gut! Also muss sich doch niemand rechtfertigen!

Wenn ich mit meinem Hund Sport betreibe und ihn ins 3 arbeite, trage ich übrigens ganz viel zur Weiterzucht bei. Eine HD-C Hund wird nicht so weit kommen. Für gebrauchshunderassen ist genauso wichtig für die zuchtselektion . Und ein malizüchter, der das nicht berücksichtigt, dafür aber alle Hunde durchgetestet hat, ist für mich sehr unseriös .

Erica

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 805

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

76

Mittwoch, 14. August 2013, 16:26

@erica

Aber bis zu dies durch dein Sport behaupten kannst, dass er ja mit x Jahren noch top Extremsport leistet und somit wohl keine HD hat, ist es für den Züchter zu spät. Es geht ja auch darum, dass er die Tests möglichst schnell haben sollte und nicht erst in 6 Jahren wenn die Hündin sowieso schon zu alt ist und ihre Würfe schon hatte. Weisst du was ich meine?

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 392

  • Nachricht senden

77

Mittwoch, 14. August 2013, 17:59

@ inhii : genau so läuft es bei einer leistungszucht nicht. Es dauert Jahre, eine zuchtlinie aufzubauen. Wurfwiederholungen sind da nicht unbedingt aussagekräftig. Es geht nicht um die Mutter meines Hundes, sondern evtl. Um die Tochter. Und mein Hund und dessen Sportlichkeit sind nur ein kleines Glied einer sehr langen Kette . Hier in Frankreich wird immer noch ausschliesslich über den Ringsport selektioniert. Dazu wurde der Hundesport auch ursprünglich entwickelt. Ich weiss von keinem HD kranken Mali aus F. - oder B - Linien . Im Gegenteil, ihre Gesundheit ist sehr robust geblieben und das Wesen , wie es sein sollte.

Jemand, der mal 1 oder 2 Würfe macht trägt dazu nicht viel bei ...... Ganz im Gegenteil !

Ich spreche hier aber klar von gebrauchshunderassen, die nicht erblich vorbelastet sind.

Erica

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

78

Donnerstag, 15. August 2013, 16:13

Jemand, der mal 1 oder 2 Würfe macht trägt dazu nicht viel bei ...... Ganz im Gegenteil !
Die Aussage versteh ich nicht? Meinst du, jemand, der nur 1-2 Würfe macht, schadet der Rasse? Bitte erklär mir, was du meinst! :smile:
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 392

  • Nachricht senden

79

Freitag, 16. August 2013, 11:22

Die Aussage versteh ich nicht? Meinst du, jemand, der nur 1-2 Würfe macht, schadet der Rasse? Bitte erklär mir, was du meinst!


Nein, nicht wenn er sich intensiv mit der Materie beschäftigt hat und vor allem die Meinung von erfahrenen Züchtern eingeholt hat. Erfolgreiche Zucht braucht jahrelange Erfahrung und intensive Arbeit. Beim Mali läuft folgendes: man hat eine Hündin, die sieht gut aus und läuft im Agi 3 erfolgreich. Also braucht's unbedingt Welpen. Man sucht sich einen Rüden, der sympatisch ist und evtl. auch im Sport gut ist. Und schon gibt's einen Wurf. Passiert leider zu oft und das finde ich, schadet der Rasse sehr.

Man kann sich ja vielleicht fragen, woher die vielen gestörten, hypernervösen, ängstlichen, am Rad drehenden, aggressiven.........etc. Malis kommen. Jedenfalls nicht aus seriösen Zuchtlinien. Weniger arbeitstaugliche können immer vorkommen, aber nicht wesensgestörte.

Und dann nocht gezielt "Agility-Linien" zu züchten versuchen - das geht dann halt in die Hose und schadet der Rasse enorm.

Erica

Lia

Sportdoggie

Beiträge: 1 532

  • Nachricht senden

80

Freitag, 16. August 2013, 11:40

erica, dies läuft ja nicht nur bei den Malis so. Genau dasselbe Schicksal widerfährt leider andern Rassen auch. Es wird nur noch auf Agi gezüchtet. Dabei bleibt leider die ursprüngliche Begabung (z.T. auch die Gesundheit und das unerschrockene Wesen) dieser Hunde auf der Strecke :(