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perrolina

Schnupperdoggie

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41

Sonntag, 2. Oktober 2016, 19:46

Für mich die absolut beeindruckendste Hundesportart, die es gibt! Und die Malinois die schönsten Hunde, die es gibt (nebst den Kangals, abgesehen vom Ringelschwanz), für mich aber auch die ziemlich ungeeignetste Rasse die es gibt.
Solche Aufnahmen faszinieren mich aber jedes Mal.

@hasch-key
SD-Helfer sollte man nicht zu lange sein, das hinterlässt ziemlich üble Spuren.
Liebe Grüsse Nicole

Groenendael

Alphadoggie

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42

Montag, 3. Oktober 2016, 02:00

Und die Malinois die schönsten Hunde, die es gibt (nebst den Kangals, abgesehen vom Ringelschwanz), für mich aber auch die ziemlich ungeeignetste Rasse die es gibt.


:respekt: für deine Ehrlickeit! ...und somit dem Entscheid zu einem Hund, der zu dir passt 6%5
Leider ist / wird der Malinois immer mehr zum "Modehund", dies auch nicht nur bei Hundesportlern. Doch sehr viele Leute können diese Rasse nicht (oder schlecht) handeln. Schade um diese tollen Hunde. :sad: :sad: :sad:

Schneeflocken

Sportdoggie

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43

Montag, 3. Oktober 2016, 09:53

Ich finde es absolut beeindruckend. Vorallem müssen diese Hunde ja auch selbständig Entscheide treffen und handeln und sind trotzdem sehr führig, so wie ich das sehe.

Wie führt man denn einen solchen Hund im Alltag richtig? Was ich schon gehört habe ist, dass diese Hunde keine Führerfehler verzeihen, im Gegensatz zu einem Husky. So nach dem Motto: gelernt ist gelernt, wo der Husky immer mal wieder daran erinnert werden muss....

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

erica

Sportdoggie

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44

Montag, 3. Oktober 2016, 12:56

Wie führt man denn einen solchen Hund im Alltag richtig? Was ich schon gehört habe ist, dass diese Hunde keine Führerfehler verzeihen, im Gegensatz zu einem Husky. So nach dem Motto: gelernt ist gelernt, wo der Husky immer mal wieder daran erinnert werden muss....


Konsequent und ohne Grauzonen, wie eigentlich jeder Hund geführt werden sollte. Kommt drauf an, was du unter "Führerfehler" verstehst?
Betr. selbständig arbeiten: das täuscht. Es gibt immer einen Auslöser. Der kommt entweder vom Hundeführer oder vom Helfer. Die Hunde sind stark "codiert".

Namara

Alphadoggie

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45

Montag, 3. Oktober 2016, 13:41

Wie führt man denn einen solchen Hund im Alltag richtig? Was ich schon gehört habe ist, dass diese Hunde keine Führerfehler verzeihen, im Gegensatz zu einem Husky. So nach dem Motto: gelernt ist gelernt, wo der Husky immer mal wieder daran erinnert werden muss....
Ich habe diese Hunde voll in der Familie integriert mit Kind erlebt.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Schneeflocken

Sportdoggie

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46

Montag, 3. Oktober 2016, 13:59

Danke für die Erklärung, Erica :good: Ich habe das Zupacken, sobald der Helfer wieder wegrennen wollte, als selbständig interpretiert. So wie auch das Beschützen und Zupacken, wenn der Helfer den Hundeführer von hinten angefasst hat, obwohl er von vorne ja auch so unberechenbare Bewegungen machte, dann aber einfach die Hand gegeben hat.

Ja, das meine ich, dass man wirklich Konsequenz ist und klar kommuniziert. Ein Hundetrainer sagte mir mal, dass es Hunde gibt, die sofort verknüpfen und dementsprechend auch sehr schnell lernen. Und wenn man Fehler macht, halt auch diese Fehler sofort gelernt werden. Dann gibt es Hunde, die benötigen mehrere Wiederholungen und auch das so gelernte wird immer wieder hinterfragt. Entsprechend kann man sich da auch mal Fehler erlauben, da der Hund nicht sofort verknüpft.

Wie ist es denn mit diesen Hunden, wenn man als Führer nicht so klar und gradlinig ist? Werden die total verunsichert und wissen gar nicht mehr, was machen? Oder übernehmen sie einfach die Führung und gehorchen gar nicht mehr?

Mich hat eben samstags die Begegnung mit einem Malinois so beeindruckt. Meine Hunde sind am abhelcheln nach dem Training, als ein Mann mit seinem Malinois von hinten des Weges kommen. Der Mann ruft mir etwas zu, was ich nicht verstehe. Also kommt er näher, gibt seinem Hund während dem Laufen das Handzeichen zum Warten, was dieser in derselben Millisekunde ausführt. Der Mann schaut nicht mal zurück, ob der Hund gehorcht. Er weiss einfach, dass er es tut. Er fragt mich dann, ob sie an uns vorbei gehen dürfen oder ob er in den anderen Weg ausweichen soll. Ich sage, dass sie selbstverständlich an uns vorbei gehen können, sein Hund dürfe einfach nicht zu meinen kommen. Da meinte er, ja, das wisse man ja nie so genau. Worauf hin ich gemeint habe, dann nähme er ihn wohl besser an die Leine. Er ist dann zu seinem Hund, hat einen Ball in die Hand der von uns abgewandten Körperseite genommen und spaziert an uns vorbei. Der Malinois hat uns nie auch nur angeguckt, nur sein Herrchen im Blick, wobei er überhaupt nicht Ballfixiert gewirkt hat. Meine Hunde waren natürlich höchst interessiert und alle Nasen haben in seine Richtung geschnuppert und zwar so nah, wie es die Leinen zu liessen. Den anderen Hund hat das null interessiert, obwohl Milka sogar einen Quitscher von sich gab.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

erica

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47

Montag, 3. Oktober 2016, 14:05

Ja, das meine ich, dass man wirklich Konsequenz ist und klar kommuniziert. Ein Hundetrainer sagte mir mal, dass es Hunde gibt, die sofort verknüpfen und dementsprechend auch sehr schnell lernen. Und wenn man Fehler macht, halt auch diese Fehler sofort gelernt werden. Dann gibt es Hunde, die benötigen mehrere Wiederholungen und auch das so gelernte wird immer wieder hinterfragt. Entsprechend kann man sich da auch mal Fehler erlauben, da der Hund nicht sofort verknüpft.


Ein Hund der sofort verknüpft und schnell lernt, wird auch die Korrektur entsprechend schnell annehmen. Einer, der hinterfragt wird das auch bei einer Korrektur tun und entsprechend lange dauert das dann.

hasch-key

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48

Montag, 3. Oktober 2016, 17:35

So halbwegs naiv formuliert: ich würde vermuten, dass die "Kollateralschäden" bei einem Mali aufgrund der Rasseeigenschaften grösser sind als bei einem Husky bei schlechtem Handling?
Ein Husky ist ein Jäger, d.h. unangeleint (und nicht abrufbar) müssen halt ein paar Viecher dran glauben (und nein, das finde ich weder schön, noch harmlos), unausgelastet nimmt er die Bude unter Umständen auseinander. Bei ersterem reicht es ne Leine dranzumachen, doof ausgedrückt. Er jagt aber deswegen keine Jogger, Radfahrer oder Autos und zwickt da auch nicht rein (Ausnahmen bestätigen die Regel) und er hat keinen Schutz- oder Wachtrieb.
Ein Mali hat letzteres ja schon, entsprechend kann da "mehr" schiefgehen, wenn man nichts macht oder es falsch macht?
Ist jetzt etwas sperrig ausgedrückt, ich hoffe es ist klar was gemeint ist.

Ansonsten denke ich auch, dass Konsequenz für jede Hunderasse wichtig ist.

andi+rudel

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49

Montag, 3. Oktober 2016, 17:41

Wie führt man denn einen solchen Hund im Alltag richtig? Was ich schon gehört habe ist, dass diese Hunde keine Führerfehler verzeihen, im Gegensatz zu einem Husky. So nach dem Motto: gelernt ist gelernt, wo der Husky immer mal wieder daran erinnert werden muss....
Ich habe diese Hunde voll in der Familie integriert mit Kind erlebt.

ging uns auch so. habe eine zeitlang im belgischen ring mit unserem mali gearbeitet...bis wegen des enormen zeitaufwands es mir so nicht mehr möglich war.
der hund lebte ganz normal mit katzen, kleintieren und (den damals noch) kleinen kindern + weiterer hunde in unserem haushalt.
klar dass es vom temperament her ein sehr -triebiger- hund war und wenn er sich hochschaukelte genügte ein einziges kommando um ihn an seinen platz zu schicken, egal wie lange er dort bleiben sollte.
es kommt einem natürlich immer zu gute wenn ein hund nahezu "perfekt" alle gängigen kommandos sofort befolgt.
im gegenteil empfand ich ihn daheim als absolut angenehm...
eben weil er auch gelernt hatte sich extrem zurück zu nehmen. hartes training...aber im alltag ein traum.

andi+rudel

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50

Montag, 3. Oktober 2016, 17:54


Ein Husky ist ein Jäger, d.h. unangeleint (und nicht abrufbar) müssen halt ein paar Viecher dran glauben (und nein, das finde ich weder schön, noch harmlos), unausgelastet nimmt er die Bude unter Umständen auseinander.
Ansonsten denke ich auch, dass Konsequenz für jede Hunderasse wichtig ist.
das hätte unser mali draussen ebenso locker geschafft... er akzeptierte nur unsere katzen daheim. draussen waren sie potentielle beute...und da er extrem schnell war hätte er sie auch erwischt..
aber..
und jetzt greife ich das auf was ich oben schon erwähnt hatte:
da wir im ringsport aktiv waren und er abbruchsignale aus allen lagen kennen lernte und diese auch sofort befolgte konnte man ihn auch aus der grössten erregungslage zurück holen. mit einem pfiff....
wir haben abruch immer mit pfiff gearbeitet, da ich nunmal dieses AAAUUUUUUSSSSS nicht schreien kann wie eine irre..wenn es drumrum laut ist.
gerade das ist es jedoch was auch im ringsport wichtig ist..
der hund darf sich durch nichts und niemand von seiner arbeit ablenken lassen.
oft wurde im training geschossen, mit den tröten und rasseln krach gemacht etc..etc..und der hund darf und durfte sich dadurch niemals irritieren lassen.
ein pfiff ist eben neutral..
und hat mir im alltag überall bei ihm massgeblich geholfen. mitten bei der jagd von nachbars katze quer über die zäune...der hund fast mit der schnauze am schwanz der katze..konnte ich pfeiffen und er legte sich mitten im vollspeed ins platz.
einmal ist das passiert..und mir blieb fast das herz stehen...denn da geht es um ein lebewesen..und nicht um einen helfer auf dem platz.
dieser eine pfiff konnte ihr leben retten..und ich habe dies eben nie nur auf dem hundeplatz geübt. das kam uns garantiert zu gute.
die grenzwacht wollte mir den hund damals abkaufen..da sie uns im training sahen und auch mitbekamen dass er ausserhalb genauso von mir trainiert wurde.
aber da ein hund der bei uns ist ein familienmitglied ist, kam das nie in frage.

hasch-key

Sportdoggie

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51

Montag, 3. Oktober 2016, 18:03

@andi+rudel: ja klar hat ein Mali Jagdtrieb, das wollte ich gar nicht in Frage stellen. Nur wäre nun meine Einschätzung, dass bei einem schlecht oder gar nicht geführten Mali der Jagdtrieb das "geringste" Problem wäre?

erica

Sportdoggie

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52

Montag, 3. Oktober 2016, 18:59

Zitat


Ein Husky ist ein Jäger, d.h. unangeleint (und nicht abrufbar) müssen halt ein paar Viecher dran glauben (und nein, das finde ich weder schön, noch harmlos), unausgelastet nimmt er die Bude unter Umständen auseinander.
Ansonsten denke ich auch, dass Konsequenz für jede Hunderasse wichtig ist.
das hätte unser mali draussen ebenso locker geschafft... er akzeptierte nur unsere katzen daheim. draussen waren sie potentielle beute...und da er extrem schnell war hätte er sie auch erwischt..
aber..
und jetzt greife ich das auf was ich oben schon erwähnt hatte:
da wir im ringsport aktiv waren und er abbruchsignale aus allen lagen kennen lernte und diese auch sofort befolgte konnte man ihn auch aus der grössten erregungslage zurück holen. mit einem pfiff....
wir haben abruch immer mit pfiff gearbeitet, da ich nunmal dieses AAAUUUUUUSSSSS nicht schreien kann wie eine irre..wenn es drumrum laut ist.
gerade das ist es jedoch was auch im ringsport wichtig ist..
der hund darf sich durch nichts und niemand von seiner arbeit ablenken lassen.
oft wurde im training geschossen, mit den tröten und rasseln krach gemacht etc..etc..und der hund darf und durfte sich dadurch niemals irritieren lassen.
ein pfiff ist eben neutral..
und hat mir im alltag überall bei ihm massgeblich geholfen. mitten bei der jagd von nachbars katze quer über die zäune...der hund fast mit der schnauze am schwanz der katze..konnte ich pfeiffen und er legte sich mitten im vollspeed ins platz.
einmal ist das passiert..und mir blieb fast das herz stehen...denn da geht es um ein lebewesen..und nicht um einen helfer auf dem platz.
dieser eine pfiff konnte ihr leben retten..und ich habe dies eben nie nur auf dem hundeplatz geübt. das kam uns garantiert zu gute.
die grenzwacht wollte mir den hund damals abkaufen..da sie uns im training sahen und auch mitbekamen dass er ausserhalb genauso von mir trainiert wurde.
aber da ein hund der bei uns ist ein familienmitglied ist, kam das nie in frage.


Kann ich zu 100% unterschreiben!

testudo

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53

Montag, 3. Oktober 2016, 19:07

Das finde ich das Geniale bei ( gut erzogenen) Malis. Davon können Huskybesitzer nur träumen. Leider erlebt man im Alltag viele schlechte Beispiele von unerzogenen Malis welche dann eben schwer handelbar sind ( oder zumindest wirken). EinNachbar von mir hat eine Malidame als Diensthund ( im Grenzschutz). Ich kenne sie seit Welpe und muss sagen echt genial was mit der gemacht wird - einfach ist sie aber trotzdem nicht... ( sie ist inzwischen 3)

andi+rudel

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Montag, 3. Oktober 2016, 22:55

@andi+rudel: ja klar hat ein Mali Jagdtrieb, das wollte ich gar nicht in Frage stellen. Nur wäre nun meine Einschätzung, dass bei einem schlecht oder gar nicht geführten Mali der Jagdtrieb das "geringste" Problem wäre?

ich denke das wäre bei jeder rasse das geringste problem...
jagdtrieb bringen wohl die allermeisten hunde von haus aus mit...
wenn so ein hund dann keine führung in weiterer form von erziehung und (grund) gehorsam erfährt hat man viele baustellen überall.
gerade deshalb lege ich grossen wert darauf unseren jagdhund so gut als möglixch auszulasten...und trotz anhaltender erziehung etc ist dieser hund bisher der anstrengendste den wir je hatten.
er hinterfragt..und hinterfragt..und nutzt wirklich gnadenlos unsere schwächen aus.
unser mali hat nie so extrem hinterfragt..
denn ein gut erzogener und ausgelasteter mali (noch aus guter zucht) ist der traum von jedem hundehalter. nicht einfach...aber es war schlicht unser am einfachsten zu händelnder hund. :love:

allerdings... ich war auch wegen der hohen leistung die er im sport brachte auch sehr sehr konsequent in allem bei ihm.
vielleicht bin auch ich hier im laufe der vielen jahre hundehaltung etwas eher nachlässig geworden.
so what..
auch das für mich eher etwas -fremde- jagdhundtraining ist spannend und eine völlig andere herausforderung als schutzh. sport, der mich wohl nie ganz loslässt, da ich es einfach sehr sehr gerne sehe, selbst jedoch nicht mehr ausüben will.
obwohl...ein mali hätte noch platz *grins*...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »andi+rudel« (3. Oktober 2016, 23:02)


Schneeflocken

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 08:44

Was meint ihr mit "nicht einfach"? Das es sehr viel Arbeit braucht, bis er soweit ist dass er sehr gut gehorcht? Oder dass er sehr viel Auslastung braucht? Oder was genau?

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

testudo

unregistriert

56

Dienstag, 4. Oktober 2016, 08:46

Ich meinte in dem Zusammenhang eher, dass sie eben Schutz- und Wachrieb haben und auch nach vorne gehen (können)

andi+rudel

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 12:58

Ich meinte in dem Zusammenhang eher, dass sie eben Schutz- und Wachrieb haben und auch nach vorne gehen (können)

genauso ist es..
ergänzen möchte ich noch dass der mali eben wie bsp der border collie ein spezialist ist..
und genau wie diese ihre auslastung brauchen als auch genauso den wichtigen faktor ruhe lernen müssen. die frusttoleranz bei beiden ist relativ niedrig..und dem gilt es entgegen zu wirken.
diese grandwanderung im idealen verhältniss heraus zu finden ist "nicht einfach" und macht auch die rassen als solche sehr anspruchsvoll. ein ausgeglichener hund wäre hier das absolut perfekte ideal, weil sich auch nur dann richtig mit so einem hund arbeiten lässt.

Tabasco

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 13:08

@andi+rudel: Ich verstehe nicht so recht, weshalb du den Malinois als einen Spezialisten wie den Border Collie bezeichnest. Gerade wenn man beim Ringsport zuschaut, bekommt man den Eindruck eines Allrounders. Wenn man dann noch sieht, wie häufig er in der Nasenarbeit (meist zusätzlich zu Schutz) eingesetzt wird, empfinde ich den Mali noch weniger als Spezialisten.

perrolina

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Dienstag, 4. Oktober 2016, 13:42

@andi+rudel: Ich verstehe nicht so recht, weshalb du den Malinois als einen Spezialisten wie den Border Collie bezeichnest. Gerade wenn man beim Ringsport zuschaut, bekommt man den Eindruck eines Allrounders. Wenn man dann noch sieht, wie häufig er in der Nasenarbeit (meist zusätzlich zu Schutz) eingesetzt wird, empfinde ich den Mali noch weniger als Spezialisten.

Genau das habe ich mir auch überlegt.

Aber den Border Collie findet man auch in sämtlichen Sportarten und Hundeeinsatzgebieten in den vordersten Rängen wie z.Bsp. Agility, BH, Obedience, Rettungshundestaffeln, etc. obwohl seine Spezialität das Hüten ist. Ich denke, das sind einfach schnell, gut und präzise auszubildende Arbeitshunde mit einem angezüchteten Spezialgebiet. Wie geschrieben, beim BC das Hüten, beim Mali der Schutzdienst. Dasselbe sieht man ja auch bei den Jagdhunden. Oft findet man diese im Sanitätshundesport oder im Mantrailing oder die Dt. Jagdterrier im Agility.

Dass die Triebe anderweitig kanalisiert werden können, ist klar. Ich bin mir selber aber nicht schlüssig, ob ich das gut finde. Irgendwie ist es doch schade oder nicht? Mit einem Malinois sollte man doch einfach Schutzdienst (Ringsport, IPO, oder wie die verschiedenen Sparten alle heissen) machen....wieso hat man sonst einen Malinois?
Liebe Grüsse Nicole

erica

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60

Dienstag, 4. Oktober 2016, 14:21

Irgendwie ist es doch schade oder nicht? Mit einem Malinois sollte man doch einfach Schutzdienst (Ringsport, IPO, oder wie die verschiedenen Sparten alle heissen) machen....wieso hat man sonst einen Malinois?


Das ist genau der Punkt. Und wenn er da zum Zug kommt ist er ein super-Allrounder und wird eigentlich alles mitmachen ohne zu überborden. Aber wie schon Andi gesagt hat, ist es nicht immer einfach die richtige Balance zu finden. Wenn sie nicht gefunden wird, geht oft gar nichts mehr.