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Anne

Moderatordoggie

  • »Anne« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 137

Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

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1

Dienstag, 15. Oktober 2013, 10:27

Wie wichtig ist euch der Umgang des Züchters mit seinen Hunden?

Hallo ihr Lieben,

eine Frage für die Rassehundhalter:

Wie wichtig ist / war euch der Umgamg des Züchters mit seinen eigenen Hunden? Klar, man will, dass es die Hunde gut haben, dass sie vernünftig gehalten und ausgelastet werden, ich meinte auch mehr: Erzieherisch? Ist es euch wichtig, dass der Züchter, bei dem ihr einen Welpen holt, auf eurer Schiene fährt, wenn es um Hundeerziehung geht, dass er zum Beispiel mit seinen eigenen Hunden clickert, wenn ihr selber das Clickern sehr gut findet? Oder ist euch das egal, schliesslich gehört der Welpe ja nach 8 bis 10 Wochen euch und dann könnt ihr machen, wie ihr wollt?

Grüessli,
Anne
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Tinuvielle

unregistriert

2

Dienstag, 15. Oktober 2013, 11:03

Wir haben zum jetzigen Züchter aufgrund von einigen negativen Erfahrungen leider kann keinen Kontakt mehr, was ich als sehr schade empfinde. Daher wird mein nächster Hund aus einer Zucht stammen wo ich eine engere Beziehung pflegen kann. Ein Züchter soll mir auch mit Rat und Tat zur Seite stehen, sei es in Bezug auf allfällige Krankheiten oder auch wenn ich z.b. mit meinem Jungdhund ein Problem habe. Daher ist mir die Persönlichkeit des Züchters und seine Linie schon wichtig und auch was/wie wird mit den Zuchthunden gearbeitet. Der Züchter muss nicht 100% gleich arbeiten wie ich es mir vorstelle, aber immerhin eine gute und vertretbare Einstellung haben (Ich würde mir z.b. nie von jemandem einen Hund holen der CM super findet oder Starkzwang anwendet) Finde es auch toll, wenn man Möglichkeiten hat Wurfgeschwister oder andere Hunde und deren Besitzer aus dieser Zucht vorab und später kennen zu lernen.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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3

Dienstag, 15. Oktober 2013, 11:16

Wir hatten recht lange - über Jahre - mit Taigas Züchter guten Kontakt. Ob bei ihnen von Erziehung bei den Hunden die Rede sein kann, weiss ich nicht. Sie hatten/haben halt sehr viele eigene Hunde. Ihr Erziehungsstiel intressiert mich eigentlich nicht gross. Mir war einfach eine gewisse Grundsozialisierung wichtig. Ich hätte kein Hund wollen, der irgendwie durch falsche Haltung verstört, ängstlich oder gar verhaltensgestört war. Da die Züchterin vor einigen Jahren einen Hirnschlag erlitt, brach der Kontakt (fast) ab. Ich habe sie auch informiert über Taigas Auge, schon wegen der Zucht. Sie hatten bisher, in all diesen Jahren, nur 1 Hund (erst noch andere Rasse), der dies auch hatte. Es war ihr eigener Hund. Von Taigas "Verwandtschaft" wäre jedoch niemand mehr in der Zucht, hiess es.

Die Erziehung ist ja dann meine Angelegenheit. Ein Züchter soll dem Hund nicht wirklich Gehorchsam beibringen, sondern ihn sozialisieren, ihn aufs Leben "draussen" vorbereiten.

Da ich schon mein ganzes Leben lang Hunde hatte, bin ich wohl auch vom Erziehungsstiel her nicht so "modern". Clicker kenne und verwende ich nicht. Auch in der Hundeschule kennen wir das nicht (in meiner Gruppe).

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

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4

Dienstag, 15. Oktober 2013, 11:24

ich habe noch sehr guten Kontakt zu meiner Züchterin und bin immer informiert über aktuelle Würfe oder auch Ernährungs und Gesundheitsthemen und kann mich immer an sie wenden wenn ich eine Frage habe... FB sei dank :D

Da ich ja Ersthundehalter bin hatte ich noch keine genaue Vorstellung wie ich arbeiten werde. Hatte mich zwar viel informiert über Bücher und Internetz aber ja noch nie angewendet. Damals fand ich es zum Beispiel blöd dass die Hunde gebellt haben als wir gekommen sind. Heute darf und soll Luna das auch, bin doch ein schissi wenn ich alleine bin :peinlich: Ansonsten waren aber die Hunde total zutraulich und wir durften sogar Lunas Mama den Bauch kraulen :love: :love: :love: :love: Es war harmonisch im Haus und das fand ich gut. Kein rumgeschreie, kein Hund mit aller Kraft wegzerren müssen sondern ein liebevoller Umgang von allen. Was sie genau an Hundesport macht oder welche Art der Erziehung weiss ich gar nicht. Aber ich habe sie ein bisschen mit dem Zughundesport angesteckt, sie besucht jetzt einen Anfänerkurs :d

Ich bin immernoch total begeistert von ihr und ihrer Arbeit. Sie ist eine der ersten Züchter in D die mit Linien vom Backkross projekt aus Amiland weiter Züchtet (Dalmis haben eine Stoffwechselbesonderheit und neigen zu Harnsteinen. Durch das Einkreuzen eines Pointers vor langer Zeit, entstanden Dalmis mit normalen bis geringen Urinsäuregehalts, weche sich nach dem Einkreuzen von Champions nicht mehr von anderen Dalmis unterscheiden, ausser dass sie im hinblick auf Urinsteinbildung, gesünder sind. Hier der Link zu ihr http://www.dalmatiner-zucht.biz/cms/index.php?page=372)
ich weiss das hab ich schonmal erwähnt, aber ich mache gerne Werbung für sie ^^

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 366

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5

Dienstag, 15. Oktober 2013, 11:36

Mich persönlich interessiert es nicht, wie mein Züchter mit seinen Hunden arbeitet, solange die Welpen nicht irgendwie involviert sind z.B. verängstigte Mutter oder aggressive Hunde etc...

Was die Welpen angeht, sieht es schon anders aus. Entweder der Züchter tut gar nichts (weder negativ noch positiv), dann hole ich den Welpen sehr früh raus oder er sozialisiert sie anständig, dann bleibt er 8 Wochen da (was auch normal ist).

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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6

Dienstag, 15. Oktober 2013, 11:53

Also für mich ist es kein Grund, keinen Welpen vom Züchter zu nehmen weil dieser zum Beispiel Klickert was ich nicht tue ;) . Solange er keine Hunde nicht misshandelt und somit als Tierquäler gilt ist es mir egal wie er mit seinen Hunden arbeitet.

Das hindert einem auch nicht einen Kontakt zu pflegen. Ich meine, ich treffe mich auch mit Leuten wo Klckern usw. Es gibt so viele Methoden und solange ein Hund nicht nonstopp verprügelt wird, ist es mir auch egal.

Ich habe mit meinen Züchtern nur schriftlichen Kontakt. Ich maile hie und da und schicke Fotos usw. Wenn es sich ergibt (an einem Anlass) dann sieht man sich mal... Der Kontakt kommt aber eher von mir aus ;) Ich schicke mal was und dann kommt Antwort aber selten machen sie den ersten Schritt, was mich aber auch nicht stört. Sie haben ja ihr eigenes Leben und beide Züchter von meinen Hundis leben in DE. Also auch nicht grad ums Eck :d Für mich passt es so... Ich würde nicht jede Woche mit den Züchtern reden oder mich treffen wollen, dass wäre mich dann selber echt zu viel. ;)

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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7

Dienstag, 15. Oktober 2013, 12:23

Also ich habe auch andere Dinge, die mir wichtig sind.

Klar ist Kontakt zum Züchter toll, aber wenn dann immer reingeredet würde in Erziehungsdingen etc., das würde mich dann sehr nerven.

Zu Crispys Züchterin habe ich keinen Kontakt mehr, nachdem sie Crispy zurückkaufen wollte und ich das nicht wollte. Komplette Funkstille seit Jahren.

Zu Breeze Züchterin habe ich einen guten Kontakt. Mehrmals im Jahr sieht man sich, liest sich im Facebook, mail oder hat sonstwie Kontakt.

Gruss Wendy

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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8

Dienstag, 15. Oktober 2013, 13:38

Für mich ist es klar, das ich einen Welpen von einem Züchter nehmen werde, auch wenn der Züchter anders Arbeitet als ich es tun würde. Mir ist es einfach wichtig, das er fair und nicht Tierschutzwiederig seine Hunde erzieht. Ob ich mit dem Züchter weiterhin Kontakt halte kommt drauf an, wie er sich verhält. Wenn die Züchter einfach gerne mal hören wie es dem hund geht und schöne Fotos gerne bekommen, dann werde ich garantiert weiter Kontakt pflegen, aber dreinreden lasse ich mir nicht, ob bei Kastration oder bei Erzieherische Probleme. Ich habe den Hund gekauft und dann gehört er mir.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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9

Dienstag, 15. Oktober 2013, 13:53

also reinreden lasse ich mir auch nicht (mehr :D). Das hat meine Züchterin auch nie getan, falls das jetzt so rüber gekommen ist.
Sie informiert aber gerne. Gibt zum Beispie links zu Ernährung und Erziehung und ich kann sie jederzeit fragen. Selbst bei der Ernährung hat sie den Welpen auch an alle gängigen Futtermarken "gewöhnt" obwohl sie selbst Frischfüttert. Sie will aber eben nicht dass ihre Hunde schwierig in sachen Fütterung sind, daher hatte ich nie ein Problem mit der Fütterung.

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

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10

Dienstag, 15. Oktober 2013, 13:59

Solange alle beim Züchter lebenden Hunde es schön haben und fair behandelt werden, ist es mir relativ egal, welche Erziehungsphilosophie der Züchter vertritt. Wichtiger ist mir ein unbeschwertes Aufwachsen der Welpen und eine vernünftige Prägung.

Was ich auch toll finde (respektive setze ich das voraus), ist, wenn der Züchter um die spezifischen Eigenschaften seiner Rasse weiss und vielleicht mit seinen erwachsenen Hunden auch was in diese Richtung mit den Hunden arbeitet oder entsprechende Ersatzbeschäftigung bietet. Oder anders gesagt: Jemand, der Border Terrier züchtet, muss seine Hunde nicht jagdlich führen, aber irgendeine Aufgabe und Auslastung müssen die Hunde meiner Meinung nach haben.
Und mir ist auch wichtig, dass mir ein Züchter die Bedürfnisse seiner und zukünftig auch meiner Rasse erläutern kann und dies auch tut.

Solange es in einem "anerkannten Rahmen" stattfindet, ist mir aber wie gesagt egal, wie der Züchter mit seinen Hunden arbeitet. Ich möchte jedoch auch erziehen dürfen wie ich möchte und würde keine Vorschriften wollen, ob ich z.B. clickern darf oder nicht.

Würde ich jedoch z.B. eplizit einen Hund für den Jagdeinsatz wollen, würde ich wohl zu einem Züchter gehen, der Arbeitshunde züchtet und seine Hunde selbst auch jagdlich führt und so auch meinen Bedürfnissen gerecht werden kann.

Kontakt zum Züchter nach dem Welpenkauf: Gerne, solange es auf freiwilliger Basis stattfindet und ich mich nicht kontrolliert fühle. Aber natürlich berichte ich gerne, wie das kleine Bündel wächst und sich entwickelt...und bin auch bereit für notwendige respektive erwünschte gesundheitliche Tests.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

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11

Dienstag, 15. Oktober 2013, 14:02

@ Cindy: Du meintest, es geben keinen Grund, KEINEN Welpen von einem Züchter zu nehmen wenn er anders arbeitet als du...also dass du auch da einen Welpen holen würdest...oder?

Weil jetzt klingt es, als würdest du NICHT beim Züchter kaufen, wenn er anders arbeitet als du.

Tscheggsch? :d
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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12

Dienstag, 15. Oktober 2013, 14:23

Upppss bluenote ich habe ein durcheinader :peinlich: habe es nun geändert :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Lia

Sportdoggie

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13

Dienstag, 15. Oktober 2013, 14:35

Für mich ist es wichtig, dass die Hunde beim Züchter ein gutes, artgerechtes Leben führen dürfen. Andernfalls würde ich keine Zucht unterstützen. Vielleicht ist es bei uns Zufall, dass die Züchter und ich in Etwa die gleichen Ansichten haben in Sachen Erziehung, sportliche Auslastung etc. Die Züchterin und ich haben noch regelmässig telefonischen Kontakt, sehen uns wenn sie bei uns in der Nähe ein Agi-Turnier besuchen etc. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit an sie wenden, sie nahmen sich die Zeit dafür ohne sich aufzudrängen. So empfinde ich den Kontakt optimal. Ich würde jeder Zeit wieder einen Welpen aus dieser Zucht nehmen.

14

Dienstag, 15. Oktober 2013, 16:52

Zum Züchter von unserem ersten Pyrie hatten wir zu seinen Lebzeiten losen Kontakt, die Züchter waren uns menschlich sehr sympathisch, aber hatten nicht denselben Erziehungsstil, was mich nie störte.
Ladys Züchterin hat sich kurz nach der Abgabe sehr seltsam verhalten und obwohl wir sie (wohnt 600 km weit weg) danach nie mehr sahen, hat sie plötzlich in Emails Dinge vorgeworfen, die überhaupt nicht zutrafen (ich hätte Lady alle Afterkrallen wegoperieren lassen und solchen Nonsens, Lady haben wir EINE verkrüppelte Kralle wegoperieren lassen, die anderen Krallen hat sie heute noch alle...). Auch hat sie uns dann gedroht, dass sie Lady wieder zurückhole, wenn wir sie nicht mindestens einmal ausstellen würden. Bei der Abgabe hatten wir darüber gesprochen, dass die Züchterin sich das wünscht - mehr aber auch nicht! Abgesehen davon, dass die Züchterin rechtlich gar keine Möglichkeit dazu gehabt hätte, hat sie uns aber trotzdem ständig mit Telefonanrufen und Mails "bombardiert" und so haben wir Lady dann einmal in München ausgestellt. Seither haben wir Ruhe vor der Züchterin und sind SEHR froh darüber! Warum sie sich so verhalten hat - keine Ahnung X( Denn nach Ladys Wurf wurde ihr ja eh die Lizenz zum weiter Züchten im Verein entzogen, wie wir später erfahren haben... Zuvor hat sie jahrelang im Verein gezüchtet und ist uns als erfahrene, gute Züchterin empfohlen worden :gruebel1:
Mein Fazit darum: nein, wie die Züchter ihre Hunde erziehen, ist für mich nicht relevant! Wichtig ist für mich, dass die Welpen eine gute Prägung mit Menschen und Alltagsgeräuschen erhalten, auch Auto fahren, Verkehr überhaupt kennen lernen und ich den Welpen mit 8 Wochen bekomme. Wenn der Kontakt zum Züchter auch danach anhält, schön, wenn nicht, kein Problem.

TalkingAnimals

unregistriert

15

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15:36

Speedy habe ich nicht direkt vom Züchter, er war knapp 2 Wochen bei seiner vorherigen "Familie", die ihn dann aber nicht mehr wollte. Seine Züchterfamilie habe ich erst später kennengelernt (FCI-Züchter), sie wollten natürlich wissen, wo der Kleine gelandet ist.

Mir ist wichtig, dass der Welpe nach bestem Wissen aufgezogen wurde, an diverse Dinge bereits gewöhnt wurde (Menschen, andere Hunde, etc.) und quasi das Rüstzeugs für das Leben bei mir vorhanden ist, um gut starten zu können.

Ob ein Züchter clickert und die Welpen oder seine Hunde nach irgendeinem Konzept erzieht, ist mir nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Welpe liebevoll aufgezogen wurde in den ersten 10-12 Wochen seines Lebens. Die Basis für alles Weitere schaffe ich ja dann eh selber, indem ich so weiterfahre, wie es für mich und natürlich den Hund stimmt.

Ich könnte wetten, dass Speedys Züchter nicht clickern, sie machen kein Agility usw. - und trotzdem arbeitet klein Fellpuschel gerne :kaug:

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Alphadoggie

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16

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15:57

Was meint ihr bitte mit Welpen erziehen???? Wie erzieht man einen 6 Wochen alten Welpen?? Meint ihr damit die Sozialisierung, die beim Züchter stattfindet???

Zum Thema Clickern: Ich clicker meine Welpen alle an. Sprich: Wenn sie fressen, fang ich an, sie auf das Geräusch im Hintergrund zu konditionieren. Hat bisher klasse geklappt.
Wenn jemand später nicht weiterclickert, auch wurscht, ist ja nichts passiert. Für die die es tun, ists ein Vorteil. Sowas kann niemanden, von beiden Seiten stören!
Greetz July
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Holger

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17

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 16:16

Es gibt sicher tausend gute Gründe, warum Welpen ausserhalb der wohnung aufwachsen sollen. Und dennoch kommt dies für mich nicht infrage.
Solange der Welpe nicht isoliert wird von Alltagsdingen, ist mir der Rest einigermassen egal.
Vielleicht spielt nich die Frage eine Rolle, ob der Züchhter ein Modeaccessoire oder einen Gebrauchshund in seinen Tieren sieht. Aber eigentlich will ich ja nicht den Züchter erziehen, sondern einen guten Hund haben.
Hätte ich auch nur den leisesten Verdacht von qualzucht ( gesundheitsschädliche Merkmale noch schärfer aus geprägt als im Rassestandard virgegeben - oder zumindest die legalen Grenzen voll ausnutzend- wäre ich weg!
Bei Züchtern, die viel an Ausstellungen gehen, wäre ich misstrauisch, bei allzu glühenden anhängern der SKG ebenfalls. Aber letztlich entscheidet das Bauchgefühl in Bezug auf den Hund.
Kontakt halten zum Züchter? Nicht automatisch. Nur, wenn da eine spezielle Sympathie herrscht. Für mich sind Züchter einfach nur Verkäufer.

Lapinporokoira

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18

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 16:48

Was ist an Ausstellungen so schlimm???

Mit deinem letzten Satz würdest du dich als Welpenkäufer für die meisten meiner Züchterfreunde mich inklusive als potenzieller Käufer komplett disqualifizieren!

Wenn einem Züchter egal ist, was aus seinen Welpen wird und nicht Kontakt halten will (und damit mein ich nicht jeden Sonntag anrufen und tausend Bilder schicken) dann macht er in meinen Augen etwas falsch! Hier gehts nicht um Fernseher, sondern um Lebewesen, die auch nach dem Verkauf hinaus im Herzen bleiben! Ein Züchter ist viel mehr als ein plumper Verkäufer!
Greetz July
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19

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 17:19

Ich finde auch, dass ein Züchter mehr als ein Verkäufer ist :nönö: . Man steckt so ziemlich viel rein in die Zucht und Welpen und man hat sie auch gerne. Wir freuten uns immer über einen Anruf, wie es geht. Oder mal ein Foto... oder auch mal ein Besuch oder Treff zum Gassigehen. Man freut sich immer über die ,,Welpen,, was zu hören und sehen.

Ich freute mich so extrem als ich vor ca. 1 Jahr die Tocher unser verstorbenen Hündin an einem Treff sah... mir kamen fast die Tränen... Sie sah unserer Hündin so ähnlich. Ich denke jeder einigermassen ,,normale,, Züchter findet es schön hie und da was zu hören. Man produziert keine Welpen wie Autos und verkauft sie dann. Solche Züchter gibt es wohl auch, aber das sind für mich keine ,,richtigen,, Züchter. :bad:

Ich frage mich auch was an Ausstellungen so schlimm ist? :gruebel1: :noidea:

Meine Mutter geht oft mit ihren weil es ihr Spass macht, nicht weil es ihr was für die Zucht bringt. es ist ihr Hobby sowie meins der Zugsport und Agility ist. Das heisst aber nicht, dass sie nur auf Schönheit züchtet oder sich nicht gut informiert was passt und nicht passt.

Mir selber ist es egal ob der Züchter an Ausstellungen geht oder nicht, aber ich sehe es sicher nicht als was Negatives.

Anij

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20

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 17:24

Wenn einem Züchter egal ist, was aus seinen Welpen wird und nicht Kontakt halten will (und damit mein ich nicht jeden Sonntag anrufen und tausend Bilder schicken) dann macht er in meinen Augen etwas falsch! Hier gehts nicht um Fernseher, sondern um Lebewesen, die auch nach dem Verkauf hinaus im Herzen bleiben! Ein Züchter ist viel mehr als ein plumper Verkäufer!
So ein Züchter wäre bei mir auch schon vornweg raus. Die Züchter, die ich persönlich kenne und von denen ich auch einen Hund nehmen würde, freuen sich immer darüber, mal was von den Welpenkäufern zu hören. Ab und an ein Bild, mal was zum Werdegang etc. Sie freuen sich, wenn ihre "Kinder" hundesportliche Erfolge haben, wenn alles gut läuft und stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.


Was ist an Ausstellungen so schlimm???

Mein Ding wären Ausstellungen auch nicht, aber ich keine einige Cockerzüchter, für die ist so eine Ausstellung ähnlich, wie für uns ein Agi-Turnier. Man trifft dort, neben dem eigentlichen Zweck der Veranstaltung, Freunde, verbringt einen Tag im Kreise von Gleichgesinnten und hat viel Spaß dabei.

Für mich wäre es wichtig, das der Züchter die richtige Einstellung zu seiner Zucht (Linien, Krankheiten etc. ) hat, das die Elterntiere oder die Mutter nicht in einem Zwinger mit den Welpen sind, das die Welpen gut sozialisiert werden und ihre ersten Wochen nicht isoliert verbringen. Ob ein Züchter clickert oder wie sein ERziehungsstil ist, wäre mir wurscht, außer natürlich, daß er keinen Hund mißhandelt oder mit Starkzwang herum hantiert und so was. Da die meisten Züchter ja nicht nur einen Hund haben, sondern in der Regel eine größere Gruppe, finde ich es absolut normal, daß da ein anderer Stil gefahren wird, als bei meinen 1-2 Nasen zuhause.
Viele Grüße von Daniela, Velvet und Sira

und Silky im Herzen.









Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als es dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)